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SUMMARY:Gespräch: Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung - Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen und ihre Folgen | Leipzig
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 \nSinti und Roma wurden im Nationalsozialismus unter verschiedenen Kategorien verfolgt und deportiert: Als vermeintlich „Asoziale“\, als vermeintliche „Kriminelle“\, als „Z***“ und unter weiteren Zuschreibungen. Diese waren nicht zufällig gewählt\, sondern basierten auf jahrhundertelangen Vorurteilen sowie auf rechtlichen Regelungen und Gesetzen\, die mindestens seit 1900 bestanden.\nAuch heute stehen Roma und Sinti häufig im Fokus kriminalisierender Zuschreibungen. Durch behördliche Anweisungen und gesetzliche Regelungen werden sie strukturell benachteiligt – ein Beispiel hierfür sind interne Arbeitsanweisungen an Jobcenter oder andere Behörden. \nIn der Woche der Veranstaltung jährt sich die Deportation Leipziger Sinti und Roma zum 83. Mal.  Die Veranstaltung wirft einen Blick auf die Geschichte des Antiziganismus und macht Kontinuitäten sichtbar. \nAn dem Abend sprechen:\nDaniel Weißbrodt\, Historiker\, zur Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma mit einem besonderen Schwerpunkt auf Leipzig.\nVertreter:in der Rechtsabteilung der MIA Bund (Meldestelle Antiziganismus)\, die die aktuellen Entwicklungen und Beispiele struktureller Diskriminierung erläutern wird.\nGjulner Sejdi\, Vorsitzender von Romano Sumnal\, für die Perspektive aus Community-Arbeit und Gegenwart. \n  \nVeranstaltung von Romano Sumnal e.V. in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \n  \nInformations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS)\nKarl-Liebknecht-Straße 54 / Südplatz\, 04275 Leipzig\nTram 10\, 11 (Leipzig Südplatz) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:BERLIN Von Macht\, Mauern und Mut – Eine Reise durch zwei Diktaturen ins Hier & Heute | Dresden & Berlin
DESCRIPTION:Berlin steht wie kaum eine andere Stadt für die (Um-)Brüche in der deutschen Geschichte. Auf unserer Bildungsfahrt wird sie an authentischen Orten direkt greifbar. Wir beschäftigen uns mit den Mechanismen von Macht und Kontrolle in zwei Diktaturen – vom Terror des Nationalsozialismus bis zum staatlichen Unterdrückungsapparat in der DDR. Zugleich begegnen wir Geschichten von Mut\, Widerstand und Zivilcourage. \nPersönliche Schicksale und alltägliche Erfahrungen zeigen dabei\, wie Menschen in beiden Systemen zwischen Anpassung und Aufbegehren ihren Weg suchten. So wird Vergangenheit erlebbar und sie stellt Fragen\, die hochaktuell sind: Welche Verantwortung tragen wir heute für Demokratie und Freiheit? Wie können sie verteidigt werden? \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Die Mechanismen der SED-Diktatur \n\nAnreise ab Dresden\nBesuch der Ausstellung »Tränenpalast« im ehem. Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße\nFührung im Lernort Keibelstraße\n\nTag 2: NS-Zeit – tödliche Bürokratie\, Verfolgung & Widerstand \n\nFührung durch die Ausstellung am historischen Ort der Wannsee-Konferenz\nBesuch der Ausstellung »Topographie des Terrors« im ehem. Reichssicherheitshauptamt\nBesuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin-Mitte\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n140\,- €\n115\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 25\,50 €  \n\n\nUnterkunft:\nEuropäische Akademie Berlin\, Bismarckallee 46/48\, 14193 Berlin \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:FORUM HOHENECK: Demokratie und Rechtsstaat im Dialog | Stollberg
