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SUMMARY:Gedenkstättenfahrt: Fußball im Ghetto Theresienstadt | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 31.08.2025 | \nIn den Jahren 1941-45 wurde in Terezín von den deutschen Besatzer*innen ein Ghetto eingerichtet\, in dem insgesamt etwa 141.000 Menschen interniert waren. Nur etwa 23.000 der Internierten überlebten den Holocaust. Terezín diente zunächst als Durchgangs- und Sammellager vor allem für tschechische Jüdinnen und Juden\, später für Deportierte aus ganz Europa. Es war somit Teil des nationalsozialistischen Zwangslagersystems. Diejenigen\, welche nicht in Terezín umkamen\, wurden in andere Konzentrationslager wie in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. 1944 wurde der Ort für einen NS-Propagandafilm genutzt. Dieser sollte die vermeintlich guten Bedingungen im Ghetto\, verharmlosend als „jüdisches Siedlungsgebiet“ bezeichnet\, zeigen. Der Film beinhaltet auch Aufnahmen eines Fußballspiels\, die im Innenhof der Dresdner Kaserne in Terezín inszeniert wurden. Das Ghetto war zentraler Ort des Holocaust und diente propagandistisch gleichsam auf perfide Weise seiner Verschleierung. \nGemeinsam möchten wir diesen Ort mit einem besonderen Fokus auf die Rolle des Fußballs besuchen. Wir wollen dadurch mehr über die Menschen – die Opfer\, die Täter*innen sowie die Propaganda in der NS-Zeit und die Auswirkungen des Holocaust bis heute zu erfahren. Neben einer Führung durch das ehemalige Ghetto Theresienstadt sowie der Besichtigung der Gedenkorte und des Gestapo-Gefängnisses wird es einen Workshop mit Recherche zu jüdischem Fußball in Deutschland bis 1938 und zu den Fußballspielen im Ghetto Theresienstadt geben. \nOrganisatorisches:\n– Anmeldung ist bis 31.08. möglich\n– Bitte plant euch die drei vollen Tage ein (Abfahrt Freitag ca. 9:00 Uhr\, Ankunft Sonntag bis 18 Uhr).\n– Eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich.\n– Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern.\n– Bitte beachtet\, dass die Anmeldung verbindlich ist. Da wir für die Fahrt aktuell noch keine Fördermittel haben und diese zum Größten Teil aus Eigenmitteln finanzieren müssen bitten wir um eine eine Eigenbeteiligung zwischen 20 € und 50 €. Den Betrag für die Eigenbeteiligung könnt ihr je nach Selbsteinschätzung für euch festlegen. (Bei einer Abmeldung nach dem 10.10. können wir die Eigenbeteiligung leider nicht mehr zurück zahlen)\n– Wenn es euch nicht möglich ist\, eine Eigenbeteiligung zu zahlen\, schreibt uns gern an info@ivf-leipzig.org. \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Exkursion: Gedenkstättenfahrt nach Terezín | Aue
DESCRIPTION:Wir fahren gemeinsam zur Gedenkstätte Terezín (Theresienstadt) in Tschechien. Vor Ort setzen wir uns intensiv mit der Geschichte von Theresienstadt und dem KZ-Außenlager Leitmeritz auseinander und nehmen uns Zeit für Erinnerung\, Austausch und Reflexion. \n🕑8:30 – 20 Uhr \n📍 Zustieg: Aue Bahnhof / Autohof Zwickau-Wildenfels \n👉 💶 Teilnahmebeitrag: 20 € (inkl. Busfahrt und Eintritt in die Gedenkstätte) \nAnmeldung per Mail an annemarie.kelpe@alter-gasometer.de oder anna.vogt@kge-erzgebirge.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwischen Tradition und Neudenken: Gedenkkultur im Wandel | Zwickau
DESCRIPTION:Wie wollen wir erinnern – und wie sollten wir es tun? In einer Zeit\, in der Geschichtsbilder hinterfragt und Erinnerungspraktiken neu verhandelt werden\, diskutieren Max Czollek und Oliver Titzmann über unterschiedliche Wege der Gedenkkultur. Czollek plädiert für eine moderne\, plurale Erinnerung\, die gegenwärtige Realitäten\, Diversität und gesellschaftliche Brüche sichtbar macht. Titzmann betont die Bedeutung klassischer Formen des Gedenkens\, die Kontinuität schaffen und historische Verantwortung bewahren. Lesung und Gespräch bringen beide Positionen zusammen und eröffnen neue Perspektiven auf Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft des Erinnerns. \nAnfang Oktober erscheint Max Czolleks neues Buch “Alles auf Anfang. Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur” (gemeinsam mit Hadija Haruna-Oelker)\, das vor Ort käuflich erworben werden kann. \nEine Veranstaltung im Rahmen der NOVEMBERTAGE \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \n\n\n\nEintritt\n6\,00 €\nVeranstaltungsort\nSaal\, Alter Gasometer \n Kleine Biergasse 3\nZwickau\, 08056  Google Karte anzeigen\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober | Dresden
