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SUMMARY:Die deutschsprachige Literatur der Frauen aus dem KZ Ravensbrück | Leipzig
DESCRIPTION:Erzähltes Leben nach dem Holocaust im geteilten Deutschland \nLesung und Gespräch mit Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt \nAnmeldung unter shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/6shr1 \nEine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Länderbüro Mitteldeutschland und der Wilhelm-Külz-Stiftung \nOrt\nCapa-Haus\nJahnallee 61\nLeipzig\, Sachsen 04177 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung & Diskussion: Lauter Hass – Antisemitismus als popkulturelles Ereignis | Dresden
DESCRIPTION:Galt Popmusik einst als Medium der Emanzipation\, scheint davon heute nicht mehr viel übrig zu sein. Musiker:innen unterschreiben offene Briefe und Statements\, die das Massaker der Hamas verharmlosen. Es wird zu Boykotten aufgerufen\, Konzerte werden zu israelfeindlichen Kundgebungen. \nMaria Kanitz und Lukas Geck sehen den 7. Oktober als Anlass\, antisemitische Entgleisungen in der Popkultur genauer unter die Lupe zu nehmen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den letzten Jahren – etwa Roger Waters\, Kanye West oder Macklemore – zeigen sie\, wie sehr Antisemitismus mittlerweile in der Popkultur heimisch ist. Im Ergebnis zeigen sie\, wie breit und bereitwillig Antisemitismus popkulturell zelebriert wird. \nOrt:\nDresden\nobjekt klein a\, Meschwitzstraße 9\, 01099 Dresden\nInformationen zur Zugänglichkeit des Veranstaltungsortes. \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: „Meines Großvaters Geige“ | Meißen
DESCRIPTION:Wir laden herzlich ein zur Lesung mit Matthias Brandis. \nIn seinem Buch „Meines Großvaters Geige“ erzählt Brandis die bewegende Geschichte der jüdischen Familien Wohlwill und Dehn aus Hamburg über 200 Jahre hinweg – von Liberalität und Bildung bis zu Verfolgung\, Flucht und Verlust unter der NS-Herrschaft. \nDie Lesung gibt Raum für Erinnerung\, Nachfragen und Gespräch. \n🗓 Freitag\, 07.11.2025\n🕖 19:00 Uhr\n📍 Domherrenhaus Meißen \nDer Eintritt ist kostenlos. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Lesung mit Matthias Brandis: „Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ | Meißen
DESCRIPTION:🕯️ Erinnerung wachhalten – 87 Jahre Reichspogromnacht 🕯️ \nAm 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. \nIn dieser Nacht wurden überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt\, jüdische Geschäfte zerstört\, Menschen misshandelt\, verschleppt und getötet. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime. \nAuch in Meißen gedenken wir der Opfer – mit mehreren Veranstaltungen\, zu denen wir herzlich einladen: \n📖 07.11.2025 – 19:00 Uhr – Domherrenhaus Meißen \nAutorenlesung mit Matthias Brandis:\n„Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ \nMatthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung\, die er auch an seine eigenen fünf Kinder weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. Dies führte zu einer Akkulturation aller Familienmitglieder mit den unterschiedlichsten Berufen und Positionen in Pädagogik\, Wissenschaft\, Wirtschaft und Kultur. Ab 1933 wurden die Familienstrukturen auseinandergerissen\, der Großteil flüchtete in verschiedene Länder auf der ganzen Welt. Wenigen gelang es\, in Deutschland zu überleben. Fünf Mitglieder wurden ins KZ Theresienstadt deportiert. Nur eine überlebte dieses Lager und verstarb 1948 an den Folgen der Lagerhaft. \n🚶‍♀️ 09.11.2025 – 15:00 Uhr – Stolperstein-Gedenkweg \nTreffpunkt: Marktplatz Meißen\, vor dem Rathaus \nZu Erinnerung an die Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Meißner Bürgerinnen und Bürger ab dem 9.11.1939 laden wir als Bürgerinitiative Stolpersteine Meissen e.V. zusammen mit dem Bunten Meißen – Bündnis Zivilcourage e. V. wieder zum Stolperstein – Gedenkweg ein. Wir treffen uns am 9.11.2025 um 15.00 Uhr auf dem Meißener Markt vor dem Rathaus und gehen dann – entlang der Stationen der verlegten Stolpersteine. Dabei sind Erinnerungen aufgrund der uns vorliegenden biographischen Zeugnisse unserer ehemaligen Mitbürger zu hören. Der Stolperstein -Weg führt uns zuerst in die Elbstraße und danach- je nach Wetterlage – noch weiter in die Gerbergasse und die Görnischer Gasse. \n🎶 09.11.2025 – 17:00 Uhr – Frauenkirche Meißen \nKonzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer\, veranstaltet von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra. \nJiddische Lieder und Klesmermusik laden zum Innehalten und Erinnern ein. \nKarten sind an der Abendkasse erhältlich. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Joachim Schindler: »Rote Bergsteiger/Rudí horolezci« | Děčín
DESCRIPTION:Der Autor und Historiker Joachim Schindler lädt zu einer Lesung aus seinem Buch Rote Bergsteiger / Rudí horolezci ein. Das Werk beleuchtet die weitgehend unbekannten Schicksale deutscher Antifaschisten\, die in der Zeit des Nationalsozialismus in den Klettergemeinschaften der Sächsischen Schweiz und des Erzgebirges Halt und Unterstützung fanden. Freundschaft\, Mut und der Wunsch nach Freiheit prägten ihre Lebenswege. Die Veranstaltung bietet nicht nur Textauszüge\, sondern auch Raum für ein Gespräch über die Verbindung von Geschichte\, Landschaft und menschlicher Solidarität. \nAuf Deutsch. Eine Übersetzung ins Tschechische ist gewährleistet. \nEintritt: frei\, Spende erbeten. \n\nAutor a historik Joachim Schindler zve na čtení ze své knihy Rote Bergsteiger / Rudí horolezci. Dílo osvětluje dosud málo známé osudy německých antifašistů\, kteří v době nacismu našli oporu a podporu v horolezeckých společenstvích Saské Švýcarsko a Krušné hory. Jejich životní cesty poznamenalo přátelství\, odvaha a touha po svobodě. Akce nabízí nejen ukázky z textu\, ale také prostor pro diskusi o propojení historie\, krajiny a lidské solidarity. \nV němčině. Zajištěn překlad do češtiny. \nVstupné: zdarma\, dobrovolný příspěvek. \n\nAdresse / adresa \nMěstská knihovna Děčín\nK. Čapka 1441/3\n406 55 Děčín I \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung & Diskussion: „Rechtsextrem – das neue Normal?“ | Radeberg
