29.04. | Demokratische Erinnerungspolitik heute – Dialog für Forscher_innen, Bildner_innen und Interessierte | Dresden

15.30 bis 19.00 Uhr Festspielhaus Hellerau Dresden

Zuletzt tauchen vermehrt Forderungen auf, dass wir mit der Erinnerung an die Shoa nun auch mal zum Ende kommen müssen – vom „Schuldkult“ ist die Rede. Das dies nicht der Fall sein kann, ist für Menschen, die in der Erinnerungsarbeit tätig sind – egal ob als Forschende oder als Bildende –, klar. Aber warum machen wir die Arbeit eigentlich?

In dieser Veranstaltung wollen wir uns in einem ersten Schritt mit der Frage befassen, was demokratische Erinnerungspolitik ist und sein muss. In einem zweiten Schritt möchten wir uns informieren, wie die Neue Rechte den „Angriff auf Erinnerung“ plant und umsetzen will. Ziel ist, unsere eigene Handlungsfähigkeit zu stärken.

Referent*innen:

Cornelia Siebeck (Vortrag: Was kann, was soll demokratische Erinnerungspolitik heute bedeuten?)

Deborah Krieg (Vortrag: Angriff auf Erinnerung? Von Schlussstrichdebatten und neuen Bildungsinstitutionen) vom Anne Frank Haus Frankfurt

Die Veranstaltung wird ergänzt durch die Live Performance „Second Nature“ der Künstlerinnen Agata Siniarska und Karolina Grzywnowicz (PL). Als Ausgangspunkt für diese Uraufführung dient das Leben von Pola Nireńska. einer polnischen Jüdin, Tänzerin und Choreographin (1910-1992).

Anmeldungen bitte möglichst bis 21.04.2019 über das Anmeldeformular auf der HP www.riesa-efau.de (Suche nach MHK 38) oder unter info@cj-dresden.de. TN-Beitrag 5€.

Eine Kooperation der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG), Hatikva e.V., der Evangelischen Hochschule Dresden, riesa efau. Kultur Forum Dresden und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. In Zusammenarbeit mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

Gefördert vom Programm Weltoffenes Sachsen und der Bundeszentrale für politische Bildung

HATiKVA e.V.

HATiKVA, 1992 als gemeinnütziger Verein gegründet, widmet sich der Bildungsarbeit zu jüdischer Geschichte und Kultur. Die wichtigste Zielgruppe bilden Kinder und Jugendliche. Weitere Arbeitsfelder sind Forschung und Publikationen zu jüdischer Geschichte in der Region sowie ein umfangreiches Kulturangebot.