24.06. | Bislang ungenügend?! Hearing zur Leerstelle Demokratiebildung in Sozialen Berufen | Dresden

12:30 Uhr Haus der Presse, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden

Eine im Freistaat Thüringen umgesetzte Studie zur Demokratiebildung in den Ausbildungsphasen für Soziale Berufe zeigt, dass in der Ausbildung sowie im Studium sozialer Berufe eine tiefergehende Auseinandersetzung mit handlungsweisenden demokratischen Inhalten und Prinzipien fehlt. Das Hearing zu dieser Studie wird nicht nur deren Vorstellung ermöglichen, sondern auch aus verschiedenen Perspektiven einen Abgleich für den Freistaat Sachsen versuchen. Das Hearing soll abschließend mit einer Einschätzung zur Demokratiebildung in den Ausbildungsphasen der Sozialen Berufe in Sachsen auch Schlussfolgerungen definieren.

TAGUNGSLEITUNG
Studienleiter Christian Kurzke, Evangelische Akademie Meißen
Romy Nowak, Projekt „MUT-Rassismusprävention“, AGJF Sachsen e.V.

MONTAG, 24. Juni 2019
12:30 Uhr
Bitte richten Sie Ihre Anreise zwischen 12:30 und 13:00 Uhr ein, Kaffee und Tee werden für Sie bereitstehen.

13:00 Uhr
Begrüßung & Eröffnung

13:10 Uhr
Dialoggespräch: „Einblicke in die Praxis“
o Jörg Schneider, Leiter Kinder- und Jugendhaus UK, Chemnitz (angefragt)
o Claudia Wiebach, Intensivpädagogische Wohngruppe, SFZ Chemnitz (angefragt)
o Tilo Moritz, Geschäftsführer Valtenbergwichtel e.V.
Moderation: Studienleiter Christian Kurzke

13:30 Uhr
Demokratiebildung in Professionalisierungsprozessen
Vorstellung der Analyse der Thüringer Ausbildungssituation in ausgewählten Regelstrukturen sozialer Berufe
Frederik Damerau & Janine Patz
Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Friedrich-Schiller-Universität Jena

14:00 Uhr
Und nun, Sachsen?
Reflexion und Vergleich der Studienergebnisse für den Freistaat Sachsen
Ein Gespräch mit
o Janine Patz, Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Friedrich-Schiller-Universität Jena
o Frederik Damerau, Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Friedrich-Schiller-Universität Jena
o Prof.‘in Dr.‘in Barbara Wolf, Hochschule Mittweida (angefragt)
o Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, Evangelische Hochschule Dresden
o N.N., Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen (angefragt)
o Kai Dietrich, Projekt „MUT-Interventionen“, AGJF Sachsen e.V.

15:00 Uhr
Diskussion mit den Anwesenden

gg. 15:30 Uhr
Abschluss der Veranstaltung bei Kaffee, Tee und Gebäck

Änderungen vorbehalten!

KOSTEN:
Wir sind bestrebt, eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos zu ermöglichen.

ANMELDUNG:
Die Zahl der Teilnahmeplätze ist begrenzt!
Eine Anmeldung erleichtert uns die organisatorische Vorbereitung. Bitte melden Sie sich über die Homepage www.ev-akademie-meissen.de oder per E-Mail an (Ansprechpartnerin: Frau Sabine Laake, sabine.laake@ev-akademie-meissen.de oder 03521-4706-15). Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.
Wir behalten uns vor, die Tagung aufgrund höherer Gewalt (z. B. Krankheit, geringer Anmeldestand) abzusagen. Sie werden dann wenn möglich spätestens zehn Tage vorher informiert. Wir empfehlen Ihnen eine Reiserücktrittsversicherung.

FÖRDERUNG:
Diese Tagung wird gefördert von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und ist eine Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung. Die Tagung wird auch aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

TAGUNGSORT:
Haus der Presse
Dachterrasse
Ostra-Allee 20
01067 Dresden

ANREISE:
– ab Dresden Hauptbahnhof-Nord
Straßenbahn 11 (Richtung Bühlau) bis Haltestelle Kongresszentrum/Haus d Presse. Dauer: ca. 25 Minuten
– ab Bahnhof Dresden-Neustadt / Ausgang Schlesischer Platz
Straßenbahn Linie 6 (Richtung Postplatz) und 11 (Richtung Weixdorf) bis Haltestelle Kongresszentrum/Haus d Presse. Dauer: ca. 15 Minuten

Änderungen vorbehalten!

Evangelische Akademie Meißen

Der Studienbereich "Jugend" der Evangelischen Akademie Meißen bietet verschiedene Bildungs- und Tagungsangebote zur Thematik Rechtsextremismus sowie Demokratieentwicklung und der Verantwortung von Kirche in diesem Zusammenhang an.