DESCRIPTION:Wie der Druck von rechts außen unsere Zukunft gefährdetRechtsextreme Einstellungen und Akteure prägen längst nicht mehr nur die Ränder unserer Gesellschaft – sie gewinnen Einfluss auf öffentliche Debatten\, politische Entscheidungen und alltägliches Denken. Autoritäre Haltungen und rechtsextreme Strategien verfestigen sich zunehmend in der gesellschaftlichen Mitte. \nIn seinem Vortrag zeigt Prof. Dr. Matthias Quent\, Autor und Sozialwissenschaftler\, welche Folgen diese Entwicklungen für Demokratie\, Freiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Er erläutert\, wie dieser gefährliche Wandel entstehen konnte\, warum er uns alle betrifft – und wie wir ihm entschlossen begegnen können. \nIm Anschluss lädt Prof. Quent zur Diskussion über Wege in eine demokratische und solidarische Zukunft ein. \n\n👉 Eintritt freiEine Veranstaltung des Bündnisses gegen Rassismus Sachsen in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Bautzen und SEBIT – Sächsiche Entwicklungspolitische Bildungstage \nDem Veranstalter ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen\, völkischen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen\, völkischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Film-\, Ton- und/ oder Videoaufnahmen sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch den Veranstalter erlaubt. \n📅 Dienstag\, 4. November 2025\, 18–20 Uhr📍 Schloss Klippenstein\, Schloßstraße 6\, 01454 Radeberg \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwischen Tradition und Neudenken: Gedenkkultur im Wandel | Zwickau
DESCRIPTION:Wie wollen wir erinnern – und wie sollten wir es tun? In einer Zeit\, in der Geschichtsbilder hinterfragt und Erinnerungspraktiken neu verhandelt werden\, diskutieren Max Czollek und Oliver Titzmann über unterschiedliche Wege der Gedenkkultur. Czollek plädiert für eine moderne\, plurale Erinnerung\, die gegenwärtige Realitäten\, Diversität und gesellschaftliche Brüche sichtbar macht. Titzmann betont die Bedeutung klassischer Formen des Gedenkens\, die Kontinuität schaffen und historische Verantwortung bewahren. Lesung und Gespräch bringen beide Positionen zusammen und eröffnen neue Perspektiven auf Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft des Erinnerns. \nAnfang Oktober erscheint Max Czolleks neues Buch “Alles auf Anfang. Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur” (gemeinsam mit Hadija Haruna-Oelker)\, das vor Ort käuflich erworben werden kann. \nEine Veranstaltung im Rahmen der NOVEMBERTAGE \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \n\n\n\nEintritt\n6\,00 €\nVeranstaltungsort\nSaal\, Alter Gasometer \n Kleine Biergasse 3\nZwickau\, 08056  Google Karte anzeigen\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Szenische Lesung & Gespräch: Wir suchen ein Land – Ein Exilroman von Robert Grötzsch | Dresden
DESCRIPTION:Buchpremiere\nSeit September 2022 erinnern zwei Stolpersteine auf der Ankerstraße 7 in Dresden an Robert und Hedwig Grötzsch. Der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. hat diese Steine finanziert und übernahm die Patenschaft. \nDaran anschließend laden wir ein zu einer szenischen Lesung aus „Wir suchen ein Land. Roman einer Emigration“ von Robert Grötzsch\, neu herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Entstanden 1936 als unmittelbare Momentaufnahme antifaschistischer Flucht\, schildert der Roman das Leben in einer Emigranten-Kommune in Böhmen\, das Gefühl der Entwurzelung und zugleich die unerschütterliche Hoffnung auf ein neues Land. \nRobert Grötzsch zeichnet ein eindringliches Bild: Figuren wie Karl\, Gusti\, Moses\, Justus und die Jungen Peter und Paul sind in einem baufälligen Haus – der sogenannten „Spinne“ – in Böhmen zusammengekommen\, um in unsicheren Zeiten ein neues Leben zu wagen. Nachtträume vom verlorenen Deutschland\, die Albträume aus der Vergangenheit und die quälende Frage\, ob man genug getan hat gegen die Naziherrschaft\, bestimmen ihren Alltag – und doch bleibt die Hoffnung auf Sicherheit\, Frieden und einen Neubeginn. Eine Schauspielerin des Staatsschauspiels Dresden (n.n.) lässt die dramatischen Schicksale dieser politischen Flüchtlinge lebendig werden. \nÜber den Autor\nRobert Grötzsch war Klempner\, Schriftsteller und Chefredakteur der Dresdner Volkszeitung. 1933 floh er nach Prag\, um der nationalsozialistischen Verfolgung zu entkommen. Über mehrere Fluchtstationen kam er 1941 schließlich nach New York\, wo er 1946 verstarb. Sein Roman unterscheidet sich von bekannter Exilliteratur wie Exil (Lion Feuchtwanger)\, Arc de Triomphe (Erich Maria Remarque) oder Transit (Anna Seghers) durch seine Eindringlichkeit und Direktheit. „Grötzsch schrieb hastig und konkret – Asphaltliteratur\, wie sie in der Weimarer Republik Furore machte und von den Nationalsozialisten gehasst wurde. Auch das macht den Roman modern\, ja gegenwärtig. Und\, aktueller denn je: Es ist ein antifaschistisches Bekenntnis aus der republikanischen Mitte der Gesellschaft“ (Maik Baumgärtner & Andreas Wassermann). \n\nModeriertes Gespräch\nIm Anschluss an die szenische Lesung sind Sie herzlich eingeladen mit den Herausgebern Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann ins Gespräch zu kommen. Die beiden geben Einblicke in den Entstehungs- und Entdeckungsprozess der Neuauflage\, reflektieren die heutige Bedeutung des Romans und erläutern\, warum Grötzschs Stimme im literarischen Gedächtnis wieder Gehör finden sollte. \n\nZur Neuauflage\nDie neue\, ungekürzte Ausgabe von Wir suchen ein Land erscheint im Oktober 2025 bei Edition Überland – herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Bis zum 30. September 2025 ist das Buch für Vorbesteller für 19\,00 € statt 23\,00 € erhältlich. \n\nWir freuen uns auf einen literarisch-historischen Abend – voller bewegter Stimmen\, lebendiger Geschichte und wertvollen Impulsen. \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\n\nFORUM im Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstraße 7\n01067 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung „Alles nur Einzelfälle? Das System hinter der Polizeigewalt“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Mohamed Amjahid im Rahmen der Kritischen Einführungstage Chemnitz (KRETA)\nRassistische und antisemitische Polizei-Chats\, Machtmissbrauch im Amt\, Racial Profiling\, weit verzweigte rechtsextreme Netzwerke\, tödliche Polizeigewalt – laut Innenministerien und Sicherheitsbehörden alles nur Einzelfälle. Doch basierend auf repräsentativen Studien\, langjährigen investigativen Recherchen und persönlichen Erlebnissen deckt Mohamed Amjahid auf\, wie tief das Polizeiproblem in Deutschlands Sicherheitsarchitektur verwurzelt ist. Von der systematischen Vertuschung von Machtmissbrauch bis hin zum NSU 2.0: Dieses Buch erschüttert das Grundvertrauen in die Institution Polizei und fordert eine ehrliche Debatte über das Polizeiproblem.  \nMohamed Amjahid\, 1988 in Frankfurt a.M. geboren\, ist investigativer Journalist und schreibt für mehrere Medien wie Zeit\, Spiegel\, taz\, Süddeutsche Zeitung und die ARD. Amjahid wurde unter anderem mit dem Alexander-Rhomberg-Preis und dem Nannen-Preis ausgezeichnet. Er ist Fellow im Thomas-Mann-House in Los Angeles und der Casa di Goethe in Rom.  \nIm Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit\, das Buch zu erwerben und signieren zu lassen.  \nEintritt frei. \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der studentischen Initiative der Kritischen Einführungstage Chemnitz (KRETA).  \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Welche Stimmen fehlen? Migration und Rassismus in der DDR und Nachwendezeit | Dresden
DESCRIPTION:In »Dunkeldeutschland« erzählt Katharina Warda ostdeutsche Geschichte aus der Perspektive einer in der DDR geborenen Schwarzen Frau und verbindet dabei autobiografische Erfahrungen mit sozialwissenschaftlicher Reflexion. Sie beleuchtet Rassismus\, Klassismus und die Abwertungen\, die Ostdeutsche seit der Wende erfahren\, und schafft so einen Raum für den Austausch über kollektive traumatische Erfahrungen. Nach der Lesung wird es Raum für Diskussion geben. \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer weiter unten. \nKooperation: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen\, IBZ St. Marienthal\, Projekt [open] perspectives\nLeitung: Dorothea Trappe (Referentin\, Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen)\, Pfr. Stephan Bickhardt (Direktor\, Evangelische Akademie Sachsen) \n\n\n\nFlyer: https://ea-sachsen.de/wp-content/uploads/2025/08/Flyer_25_418_Warda_web.pdf \n\n\nOrt\n\n\n\nDreikönigskirche / Haus der Kirche | Hauptstraße 23\, 01097 Dresden \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Schwarz. Deutsch. Weiblich. … mehr als Geschlechtergerechtigkeit | Leipzig
DESCRIPTION:In ihrem Buch »Schwarz. Deutsch. Weiblich. Warum Feminismus mehr als Geschlechtergerechtigkeit fordern muss« thematisiert Prof. Dr. Natasha A. Kelly die zumeist unbeachteten Geschichten von Schwarzen Frauen in Deutschland seit dem 17. Jh. und verbindet diese eindrücklich mit persönlichen Erfahrungen. Wie stark Rassismus in unserer Gesellschaft – v. a. seit der Kolonialzeit und der deutschen Gewaltherrschaft in damaligen Kolonien – verankert ist\, zeige sich auch im zumeist elitären und von rassistischen Vorurteilen geprägten Feminismus in Deutschland\, so die Autorin. \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer weiter unten. \nModeration: Aminata Cissé Schleicher (Amerikanistin\, Germanistin\, literarische Übersetzerin / Gründungsmitglied von EOTO Each One Teach One e.V. 2012\, Aktivistin in der ISD (ISD – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland)) \nLeitung: Iris Milde (Referentin Öffentlichkeitsarbeit\, Evangelische Akademie Sachsen)\, Dorothea Trappe (Referentin\, Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen)\, Uwe Schwabe (Mitarbeiter Zeitgeschichtliches Forum Leipzig) \nKooperation: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen\, IBZ St. Marienthal\, Projekt [open] perspectives\, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig \n\n\nFlyer: https://ea-sachsen.de/wp-content/uploads/2025/09/Flyer_25_428_SchwarzDeutschWeiblich_Update030925_web.pdf\n\nOrt\nZeitgeschichtliches Forum Leipzig | Grimmaische Str. 6\, 04109 Leipzig\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Russland\, die Ukraine\, der neue Eiserne Vorhang und wir - Vortrag und Gespräch von und mit Michael Thumann | Meißen
DESCRIPTION:35 Jahre nach der deutschen Einheit liegt die Hoffnung auf ein gemeinsames europäisches Haus in Trümmern. Ein neuer Eiserner Vorhang trennt Russland vom Rest des Kontinents; als zunehmend totalitäre Diktatur führt das Land Krieg gegen die Ukraine. Wie konnte es so weit kommen? Die Frage ist für Michael Thumann eine höchst persönliche. Der Historiker und Außenpolitik-Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT kennt die Russische Föderation und Mittel-Ost-Europa wie kaum ein anderer. 1985 begann er an der FU Berlin ein Studium der osteuropäischen Geschichte\, das ihn 1986 erstmals per Zug nach Moskau und 1987 ins damalige Leningrad führte. Die Neugier\, die ihn damals antrieb\, hat er sich bis heute bewahrt. \nSeit 2021 leitet er zum dritten Mal das Moskauer Büro der ZEIT\, wie zuvor schon von 1996-2001 sowie 2013/14. Weitere Stationen führten ihn in die USA\, als Korrespondent in das zerfallende Jugoslawien\, nach Istanbul und in den Nahen und Mittleren Osten. Auch die Ukraine\, das Baltikum sowie weitere Länder Mittel- und Osteuropas hat er als Berichterstatter ausführlich bereist. \nSein Buch Das Lied von der russischen Erde ging 2002 der Frage nach\, was Russland in seiner Geschichte und zur Zeit der Amtsübernahme Wladimir Putins zusammenhielt. 2020 veröffentlichte er Der neue Nationalismus\, eine Studie zum Wiedererstarken autoritärer Nationalismen in Europa und den USA. \nMichael Thumann erkundet die neue europäische Teilung mit analytischer Schärfe\, profundem historischem und geopolitischem Wissen – aber auch mit der Fähigkeit zum Zuhören und in Zugewandtheit zu den Menschen\, denen er begegnet. Die Summe seiner vielfältigen Erfahrungen macht ihn zu einem besonders kundigen Chronisten der globalen Erschütterungen unserer Gegenwart. \nAm Donnerstag\, 2. 10. 2025\, 19:00 Uhr\, ist Michael Thumann mit seinem aktuellen Buch Eisiges Schweigen flussabwärts – Eine Reise von Moskau nach Berlin im Meißen zu Gast. Nach einem Impulsvortrag stellt er sich den Fragen des Publikums in Meißen. \n\nOrt \nJahnhallen-Areal | Schreberstr. 37\, 01662 Meißen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchsalon: Vom jüdischen Anteil der Demokratie und ihrer antisemitischen Bedrohung | Leipzig
