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SUMMARY:Interkulturelle Bühne beim Literaturfest Meißen | Meißen
DESCRIPTION:In einem Monat ist es wieder so weit: Das Literaturfest Meißen steht vor der Tür! \nDas Literaturfest Meißen verwandelt die Meißner Altstadt jedes Jahr in eine große Bühne für Literatur\, Begegnung und Austausch. Autorinnen\, Übersetzerinnen und Kulturschaffende laden zu Lesungen\, Gesprächen und besonderen Veranstaltungen an außergewöhnlichen Orten ein. \nAuch 2026 sind wir wieder mit der Interkulturellen Bühne dabei!\nVom 12. bis 14. Juni 2026 gestalten wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Diakonie Meißen auf dem Grünmarkt/Schulplatz ein abwechslungsreiches Programm mit insgesamt 12 Lesungen. Dazu gibt es noch ein tolles Rahmenprogramm an allen 3 Tagen. \nUnsere Highlights 2026: \nMatthias Meisner und Gäste – Jennifer Follmann und Chiara Malz\n„Mut zum Unmut – Eine Anleitung zur politischen Widerspenstigkeit“\nEin ermutigendes Plädoyer dafür\, Haltung zu zeigen\, sich einzumischen und demokratisch widerspenstig zu sein. \nNeda Gholamizarini\n„Die unsichtbaren Kämpfe einer sichtbaren Frau“\nPersönliche und politische Geschichten aus dem Iran – ergänzt durch zweisprachige Poesie auf Persisch und Deutsch. \nFrank Richter\n„Oasen im Osten“\nEine literarische Entdeckungsreise zu Hoffnungsorten und inspirierenden Projekten in Ostdeutschland. \nRenate Heß\, Rosa Rodrigues\, Edson Incopté\n„Neue Stimmen aus Guinea-Bissau – Literatur entdecken\, Dialog eröffnen“\nLiteratur aus Guinea-Bissau – eine literarische Stimme\, die im deutschsprachigen Raum bislang kaum bekannt ist. \nFriederike Hofert\n„Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte“\nEin eindrucksvoller Roman über Frauen im Widerstand gegen die Franco-Diktatur in Spanien. \nKüf Kaufmann\n„Wodka ist immer koscher“\nHumorvolle und bewegende Erinnerungen zwischen Sowjetunion\, Sachsen und jüdischem Leben. \nFreut euch auf inspirierende Begegnungen\, spannende Geschichten und literarische Perspektiven aus aller Welt. \n12.–14. Juni 2026 | Schulplatz Meißen\n12 Lesungen | Eintritt frei \nWir freuen uns auf euch – kommt vorbei! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mobiles Kultur- und Begegnungszentrum: Jüdische Perspektiven und Antisemitismusprävention | Meißen
DESCRIPTION:Eine Veranstaltungsreihe des Ariowitsch-Haus e.V. im Rahmen des Projektes “Antisemitismus bekämpfen und jüdische Kultur stärken – Gemeinsam unterwegs für eine tolerante Gesellschaft!”\, gefördert von „Demokratie leben!“ \nMit seinem mobilen Kultur- und Begegnungsprojekt lädt das Ariowitsch-Haus dazu ein\, jüdische Perspektiven\, Gegenwart und Geschichte kennenzulernen sowie sich kritisch mit dem Thema Antisemitismus auseinanderzusetzen. Interaktive Bildungsangebote\, Musik\, Spiel und kulinarische Erlebnisse bieten die Möglichkeit für Jung und Alt\, mehr über unsere Arbeit zu erfahren und ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit lokalen Engagierten erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Konzerte\, Workshops und Stadtrundgänge – für Neugierige\, Schulklassen und alle\, die Begegnung suchen. \nAlle Veranstaltungen sind kostenlos. \nSeien Sie dabei – wir freuen uns auf Sie. \nPädagogische Angebote\nAm Montag\, den 15.06. und Dienstag\, den 16.06. bieten wir verschiedene pädagogische Angebote zur historisch-politischen Bildung an – darunter Begegnungsformate\, Angebote zur Antisemitismusprävention sowie kreative Zugänge zur Auseinandersetzung mit jüdischen Identitäten. \nUnter