20.04. | Pädagogische Arbeit mit (rechtsorientierten) Jugendlichen | Wurzen oder Online

Pädagog*innen sind mit einem breiten Spektrum an Verhalten junger Menschen konfrontiert: beginnend bei gedankenlosen antisemitischen Witzen in der Peergroup, Musik, hitzigen Diskussionen, bis hin zu klar politisch motivierter Gewalt. Eine aus unserer Sicht dieses weite Spektrum darstellende Beschreibung, bietet das von Kurt Möller entwickelte Modell der Pauschalisierenden Ablehnungskonstruktionen. Ausgehend von diesem theoretischen Ansatz stellen Antje Schneider und Sacscha Rusch Kommunikations- und Handlungsansätze für Jugendarbeiter*innen vor.

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15.04. – 04.05. | Von Incels bis Influencer*innen – Frauenhass & Rechte Ideologien im Netz | Online

Mit Blick auf verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen, wie sich diese im Internet spiegeln und dort einen Ort zum Austausch finden, hat der Treibhaus e.V. Döbeln die Veranstaltungsreihe „Von Incels bis Influencer*innen – Frauenhass & Rechte Ideologien im Netz“ auf die Beine gestellt. Einigen sind diese Phänomene in ihrem Alltag gar nicht bewusst und doch existieren sie parallel im Netz und erfreuen sich dort einer immer größer werdenden und zugleich gefährlichen Beliebtheit. Gemeinsam mit dem SAEK mobil, dem SAEK Plauen und dem SAEK Leipzig veranstaltet der Treibhaus e.V. vier kostenfreie Onlineangebote im Rahmen dieser Reihe.

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23.04. – 25.09. | Zertifikatskurs: Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung | Erfurt und Leipzig oder online

ZEOK e.V. bietet im Rahmen seiner Arbeit als Partner im bundesweiten Kompetenznetzwerk „Islam- und Muslimfeindlichkeit“ ab April 2021 einen kostenfreien Zertifikatskurs für pädagogische Fachkräfte, auch in Ausbildung, und Multiplikator*innen an. Unter dem Titel „Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung“ stellt diese Qualifizierung in einer mehrmoduligen Seminarreihe Wissen und Reflexionsräume in den Themenbereichen vorurteilsbewusster Islambildung, Antidiskriminierungsarbeit und Auseinandersetzung mit antimuslimischen Rassismus zur Verfügung. Anmeldefrist: 15.03.2021.

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06.05. | Fachtag „Alle im Blick?!“ | Leipzig

Kinder- und Jugendhilfe bedarf der Analyse von Verwirklichungs- und Anerkennungschancen der anvertrauten jungen Menschen. Diese hängen u.a. von Geschlecht, Religion, Alter und (sozialer) Herkunft ab und müssen in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Bereits zum dritten Mal versucht dieser Fachtag aus der Reihe Alle im Blick?! diesem Erfordernis gerecht zu werden.
Unter Perspektive der Intersektionalität [Verschränkung verschiedener Kategorien von Ungleichheit] werden innerhalb des Fachtags erneut die Dimensionen der Kategorie Geschlecht betrachtet.
Neben einem theoretischen Input zum Begriff der Intersektionalität in Verbindung zur Kinder- und Jugendhilfe werden die fünf Workshops (WS) praxisrelevante Themen aufgreifen und Raum zum gemeinsamen Arbeiten eröffnen. Hier spielen Körperinszenierung (WS 1), amouröse und sexuelle Vielfalt (WS 2), rassismuskritische Mädchen*arbeit (WS 3), vielfältige geschlechtliche Identitäten (WS 4) und zugeschriebene Behinderung (WS 5) eine Rolle.

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17.06. | Unsäglich – Reflexionsraum für politisch korrekte Sprache | Chemnitz/Euba

Sprache ist ein wichtiges Instrument in der sozialpädagogischen Arbeit. Die Auseinandersetzung mit der Macht von Sprache und ihren möglichen Wirkungen ist daher insbesondere in diesem Kontext sinnvoll und wichtig. Bewusst oder unbewusst können mittels Worten Ungleichbehandlung und Ausgrenzung stattfinden. Gleichzeitig ist die Diskussion um politisch korrekte Sprache gesellschaftlich und emotional stark aufgeladen. Das Seminar lädt dazu ein, Argumente zwischen „Das sagt man nicht!“ und „Das wird man wohl noch sagen dürfen!“ kennenzulernen und sich mit Meinungen und Haltungen auseinanderzusetzen, die für eine gerechte und bewusste Sprache werben.

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