Mitte-Studie 2024/25: Die angespannte Mitte
Die repräsentativen „Mitte-Studien“ der Friedrich-Ebert-Stiftung geben alle zwei Jahre Auskunft über die Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechts-extremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Die diesjährige Ausgabe unter dem Titel „Die angespannte Mitte“ blickt auf die Normalisierung des Rechtsextremismus und aktuelle Entwicklungen in Zeiten globaler Verunsicherungen.
WeiterlesenStrategiepapier: In die Offensive kommen! Was die demokratische Zivilgesellschaft gegen autoritäre Kräfte tun kann
Die Autor_innen haben die Schritte der extremen Rechten in Ungarn, Polen, Italien und den USA analysiert und geben auf dieser Basis acht Empfehlungen für die demokratische Zivilgesellschaft
in Deutschland heraus.
Polarisierungsbarometer 2025
Anders als bisherige Studien untersucht das Polarisierungsbarometer nicht primär Parteien. Da Parteien an „strukturbildender Kraft verloren“ hätten. Diskurse würden von emotional aufgeladenen Interventionen in digitalen Medien geprägt. Deshalb fokussiert die Studie auf insgesamt 15 Sachfragen in den Themenfeldern.
WeiterlesenLobbyControl: Desinformation, Diffamierung und Defunding: Zivilgesellschaft unter Druck
Eine Koalition aus Politiker_innen, Medien und Konzernlobbyisten setzt die Zivilgesellschaft unter Druck. Die Folgen für demokratische Prozesse sind schon jetzt spürbar. Die neue Studie von LobbyControl zeigt, wer dahinter steckt.
WeiterlesenDas Anti-NGO-Narrativ: Wie versucht wird, die Zivilgesellschaft zu delegimitieren
Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich zunehmend mit Vorwürfen und delegitimierenden Zuschreibungen konfrontiert. Die neue Publikation Das Anti-NGO-Narrativ von Dr. Siri Hummel (Maecenata Institut) und Dr. Peter Schubert (ZiviZ im Stifterverband) stellt diesen eine faktenbasierte Einordnungen gegenüber und zeigt, wie diese Narrative funktionieren.
WeiterlesenHandreichung „Verstehen, ohne Einverstanden zu sein“
Die Handreichung dient insbesondere dazu, das Handlungsfeld Distanzierungsarbeit genauer in den Blick zu nehmen. Dafür wird auf den derzeitigen Stand der Distanzierungsarbeit in Sachsen reflektierend geschaut.
WeiterlesenVeröffentlichung der Publikation „Sachsen rechts unten 2025“
Der Kulturbüro Sachsen e.V. präsentiert die elfte Ausgabe der Jahrespublikation „Sachsen rechts unten“. Seit 2014 legt der Kulturbüro Sachsen e.V. mit dieser Publikation jährlich eine Analyse über die qualitative Verfasstheit der extremen Rechten in Sachsen vor. In diesem Jahr stehen die Themen Queerfeindlichkeit und Antifeminismus als Kernideologie rechtsextremen Denkens im Fokus der Broschüre.
WeiterlesenWer sind die Neuen? Warum junge Menschen bei der Bundestagswahl 2025 erstmalig AfD gewählt haben
Im Rahmen einer Fokusgruppen-Analyse wurde untersucht warum sich viele junge Menschen bei der Bundestagswahl 2025 dazu entschieden haben, der AfD ihre Stimme zu geben, während sie es bei Wahlen zuvor nicht taten? Wie festgelegt sind sie in ihrer Wahlentscheidung?
WeiterlesenHandout zum 17. Kinder- und Jugendbericht: Lebenslagen junger Menschen
Was sagt der 17. Kinder- und Jugendbericht zu den Lebenslagen junger Menschen, zu demokratischer Bildung in der Jugendarbeit, Neutralitätsanforderungen und Jungsein in Ostdeutschland? Die AGJF Sachsen hat wichtige Passagen zu Konzepten, Herausforderungen und Empfehlungen aus dem über 600-seitigen Bericht kurz und knapp für die Praxis zusammengestellt.
WeiterlesenEFBI Policy Paper 2025-3: Chemnitz 2025 – Die extreme Rechte im Schatten der Kulturhauptstadt
Dieses Policy Paper beleuchtet historische Wurzeln sowie Organisationsformen und Strategien der extremen Rechten in Chemnitz. Anschließend an die Analyse stellt eine Übersicht stellvertretend für die aktive Zivilgesellschaft vor Ort Initiativen und Vereine vor, deren Arbeit gegen extrem rechte Mobilisierung und Übergriffe als Anlaufpunkt dienen kann. Arbeit für die Demokratie ist nur dort erfolgreich, wo Demokratie vor Ort gelebt wird und eine Vielzahl von Akteuren gemeinsam der rechten Raumnahme begegnet.
WeiterlesenOpferberatung Support veröffentlicht Jahresstatistik zu rechtsmotivierter Gewalt in Sachsen 2024
328 rechtsmotivierte Angriffe zählten die Beratungsstellen SUPPORT des RAA Sachsen e.V. im Jahr 2024 – ein deutlicher Anstieg um 32 % im Vergleich zum Vorjahr – mindestens 446 Menschen waren direkt betroffen von den Gewalttaten.