DESCRIPTION:Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \nDie Veranstaltung ist Teil der diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu-Antonio-Stiftung und findet in Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen statt. \nBuchvorstellung und Gespräch mit den Herausgeber*innen Alexandra Klei und Annika Wienert sowie den beiden Künstler*innen Zofia nierodzińska und Li Shir \nDas Buch „Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober“ versammelt Arbeiten jüdischer und antisemitismuskritischer Künstler*innen und Autor*innen aus Israel\, Deutschland\, der Schweiz\, den USA\, Polen\, Australien und Großbritannien. Darunter finden sich Theatertexte und Malerei\, Fotografie und Skulptur sowie autobiografische Texte. \nIn einer Zeit\, in der in der Wissenschaft\, der Kunstwelt\, der Kultur und im öffentlichen Diskurs jüdische Stimmen angegriffen\, zum Schweigen gebracht und ausgeschlossen werden\, wollten die Herausgeberinnen Alexandra Klei und Annika Wienert ihnen einen Raum geben. So entstand das fünfte Jahrbuch des Kunstvereins werkraum bild und sinn. \nAlexandra Klei ist Architektorhistorikerin und Mitbegründerin des werkraum bild und sinn e.V. Seit vielen Jahren forscht sie zum ‚Jüdischen Bauen‘ nach dem Holocaust und zu den Beziehungen von Erinnerung und Raum/Architektur. Gemeinsam mit Annika Wienert hat sie zuletzt einen Aufsatz in den Blättern für deutsche und internationale Politik veröffentlicht\, der den Jahrestag des 8. Mai 1945 zum Anlass nimmt\, über den Anstieg und die Formen des Antisemitismus nach dem 7. Oktober in Deutschland nachzudenken. Sie ist Mitglied im Foscherinnenkollektiv Space in Holocaust Research und in der Arbeitsgruppe Kunst und Antisemitismus im Ulmer Verein. Alexandra lebt in Berlin und Tel Aviv. \nAnnika Wienert ist Kunsthistorikerin\, Mitbegründerin und Vorsitzende des werkraum bild und sinn e.V. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Holocaust-Studien\, Holocaust-bezogene Kunst\, Planung und Bauwesen im Nationalsozialismus. Im Jahr 2024 arbeitete sie gemeinsam mit Dr. Aleksandra Paradowska an der Ausstellung „Illusionen der Allmacht: Architektur und Alltag unter deutscher Besatzung“ (CK Zamek\, Poznań). Sie ist Mitglied im Foscherinnenkollektiv Space in Holocaust Research und in der Arbeitsgruppe Kunst und Antisemitismus im Ulmer Verein\, einem deutsche Verein für Kunst- und Kulturwissenschaften. \nZofia niederodzińska ist Autorin\, Ausstellungskuratorin\, bildende Künstlerin und Dozentin an der Kunstakademie in Szczecin. Von 2017 bis 2022 war sie stellvertretende Direktorin der Städtischen Galerie Arsenal in Poznań. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Kunst postsozialistischer Länder\, dem Thema Migration und der Zugänglichkeit von Kultur. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehört die mitkuratierte Ausstellung „FERNBEZIEHUNGEN” im KVOST in Berlin und „From the East to the East” in der Łęctwo-Galerie in Poznań. Sie studierte an der Kunsthochschule in Poznań (Ph.D.) und an der Universität der Künste in Berlin (M.A.). Von 2019 bis 2024 war sie Chefredakteurin des RTV Magazine\, einer Plattform für Kunst und Aktivismus. Sie lebt und arbeitet in Berlin. \nLi Shir ist Künstlerin\, Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Ihre Arbeit „Where has my Child Gone?“ verbindet Familiengeschichte und die Erinnerung an den Holocaust mit einer Annäherung an den Schmerz der Eltern\, die im Zuge des Massakers vom 7. Oktober ihre Kinder verloren haben\, und der Bilderflut\, die das Massaker und der darauffolgende Krieg erzeugt haben. Zwischen Ausschnitten aus Pressebildern\, die in den ersten sechs Monaten nach dem terroristischen Angriff veröffentlicht wurden\, findet sich ein Familienfoto. Es zeigt die Großeltern der Künstlerin\, aufgenommen an Sukkot 1947 in einem Displaced Persons Camp in Berlin. Auch der Angriff der Hamas fand an diesem Feiertag statt. So verbinden sich in der Arbeit über das Sukkotfest verschiedene Temporalitäten und Orte. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:NSU-Monologe | Dresden
DESCRIPTION:Theaterstück \nmit anschl. Publikumsgespräch \n03.11.25 | 19:30 Uhr | Kleiner Saal \nEintritt frei (Spendenmöglichkeit) \nAm 4. November jährt sich die Selbstenttarnung des NSU zum 14. mal und am 6. November beginnt in Dresden der zweite NSU-Prozess gegen eine wichtige Unterstützerin. \nWieder wird viel über die Täter*innen geredet. Umso wichtiger ist es jetzt\, den Betroffenen zuzuhören! Ihre Geschichten und ihre Forderungen müssen gerade in diesen Tagen im Mittelpunkt stehen. \nWeitere Infos auf der Website des Projekts \nVeranstalter:\nSolidaritätsnetzwerks von Betroffenen rechter\, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Zentralwerk e.V. \nOrt\nZentralwerk | Foyer | Heidestr. 2 | 01127 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Joachim Schindler: »Rote Bergsteiger/Rudí horolezci« | Děčín
