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SUMMARY:Lesung mit Susanne Siegert zu „Gedenken neu denken“ | Pirna
DESCRIPTION:Susanne Siegert\, geboren 1992\, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Auf Instagram und TikTok klärt sie unter @keine.erinnerungskultur mit dem Slogan »Alles\, was du in der Schule NICHT über Nazi-Verbrechen lernst« über den Holocaust auf. Für ihre innovative Arbeit erhielt sie 2024 den Grimme Online Award und 2025 den Margot Friedländer Preis. \nIn Pirna liest Susanne Siegert aus ihrem neu erschienenen Buch „Gedenken neu denken“ und spricht darüber\, wie sich unsere Erinnerungskultur verändern muss. Dabei plädiert sie für eine pluralistische\, neue Gedenkarbeit. Es brauche einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern.Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen\, um weniger bekannte Orte\, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt sie in ihrem Buch\, wie wichtig eine aktivere\, vielfältigere Gedenkkultur ist\, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen. \nOrt\nWird noch bekanntgegeben \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Neue Freiräume\, neue Abhängigkeiten? Zivilgesellschaftlicher Aufbruch und staatliche Erinnerungspolitik im wiedervereinten Deutschland | Leipzig
DESCRIPTION:Nach der Wiedervereinigung erlebte der zivilgesellschaftliche Erinnerungsaktivismus in der Bundesrepublik eine Hochkonjunktur. Zugleich intensivierte sich auch das staatliche Engagement auf dem geschichtspolitischen Feld. Neben die Aufarbeitung der NS-Verbrechen trat nun zusätzlich die Auseinandersetzung mit der Unrechtsgeschichte der SBZ/DDR. \nWelche Ziele hatten zivilgesellschaftliche Initiativen\, was waren staatliche Anliegen? Welche Interessenkonflikte entwickelten sich zwischen den unterschiedlichen erinnerungspolitischen Akteuren? Und welche Auswirkungen hatten die damaligen Entwicklungen langfristig auf die bundesrepublikanische Gedenkstättenlandschaft? \nGäste:\nDr. Anna Kaminsky (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)\nDr. Thomas Lutz (ehem. Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors)\nDr. Josephine Ulbricht (Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig)\nProf. Dr. Jens-Christian Wagner (Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora) \nModeration:\nDr. Petra Haustein (Netzwerk Zeitgeschichte\, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten) \nBegrüßung:\nJohannes Neuer (Direktor Deutsche Nationalbibliothek Leipzig) \nVorstellung des Deutschen Exilarchivs\nDr. Sylvia Asmus (Direktorin des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der DNB) \nEinführung in die Veranstaltungsreihe\nJonas Kühne (sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus) \nVeranstaltet von der sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek \nIn Kooperation mit:\nStiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora\nNS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln\nStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte\nStiftung Topographie des Terrors\nBundeszentrale für politische Bildung\nLehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Universität Jena \nEintritt frei\nZur Anmeldung: DNB.de/Gedenkstätten \nLivestream zur Veranstaltung: „Nach der Generation Aufarbeitung” auf Youtube\nWebsite der Veranstaltungsreihe: Nach der Generation Aufarbeitung \nOrt\nDeutsche Nationalbibliothek\, Deutsches Exilarchiv 1933-45\, Deutscher Platz 1\, Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:HOHENECK – Geschichte(n) politischer Verfolgung in der DDR | Dresden & Hoheneck
