24.03.21 | Rechte Landlust – Völkische Siedler:innen in Sachsen | Online

20:00 – 21:30 Uhr | Ort bei Anmeldung

Autor_innen: Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Landesstiftung Sachsen

Die Veranstaltung findet online statt. Bitte melden Sie sich an. Sie erhalten dann vor der Veranstaltung einen Link via E-Mail.

Die  rechte  Landlust  scheint  ungebrochen.  Völkische  Siedler:innen  kaufen bundesweit Höfe  und  Häuser,  bilden  nationalistische  Gemeinschaften,  weiten familiäre,  soziale  und wirtschaftliche  Netzwerke überregional aus und mischen sich in regionale Belange auf kultureller und politischer Ebene ein. Insbesondere in Mittelsachsen scheint sich unbemerkt von  der  Öffentlichkeit  ein  neuer  rechter Siedlungshotspot  zu  entwickeln. Trotz zahlreicher Medienberichte und Dokumentationen setzt sich die Landnahme nationalistischer Familienverbände, genannt „Sippen“, ungehindert fort.

Auf der Veranstaltung werden folgende Fragen besprochen:

Was sind völkische Siedler:innen? Welchen Ideologien folgen sie? Mit welchen Strukturen und Netzwerken haben wir es zu tun? Wo sind sie in Sachsen vertreten?
Diese Fragen beantwortet die Autorin Andrea Röpke in ihrem Vortrag.

Wo liegen die Schwierigkeiten im Umgang mit völkischen Siedler:innen in Sachsen? Und was kann man tun, wenn völkische Siedler:innen sich in der Region niederlassen?
Dazu antwortet Franz Hammer vom Mobilen Beratungsteam des Kulturbüro Sachsen.

Moderation: Anne Winkel

Eine gemeinsame Veranstaltung von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und Kulturbüro Sachsen

Andrea Röpke
Die Journalistin Andrea Röpke recherchiert seit vielen Jahren zur extremen Rechten. In der Broschüre „Naturliebe und Menschenhass“ erklärt sie Strukturen und Netzwerke völkischer Siedler in fünf Bundesländern, darunter Sachsen. Darüber hinaus führt sie in die Gedankenwelt und die Geschichte der völkischen Bewegung ein. Zuletzt erschien ihr Buch „Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“ mit Andreas Speit.

Die Broschüre „Naturliebe und Menschenhass“ kann hier heruntergeladen oder bestellt werden.

Antidiskriminierungs-Regel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Kooperationspartner/innen

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Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V

Wir organisieren politische Bildung für Erwachsene in Sachsen - mit Seminaren, Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Publikationen, Lesungen und künstlerische Annäherungen an politische Themen.