WeiterlesenEFBI Policy Paper 2025-2: Politische Erschöpfung infolge der Covid-19-Pandemie in Sachsen
Fünf Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie ist bei vielen Menschen ein Gefühl von Erschöpfung und Überforderung zurückgeblieben. Dr. Piotr Kocyba und Dr. Johannes Kiess untersuchen, inwiefern diese Erschöpfung zu einem Rückzug aus politischer Partizipation beigetragen hat. Dafür führten sie Gruppendiskussionen mit zwei besonders von den Pandemie-Maßnahmen betroffenen Gruppen: Eltern mit jungen Kindern und Jugendlichen.
WeiterlesenIDZ Jena: Wissen schafft Demokratie: Sicherheit – Schlüsselbegriff einer offenen Gesellschaft
In diesem Sammelband wird untersucht, wie unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen Sicherheit und Unsicherheit erfahren und wie diese Erfahrungen im Kontext bestehender Machtverhältnisse verhandelt werden. Dabei beleuchten die Beiträge, wie staatliche Institutionen sowie zivilgesellschaftliche Akteur_innen mit Fragen der Sicherheit umgehen und welche alternativen Strategien entwickelt werden können, um den Schutz, die Teilhabe und die Würde aller Menschen zu gewährleisten.
WeiterlesenEFBI-Jahrbuch „Demokratie in Sachsen 2024“ erschienen!
Mit den Beiträgen zum Stand der Demokratie 2024 in diesem Buch soll die Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit informiert und die demokratische Politik gestärkt werden. Es ist die vierte Ausgabe des Jahrbuchs des EFBI und in ihm berichten neben Forscher_innen des Instituts wieder Expert_innen aus der Zivilgesellschaft sowie Wissenschaftler_innen anderer Forschungseinrichtungen über verschiedene Entwicklungen in den letzten Jahren. Außerdem gibt es einen journalistischen und einen künstlerischen Beitrag.
WeiterlesenEinschüchterung ist das Ziel: Strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung (SLAPPs) in Deutschland
Für die neue Studie hat Autorin Stefanie Egidy erstmals SLAPP-Betroffene in Deutschland befragt. Die Studie zeigt, wie vielfältig strategische Einschüchterung in Deutschland stattfindet – etwa durch Klagen, Abmahnungen, Anwaltsschreiben – und wie stark sie Betroffene belastet. Außerdem wird diskutiert, wie der deutsche Gesetzgeber diese Akteure effektiv schützen kann.
WeiterlesenStudie: Nicht kleinzukrisen! Was die Zivilgesellschaft resilient macht
Was macht organisationale Resilienz aus? Wie lässt sie sich konkret fördern? Ziel dieser Studie ist ein besseres Verständnis über Resilienz in zivilgesellschaftlichen Organisationen. Knapp über 200 Organisationen wurden dafür befragt: Wie gelingt Euch der Umgang mit Krisen? Die Ergebnisse sind nun da.
WeiterlesenEFBI Policy Paper 2025-1 | Bundestagswahl 2025: Die Parteien und das Wählerherz
Eine Sekundärauswertung der Leipziger Autoritarismus Studie 2024 zeigt, mit welchen Themen die Wähler vor der Bundestagswahl 2025 mobilisierbar sind. Im Policy Paper zeigen Prof. Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler, unter welchen Parteianhängern derzeit antidemokratische und autoritäre Erwartungen besonders ausgeprägt sind.
WeiterlesenBroschüre „Jugendarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen – Herangehensweisen und Empfehlungen“
Im Rahmen des Modellprojekts „ReMoDe – Regional und Mobil für Demokratie“ wurde eine Abschlussbroschüre veröffentlicht, die die wesentlichen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche und konstruktive Jugendarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen zusammenfasst.
WeiterlesenVeröffentlichung der Broschüre “Leipziger Zustände 2025”
Die Dokumentationsplattform chronik.LE freut sich, die neunte Ausgabe der Broschüre “Leipziger Zustände” zu präsentieren. Diese alle zwei Jahre erscheinende Broschüre bietet auf 112 Seiten einen umfassenden Überblick über rechte Strukturen und Diskriminierung im Raum Leipzig.
WeiterlesenDeitsch on frei woll mer sei – eine Sozialraumanalyse des Erzgebirgskreises
Ein zentrales Konzept, das in der Analyse des Projekts „Deitsch on frei woll mer sei“ herausgearbeitet wurde, ist die sogenannte „repressive Harmonie“. Dieses Phänomen beschreibt, wie in ländlichen Regionen oft ein Bild von friedlicher Gemeinschaft und Idylle aufrechterhalten wird, indem alles, was als störend empfunden wird, ausgegrenzt oder unterdrückt wird. Der Erzgebirgskreis sei nicht allein mit diesen Problemen. Ähnliche Entwicklungen gebe es in vielen ländlichen Regionen in Deutschland und darüber hinaus.
WeiterlesenAnalyse: Monitorium Rechts #08: DBHDOB e.V. – ein rechter Dresdner Verein
Das „Monitorium Rechts“ widmet sich in seiner achten Ausgabe dem Verein Dresdner Bürger helfen Dresdner Obdachlosen und Bedürftigen e.V. (DBHDOB e.V.). In dieser Handreichung richtet das Kulturbüro Sachsen e.V. regelmäßig den Scheinwerfer auf aktuelle Einzelphänomene der extremen Rechten in Sachsen und warnt die Zivilgesellschaft vor deren Entwicklung.
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