DESCRIPTION:Der Autor und Historiker Joachim Schindler lädt zu einer Lesung aus seinem Buch Rote Bergsteiger / Rudí horolezci ein. Das Werk beleuchtet die weitgehend unbekannten Schicksale deutscher Antifaschisten\, die in der Zeit des Nationalsozialismus in den Klettergemeinschaften der Sächsischen Schweiz und des Erzgebirges Halt und Unterstützung fanden. Freundschaft\, Mut und der Wunsch nach Freiheit prägten ihre Lebenswege. Die Veranstaltung bietet nicht nur Textauszüge\, sondern auch Raum für ein Gespräch über die Verbindung von Geschichte\, Landschaft und menschlicher Solidarität. \nAuf Deutsch. Eine Übersetzung ins Tschechische ist gewährleistet. \nEintritt: frei\, Spende erbeten. \n\nAutor a historik Joachim Schindler zve na čtení ze své knihy Rote Bergsteiger / Rudí horolezci. Dílo osvětluje dosud málo známé osudy německých antifašistů\, kteří v době nacismu našli oporu a podporu v horolezeckých společenstvích Saské Švýcarsko a Krušné hory. Jejich životní cesty poznamenalo přátelství\, odvaha a touha po svobodě. Akce nabízí nejen ukázky z textu\, ale také prostor pro diskusi o propojení historie\, krajiny a lidské solidarity. \nV němčině. Zajištěn překlad do češtiny. \nVstupné: zdarma\, dobrovolný příspěvek. \n\nAdresse / adresa \nMěstská knihovna Děčín\nK. Čapka 1441/3\n406 55 Děčín I \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwickau und der NSU-Komplex – Vortrag und Diskussion mit René Hahn | Chemnitz
DESCRIPTION:Jahrelang versteckte sich das Kerntrio des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Zwickau. Am 04.11.2011 enttarnten sie sich selbst. Das genaue Ausmaß ihrer Taten wurde erst spät ersichtlich: zehn Morde\, mehrere Sprengstoffanschläge sowie zahlreiche Banküberfälle in ganz Deutschland. Wie geht man als Gesellschaft damit um\, wenn man erfährt\, dass jahrelang eine rechtsextreme Terrorzelle mitten in der eigenen Stadt lebte\, von hier seine lokalen und überregionalen Netzwerke pflegte und schreckliche Taten beging?  \n In seinem Vortrag erläutert René Hahn\, wie sich viele Zwickauer:innen bemühen\, eine angemessene Auseinandersetzung mit dem Komplex zu führen und welche Widerstände ihnen begegnen. Dabei wird auch die Solidarität mit den Betroffenen und ihren Angehörigen beleuchtet und deren Lebensgeschichten und Schicksale nach den Taten aufgezeigt.  \nRené Hahn ist Stadtrat für Die Linke in Zwickau und beteiligt an vielen Projekten\, die sich vor Ort mit dem NSU-Komplex und seinen Auswirkungen beschäftigen. \nEintritt frei. \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Bad Düben
DESCRIPTION:Der Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nBad Düben | 6.\,13. und 20. November 2025 | Naturparkhaus Bad Düben\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung mit Matthias Brandis: „Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ | Meißen
DESCRIPTION:🕯️ Erinnerung wachhalten – 87 Jahre Reichspogromnacht 🕯️ \nAm 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. \nIn dieser Nacht wurden überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt\, jüdische Geschäfte zerstört\, Menschen misshandelt\, verschleppt und getötet. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime. \nAuch in Meißen gedenken wir der Opfer – mit mehreren Veranstaltungen\, zu denen wir herzlich einladen: \n📖 07.11.2025 – 19:00 Uhr – Domherrenhaus Meißen \nAutorenlesung mit Matthias Brandis:\n„Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ \nMatthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung\, die er auch an seine eigenen fünf Kinder weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. Dies führte zu einer Akkulturation aller Familienmitglieder mit den unterschiedlichsten Berufen und Positionen in Pädagogik\, Wissenschaft\, Wirtschaft und Kultur. Ab 1933 wurden die Familienstrukturen auseinandergerissen\, der Großteil flüchtete in verschiedene Länder auf der ganzen Welt. Wenigen gelang es\, in Deutschland zu überleben. Fünf Mitglieder wurden ins KZ Theresienstadt deportiert. Nur eine überlebte dieses Lager und verstarb 1948 an den Folgen der Lagerhaft. \n🚶‍♀️ 09.11.2025 – 15:00 Uhr – Stolperstein-Gedenkweg \nTreffpunkt: Marktplatz Meißen\, vor dem Rathaus \nZu Erinnerung an die Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Meißner Bürgerinnen und Bürger ab dem 9.11.1939 laden wir als Bürgerinitiative Stolpersteine Meissen e.V. zusammen mit dem Bunten Meißen – Bündnis Zivilcourage e. V. wieder zum Stolperstein – Gedenkweg ein. Wir treffen uns am 9.11.2025 um 15.00 Uhr auf dem Meißener Markt vor dem Rathaus und gehen dann – entlang der Stationen der verlegten Stolpersteine. Dabei sind Erinnerungen aufgrund der uns vorliegenden biographischen Zeugnisse unserer ehemaligen Mitbürger zu hören. Der Stolperstein -Weg führt uns zuerst in die Elbstraße und danach- je nach Wetterlage – noch weiter in die Gerbergasse und die Görnischer Gasse. \n🎶 09.11.2025 – 17:00 Uhr – Frauenkirche Meißen \nKonzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer\, veranstaltet von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra. \nJiddische Lieder und Klesmermusik laden zum Innehalten und Erinnern ein. \nKarten sind an der Abendkasse erhältlich. \nWeitere Informationen (Instagram)
