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SUMMARY:Soft Opening: Colditz im Capa. Das Gefangenenlager | Leipzig
DESCRIPTION:Regina Thiede\, Museologin von Schloss Colditz\, gibt Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und die Bedeutung der gezeigten historischen Aufnahmen der in Colditz inhaftierten Offiziere des berühmten Sonderlagers Oflag IV C\, die erstmals außerhalb des Schlosses und in Leipzig gezeigt werden. \nSonderausstellung: Colditz im Capa. Das Gefangenenlager\nDas Capa-Haus Leipzig und Schloss Colditz tauschen 80 Jahre nach der Befreiung durch US-amerikanische Truppen ikonische Bilder miteinander aus. Robert Capas Fotografien der Befreiung Leipzigs sind im Schloss Colditz zu sehen und die Fotos der in Colditz inhaftierten Offiziere des berühmten Sonderlagers Oflag IV C werden zum ersten Mal außerhalb des Schlosses und in Leipzig gezeigt. \nWährend des Zweiten Weltkrieges war Schloss Colditz als „Oflag IV C“ Sonderlager für Mehrfachausbrecher und Prominente. Es galt als ausbruchsicher bei den Bewachern – und als Fluchtakademie bei den Gefangenen. Denn jeder gescheiterte Fluchtversuch brachte neues Wissen um Fluchtwege und Grenzkontrollen mit zurück zu den Kameraden. So wurden die Fluchten immer waghalsiger und es gelangen 31 „homeruns“ von unzähligen Versuchen.\nDer Colditzer Fotograf Johannes Lange lichtete im Auftrag der Wehrmacht das Lagerleben\, Nachstellungen der Fluchten und vor allem die Offiziere selbst ab. Im Schloss Colditz waren Theaterspiel\, Sportwettkampf und Spaziergänge möglich. Denn die Offiziere mussten keine Zwangsarbeit leisten\, wurden von Geheimdiensten unterstützt und hatten Zeit\, Fluchtpläne zu entwickeln. Geheime Tunnel und Radios\, ein Segelflugzeug\, gefälschte Uniformen\, Ausweise und Pappgewehre zeugen von spektakulären Fluchtversuchen.\nSchloss Colditz avancierte nach dem Krieg durch Filme und Bücher zu einer Legende der Militärgeschichte\, die in Großbritannien und den Niederlanden berühmt ist\, in Deutschland dagegen nahezu unbekannt.\nDie Sonderausstellung „Colditz im Capa. Das Gefangenenlager“ bringt eine Auswahl der Colditzer historischen Fluchthilfsmittel und Fotos ins Capa-Haus Leipzig. Die Fotos erzählen auch vom Kriegsende und der Befreiung des Schlosses durch die US-Armee am 16. April 1945 – zwei Tage bevor Robert Capa die Befreiung Leipzigs mit seiner Kamera dokumentierte. \nVeranstalter: Schloss Colditz und CAPA Culture gGmbH \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Michael Touma “Ein Vermächtnis aus Haifa” | Döbeln
DESCRIPTION:Der Nahe Osten ist viel mehr als Feindseligkeiten\, Hass und Krieg. Es geschehen zahllose Geschichten\, die den Weg zum Frieden\, respektvollem Miteinanderleben und zur Hoffnung vorleben.\nMichael Touma erzählt in seiner Lesung von so einer\, ganz persönlichen\, Geschichte – der Geschichte seiner Eltern. 1949\, ein Jahr nach Gründung des Staates Israel\, begegnen sich die junge Jüdin Haya und der palästinensische Intellektuelle Emile in Haifa. Zwischen beiden entflammt eine leidenschaftliche Liebe\, die in ihrem Umfeld auf Ablehnung und Widerstand stößt. \nIn der Lesung verbindet Michael Touma Fotos\, Videos\, eigene literarische Texte mit Auszügen elterlicher Briefe und Texte. Er zeigt eine Reise im Leben zweier Menschen\, die die Hürden der Wirklichkeit durch Liebe zu überwinden versuchten. Touma erzählt eine lokale und gleichzeitig universelle Geschichte\, die Fragen nach Identität\, Heimat\, Sinn des Leides und des Kampfes weckt. \nEmile starb 1985\, Haya 2009. Sie liegen nebeneinander auf dem christlichen Friedhof in Haifa. Und so symbolisch und trotz der geteilten Wirklichkeit des Landes sind sie auch nach dem Tod beieinander.\n„ … und die Erinnerung an ihre Liebe leuchtet wie ein Vermächtnis.“ (Touma\, Michael: „Heimat“) \nZum Autor:\nMichael Touma\, Jahrgang 1956\, wurde acht Jahre nach Gründung des Staates Israel zu einer jüdischen Mutter und palästinensischem Vater in der Hafenstadt Haifa geboren. Er betätigt sich im Bereich der Malerei\, der Medienkunst und der Literatur. \nEine Veranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung aus dem Programm “Kontrovers vor Ort”. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Sommerlager goes Kulturhauptstadt 2025 | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 18.07.2025 | \nUnter diesem Motto laden wir euch herzlich zum Sommerlager des ASA-FF e.V. ein!\nVom 4. bis 7. September 2025 möchten wir gemeinsam einen selbstorganisierten Raum gestalten\, um zusammenzukommen\, uns auszutauschen\, voneinander zu lernen und neue Ideen zu entwickeln. \nWann?\nDonnerstag\, 4. 9. 2025 – Sonntag\, 7. 9. 2025 \nWo?\nBei Chemnitz auf dem Campingplatz Rabenstein und seinem See\, an der Schnittstelle von Zeltcamp\, gemeinsam Kochen und den Orten der Kulturhauptstadt Europas 2025. \nWas?\nSommerlager goes Kulturhauptstadt!\n– Gemeinsamer Besuch der Kulturhauptstadt und des ersten Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex & mehr\n– Workshops\, Gespräche und Erzählräume\n– Moderierte Austauschformate und gemeinsames Kochen\n– Zeit zum Erholen\, Vernetzen und Pläne schmieden \nWer? \nFor all old and new friends\, their kids\, lovers and besties!\nEhemalige ASA-t*innen\, aktive und ehemalige Engagierte des ASA-FF e.V.\, Freundinnen\, Partner*innen und Interessierte – und insbesondere Menschen\, die sich lieber gemeinsam in einer Gruppe die Kulturhauptstadt anschauen möchten. #togetherwearestronger \n Anmeldung (bis 18.7.) & mehr Infos gibt’s über den Link: https://forms.gle/iP5T8JqrZyXDLZF56 \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsfahrt: CHEMNITZ DDR-Geschichte: Frauengefängnis Hoheneck & Innovation Kulturhauptstadt 2025 | Chemnitz
