19.09. | Rassistische Pogrome Hoyerswerda 1991: Anders sein – damals wie heute? | Hoyerswerda

15:00 – 17:00 Uhr | Kulturfabrik Hoyerswerda e.V., Braugasse 1

Autor_innen: Kulturbüro Sachsen e.V.

Erinnern aus migrantischer Perspektive

Menschen mit und ohne Migrationserfahrungen aus verschiedenen Generationen erinnern an die rassistischen Pogrome 1991 in Hoyerswerda.

Diskutiert werden Fragen wie:

  • Wie ist die Gesellschaft damit umgegangen?
  • Was hat sich seit den 1990er Jahren geändert?
  • Was können wir aus der Geschichte lernen?
  • Was kann getan werden, damit sich solche Pogrome aber auch Terrorakte wie die des NSU, in Halle und Hanau nicht wiederholen und die Opfer von rassistischer Gewalt nicht vergessen werden?
  • Wie können die Erfahrungen und Erinnerungen an die nächsten Generationen weitergegeben werden? In welcher Weise
    kann eine gemeinsame Erinnerungsarbeit von Migrant*innen, BPOC und der Mehrheitsgesellschaft in Zukunft gestaltet werden?

Gäst*innen
Susau.a. Natalia Deis und Hamida Taamiri (KOMMIT), Lydia Lierke (Autorin des Buchs „Erinnern stören – Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive“)

Moderation
Eter Hachmann (Vorstandsvorsitzende Ausländerrat Dresden e.V.)

Anmeldung: info[aet]kufa-hoyerswerda.de

Für die Veranstaltung gilt die Ausschlussklausel:
Die Veranstalterinnen legen großen Wert darauf, dass ihre Veranstaltung in einer respektvollen Atmosphäre stattfinden kann. Wir wünschen uns engagierte Auseinandersetzungen in der Sache, in denen mit Argumenten, aber ohne Polemik diskutiert wird. Als Veranstalterinnen behalten wir es uns im Rahmen des Hausrechts vor, Personen den Zutritt zu unseren Veranstaltungen zu verwehren, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die einer Szene mit vergleichbar rechtsextremen Anschauungen zuzuordnen sind oder die bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Personen, die unsere Veranstaltung mit entsprechenden Positionen stören, werden von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

Weitere Informationen hier

Kulturbüro Sachsen e.V.

Das Kulturbüro Sachsen e.V. berät lokale Vereine, Jugendinitiativen, Kirchgemeinden, Netzwerke, Firmen sowie Kommunalpolitik und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel, rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische Zivilgesellschaft entgegenzusetzen.