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/autorenlesung-mit-matthias-brandis-meines-grossvaters-geige-das-schicksal-der-hamburger-juedischen-familien-wohlwill-und-dehn-meissen/
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SUMMARY:Lesung: „Meines Großvaters Geige“ | Meißen
DESCRIPTION:Wir laden herzlich ein zur Lesung mit Matthias Brandis. \nIn seinem Buch „Meines Großvaters Geige“ erzählt Brandis die bewegende Geschichte der jüdischen Familien Wohlwill und Dehn aus Hamburg über 200 Jahre hinweg – von Liberalität und Bildung bis zu Verfolgung\, Flucht und Verlust unter der NS-Herrschaft. \nDie Lesung gibt Raum für Erinnerung\, Nachfragen und Gespräch. \n🗓 Freitag\, 07.11.2025\n🕖 19:00 Uhr\n📍 Domherrenhaus Meißen \nDer Eintritt ist kostenlos. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Creative Tools im November – Workshop zu kreativen Ausdrucksformen\, partizipativer Erinnerung und gesellschaftlicher Sensibilisierung | Chemnitz
DESCRIPTION:Diskriminierung\, Rassismus und gesellschaftliche Ausschlüsse prägen individuelle und kollektive Erfahrungen. Die Workshop-Reihe „Creative Tools“ bietet einen Raum\, diese Erfahrungen durch Kunst\, Musik\, Video oder Tanz kreativ auszudrücken und Geschichten sichtbar zu machen. Wir arbeiten partizipativ\, indem Teilnehmende persönliche und kollektive Erinnerungen aktiv gestalten und dadurch Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft verbinden.  \nFolgendes erwartet euch in dem Workshop:  \nTheorie | Einführung zum NSU-Komplex\, orientalismus-theoretische Perspektiven (nach Edward Said)\, mörderische Identitäten (nach Amin Maalouf) und Subalternität (nach Gayatri Spivak).  \nAusstellung | Führung durch die Ausstellung „Offener Prozess“\, bei der die Geschichten und Realitäten der Opfer des NSU-Komplex und ihrer Angehörigen vermittelt werden  \nKreatives Arbeiten | Teilnehmende entwickeln individuelle oder gemeinschaftliche Projekte und erlernen Werkzeuge für den eigenen Ausdruck.  \nEintritt frei. Anmeldung und Rückfragen: assembly@offener-prozess.de \nLeitung: Adam Harfouch  \nDie Veranstaltung findet in arabischer und deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich (bitte bei der Anmeldung mit angeben).  \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:"What happened to Rosa?": Trans* history in Germany | Dresden
DESCRIPTION:«Что случилось с Розой?»: история транс* людей в Германии \n🗓 8 ноября\, суббота 17:00\n📍 Kosmotique e.V.\, Martin-Luther-Straße 13\, 01099 Dresden\n🗣 Язык: английский\n➡️ Вход свободный \nМы приглашаем тебя отправиться с нами в путешествие в Берлин 1934 года\, время\, когда у власти были нацисты. У тебя есть хорошая подруга по имени Роза\, транс-женщина\, которая обожает свою кошку. Но однажды Роза исчезает. Куда она пропала? Что с ней случилось? После совместного прохождения игры мы узнаем больше об историческом контексте того времени и поговорим о культуре памяти гендерно нонконформных людей во времена нацизма. \nЭта игра — часть проекта «Queer Identities in Different Times» (Квир-идентичности в различные времена). Она создана совместно Educat Collective\, Unicode Collective\, транс* историк:ами Кай* Бруст и участни:цами интерактивного воркшопа. \nИллюстрации нарисованы Фине\, колле:жанкой из @educatkollektiv \nПри финансовой поддержке House of Resources Dresden+ \n❤️‍🩹 „What happened to Rosa?“: Trans* history in Germany \n🗓 8 November\, Saturday\, 17:00\n📍 Kosmotique e.V.\, Martin-Luther-Straße 13\, 01099 Dresden\n🗣 Language: Englisch\n➡️ Free of charge \nWe invite you to go on a journey in 1934 in Berlin under Nazi rule. You have a good friend named Rosa\, a trans woman who loves her cat. But one day she disappears. Where did she go? What happened to Rosa? After playing through the game together\, we will learn more about the historic background and engage in a discussion around the topic of remembrance of gender nonconforming people during NS times. \nThis point and click game is part of Queer Identities in Different Times project. It was created collaboratively by Educat Collective\, Unicode Collective\, trans historian Kai* Brust and participants of the participatory workshop. \nThe illustrations are created by Fine from #transrights\nFinancially supported by the House of Resources Dresden+ \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Stolpersteine — Aktion und queerer historischer Rundgang durch Altstadt | Dresden
