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SUMMARY:Bildungsreise zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* in Tschechien während des Nationalsozialismus | Tschechien
DESCRIPTION:Das Konzentrationslager Lety bei Písek\, das Zwangsarbeiterlager Hodonín u Kunštátu und das Museum für Roma-Kultur in Brno (Brünn) \n\nVerfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus\, Nachkriegskämpfe und Erinnerungskultur(en) der Gegenwart \nDie Reise beginnt am Sonntag\, den 1. September früh in Dresden. Zuerst fahren wir zur neu entstandenen Gedenkstätte in Lety bei Pisek. Der Ort wurde bekannt\, weil auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eine Schweinemastanstalt in Betrieb war. Der Kampf um das Gelände und die Nutzung für das Erinnern an die Verbrechen an den Roma* und Sinti* ist Teil von Kämpfen in Europa. Dort am Schauplatz der Verbrechen bekommen wir eine Führung und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte. Das Lager Lety steht symbolisch für die Vernichtung der tschechischen Roma*-Bevölkerung: Nur etwa ein Zehntel der Vorkriegsbevölkerung überlebte den Holocaust. \nDer Abend widmet sich den gesellschaftlichen Kämpfen um die Gedenkstätte und das Gedenken an den Holocaust an den Roma* und Sinti* in Tschechien. Wir zeigen den Film JOŽKA und besprechen mit dem porträtierten Jozef Jožka Miker von Konexe seine Aktivitäten im Kampf um die Gedenkstätte in Lety und was Selfempowerment mit den Kämpfen um das Erinnern zu tun hat. \nAm Montag\, den 29. September findet ein Spaziergang und Gespräch zu Spuren des Erinnerns an den Porajmos* in Mirovice auf dem Pfarrfriedhof statt. Der Friedhof ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Lety u Písku verbunden\, das während des Zweiten Weltkriegs als sogenanntes „Z***lager“ für Roma* und Sinti* diente. Zwischen 1942 und 1943 starben dort mindestens 326 Menschen\, die meisten davon Kinder. Anschließend diskutieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Erinnerns am konkreten Ort. \nAm Nachmittag erreichen wir die Gedenkstätte Hodonín u Kunštátu\, sie erinnert an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* während des Nationalsozialismus im sogenannten „Z***lager Hodonín“. Das Lager bestand von 1942 bis 1943 und war eines von zwei zentralen Orten (neben Lety u Písku)\, an denen Roma* und Sinti* aus Böhmen und Mähren interniert und später in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. \nDann geht es nach Brno\, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Hier lebt eine bedeutende Roma*-Community. Brno ist ein wichtiges kulturelles Zentrum für die Roma* in der Region. Dort treffen wir auf Eva Zdařilová\, sie ist Wissenschaftlerin\, Übersetzerin und Journalistin. Sie stellt uns ihre Interviews mit Roma*-Überlebenden vor. Die Interviews mündeten in eine Studie zu den Entschädigungserfahrungen der Roma* in der Tschechischen Republik im Rahmen des Auszahlungsprogramms der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (evz) und ihrer tschechischen Partnerorganisationen. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin der Zeitschrift für Romani Studies „Romano džaniben“. Außerdem hat sie den Roman der Überlebenden von Lety\, Philomena Franz\, „Zwischen Liebe und Hass“ ins Tschechische übersetzt. \nEine Stadtführung und eine Führung durch das Roma-Museum machen wir am Dienstag\, den 30. September. Die Geschichte des Museums der Roma*-Kultur reicht ins Jahr 1991 zurück\, als es auf Initiative von Roma*-Intellektuellen als nichtstaatliche gemeinnützige Organisation gegründet wurde. Im europäischen Kontext gesehen handelt es sich um eine einzigartige Einrichtung\, die die Kultur der Roma* und Sinti* dokumentiert. Die Sammlung des Museums umfasst ca. 25.000 Exponate. Ein Teil der originalen historischen Objekte wird in einer Dauerausstellung mit dem Titel „Die Geschichte der Roma (Příběh Romů) / Le Romengero drom“ präsentiert. Im Anschluss folgt ein Fachgespräch zur Erinnerung an den Porajmos in Tschechien und das Entstehen der tschechischen Erinnerungskultur. \nAm Mittwoch\, den 1. Oktober treffen wir Gwendolyn Albert. Sie ist Menschenrechtsaktivistin\, Forscherin und Übersetzerin. Ihr Fokus liegt auf rassistischer Gewalt gegenüber Roma*. Sie beschäftigt sich mit Segregation im Bildungswesen und ist Unterstützerin von Roma*\, die Opfer von Zwangssterilisierung wurden. Sie ist eine Verbündete vieler Roma-Aktivist*innen und schreibt für romea.cz. Sie erzählt von den Kämpfen um Entschädigung im Rahmen der Zwangssterilisationen nach der Verfolgung im Nationalsozialismus. Zwischen 1966 und 2012 wurden in Tschechien zahlreiche Frauen unter den Roma* zwangssterilisiert. Die Zwangssterilisationen stellen ein schwerwiegendes Menschenrechtsverbrechen dar\, das über Jahrzehnte hinweg systematisch und mit staatlicher Billigung durchgeführt wurde. Erst in den letzten Jahren wurden Entschädigungsmaßnahmen und eine gesellschaftliche Aufarbeitung eingeleitet. Die Praxis war von eugenischen\, rassistischen und sozialpolitischen Motiven geprägt und steht in Tradition der Verfolgung während des Nationalsozialismus. 