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Tolerantes Sachsen
 

Workshop zur Israelischen Demokratie und Nahostkonflikt



Datum am / vom: 15.06.2018, 00:00 Uhr
Datum bis: 16.06.2018, 00:00 Uhr

@Café Courage, Bahnhofstraße 56, 04720 Döbeln

von Treibhaus e.V.

 

Der Treibhaus e.V. Döbeln lädt Interessierte zu einem zweitägigem Workshop zur Israelischen Demokratie und Nahostkonflikt am 15./16. Juni 2018 einladen. Der Workshop findet im Café Courage (Bahnhofstraße 56, 04720 Döbeln) statt.

 

Wo anfangen gegen Antisemitismus?

 

Viele Menschen sind in ihrem Alltag mit Antisemitismus konfrontiert. Wo ‚Jude‘ auf Schulhöfen ein gängiges Schimpfwort ist, israelfeindliche Gerüchte und Verschwörungsideologien unter Klient_innen, Kolleg_innen und Freunden im Umlauf sind, sind viele zuweilen überfordert.

 

Antisemitismus ist innerhalb der Gesellschaft weit verbreitet und tief verwurzelt. Aktuelle Debatten zeigen, dass es enorm wichtig ist, sich im Themenkomplex Israel und Nahostkonflikt gründlich auszukennen, um Zerrbildern und Vorurteilen entgegentreten zu können. Noch immer gibt es wenige Angebote, die sich schwerpunktmäßig mit dem Antisemitismus beschäftigen, der sich am Staat Israel entzündet. In politischen und gesellschaftlichen Diskussionen wird der Staat Israel häufig an anderen Maßstäben gemessen als der Rest der internationalen Gemeinschaft. Tatsachen werden teilweise oder ganz verschwiegen und Stimmungen vermittelt, die oftmals nicht mit der Realität übereinstimmen.

 

Im Rahmen eines Workshops werden sich die Teilnehmenden Grundlagenwissen zu Israels Geschichte und dem politischen System erarbeiten. In diesem Kontext wird ebenfalls auf den Konflikt mit der palästinensischen Führung und den arabischen Staaten eingegangen und dessen wichtigste Stationen (Unabhängigkeitskrieg, Sechstagekrieg, Friedensschluss mit Ägypten, Osloer Friedensprozess etc.) beleuchtet. Die Inhalte sind dabei in fünf Stationen aufgeteilt. Im Rahmen der methodischen Vielfalt wird es kurze Vorträge, Rollenspiele, Arbeit mit Originalquellen und Gruppendiskussionen geben. Der Workshop wird medial Filmausschnitten unterstützt und alle Teilnehmenden erhalten einen umfangreichen Reader.

 

Ziel des Seminars ist es, ein Problembewusstsein für die einzigartigen Herausforderungen der israelischen Demokratie im Kontext des Nahostkonflikts zu gewinnen, eine politische Analyse auf Faktenbasis zu erarbeiten, um die gängigen medialen und politischen Urteile zu Israel und zum Nahostkonflikt zu reflektieren sowie israelfeindliche und antisemitische Vorurteile und Ressentiments faktenbasiert anzugehen.

 

Der Workshop richtet sich sowohl an Interessierte, als auch an Mitarbeiter_innen von öffentlichen Einrichtungen, Lehrer_innen, Pädagog_innen, Multiplikator_innen sowie Sozialarbeiter_innen, welche mit Israelfeindlichkeit bzw. Antisemitismus konfrontiert sind und sich vor diesem Hintergrund Handlungskompetenzen zum Thema Israel und dem Nahostkonflikt erarbeiten möchten.

 

Gestaltet wird der Workshop durch das Mideast Freedom Forum Berlin und die Referenten Jörg Rensmann und David Labude, welche beide Politikwissenschaft und Nahost Studien studiert haben.

 

Der Workshop sieht zwei Seminartage zu je vier Stunden vor. Der erste Seminartag findet am Freitag, den 15. Juni 2018 von 16.00 bis 20.00 Uhr statt und der zweite Tag am Samstag, den 16. Juni 2018 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Für Verpflegung ist gesorgt.

 

Die Teilnahme kostet 5 bis 10 Euro auf Spendenbasis und die Teilnehmer_innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt, weshalb um eine vorherige Anmeldung unter sophie_spitzner@treibhaus-doebeln.de oder telefonisch unter 03431 / 6052973 gebeten wird. Der Workshop ist für ein Einstiegsniveau konzipiert - es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.

 


Treibhaus e.V. Döbeln
Bahnhofstraße 56 // 04720 Döbeln
Fon +49 (0) 3431 / 60 52 973
Fax +49 (0) 3431 / 60 52 977



Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.






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