DESCRIPTION:«Камни преткновения»: акция и квир-экскурсия по Альтштадт \n🗓 9 ноября\, воскресенье\, 14:00\n📍 остановка Sachsenallee\, 01307 Dresden\n🗣 Язык: немецкий и русский\n➡️ Участие бесплатное \nВ ночь с 9 на 10 ноября 1938 года в нацистской Германии произошла так называемая «Ночь погромов» — насильственное\, организованное государством нападение на евреев\, их магазины и учреждения. Эта ночь стала поворотным моментом: от изоляции к систематическому преследованию и уничтожению евреев. \nВ память об этом Quarteera Sachsen организует акцию и квир-экскурсию по району Альтштадт. Опираясь на истории людей\, которые были преследованы\, убиты или вынуждены бежать под нацистским режимом\, мы хотим вспомнить о них и противостоять забвению Холокоста. \nПри финансовой поддержке House of Resources Dresden+ \n⭐️ Stolpersteine — Aktion und queerer historischer Rundgang durch Altstadt \n🗓 9. November\, Sonntag\, 14:00\n📍 Haltestelle Sachsenallee\, 01307 Dresden\n🗣 Sprache: Deutsch und Russisch\n➡️ Die Teilnahme ist kostenfrei \nIn der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fand in nationalsozialistischem Deutschland die sogenannte Reichspogromnacht statt – ein gewalttätiger\, staatlich organisierter Angriff auf jüdische Menschen\, Geschäfte und Einrichtungen. Diese Nacht markierte einen Wendepunkt: Von Ausgrenzung hin zur systematischen Verfolgung und Ermordung von Jüd:innen im Holocaust. \nZum Gedenken daran veranstaltet Quarteera Sachsen eine gemeinsame Aktion zum Reinigen von Stolpersteinen sowie einen queeren Stadtrundgang durch die Altstadt. Anhand der Geschichten von Menschen\, die unter dem NS-Regime verfolgt\, ermordet oder zur Flucht gezwungen wurden\, wollen wir an diese Menschen erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. \nGefördert durch das House of Resources Dresden+ \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Stolperstein-Gedenkweg | Meißen
DESCRIPTION:🕯️ Erinnerung wachhalten – 87 Jahre Reichspogromnacht 🕯️ \nAm 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. \nIn dieser Nacht wurden überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt\, jüdische Geschäfte zerstört\, Menschen misshandelt\, verschleppt und getötet. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime. \nAuch in Meißen gedenken wir der Opfer – mit mehreren Veranstaltungen\, zu denen wir herzlich einladen: \n📖 07.11.2025 – 19:00 Uhr – Domherrenhaus Meißen \nAutorenlesung mit Matthias Brandis:\n„Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ \nMatthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung\, die er auch an seine eigenen fünf Kinder weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. Dies führte zu einer Akkulturation aller Familienmitglieder mit den unterschiedlichsten Berufen und Positionen in Pädagogik\, Wissenschaft\, Wirtschaft und Kultur. Ab 1933 wurden die Familienstrukturen auseinandergerissen\, der Großteil flüchtete in verschiedene Länder auf der ganzen Welt. Wenigen gelang es\, in Deutschland zu überleben. Fünf Mitglieder wurden ins KZ Theresienstadt deportiert. Nur eine überlebte dieses Lager und verstarb 1948 an den Folgen der Lagerhaft. \n🚶‍♀️ 09.11.2025 – 15:00 Uhr – Stolperstein-Gedenkweg \nTreffpunkt: Marktplatz Meißen\, vor dem Rathaus \nZu Erinnerung an die Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Meißner Bürgerinnen und Bürger ab dem 9.11.1939 laden wir als Bürgerinitiative Stolpersteine Meissen e.V. zusammen mit dem Bunten Meißen – Bündnis Zivilcourage e. V. wieder zum Stolperstein – Gedenkweg ein. Wir treffen uns am 9.11.2025 um 15.00 Uhr auf dem Meißener Markt vor dem Rathaus und gehen dann – entlang der Stationen der verlegten Stolpersteine. Dabei sind Erinnerungen aufgrund der uns vorliegenden biographischen Zeugnisse unserer ehemaligen Mitbürger zu hören. Der Stolperstein -Weg führt uns zuerst in die Elbstraße und danach- je nach Wetterlage – noch weiter in die Gerbergasse und die Görnischer Gasse. \n🎶 09.11.2025 – 17:00 Uhr – Frauenkirche Meißen \nKonzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer\, veranstaltet von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra. \nJiddische Lieder und Klesmermusik laden zum Innehalten und Erinnern ein. \nKarten sind an der Abendkasse erhältlich. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Konzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer | Meißen
