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SUMMARY:Kulturarbeit in Zeiten politischer Unsicherheit | Chemnitz
DESCRIPTION:Workshop\nMit Petra Schickert (Kulturbüro Sachsen e.V.)\, ASA-FF/Der Rahmen ist Programm. \nPerformances werden durch öffentlichen\, politischen Druck abgesagt\, Künstler*innen ausgeladen. Fördermittelentzug wird angedroht. Internationale Künstler*innen werden auf der Straße bedroht und angegriffen. Extrem rechte Akteure kommen in die Parlamente und bestimmen den Diskurs. \nIn diesem Workshop wollen wir unsere Handlungskompetenz stärken\, Haltung zu zeigen und solidarisch untereinander zu sein. \nWir beschäftigen uns mit der Frage von Kunstfreiheit versus Neutralitätseinforderungen\, dem Gestalten von sicheren Räumen und werfen die Fragen auf\, wie wir auch bundesweit solidarische Unterstützung nutzen können. \nEingeladen sind alle Menschen\, die ehrenamtlich oder hauptamtlich im Bereich Kultur aktiv sind\, Festivalmachende\, Künstler*innen. \nAntidiskriminierungsregel \nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen und Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechten Parteien oder Organisationen angehören\, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nAnmeldungen bis 15. Mai 2024 mit dem Anmeldeformular\nOrt\nOpen Space\nBrückenstraße 10\n09111 Chemnitz
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SUMMARY:Podiumsdiskussion „Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Die in diesem Jahr endende Legislaturperiode des Sächsischen Landtags hat einige Veränderungen in der erinnerungskulturellen Landschaft des Freistaates hervorgebracht. Die Neubesetzung der Leitung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten\, die Entwicklung und Eröffnung neuer Erinnerungsorte in Chemnitz\, Sachsenburg\, Stollberg und Großschweidnitz sowie die Inbetriebnahme der Fachstelle NS-Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung der sLAG sind einige Errungenschaften dieser Zeit. Gleichwohl stehen wir vor großen strukturellen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Während der Pandemie\, dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und angesichts des Krieges in Israel und Gaza\, sehen wir uns mit gefestigten antisemitischen und rassistischen Verschwörungserzählungen konfrontiert\, die sich zeitweise auch in physischen Angriffen auf jüdische Einrichtungen und NS-Gedenkstätten äußern. \nErinnerungsarbeit und Aufklärung zu den Strukturen und Verbrechen des NS-Regimes sind ein Grundpfeiler der politisch-historischen Bildungsarbeit. Wir möchten mit unseren Gästen zur Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur ins Gespräch kommen und darüber wie sie in der kommenden Legislaturperiode gestärkt und weiterentwickelt werden kann. Die sLAG hat im Vorfeld der Landtagswahl dazu ein eigenes Positionspapier veröffentlicht. \nModeration: Bastian Wierzioch\nGäste: Frank Richter (MdL\, SPD)\, Volkmar Zschocke (MdL\, BÜNDNISGRÜNE)\,\nStefan Hartmann (Landesvorsitzender DIE LINKE)\, Iris Firmenich (MdL\, CDU)\nDie Podiumsdiskussion eröffnet den diesjährigen Sachsenburger Dialog. \nOrt\nAltes Heizhaus Chemnitz\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Buchvorstellung und Gespräch: Erinnern als Höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocausts und der „Historikerstreit 2.0“.
DESCRIPTION:Vor dem Hintergrund des sich seit über zwei Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden „Historikerstreit 2.0“ wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten: Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er „präzedenzlos“? Wie wird an ihn erinnert\, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? Bei der Veranstaltung wird der Autor Ingo Elbe („Hannah Arendts Bild des Holocaust – mit einem Ausblick auf seine postkolonialen Erben“) näher auf seinen im Sammelband veröffentlichten Beitrag eingehen\, während Mitherausgeber Andreas Stahl den Band allgemeiner vorstellen wird. \nEine Veranstaltung von Alternatives Jugendzentrum e.V. und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. \nAnmeldung: https://www.tdjk.de/programm-detail/erinnern-als-hoechste-form-des-vergessens-um-deutungen-des-holocausts-und-der-historikerstreit-2-0.html \nORT: AJZ Chemnitz Mediencafé „m54“\, Chemnitztalstr. 54\, 09114 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung: 1948. Der erste arabisch-israelische Krieg | Chemnitz