DESCRIPTION:35 Jahre nach dem Fall der Mauer nähern wir uns einem dunklen Kapitel der DDR-Geschichte. Wir besuchen die 2024 neu eröffnete Gedenkstätte Hoheneck. Hier waren Frauen u.a. auch als politische Gefangene inhaftiert. In Chemnitz erfahren wir\, wie wichtig auch heute noch die Aufarbeitung der Stasi-Akten ist. Dabei beleuchten wir\, welchen Stellenwert politische Teilhabe und Menschenrechte in Diktaturen hatten. Im großen Gegensatz dazu steht die politische Mitgestaltung und Demokratieförderung im Kulturhauptstadtjahr 2025\, die wir ebenfalls in den Blick nehmen. \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Überwachung & Verfolgung – Chemnitz & Hoheneck \n\n7:00 Uhr Start im Herbert-Wehner-Haus\, Dresden\nZustieg in Nossen\, Siebenlehn und Hainichen möglich\nAnreise\nBesuch Stasi-Unterlagen-Archiv Chemnitz\nBesuch und Führung durch die Gedenkstätte Frauengefängnis Hoheneck\nGespräch mit der Stadtverwaltung zur öffentlichen Außendarstellung der Gedenkstätte\n\nTag 2: Macher:innen der Kulturhauptstadt 2025 \n\nGespräch mit Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V.\nGespräch mit einer Chemnitzer Stadträtin zu Herausforderungen und Erfolgen\, die der Kulturhauptstadttitel mit sich bringt und zur Frage\, wie es danach für die Stadt weitergeht.\nRückfahrt nach Dresden über Nossen\, Siebenlehn und Hainichen\n\n\nUnterkunft: Congress Hotel\, Brückenstr. 19\, 09111 Chemnitz \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \nPreis\n120\,- €\n95\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEZZ ca. 30\,- € \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fahrradtour: Orte der NS-Zwangsarbeit in Böhlen | Böhlen
DESCRIPTION:mit Martin Baumert und Martin Haufe \nDie Kleinstadt Böhlen im Süden von Leipzig hat bis zur heutigen Zeit eine große Bedeutung für die Braunkohlenindustrie. So auch in der Zeit des „Dritten Reichs“ zwischen 1933 und 1945\, als hier zur Vorbereitung und Durchführung der deutschen Angriffskriege Benzin und andere Produkte für die Kriegs- und Rüstungsindustrie gewonnen wurden. Diese Anlagen wurden von der Braunkohlen­-Benzin AG (BRABAG) und der Aktiengesellschaft Sächsische Werke (ASW) betrieben. Dabei kamen auch bis zu 8.000 Kriegsgefangene\, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge aus allen Teilen Europas zum Einsatz. Mehrere Hundert von ihnen überlebten die schwere und gefährliche Arbeit und die menschenunwürdigen Lebensbedingungen nicht. Viele fielen NS-Verbrechen zum Opfer. \nDie Fahrradtour erinnert an die Zwangsarbeit in der Braunkohleindustrie Böhlens. Dazu erfolgt eine Führung zu Arbeitsstätten\, ehemaligen Lagern sowie zu heutigen Gedenk- und Erinnerungsorten. Einführend wird zuerst die Bedeutung des Rüstungsstandortes Böhlen und der Braunkohlenförde­rung erläutert. Danach werden die Lebensumstände der Zwangsarbeiter beleuchtet. In einer weiteren Station wird das differenzierte Lagersystem aus Kriegsgefangenen-\, Zwangsarbeits-\, Arbeitser­ziehungs- und KZ-Außenlagern erläutert. Abschließend erfolgt ein Besuch des Ehrenhains am Kraft­werk Lippendorf\, der letzten Ruhestätte für die Opfer der Zwangsarbeit in Böhlen. \nDie Radtour endet nach ungefähr zwei Stunden und knapp 15 Kilometern am Bahnhof in Böhlen.\nAchtung: Die Tour führt teilweise über unbefestigte Wege und steile Anstiege. Bei schlechtem Wet­ter fällt die Fahrradtour aus. \nTreffpunkt: 14:00 Uhr am Bahnhof Böhlen (Bahnhofsvorplatz) \nAnbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:\naus Borna: S4 Richtung Leipzig\naus Neukieritzsch: S4 und S5 Richtung Leipzig / Halle\naus Leipzig / Markkleeberg: S4 und S5 Richtung Borna / Altenburg \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung „Wir konnten es nicht anders“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Buchvorstellung von und mit Jacob „Schrammel“ Geisler\n„Wir konnten es nicht anders!“ enthält 30 biografische Texte von Menschen aus der linksalternativen Subkultur Ostdeutschlands\, die von ihren Gewalterfahrungen aus über 40 Jahren erzählen. Im Zentrum stehen dabei nicht die Ereignisse selbst\, sondern der persönliche Umgang damit: wie das Erlebte verarbeitet wurde\, welche Spuren es hinterließ und wie die Sicht darauf sich im Laufe der Zeit verändert hat. \nDas Buch gewährt einen seltenen Einblick in eine oft verschlossene Szene\, die sich immer wieder neu positioniert\, ohne ihre Haltung aufzugeben. Es erzählt von einer Gemeinschaft\, die sich dem Leben mit all seinen Widersprüchen stellt – auf der Suche nach Freiheit\, Selbstbestimmung und einem Platz jenseits gesellschaftlicher Normen. \nIm Rahmen der Veranstaltung findet eine Lesung ausgewählter Texte sowie ein Gespräch mit dem Autor statt. \nGäste: Jakob Geisler Autor\, Publizist und Vorstand bei HeldenstadtAnders e.V.\, u.a. \nModeration: Jan Sobe Lehrer und politischer Aktivist \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen. Eintritt frei. \nWo \nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Zeichen setzen: Eine szenische Lesung zu Mascha Kaléko | Zeitz