DESCRIPTION:🕯️ Erinnerung wachhalten – 87 Jahre Reichspogromnacht 🕯️ \nAm 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. \nIn dieser Nacht wurden überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt\, jüdische Geschäfte zerstört\, Menschen misshandelt\, verschleppt und getötet. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime. \nAuch in Meißen gedenken wir der Opfer – mit mehreren Veranstaltungen\, zu denen wir herzlich einladen: \n📖 07.11.2025 – 19:00 Uhr – Domherrenhaus Meißen \nAutorenlesung mit Matthias Brandis:\n„Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ \nMatthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung\, die er auch an seine eigenen fünf Kinder weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. Dies führte zu einer Akkulturation aller Familienmitglieder mit den unterschiedlichsten Berufen und Positionen in Pädagogik\, Wissenschaft\, Wirtschaft und Kultur. Ab 1933 wurden die Familienstrukturen auseinandergerissen\, der Großteil flüchtete in verschiedene Länder auf der ganzen Welt. Wenigen gelang es\, in Deutschland zu überleben. Fünf Mitglieder wurden ins KZ Theresienstadt deportiert. Nur eine überlebte dieses Lager und verstarb 1948 an den Folgen der Lagerhaft. \n🚶‍♀️ 09.11.2025 – 15:00 Uhr – Stolperstein-Gedenkweg \nTreffpunkt: Marktplatz Meißen\, vor dem Rathaus \nZu Erinnerung an die Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Meißner Bürgerinnen und Bürger ab dem 9.11.1939 laden wir als Bürgerinitiative Stolpersteine Meissen e.V. zusammen mit dem Bunten Meißen – Bündnis Zivilcourage e. V. wieder zum Stolperstein – Gedenkweg ein. Wir treffen uns am 9.11.2025 um 15.00 Uhr auf dem Meißener Markt vor dem Rathaus und gehen dann – entlang der Stationen der verlegten Stolpersteine. Dabei sind Erinnerungen aufgrund der uns vorliegenden biographischen Zeugnisse unserer ehemaligen Mitbürger zu hören. Der Stolperstein -Weg führt uns zuerst in die Elbstraße und danach- je nach Wetterlage – noch weiter in die Gerbergasse und die Görnischer Gasse. \n🎶 09.11.2025 – 17:00 Uhr – Frauenkirche Meißen \nKonzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer\, veranstaltet von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra. \nJiddische Lieder und Klesmermusik laden zum Innehalten und Erinnern ein. \nKarten sind an der Abendkasse erhältlich. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Die deutschsprachige Literatur der Frauen aus dem KZ Ravensbrück | Leipzig
DESCRIPTION:Erzähltes Leben nach dem Holocaust im geteilten Deutschland \nLesung und Gespräch mit Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt \nAnmeldung unter shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/6shr1 \nEine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Länderbüro Mitteldeutschland und der Wilhelm-Külz-Stiftung \nOrt\nCapa-Haus\nJahnallee 61\nLeipzig\, Sachsen 04177 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwei Generationen – ein Gedächtnis: Sinti und Roma zwischen Holocaust und Gegenwart// Filme und Gespräch | Wurzen
DESCRIPTION:Der Abend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet \nOrt\nD5 in Wurzen \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/zwei-generationen-ein-gedaechtnis-sinti-und-roma-zwischen-holocaust-und-gegenwart-filme-und-gespraech-wurzen/
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Delitzsch
DESCRIPTION:Der Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film und Gespräch: Zwei Generationen – ein Gedächtnis: Sinti und Roma zwischen Holocaust und Gegenwart | Zwenkau
DESCRIPTION:Der Filmabend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet. \n** „Dui Rroma“ (Regie: Iovanca Gaspar) zeigt einen tiefgehenden Dialog zwischen Hugo und dem Musiker Adrian Gaspar – ihre Begegnung wird zur Brücke zwischen Leid und Ausdruckskraft\, Erinnerung und Musik. \n** „Wesley schwimmt“ (Buch & Regie: Adrian Oeser) begleitet Hugos Urenkel Wesley\, der 14-jährig mit seiner Mutter eine Reise zur Gedenkstätte Auschwitz unternimmt. Ein mutiges Porträt von Spurensuche\, Erbe und jungem Engagement gegen Antiziganismus. \nIm Anschluss diskutieren wir mit: \nIovanca Gaspar – Regisseurin von Dui Rroma\nGjulner Sejdi – Vorsitzender des sächsischen Verbandes Romano Sumnal \nDies ist eine Veranstaltung des Romano Sumnal e.V. Roma und Sinti Sachsen. \n\nEintritt frei \nDer Filmabend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet. \n** „Dui Rroma“ (Regie: Iovanca Gaspar) zeigt einen tiefgehenden Dialog zwischen Hugo und dem Musiker Adrian Gaspar – ihre Begegnung wird zur Brücke zwischen Leid und Ausdruckskraft\, Erinnerung und Musik. \n** „Wesley schwimmt“ (Buch & Regie: Adrian Oeser) begleitet Hugos Urenkel Wesley\, der 14-jährig mit seiner Mutter eine Reise zur Gedenkstätte Auschwitz unternimmt. Ein mutiges Porträt von Spurensuche\, Erbe und jungem Engagement gegen Antiziganismus. \nIm Anschluss diskutieren wir mit: \nIovanca Gaspar – Regisseurin von Dui Rroma\nGjulner Sejdi – Vorsitzender des sächsischen Verbandes Romano Sumnal \nDies ist eine Veranstaltung des Romano Sumnal e.V. Roma und Sinti Sachsen. \n\nEintritt frei\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:GETEILTE GESCHICHTEN – Jüdische und migrantische Perspektiven auf die Wiedervereinigung und die Zeit danach Vernetzungstreffen für Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung | Dresden