anderem: \n\n“Wann bin ich Mensch?” – eine Interaktive Ausstellung zum Denken und Schreiben von Anne Frank\n“Frag Nach” – Virtuelle Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Holocaust\n\nWir freuen uns über Ihr Interesse. Alle Angebote werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Kontaktieren Sie uns gerne unter: erfahren@ariowitschhaus.de \n \nSonntag\, 14.06.2026\n  \nStadttour: Unterwegs auf jüdischen Spuren durch Meißen\nMeißen blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Erste Erwähnungen von Juden finden sich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Straßennamen wie „Jüdenberg“ weisen heute noch immer auf die mittelalterliche jüdische Bevölkerung hin. Kreuzzüge\, Ritualmordbeschuldigungen\, Vertreibungen\, Pogrome und schließlich der Holocaust führten von der Dezimierung bis hin zur Vernichtung jüdischen Lebens. Heute sind nur wenige Zeugnisse jüdischen Lebens sichtbar\, insbesondere Überreste mittelalterlicher hebräischer Grabsteine. Wir wollen uns auf eine Spurensuche zwischen Heinrichsplatz\, Markt\, Görnischer Gasse\, Neumarkt und dem Klosterhof St. Afra begeben und an die Schicksale von Meißener Jüdinnen und Juden erinnern. \n14 Uhr\nTreffpunkt: Theaterplatz\n\nAnmeldung erwünscht unter: erfahren@ariowitschaus.de \nMusikalische Lesung: “Wodka ist immer Koscher” von und mit  Küf Kaufmann\nDie dreitägige Veranstaltungsreihe zum jüdischen Leben des Ariowitsch-Haus e.V. beginnt mit einem besonderen Nachmittag: Der Autor und Liebhaber des jüdischen Humors\, Küf Kaufmann\, liest aus seinem Buch „Wodka ist immer koscher“ und begeistert mit pointierten Geschichten und feinem Witz.\nFür die musikalische Atmosphäre sorgt der Pianist Ilan Bendahan Bitton mit stimmungsvollen Beiträgen. So entsteht ein Abend voller Kultur\, Humor und Begegnung\, der den Auftakt und zugleich einen geselligen Abschluss des Literaturfests bildet.\nIm Anschluss besteht die Möglichkeit\, ein Exemplar des Buches vom Autor signieren zu lassen. \n17 Uhr\nInterkulturelle Bühne \n  \nKonzert die Damen und Herren Daffke\n»Wenn ich mir was wünschen dürfte – Lieder und Chansons der 1920er Jahre« \nMit scharfer Feder und komplexen Klängen übte Friedrich Hollaender feinsinnig Gesellschaftskritik und fing meisterhaft die Licht- und Schattenseiten des Menschseins ein.\nDie Daffkes erzählen mit den Liedern Hollaenders und einiger seiner Wegbegleiter Geschichten von großen und kleinen Schicksalen\, den Wünschen und Träumen der Menschen im Berlin der 1920er Jahre.\nWarum Daffke? Das Wort stammt aus dem Jiddischen und bedeutet\, etwas aus Trotz\, nur zum Spaß oder aus Eigensinn zu tun. Das gefiel den Berlinern: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand das Wort Eingang in die Berliner Mundart.\nIm Sommer 2014 dachten sich dann fünf Freunde (was für ein Klischee): Lasst uns eine Chanson-Band gründen. Gesagt\, getan und so wurden die Damen und Herren Daffke geboren. Die erste Tournee erfolgte noch im gleichen Sommer mit einem fulminanten Start beim Festival junger Künstler in Bayreuth\, erweitert durch Konzerte in den Heimatstädten der Daffkes. Berauscht vom glamourösen Tourneeleben wurde eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Lasst uns das öfter machen!\nDrei abendfüllende Programme haben die Daffkes mittlerweile im Repertoire und bespielen damit die großen und kleinen Bühnen des Landes. Gastspiele führten sie unter anderem an die Volksbühne Berlin\, zum Rheingau Musik Festival\, zum Festival Mecklenburg-Vorpommern und an das Gewandhaus Leipzig.