DESCRIPTION:In einer gotischen Kirchenruine\, die allmählich wieder zu glänzen beginnt\, erinnert die Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa e.V. mit Text und Musik an die Lyrikerin Mascha Kaléko. Ihre Texte\, geprägt von Witz\, politischer Schärfe und Melancholie nehmen die Zuschauer*innen mir in die 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts und führen sie mit verblüffender Aktualität zurück in die Gegenwart. Der Abend setzte ein Zeichen gegen Antisemitismus und für die Schönheit von Worten. \nDatum: 12. September 2025\, Einlass 19:00 Uhr\, Start 20:00 Uhr \nOrt: Kirchenruine/Nikolaikirche Zeitz\, Geschwister-Scholl-Straße 3\, 06712 Zeitz \nWeitere Informationen finden Sie hier. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Podiumsdiskussion „10 Jahre Brandanschlag in Meißen – 10 Jahre Buntes Meißen“ | Meißen
DESCRIPTION:Es geschah vor zehn Jahren\, da brannte in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2015 das frischsanierte Haus in der Rauhentalstraße 14\, das als Unterkunft für Geflüchtete vorgesehen war.  Nachbarn waren auf kriminellem Wege in das Haus eingedrungen\, brachen eine Wohnung auf und legten Feuer. Sie nahmen billigend in Kauf\, dass im Nachbarhaus schlafende Menschen hätten sterben können. Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden\, dass das Feuer auf andere Gebäude übergriff. \nTage später suchten dieselben Täter\, das Haus unter Wasser zu setzen\, was ihnen Gott sei Dank nicht gelang.  Trotz aller Feindseligkeiten und Bedrohungen gab der Besitzer des Hauses nicht auf: Ingolf Brumm und sein Team von Brumm Bau bauten das Haus wieder auf. \nDort zogen später sowohl Geflüchtete als auch der im Frühjahr 2015 neu gegründete Verein Buntes Meißen – Bündnis Zivilcourage e.V. ein. Der fremdenfeindlichen Zerstörungswut und deren offensichtliche Akzeptanz durch viele Anwohner wollten wir mit einer großen Zahl motivierter Menschen etwas Besseres entgegensetzen: einen Ort des Engagements\, der Solidarität und der Hoffnung. Seit 2015 setzen wir uns nun für Demokratie\, Vielfalt\, Integration und ein respektvolles Miteinander ein. Doch die Taten und Bedrohungen von damals sind nicht Geschichte – sie sind bis heute spürbar. \n  \nWarum also ein Podium? \nWir wollen dem Erinnern Raum geben\, von der mutigen Haltung Ingolf Brumms bis hin zu dem solidarischen Aufbruch\, der in vielen Arbeitsformen zivilgesellschaftliche Integrationshilfe von Patenschaften\, dem Atelier Frauenvielfalt\, dem Internationalem Garten und dem Sprachencafé hervorgebracht hat. Wir suchen die gegenwärtige Situation einzuordnen: Was hat sich verändert? Wie hat sich unsere Stadt entwickelt? Wie gehen wir heute mit der gesellschaftlichen Spaltung und einer zunehmenden Bedrohung von rechts um? Wir können wir heute Zivilcourage zielführend einbringen und fördern? \nUnsere Gäste: \nBernd Oehler – Vorsitzender von Buntes Meißen e.V. \nSusann Rüthrich – ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und Gründungsmitglied der Initiative Buntes Meißen \nDr. Walter Hannot – enger Wegbegleiter von Ingolf Brumm\, dem Eigentümer des damals angegriffenen Hauses \nMaria Fagerlund – Programmdirektorin Literaturfest Meißen\, Vorstandsmitglied Buntes Meißen e.V. \nOlaf Sundermeyer – Journalist und Autor\, der 2015 für die ARD-Dokumentation „Dunkeldeutschland“ in Meißen recherchierte \nModeration – Stephan Bickhardt\, Leiter der Evangelischen Akademie Sachsen \nDie Podiumsdiskussion findet im Rahmen des von uns durchgeführten Intercultural Festivals im Internationalen Garten Meißen statt. Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist kostenlos. \nWeitere Informationen zum Festival: www.intercultural-festival.de \nOrt\nInternationaler Garten\, Großenhainer Str. 161\, Meißen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Geführte Fahrradtour von Mülsen bis Eibenstock | Mülsen
DESCRIPTION:Im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“® am Sonntag\, den 14. September laden wir herzlich zu einer Führung durch das ehemalige KZ-Außenlager in der Textilfabrik in Mülsen St. Micheln sowie zu einer anschließenden geführten Fahrradtour von Mülsen bis Eibenstock ein. Gemeinsam wollen wir auf den Spuren des Todesmarsches von 1945 unterwegs sein\, an verschiedenen Stationen innehalten und erinnern. \nTreffpunkt: Textilfabrik Mülsen St. Micheln\, Otto Boessneck-Str. 1\, 08132 Mülsen um 9:00 Uhr \nMitzubringen sind:\n– eigenes verkehrstaugliches Fahrrad\n– Eigene Getränke und Verpflegung \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Führung: KZ Außenlager Königstein zum Steinbruch Niedere Kirchleite | Königstein