DESCRIPTION:Die Geschichte der Wiedervereinigung 1989/1990 hat insbesondere den Osten Deutschlands\ndeutlich geprägt. Die Spuren dieser Geschichte sind auch heute noch wahrnehmbar und beeinflussen das Leben von Menschen\, vor allem auch in ländlichen Räumen. Gleichzeitig sind die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichten\, aber auch von Juden*Jüdinnen aus dieser Zeit häufig unbekannt.\nWie kann eine inklusive Erinnerungskultur gelingen\, die den unterschiedlichen Geschichten und teils schmerzhaften Erfahrungen aller in Deutschland lebenden Menschen gerecht wird? Wie können jüdische und migrantische Stimmen zu ihren Perspektiven auf Wiedervereinigung und Transformationszeit befragt und sichtbar gemacht werden?\nMit dem Vernetzungstreffen »Geteilte Geschichten – Jüdische und migrantische Perspektiven auf die Wiedervereinigung und die Zeit danach« möchten wir die Vielfalt der Geschichten zur Wendezeit 1989/90 bis zur Gegenwart in den Fokus rücken. Wir wollen Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit miteinander vernetzen und sie einladen\, Methoden und Ansätze für die eigene Praxis kennenzulernen. \nEs fallen keine Kosten für Übernachtung (23. auf den 24.11.2025) und Verpflegung an. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Die Reisekosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Übernahme der Reisekosten haben\, melden Sie sich bitte bei uns. Bei Nichtanreise müssen die Gebühren für das Hotel selbst übernommen werden. \nReferent*innen: \nAngelika Nguyen (Autorin\, Regisseurin und Filmjournalistin)\, Anne Goldenbogen (goldenbogen\, Bildung im Widerspruch e.V.)\, Sok Kierng Elisa Ly (Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.)\, Anujah Fernando (Kuratorin der Ausstellung »Ist die Wende\nzu Ende?«)\, Sandra Anusiewicz-Baer (Hochschule für jüdische Studien Heidelberg)\, Hannah Maria Liedtke (Jugendgeschichtsprojekte in ländlichen Räumen\nzur Stärkung marginalisierter Perspektiven) \nModerator*innen: Hannah Maria Liedtke \nVeranstalter*innen: Anne Frank Zentrum e.V. \nVeranstaltungsort: Hygienemuseum Dresden\nLingnerplatz 1\, 01069 Dresden \nAnmeldung unter: https://www.annefrank.de/bildungsarbeit/fortbildungen/anmeldung-geteilte-geschichten (Anmeldefrist 23.10.2025) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Jugendgeschichtstage in Sachsen | Dresden
DESCRIPTION:Junge Perspektiven auf regionale Geschichte \nDas Durchstöbern von Archiven\, das Erkunden von Stadtvierteln\, das Lesen alter Briefe oder das Gespräch mit Zeitzeug*innen – so erschließen Jugendliche die Geschichten ihrer Region und bringen sie neu ans Licht. Junge Menschen aus ganz Sachsen haben in den vergangenen Monaten Schicksale und Ereignisse recherchiert\, dokumentiert und kreativ aufbereitet. Ihre Ergebnisse präsentieren sie nun der Öffentlichkeit: Am 27. und 28. November 2025 finden im Sächsischen Landtag in Dresden die 21. Jugendgeschichtstage statt. \nSpurensuche quer durch Sachsen \nSeit Mai sind 17 Jugendgruppen in ganz Sachsen auf Spurensuche gegangen. Schritt für Schritt haben sie verborgene Geschichten ans Licht geholt\, Fragen gestellt und Antworten gefunden. Entstanden sind Ausstellungen\, Filme\, Broschüren und Modelle\, die Brücken von längst vergangenen Ereignissen in unsere Gegenwart schlagen – und zugleich den Blick auf eine gemeinsame Zukunft unserer Gesellschaft öffnen. \nProgramm in Dresden \nDer Auftakt am Donnerstag\, 27. November\, steht im Zeichen der Bildung: In Workshops und Exkursionen setzen sich die Jugendlichen mit gesellschaftlichen und historischen Themen auseinander – von Punk in der DDR über Schule im Wandel bis hin zu Queerness in der Kunst. Auch das Erinnerungsprojekt „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug*innen“ kann dabei erlebt werden. \nAm Freitag\, 28. November\, begrüßen Landtagspräsident Alexander Dierks\, Susann Rüthrich\, Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung\, sowie die Sächsische Jugendstiftung die Teilnehmenden im Plenarsaal. Ab 11 Uhr öffnen sich die Türen für Besucher*innen: Beim Projektmarkt präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse. Neben Ausstellungen und Mitmachaktionen erwarten das Publikum ein Jugendgeschichtstagskino sowie ein gemeinsames Quiz. Um 16 Uhr endet der Tag mit der Preisverleihung: Eine Jury zeichnet die besten Projekte aus – und auch das Publikum kürt sein eindrucksvollstes Projekt. \nVirtuelle Begegnung mit Zeitzeug*innen \nEin besonderes Highlight ist in diesem Jahr die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug*innen“ des Brandenburg Museums für Zukunft\, Gegenwart und Geschichte