30.01. | Berater*in für „Support“ | Dresden

Autor_innen: RAA Sachsen e.V.

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt seit 2005 Betroffene rechtsmotivierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, deren Angehörige sowie Zeug*innen. Zudem informieren wir regelmäßig über die Situation von Betroffenen in Sachsen und verweisen auf gesellschaftliche Zusammenhänge solcher Angriffe. Für das Projekt suchen wir voraussichtlich zum 1. März 2022 eine*n Berater*in in Dresden.

Die RAA Sachsen e.V. hat es sich als landesweiter Träger zur Aufgabe gemacht, eine demokratische und tolerante Gesellschaft zu fördern. Dies betreiben wir aktiv in verschiedenen Arbeitsgebieten auf der praktischen und der politischen Ebene. Mit einem multiprofessionellen Team reagieren wir auf gesellschaftliche Prozesse, geben Denkanstöße und stehen als Partner für Kinder und Jugendliche, Fachkräfte der sozialen Arbeit, Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, Schulen, gesellschaftliche Initiativen, Politik und weitere interessierte Menschen zur Verfügung. Die RAA Sachsen e.V. versteht sich selbst als Initiator, Motor, Berater, Helfer und Unterstützer.

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt seit 2005 Betroffene rechtsmotivierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, deren Angehörige sowie Zeug*innen. Zudem informieren wir regelmäßig über die Situation von Betroffenen in Sachsen und verweisen auf gesellschaftliche Zusammenhänge solcher Angriffe. Damit leisten wir einen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft, in der Formen der Ungleichwertigkeit entschlossen entgegengetreten wird.

Für das Projekt suchen wir zum 1. März 2022 eine*n Berater*in in Dresden.

Aufgaben des*r Berater*in:

  • psychosoziale Beratungstätigkeit Betroffener, deren Angehörigen und Zeug*innen
  • Betreuung und Begleitung in juristischen Zusammenhängen
  • Gremien- und Netzwerkarbeit, sowie lokale Intervention
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Recherche und Dokumentation rechtsmotivierter Angriffe
  • Mitwirkung am Berichtswesen und der Statistik

Wir suchen eine/n Mitarbeiter*in mit möglichst folgendem Kompetenzprofil:

  • Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit bzw. adäquate Kenntnisse durch entsprechende Berufserfahrung im sozialpädagogischen / -arbeiterischen Bereich
  • Kenntnisse im Bereich Rechtsextremismus und Rassismus sowie der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF)
  • Kenntnis von rechtlichen Grundlagen der Arbeit (Straf-, Sozial- und Ausländerrecht)
  • gute Kommunikations-, Handlungs- und Konfliktlösungsfähigkeiten
  • selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten
  • Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Mobilität und Teamfähigkeit

Von Vorteil sind:

  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Fahrerlaubnis aufgrund der aufsuchenden Beratungsarbeit
  • regionale Verankerung in beruflichen Zusammenhängen und fundierte Kenntnisse relevanter regionaler Strukturen
  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Institutionen, Behörden, regionalen Trägern und Initiativen sowie sonstigen Gremien im Arbeitsfeld
  • Erfahrungen mit psychosozialer Beratung

Was wir bieten:

  • 25h-Beschäftigungsverhältnis voraussichtlich ab März 2022
  • Vergütung angelehnt an TV-L, Entgeltgruppe 10
  • Arbeiten in einem 3er Team
  • Flache Hierarchien und viele Mitgestaltungsmöglichkeiten im Träger
  • Engagiertes und kreatives Gesamtteam
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

Marginalisierte Perspektiven/eigene Diskriminierungserfahrungen stellen bei der Arbeit an der Seite von Betroffenen rechtsmotivierter Gewalt eine Ressource dar. Wir ermutigen deshalb insbesondere Migrant*innen, People of Color, Juden und Jüdinnen, Rom*nja und Sinte*zza sowie Schwarze Menschen und Muslim*innen zu einer Bewerbung.

Informationen zum Bewerbungsverfahren:

  • Es handelt sich um ein weitestgehend anonymisiertes Bewerbungsverfahren. Sollten Sie Interesse haben sich zu bewerben, füllen sie dieses Bewerbungsformular aus.
  • Alle Nachweise über Abschlüsse, Empfehlungen, Arbeitszeugnisse werden erst bei dem Einstellungsgespräch benötigt.
  • Bitte laden Sie nur Ihr ausgefülltes Bewerbungsformular bis zum 30. Januar 2022 hier hoch: Uploadlink
  • Bewerbungsgespräche sind für 10. Februar 2022 geplant.
  • Die Besetzung der Stelle soll voraussichtlich zum 1. März 2022, vorbehaltlich der Zusage der Fördermittel durch den Mittelgeber. Das Projekt Opferberatung Support wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ sowie durch Mittel des Freistaat Sachsens.
  • Informationen zur Datenverarbeitung finden siehe unter Abschnitt 6 unserer Datenschutzerklärung

Mehr Informationen

Support für Betroffene rechter Gewalt (RAA Sachsen)

Support - die Beratung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. berät und unterstützt sowohl Betroffene als auch Angehörige, Freunde und Freundinnen der Betroffenen und Zeug_innen eines Angriffs. Du findest unsere Arbeit wichtig? Unterstütze uns jetzt mit einer Spende!