DESCRIPTION:Tag des offenen Denkmals: Führung vom KZ Außenlager Königstein zum Steinbruch Niedere Kirchleite \nAm Standort des heutigen Parkhauses in Königstein befand sich vom November 1944 an ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Im nahegelegenen Wald wurde bis März 1945 an einem noch größeren Lager gebaut. Die KZ-Häftlinge mussten\, gemeinsam mit einer unbekannten Anzahl von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter*innen\, im Steinbruch an der Niederen Kirchleite mehr als 20 Stollen in den Sandstein hauen. In dieser Stollenanlage sollte eine Dehydrieranlage zur Herstellung von Flugzeugbenzin aufgebaut werden. \nWir begeben uns in einer Führung auf Spurensuche im nahegelegenen Wald und laufen gemeinsam zum Steinbruch an der Niederen Kirchleite. Die Route ist ungefähr 5\,5 km lang\, es geht 50 hm hoch und 180 hm runter. Die Dauer der Führung ist ungefähr 3 Stunden. \nWir empfehlen festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung. Bitte beachten: Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zählt seit Jahren als FSME-Risikogebiet. \nAus Versicherungsgründen bitten wir um vorige Anmeldung per Mail an kontakt@akubiz.de \nOrt\nKönigstein – Parkhaus Königstein am Malerweg \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsfahrt: ROSTOCK & GREIFSWALD Extremismus und Zivilgesellschaft | Rostock & Greifswald
DESCRIPTION:Mecklenburg-Vorpommern ist leider nicht nur Ostsee und Tourismus. Die rechtsextremen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992 haben tiefe Spuren hinterlassen. Da stellt sich mit Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen die Frage\, wie sich die Gesellschaft seitdem vor Ort verändert hat. In Greifswald lernen wir in der Redaktion des KATAPULT Magazins innovativen Journalismus kennen. In Rostock widmen wir uns aber auch der Verbindung von Sport und gesellschaftlichem Engagement: Der IFC Rostock e.V. zeigt\, wie Fußball als Raum demokratischer Bildung funktionieren kann. Auf einem Stadtrundgang in Warnemünde thematisieren wir zudem die sozialen sowie ökologischen Auswirkungen des Kreuzfahrttourismus und sprechen über Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung. Also kommt gern an Bord! \nVorläufiges Programm \nTag 1: Zivilgesellschaft in Greifswald \n\n6:15 Uhr Start im Herbert-Wehner-Haus\n6:45 Uhr Zustieg in Radeburg auf dem Parkplatz am Busbahnhof möglich (nach Absprache)\nAnreise\nBesuch und Gespräch in der Redaktion des KATAPULTMagazins\nTransfer nach Rostock zur Unterkunft\n\nTag 2: Rostock-Lichtenhagen \n\nWorkshop: Lichtenhagen im Gedächtnis\nHistorisch-politische Führung in Rostock-Lichtenhagen\n\nTag 3: Rostock und der Fußball \n\nVereinsleben und Wehrhafte Demokratie – Vorstellung des IFC’s Rostock e.V.\nStadtrundgang in Warnemünde zum Thema: „Nachhaltiger Tourismus mit Kreuzfahrtschiffen?“\nRückfahrt nach Dresden über Radeburg\n\n\nUnterkunft: Hotel Sportforum Kopernikusstraße 17 A\, 18057 Rostock \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \nPreis\n250\,- €\n225\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEZZ ca. 60\,- € \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Rasseschande“ vor dem Dresdner Landgericht | Pirna
DESCRIPTION:Vor genau 90 Jahren erließ der Reichstag auf dem Nürnberger Parteitag der NSDAP das „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Nun waren Eheschließungen und außereheliche Beziehungen zwischen Menschen\, die als jüdisch definiert wurden\, und Staatsangehörigen „deutschen oder artverwandten Blutes“ verboten. Das Gesetz war eine entscheidende Wegmarke der NS-Rassenpolitik. Zeitgenössische Gesetzeskommentare und Urteile betonten seine Bedeutung als „Grundgesetz“ des Dritten Reichs. \nDer Vortrag konzentriert sich auf Gerichtsprozesse mit Angeschuldigten aus Sachsen\, die vor der für „Rassenschande“ zuständigen Strafkammer des Dresdner Landgerichts verhandelt wurden. Wie kam es zu den Verfahren? Wie war die Urteilspraxis? Wer stand vor Gericht und welche Folgen hatten die Verurteilungen für die Betroffenen? \nDiesen Fragen geht Dr. Birgit Sack\, Leiterin der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden / Stiftung Sächsische Gedenkstätten\, in ihrem Vortrag anhand ausgewählter Biografien nach. \nOrt\nK2 Kulturkiste Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film & Gespräch: "Unvergessen" – Ein bewegendes Zeitdokument kehr zurück | Aue-Bad Schlema
DESCRIPTION:1975 produzierte das Amateurfilmteam der Wismut Schlema den Dokumentarfilm „Unvergessen“ über die Massenerschießung von 83 Häftlingen in Niederschlema im Zuge des Todesmarschs\, der damals an Schulen der Region gezeigt wurde. Der 15-minütige Film ist ein eindrucksvolles Zeitdokument – und zugleich ein Beispiel für die DDR-Erinnerungskultur an die NS-Zeit. \nWir zeigen die digitalisierte Fassung und sprechen im Anschluss auf dem Podium über historische Hintergründe\, filmische Mittel und erinnerungspolitische Aussagen: \n\nWie erinnerte die DDR an die Opfer des Nationalsozialismus?\nWelche Narrative prägten den Dokumentarfilm?\nWelche Rolle spielte der Amateurfilm im staatlich gelenkten Gedenken?\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nKGE e.V.\nBahnhofstr. 13\, 08280 Aue-Bad Schlema \nMit: Dr. Martin Clemens Winter (Universität Leipzig) & Dr. Oliver Titzmann (Ortschronist Schlema) \nKostenfreier Eintritt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wanderung: Erinnerungswege – auf den Spuren von WiderständlerInnen während der NS-Diktatur 1933/1945 in der Sächsischen Schweiz | Hohnstein
