Amadeu Antonio Stiftung

Timo Reinfrank
Adresse:
Amadeu Antonio Stiftung
Linienstraße 139
10115 Berlin
Telefon:
030 - 240 886 11
Fax:
030 - 240 886 22
E-Mail:
info@amadeu-antonio-stiftung.de
Web:
www.amadeu-antonio-stiftung.de
Die Amadeu Antonio Stiftung reagiert auf eine rechtsextreme Alltagskultur, die sich in den letzten Jahren vor allem in den neuen Bundesländern verankert hat. Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu stärken, die dieser Entwicklung entgegentritt. Dafür werden Initiativen und Projekte unterstützt, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgehen, sich für demokratische Strukturen engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten. Sie über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, ihre Eigeninitiative vor Ort zu stärken und sie zu vernetzen, ist die wichtigste Aufgabe der Stiftung. Die Stiftung ist in Sachsen Projektpartner für Initiativen und Organisationen und arbeitet eng mit dem Netzwerk Tolerantes Sachsen zusammen.
Schwerpunkt der Amadeu Antonio Stiftung ist die fachliche und finanzielle Unterstützung einer Vielzahl von lokalen Initiativen und Projekten in den Bereichen Jugend und Schule, Opferschutz und -hilfe, alternative Jugendkultur und kommunale Netzwerke, die demokratisches Handeln stärken und die Zusammenarbeit öffentlicher und privater Partner suchen.
Der Namensgeber der Stiftung, Amadeu Antonio Kiowa, wurde 1990 in einer brandenburgischen Kleinstadt von rechtsextremen Jugendlichen zu Tode geprügelt. Er war eines der ersten Todesopfer rassistischer Gewalt nach dem Fall der Mauer. Die gemeinnützige Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse. Vorsitzende des Vorstandes ist Anetta Kahane. Die Stiftung arbeitet mit in der AG Netzwerke gegen Rechtsextremismus.
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