DESCRIPTION:Mit Rabbinerin Elisa Klapheck und Sebastian Voigt\, Moderation: Nora Pester \nWelchen Anteil hat das Judentum an der deutschen Demokratie und wie wird diese durch erstarkenden Antisemitismus bedroht? Elisa Klapheck Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main\, Philosophin und Professorin für Jüdische Studien in Paderborn\, ist Herausgeberin der Streitschrift „175 Jahre Paulskirche. Jüdischer Anteil an der deutschen Demokratie“ (Hentrich & Hentrich)“. Sebastian Voigt\, Historiker\, langjähriger Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, hat das Buch „Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?“ (Hirzel) verfasst. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres 2025 „Mehr als eine Geschichte. Buchstadt Leipzig“. \nVeranstaltungsort \n\n\nCapa-Haus\n\n\n Jahnallee 61\nLeipzig\, Sachsen 04177 \n\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/buchsalon-vom-juedischen-anteil-der-demokratie-und-ihrer-antisemitischen-bedrohung-leipzig/
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SUMMARY:Lesung und Gespräch mit Emilia Roig „Why we matter“ | Coswig
DESCRIPTION:Emilia Roig erklärt in ihrem Buch „Why we matter“\, wie sich die Unterdrückung in unterschiedlichen Bereichen des alltäglichen Lebens\, etwa in Ausbildung und Beruf\, in der Medizin oder in den Medien\, auswirkt. Hierbei greift sie auf Erfahrungen aus ihrer eigenen Biografie sowie auf Texte von AutorInnen aus der kritischen Rassismusforschung und der postkolonialen Theorie zurück. Eine Schlüsselrolle spielt hierbei das Konzept der Intersektionalität (Mehrfachdiskriminierung) von Kimberlé Crenshaw. Im letzten Teil des Buches skizziert sie zudem\, wie sich diese Diskriminierungen aufbrechen ließen und wie eine Gesellschaft ohne Unterdrückung aussehen könnte. \n»Dieses Buch wird verändern\, wie Sie die Welt wahrnehmen und Sie verstehen lassen\, was Gerechtigkeit wirklich bedeutet.« Teresa Bücker \nDiese Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche vom Landkreis Meißen statt und ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Initiative „Coswig – Ort der Vielfalt“ e.V. und der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Coswig. \nDie Veranstaltung ist kostenfrei. Das Ev. Gemeindezentrum ist barrierefrei zugänglich. \nBitte vorab anmelden bei Katja Kulisch unter gleichstellung@stadt.coswig.de \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/lesung-und-gespraech-mit-emilia-roig-why-we-matter-moderiert-von-marlen-hobrack-coswig/
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SUMMARY:Lesung: Das Deutsche demokratische Reich –  Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört | Leipzig
DESCRIPTION:In seinem aktuellen Buch bietet der Historiker und Publizist Volker Weiß erneut eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten an. Im Gespräch mit ihm werden wir klären\, warum die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart eine so zentrale Rolle im „geistigen Bürgerkrieg“ der extremen Rechten spielt. Welcher widersprüchlichen\, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen und Methoden sich die extreme Rechte bedient\, um ein neues autoritäres System in Deutschland auf den Weg zu bringen. Wir sprechen über die wichtigsten Strömungen und Akteure und schauen auf vergleichbare Aktionen der rechten Milieus in Russland und den USA. \nMit Volker Weiß (Autor) \nEine Veranstaltung der RLS Sachsen in Kooperation mit der VVN-BdA Leipzig e.V. \nVeranstaltungsort \nCapa-Haus\nJahnallee 61\n04177 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung „Wir konnten es nicht anders“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Buchvorstellung von und mit Jacob „Schrammel“ Geisler\n„Wir konnten es nicht anders!“ enthält 30 biografische Texte von Menschen aus der linksalternativen Subkultur Ostdeutschlands\, die von ihren Gewalterfahrungen aus über 40 Jahren erzählen. Im Zentrum stehen dabei nicht die Ereignisse selbst\, sondern der persönliche Umgang damit: wie das Erlebte verarbeitet wurde\, welche Spuren es hinterließ und wie die Sicht darauf sich im Laufe der Zeit verändert hat. \nDas Buch gewährt einen seltenen Einblick in eine oft verschlossene Szene\, die sich immer wieder neu positioniert\, ohne ihre Haltung aufzugeben. Es erzählt von einer Gemeinschaft\, die sich dem Leben mit all seinen Widersprüchen stellt – auf der Suche nach Freiheit\, Selbstbestimmung und einem Platz jenseits gesellschaftlicher Normen. \nIm Rahmen der Veranstaltung findet eine Lesung ausgewählter Texte sowie ein Gespräch mit dem Autor statt. \nGäste: Jakob Geisler Autor\, Publizist und Vorstand bei HeldenstadtAnders e.V.\, u.a. \nModeration: Jan Sobe Lehrer und politischer Aktivist \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen. Eintritt frei. \nWo \nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Lesung: Michael Touma “Ein Vermächtnis aus Haifa” | Döbeln