DESCRIPTION:Diese Wanderung im Polenztal\, in einer der schönsten Gegenden der Sächsischen Schweiz\, gibt Ihnen aufschlussreiche geschichtliche Einblicke über die Burg Hohnstein und die umliegende Gegend zur Zeit des Nationalfaschismus.\nEs geht es um sehr konkrete Erinnerungsarbeit in Bezug auf die Burg\, als eines der ersten Konzentrationslager Deutschlands 1933/34. Mit der vertieften biografischen Vorstellung von dort gefangen gehaltener Menschen ist es zudem ein besonderes Anliegen\, stellvertretend den zu dieser Zeit Verfolgten und im Widerstand Aktiven ein Gesicht zu geben. \nTreffpunkt: 10:00 am unteren Parkplatz Hocksteinschänke/Hohnstein\nDauer: ca. 7 Stunden\, ca. 6-8km mit Einkehrmöglichkeit\nWir bitten um Anmeldung unter heidlind.girschik@t-online.de oder unter 0173 / 65 18 363\nSpendenempfehlung: 10\,00€ und nach eigenem Ermessen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausflug ins Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Wir laden euch herzlich zu einem gemeinsamen Ausflug in das Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden ein. Im Rahmen einer Führung erhaltet ihr spannende Einblicke in die Arbeitsweise des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und die heutige Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Dabei könnt ihr alle Fragen zum Thema stellen und erfahrt viele spannende Fakten. Oder wusstest ihr schon\, dass alle Regal-Meter mit Stasi-Akten zusammengenommen eine Wanderung von 8\,2 Kilometer ergeben würden? Wie viele Briefe von den Stasi-Mitarbeiter:innen\, die verdeckt bei der Post arbeiteten\, geöffnet und gelesen wurden? Und welche Inhalte besonders gern aus den Westpaketen entnommen wurden?\n\nWir treffen uns 15.00 Uhr vor dem Eingang der Behörde.  \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\nEingang Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden\nRiesaer Str. 7 / Seiteneingang D\n01129 Dresden \nPreis\nKostenfrei \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag „Nicht mit uns! Wirksam gegen menschenfeindliche Tendenzen an Schule“ | Stollberg
DESCRIPTION:Anmeldeschluss: 24. August 2025 | \nFür pädagogische Fachkräfte im Raum Schule – am Mittwoch\, 24. September 2025 8:30-15:45 Uhr in Stollberg (Erzgebirge). \n\nIn vielen Schulen stellen sich Lehrkräfte und pädagogisches Personal ähnliche Fragen: Wie kann ich damit umgehen\, wenn sich Kinder und Jugendliche immer weiter antidemokratischen Erzählungen\, Aktionen oder Gruppierungen hinwenden? Wie bemerke ich\, dass sie gehäuft\, klarer und systematisch menschenverachtende Äußerungen tätigen oder Argumentationsmuster nutzen? Was kann ich dann tun? Und wie kann das System Schule gut reagieren? \nUnser diesjähriger Fachtag wird sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Dabei soll es in der Keynote um Wissensvermittlung gehen: Wie und warum verbreiten sich menschenfeindliche und extrem rechte Haltungen unter Jugendlichen? Was macht sie attraktiv? Und welche Ableitungen können für die pädagogische Praxis getroffen werden? \nDie anschließende Workshop-Phase wird dann die Handlungsoptionen von Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften im Umgang mit den verschiedenen Akteur_innen im System Schule in den Mittelpunkt rücken. \n\n\nProgramm\n\n\n\n\n08:30 Uhr\nAnkommen und Anmeldung\n\n\n09:00 Uhr\nBegrüßung und Kennenlernen\n\n\n09:30 Uhr\nKeynote\n\n\n10:15 Uhr\nReflexion und Kaffee\n\n\n10:45 Uhr\nWorkshop-Phase (inkl. flexibler Mittagpause)\n\n\n14:50 Uhr\nFachaustausch zu Handlungsoptionen\n\n\n15:30 Uhr\nGemeinsamer Abschluss\n\n\n\n\n\n\nKeynote – Was steckt dahinter?\nRechtsextremismus bei Schüler_innen – Verbreitung\, Motive und mögliche Umgangsstrategien\nReferent_in: Dr. Frank Greuel\, Fachgruppenleitung „Politische Sozialisation und Demokratieförderung“ (DJI) \nAusgehend von Prozessen politischer Sozialisation werden im Vortrag Erkenntnisse zur Verbreitung rassistischer und rechtsextremer Haltungen unter Jugendlichen präsentiert. Eingegangen wird dabei insbesondere auf die Frage\, welche Ursachen hierfür verantwortlich sind und warum sie für Jugendliche attraktiv sind. Auf dieser Grundlage werden abschließend mögliche pädagogische Umgangsstrategien diskutiert. \n\n\nWorkshops – Und was tun?\nWorkshop 1: „Ohne Rechtsruck wär’n wir gar nicht hier!