2021 beschloss das tschechische Parlament ein Gesetz zur Entschädigung der Opfer. Im Anschluss reisen wir zurück nach Dresden. \nWir freuen uns auf eine gemeinsame Reise. \nKonzeption: Renata Horvathova\, Kathrin Krahl\, Tobias Kley. Eine Kooperation zwischen dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus und der Brücke/Most-Stiftung. \n* Das Romanes-Wort Porajmos („das Verschlingen“) bezeichnet den Völkermord an den europäischen Sinti* und Roma*. \n  \nPreis und Organisatorisches: \nDie Reise kostet 190€. Im Preis sind enthalten alle Fahrten\, Unterkünfte (DZ)\, Eintritte\, Vorträge\, Führungen\, Übersetzungen und Halbpension (Frühstück und mind. eine warme Speise am Tag). Die Bildungsreise machen wir mit dem Zug und einem Reisebus für die abseitigen Strecken. \nVorab gibt es ein digitales Gespräch zum Kennenlernen und einem Input zur Geschichte Tschechien. \nDas detaillierte Programm gibt es bei Interesse\, bitte Interesse bekunden bei: anmeldung@bmst.eu \nUnterstützt durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Erstmals in Deutschland: Würdige Beisetzung von Roma-Opfern aus wissenschaftlicher Sammlung der Universität Leipzig
DESCRIPTION:Gedenkfeier auf dem Leipziger Südfriedhof mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik\, Wissenschaft und Zivilgesellschaft \nAm Mittwoch\, den 1. Oktober 2025\, findet auf dem Leipziger Südfriedhof eine in Deutschland einzigartige Gedenk- und Beisetzungsfeier statt. Um 11:00 Uhr werden in der großen Kapelle die sterblichen Überreste von drei Roma-Männern\, die über viele Jahrzehnte hinweg in den wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Leipzig aufbewahrt und für rassistische Forschung missbraucht wurden\, endlich würdevoll bestattet. \nDiese Beisetzung ist die erste ihrer Art in Deutschland. Sie steht für einen wichtigen Schritt in der Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Praktiken in der Wissenschaft – und für die Anerkennung des Unrechts\, das Roma und Sinti über Jahrhunderte erfahren haben. \n\n„Mit dieser Gedenksetzung geben wir den Verstorbenen ihre Würde zurück. Es ist unsere Verantwortung\, die Geschichte sichtbar zu machen und den Opfern endlich einen Namen\, einen Ort und ein würdiges Andenken zu geben“\, erklärt Gjulner Sejdi\, Vorsitzender des Romano Sumnal e.V. – Roma und Sinti in Sachsen. \n\nUnter den Gästen werden Romani Rose\, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma\, sowie Michael Brand\, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Sinti und Roma\, erwartet. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Universität Leipzig\, der Stadt Leipzig sowie der rumänischen Botschaft nehmen an der Feier teil. \nMusikalisch wird die Gedenkfeier von Rodin Moldovan (Violoncello) begleitet. Das eigens für diesen Anlass komponierte Werk „Shunen“ („Hört zu“) stammt von Adrian Gaspar\, einem rumänischen Rom und international renommierten Komponisten. Es erinnert an das Leid und die Geschichte der Roma in Europa und steht zugleich für Würde und Hoffnung. \nDer Gedenkstein wurde vom Leipziger Künstler und Communitymitglied Thomas Bittner entworfen. \nCrowdfunding-Aktion für den Gedenkstein\nZur Finanzierung des neuen Gedenksteins ruft Romano Sumnal e.V. zur Unterstützung der Crowdfunding-Kampagne auf: www.leipziger-crowd.de/RomaLeipzigMit den Spenden soll ein dauerhafter Ort der Erinnerung und Mahnung geschaffen werden. \nVeranstaltung:Mittwoch\, 1. Oktober 2025\, 11:00 UhrGroße Kapelle\, Südfriedhof Leipzig \nVeranstalter:Romano Sumnal e.V. – Roma und Sinti in Sachsenin Kooperation mit der Universität Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag/Gespräch: Wir vergessen nicht! Der Mord an Patrick Thürmer | Chemnitz
DESCRIPTION:Vortrag (ca. 70 Minuten) zum Mord an Patrick Thürmer mit Jan Sobe und anschließendem Zeitzeugengespräch\n \nAm 02. Oktober 1999 wird der erst 17-jährige Patrick Thürmer ermordet. Er befindet sich auf dem Heimweg von einem Punk-Konzert\, das im sächsischen Hohenstein-Ernstthal stattgefunden hat\, als ihn drei Neonazis überfallen und brutal zusammenschlagen. \nNur wenige Stunden später erliegt er seinen zahlreichen Verletzungen im Krankenhaus. Patrick ist einer von mindestens zehn Punks\, die seit 1990 in Deutschland von Neonazis ermordet worden sind\, weil sie nicht in deren ausgrenzend-diskriminierendes Weltbild gepasst haben. \nDer Vortrag gibt einen Überblick über diese Mordfälle\, speziell den Tathergang des Mordes an Patrick Thürmer. Wir besprechen die damit verbundenen Konsequenzen\, also wie antifaschistische Strukturen\, die Polizei und die Öffentlichkeit mit eben jener Tat umgegangen sind. Anhand des Gedenkens an Patrick Thürmer werden verschiedene Möglichkeiten eines würdevollen Erinnerns an die Opfer rechter Gewalt vorgestellt. \nIm Anschluss findet ein Gespräch mit zwei Zeitzeugen statt\, die an diesem Abend ebenfalls das Konzert besuchten und Patrick persönlich kannten. \nModeration und Vortrag: Jan Sobe Lehrer und politischer Aktivist \nZeitzeugen: Die Zeitzeugen möchten namentlich nicht genannt werden. Beide sind in der Punkszene noch immer aktiv (Mitglieder in Punkbands) \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Eintritt frei. \nAnmelden\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWann\nDo.\, 02. Oktober\n18:30 – 20:45 Uhr \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Annmeldung
