16.08. | Spaziergang zu den Orten der nationalsozialistischen Zwangsarbeit | Rötha

14:00 Uhr | Gasthof ASPE, Leipziger Str. 9, 04571 Espenhain

Autor_innen: Martin Haufe (Künstler) und Martin Baumert (Historiker) (Facebook)

Das Braunkohlenwerk Espenhain war einer der bedeutendsten Rüstungsstandort in der Umgebung von Leipzig im Nationalsozialismus. Entsprechend kamen hier tausende Zwangsarbeiter aus allen Teilen Europas zum Einsatz. Auch befand sich am Standort ein „Ausländer-Bordell“ eine der perfidesten Ausbeutungsvarianten. Insgesamt überlebten mindestens 285 Personen die Zustände nicht.

Wir – der Künstler Martin Haufe und der Historiker Martin Baumert – wollen gerne auf das Schicksal dieser Menschen aufmerksam machen. Hierzu laden wir am Sonntag, den 16. August 2020, nach Espenhain zu einem Ortspaziergang ein. Am Samstag, den 22. August 2020, ab 10 Uhr werden wir außerdem mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern sowie Expertinnen auf dem Gebiet der Erinnerungskultur darüber diskutieren, wie an diese Zeit in Espenhain erinnert werden kann. Ort ist die Orangerie in Mölbis. Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Für den Workshop stellen wir Verpflegung bereit.

Wir bitten für den Workshop um eine Anmeldung unter
erinnerung-zwangsarbeit@gmx.de.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Weitere Informationen hier (Facebook)

Redaktion TolSax

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