“  – über den Umgang mit neonazistischer Radikalisierung junger Menschen\nReferent_in: Antje Sommer\, Aussteigerprogramm Sachsen \nDie Jugend ist eine sensible Phase\, in der junge Menschen Orientierung suchen und sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Aktuell wachsen sie in eine von Krisen\, Veränderungen und gesellschaftlicher Spaltung geprägte Welt hinein\, was sie besonders empfänglich für politische Einflussnahmen macht. Neonazistische Gruppen nutzen diese Situation gezielt\, um Jugendliche anzusprechen und für ihre Ideologien zu gewinnen – oft mit hoher Wirksamkeit. Dies stellt pädagogische Fachkräfte vor große Herausforderungen im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen und Symboliken. Der Workshop gibt einen Überblick über rechte Szenen und beleuchtet\, welche Funktionen diese für Jugendliche erfüllen und wie pädagogische Interventionen wirksam gestaltet werden können. \nWorkshop 2: Trotz allem noch da – engagierte Schüler_innen stärken\nReferent_innen: Susann Peschel und Theresa Kühn\, Fachreferent_innen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Sachsen (NDC Sachsen) \nMenschenverachtende Einstellungen und Demokratiefeindlichkeit sind oft laut und fordern Aufmerksamkeit. Daneben verlieren wir die demokratischen\, engagierten und manchmal leisen Schüler_innen leicht aus dem Blick. Im Workshop beschäftigen wir uns deswegen mit der Stärkung der engagierten und dem Schutz der von Diskriminierung und rechter Gewalt betroffenen Schüler_innen. Wir stellen hierzu Ansätze und Konzepte vor\, und entwickeln gemeinsam Ideen zur Umsetzung in der eigenen Schule. \nWorkshop 3: Von engagiert bis ideologisiert – Arbeit mit Erziehungsberechtigten\nReferent_innen: Noah Buhmann und Katharina Kist\, Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus KER (Miteinander e.V. ) \nEin wichtiger Akteur im System Schule sind die Erziehungsberechtigten. Gerade bei menschenverachtenden Aussagen oder diskriminierenden Vorfällen unter Schüler_innen ist die Arbeit mit Ihnen wichtig. In diesem Workshop wird die Arbeit mit Erziehungsberechtigten in solchen Fällen besprochen. Wie können engagierte Eltern sensibilisiert und einbezogen werden? Was kann aber auch bei einem antidemokratisch eingestellten Elternhaus meine Rolle sein? Was sind Gelingensbedingungen für schwierige Elterngespräche? \nWorkshop 4: Was tun bei rechter Hegemonie in meiner Klasse?\nReferent_in: N.N.\, Fachstelle Rechtsextremismusprävention fa:rp (cultures interactive e.V.) \nNazi-Bildchen im Klassenchat\, Hitler-Gruß auf dem Flur\, rassistische Aussagen im Unterricht sind oftmals keine Einzelfälle mehr\, sondern bilden das Klassenklima ab. Wenn Schüler*innen für eine humanistische Argumentation nicht mehr erreichbar sind\, fühlen Pädagog_innen sich oft hilflos in ihren Umgangsstrategien. Biografisches Erzählen kann eine Möglichkeit sein\, um mit den Jugendlichen im positiven Kontakt zu bleiben und einen demokratischen Grundkonsens zu finden. Anhand von Praxisfällen beleuchten wir im Workshop dieses Konzept und weitere Reaktionsmöglichkeiten\, um Ihre Handlungssicherheit zu stärken. \nWorkshop 5: Exkursion in die Gedenkstätte Hoheneck\nReferent_innen: N.N.\, Bildungs- und Zeitzeugenarbeit der Gedenkstätte \nDie ehemalige Strafvollzugsanstalt wurde im vergangenen Jahr als Ort des Erinnerns und des Lernens eröffnet. Sie macht die Geschichte der politischen Repression in der DDR greifbar und gibt den Betroffenen eine Stimme. Die Bedeutung von Freiheit\, Demokratie und Menschenrechten stehen im Mittelpunkt. Wir möchten den Fachtag nutzen\, euch diesen Ort bekannt zu machen. \n\n\nKosten\nDie Teilnahme ist kostenfrei. \n\n\n\n\n\nAnmeldung: https://eveeno.com/fachtagndc2025\nAnmeldeschluss: 24. August 2025 \nEine Voranmeldung ist bis zum 24. August 2025 möglich. Eine definitive Zu- oder Absage erhalten Sie am 26. August 2025. Wir bemühen uns\, allen Interessierten eine Teilnahme ermöglichen zu können. \n\n\n\nAntidiskriminierungsklausel\nDie Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \n\n\nDownload\n\nFlyer Fachtag am 24.09.2025\n\n\n\nKontakt\nNDC Sachsen\nLandeskoordination Schulberatung\n\n\n\n\nElisabeth Adler\, Matthias Brauneis\nzur Zeit vertreten durch: Alex Schuster \n\n\n\n\nschulberatung-sachsen@netzwerk-courage.de \n\n\n\n\n+49 351 4810071\n+49 173 2603212 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:So war das nicht. Über das Wesen des Geschichtsrevisionismus – und Möglichkeiten in der Arbeit mit jungen Menschen | digital
DESCRIPTION:Wer das Narrativ bestimmt\, bestimmt vieles. Und so ist es nicht verwunderlich\, dass Geschichtsverfälschungen und Falschbehauptungen Alltag im Sprachgebrauch der Neuen Rechten sind. Gezielt werden auch junge Menschen wirkungsvoll adressiert. In der Bildungsarbeit mit ihnen entstehen in der Folge konkrete Herausforderungen\, um dem Geschichtsrevisionismus entgegen zu wirken. Dabei handelt es keinesfalls um ein neues oder randständiges Phänomen. Geschichte wurde schon immer umgedeutet – mit dem Zweck der Erlangung einer Meinungsdominanz oder eines Machterhalts. Auch die jüngere Geschichte ist gekennzeichnet von Beispielen rund um die Darstellung der Ursachsen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine oder den Ausbau der Macht in den U.S.A. Orte der Geschichte spielen dabei eine besondere Rolle\, davon wird Prof. Dr. Jens-Christian Wagner\, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora eindrücklich berichten können. Jan Schergaut vom Thüringer Netzwerk „Geschichte statt Mythen“ befasst sich mit der Dokumentation\, Analyse und Einordnung von Geschichtsrevisionismus\, durch den auch junge Menschen adressiert sind. \nDie Veranstaltung ermöglicht es Ihnen\, fachlichen Alltag mit politischer und gesellschaftlicher Realität abzugleichen\, aber auch die Chance eigene Überlegungen und Fragestellungen einzubringen oder Handlungsanregungen miteinander auszutauschen. \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer weiter unten. \nLeitung und Moderation:\nChristian Kurzke | Studienleiter Evangelische Akademie Sachsen\n\n\n\nFlyer o. Broschüre zum Herunterladen\nhttps://ea-sachsen.de/wp-content/uploads/2025/07/Flyer_25_126_SoWarDasNicht_Web.pdf\n\n\n\n\nReferent/-innen\n• Prof. Dr. Jens-Christian Wagner | Stiftungsdirektor | Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora\n• Jakob Schergaut | „Geschichte statt Mythen | Historisches Institut | Friedrich-Schiller-Universität Jena\n\n\n\n\nVeranstalter\nEvangelische Akademie Sachsen\nHauptstraße 23\n01097 Dresden\nakademie@evlks.de\nhttp://www.ea-sachsen.de\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Podiumsdiskussion „Erinnern gestalten – Demokratie stärken. Sachsen braucht ein erinnerungspolitisches Gesamtkonzept“ | Dresden
DESCRIPTION:Wir schlagen die Verabschiedung eines erinnerungspolitischen Gesamtkonzepts für Sachsen vor.  \nDie Idee beruht im Wesentlichen auf zwei Befunden: Zum einen birgt die angespannte Haushaltslage des Freistaats die Gefahr\, dass lang gewachsene Strukturen der politisch-historischen Bildung erodieren und relevante Themen aus dem Fokus geraten oder zur Debatte stehen. Zum anderen ist die Erinnerungskultur mit ihrem Wirken gemäß einer gelebten Demokratie mehr denn je ein umkämpftes\, vom Geschichtsrevisionismus bedrohtes Feld. \nWir diskutieren den Vorschlag und mögliche Schritte zu seiner Verwirklichung mit den Landtagsabgeordneten Claudia Maicher (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)\, Luise Neuhaus-Wartenberg (DIE LINKE)\, Martin Dulig (SPD)\, Sandra Gockel (CDU) und Lutz Richter (BSW). \nModeration: Bastian Wierzioch \nEine Veranstaltung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung/Landesbüro Sachsen. \nOrt: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden\, Bautzner Str. 112 A\, Saal 2.102 (1. OG) \nEinritt frei\nEine Anmeldung ist per E-Mail an info@slag-aus-ns.de möglich und online bei der Friedrich-Ebert-Stiftung oder via QRC: \n \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film & Gespräch: "Unvergessen" – Ein bewegendes Zeitdokument kehr zurück | Aue-Bad Schlema
DESCRIPTION:1975 produzierte das Amateurfilmteam der Wismut Schlema den Dokumentarfilm „Unvergessen“ über die Massenerschießung von 83 Häftlingen in Niederschlema im Zuge des Todesmarschs\, der damals an Schulen der Region gezeigt wurde. Der 15-minütige Film ist ein eindrucksvolles Zeitdokument – und zugleich ein Beispiel für die DDR-Erinnerungskultur an die NS-Zeit. \nWir zeigen die digitalisierte Fassung und sprechen im Anschluss auf dem Podium über historische Hintergründe\, filmische Mittel und erinnerungspolitische Aussagen: \n\nWie erinnerte die DDR an die Opfer des Nationalsozialismus?\nWelche Narrative prägten den Dokumentarfilm?\nWelche Rolle spielte der Amateurfilm im staatlich gelenkten Gedenken?\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nAusstellung „Sonnensucher“ (Historische Baumwollspinnerei 1896\, metaWerk AG)\nPölbitzer Str. 9\, 08058 Zwickau \nMit: Dr. Ralf Forster (Filmmuseum Potsdam) & Dr. Oliver Titzmann (Ortschronist Schlema) \n\n\n\nFür den Zutritt zur Veranstaltung ein Ticket zur Ausstellung erforderlich\, dafür stehen vergünstigte Eintrittskarten zur Verfügung: 5 € (Vollzahler) | 3 € (ermäßigt). Das Ticket berechtigt dazu\, bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn die Ausstellung zu besuchen und anschließend an der Veranstaltung teilzunehmen. \n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsreise zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* in Tschechien während des Nationalsozialismus | Tschechien
DESCRIPTION:Das Konzentrationslager Lety bei Písek\, das Zwangsarbeiterlager Hodonín u Kunštátu und das Museum für Roma-Kultur in Brno (Brünn) \n\nVerfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus\, Nachkriegskämpfe und Erinnerungskultur(en) der Gegenwart \nDie Reise beginnt am Sonntag\, den 1. September früh in Dresden. Zuerst fahren wir zur neu entstandenen Gedenkstätte in Lety bei Pisek. Der Ort wurde bekannt\, weil auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eine Schweinemastanstalt in Betrieb war. Der Kampf um das Gelände und die Nutzung für das Erinnern an die Verbrechen an den Roma* und Sinti* ist Teil von Kämpfen in Europa. Dort am Schauplatz der Verbrechen bekommen wir eine Führung und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte. Das Lager Lety steht symbolisch für die Vernichtung der tschechischen Roma*-Bevölkerung: Nur etwa ein Zehntel der Vorkriegsbevölkerung überlebte