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SUMMARY:Herbstforum: Zeichen setzen? Denkmäler\, Demokratie und Deutungshoheit | Wurzen & Leipzig
DESCRIPTION:Ob Kriegerdenkmäler des 19. Jahrhunderts\, Stolpersteine oder künstlerische Installationen zum Gedenken an die Opfer der Shoa\, Denkmäler prägen unseren öffentlichen Raum und unser kollektives Gedächtnis. Sie sind oft mehr als bloße Orte der Erinnerung. Sie schaffen Deutungshoheit\, stiften Sinn oder verweigern ihn bewusst. Ihre Errichtung geschieht selten geräuschlos und ist fast immer von politischen und gesellschaftlichen Debatten begleitet. \nWer bestimmt über die Errichtung eines Denkmals und damit über die Gestaltung unseres öffentlichen Raums? An wen und was erinnern Denkmäler\, für wen sind sie gedacht und wer kommt darin nicht vor? Sollen sie Reflexion ermöglichen und dem Unsagbaren Ausdruck verleihen? Oder schaffen sie soziale und politische Sinnzusammenhänge? Was ist überhaupt ein Denkmal? Können auch musikalische Beiträge oder künstlerische Werke Orte des Gedenkens sein\, vielleicht sogar geeignetere Ausdrucksformen von Trauer und Erinnerung? \nDiesen Fragen wollen wir uns vom 3. bis 5. Oktober im Rahmen des Herbstforums in Wurzen und Leipzig widmen. Zum Auftakt am 3. Oktober besuchen wir das denkmalgeschützte Haus des NDK in Wurzen. Dort sehen wir gemeinsam den Film „Bollwerk“ von Jakob Wehner\, ein eindrucksvolles Porträt der Arbeit des NDK Wurzen\, Preisträger der Obermayer Awards 2020. Anschließend folgt ein Austausch mit Beteiligten. \nAm 4. Oktober setzen wir das Forum in Leipzig fort. In einer Stadtführung mit Raimund Grafe vom Erich-Zeigner-Haus werfen wir einen kritischen Blick auf verschiedene Denkmäler in der Leipziger Innenstadt. Im Anschluss besuchen wir das Zeitgeschichtliche Forum\, dessen Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ zentrale Etappen der deutschen Nachkriegsgeschichte von der SED-Diktatur über die Friedliche Revolution bis zur Wiedervereinigung erzählt. \nDer Abend steht im Zeichen der Kunst. In der Veranstaltung „Klisze Pamieci – Bilder der Erinnerung“ begegnen wir den eindrucksvollen Bildwelten des Auschwitz-Überlebenden Marian Kołodziej. Die musikalische Begleitung des Kontrabassisten Thomas Kolarczyk bringt das Unsagbare zur Sprache\, jenseits von Worten und von Monumenten. Der musikalische Beitrag wird durch einen Text von Historiker Dr. Ansgar Haller gerahmt. \nAm 5. Oktober beschließen wir das Wochenende mit einem Critical Walk durch Wurzen\, besuchen Stolpersteine und den Wurzener Dom und nehmen uns Zeit für eine gemeinsame Reflexion. \nVorläufiges Programm\nBitte beachten Sie\, dass es noch zu kleineren Änderungen im Programm kommen kann. \n3. Oktober 2025\, Wurzen \n\n\nAb 16.00 Uhr: Ankunft und Einchecken im NDK \n\n\n18.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen im NDK (inklusive) \n\n\n19.00 Uhr: Kennenlernen der Teilnehmenden \n\n\n19.30 Uhr: Filmvorführung „Bollwerk“ von Jakob Wehner – Porträt des NDK Wurzen \n\n\n20.30 Uhr: Gespräch mit Beteiligten des NDK \n\n\n4. Oktober 2025\, Wurzen und Leipzig \n\n\nUm 8.30 Uhr: Frühstück (inklusive) \n\n\n10.00 Uhr – 13.00 Uhr: Stadtführung mit Raimund Grafe (Erich-Zeigner-Haus) \n\n\n13.00 – 14.00 Uhr:Mittagessen (Selbstzahler) \n\n\n14.00 – 16.00 Uhr: Besuch des Zeitgeschichtlichen Forums \n\n\n16.00 Uhr: Rückfahrt nach Wurzen \n\n\n18.00 Uhr: Abendesen im NDK (inklusive) \n\n\n19.00 Uhr: „KLISZE PAMIECI – BILDER DER ERINNERUNG“ \n\n\n5.Oktober 2025\, Wurzen \n\n\nUm 8.30 Uhr: Frühstück (inklusive) \n\n\n9.30 – 11.00 Uhr: Critical Walk durch Wurzen \n\n\n11.00 – 12.30 Uhr: Gemeinsame Reflexions- und Abschlussrunde \n\n\n12.30 – 13.30 Uhr: Optionales Mittagessen (inklusive) \n\n\n13.30 Uhr: Abreise \n\n\nAnreise und Veranstaltungsorte\nDie Veranstaltung findet im Netzwerk für Demokratische Kultur e. V. (NDK) in Wurzen statt. \nAdresse: Domplatz 5\, 04808 Wurzen \nAnreise mit ÖPNV: \n\n\nRE50 stündlich zwischen Leipzig und Dresden \n\n\nS3 halbstündlich zwischen Halle und Wurzen \n\n\nVom Bahnhof Wurzen ca. 15 Minuten Fußweg zum NDK \n\n\nMit dem Auto: \n\n\nBeste Anfahrt über die B6 \n\n\nParkmöglichkeiten auf dem Domplatz oder in der Schuhgasse \n\n\nUnterkunft und Verpflegung\n\n\nDie Übernachtung im NDK ist kostenlos möglich (Ein- und Mehrbettzimmer). \n\n\nAlternativ empfehlen wir die Pension am Markt auf eigene Kosten zu buchen (EZ: 36 €\, DZ: 66 €). \n\n\nVerpflegung: \n\n\nMahlzeiten im NDK sind inklusive \n\n\nDas Mittagessen in Leipzig ist selbst zu zahlen \n\n\nFinanzielle Unterstützung\nWir können Reisekosten nach individueller Rücksprache erstatten. Melde dich dafür bitte bei Lena Senoner unter: lena@obermayer.us \n\n\n\n\n\n Zur Anmeldung \n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Diskussion:  Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen | Chemnitz