auf dem Landtagsvorplatz. Besucher*innen können hier per VR-Brille fünf jüdischen Überlebenden begegnen – eine eindrückliche Erfahrung\, die Geschichte auf neue Weise erfahrbar macht. \nEinladung an die Öffentlichkeit \nAlle Interessierten sind herzlich eingeladen\, am Freitag\, 28. November 2025\, von 11 bis 16 Uhr\, die Projekte der Jugendgruppen im Sächsischen Landtag zu entdecken\, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sich von ihren Perspektiven auf die Geschichte Sachsens inspirieren zu lassen. \nHintergrund \nDie Jugendgeschichtstage sind der jährliche Höhepunkt des Programms Spurensuche der Sächsischen Jugendstiftung. In Kooperation mit dem Sächsischen Landtag und unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten wird regionale Geschichtsarbeit von Jugendlichen unterstützt und sichtbar gemacht. Gefördert werden die Jugendgeschichtstage durch das Sächsische Staatsministerium für Gesundheit\, Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Human rights for everyone! Wessen Geschichte zählt? Workshop zum Thema kritisch-historische Bildung und Erinnerungsarbeit in Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Workshop zum Thema kritisch-historische Bildung und Erinnerungsarbeit in Dresden\n28.11.- 01.12.2025 Beginn Freitag 14 Uhr\, Ende Montag 14 Uhr \nDie Auseinandersetzung mit Geschichte\, mit den Erfahrungen und Folgen des Nationalsozialismus\, ist wichtig\, um Ereignisse der Gegenwart einordnen zu können. „Wessen Erinnerung zählt?“\, fragt Mark Terkessidis. Er spricht sich für eine Geschichtsschreibung aus\, die „multidirektional“ ist\, also beispielsweise weiße Flecken des bisherigen Erinnerns\, wie den deutschen Kolonialismus\, bewusst in den Fokus rückt. Andererseits appelliert er\, nicht „kompetitiv“ zu sein\, und Opfergruppen nicht gegeneinander auszuspielen. Was kann historische Bildungsarbeit leisten? Und was passiert\, wenn Erinnerung instrumentalisiert wird\, oder von einem sogenannten Ende des Schuldkults gesprochen wird? \nWir besuchen Orte des Erinnerns in Dresden\, setzen uns mit lokalem Erinnern an den Nationalsozialismus in Mittelsachsen auseinander und besuchen die Gedenkstätte Pirna Sonnenstein. Außerdem werden wir Methoden der historisch-politischen Bildungsarbeit ausprobieren und reflektieren. Das Seminar richtet sich an alle Interessierte am Thema aber vor allem an Multiplikator:innen\, die sich gerne im Bereich der historischen Bildung weiterbilden möchten. \nDas Seminar richtet sich an alle Interessierte am Thema aber vor allem an Multiplikator*innen\, die sich gerne im Bereich der historischen Bildung weiterbilden möchten. \nGebühr 140 Euro / 80 Euro inkl. F/U und zwei Abendessen. Der Teilnahmebeitrag trägt zu zwei Drittel zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Ort Dresden und Pirna\, wir bemühen uns um einen rollstuhlgerechten Zugang zu allen Räumen und sprechen das gerne im Vorfeld ab Team Susanne Gärtner\, Sozialarbeiterin & Kulturwissenschaftlerin; Sophie Spitzner\, Sozialarbeiterin & Hochschuldozentin Hinweis Die Plätze sind begrenzt. Bitte so früh wie möglich anmelden\, damit wir planen können. Ansprechpartnerin Susanne Gärtner\, susanne.gaertner@riesa-efau.de \nTermine:\n– 28.11.2025\, 14:00 – 21:00 Uhr\n– 29.11.2025\, 09:00 – 20:00 Uhr\n– 30.11.2025\, 09:00 – 20:00 Uhr\n– 01.12.2025\, 09:00 – 14:00 Uhr \nKursleitung: Susanne Gärtner / Sozialpädagogin & Kulturwissenschaftlerin \nKosten: 140\,00 Euro / 80\,00 Euro\nAltersgruppe: Erwachsene\, Jugendliche\, Senior:innen\n\nOrt: DachAtelierWerkstatt\, riesa efau\, Adlergasse 14\, 3. OG\, 01067 Dresden Friedrichstadt (nicht barrierefrei zugänglich)
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SUMMARY:Baseball bat years – the 90s in Zwickau | Zwickau
DESCRIPTION:You witnesses of the baseball bat years. Talk and write about the nineties and noughties. It’s about time.’ This was journalist Christian Bangel’s response in October 2019 to an interview with Hendrik Bolz\, author of ‘Nullerjahre’ (The Noughties). Within the first ten days\, there were almost 3\,000 responses. Memories of everyday violence in the east of the republic. People from Zwickau and the surrounding region delve into the post-reunification period and tell stories that have been suppressed but still resonate in our city today. \nAn event as part of NOVEMBERTAGE \nThis measure is co-financed with tax revenue based on the budget approved by the Saxon state parliament. \n\nDetails\n\n\nEintritt\nkostenfrei\nVeranstaltungsort\nSaal\, Alter Gasometer\nKleine Biergasse 3\nZwickau\, 08056\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/baseball-bat-years-the-90s-in-zwickau-zwickau/
LOCATION:Landkreis Zwickau
CATEGORIES:Podium | Gespräch
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