DESCRIPTION:In seiner Monografie „1948 – Der erste arabisch-israelische Krieg“ beleuchtet Benny Morris die Hintergründe und Ereignisse\, die zum Ende des Britischen Mandats in Palästina\, zur Zersplitterung der arabisch-palästinensischen Gesellschaft und schließlich zur Geburt des Staates Israel führten. Im Fokus der Betrachtung steht dabei die unmittelbare Reaktion auf die Staatsgründung: der panarabische Angriffskrieg. \nMorris‘ akribische Auswertung der seit den 1980er Jahren zugänglichen israelischen und internationalen Archive ermöglicht einen klaren\, dokumentarischen Blick auf die Geschichte des Krieges von 1948 und seine politischen wie militärischen Akteure. Gegen die mithin geschichtsvergessenen und ressentimentgeladenen Debatten um Israel und die palästinensische Nationalbewegung\, um Zionismus und Vertreibung leistet dieses erstmals in deutscher Sprache erhältliche Standardwerk einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufklärung. \nDie Übersetzer Johannes Bruns und Peter Kathmann werden das Buch vorstellen\, auf einige Legenden rund um den aktuellen Konflikt eingehen und etwas zu den Hintergründen der nun erstmals auf Deutsch vorliegenden Übersetzung berichten. Eine Veranstaltung von Volkshochschule Chemnitz und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. \nOrt\nDAStietz\nMoritzstraße 20\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Fachtag: Gefährdete Demokratie!? Wie wir gemeinsam handeln können. | Chemnitz
DESCRIPTION:Einladung zum 6. Fachtag des Projekts „Sozialkompetenz für die Arbeitswelt – Landesnetzwerk SKA“ am 06. Juni 2024 von 9:15 bis 16:15 Uhr in Chemnitz. \n\nWir leben in bewegten Zeiten: Rechtsruck\, kriegerische Auseinandersetzungen\, Inflation\,\nKlimawandel\, Fachkräftemangel. Die Stimmung ist angespannt. Aber es gibt auch viel Hoffnung. Anfang des Jahres haben große Demonstrationen für die Demokratie und gegen Ausgrenzung stattgefunden. Nun fragen wir uns: Was können wir tun? Was kann der Beitrag von Institutionen der beruflichen Bildung in Sachsen zur Stärkung der Demokratie sein? \nBeim Fachtag erwarten dich spannende Vorträge\, interaktive Workshops und Praxisbeispiele aus Ausbildung und Arbeitswelt. Außerdem möchten wir uns austauschen\, vernetzen und uns gegenseitig Kraft und Motivation geben. \n\n\nProgramm\n\n\n8:45 Uhr \n\n\nCheck-in und Kaffee \n\n\n\n\n9:15 Uhr \n\n\nBegrüßung und Einstieg \n\n\n\n\n9:30 Uhr \n\n\nGrußwort\nMartin Dulig\, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft\, Arbeit und Verkehr \n\n\n\n\n9:45 Uhr \n\n\nImpulse\nPaulina Fröhlich\, Das Progressive Zentrum e.V.\nStephan Anpalagan\, Demokratie in Arbeit gGmbH \n\n\n\n\n11:00 Uhr \n\n\nKaffeepause \n\n\n\n\n11:15 Uhr \n\n\nStimmen aus der Praxis \nWie sieht es konkret im Ausbildungs- und Arbeitsalltag aus? Welche Probleme gibt es? Wie wurde darauf reagiert? Was hat geholfen?\nDiese Fragen wollen wir an Thementischen gemeinsam besprechen und eigene Handlungsoptionen ausloten. \n\n\n\n\n12:30 Uhr \n\n\nMittagspause \n\n\n\n\n13:30 Uhr \n\n\nWorkshop-Phase \nWorkshop 1: Alles Fake?\nReferent: Julian Kasten\, Medienpädagoge\nu.a. Medienzirkus e.V.\, Amadeu-Antonio-Stiftung\, Objektiv e.V. \nWorkshop 2: Antidemokratische Einstellungen an Unternehmen und Schulen? Was kann ich tun?\nReferent_innen: Team SKA & Schulberatung\, NDC Sachsen \nWorkshop 3: „Die da oben sind doch alle…“ – Delegitimationsstrategien begegnen\nReferent_innen: Trainer_innen des Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. \nWorkshop 4: Neurechte Argumentationen und Narrative erkennen\nReferent: Felix Schilk\, Soziologe und politischer Erwachsenenbildner \n\n\n\n\n15:30 Uhr \n\n\nCheck-Out und Kuchen \n\n\n\n\n16:15 Uhr \n\n\nEnde der Veranstaltung \n  \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung bis zum 31.05.2024 unter: eveeno.com/ska-fachtag_2024 \n  \n\n\n\nDownload \n\nFlyer mit Programm zum 6. SKA-Fachtag\n\n\n\nKontakt \nNDC Sachsen\nLandeskoordination Arbeitswelt\nKatharina Tampe \n\n\n\n\nkatharina.tampe@netzwerk-courage.de\nopen-saxony@netzwerk-courage.de \n\n\n\n\n01522 1821004 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung & Gespräch: "Deutschland - ein Wintermärchen" von Heinrich Heine | Chemnitz
DESCRIPTION:Mit Mike Melzer (Bildungsreferent) \nEs war kalt geworden in Deutschland\, die Reaktion wütete gegen alles\, was nach Freiheit\, Demokratie und Fortschritt aussah. Aus dem französischen Exil sandte der emigrierte Dichter Heinrich Heine an seine Landsleute seine Reise durch dieses Land\, sein „Wintermärchen“. \nWer sich gerade so umschaut in diesem unserem Lande\, spürt auch heute wieder diese uns umgebende Kälte. Seht diese Lesung als eine Einladung\, sich am „Sonnengemüte“ des Heinrich Heine zu wärmen. \nVeranstaltungsort\nSoziokulturelles Zentrum QUER BEET\nRosenplatz 4\n09126 Chemnitz \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Judenhass Underground. Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen | Chemnitz