DESCRIPTION:Paneldiskussion mit Coalition for Public Discourse (CPPD) \nDie Digitalisierung eröffnet der Erinnerungskultur neue Möglichkeiten – von KI-gestützten Zeitzeug:innen-Interviews über holografische Begegnungen bis hin zu global zugänglichen digitalen Archiven. Gleichzeitig stellen sich neue Herausforderungen. Als diesjährige Europäische Kulturhauptstadt ist Chemnitz eine Stadt der Gegensätze – geprägt von lebendiger Vielfalt und gleichzeitig von den Herausforderungen einer gewaltvollen Vergangenheit. Der Offene Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\, verkörpert diese Auseinandersetzung mit Geschichte vor Ort und bietet einen besonderen Rahmen\, um über die Zukunft der Erinnerungskultur zu diskutieren und dabei digitale Methoden zu erkunden\, ohne die Integrität oder die Bedeutung physischer Orte des Gedenkens zu gefährden. \nGemeinsam mit den Expert:innen Dr. Jonas Fegert\, Nhi Le und Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur) diskutiert Moderator Benjamin Fischer\, wie digitale Methoden die Erinnerungskultur transformieren können. Dabei werden sowohl Chancen – wie neue Zugänge zu historischen Erfahrungen oder innovative Vermittlungsformate – als auch Risiken thematisiert\, etwa Fragen der Authentizität\, Manipulation oder die Nutzung privater Plattformen. \nDie Veranstaltung „Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen“ ist Teil des 3. CPPD-Festivals »Memory Matters« und wird mit dem Programm Future 500 und in Kooperation mit Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex realisiert. \nWährend des Festivals ist das Dynamic Memory Lab »Nước Đức. Vietnamesisch-deutsche Migrationsgeschichte(n)« im Foyer des Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex für Besucher:innen geöffnet. Im Rahmen der Veranstaltung „Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen“ findet eine Kurator:innenführung mit Dan Thy Nguyen und Nina Reiprich statt. \nBitte melden Sie sich hier zur Teilnahme an der Veranstaltung an. Für die Kurator:innenführung finden Sie sich bitte pünktlich um 18 Uhr im Foyer des Dokumentationszentrums ein.\nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und auf Englisch statt und wird simultan verdolmetscht. \nDie Festivalreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) mit dem Titel »Memory Matters« werden an unterschiedlichen Orten in Deutschland und Europa realisiert. Die Festivals umfassen Workshops\, künstlerische Interventionen und Diskussionsrunden und bringen verschiedene Organisationen\, Institutionen und Akteur:innen aus Zivilgesellschaft\, Kunst\, Wissenschaft und Politik zusammen\, um eine vernetzte und partizipative Erinnerungskultur zu fördern. \nDie Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) ist ein kollaboratives Netzwerk und eine produktive Plattform von rund 98 Künstler:innen\, Wissenschaftler:innen\, Journalist:innen und Aktivist:innen\, die auf unterschiedlichste Weise zu Pluralen Erinnerungskulturen arbeiten und forschen. Ziel des Netzwerkes ist das Erarbeiten künstlerischer\, zivilgesellschaftlicher und bildungspolitischer Konzepte für ein pluralistisches Erinnern. Künstlerischer Kurator der CPPD ist der Lyriker und Publizist Dr. Max Czollek. \nFuture 500 vernetzt junge europäische Führungskräfte aus Politik\, Wirtschaft\, Wissenschaft und Zivilgesellschaft\, um durch internationalen interreligiös-weltanschaulichen und interkulturellen Dialog konkrete gesellschaftspolitische Initiativen zu entwickeln und diese in der europäischen Zivilgesellschaft umzusetzen. Durch seine Arbeit stärkt Future 500 nachhaltig den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa. \nEnglish Verison: \nDigitalisation opens up new possibilities for engaging with remembrance culture – from AI-supported eyewitness interviews to holographic encounters and globally accessible digital archives. At the same time\, it raises new challenges. As this year’s European Capital of Culture\, Chemnitz\, is a city of contrasts – characterised by lively diversity and\, at the same time\, by the challenges of a violent past. The Offener Prozess – a documentation center on the NSU complex – embodies this engagement with local history and offers a special framework to discuss the future of remembrance culture while exploring digital methods without endangering the integrity or significance of physical places of remembrance. \nTogether with experts Dr Jonas Fegert\, Nhi Le and Susanne Siegert\, moderator Benjamin Fischer discusses how digital methods can transform the culture of remembrance. The discussion will address both opportunities – such as new approaches to historical experiences or innovative educational formats – and risks\, such as questions of authenticity\, manipulation or the use of private platforms. \nThe event ‚Practices of Remembrance in Digital Spaces‘ is part of the 3rd CPPD Festival »Memory Matters« and is being realised with the Future 500 programme and in cooperation with Offener Prozess – a documentation center on the NSU complex. \nDuring