\nVier Stimmen und ein Klavier\, das sind die Daffkes. Sie erzählen Geschichten vom Leben. Mal laut\, mal leise. Immer ehrlich\, immer mit Herzblut und manchmal mit einem Tröpfchen Rum. \n        20 Uhr\nTheaterplatz  \nMontag\, 15.06.2026\nPuppentheater “Die Katze von Kampen” Figurentheater über Valeska Gert\nWer war Valeska Gert? \,\,Eine dolle Nummer\, eine hervorragende Tänzerin\, eine außergewöhnliche Frau\,” schrieb Kurt Tucholsky 1921 in der Weltbühne. Valeska Gert\, geboren 1896 in Berlin\, Tochter eines jüdischen Kaufmanns\, wurde inmitten großer\, zeitlicher Umbrüche geboren. In der Weimarer Republik international berühmt geworden durch ihre satirischen Tanznummern durch- und überlebte sie zwei Weltkriege\, die Shoah und mehrere Exilaufenthalte. \nDie Puppen- und Schauspielerinnen Bianka Drozdik und Eva Vinke möchten sich in “Die Katze von Kampen” dem allzu in Vergessenheit geratenen Leben der Ausnahme-Künstlerin Valeska Gert widmen und erwecken sie mit Hilfe einer Puppe wieder zum Leben. \nEinblicke in das aufregende Leben einer faszinierenden jüdischen Künstlerin\, von der viele Leute noch nie etwas gehört haben. Ein Leben zwischen Tanzkarriere\, Verfolgung zur Nazizeit\, Exil und Nachtklub auf Sylt. Zwei ausgebildete Puppenspielerinnen mit eigens für das Stück gebauter Puppe auf der Bühne. \nPuppentheaterstück empfohlen ab 12 Jahren.\nEine Produktion der Cammerspiele Leipzig. \n16 Uhr\nTreff 25\, Theaterplatz 4 \nPodiumsgespräch zu Jüdischen Perspektiven in der DDR und Wendezeit\nWelche Erfahrungen machten Jüdinnen und Juden in der DDR? Wie veränderte die Wendezeit das jüdische Leben in Deutschland? Diesen und weiteren Fragen widmen sich Nora Pester (Hentrich & Hentrich Verlag\, Leipzig) und Marion Kahnemann (Zeitgenössische jüdische Künstlerin\, Dresden) in einem spannenden Podiumsgespräch über Erinnerungen\, gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Perspektiven.\nIm Mittelpunkt stehen Lebensrealitäten jüdischer Menschen zwischen Anpassung\, Identität und Neuanfang\, von der DDR-Zeit bis in die Jahre nach der Wiedervereinigung. Das Gespräch lädt dazu ein\, historische Entwicklungen aus persönlicher Sicht zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.\nEin Abend voller Einblicke\, Erinnerungen und aktuellen Denkanstößen über jüdisches Leben in Deutschland – auch heute. \n19:00 Uhr\nGemeindehaus der St. Afra Kirchgemeinde\, Markt 10 \nDienstag\, 16.06.2026\n  \nÖffentliche Stadtführung: Stolpersteine in Meißen\nBis zum Beginn der Naziherrschaft waren die ca. 80 jüdischen Bürgerinnen und Bürger Meißens normale Glieder der Stadtgesellschaft. Einige hatten als Ärzte oder Kaufhausunternehmer hohes Ansehen. Wir machen uns auf den Weg an die Stolpersteine\, die vor ihrem ehemaligen Hauseingang eingebracht wurden. Dort wollen wir am historischen Ort an ihre Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung erinnern\, die mit der Reichspogromnacht 1938 begann. \n15 Uhr\nTreffpunkt: Marktplatz \nAnmeldung erwünscht unter: erfahren@ariowitschaus.de \n  \nAbschlussfest mit koscherem Essen und Wein\nZum Abschluss unserer Projekttage wollen wir gerne noch einmal mit allen Unterstützenden und Interessierten zusammenkommen und ganz im Sinne des “L’Chaim” (“Auf das Leben”) das Leben feiern. \nEröffnet und begleitet wird das Zusammenkommen durch die Rozhinkes:\nDas Rozhinkes Duo präsentiert die enorme Fülle der Stimmungen der Klezmermusik und überrascht dabei sein Publikum mit raffiniert arrangierten musikalischen Grenzgängen zwischen den Klangwelten.