07.07. | Web-Seminar: Was bedeutet eigentlich #LeaveNoOneBehind

09:00 – 13:00 Uhr | Ort bei Anmeldung

Autor_innen: Kulturbüro Sachsen e.V.

Termine: 1. Juli 2020 | 15:00 – 19:00 Uhr oder
7.Juli 2020 | 09:00-13:00 Uhr

Anmeldung per E-Mail bis zum 25.06.2020 an bildung_FAM[aet]kulturbuero-sachsen.de unter Angabe von
Vor- und Nachname, gewähltem Termin und Institution/ Organisation (wenn vorhanden).

Die Parole #LeaveNoOneBehind („Niemanden zurück-zulassen“) ist dieser Tage auf zahlreichen Transparenten und im öffentlichen Leben zu finden. Sie ist zu DER Protestlosung mit Blick auf die Belange von Geflüchteten in Europa geworden. Doch was bedeutet eigentlich LeaveNoOneBehind? Der Hashtag appelliert an echte Solidarität ohne Unterscheidung nach Herkunft oder nationaler Zugehörigkeit und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben auch und gerade in krisenhaften Zeiten wie im Moment.

Die Corona-Pandemie hat die Situation von Menschen auf der Flucht und an den EU-Außengrenzen weiter verschärft. Die ohnehin prekären Lebensbedingungen münden derzeit vielerorts endgültig in menschenunwürdige Zustände. Diese zeigen sich sowohl im Großen, an den europäischen Außengrenzen, wo Geflüchtete als politische Verhandlungsmasse missbraucht und zu zehntausenden in elendigen Camps der Ausbreitung des Virus schutzlos ausgeliefert sind. Aber auch im Kleinen, in Deutschland, wenn Geflüchtete auf Zwangsunterbringung verwiesen, ebenfalls in Sammelunterkünften ohne die Möglichkeit der Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienevorschriften einem vermeidbaren höheren Risiko der Ansteckung ausgesetzt sind.

Diese Aspekte wollen wir mit unserem Web-Seminar in den Blick nehmen und nicht zuletzt die Frage aufwerfen, was die Parole #LeaveNoOneBehind für uns selbst und unser Engagement bedeuten könnte.

Datenschutz:
Mit der Anmeldung überlassen Sie dem Kulturbüro Sachsen e.V. personenbezogenen Daten. Diese werden ausschließlich im Zusammenhang mit E-Mails und Einladungen zu Veranstaltungen gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben, verarbeitet und in der internen Adressdatenbank gespeichert. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter info@kulturbuero-sachsen.de widersprechen.

Für die Veranstaltung gilt die Ausschlussklausel:
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

Weitere Informationen hier

Veranstaltungsflyer zum Download (PDF)

Kulturbüro Sachsen e.V.

Das Kulturbüro Sachsen e.V. berät lokale Vereine, Jugendinitiativen, Kirchgemeinden, Netzwerke, Firmen sowie Kommunalpolitik und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel, rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische Zivilgesellschaft entgegenzusetzen.