the festival\, the Dynamic Memory Lab »Nước Đức« Vietnamese-German Migration Hi | Stories« be open to visitors in the foyer of the Documentation Center on the NSU complex. As part of the event ‚Practices of Remembrance in Digital Spaces\,‘ a curators‘ tour with Dan Thy Nguyen and Nina Reiprich will take place. \nPlease register here to participate in the event. For the curator’s tour\, please arrive at 6 pm in the foyer of the documentation center. \nThe Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) festival series entitled »Memory Matters« takes place at various locations in Germany and Europe. The festivals include workshops\, artistic interventions and discussion panels\, bringing together various organisations\, institutions and actors from civil society\, the arts\, academia and politics to promote a pluralistic culture of remembrance. \nThe Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) is a collaborative network and productive platform of around 98 artists\, academics\, journalists and activists who work and research on plural cultures of remembrance in a wide variety of ways. The aim of the network is to develop artistic\, civil society and educational policy concepts for pluralistic remembrance. The artistic curator of the CPPD is the lyricist and publicist Dr Max Czollek. \nThe Future 500 programme brings together Europe’s most promising talents from politics\, business\, academia\, and civil society. Future 500 develops concrete socio-political initiatives through international interreligious-worldview and intercultural dialogue\, implementing these within European civil society. Through its work\, Future 500 is making a lasting contribution to strengthening social cohesion in Europe. \n\n\n\n\n\n\n\n\nWann\n\n\nMi.\, 08. Oktober\n18:30 – 20:30 Uhr\n\n\nWo\n\n\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmelden\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/diskussion-erinnerungsarbeit-in-digitalen-raeumen-chemnitz/
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SUMMARY:Workshop: Familiengeschichte erforschen | Schneeberg
DESCRIPTION:Für jüngere Angehörige stellt es sich häufig als schwierig dar\, die eigenen Verwandten nach der Familiengeschichte während des Nationalsozialismus zu fragen: Die damals lebenden Angehörigen haben sie meist nicht kennengelernt\, es sind nur Fragmente über ihre Lebensgeschichten zwischen 1930 und 1945 bekannt oder es wurde Jahrzehnte über diesen Aspekt der Familienvergangenheit geschwiegen.\nIn familiär überlieferten Erzählungen stehen häufig die Leiderfahrungen nicht-verfolgter Angehöriger\, etwa während der Kriegsgefangenschaft\, der Bombardierung oder Nachkriegszeit\, im Vordergrund. Selten treten sie als aktiv Handelnde in Erscheinung. Dennoch kann das familiäre Wissen einen ersten Ansatzpunkt bilden\, mehr über die eigene Familienvergangenheit herauszufinden. Einen weiteren Weg eröffnet die Anfrage nach Archivauskünften. Im Workshop werden verschiedene Recherchewege vorgestellt und die emotionalen Aspekte einer Nachfrage beleuchtet. \nOrt\nStadtarchiv Schneeberg | Schulgasse 9\, 08289 Schneeberg \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Orte der „Euthanasie“: Fahrradtour nach Altscherbitz und Rundgang durch die ehemalige „Landesheilanstalt“ | Leipzig
DESCRIPTION:Der systematische Mord an hunderttausenden Menschen mit Be_hinderung oder mit psychischen Erkrankungen in der Zeit des Nationalsozialismus wurde in Ost und West lange Zeit verdrängt. Erst dieses Jahr\, 80 Jahre nach dem Ende des NS- Regimes\, wurden die Opfer offiziell vom Bundestag anerkannt. \nWir wollen uns auf Spurensuche begeben: Was ist damals in Leipzig und Umgebung geschehen? Wie steht es heute um Gedenken und Sichtbarkeit? Aber auch: Was geschah in den vielen Jahren dazwischen? \nWir besuchen dazu die Orte Leipzig-Dösen\, Altscherbitz und Bernburg. Dort wollen wir uns damit auseinandersetzen\, wozu das „Recht des Stärkeren“ und die Verwertungslogik von Menschen und\nihrer Arbeitskraft in letzter Konsequenz führte\, und welchen Einfluss dieses Denken auf den gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit Be_hinderung oder psychischen Erkrankungen hatte und bis heute hat. \nDie Veranstaltungen sind kostenfrei.\nAlle\, ob mit oder ohne Be_hinderung\, sind willkommen. \nWir starten am Mahnmahl zur „Kinder- Euthanasie“ in Leipzig und fahren gemeinsam mit dem Rad zur ehemaligen „Landesheilanstalt“ Altscherbitz. Bei einem Rundgang werden wir von Thomas Wildenauer und Mario Kulisch begleitet\, die uns einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der ehemaligen „Landesheilanstalt“ gewähren. \n10 Uhr Start am Mahnmal zur „Kinder-Euthanasie“ (Rückseite der Unibibliothek der Erziehungs- und Sportwissenschaften\, gegenüber der Aral Tankstelle Marschnerstraße).\nEine Anreise mit der der Linie 11 Richtung Schkeuditz ist ebenfalls möglich: Treffpunkt in Altscherbitz (Haltestelle) um 11:30 Uhr.\nAnschließend fahren wir gemeinsam mit dem Rad zurück nach Leipzig\, voraussichtliche Ankunft gegen 15 Uhr. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/orte-der-euthanasie-fahrradtour-nach-altscherbitz-und-rundgang-durch-die-ehemalige-landesheilanstalt-leipzig/
