15.10. | Politik für die kleinen Leute? – Die AfD und die soziale Frage | Dresden

10:00 – 16:00 Uhr | Ort bei Anmeldung

Autor_innen: Kulturbüro Sachsen e.V.

Innerhalb weniger Jahre zog die Alternative für Deutschland (AfD) mit teils zweistelligen Ergebnissen in sämtliche deutsche Landesparlamente ein. Zu ihrem Programm gehört neben der Hetze gegen Migrant*innen und Geflüchtete, der Infragestellung der Rechte von Frauen, Homosexuellen und Transgender, der Diskriminierung von Behinderten auch die Ausgrenzung von sozial Benachteiligten. Trotz ihrer neoliberalen Programmatik ist die Partei vor allem auch bei denjenigen erfolgreich, die von marktradikalen Umbaumaßnahmen besonders betroffen sind. Einige derjenigen also, die von mehr sozialer Gerechtigkeit profitieren würden wählen diese marktradikale und menschenfeindliche Partei.

Mit zwei Veranstaltungen werden wir einen genaueren Blick darauf werfen, welche Forderungen die AfD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik eigentlich vertritt und welche verheerenden Auswirkungen deren Umsetzung für abhängig Beschäftigte hätte. Bei beiden Veranstaltungen ist Stefan Dietl zu Gast, ver.di Landesvorstand Bayern und Autor des Buches „Die AfD und die soziale Frage“.

Termine:

Abendveranstaltung in Leipzig:
14. Oktober 2020 | Beginn: 18:00 Uhr

Fortbildung in Dresden:
15 Oktober 2020 10:00-16:00

Die Veranstaltung können unabhängig voneinander besucht werden, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Anmeldung jeweils per E-Mail bis zum 09.10.2020 an bildung[aet]kulturbuero-sachsen.de unter Angabe von:
Vor- und Nachname
Institution/ Organisation (wenn vorhanden)
Gewerkschaftszugehörigkeit ja/nein

Kein Teilnahmebeitrag.

Ort: Den Veranstaltungsort übermitteln wir nach der Anmeldung.

Datenschutz:
Mit der Anmeldung überlassen Sie dem Kulturbüro Sachsen e.V. personenbezogenen Daten. Diese werden ausschließlich im Zusammenhang mit E-Mails und Einladungen zu Veranstaltungen gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben, verarbeitet und in der internen Adressdatenbank gespeichert. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter info@kulturbuero-sachsen.de widersprechen.

Für die Veranstaltung gilt die Ausschlussklausel:
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

Weitere Informationen hier

Download des Flyers hier (PDF)

Kulturbüro Sachsen e.V.

Das Kulturbüro Sachsen e.V. berät lokale Vereine, Jugendinitiativen, Kirchgemeinden, Netzwerke, Firmen sowie Kommunalpolitik und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel, rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische Zivilgesellschaft entgegenzusetzen.