03.08. | K/Ein Frauenhaus im Erzgebirgskreis? | Annaberg-Buchholz

12:30 bis 14:30, Markt, 09456 Annaberg-Buchholz

Woher kommt das Konzept der „Frauenhäuser“? Welche gesellschaftlichen Strukturen machen diese nötig? Und wie wird in anderen Ländern mit Gewalt an Frauen umgegangen? Wie hat sich die politische Lange bzw. die Gewalt an Frauen in den letzten Jahren gewandelt? Sind Frauenhäuser heute noch notwendig? Wie wird in der Region Erzgebirge mit dieser Thematik umgegangen? Und wie kommt es, dass der Erzgebirgskreis der einzige sächsische Landkreis ohne ein Frauenhaus ist?

Mit unseren Referentinnen möchten wir über aktuelle Formen von Sexismus und Gewalt an Frauen sprechen. Dabei werden wir sowohl auf globale Phänomene, wie „#metoo“ eingehen, also auch auf ganz persönliche Erfahrungen in der Arbeit mit von Gewalt betroffenen Frauen. So soll sich Antworten auf die Fragen genähert werden: Welche gesellschaftlichen Strukturen und Haltungen ermöglichen Sexismus und Gewalt an Frauen? Und wie sollte man am besten auf Diese reagieren?

Ziel der Podiumsdiskussion ist es die 2018 durch eine Petition gestartete Debatte um ein Frauenhaus im Erzgebirgskreis wieder aufzurollen und in einen gesellschaftspolitischen Kontext einzubetten. Dabei möchten wir dem Publikum Raum geben von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten und die Notwendigkeit eines Frauenhauses im Erzgebirgskreis diskutieren.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Projektes WannWennNichtJetzt und des riesa efau. Kultur Forum Dresden.
Die Veranstaltung ist zur Förderung bei der Bundeszentrale für politische Bildung beantragt.

Redaktion TolSax

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