DESCRIPTION:Der Nahe Osten ist viel mehr als Feindseligkeiten\, Hass und Krieg. Es geschehen zahllose Geschichten\, die den Weg zum Frieden\, respektvollem Miteinanderleben und zur Hoffnung vorleben.\nMichael Touma erzählt in seiner Lesung von so einer\, ganz persönlichen\, Geschichte – der Geschichte seiner Eltern. 1949\, ein Jahr nach Gründung des Staates Israel\, begegnen sich die junge Jüdin Haya und der palästinensische Intellektuelle Emile in Haifa. Zwischen beiden entflammt eine leidenschaftliche Liebe\, die in ihrem Umfeld auf Ablehnung und Widerstand stößt. \nIn der Lesung verbindet Michael Touma Fotos\, Videos\, eigene literarische Texte mit Auszügen elterlicher Briefe und Texte. Er zeigt eine Reise im Leben zweier Menschen\, die die Hürden der Wirklichkeit durch Liebe zu überwinden versuchten. Touma erzählt eine lokale und gleichzeitig universelle Geschichte\, die Fragen nach Identität\, Heimat\, Sinn des Leides und des Kampfes weckt. \nEmile starb 1985\, Haya 2009. Sie liegen nebeneinander auf dem christlichen Friedhof in Haifa. Und so symbolisch und trotz der geteilten Wirklichkeit des Landes sind sie auch nach dem Tod beieinander.\n„ … und die Erinnerung an ihre Liebe leuchtet wie ein Vermächtnis.“ (Touma\, Michael: „Heimat“) \nZum Autor:\nMichael Touma\, Jahrgang 1956\, wurde acht Jahre nach Gründung des Staates Israel zu einer jüdischen Mutter und palästinensischem Vater in der Hafenstadt Haifa geboren. Er betätigt sich im Bereich der Malerei\, der Medienkunst und der Literatur. \nEine Veranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung aus dem Programm “Kontrovers vor Ort”. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung & Gespräch: Sie waren NEUN. Der Weg in die Freiheit | Colditz
DESCRIPTION:Das Buch erzählt die Geschichte von neun Frauen\, die bei der HASAG Leipzig im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiterinnen waren. Im April 1945 wurden sie auf den Todesmarsch Richtung Süden gezwungen. Kurz hinter Oschatz gelang ihnen die dramatische Flucht vor der SS durch ein Rapsfeld. Das Buch „Sie waren NEUN“ erschien 2021 in den USA. Dank der engagierten Übersetzungsarbeit der Jungen Gemeinde Wurzen und ihrem Projekt GrenzGeschichten mit Unterstützung von Ina Adler und Dr. Katharina Löffler erschien es anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf deutsch. \nIn der Buchvorstellung werden Projektteilnehmer*innen ihre Arbeit schildern\, es wird ein Einblick in die Geschichte des Todesmarsches von Leipzig nach Colditz gegeben und mit Marc Spyker wird auch ein Sohn der Überlebenden Guillemette Daendels („Guigui“) anwesend sein. Auszüge aus dem Buch werden gelesen. \nMit Marc Spyker (Angehöriger)\, N.N. (Vertreter*in der Gruppe GrenzGeschichten der Jungen Gemeinde Wurzen)\, Ina Adler\, Dr. Katharina Löffler (Lektorin) und Kerstin Köditz (VVN-BdA Sachsen) \nEine Veranstaltung der VVN-BdA Sachsen e.V.\, der Fraktion Die Linke im Kreistag Landkreis Leipzig\, der Schlösserland Sachsen gGmbH und der RLS Sachsen \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nVeranstaltungsort \nHofstube im Schloss Colditz\nSchlossgasse 1\n04680 Colditz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mythos ländlicher Raum: \,\,Antifemisismus und Provenzialität“ – Buchvorstellung und Publikumsgespräch | Leipzig
DESCRIPTION:Der ländliche Raum ist Sehnsuchtsort und politisches Spielfeld zugleich. Vorstellungen von Harmonie und Zusammenhalt\, aber auch von klaren Hierarchien und traditionellen Geschlechterrollen prägen das Bild der ländlichen Idylle – und stehen oft im Gegensatz zu Werten wie Gleichstellung\, Vielfalt und Feminismus. Gerade außerhalb der großen Städte erleben Menschen\, die sich für diese Werte einsetzen\, nicht selten Skepsis\, Ablehnung und Angriffe – was die demokratische Teilhabe vor Ort zunehmend erschwert. \nWarum stoßen feministische Ideen dort oft auf Widerstand? Welche politischen und kulturellen Vorstellungen prägen diese Ablehnung? Und wie wirken dabei romantisierte Bilder vom Landleben\, traditionelle Rollenbilder\, antisemitische Narrative und der Verschwörungsglauben an eine „feministische Weltverschwörung“? \nDiesen Fragen geht u. a. die Veröffentlichung „Antifeminismus und Provinzialität. Zur autoritären Abwehr von Emanzipation“ nach. In einer Lesung mit anschließendem Gespräch geben die Herausgeberinnen Johanna Niendorf\, Fiona Kalkstein\, Henriette Rodemerk und Charlotte Höcker Einblicke in ihre Arbeit u.a. zu Geschlechterdemokratie in der Erzgebirgsregion. Im Anschluss laden wir zu einem Austausch darüber\, wie antifeministische Haltungen erstarken – und warum sie sich häufig auf idealisierte Vorstellungen vom „guten Landleben“ stützen. \nWorum geht es an diesem Abend? \n\nWie zeigt sich Antifeminismus im Alltag – gerade jenseits der Großstadt?\nWarum sind besonders Frauen\, queere Menschen und jüdische Communities betroffen? Und welche Rolle kommt dabei Verschwörungsglauben zu?\nWelchen Anteil haben Transformationserfahrungen und gesellschaftliche Verunsicherung bei der Zunahme antifeministischer Verschwörungsideologie?\nWie können politische Bildung und gesellschaftliches Engagement eine offene\, solidarische und demokratische Gesellschaft überall nachhaltig stärken?\n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle\, die sich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt sowohl im ländlichen Raum als auch in der Stadt einsetzen und an einer Debatte über Gleichstellung\, Teilhabe und den Umgang mit gesellschaftlicher Polarisierung interessiert sind. \nOrt: Pöge Haus\, Hedwigstraße 20\, 04315 Leipzig\nDatum und Uhrzeit: 01.08.2025\, Einlass 19:30 Uhr\, Beginn 20:00 Uhr. Da die Plätze begrenzt sind\, bitten wir um pünktliches Erscheinen. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Austausch und Diskussion! \nGefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ \nWeitere Informationen
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SUMMARY:L'Chaim - Lesung in Gedenken an Nora Goldenbogen | Leipzig
DESCRIPTION:Als Auftakt der L’Chaim Reihe laden wir zum Gedenken an Nora Goldenbogen zu einer Lesung aus ihrem Buch „Seit ich weiß\, dass du lebst“ ein. Zu Beginn führt Manu (Deutsches Literaturinstitut Leipzig\, eine Hälfte von kgnns) in die Lebensfreude in einen unwissenschaftlichen Vortrag ein und gibt uns Hinweise zum Auftauen des inneren Permafrosts und der temporären Zufriedenheit. Darauf zelebrieren wir die Arbeit und den warmherzigen Charakter Nora Goldenbogens mit ihren Liebsten\, die vorlesen und erzählen. Dr. Nora Goldenbogen\, geboren 1949 in Dresden\, war u.a. Lehrerin und Historikerin. Sie gründete und leitete später HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. und war langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden. Sie ging Ende letzten Jahres unerwartet von uns und hinterlässt ein großes Loch. Im Laufe ihres Lebens hat sie zahlreiche Werke veröffentlicht und sich leidenschaftlich und kämpferisch für Juden*Jüdinnen in Sachsen engagiert.