12.11. | Wohin gehst du, US-Amerika? | Online

18:00 Uhr | Ort bei Anmeldung

Autor_innen: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

Zoom-Gespräch mit Experten aus den USA

Vier Jahre ist Donald Trump im Amt. Mit seinem „Make Amerika Great Again“ macht er vor allem Politik für eine weiße Elite und rechtskonservative Bewegungen, welche die Vorherrschaft der Weißen propagieren. Verschwörungsmythen a la QAnon haben Konjunktur und das Land ist gespalten wie nie. Es brodelt im „Melting Pot“ und egal wie die anstehenden Wahlen ausgehen, eine Explosion wird immer wahrscheinlicher. In all dieser Gemengelage erstarken Rassismus und Antisemitismus und die Gewalt nimmt zu.

Wie kann es weiter gehen nach den Wahlen am 3. November 2020? Wie hat sich die Arbeit und das Engagement der Menschen verändert unter der Präsidentschaft Donald Trumps? Was erwarten sie nach der Wahl? Wie können Rassismus und Antisemitismus in den USA begegnet werden und welche Ansätze gibt es?

Marc Sv

Foto: Marc Skvirsky hat vor 37 Jahren aus dem Lehrerberuf zu „Facing History and Ourselves“ gewechselt.

Wir sprechen hierüber mit Marc Skvirsky aus Brookline im US-Bundesstaats Massachusetts. Er ist Geschäftsführer der Nichtregierungsoganisation (NGO) „Facing History and Ourselves“ (dt.: Geschichte und uns selbst begegnen) und mit seiner Kollegin Sydney Stewart.

Marc Skvirsky hat vor 37 Jahren aus dem Lehrerberuf zu „Facing History and Ourselves“ gewechselt und aus einer kleinen NGO eine große, weltweit aktive Organisation gemacht. Eine Organisation, die sich vor allem mit der Bildung und Ausbildung von Lehrern beschäftigt, aber auch mit verschiedenen Programmen an Schulen aktiv ist. Geleitet ist die Arbeit von dem Wunsch einer aktiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Rassismus. Dabei spielt u.a. auch die Thematisierung des Holocaust eine große Rolle. Vor allem deshalb, um auf aktuellen Rassismus und wieder aufkommenden Antisemitismus zu reagieren.

Sydney Stewart arbeitet im Bereich der Programmkoordination und Personalentwicklung. Ihr Interesse gilt vor allem den Schnittstellen zwischen Bildung, Gerechtigkeit, Antirassismus und Kinderpsychologie. Sie hat an einem Konzept zur Auseinandersetzung mit Identität und Multikulturalismus für Kindergärten und Schulen mitgearbeitet.

Beide werden für uns online für die Internetkonferenz via Zoom zugeschaltet sein. Moderiert wird das Gespräch von Mascha Lange, Doktorandin der Amerikanistik an der Universität Leipzig. Eine Übersetzung in die deutsche Sprache wird angeboten.

Der Link zum Gespräch (Zoom) kann via Email bei uns angefragt werden.

Weitere Informationen hier

Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK)

Das Netzwerk für Demokratische Kultur macht mit Bildungs- und Kulturprojekten Demokratie greifbar - in Wurzen und in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.