03.09. | JUBILÄUMS-SYMPOSIUM Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt | Leipzig

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12:00-20:30 Theater der Jungen Welt, Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig

Am 3. September 2019 – zwei Tage nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen und vier Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen – wollen wir mit Ihnen und Euch in Leipzig im Theater der Jungen Welt diskutieren: Zur Debatte steht die Herausforderung, Solidarität mit Betroffenen rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt in einer polarisierten Gesellschaft zu gestalten.

Schon jetzt ist klar, dass die Wahlen in Ostdeutschland die extreme Rechte bundesweit parlamentarisch und außerparlamentarisch stärken werden. Damit steigt die Gefahr einer weiteren Eskalation rechter Gewalt: durch organisierte Neonazi-Netzwerke ebenso wie durch so genannte Gelegenheitstäter*innen. Sie fühlen sich durch die gesellschaftliche Entwicklung legitimiert, ihre völkischen Wahnvorstellungen mit Gewalt und Terror durchzusetzen.

Aufbauend auf den Erfahrungen aus zwei Jahrzehnten unabhängiger Unterstützung und professioneller Beratung von denjenigen, die in Ost- und Westdeutschland im Fokus rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Bedrohungen stehen, wollen wir mit Euch und Ihnen und zahlreichen Referent*innen aus Wissenschaft, Beratungsarbeit, Zivilgesellschaft und Politik über die Grenzen und Möglichkeiten solidarischer Praxis diskutieren: im Alltag und im Kontext von Strafverfolgung und Justiz.

Uns ist es wichtig, dass von Leipzig am 3. September 2019 ein konkretes Signal der Hoffnung und Solidarität für alle Angegriffenen und Engagierten ausgeht und wir hoffen, dass Ihr und Sie dabei sein könnt!

Veranstalter: Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassisti-scher und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) // www.verband-brg.de

Download: Programm des Jubiläums-Symposium des VBRG e.V. am 03. September 2019

Anmeldung bis 19.08.2019: www.verband-brg.de/anmeldung-symposium

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Redaktion TolSax

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