\nNora Pester\, Inhaberin des Hentrich & Hentrich Verlags und Kultursenatorin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen\, führt uns mit ihrer Moderation durch den Abend. Außerdem unterstützt uns der Verlag mit einem Büchertisch. Mit Manu zusammen könnt ihr außerdem Solipostkarten für die Jüdische Allianz Mitteldeutschland basteln.\nIm Sommer lassen sich die Hüften am besten Kreisen und das Leben in der Sonne feiern. Zum Abschluss serviert Susan Glass passende Pophits von den 90ern bis heute und Tina Tuner verleitet u.a. mit Hip Hop und Ampiano zum Bootyshaken. \nL’Chaim ist eine Veranstaltungsreihe von Artists Against Antisemitism Leipzig und dem Conne Island. Sie dient der Vernetzung und Antisemitismuskritik\, bietet jüdischen und solidarischen Künstler*innen aller Sparten eine Plattform und einen sicheren Ort und macht der interessierten Öffentlichkeit jüdische Kunst\, Kultur und Perspektiven zugänglich. \nArtists Against Antisemitism Leipzig: www.instagram.com/artistsagainstantisemitism_le/\nConne Island: Conne Island: www.instagram.com/conneisland/\nHentrich&Hentrich Verlag: www.instagram.com/hentrichhentrich/\nKgnns: www.instagram.com/keine_gefuehle_nur_noch_saufen/\nTina Tuner: www.instagram.com/tina_tuner_dj/\nSusan Glass: www.instagram.com/sus4n.gl4ss/ \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Rechte Gewalttaten in Deutschland. Aufarbeitung und Gedenkarbeit im lokalen Kontext. | Chemnitz
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion\nNSU\, Halle\, Hanau und mehr – politische Morde mit rechtsextremem Hintergrund sind Teil einer beängstigenden Gegenwart in der bundesdeutschen Geschichte.\nSie sind jedoch alles andere als Einzelfälle\, vielmehr sind sie in einen größeren Kontext rechter Gewalttaten eingebettet\, etwa der Brandanschläge von Solingen.\nWie wurde\, wie kann und wie sollte in einer demokratischen Gesellschaft – gerade auf lokaler Ebene – mit solchen Taten umgegangen werden?\nWas wurde aus der deutschen Geschichte gelernt\, wo greifen Aufarbeitung und Gedenkarbeit noch zu kurz? Der Band bietet hierzu exemplarische Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen und eröffnet damit kritische Zugänge zur heutigen Gedenkarbeit. \nIm Rahmen der Abendveranstaltung wird der Band von den beiden Herausgebern Piotr Kocyba (EFBI Leipzig) und Ulf Bohmann (TU Chemnitz) kurz vorgestellt\, gefolgt von Kurzvorträgen von Danilo Starosta\, Christian Nicolae-Gesellmann und Arlo Jung mit besonderem Fokus auf den lokalen Kontext in Chemnitz und Zwickau. Anschließend gibt es die Möglichkeit\, ins Gespräch zu kommen. \nWeitere Informationen zum Buch „Rechte Gewalttaten in Deutschland. Aufarbeitung und Gedenkarbeit im lokalen Kontext.“ \n\n\n\nWo \nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmelden \n\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Lesung und Musik: Stimmen der Ukraine – eine musikalische Reise durch die Literatur der Ukraine | Wurzen
DESCRIPTION:Unter dem Motto „Stimmen der Ukraine“ findet am Donnerstag\, den 26. Juni 2025\, ein besonderer Abend statt\, der sich der Literatur und Musik des von Russland attackierten Landes widmet und ein atmosphärisch dichtes Porträt dieses Landes im Herzen Europas ist. Die kostenlose Veranstaltung findet im Wurzener Kultur- und Bürger:innenzentrum D5\, Domplatz 5\, statt. Beginn ist 19 Uhr.  \nInitiator ist der Berliner Schauspieler Jan Uplegger. Er hat die Veranstaltung konzipiert\, „um Menschen in Deutschland die Ohren zu öffnen für den kulturellen Reichtum der Ukraine“. So gab es bereits Gastspiele in Hamburg\, Berlin und Stuttgart \nGelesen werden historische und aktuelle Texte von ukrainischen Autorinnen und Autoren\, vorgetragen als „Stimmen der Ukraine“. Uplegger tritt dabei mit seiner Kollegin Mareile Metzner auf. Der Abend wird musikalisch untermalt; so werden ukrainische Lieder zu hören sein\, gesungen von Tetiana Nadolinska\, Iryna Razin\, Nataliia Kuprynenko. Dazu spielt der Jazzgitarrist Daniil Zverkhanovsky. \nIm Anschluss kommen die Künstler*innen und Initiator Uplegger gerne ins Gespräch mit den Gästen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und wird von dieser gefördert\, weswegen kein Eintritt verlangt wird. Allerdings sind Spenden zugunsten von Libereco\, Hilfsprojekte in der Ukraine\, sehr willkommen. \nUm eine Anmeldung wird gebeten unter http://www.libereco.org/anmeldung. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/lesung-und-musik-stimmen-der-ukraine-eine-musikalische-reise-durch-die-literatur-der-ukraine-wurzen/
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SUMMARY:Buchvorstellung:  Das Ende rechter Räume. Zu Territorialisierungen der radikalen Rechten | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldung erforderlich | \nBuchvorstellung und Diskussion mit dem Autor:innenkollektiv Terra-R \nVielerorts ist von „rechten Räumen“ die Rede. Dabei ist oft unklar\, was genau gemeint ist: lokale Machtansprüche der radikalen Rechten\, Vorurteile über den „Braunen Osten“ oder Erzählungen vom „abgehängten Land“. Das Buch Das Ende rechter Räume geht diesen Bildern nach und entwickelt eine kritische Geografie der radikalen Rechten. \nWir sprechen mit Zita Seichter und Paul Zschocke aus dem Autor:innenkollektiv über Territorialisierung\, Baseballschlägerjahre und rechte Montagsproteste. Gemeinsam mit Dominik Intelmann vom NSU-Dokumentationszentrum beleuchten sie die lokalen Praktiken des Gedenkens und der Aufarbeitung u.a. in Chemnitz und Hanau. \nPodiumsgespräch:\nZita Seichter\, Paul Zschocke und Dominik Intelmann \nEine Veranstaltung aus dem Bereich Forschung.\nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.\nEintritt frei. \nWeitere Informationen:\nhttps://terra-r.net/ \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nAnmeldung & weitere Informationen
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SUMMARY:Nora Pester: Jüdisches Leipzig | Leipzig
