05.11.21 | Soziale Arbeit und politische Haltungen. Professionalisierung im Umgang mit Diskriminierung. Sozialpädagogische Fallwerkstätten für Sozialarbeiter:innen und Studierende | Dresden

13:00-18:00 |Umweltzentrum Dresden e.V. (Schützengasse 16-18, 01067 Dresden)

Autor_innen: AG Arbeitsbündnis an der TU Dresden und Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.

Im Angesicht bestehender diskriminierender gesellschaftlicher Strukturen ist es Aufgabe der Sozialen Arbeit, sich für den Abbau von Diskriminierung einzusetzen. Besonders schwierig wird dies, wenn durch rechte Parteien und Organisationen menschenfeindliche Haltungen beworben und verstärkt werden. Wie kann Soziale Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern aktiv werden, welche Herausforderungen bestehen, wie können diese überwunden werden?

Wir laden Sozialarbeiter:innen zur letzten Fallwerkstatt im Rahmen der VA-Reihe „Soziale Arbeit und politische Haltungen“ ein. Im Workshop werden wir konkrete Arbeitserfahrungen diskutieren und über Handlungsoptionen mit Adressat:innen, die sich diskriminierend/gruppenbezogen menschenfeindlich äußern, sprechen.  

Was erwartet Sie?

In den Fallwerkstätten wird in Form einer kollegialen Fallberatung neugierig forschend auf die eigene Praxis geschaut: Was bedeutet es für Sie als Sozialarbeiter:in, wenn Sie ein pädagogisches Bündnis mit den Adressat:innen pflegen und zugleich diskriminierenden Handlungsmustern entgegentreten wollen? Eigene Erfahrungen werden reflektiert und als Ausgangspunkte für ein besseres Verstehen von Dilemmata genutzt. Im angeleiteten kollegialen Austausch wird die Reflexion zur professionsbezogenen und gesellschaftlichen Dimension ‚des Falls‘ im Zentrum
stehen.

Anmeldung

Zur Teilnahme eingeladen sind in erster Linie Professionelle und Studierende der Sozialen Arbeit. Darüber hinaus können auch Interessierte aus anderen Arbeitsfeldern teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Ein Besuch aller drei Veranstaltungen ist ebenso möglich, wie der Besuch einzelner Workshops. Wir bitten um verbindliche Zu- und Absagen.
Bitte melden Sie sich jeweils bis spätestens 4 Tage vor dem Workshoptermin mit Vor- sowie Nachnamen und Ihrer Organisation unter folgender E-Mail-Adresse an: arbeitsbuendnis@posteo.de

Für alle Fallwerkstätten gilt folgende Antidiskriminierungsklausel

Wir möchten allen Beteiligten unabhängig von Herkunft, Aussehen oder anderen Merkmalen eine Teilnahme an der Veranstaltung ermöglichen, deshalb gilt folgende Antidiskriminierungsklausel. Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen,
die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen
in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es während der Veranstaltung nach § 22 KunstUrhG und geltender EU-DSGVO jegliche Filmaufnahmen und Fotografien untersagt sind.


Kooperation: Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.
Förderung: Amadeu Antonio Stiftung, Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V., Freunde und Förderer der TU Dresden e.V.

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Über die Autor_innen

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Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.

Seit 2005 unterstützt das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) als eine zentrale Anlaufstelle in Sachsen Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Du findest unsere Arbeit wichtig? Unterstütze uns jetzt mit einer Spende!