26.-27.09. | Symposium Bildung in Demokratie und Diktatur – Bilanz und Perspektiven 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution | Leipzig

26.09. 10:00 bis 27.09. 15:00 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, 04109 Leipzig

Aus den Erfahrungen mit der DDR-Diktatur erwächst eine besondere Verantwortung, unsere Demokratie im Bewusstsein der Bevölkerung zu festigen und weiterzuentwickeln. Mit der Deutschen Einheit stand Deutschland vor der Aufgabe, die neuen Bundesländer in die föderale Bildungslandschaft der Bundesrepublik zu integrieren. 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution stellt sich die Frage, wie Demokratieerziehung und -bildung vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der SED-Diktatur und den Herausforderungen unserer Zeit (u. a. mangelndes Wissen über die SED-Diktatur, die rasant fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung, das Erstarken autoritärer Einstellungen, Vertrauensverluste in etablierte Parteien) ausgestaltet werden muss.

Vertreterinnen und Vertreter der Lehrer- und Schulbildung, Wissenschaft, Politik und Kultur möchten sich mit XXIII. Theodor-Litt-Symposium zum Thema „Bildung in Demokratie und Diktatur – Bilanz und Perspektiven 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution“ an der aktuellen Debatte beteiligen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der wechselvollen Geschichte von politischer und kultureller Bildung in Demokratie und Diktatur. Ziel ist es 1) die Entwicklung und Rolle von Bildung im geteilten und vereinigten Deutschland zu bilanzieren, 2) Herausforderungen zu benennen, 3) Perspektiven für die künftige Ausgestaltung von Bildung und Erziehung zu entwickeln und 4) eine breite gesellschaftspolitische Debatte anzuregen.

titelbild flyer


Veranstaltungsort:

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Grimmaische Str. 6
04109 Leipzig

Zeitraum:

26. September (10:00-17:30 Uhr) bis
27. September 2019
(10:00-15:00 Uhr)

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.


Kurzbiografie der Mitwirkenden


Wir würden uns freuen, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse weckt!

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird per E-Mail oder telefonisch gebeten.

Es wirken mit: Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.; Ulrich Bongertmann, Bundesvorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e. V. a. D.; Stephan Dorgerloh, Theologe, Bildungsexperte und Minister a. D.; Dr. Judith C. Enders, Mitbegründerin der Initiative „Dritte Generation Ostdeutschland“ und Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule Berlin; Prof. Dr. Thomas Großbölting, Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; Dr. h. c. Peter Gutjahr-Löser, Kanzler der Universität Leipzig a. D.; Friederike Handwerg, Europäisches Jugendparlament in Deutschland e. V.; Tim Herden, Leiter des MDR Studios Berlin; Prof. Dr. Ingo Juchler, Lehrstuhl für politische Bildung der Universität Potsdam; Freya Klier, Autorin und Regisseurin; Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung; Dr. Jürgen Reiche, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig; Dr. Jochen Robes, Robes Consulting; Dr. Jürgen Ronthaler, Geschäftsführender Direktor und Vorstandsmitglied des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der Universität Leipzig; Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau; Prof. Dr. Susanne Schröter, Gründerin und Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) und Professorin am Institut für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dieter Schulz, Theodor-Litt-Forschungsstelle der Universität Leipzig; Prof. em. Dr. Peter Steinbach, Leiter der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte der Gedenkstätte Deutscher Widerstand; Dr. Thomas Töpfer, Leiter des Schulmuseums und des Sachgebiets Demokratische Bildung im Amt für Jugend, Familie und Bildung der Stadt Leipzig; Dr. Heike Tuchscheerer, Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte der Deutschen Gesellschaft e. V.; und Prof. Dr. Dr. h. c. Werner Weidenfeld, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Europäische Einigung am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (C.A.P.).


Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung von der Deutschen Gesellschaft e. V. realisiert und findet in Kooperation mit dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, der Stadt Leipzig, dem Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V., dem Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der Universität Leipzig und der Theodor-Litt-Gesellschaft zur Erforschung und Pflege der geisteswissenschaftlichen Pädagogik e. V. statt, die das Symposium wissenschaftlich begleitet und die Ergebnisse in einer Publikation im Jahr 2020 der Öffentlichkeit bereitstellen wird.

Projektleitung und Anmeldungen:
Dr. Heike Tuchscheerer
Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte
Tel.: 030 88412 254
» E-Mail schreiben


Gefördert von:

Logo BKM

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Theodor-Litt-Gesellschaft e. V.

Partner:
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V.

Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
Stadt LeipzigZeitgeschichtliches Forum Leipzig
Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der Universität Leipzig


Zusätzlicher Veranstaltungshinweis:
Lesung mit Ralph Grüneberger am 25.9.2019 (ab 19:00 Uhr) in Leipzig aus „Herbstjahr“ in der Stadtbibliothek Leipzig (W.-Leuschner-Platz 10/11, 04107 Leipzig), ausführliche Informationen hier.

Redaktion TolSax

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