01.06. | Fachtag: Gegen Hass im Netz. Digitale Zivilcourage – Bildung – Beratung – Strafverfolgung | Online

09:00 – 15:00 Uhr | Ort bei Anmeldung

Autor_innen: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Landeskoordinierungsstelle des Demokratie-Zentrums Sachsen, dem RAA Sachsen e.V. sowie der Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen

Hetze, Hass, Diskriminierung und Angriffe nehmen immer mehr Raum im Netz ein. Sie führen zur Abwertung und Ausgrenzung von Menschen und (imaginierten) Gruppen, ziehen Gewalt nach sich und rütteln an den Konventionen des Sagbaren unserer pluralen Gesellschaft. Nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene sind damit über Soziale Medien konfrontiert. Als gesamtgesellschaftliche Phänomene erfordern gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Hate Speech Handlungs- und Medienkompetenzen sowie Gegenstrategien und im Falle strafrechtlich relevanter Angriffe eine konsequente Strafverfolgung.

Mit unserem online-Fachtag werden wir einerseits über aktuelle Entwicklungen von Hetze, Hass, Diskriminierung und Angriffen im Netz informieren und andererseits dazu beitragen, Gegenstrategien, Handlungskonzepte und Angebote unterschiedlichster Akteure der Zivilgesellschaft, der Sicherheitsbehörden und Wissenschaft bekannt zu machen und miteinander zu vernetzen.

Programmablauf

09:00 Uhr          Digitaler „Begrüßungskaffee“, Technikcheck und Kennenlernen

09:30 Uhr          Eröffnung und Begrüßung

Keynote „#Hass im Netz – Der schleichende Angriff auf unsere Demokratie“
                               
Dr. Matthias Quent, IDZ Jena

10:30 Uhr         Zwei parallele Foren am Vormittag:

                                Forum 1: „Strafverfolgung im Netz. Aktuelle Entwicklungen, Meldestellen, 
                                Strafverfolgung sowie Prozesshilfe“ 
                              
Dirk Münster, LKA Sachsen; 
                                Dr. Nicole Geisler, Generalstaatsanwaltschaft Dresden; 
                                Josefine Ballon, HateAid e.V.

                               Forum 2: „Zivilcourage im Netz. Von Counter Speech bis Kampagnenführung“
                               u.a. mit Fabian Soding, SLpB; 
                               Campact! Hate speech im Netz stoppen! (angefragt); 
                               Johannes Baldauf, facebook (angefragt)

12:00 Uhr          Mittagspause

13:00 Uhr         Zwei parallele Foren am Nachmittag:

                               Forum 3: „Beratung im Netz. Auswirkungen rechter Angriffe und 
                               Handlungsoptionen für Betroffene“
                              
 u.a. mit Juliane Pink und Matthias Groß, Onlineberatung „Support“
                               des RAA Sachen e.V.; 
                               Gerede e.V., RosaLinde e.V. (angefragt)

                               Forum 4: „Kompetent im Netz. Bildungsangebote gegen 
                               Hate Speech in Sachsen“
                               
u.a. mit Agnes Scharnetzky, John Dewey Forschungsstelle; 
                               Jördis Dörner, KF education; 
                               Jan Witza, Evangelische Landeskirche Sachsen (angefragt)

14:30 Uhr           Kaffeepause

14:45 Uhr         „Wie weiter in Sachsen?“
                              Schlaglichter aus den Foren 1-4 sowie Ausblick

ca. 15:00 Uhr     Ende der Veranstaltung

Eine Veranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Landeskoordinierungsstelle des Demokratie-Zentrums Sachsen, dem RAA Sachsen e.V. sowie der Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen.

Bitte beachten:

Bitte geben Sie bei der Anmeldung im Textfeld „Weitere Informationen“ an, an welchem Forum Sie vormittags (1 oder 2) und nachmittags (3 oder 4) teilnehmen möchten. 

Teilnahmegebühr: keine

Anmeldefrist: 21.05.2021

Weitere Informationen hier

Support für Betroffene rechter Gewalt (RAA Sachsen)

Support - die Beratung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. berät und unterstützt sowohl Betroffene als auch Angehörige, Freunde und Freundinnen der Betroffenen und Zeug_innen eines Angriffs.