DESCRIPTION:Der oftmals (n)ostalgische Rückblick auf die DDR-Zeit verklärt ihre Schattenseiten. Besonders in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauengefängnisses Hoheneck werden sie hör- und fühlbar. Von 1950 bis 1989 saßen dort mehrere tausend Frauen ein\, darunter viele politisch Verfolgte. Unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert\, zeugen ihre persönlichen Geschichten sowohl von Leid als auch von Durchhaltevermögen\, Mut und Solidarität. Zusammen mit dem Besuch bei der Sächsischen Landesbeauftragen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dresden wird deutlich\, wie autoritäre Systeme individuelle Freiheiten einschränken\, wie Überwachung und Machtmissbrauch den Alltag in der DDR prägten und welche Bedeutung Widerstand und Zivilcourage bis heute haben. \n\nVorläufiges Tagesprogramm \n\nBesuch & Gespräch mit der stellv. Sächsischen Landesbeauftragen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dresden\, Dr. Teresa Tammer\nTransfer nach Hoheneck\nFührung durch die Gedenkstätte des ehemaligen Frauengefängnisses Hoheneck\nZeitzeugingespräch mit einer ehemaligen Inhaftierten\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n50\,- €\n25\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk \n\n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mahngang „Täter*innenspuren” mit zwei Beiträgen von RomaRespekt | Dresden
DESCRIPTION:Der Mahngang „Täter*innenspuren” 2026 steht unter dem Titel „Dresden\, die unmenschliche Stadt“ und setzt sich damit bewusst mit dem Mythos der „unschuldigen“ Stadt auseinander. Im Jahr der jüdischen Kultur rückt dieser Mahngang Werte wie Humanismus und Solidarität in den Mittelpunkt und richtet den Blick auf Täter*innen und Institutionen\, die an Verfolgung\, Ausgrenzung und Mord beteiligt waren. \nDer Rundgang beginnt um 14:00 Uhr am Glockenspielpavillon des Dresdner Zwingers. Von dort thematisieren Stationen die Rolle kirchlicher Akteure\, der Polizei als Instrument nationalsozialistischer Verfolgung\, die rassenpolitische Praxis des Stadtgesundheitsamtes sowie weibliche Täter*innenschaft im Kontext pseudowissenschaftlicher „Rassenforschung“. Der Mahngang endet am Zoo Dresden mit der Frage nach dem Umgang mit der eigenen Geschichte der Völkerschauen. \nDer Mahngang versteht sich als Beitrag zu einer solidarischen Erinnerungskultur\, die Täter*innen-Handeln sichtbar macht und zugleich jene Werte betont\, denen es entgegenstand. \nORT: Treff vor dem Glockenpavillion am Dresdner Zwinger \nWeitere Informationen
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SUMMARY:SAY THEIR NAMES: Gedenkkundgebung\, Filmscreening und Gespräch zum rassistischen Anschlag in Hanau | Chemnitz
DESCRIPTION:Der sechste Jahrestag des rassistischen Anschlages in Hanau steht bevor. Jedes Jahr\, jeden Monat sprechen wir neun Namen aus – stellvertretend für alle Opfer rechter\, rassistischer\, antimuslimischer und antisemitischer Gewalt. Dieses Jahr kommt ein zehnter Name dazu. Ibrahim Akkuş starb an den Spätfolgen des Anschlages. Unser Gedenken gilt ihnen allen.\nSeit sechs Jahren tragen die Angehörigen und Betroffenen Schmerz und Wut mit sich. Für sie bedeutet Erinnern\, die Geschichte immer wieder zu erzählen – so\, wie sie wirklich geschehen ist. Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit. \nDie Namen der Ermordeten klagen an und zwingen uns\, den rassistischen Normalzustand beim Namen zu nennen – institutioneller Rassismus in Behörden\, tödliche Polizeigewalt\, rassistische Politik. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern echte Solidarität statt hohler Gesten.\nZum sechsten Jahrestag ist unsere Botschaft eindeutig: Erinnern heißt verändern. Erinnern heißt handeln. Erinnern heißt kämpfen. Erinnern heißt\, füreinander einzustehen und aufeinander achtzugeben. \nDeshalb organisieren wir auch in Chemnitz eine Gedenkkundgebung für die Ermordeten des rassistischen Anschlags in Hanau: \nSie findet am 19. Februar 2026 ab 17 Uhr am Johannisplatz statt. Lasst uns zusammen kommen\, Kerzen niederlegen und gedenken. \nAnschließend laden wir zu einer Filmvorstellung mit Gespräch ein.\nKommt dazu gerne ab 17:45 Uhr ins NSU-Dokumentationszentrum (Johannisplatz 8\, Chemnitz). Dort zeigen wir die Dokumentation „Hanau – eine Nacht und ihre Folgen“ und wollen gemeinsam darüber sprechen. \nDie Veranstaltung wird auf deutsch und englisch stattfinden. \nKommt zusammen\, erinnert gemeinsam und macht SAY THEIR NAMES überall sichtbar. Laut. Entschlossen. Solidarisch. \nSAY THEIR NAMES. Immer. Überall. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Hanau Gedenken | Leipzig
