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Tolerantes Sachsen
 

Antidiskriminierungsbüro e.V.


Ansprechpartner:
Doris Liebscher, Anne Kobes, Heike Fritzsche

Adresse:
Antidiskriminierungsbüro e.V.
Kochstraße 14
04275 Leipzig

Telefon:
0341 - 3039492

Fax:
0341- 3039971

E-Mail:
info@adb-sachsen.de

Web:
www.adb-sachsen.de



Der Antidiskriminierungsbüro e.V. (ADB e.V.) will eine diskriminierungsfreie Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben können, fördern. Dieser Ansatz ist wesentlicher Baustein für ein toleranteres Miteinander. ADB e.V. setzt sich aus VertreterInnen unterschiedlichster Berufsgruppen zusammen, deren Arbeit ehrenamtlich ist und die sich bereits in antirassistischen und feministischen Initiativen bzw. Projekten gegen Rechts engagier(t)en.

ADB e.V. will dazu beitragen, Antidiskriminierung auch in Sachsen zum öffentlichen Diskussionsgegenstand zu machen. Mit dem geplanten Antidiskriminierungsgesetz wird es erstmals ein einheitliches Regulatorium bei Benachteiligungen wegen: rassistischer Zuschreibungen, des Geschlechts, der sexu-ellen Identität, einer Behinderung, des Lebensalters und Religion bzw. Weltanschauung geben. Diese Merkmale werden von jedem Menschen in der einen oder anderen Form verwirklicht. Dabei sind na-türlich nicht alle in gleichem Maße betroffen. Gerade Frauen und MigrantInnen sind oft Opfer von Mehrfachdiskriminierung.

Diskriminierungen erstrecken sich über das Privatrecht – z.B. bei der Entscheidung, mit wem ein Ver-trag abgeschlossen wird (Arbeits-, Miet-, Versicherungsverträge, Dienstleistungen usw.) und wie die-ser in praxi umgesetzt wird (z.B. Belästigung am Arbeitsplatz, Barrierefreiheit) - bis zum Verhältnis zu staatlichen Institutionen (z.B. Umgang in Behörden).

Um gegen Diskriminierung vorzugehen, ist ein Gesetz nur ein Schritt. In Deutschland gibt es, anders als z.B. in angelsächsischen Ländern, bisher keine Alltagskultur der Antidiskriminierung. Für Betrof-fene ist es nicht selbstverständlich, Benachteiligungen als Diskriminierungen zu bezeichnen und offen zu legen. Auf der anderen Seite sind Stereotype, Vorurteile und Stigmatisierungen zumeist tradiert und vielen Menschen nicht bewusst.

Vorderstes Ziel des ADB e.V. ist es daher, einer breiten Öffentlichkeit die Mechanismen von Diskri-minierung bewusst zu machen und eine aktive Zeugenschaft und Zivilcourage zu schaffen, um diskri-minierende Tatbestände zu verhindern. Soziale Kompetenzen zum Umgang mit unterschiedlichen Lebensstilen und Verhaltensweisen müssen erlernt, ein Umdenken zur Anerkennung der Vorteile von mehr Vielfalt bewirkt werden.

Rechte müssen auch bekannt sein, um genutzt werden zu können. Die Aufklärung potentiell oder kon-kret von Diskriminierung Betroffener, sowie die Weiterbildung und Beratung bestehender Anlaufstel-len und InteressenvertreterInnen über Möglichkeiten, sich gegen Diskriminierung zu wehren, ist weite-res Ziel des ADB e.V..

Wir bieten Seminare, Workshops und Vorträge an, Schulungen für Unternehmen, organisieren Kampagnen und Veranstaltungen mit lokalen Kulturträgern, erstellen Konzepte für Antidiskriminierungs-Kampagnen und Informationsbroschüren.

Perspektivisches Ziel ist die feste Etablierung eines Antidiskriminierungsbüros in Sachsen zur Unterstützung und Stärkung Betroffener. Die bewährte Arbeit bereits beratend tätiger Anlaufstellen soll durch unser Beratungs- ,Weiterbildungs- und Koordinierungspotential ergänzt werden. Dazu suchen wir Kooperation und Austausch mit regionalen und überregionalen Beratungsstellen und Initiativen.




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ANSPRECHPARTNER
Förderverein Tolerantes Sachsen
Domplatz 5
04808 Wurzen

Telefon: 0178 / 5445807
E-Mail: buero[at]tolerantes- sachsen.de
Ansprechpartner: Martina Glass
 
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