den Holocaust. \nDer Abend widmet sich den gesellschaftlichen Kämpfen um die Gedenkstätte und das Gedenken an den Holocaust an den Roma* und Sinti* in Tschechien. Wir zeigen den Film JOŽKA und besprechen mit dem porträtierten Jozef Jožka Miker von Konexe seine Aktivitäten im Kampf um die Gedenkstätte in Lety und was Selfempowerment mit den Kämpfen um das Erinnern zu tun hat. \nAm Montag\, den 29. September findet ein Spaziergang und Gespräch zu Spuren des Erinnerns an den Porajmos* in Mirovice auf dem Pfarrfriedhof statt. Der Friedhof ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Lety u Písku verbunden\, das während des Zweiten Weltkriegs als sogenanntes „Z***lager“ für Roma* und Sinti* diente. Zwischen 1942 und 1943 starben dort mindestens 326 Menschen\, die meisten davon Kinder. Anschließend diskutieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Erinnerns am konkreten Ort. \nAm Nachmittag erreichen wir die Gedenkstätte Hodonín u Kunštátu\, sie erinnert an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* während des Nationalsozialismus im sogenannten „Z***lager Hodonín“. Das Lager bestand von 1942 bis 1943 und war eines von zwei zentralen Orten (neben Lety u Písku)\, an denen Roma* und Sinti* aus Böhmen und Mähren interniert und später in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. \nDann geht es nach Brno\, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Hier lebt eine bedeutende Roma*-Community. Brno ist ein wichtiges kulturelles Zentrum für die Roma* in der Region. Dort treffen wir auf Eva Zdařilová\, sie ist Wissenschaftlerin\, Übersetzerin und Journalistin. Sie stellt uns ihre Interviews mit Roma*-Überlebenden vor. Die Interviews mündeten in eine Studie zu den Entschädigungserfahrungen der Roma* in der Tschechischen Republik im Rahmen des Auszahlungsprogramms der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (evz) und ihrer tschechischen Partnerorganisationen. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin der Zeitschrift für Romani Studies „Romano džaniben“. Außerdem hat sie den Roman der Überlebenden von Lety\, Philomena Franz\, „Zwischen Liebe und Hass“ ins Tschechische übersetzt. \nEine Stadtführung und eine Führung durch das Roma-Museum machen wir am Dienstag\, den 30. September. Die Geschichte des Museums der Roma*-Kultur reicht ins Jahr 1991 zurück\, als es auf Initiative von Roma*-Intellektuellen als nichtstaatliche gemeinnützige Organisation gegründet wurde. Im europäischen Kontext gesehen handelt es sich um eine einzigartige Einrichtung\, die die Kultur der Roma* und Sinti* dokumentiert. Die Sammlung des Museums umfasst ca. 25.000 Exponate. Ein Teil der originalen historischen Objekte wird in einer Dauerausstellung mit dem Titel „Die Geschichte der Roma (Příběh Romů) / Le Romengero drom“ präsentiert. Im Anschluss folgt ein Fachgespräch zur Erinnerung an den Porajmos in Tschechien und das Entstehen der tschechischen Erinnerungskultur. \nAm Mittwoch\, den 1. Oktober treffen wir Gwendolyn Albert. Sie ist Menschenrechtsaktivistin\, Forscherin und Übersetzerin. Ihr Fokus liegt auf rassistischer Gewalt gegenüber Roma*. Sie beschäftigt sich mit Segregation im Bildungswesen und ist Unterstützerin von Roma*\, die Opfer von Zwangssterilisierung wurden. Sie ist eine Verbündete vieler Roma-Aktivist*innen und schreibt für romea.cz. Sie erzählt von den Kämpfen um Entschädigung im Rahmen der Zwangssterilisationen nach der Verfolgung im Nationalsozialismus. Zwischen 1966 und 2012 wurden in Tschechien zahlreiche Frauen unter den Roma* zwangssterilisiert. Die Zwangssterilisationen stellen ein schwerwiegendes Menschenrechtsverbrechen dar\, das über Jahrzehnte hinweg systematisch und mit staatlicher Billigung durchgeführt wurde. Erst in den letzten Jahren wurden Entschädigungsmaßnahmen und eine gesellschaftliche Aufarbeitung eingeleitet. Die Praxis war von eugenischen\, rassistischen und sozialpolitischen Motiven geprägt und steht in Tradition der Verfolgung während des Nationalsozialismus. 2021 beschloss das tschechische Parlament ein Gesetz zur Entschädigung der Opfer. Im Anschluss reisen wir zurück nach Dresden. \nWir freuen uns auf eine gemeinsame Reise. \nKonzeption: Renata Horvathova\, Kathrin Krahl\, Tobias Kley. Eine Kooperation zwischen dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus und der Brücke/Most-Stiftung. \n* Das Romanes-Wort Porajmos („das Verschlingen“) bezeichnet den Völkermord an den europäischen Sinti* und Roma*. \n  \nPreis und Organisatorisches: \nDie Reise kostet 190€. Im Preis sind enthalten alle Fahrten\, Unterkünfte (DZ)\, Eintritte\, Vorträge\, Führungen\, Übersetzungen und Halbpension (Frühstück und mind. eine warme Speise am Tag). Die Bildungsreise machen wir mit dem Zug und einem Reisebus für die abseitigen Strecken. \nVorab gibt es ein digitales Gespräch zum Kennenlernen und einem Input zur Geschichte Tschechien. \nDas detaillierte Programm gibt es bei Interesse\, bitte Interesse bekunden bei: anmeldung@bmst.eu \nUnterstützt durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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