DESCRIPTION:Leipzig hatte einst eine der größten und pulsierendsten jüdischen Gemeinden Deutschlands. „Jüdisches Leipzig“ lädt dazu ein\, Menschen\, Orte und Geschichten hinter heute noch sichtbaren\, aber auch ausgelöschten oder ins Exil führenden Spuren jüdischen Lebens in der Stadt zu entdecken. \nEine Veranstaltung der Katholischen Propstei St. Trinitatis Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Hentrich & Hentrich Verlag im Rahmen der „Jüdischen Woche Leipzig“ \nVeranstaltungsort:\nKatholische Propstei St. Trinitatis Leipzig\nGemeindesaal\nNonnenmühlgasse 2\n04107 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Trump\, Merz und der übliche Wahnsinn. Multimediale Lesung aus „Populistische Spiele. Bullshit als Strategie.“ | Pirna
DESCRIPTION:Unsinn auf allen Kanälen: Migranten essen Haustiere\, jüdische Weltraumlaser verursachen Waldbrände\, Deutschland steht vor einer Zwangsveganisierung. Der Trumpismus und mit ihm der rechte Populismus dominiert mit Bullshit die politische Landschaft und vergiftet die Debatte. Die Sozialwissenschaften rätseln indes\, wie es so weit kommen konnte. Die Lesung bebildert verschiedene Facetten des Unsinns und deutet ihn mit einer Theorie des Spiels. Damit eröffnen sich neue Perspektiven\, weil im Spiel übliche Gegensätze wie Spaß und Ernst oder Fiktion und Wirklichkeit nichts bedeuten. Die verspielte Gesellschaft verspielt die Gesellschaft. \nLesung: Gregor Ritschel und Robert Feustel \nOrt\nK² Kulturkiste Pirna\nSchössergasse 3\, 01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:10 Jahre AUFRECHT STEHEN | Leipzig
DESCRIPTION:Vor zehn Jahren wurde das Gemälde Aufrecht stehen – für Herbert Belter\, Ernst Bloch\, Werner Ihmels\, Hans Mayer\, Wolfgang Natonek\, Georg-Siegfried Schmutzler von Reinhard Minkewitz im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig erstmals öffentlich gezeigt – ein Anlass\, an die Bedeutung des Werkes zu erinnern. Das vom Schriftsteller Erich Loest anregte Gemälde würdigt sechs Männer\, die in der frühen DDR wegen ihres eigenständigen Denkens und ihrer Haltung staatlichen Repressionen ausgesetzt waren. Es entstand als kritische Antwort zum Propagandabild von Werner Tübke Arbeiterklasse und Intelligenz. Heute hängen beide Werke als Zeitdokumente im Spannungsfeld von Erinnerung\, Kritik und Verantwortung im Hörsaalgebäude. Die Stiftung Friedliche Revolution lädt gemeinsam mit der Universität Leipzig und der Werner-Schulz-Initiative e.V. zur gemeinsamen Rückschau und zur Reflexion ein\, was aufrecht stehen heute bedeuten kann. Mit einer Lesung von Linde Rotta aus ihrem unveröffentlichten Manuskript und einem Impuls des Aktivisten und Autors Jakob Springfeld zu „Aufrecht stehen- heute“. Zudem steht der Künstler Reinhard Minkewitz für Fragen zur Verfügung. \nDienstag\, 17. Juni 2025\, 17:00 Uhr\nHörsaalgebäude der Universität Leipzig\, Campus Augustusplatz\, Hörsaal 8 \nDer Eintritt ist wie immer frei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Interkulturelle Bühne beim Literaturfest 2025 | Meißen
DESCRIPTION:Interkulturelle Bühne mit Margot Käßmann\, Jakob Springfeld und Matthias Brandis prominent besetzt. \nDas komplette Programm: https://www.buntes-meissen.de/wp-content/uploads/2025/06/Programm-Interkulturelle-Buehne-13.06.2025-15.06.20225.pdf \nVom 13. bis 15. Juni 2025 ist die Interkulturelle Bühne zum fünften Mal eine feste Größe auf dem Meißner Literaturfest. Schauplatz wird auch heuer der Grünmarkt auf dem Schulplatz sein. Mit insgesamt 13 Lesungen an drei Tagen entführen namhafte Autorinnen und Autoren das Publikum auf eine literarische Reise durch verschiedene Kulturen und Geschichten. \nDie Diakonie Meißen und Buntes Meißen – Bündnis für Zivilcourage e.V. organisieren diese Lesereihe bereits seit 2020. In der Vergangenheit fand sie beim Publikum stets positive Resonanz. „2024 lag der Fokus unserer Interkulturellen Bühne auf den anstehenden Wahlen und der politischen Situation in Nahost. Dieses Jahr wollen wir mit den Lesungen Gemeinschaft\, Kraft und Hoffnung aufzeigen – Geschichten\, die verbinden\, Mut machen und neue Perspektiven eröffnen“\, sagt Sylvia Spargen\, Einrichtungsleiterin Migration im Diakonischen Werk Meißen. \n„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen ist es wichtig\, Räume für Begegnung\, Austausch und gegenseitiges Verstehen zu schaffen“\, betont Sören Skalicks\, Mitorganisator der Interkulturellen Bühne vom Bündnis Buntes Meißen. „Literatur kann Brücken bauen – zwischen Kulturen\, Generationen und Lebenswelten. Das wollen wir mit unserem Programm sichtbar machen.“ \nAusgewählte Empfehlungen: \nEröffnungsveranstaltung mit Jakob Springfeld: Den Auftakt bildet am Freitag\, 13. Juni um 17.30 Uhr Jakob Springfeld mit seinem Buch „Der Westen hat keine Ahnung\, was im Osten passiert“. Angriffe auf Geflüchtete nehmen zu\, rechtsextreme Kräfte planen massive Abschiebungen und neonazistische Positionen sind vielerorts „normal“ geworden. Springfeld bietet einen tiefgehenden Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen\, denen der Osten Deutschlands gegenübersteht\, und lädt zu kritischem Nachdenken ein. \nMargot Käßmann liest aus ihrem Buch „Farben der Hoffnung“: Ein besonderes Highlight gibt es am Samstag\, 14. Juni um 18 Uhr im Saal des Rathauses. Margot Käßmann\, eine der prominentesten Persönlichkeiten Deutschlands\, wird aus ihrem Buch „Farben der Hoffnung“ vortragen. Käßmanns Werk inspiriert mit Geschichten über Mut\, Zuversicht und die Kraft der Gemeinschaft. \nMatthias Brandis: Historische Einblicke: Matthias Brandis nimmt das Publikum am Samstag\, 14. Juni um 18 Uhr auf der Interkulturellen Bühne mit auf eine Reise in die Vergangenheit. In seinem Buch „Meines Großvaters Geige: Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ beleuchtet er das bewegende Schicksal zweier jüdischer Familien während des Holocausts in Hamburg. \nHasnain Kazim auf Deutschlandtour: Hasnain Kazim zieht aus\, sein Land zu erkunden. Mit seinem Lieblingsverkehrsmittel\, dem Fahrrad\, macht er sich auf\, ein aktuelles Deutschlandporträt zu zeichnen. Was eint die Menschen\, was trennt sie? Worüber darf man eigentlich noch lachen? Was ist Heimat \nLesung mit Hella und Sandra Rottenberg: Abgerundet wird das Programm durch eine gemeinsame Lesung von Hella und Sandra Rottenberg\, die am Sonntag\, 15. Juni um 17 Uhr von einer außergewöhnlichen Familiengeschichte berichten. Isay Rottenberg\, ein jüdischer Unternehmer\, rettet 1932 die Deutschen Zigarrenwerke in Döbeln vor dem Bankrott. Trotz Nazi-Gegnerschaft bietet er vielen Arbeit und hält bis 1935 stand. 2015 entdecken Hella und Sandra Rottenberg durch Archive diese mutige Familiengeschichte. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“ Lebensgeschichten aus Deutschland. Lesung und Gespräch | Chemnitz
