Besuch von Esra Jurmann stößt auf sehr große Resonanz
Esra Jurmann besucht Schulen, Kirchen und die Stadtverwaltung Pirna - insgesamt über 250 Zuhörer
Der ehemalige Pirnaer Esra Jurmann besuchte vergangene Woche seine ehemalige Heimatstadt. Auf seinem Besuchsprogramm standen gemeinsam mit dem Historiker Hugo Jensch drei verschiedene Schulen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Mittelschulen Königstein, Klingenberg und Freital/Hainsberg), das Gemeindezentrum auf dem Sonnenstein sowie ein Treffen mit Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke. Vor Mitarbeitern der Stadtverwaltung berichtete er ebenfalls von seinen Erlebnissen während seiner Kindheit.
Insgesamt nahmen über 250 Menschen an allen Veranstaltungen mit Esra Jurmann teil. Weiter Schulen haben an einem Treffen mit Herrn Jurmann bereits jetzt großes Interesse gezeigt und werden beim nächsten Besuch berücksichtigt.
Der inzwischen 80-Jährige wuchs als Sohn jüdischer Geschäftsinhaber bis zu seinem zehnten Lebensjahr in Pirna auf. Nach der Vertreibung durch die Nazis war er in verschiedenen Konzentrationslagern. Heute lebt er in England. Seine Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und den Leidensweg seiner Familie schrieb er im Buch "Vor allen Dingen war ich ein Kind - Erinnerungen eines jüdischen Jungen aus Pirna" nieder.
Sebastian Reißig, Geschäftsführer der Aktion Zivilcourage: "Wir danken Esra Jurmann für die Möglichkeit, Schülern und Interessierten seine Erlebnisse nahe zu bringen. Auf einen baldigen Besuch freuen wir uns sehr. Es gibt sehr viel Interesse an Gesprächen mit Herrn Jurmann"
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