18.12.20 | Die Extreme Rechte in Sachsen und Verschwörungsideologie | Online

19:00 – 21:00 Uhr | Ort bei Anmeldung

Autor_innen: Augen Auf e.V. (Facebook)

Verschwörungsideologien und Rechtsextremismus sind eng miteinander verbunden. Extrem rechte Akteur*innen verbreiten verschiedene Verschwörungserzählungen, um damit einen permanenten Ausnahmezustand zu erzeugen, der wiederum gebraucht wird, um sich selbst als Retter in der Not anzubieten. Mit der Erzählung vom „Großen Austausch“ wollen Akteur*innen wie die rechtsextreme Identitäre Bewegung ebenso das eigene rassistische und antisemitische Weltbild in bürgerliche Schichten übertragen. Auch auf der Straße konnte man in diesem Jahr beobachten, wie extreme Rechte Verschwörungsideologien nutzen. Organisationen wie der III. Weg oder die NPD haben selbst so genannte Hygienedemos angemeldet und das Corona-Thema propagandistisch eingebunden. Jedoch sind nicht alle Verschwörungsideolog*innen rechtsextrem beziehungsweise kommen aus der Neonaziszene. Wie gestaltet sich die ideologische und organisatorische Zusammenarbeit zwischen extremen Rechten und anderen Gruppen? Gibt es auch Differenzen? Und ist es sinnvoll, auf rechtsextreme Gruppen im Kontext der Hygienedemos hinzuweisen? Diese und andere Fragen wollen wir im Vortrag mit anschließender Diskussion klären.

Die Veranstaltung findet online statt. Bitte meldet euch dafür per facebookmessenger oder per Mail an, dann bekommt ihr den Veranstaltungslink zugesendet: franziska@augenauf.ne

tDie Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Demokratie – stark gemacht!“ statt.

Das Programm „Demokratie – stark gemacht!“ wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Demokratie – stark gemacht!“ wird außerdem gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“.

Weitere Informationen hier (Facebook)

Augen auf e.V.

Seit 2000er aktiv in der Oberlausitz, um Toleranz und Zivilcourage zu fördern.