31.01.20 | Vortrag Ayşe Güleç | Leipzig

19:00 Galerie für zeitgenössische Kunst, Karl-Tauchnitz-Str. 9-11, 04107 Leipzig

Ayşe Güleç ist Pädagogin, Autorin und forschende Aktivistin. Ausgehend von ihrer Mitarbeit  im Tribunal: NSU-Komplex auflösen sowie in der Initiative 6. April geht es im Gespräch mit Ayse Gülec um die Bedeutung von Erinnerungspolitik, Solidarität und Aktivismus. Das Wissen von Opfern rassistischer Gewalt ist nicht nur für die nachträgliche Aufklärung von Unrecht großer Relevanz. Vielmehr stellt es eine Expertise dar, die wichtige Perspektiven für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben eröffnet. Eine zentrale Frage des Gesprächs wird es sein, wie künstlerische Methoden und Ausdrucksformen dazu beitragen können, das öffentliche Bewußtsein für dieses Wissen zu wecken und aufrechtzuerhalten.

Die Veranstaltung der Galerie für zeitgenössische Kunst findet im Rahmen der Ausstellung Im Rücken die alte Ordnung (bis 15.3.2020) von Natascha Sadr Haghighian statt.

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Redaktion TolSax

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