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SUMMARY:Workshop: Familiengeschichte erforschen | Mülsen
DESCRIPTION:Für jüngere Angehörige stellt es sich häufig als schwierig dar\, die eigenen Verwandten nach der Familiengeschichte während des Nationalsozialismus zu fragen: Die damals lebenden Angehörigen haben sie meist nicht kennengelernt\, es sind nur Fragmente über ihre Lebensgeschichten zwischen 1930 und 1945 bekannt oder es wurde Jahrzehnte über diesen Aspekt der Familienvergangenheit geschwiegen.\nIn familiär überlieferten Erzählungen stehen häufig die Leiderfahrungen nicht-verfolgter Angehöriger\, etwa während der Kriegsgefangenschaft\, der Bombardierung oder Nachkriegszeit\, im Vordergrund. Selten treten sie als aktiv Handelnde in Erscheinung. Dennoch kann das familiäre Wissen einen ersten Ansatzpunkt bilden\, mehr über die eigene Familienvergangenheit herauszufinden. Einen weiteren Weg eröffnet die Anfrage nach Archivauskünften. Im Workshop werden verschiedene Recherchewege vorgestellt und die emotionalen Aspekte einer Nachfrage beleuchtet. \nOrt\nBibliothek Mülsen St. Jacob | St. Jacober Hauptstraße 132\, 08132 Mülsen \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Oschatz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 03.10.2025 | \nDer Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nBad Düben | 6.\,13. und 20. November 2025 | Naturparkhaus Bad Düben\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zum 125 Geburtstag von Kurt Schlosser | Pirna
DESCRIPTION:1963 ehrte die DDR in der Reihe „Antifaschistische Sportler“ Kurt Schlosser mit einer Sonder-Briefmarke. Schulen\, Einrichtungen\, eine Bergsteigerhütte\, ein Bergsteigerchor sowie zahlreiche Brigaden und Kollektive trugen bzw. tragen seinen Namen. Wer war dieser Kurt Schlosser\, der mit nur 43 Jahren von den Nationalsozialisten in Dresden hingerichtet wurde? \nDer Dresdner Bergsporthistoriker Joachim Schindler (Autor der Chronik zur Geschichte von Wandern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz) stellt das bewegte Leben von Kurt Schlosser vor. \nK2 Kulturkiste Pirna\nSchössergasse 3\nPirna\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Szenische Lesung & Gespräch: Wir suchen ein Land – Ein Exilroman von Robert Grötzsch | Dresden
DESCRIPTION:Buchpremiere\nSeit September 2022 erinnern zwei Stolpersteine auf der Ankerstraße 7 in Dresden an Robert und Hedwig Grötzsch. Der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. hat diese Steine finanziert und übernahm die Patenschaft. \nDaran anschließend laden wir ein zu einer szenischen Lesung aus „Wir suchen ein Land. Roman einer Emigration“ von Robert Grötzsch\, neu herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Entstanden 1936 als unmittelbare Momentaufnahme antifaschistischer Flucht\, schildert der Roman das Leben in einer Emigranten-Kommune in Böhmen\, das Gefühl der Entwurzelung und zugleich die unerschütterliche Hoffnung auf ein neues Land. \nRobert Grötzsch zeichnet ein eindringliches Bild: Figuren wie Karl\, Gusti\, Moses\, Justus und die Jungen Peter und Paul sind in einem baufälligen Haus – der sogenannten „Spinne“ – in Böhmen zusammengekommen\, um in unsicheren Zeiten ein neues Leben zu wagen. Nachtträume vom verlorenen Deutschland\, die Albträume aus der Vergangenheit und die quälende Frage\, ob man genug getan hat gegen die Naziherrschaft\, bestimmen ihren Alltag – und doch bleibt die Hoffnung auf Sicherheit\, Frieden und einen Neubeginn. Eine Schauspielerin des Staatsschauspiels Dresden (n.n.) lässt die dramatischen Schicksale dieser politischen Flüchtlinge lebendig werden. \nÜber den Autor\nRobert Grötzsch war Klempner\, Schriftsteller und Chefredakteur der Dresdner Volkszeitung. 1933 floh er nach Prag\, um der nationalsozialistischen Verfolgung zu entkommen. Über mehrere Fluchtstationen kam er 1941 schließlich nach New York\, wo er 1946 verstarb. Sein Roman unterscheidet sich von bekannter Exilliteratur wie Exil (Lion Feuchtwanger)\, Arc de Triomphe (Erich Maria Remarque) oder Transit (Anna Seghers) durch seine Eindringlichkeit und Direktheit. „Grötzsch schrieb hastig und konkret – Asphaltliteratur\, wie sie in der Weimarer Republik Furore machte und von den Nationalsozialisten gehasst wurde. Auch das macht den Roman modern\, ja gegenwärtig. Und\, aktueller denn je: Es ist ein antifaschistisches Bekenntnis aus der republikanischen Mitte der Gesellschaft“ (Maik Baumgärtner & Andreas Wassermann). \n\nModeriertes Gespräch\nIm Anschluss an die szenische Lesung sind Sie herzlich eingeladen mit den Herausgebern Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann ins Gespräch zu kommen. Die beiden geben Einblicke in den Entstehungs- und Entdeckungsprozess der Neuauflage\, reflektieren die heutige Bedeutung des Romans und erläutern\, warum Grötzschs Stimme im literarischen Gedächtnis wieder Gehör finden sollte. \n\nZur Neuauflage\nDie neue\, ungekürzte Ausgabe von Wir suchen ein Land erscheint im Oktober 2025 