20.04. | EU-Flüchtlingspolitik und humanitäre Katastrophe in den griechischen Lagern | Online

Seit Jahren erreichen uns grauenhafte Bilder und Berichte aus den Flüchtlingslagern an den EU-Außengrenzen. Mit den so genannten EU-Hotspots wurde beispielsweise in Griechenland ein System etabliert, das zu keinem Zeitpunkt im Einklang mit EU- und Menschenrechten stand. Monate nachdem die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen Griechenland als „Schutzschild“ Europas bezeichnete fand mit dem Brand in Moria auf Lesbos die Katastrophe einen neuen Höhepunkt. Das nunmehr als Ersatzlager fungierende Kara Tepe auf Lesbos wird unter noch schlimmeren Bedingungen betrieben. Trotzdem sich allein in Deutschland 208 Kommunen zur Aufnahme von Geflüchteten aus den griechischen Lagern bereit erklärt haben, verhindert die Bundesregierung derartige Hilfe und Lösungsansätze und auf EU Ebene wird eine Neuauflage des EU-Türkei Deals verhandelt. Die Referentinnen informieren über die Situation vor Ort, aktuelle politische Entwicklungen und diskutieren die Frage, was jetzt zu tun ist. Anmeldefrist: 16.04.2021.

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08.+09.06. | Verlernen erwünscht – Rassismuskritisch im Kontext Flucht und Migration | Naunhof

Um in der Migrationsgesellschaft pädagogisch professionell handeln zu können, braucht es einer vertieften Auseinandersetzung mit Rassismus und seine vielfältigen Erscheinungsformen. Häufig bleibt Rassismus unerkannt und beeinflusst so auch ungewollt und unbemerkt das Handlungsfeld Sozialer Arbeit. Das Seminar eröffnet den Raum dafür, die eigene pädagogische Praxis zu reflektieren. Auf dieser Basis sollen das Handeln gegen Rassismus gestärkt und Perspektiven für eine pädagogische Praxis eröffnet werden.

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