28.10. | Netzwerktreffen gegen Antisemitismus Sachsen | Chemnitz

10:00 – 17:00 Jüdische Gemeinde Chemnitz K.d.ö.R., Stollberger Straße 28, Chemnitz

Unter Schirmherrschaft des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für Jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Thomas Feist, veranstalten die „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ von Amadeu Antonio Stiftung und Anne Frank Zentrum gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Chemnitz K.d.ö.R. ein landesweites Netzwerktreffen gegen Antisemitismus. 

Die schrecklichen Ereignisse in Halle, das geplante Massaker in der Synagoge und die Ermordung zweier Menschen, erschüttern uns zutiefst. Wir bemühen uns derzeit, die Ereignisse und die Sicherheitslage der Jüdischen Gemeinden in Sachsen angemessen im Programm zu berücksichtigen. Daher können sich bis nächste Woche noch kleine Änderungen im Programm ergeben.

Das Ziel des Netzwerktreffens ist – unter besonderer Berücksichtigung der jüdischen Perspektive – die gemeinsame Erarbeitung einer Bestandsaufnahme des Antisemitismus in Sachsen. Dabei wollen wir die Vernetzung der Akteur*innen stärken, die in Sachsen von Antisemitismus betroffen sind und/oder sich mit Antisemitismus beschäftigen. Leitfragen des Treffens lauten: Welche spezifischen Probleme finden wir in Sachsen vor? Welche Aktivitäten gegen Antisemitismus existieren und welche sind geplant? Welche Rahmenbedingungen benötigen wir, um die Arbeit gegen Antisemitismus effizienter gestalten zu können? Die Ergebnisse des Netzwerktreffens bilden die Grundlage für ein „Lagebild Antisemitismus Sachsen“, das im Anschluss an die Veranstaltung erstellt wird.

Das ganztägige Netzwerktreffen findet am Montag, 28. Oktober 2019 10:00-17:00 in den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Chemnitz K.d.ö.R. statt.

Anmeldung

Die Zahl der Plätze ist begrenzt, daher bitten wir Sie um eine Anmeldung bis 23.10.2019 unter:  aktionswochen@amadeu-antonio-stiftung.de

Programm

Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung reagiert auf eine rechtsextreme Alltagskultur, die sich vor allem in den neuen Bundesländern verankert hat. Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu stärken, die dem Problem entschieden entgegentritt. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgehen, sich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten. Die wichtigste Aufgabe der Amadeu Antonio Stiftung: Lokale Akteurinnen und Akteure über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, ihre Eigeninitiative vor Ort zu stärken.