bei Edition Überland – herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Bis zum 30. September 2025 ist das Buch für Vorbesteller für 19\,00 € statt 23\,00 € erhältlich. \n\nWir freuen uns auf einen literarisch-historischen Abend – voller bewegter Stimmen\, lebendiger Geschichte und wertvollen Impulsen. \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\n\nFORUM im Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstraße 7\n01067 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vernetzungstreffen zu historisch-politischer Bildungsarbeit im Sport : „Sport\, Geschichte und Verantwortung“ | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 25.09.2025 | \nLiebe Kolleg*innen\, Sportbegeisterte\, Interessierte\, \nhiermit laden wir Euch herzlich zum 4. Vernetzungstreffen historisch-politische Bildungsarbeit im Sport ein\, welches in diesem Jahr erstmals in Ostdeutschland stattfinden wird. \nMit einem Programm aus theoretischen Impulsen\, praxisorientierten Workshops und viel Raum für Austausch und Vernetzung möchten wir die Gelegenheit für Wissenstransfers und das Knüpfen langfristiger\, bereichernder Verbindungen innerhalb der Sportgemeinschaft schaffen.\nEingeladen sind alle\, die an der Verknüpfung von Sport und Politik interessiert sind\, insbesondere Fußballfans\, Ehrenamtliche aus dem Sport sowie Vertreter*innen von Verbänden und Vereinen. \nDa es am Samstag eine Art „Messe“ zur Vorstellung von gelingenden Projekten geben wird\, laden wir Euch auch dazu ein\, Informationsmaterialien mitzubringen. \nFür Menschen\, die Reise- und Übernachtungskosten nicht über die Arbeit abrechnen können\, gibt es die Möglichkeit eines Zuschusses. Die Veranstaltung selbst ist kostenfrei. \nWir bitten um Anmeldung zur Veranstaltung über dieses Formular bis zum 25.09.2025. Dort findet ihr auch Informationen zur Übernachtungsmöglichkeit und könnt euch bereits für einen Workshop anmelden. \nWir freuen uns auf ein bereicherndes Vernetzungstreffen mit Euch! \nVeranstaltet von: Fanprojekt Leipzig | Lernkurve Leipzig | IVF Leipzig | Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig | Gedenkstätte Mittelbau-Dora | Universität Leipzig – Sportwissenschaftliche und Erziehungswissenschaftliche Fakultät \nGefördert von: dsj – Deutsche Sportjugend | PFiFF – Deutsche Fußball Liga | sLag – Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus \n—\nVeranstaltungsort\nUni Leipzig\nErziehungswissenschaftliche Fakultät\nMarschner Straße 31\n04109 Leipzig \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Vernetzungstreffen NS-Zwangsarbeit in Sachsen. Nachnutzung und Sichtbarmachung  | Plauen
DESCRIPTION:Wir laden herzlich zum 5. Vernetzungstreffen unter dem Titel „Nachnutzung und Sichtbarmachung“ ein! Zusammen mit dem Colorido e. V. veranstaltet die AG „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen“ am Samstag\, den 25. Oktober 2025\, in Plauen ein Treffen für alle\, die sich für die Erhaltung\, Erforschung und Vermittlung von Stätten der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus interessieren. \nIm Mittelpunkt des diesjährigen Vernetzungstreffens werden das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft vor 80 Jahren und die damit verbundene Auflösung der NS-Zwangslager stehen. Die Wochen vor dem offiziellen Kriegsende bedeuteten für viele Opfer der Zwangsarbeit den Tod durch Massaker\, Todesmärsche und dem Zusammenbruch auch noch der geringsten Versorgung. Anderen gelang die Selbstbefreiung oder sie erlebten die Befreiung durch alliierte Truppen. Für viele der Überlebenden begann eine Zeit des Wartens\, oft auf eine ungewisse Zukunft. Andere bereiteten sich auf die Auswanderung und ein neues Leben vor. Einige Lager wurden rasch abgerissen\, andere wiederum wurden weitergenutzt\, bspw. für die Unterbringung sogenannter displaced persons\, deutscher Kriegsgefangener oder Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten. Betriebe und Werke\, die vormals Zwangsarbeiter*innen beschäftigt hatten\, wurden zum Teil demontiert und geschlossen und zum Teil arbeiteten sie unter neuer Führung und mit anderen Produktionen weiter. Was heute von einzelnen Lagern und Arbeitsstätten bekannt ist\, hängt meist eng mit der Entwicklung in den Monaten nach dem Kriegsende zusammen. \nDas Treffen wird am 25. Oktober von 10 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der WBS-Schulen in Plauen stattfinden. Am Vormittag begeben wir uns gemeinsam auf eine Exkursion in das nähere Umland Plauens zu den Orten ehemaliger Außenlager des KZ-Flossenbürg. Am Nachmittag werden wir nach einem Input der Historikerin Dr. Katherine Lukat in zwei Workshops die Themen Spurensuche\, Erfassung und Sichtbarmachung vertiefen. Das genaue Programm wird bis Anfang September veröffentlicht werden. \nVerbindliche Anmeldungen per Mail nehmen wir gern schon jetzt unter veranstaltungen@stsg.de an. \nFür die AG Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen \nJosephine Ulbricht\, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig\nAnne Klammt und Mike Schmeitzner\, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden\nMichael