22.08. | Workshop „Wie erinnern wir den Opfern der NS-Zwangsarbeit“| Mölbis

10:00 Uhr | Orangerie Mölbis

Autor_innen: Martin Haufe (Künstler) und Martin Baumert (Historiker) (Facebook)

Das Braunkohlenwerk Espenhain war einer der bedeutendsten Rüstungsstandort in der Umgebung von Leipzig im Nationalsozialismus. Entsprechend kamen hier tausende Zwangsarbeiter aus allen Teilen Europas zum Einsatz. Auch befand sich am Standort ein „Ausländer-Bordell“ eine der perfidesten Ausbeutungsvarianten. Insgesamt überlebten mindestens 285 Personen die Zustände nicht.

Wir – der Künstler Martin Haufe und der Historiker Martin Baumert – wollen gerne auf das Schicksal dieser Menschen aufmerksam machen. Hierzu laden wir am Samstag, den 22. August 2020, ab 10 Uhr in die Orangerie nach Mölbis ein. Der Workshop wird von Künstlerinnen und Künstlern sowie Expertinnen für Erinnerungskultur geleitet, um uns Anregungen zur Diskussion über die Möglichkeiten zur Erinnerung zu geben. Bereits am Sonntag, den 16. August 2020, bieten wir einen Spaziergang zu den Orten der NS-Zwangsarbeit in Espenhain an. Treffpunkt ist vor dem Gasthof Aspe um 14 Uhr. Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Für den Workshop stellen wir Verpflegung bereit.

Wir bitten für den Workshop um eine Anmeldung unter erinnerung-zwangsarbeit@gmx.de.

Wir freuen uns auf euer kommen

Weitere Informationen hier (Facebook)

Redaktion TolSax

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