DESCRIPTION:Am 19. Februar 2026 jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau zum sechsten Mal. Auch sechs Jahre nach der Tat ist klar: Weder in der Ermittlungslage noch an der gesellschaftlichen Aufarbeitung des Anschlags ist Bewegung zu vermerken. Noch immer keine Aufklärung\, noch immer keine Konsequenzen. \nIn Gedenken an die Opfer und in Solidarität mit den Hinterbliebenen rufen wir zu einer Kundgebung in Leipzig auf. \nNachdem ein weiteres Opfer des Anschlages kürzlich an den Spätfolgen seiner Verletzungen verstorben ist\, erinnern wir an die mittlerweile zehn Menschen\, die aus rassistischen Motiven ermordet wurden: \nGökhan Gültekin\, Sedat Gürbüz\, Said Nesar Hashemi\, Mercedes Kierpacz\, Hamza Kurtović\, Vili Viorel Păun\, Fatih Saraçoğlu\, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov\, Ibrahim Akkuş \nDie Kundgebung wird von einem breiten Bündnis organisiert\, bestehend aus:\n• Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus Leipzig\n• IL Leipzig\n• We’ll Come United\n• Perspectives\n• Haus der sozialen Vielfalt\n• Widersetzen\n• Engagierten Einzelpersonen und unterstützenden Initiativen \nProgramm & Inhalte:\nDie Veranstaltung wird von Manda und Fabian (Mitorganisatorin des Bündnis Hanau-Gedenken Leipzig) moderiert. Redner:innen sind engagierte Personen aus Leipzig\, darunter Vertreter:innen (post-)migrantischer Organisationen\, der kritischen Zivilgesellschaft sowie Stimmen aus der Betroffenenperspektive.\nIm Zentrum stehen das gemeinsame Erinnern\, sowie die erneute Forderung nach Aufklärung\, Verantwortung und Konsequenzen. Es wird eine Schweigeminute geben und Spenden werden für die Initiative 19. Februar und die Bildungsinitiative Ferhat Unvar gesammelt. Im Anschluss steht ein Safer Space für von Rassismus Betroffene mit Küfa\, sowie Austausch- und Kreativangeboten fußläufig offen. \nUnsere Anteilnahme gilt den Familien\, Freund:innen und Bekannten der Ermordeten. Gleichzeitig mahnen wir: Sechs Jahre nach dem Anschlag gibt es weder eine umfassende juristische Aufarbeitung noch politische Konsequenzen. Rassistische Gewalt wird weiterhin verharmlost\, Verantwortlichkeiten werden nicht benannt\, Versäumnisse nicht aufgeklärt. \nIm Anschluss an die Gedenkveranstalung steht ausschließlich für von Rassismus Betroffene Menschen ein sorgsamer Raum zum Nachklang mit Austausch\, Kreativangebot und Küfa offen. Die Adresse gibt es auf Anfrage oder auf unserem Instagramkanal: hanau.gedenken.leipzig \nHintergrund:\nAm 19. Februar 2020 wurden in Hanau 9 Menschen aus rassistischen Motiven getötet. Der Anschlag in Hanau war kein sogenannter „Einzelfall“\, sondern das Ergebnis jahrelanger rassistischer Hetze – insbesondere gegen migrantisch markierte Menschen. Diese Narrative prägen staatliches Handeln\, etwa durch rassistische Polizeipraktiken. Der Begriff der „Kette des Versagens“ beschreibt die Umstände des Anschlages: Ein nicht funktionierender Notruf\, ein verschlossener Notausgang in der Arena-Bar sowie eine Täter-Opfer-Umkehr in den Ermittlungen.\nTrotz der Schwere dieser Vorwürfe hat sich sechs Jahre nach der Tat an der Ermittlungslage nichts grundlegend geändert. Versprochene Reformen\, etwa eine Verschärfung des Waffenrechts\, werden weiterhin nicht umgesetzt. Verantwortliche für das institutionelles Versagen werden weiterhin nicht zur Rechenschaft gezogen. Damit wird rassistische Hetze im öffentlichen und politischen Diskurs weiter zugelassen und breitet sich weiter aus\, während die Sicherheit migrantisch markierter Menschen keine Priorität hat. \nKontakt für Presseanfragen: kontakt@haus-sovi.de \n19. Februar ab 18:00 Uhr Kundgebung im Rabet \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Isay Rottenberg – Wie ein niederländisch-jüdischer Unternehmer den Nazis die Stirn bot | Döbeln