Strobel\, Landesamt für Archäologie\nFranziska Peker und Thomas Trajkovits\, Landesamt für Denkmalpflege\nJonas Kühne\, sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus\nSven Riesel\, Stiftung Sächsische Gedenkstätten \nÜber die Arbeitsgruppe\nDie Arbeitsgruppe „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen“ ist 2019 entstanden und will auf die Bedeutung der NS-Zwangsarbeit in Sachsen aufmerksam machen. Mithilfe der noch vorhandenen archäologischen\, baulichen\, bildlichen und historischen Quellen soll die Allgegenwärtigkeit und Systemrelevanz der Zwangsarbeit systematisch herausgestellt werden. Die AG bietet den über ganz Sachsen verteilten Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft – Vereine\, Initiativen und Einzelpersonen – eine Möglichkeit zum Austausch und der thematischen Zusammenarbeit mit Fachbehörden\, Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen. \nOrt\nWBS-Schulzentrum\nHans-Sachs-Straße 15\nPlauen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Dommitzsch
DESCRIPTION:Der Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nBad Düben | 6.\,13. und 20. November 2025 | Naturparkhaus Bad Düben\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Nordsachsen
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SUMMARY:Gedenkstättenfahrt: Fußball im Ghetto Theresienstadt | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 31.08.2025 | \nIn den Jahren 1941-45 wurde in Terezín von den deutschen Besatzer*innen ein Ghetto eingerichtet\, in dem insgesamt etwa 141.000 Menschen interniert waren. Nur etwa 23.000 der Internierten überlebten den Holocaust. Terezín diente zunächst als Durchgangs- und Sammellager vor allem für tschechische Jüdinnen und Juden\, später für Deportierte aus ganz Europa. Es war somit Teil des nationalsozialistischen Zwangslagersystems. Diejenigen\, welche nicht in Terezín umkamen\, wurden in andere Konzentrationslager wie in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. 1944 wurde der Ort für einen NS-Propagandafilm genutzt. Dieser sollte die vermeintlich guten Bedingungen im Ghetto\, verharmlosend als „jüdisches Siedlungsgebiet“ bezeichnet\, zeigen. Der Film beinhaltet auch Aufnahmen eines Fußballspiels\, die im Innenhof der Dresdner Kaserne in Terezín inszeniert wurden. Das Ghetto war zentraler Ort des Holocaust und diente propagandistisch gleichsam auf perfide Weise seiner Verschleierung. \nGemeinsam möchten wir diesen Ort mit einem besonderen Fokus auf die Rolle des Fußballs besuchen. Wir wollen dadurch mehr über die Menschen – die Opfer\, die Täter*innen sowie die Propaganda in der NS-Zeit und die Auswirkungen des Holocaust bis heute zu erfahren. Neben einer Führung durch das ehemalige Ghetto Theresienstadt sowie der Besichtigung der Gedenkorte und des Gestapo-Gefängnisses wird es einen Workshop mit Recherche zu jüdischem Fußball in Deutschland bis 1938 und zu den Fußballspielen im Ghetto Theresienstadt geben. \nOrganisatorisches:\n– Anmeldung ist bis 31.08. möglich\n– Bitte plant euch die drei vollen Tage ein (Abfahrt Freitag ca. 9:00 Uhr\, Ankunft Sonntag bis 18 Uhr).\n– Eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich.\n– Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern.\n– Bitte beachtet\, dass die Anmeldung verbindlich ist. Da wir für die Fahrt aktuell noch keine Fördermittel haben und diese zum Größten Teil aus Eigenmitteln finanzieren müssen bitten wir um eine eine Eigenbeteiligung zwischen 20 € und 50 €. Den Betrag für die Eigenbeteiligung könnt ihr je nach Selbsteinschätzung für euch festlegen. (Bei einer Abmeldung nach dem 10.10. können wir die Eigenbeteiligung leider nicht mehr zurück zahlen)\n– Wenn es euch nicht möglich ist\, eine Eigenbeteiligung zu zahlen\, schreibt uns gern an info@ivf-leipzig.org. \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Filmreihe „Im Fokus: Rechter Terror“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Filmische Perspektiven auf den NSU-Komplex und seine Entstehungsgeschichte\nIn der Veranstaltungsreihe „Im Fokus: Rechter Terror“ beschäftigen wir uns mit Filmen\, die den NSU-Komplex sowie historische und aktuelle Formen rechter Gewalt behandeln\, wie etwa die „Baseballschlägerjahre“ oder den Aufstand in Hoyerswerda. Die Filmreihe folgt den Spuren rechter Gewalt von den 1990ern bis heute – in chronologischer Abfolge und mit Fokus auf Chemnitz und Ostdeutschland. Sie fragt\, wie Radikalisierung entsteht\, was sie möglich macht – und was das mit uns allen zu tun hat. Im Anschluss an jeden Film sprechen wir u.a. mit Betroffenen\, Filmschaffenden oder Zeitzeug:innen und laden euch zur Diskussion ein. \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.\nDie Filme werden in deutscher Sprache gezeigt. \nEintritt frei. \nEine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit Subbotnik e.V.\nAchtung: Dieser Termin finden außerplanmäßig eine Woche später\, am 31.10. und im Willkommensbereich des Dokumentationszentrums statt. \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen
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