30.01. | Mitarbeiter*in im Projekt „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ | Dresden, Chemnitz

Autor_innen: RAA Sachsen e.V.

Mit dem Projekt zur „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ wird die Umsetzung eines solchen Zentrums vorbereitet. Dafür wird eine Konzept- und Machbarkeitsstudie durchgeführt. Das Projekt versteht sich als Netzwerkprojekt, das die Kompetenzen, Perspektiven und Expertisen verschiedener Akteur*innen, Initiativen und Organisationen u.a. durch themenspezifische Fachforen bündelt und einbezieht. Für das Projekt suchen wir zum 1. März 2022 eine*n Referent*in.

Die RAA Sachsen hat es sich als landesweiter Träger zur Aufgabe gemacht, eine demokratische und tolerante Gesellschaft zu fördern. Dies betreiben wir aktiv in verschiedenen Arbeitsgebieten auf der praktischen und der politischen Ebene. Mit einem multiprofessionellen Team reagieren wir auf gesellschaftliche Prozesse, geben Denkanstöße und stehen als Partner für Kinder und Jugendliche, Fachkräfte der sozialen Arbeit, Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, Schulen, gesellschaftliche Initiativen, Politik und weitere interessierte Menschen zur Verfügung.

Mit dem Projekt zur „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ wird die Umsetzung eines solchen Zentrums vorbereitet. Dafür wird eine Konzept- und Machbarkeitsstudie zu inhaltlichen, organisatorischen und praktischen Fragen durchgeführt, deren Ergebnisse im Anschluss als Leitfaden für die konkrete Projektierung und Ausgestaltung zur Verfügung stehen. Das Projekt versteht sich als Netzwerkprojekt, das die Kompetenzen, Perspektiven und Expertisen verschiedener Akteur*innen, Initiativen und Organisationen u.a. durch themenspezifische Fachforen bündelt und einbezieht.

Für das Projekt suchen wir zum 1. März 2022 eine*n Referent*in.

Aufgaben des*r Referent*in:

  • inhaltlich-konzeptionelle, organisatorische und strategische Mitarbeit am Projekt
  • Gesamtkoordination des Projekts „Konzipierung eines NSU-Dokumentationszentrums“
  • Koordinierung des Gründungskreises, der den Konzeptionsprozess begleitet und berät
  • Koordination der Konzept- und Machbarkeitsstudie:
    • Entwicklung der Arbeitsaufträge und Fragestellungen für die Themenfelder der Studie
    • inhaltliche und organisatorische Vorbereitung themenspezifischer Fachforen
    • Durchführung der Fachforen mit Beteiligung verschiedener Akteur:innen
    • Zusammenfassung der Ergebnisse und Verschriftlichung als Gesamtstudie
  • Umsetzung der Aufgabenpakete, die sich aus Gründungskreistreffen und Fachforen ergeben
  • Analyse und Zusammenfassung wissenschaftlicher Studien zu GMF, extreme Rechte, Museumspädagogik und Übertragung der Erkenntnisse in das Projekt
  • Akquise von Projektmitteln u.a. zur Kofinanzierung
  • Zuarbeit zu Evaluation, Dokumentation, Finanzcontrolling und Abrechnung des Projekts
  • Öffentlichkeitsarbeit (konzeptionelle und strategische Mitarbeit an Publikationen, Aufbereitung von Fachbeiträgen, ggf. Vertretung bei öffentlichen Veranstaltungen)

Wir suchen eine/n Mitarbeiter*in mit möglichst folgendem Kompetenzprofil:

  • Hochschulausbildung
  • Bereitschaft in einem bundesweit relevanten Projekt Verantwortung zu übernehmen
  • Erfahrungen bei der Moderation von Gruppen sowie bei der Lösung von inhaltlichen Konflikten
  • Fähigkeit zielgruppenorientiert, sensibel und wertschätzend zu kommunizieren
  • Fachwissen im sozialwissenschaftlichen Forschungsfeld zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bzw. der Rechtsextremismusforschung
  • Kenntnisse zum NSU Komplex sind von Vorteil
  • Fachwissen im Bereich Projektmanagement
  • Erfahrungen in zivilgesellschaftlichen Prozessen und demokratiefördernder Arbeit
  • Bereitschaft insbesonderen nach Südwestsachsen zu reisen
  • Bereitschaft auch am Arbeitsplatz in Chemnitz eingesetzt zu werden

Was wir bieten:

  • 30h-Beschäftigungsverhältnis ab März 2022
  • Hauptarbeitsplatz in Dresden sowie partiell in Chemnitz
  • Möglichkeit zum Homeoffice
  • Vergütung angelehnt an TV-L, Entgeltgruppe 11
  • Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge
  • Arbeiten in einem 3er-Team
  • Flache Hierarchien und viele Mitgestaltungsmöglichkeiten im Träger
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

Marginalisierte Perspektiven/eigene Diskriminierungserfahrungen stellen bei der Arbeit in diesem Projekt eine Ressource dar. Wir ermutigen deshalb insbesondere Migrant*innen, People of Color, Juden und Jüdinnen, Rom*nja und Sinte*zza sowie Schwarze Menschen und Muslim*innen zu einer Bewerbung.

Informationen zum Bewerbungsverfahren: 

  • Es handelt sich um ein weitestgehend anonymisiertes Bewerbungsverfahren. Sollten Sie Interesse haben sich zu bewerben, füllen sie dieses Bewerbungsformular aus.
  • Alle Nachweise über Abschlüsse, Empfehlungen, Arbeitszeugnisse werden erst bei dem Einstellungsgespräch benötigt.
  • Bitte laden Sie nur Ihr ausgefülltes Bewerbungsformular bis zum 30. Januar 2022 hier hoch: Uploadlink.
  • Bewerbungsgespräche sind für den Februar 2022 geplant.
  • Die Besetzung der Stelle erfolgt voraussichtlich zum 1. März 2022, vorbehaltlich der Zusage der Fördermittel durch den Mittelgeber.
  • Informationen zur Datenverarbeitung finden siehe unter Abschnitt 6 unserer Datenschutzerklärung

Weitere Informationen hier

Support für Betroffene rechter Gewalt (RAA Sachsen)

Support - die Beratung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. berät und unterstützt sowohl Betroffene als auch Angehörige, Freunde und Freundinnen der Betroffenen und Zeug_innen eines Angriffs. Du findest unsere Arbeit wichtig? Unterstütze uns jetzt mit einer Spende!