DESCRIPTION:Niemand will Antisemit sein. Erst recht nicht in Subkulturen und Bewegungen mit einem progressiven\, emanzipatorischen Selbstbild. Judenhass geht aber auch underground – ob Rapper gegen Rothschilds\, DJs for Palestine oder Punks Against Apartheid. BDS\, die Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat\, will nahezu jedes Anliegen kapern\, von Klassenkampf bis Klimagerechtigkeit. Altbekannte Mythen tauchen in alternativer Form wieder auf\, bei Pride-Demos\, auf der documenta oder beim Gedenken an den Terror von Hanau. Und viele Jüdinnen*Juden fragen sich\, wo ihr Platz in solchen Szenen sein soll. Eine Anklage mit anschließender Diskussion. Kritisch\, aber konstruktiv. Und vor allem solidarisch. \nEine Veranstaltung von Subbotnik e.V. und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. \n\n\nOrt\nSubbotnik\nVettersstraße 34a\n09126 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag: Geistliche im KZ Sachsenburg | Chemnitz
DESCRIPTION:Die NS-Epoche war auch eine Zeit religiöser Erwachung. Im protestantischen Milieu wurde die Zerschlagung der Weimarer „Gottlosenrepublik“ bejubelt und Hitler als Erlöser gefeiert. Umso größer war die Irritation in kirchlichen Kreisen\, als im Frühjahr 1935 mehrere Geistliche im Konzentrationslager Sachsenburg inhaftiert wurden. Ihren Protest gegen die Deutsche Glaubensbewegung\, einer gegen die Kirche gerichteten Splittergruppierung im völkisch-religiösen Spektrum\, interpretierte der sächsische Gauleiter Martin Mutschmann als Widerstand gegen den Staat. Welche Gefahr von diesem vermeintlichen Widerstand ausginge\, versuchte er durch eine antisemitische Verschwörungserzählung zu verdeutlichen: Der „Judenchrist“ Ernst Lewek sei der Drahtzieher hinter dem Protest gewesen. \nLewek\, evangelischer Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche\, galt nach den nationalsozialistischen Rassekriterien als Jude. Seine Haft in Sachsenburg ist im Kontext der „Arisierung“ der Kirche zu sehen\, die nicht nur auf Druck von außen erfolgte. Auch Vertreter der Kirche beteiligten sich bereitwillig an der Beseitigung aller als jüdisch geltenden Einflüsse aus ihrem religiösen Leben. Zu ihnen zählte nicht zuletzt der Leiter des Eisenacher „Entjudungsinstituts“\, Walter Grundmann. Der gebürtige Chemnitzer war ein einflussreicher Fürsprecher jener Kirchenpolitik\, unter der Lewek zu leiden hatte. Der Historiker Oliver Arnhold vergleicht die Biografien beider Mitglieder der sächsischen Landeskirche und geht anhand ihrer gegensätzlichen Werdegänge der Durchsetzung antisemitischer Ideologien nach\, die auch nach 1945 noch die Kirche prägten. Eingeleitet wird der Vortrag durch die Herausgeber des Sammelbandes „Geistliche im Konzentrationslager Sachsenburg“. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur Chemnitz \n\nVeranstaltungsort:\nLern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis\nKaßbergstraße 16 c\n09112 Chemnitz\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Auf den Spuren des jüdischen Lebens in Chemnitz I Chemnitz
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein\, am Spaziergang teilzunehmen\, der als integraler Bestandteil des MigANT-Projekts stattfindet. Dieses Treffen\, das unter dem Motto „Auf den Spuren des jüdischen Lebens“ steht und das jüdische Erbe erforschen und bewahren will\, führt uns dieses Mal in die Stadt Chemnitz\, wo wir in eine einzigartige historische und kulturelle Reise eintauchen werden.\nDer Spaziergang ist eine bereichernde und lehrreiche Erfahrung\, die unser Verständnis für das jüdische Leben in Chemnitz\, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart\, vertiefen soll. Während dieser Tour werden wir ikonische Stätten besuchen\, die den Einfluss und den Beitrag der jüdischen Gemeinde im Laufe der Jahre bezeugen\, und die Gelegenheit haben\, mit einem entscheidenden Teil der Chemnitzer Identität in Verbindung zu treten. Wir möchten Sie herzlich einladen\, am 15.06.2024 um 10:30 Uhr an diesem denkwürdigen Spaziergang „Auf den Spuren des jüdischen Lebens“ teilzunehmen. Es wird eine Gelegenheit sein\, zu lernen\, zu reflektieren und die kulturelle Vielfalt zu feiern\, die unsere Gesellschaft bereichert. Die erforderliche Anmeldung ist möglich per Mail bei migant@damost.de oder unter diesem Link unter Angabe von Name und Institution. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Wir werden die Fahrkosten übernehmen. Wir freuen uns darauf\, Sie bei diesem einzigartigen Erlebnis begrüßen zu dürfen. \nWeitere Informationen
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