DESCRIPTION:Vom Ort des Unrechts zum Ort des Austauschs. \nDie Gedenkstätte Hoheneck lädt ein zum ersten öffentlichen „FORUM HOHENECK“. An einem Ort\, an dem einst Menschen für ihre politische Haltung eingesperrt wurden\, wollen wir heute über den Wert unserer freiheitlichen Demokratie sprechen. \nWann? 13. März 2026 \nWo? Gedenkstätte Hoheneck\, An der Stalburg 6\, 09366 Stollberg \nWarum ist es insbesondere an einem Ort wie Hoheneck wichtig\, an geschehenes Unrecht zu erinnern?\nWas können wir aus der Geschichte für die Gegenwart lernen?\nWie wehrhaft ist unsere Demokratie?\nWelche Rolle spielt der Rechtsstaat in unruhigen Zeiten?\nUnd warum ist es wichtig\, für Freiheit und Demokratie einzustehen\, um sie für die Zukunft zu erhalten? \nDiskutieren Sie mit der Sächsischen Justizministerin\, Frau Prof. Constanze Geiert\, in der besonderen Atmosphäre des Dachraums im ehemaligen Zellenhaus von Hoheneck (Südflügel). \nProgrammablauf \n14:00 Uhr       Öffnung der Dauerausstellung \n16:30 Uhr       Einlass in den Veranstaltungsraum im Dachgeschoss des Südflügels \n17:00 Uhr       Veranstaltungsbeginn FORUM HOHENECK: Demokratie und Rechtsstaat im Dialog \nBegrüßung durch den Geschäftsführer der Gedenkstätte\, Dipl.-Ing. Christian Ahner \nGrußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Stollberg\, Marcel Schmidt \nImpulsreferat der Staatsministerin der Justiz\, Frau Prof. Constanze Geiert \nca. 18:30 Uhr Ausklang und Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen \nAufgrund begrenzter Platzzahlen bitten wir um vorherige Anmeldung in unserem Buchungssystem auf der Webseite. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einladung zum 1. Hohnsteiner Dialog | Hohnstein
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung der LAG KZ Hohnstein\, mit Ausstellung biografischer Porträts von Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren \nSamstag\, 14. März 2026\, 11 Uhr am Denkmal auf dem Marktplatz Hohnstein \nMitte März 1933\, unmittelbar nach der Reichstagswahl\, die der bereits eingesetzten Regierung Adolf Hitlers die parlamentarische Mehrheit verschaffen sollte und bereits von der Zerschlagung und Unterdrückung der gegnerischen Parteien begleitet wurde\, berichtete die lokale Presse\, dass die Jugendburg Hohnstein durch die Sturmabteilung der NSDAP (SA) besetzt und ein Konzentrationslager (KZ) eingerichtet wurde. Die Regierung ging also augenblicklich daran\, die Demokratie und den Rechtsstaat abzuschaffen und eine Diktatur zu installieren. \nInsbesondere die Parteiorganisation SA sollte den Machtwechsel und nationalsozialistische Normen durchdrücken. Die Mittel dazu waren Terror und pure körperliche sowie bewaffnete Gewalt. \nSie richtete sich vor allem gegen politische Gegner*innen: Besetzung und Raub von Immobilien und Vermögen der linken Organisationen\, die gewaltvolle Verdrängung von politischen Gegner*innen und Jüdinnen*Juden aus ihren Ämtern\, Berufen und gesellschaftlich relevanten Positionen\, ihre Inhaftierung\, Folterung und Isolierung in soeben noch von linken Parteien und Organisationen verwalteten Räumen und Gebäuden sowie in als Frühe KZ missbrauchten Orten\, wie die Burg Hohnstein einer wurde. \nDie Verhaftungen fanden ohne Ermittlungen\, Anklagen und Urteile statt. SA-Leute verhafteten Menschen von der Straße weg. Es brauchte dafür keine Polizei\, keine Justiz. Die Gefangenen waren ab diesem Zeitpunkt der Willkür der SA und der Hilfspolizei ausgeliefert\, die in den Frühen KZ die Wachmannschaften stellten. Sie wussten nicht\, was ihnen geschehen würde und wie lange sie in Haft sein würden. \nBereits Ende März befanden sich einige hundert Gefangene in der Burg Hohnstein. Bis zum Ende des offiziellen Bestehens im August 1934 sollen über 5000 Menschen dorthin gebracht worden sein. Sie wurden zur Arbeit gezwungen\, viele von ihnen gefoltert\, einige ermordet oder in den Tod getrieben. \nMit einer Veranstaltung erinnert die LAG KZ Hohnstein an die Errichtung des Frühen KZ auf der Burg Hohnstein\, an den Beginn der zwölf schreckliche Jahre dauernden nationalsozialistischen Diktatur und gedenkt der Opfer der dort verübten ersten nationalsozialistischen Verbrechen. \nEine Ausstellung erinnert an Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren. \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Stadtführung: „Unterwegs auf jüdischen Spuren in Meißen“ | Meißen