DESCRIPTION:Isay Rottenberg\, ein Unternehmer aus Amsterdam\, kauft 1932 im sächsischen Döbeln bei Dresden die Deutschen Zigarrenwerke. Mit maschinellen Produktionsmethoden saniert er den wirtschaftlich angeschlagenen Großbetrieb mitten im Dritten Reich. Die arische Konkurrenz schäumt. Doch solange der Jude Rottenberg vielen Hundert Menschen in schwierigen Zeiten Arbeit gibt\, schaffen es selbst eingefleischte Nazis nicht\, ihn zu vertreiben. Mit Mut und Beharrlichkeit kann er bis 1935 durchhalten. \nEine unglaubliche Geschichte\, die erst im Jahr 2015 ans Licht kam. Ein Anruf über geraubtes jüdisches Eigentum bringt Hella und Sandra Rottenberg auf die Spur. Niemand in der Familie hatte je etwas von der Fabrik ihres Großvaters erzählt. Die beiden begeben sich auf eine hartnäckige und intensive Suche und stoßen in deutschen Archiven schließlich auf einen Schatz von Dokumenten\, die aufdecken\, wie der niederländisch-jüdische Unternehmer Isay Rottenberg furchtlos dafür kämpfte\, sein Unternehmen in Nazi-Deutschland zu halten. \nEinlass: 18.30 Uhr\nBeginn: 19.00 Uhr \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten. \nVeranstaltungsort\nCafé Courage\nBahnhofstraße 56\nDöbeln\, Sachsen 04720 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Das bunte LEIPZIG – Zwischen Protestkultur und Rechtsprechung | Dresden & Leipzig
DESCRIPTION:Leipzig steht für eine kreative Soziokultur\, eine wandlungsfähige und junge Stadtgesellschaft\, aber auch für eine Geschichte der Protestkultur\, die bis heute lebendig ist. Insbesondere im Leipziger Süden bündeln sich diese Facetten. Hier erkunden wir Orte gewachsener Sozial- und Kulturpolitik und erhalten spannende Einblicke in politische Beteiligungsprozesse. Im Zeitgeschichtlichen Forum erfahren wir mehr über: die Geschichte der DDR\, den Alltag in der Diktatur\, die Entwicklung von Protestbewegungen und die Friedliche Revolution. Beim Besuch des Bundesverwaltungsgerichts lernen wir dessen Arbeit als höchste Instanz bei Klagen gegen Behörden kennen\, z.B. in Asyl- oder Polizeiangelegenheiten. Gemeinsam machen wir Leipzig zu einem Erlebnisraum\, in dem wir Fragen nach Demokratie\, Mitbestimmung und gesellschaftlicher Verantwortung diskutieren. \n\nVorläufiges Tagesprogramm \n\nAnreise ab Dresden\nBesuch im soziokulturellen Zentrum die ‚naTo‘\nhistorisch-politischer Stadtrundgang durch den Leipziger Süden mit dem Historiker und Stadtrat Marius Wittwer zu den Themen Sozialpolitik und Protestkultur\nBesuch im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig\nBesuch im Bundesverwaltungsgericht\nRückreise\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n60\,- €\n35\,- € für Studierende und Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk \n\n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gespräch: "Solidarität untereinander üben – alle sind gleich" | Leipzig
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 \nDas Leben und Überleben im KZ-System hing von vielen Faktoren ab. Wie agierten die „Blockältesten“ oder „Kapos“? Wie grausam handelten die SS-Wachmannschaften? Welche Arbeiten oder Essensrationen wurden zugeteilt? \nEin wichtiger Faktor beim Überleben in den Konzentrationslagern war die Solidarität unter den Häftlingen. Emil Carlebach\, der ab 1937 wegen seiner KPD-Mitgliedschaft in Dachau und Buchenwald inhaftiert war und nach der Befreiung 1947 Mitbegründer der VVN in Frankfurt am Main wurde\, beschreibt in Interviews den Kodex der Häftlinge in Buchenwald: „Politische Häftlinge“\, die im KZ den roten Winkel tragen mussten\, waren etwa dazu aufgefordert\, Essensrationen gerecht zu verteilen\, allen anderen zu helfen und Solidarität untereinander zu üben. Aber galt dieser Kodex wirklich gegenüber allen Häftlingen? Wie stand es um Häftlinge mit grünem oder schwarzem Winkel – also um Personen\, die als „Berufsverbrecher“ oder „Asoziale“ verfolgt wurden? Und wie verhielten sich Gesellschaft und ehemalige Mitgefangene nach der Befreiung der KZs? \nÜber einige dieser Fragen wollen wir mit Ines Eichmüller ins Gespräch kommen.\nInes Eichmüller ist Urenkelin eines KZ-Häftlings mit dem schwarzen Winkel und zweite Vorsitzende des Verbands für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. Sie  studierte Politische Wissenschaft\, Soziologie und Pädagogik. \n  \nVeranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Leipzig e. V. (VVN-BdA Leipzig e.V.) in Kooperation mit dem Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. (vevon e.V.) \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \nNeues Rathaus\, Untere Wandelhalle\nMartin-Luther-Ring 4\, 04109 Leipzig\nTram 2\, 8\, 9\, 14 (Neues Rathaus)\, Tram 2\, 8\, 9\, 10\, 11\, 14\, 15 (Wilhelm-Leuschner-Platz) \nWeitere Informationen
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