DESCRIPTION:„Ich bin noch nie einem Juden begegnet.“ Diesen Satz haben die meisten Jüdinnen und Juden schon einmal gehört. Bei der Lesung erzählt der Schauspieler und Autor Gerhard Haase-Hindenberg von der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland. Von Dagmar\, die sich hinter dem Rücken des jüdischen Vaters ausgerechnet für den Polizeidienst bewirbt; von Marina\, die aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland gekommen ist und erst hier mit der religiösen Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert wird; und von David\, dem aus New York stammenden Jazzmusiker\, der in Berlin die „jüdischste Stadt“ Deutschlands entdeckt.\nDa ist der jüdische Bundeswehrarzt\, der bewusst auch im Dienst die Kippa trägt\, und der wissenschaftliche Mitarbeiter am Karlsruher Kernforschungszentrum\, der seinen jüdischen Glauben aus der Mathematik herleitet\, und es werden die Geschichten von Menschen erzählt\, die aus freien Stücken zum Judentum konvertierten. All diese Geschichten vom Alltag in Deutschland lebender Juden und Jüdinnen\, ihren Geschichten und Erfahrungen\, ihren Hoffnungen und die Bedrohungen durch den steigenden Antisemitismus verwebt der Autor mit Erklärungen zu Symbolen\, Glaubenspraxis und Geschichte. Wir laden Sie zu Lesung und Gespräch ein. \nGerhard Haase-Hindenberg ist ausgebildeter Schauspieler\, daneben arbeitete er viele Jahre als Autor für Fernseh- und Hörfunkformate und als Publizist\, u. a. für die Welt/Welt am Sonntag\, Die ZEIT und andere Tageszeitungen. Seit einigen Jahren ist er Autor der Jüdischen Allgemeine. \nOrt\nTIETZ\nMoritzstraße 20\n09111 Chemnitz\nRaum 3.OG\, Saal \nZur Buchung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: „Seit ich weiß\, dass du lebst – Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten“ | Dresden
DESCRIPTION:Lesung aus dem Buch und biografische Notizen zur kürzlich verstorbenen Autorin Nora Goldenbogen\n\nNora Goldenbogen verstarb Ende des Jahres 2024. Unsere Verabredung mit ihr zu einer Lesung im AZ Conni konnten wir zu unserem großen Bedauern nicht mehr verwirklichen. \nWir laden euch herzlich zu einem Abend ein\, an dem wir Nora Goldenbogens Buch vorstellen und an ihr Werk und Wirken erinnern wollen. Sie war eine Dresdner Historikerin\, Autorin\, Antifaschistin und die Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden. \n„In ihrem Buch \,Seit ich weiß\, dass du lebst – Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten’ begibt sich Nora Goldenbogen auf die Spuren der Lebensgeschichte ihrer Eltern. Ihr Vater überlebte das KZ Sachsenhausen\, ihre Mutter\, eine rumänische Jüdin\, die Verfolgung in Bukarest. Die Dresdner Historikerin zeichnet […] mit Hilfe von Briefen die bewegende Liebes- und Leidensgeschichte ihrer Eltern nach.« MDR Kultur\, 7. Dezember 2022 \n„\,Seit ich weiß\, dass du lebst’. Dieser Satz prägte\, sprachlich variiert\, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren\, dass alle beide überlebt hatten.\nKennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater\, ein deutscher politischer Emigrant\, und Mutter\, eine rumänische Jüdin\, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als \,Rassenschande‘ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.“ \n„Dies ist die Geschichte meiner Eltern Netty und Hellmut Tulatz. Ich habe mich bemüht\, sie möglichst eng an den vorhandenen historischen Quellen und Dokumenten zu erzählen. Trotzdem ist es letzten Endes meine persönliche Sicht\, die ich in diesem Buch aufgeschrieben habe. Dessen bin ich mir mittlerweile sehr bewusst. Aber vielleicht ist das generell so\, wenn man die Geschichte anderer Menschen nacherzählt. Immer wieder habe ich mich während der Arbeit an diesem Buch gefragt\, warum es mir so wichtig geblieben ist\, ihrer Geschichte nachzuspüren und sie niederzuschreiben. Zum einen hat das sehr viel mit mir selbst zu tun. Ich bemerke schon seit längerer Zeit\, wie stark ihre Lebenserfahrungen und ihre Maßstäbe auch mich geprägt haben.\nZum anderen berührt mich schon seit längerer Zeit sehr unangenehm\, wie unbarmherzig oder zumindest oberflächlich in unserem Land nicht selten die Bewertung von Lebensgeschichten erfolgt – auch in vielen Medien. Vielleicht kann dieses Buch dazu beitragen\, das zu ändern.“\nNora Goldenbogen \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“ und\neine Kooperation mit dem Buchladen König Kurt und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nORT: Alternatives Zentrum Conni\, Rudolf-Leonhard-Straße 39\, 01097 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Annette Leo: Das Kind auf der Liste | Pirna
DESCRIPTION:Im Buch „Das Kind auf der Liste“ beschäftigt sich die Autorin Dr. Annette Leo mit Willy Blum und seiner Familie. Als Sinto im Nationalsozialismus verfolgt\, kam Willy Blum mit seinem Bruder Rudolf in das KZ Buchenwald. Dort meldete der sich „freiwillig“ für den Transport in das Vernichtungslager Auschwitz um bei seinem Bruder zu sein. So rettete er dem Kind Stefan Jerzy Zweig das Leben\, dessen Überlebensgeschichte durch den Roman „Nackt unter Wölfen“ zu großer Bekanntheit kam – ohne die Rolle von Willy Blum einzubeziehen. \nVon dieser Geschichte\, der Geschichte der Familie Blum und der Entstehungsgeschichte des Buches handelt der Abend\, an dem Dr. Annette Leo aus ihrem Buch lesen wird. \nDie Lesung findet am International Romani Resistance Day statt. Wir freuen uns\, dass Anne Klopfer (Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus) und Petra Sejdi (Romano Sumnal e.V.) den Abend mit kurzen Impulsen bereichern werden. \nOrt\nKulturkiste in Pirna \nWeitere Informationen
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