DESCRIPTION:Meißen blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Erste Erwähnungen von Juden finden sich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Straßennamen wie „Jüdenberg“ weisen heute noch immer auf die mittelalterliche jüdische Bevölkerung hin. Kreuzzüge\, Ritualmordbeschuldigungen\, Vertreibungen\, Pogrome und schließlich der Holocaust führten von der Dezimierung bis hin zur Vernichtung jüdischen Lebens. Heute sind nur wenige Zeugnisse jüdischen Lebens sichtbar\, insbesondere Überreste mittelalterlicher hebräischer Grabsteine. Wir wollen uns auf eine Spurensuche zwischen Heinrichsplatz\, Markt\, Görnischer Gasse\, Neumarkt und dem Plossen begeben und an die Schicksale von Meißener Jüdinnen und Juden erinnern. \nTreffpunkt: Heinrichsplatz vor dem Stadtmuseum Meißen\nEnde: ca. 16:30–17:00 Uhr\nTeilnahme kostenfrei\nHinweis: Einige Stirn- und Taschenlampen sind vorhanden – bringt aber bitte möglichst eine eigene mit. Die Lampen sind wichtig\, da wir uns teilweise auch in unbeleuchteten Kellern aufhalten werden. \nAnmeldung bitte an: info@buntes-meissen.de\n(Erleichtert uns die Planung.) \nWir freuen uns auf euren Besuch und euer Interesse! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Webtalk: Kein Schlussstrich\, sondern „Doing Memory“! – Lokales Gedenken 15 Jahre nach dem NSU | digital
DESCRIPTION:Fünfzehn Jahre ist die Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in diesem Jahr her. Fünfzehn Jahre\, in denen der öffentliche und mediale Fokus allzu oft auf den Täterinnen und Tätern und ihrem Umfeld lag und in denen die Betroffenen der Anschläge und die Angehörigen der zehn getöteten Opfer um Anerkennung\, Sichtbarkeit\, Aufklärung und Gedenken kämpfen mussten. \n\n\n\n\n\nUnterstützt wurden und werden sie in ihren Bemühungen auch von Ehrenamtlichen und Engagierten aus der Zivilgesellschaft\, die Projekte zur kritischen Auseinandersetzung mit den Taten des rechtsterroristischen NSU auf die Beine stell(t)en und dabei helfen\, die Erinnerung an den Tat-Orten\, die für viele der Hinterbliebenen und Überlebenden noch immer Lebensmittelpunkte sind\, zu organisieren und lebendig zu gestalten. Eines dieser Projekte\, “ \n„Doing Memory – Keupstraße“ des Vereins Interkultur aus Köln\, stellt Prof. Dr. Kemal Bozay in diesem Webtalk vor. Er berichtet von den Bemühungen\, solidarisches Gedenken vor Ort zu organisieren und wie sich die lokale Community\, aber auch die Betroffenen einbinden lassen\, denn: Einen Schlussstrich kann und darf es nicht geben. \nNoch weit vor Überlegungen zur konkreten Einbindung der lokalen Community steht aber die Frage\, wie Gedenken und Erinnern im öffentlichen Raum ganz grundsätzlich aussehen kann\, an wen erinnert wird – und an wen nicht. Das Forschungsprojekt „Doing Memory“ hat diese Themen aufgegriffen und sich mit den Auswirkungen von Erinnern und Vergessen auf unsere Gesellschaft auseinandergesetzt. Dabei geht es nicht zuletzt auch um die Frage\, inwiefern Erinnern mit Machtdiskursen verbunden ist: Wer entscheidet\, wie und an wen wir erinnern? Welche Geschichten werden erzählt – und welche nicht? Darüber wollen wir in diesem Webtalk ebenfalls sprechen\, und zwar mit Prof. Dr. Tanja Thomas vom Forschungsprojekt „Doing Memory“. \nMit Prof. Dr. Tanja Thomas (Eberhard Karls Universität Tübingen / Forschungsprojekt „Doing Memory“) und Prof. Dr. Kemal Bozay (IU Internationale Hochschule Köln / Modellprojekt „Doing Memory – Keupstraße“) \nModeriert von Aisha Camara (freiberufliche Moderatorin und politische Bildnerin) \n\nDer Webtalk findet im Rahmen der Webtalk-Reihe „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“ statt. Weitere Informationen zu dieser Reihe finden Sie Interner Link: hier \noder unter Externer Link: https://www.radis-forschung.de/forschung/veranstaltungen/webtalkreihe-30 \nBitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.  \nAlle Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 16:00 – 17:30 Uhr per Zoom statt. Alle registrierten Teilnehmenden erhalten per Mail am jeweiligen Vorabend die Einwahldaten zur Online-Teilnahme. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:„Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ - Lesung und Gespräch mit Manja Präkels | Pirna
DESCRIPTION:Manja Präkels\, geboren 1974 in Zehdenick\, lebt und arbeitet als freie Autorin und Sängerin der Band „Der Singende Tresen“ in Berlin. 1994 bis 1998 arbeitete sie als Lokalreporterin für die Märkische Allgemeine im brandenburgischen Landkreis Oberhavel. In ihrem preisgekrönten Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“\, beschreibt sie die Alltagswirklichkeit in einer Brandenburger Kleinstadt in den 80er und 90er Jahren\, vom Verschwinden der DDR\, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster\, von Freundschaft und Wut. Autobiographisch geprägt schildert sie wie Mimi und ihre Freunde als „Zecken“ gejagt werden\, während ein eigentlich schüchterner Junge zum Neonazi-Anführer aufsteigt. \nIm Anschluss an die Lesung laden wir alle Interessierten zu einem Gespräch mit Manja Präkels und einem lokalen Zeitzeugen ein\, der die sogenannten Baseballschlägerjahre in der Sächsischen Schweiz miterlebt hat. Gemeinsam wollen wir einen Blick zurückwerfen und fragen: Wie hat sich die Stimmung jener Jahre in Brandenburg und hier vor Ort gezeigt? Welche Rolle kam den lokalen Zeitungen zu\, wie wurde über die Geschehnisse berichtet? Dabei hat dieser Blick zurück zugleich einen Anknüpfungspunkt im Heute\, denn das Schlagwort der Baseballschlägerjahre findet sich auch in der gegenwärtigen Presse. Was ist also dran an der These\, die Baseballschlägerjahre seien zurück? \n„Präkels faszinierender\, autobiografisch gefärbter Roman erzählt mit dokumentarischer Genauigkeit vom Aufwachsen in der DDR\, den Vorboten der Wende und ihren Folgen. (…) Vor allem erzählt Präkels aber davon\, wie rechtes Gedankengut\, Wut und Hass in der einstmals ländlichen Idylle um sich greifen\, wie aus Kinderfreunden Täter\, wie aus Oliver ‚Hitler‘ werden konnte.“ Jurybegründung zur Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises \n„In mehrfacher Hinsicht sind die Texte von Manja Präkels grandiose Erkundungen zerfallender Landschaften – innerer wie äußerer. Ihr Roman »Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß« (…) ist längst ein Klassiker der Nachwendeliteratur.“ Thomas Hummitzsch\, Magazin intellectures \n  \n— Nachholtermin vom 26.11.2025 — \nDie Lesung ist Teil des Projekts „Demokratie und ihre Gefahren im Gestern und Heute“. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Projekt „Medien – Aber richtig!“ der Volkshochschule Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt. Das Projekt ist gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. \nOrt\nKulturkiste K2\nSchössergasse 3\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film: Jorge – Tod eines Vertragsarbeiters | Dresden