\nGegründet im Juni 2011 entwickelt das Ensemble seinen ganz eigenen konzertanten Klezmer-Stil und interpretiert Tanzmelodien und Lieder der Klezmorim\, die die jiddische Lebenswelt zu wundervollen berührenden Bildern verdichten. Rozhinkes steht dabei für musikalische Qualität\, leidenschaftliche Performances und künstlerische Authentizität.\nBesetzung: Samuel Seifert: Geige / Robert Herrmann: Piano (www.rozhinkes.de) \nFür das leibliche Wohl ist gesorgt. \n    ab 17 Uhr\nOpen Air\, Theaterplatz 4 \n— \nProgramm als PDF: DOWNLOAD \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung & Vortrag: „FESTGEHALTEN. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945” | Dresden
DESCRIPTION:Aus dem Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Menschen deportiert. Die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungslagern ermordet\, nur wenige überlebten. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografisch dokumentiert. Aus fast siebzig deutschen Städten sind Bilder von Deportationen überliefert – viele weitere Aufnahmen sind möglicherweise noch unentdeckt. Das Forschungsprojekt #LastSeen sichert\, sammelt\, erforscht und veröffentlicht seit 2021 diese Fotos in einem digitalen Atlas und stellt sie für Forschungs-\, Bildungs- und Gedenkarbeit zur Verfügung. Dafür ist das Projekt schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Der Bildatlas des Projekts ist unter atlas.lastseen.org abrufbar. \n„Festgehalten” zeigt ausgewählte Fotografien der Deportationen von Jüdinnen und Juden\, Sinti* und Roma* sowie von Opfern der NS-„Euthanasie“. Sie zeigt auch die Täter*innen und Zuschauende\, die bei den Deportationen anwesend waren. Denn Deportationen waren sichtbar. Sie fanden am helllichten Tag statt. Viele Menschen entschieden sich\, bei der Verschleppung ihrer Nachbar*innen zuzusehen und oftmals auch mitzuwirken. \nDie Ausstellung fordert auf\, sich mit der Rolle des Publikums auseinanderzusetzen. Dies ist gerade jetzt wichtig für die deutsche Erinnerungskultur. Was bedeutet es\, wenn Menschen zuschauen\, wegschauen oder sich beteiligen\, während ihre Bekannten und Nachbar*innen verschleppt werden? Was wussten die Einzelnen\, welche persönlichen Entscheidungen trafen sie und welche individuelle Handlungsmacht hatten sie? Zwei weitere Bereiche der Ausstellung setzen sich mit der Geschichte der Deportationen und mit der Geschichte der Deportationsfotografien auseinander. \nBegleitend zur Ausstellung ermöglicht das interaktive Online-Entdeckerspiel #LastSeen historische Fotos von nationalsozialistischen Deportationen lesen und interpretieren zu lernen. Spieler*innen schlüpfen in die Rolle eines Bloggers oder einer Bloggerin und gestalten ihren persönlichen Artikel zu den historischen Fotos. Sie untersuchen die Fotos und können zusätzliche Quellen zu der Geschichte auf einem Dachboden entdecken\, die beim Lesen der Fotos helfen. \nZum Impuls-Vortrag:\nBerichte und Fotomaterial belegen immer wieder eindrücklich: Die nationalsozialistische Judenverfolgung bis hin zu Deportationen und Todesmärschen stand den Zeitgenoss*innen oft viel stärker vor Augen\, als sie sich nach der Shoah eingestehen wollten. Der Impuls zur Ausstellungseröffnung richtet den Blick konkret auf Dresden und fragt: Was sahen die Nachbarn – und was nicht? Und was hat das auch mit uns heute noch zu tun? \nDie Ausstellung wird vom 14.06.–28.06.26 im Hole of Fame zu sehen sein.\nDetails: Hole of Fame \n14.06.2026 18:00 Uhr\, Hole of Fame\, Königsbrücker Str. 39\, Dresden \nWeitere Informationen
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