25.09. | Polizei – die große Unbekannte? | Dresden

10:00 – 16:00 Uhr | Ort bei Anmeldung

Autor_innen: Kulturbüro Sachsen e.V.

Strukturen und Kulturen in der Polizei und was es dringend zu ändern gilt

Teilnahmebeitrag: Aufgrund der Förderung durch die Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte kann der Workshop kostenfrei angeboten werden.

Anmeldung: bis spätestens zum 17.09.2021 mit einer Email an bildung@kulturbuero-sachsen.de

Veranstaltungsflyer (.PDF 277 KB)

Seit Jahren zeigen Umfragen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung der Polizei vertraut. Jedoch erschüttern Enthüllungen von Journalistinnen und Betroffenen sowie Einschätzungen und Statistiken von Menschenrechtler innen dieses Vertrauen.

Dann geht es um Rassismus und Racial Profiling, fehlerhafte Ermittlungen gegen rechten Terror, rechtsextreme Chatgruppen, Polizeigewalt, mangelhafte Fehlerkultur in der Behörde und nicht zuletzt um eine fehlende demokratische Kontrolle.

Trotz der mehr oder weniger großen Präsenz in unser aller Leben ist bei vielen Menschen das Wissen über Aufgaben, Strukturen und Funktionsweisen von Polizei nicht bekannt. Im Workshop beschäftigen wir uns mit einigen Facetten des polizeilichen Alltags. Wir setzen uns mit Auftrag und Struktur von Polizei, dem Phänomen Cop Culture und deren Auswirkungen auf die tägliche Polizeipraxis auseinander und diskutieren Probleme und Reformmöglichkeiten.

Referent*in
Stephanie Schmidt (Kulturanthropologin und Polizeiforscherin, Universität Innsbruck) forscht seit vielen Jahren zum Thema, war Teil der Forschungsgruppe #MappingNoG20, gehört zur Redaktion der CILIP und beendet derzeit ihre Promotion zum Thema „Policing the Anger. Eine ethnografische Studie über Wut im polizeilichen Alltag.“

Anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Logo Sebastian Cobler Stiftung

Für die Veranstaltung gilt die Ausschlussklausel:
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

Datenschutz:
Mit der Anmeldung überlassen Sie dem Kulturbüro Sachsen e.V. personenbezogenen Daten. Diese werden ausschließlich im Zusammenhang mit E-Mails und Einladungen zu Veranstaltungen gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben, verarbeitet und in der internen Adressdatenbank gespeichert. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter info@kulturbuero-sachsen.de widersprechen.

Weitere Informationen hier

Kulturbüro Sachsen e.V.

Das Kulturbüro Sachsen e.V. berät lokale Vereine, Jugendinitiativen, Kirchgemeinden, Netzwerke, Firmen sowie Kommunalpolitik und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel, rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische Zivilgesellschaft entgegenzusetzen.