DESCRIPTION:Ostern 1991\, als sich nur wenige die ausländerfeindlichen Ausschreitungen der folgenden Monate und Jahre vorstellen konnten\, starb in Dresden der 28-jährige schwarze Vertragsarbeiter Jorge Joa Gomondai aus Mosambik. Er wurde von einer Gruppe randalierender Skinheads angegriffen und aus der fahrenden Straßenbahn gestürzt.\nOder sprang er in Panik ?\nDas Gerichtsverfahren gegen drei Täter konnte diese Frage nicht klären. \nVor dem Hintergrund der wachsenden Ausländerfeindlichkeit im wiedervereinigten Deutschland setzt sich der Film unter wechselnden Perspektiven mit der Tat auseinander: Rekonstruktion der Nacht; Zeugen am Tatort; Jorges Eltern in Mosambik\, die in den Wirren des Bürgerkrieges verschollen waren; ehemalige Vertragsarbeiter\, die im Zuge der Wiedervereinigung von einem Tag auf den anderen ihre Arbeit verloren und zurückgeschickt wurden. Die Schlüsselszenen der Gerichtsverhandlung sind in szenische Protokolle umgesetzt\, ergänzt durch die Statements des verhandelnden Richters. \nDie Schlüsselszenen der Gerichtsverhandlung sind in szenische Protokolle umgesetzt\, ergänzt durch die Statements des verhandelnden Richters. \nD 1994; Regie: Monika Hielscher und Matthias Heeder \nDatum/Zeit\n18.03.2026\n18:00 – 20:00 Uhr \nVeranstaltungsort\nDreikönigskirche – Haus der Kirche Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung: Das Verschwinden des Holocaust. Zum Wandel der Erinnerung | Leipzig
DESCRIPTION:Die Erinnerung an den Holocaust schwindet und seine Singularität wird mehr und mehr infrage gestellt. Der Historiker und Politikwissenschaftler Jan Gerber (Leipzig) zeigt in seinem neuesten Buch\, dass sich die Erkenntnis von der Besonderheit des Verbrechens erst mit zeitlicher Verzögerung durchsetzte. Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern\, zwischen Buchenwald und Birkenau\, Belsen und Belzec\, waren lange kaum jemandem bewusst. Erst ab den siebziger Jahren bewegte sich der Holocaust aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum. \nThomas Schmid (Berlin)\, Journalist und ehemaliger Herausgeber der Tageszeitung Die Welt\, geht im Gespräch mit dem Autor den Ursachen dieser Entwicklung nach. Was waren die Voraussetzungen jener Erinnerung und Erkenntnis\, die gegenwärtig zu erodieren scheinen? Auf der Suche nach Antworten begeben sich beide Gesprächspartner tief in die Politik-\, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts und verbinden diese mit der Gedächtnisgeschichte des Holocaust. Dabei werden aktuelle Debatten über die Bedeutung des Holocaust\, sein Verhältnis zu den Kolonialverbrechen und die Politik Israels historisch eingeordnet. \n\n\nDonnerstag\, 19. März 2026\, 18 Uhr\nFelsenkeller\, Naumanns Tanzlokal \nin Kooperation mit Edition Tiamat \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg: Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg. Ein Blick nach Mülsen St. Micheln | Mülsen
DESCRIPTION:Der Historiker Dr. Maximilian Schulz widmet sich in seinem Beitrag im 2025 erschienenen Sammelband „Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg“ einem außergewöhnlichen Fotobestand aus dem KZ-Außenlager Mülsen St. Micheln. Die Aufnahmen wurden von einem Kind aus der unmittelbaren Umgebung angefertigt und stellen eine seltene Ausnahme dar\, da KZ-Außenlager in der Regel kaum fotografisch dokumentiert wurden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit\, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Mitherausgeber\, werden die Fotografien vorgestellt\, in ihren historischen Kontext eingeordnet und die Situation in Mülsen im Rahmen des Lagerkomplexes Flossenbürg erläutert. Der Abend thematisiert zudem grundlegende Fragen historischer Fotografie zwischen Inszenierung\, Zufall und Dokumentation. \n24.03.2025 | 18 Uhr – Festscheune Thurm (Mülsen)\, An d. Festscheune 3\, 08132 Mülsen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ein Leipziger Fall: Wie geraubte Gebeine von Roma ihren Frieden fanden | Leipzig
DESCRIPTION:Leipzig ist über viele Jahrzehnte Ort einer Geschichte gewesen\, in der die sterblichen Überreste dreier Roma aus Rumänien entwürdigt und für rassistische Forschung genutzt wurden. Die Veranstaltung erzählt\, wie sie nach Leipzig kamen\, wie sie hier zu Forschungszwecken missbraucht wurden und warum eine Aufarbeitung lange ausblieb. Vorgestellt werden aktuelle Schritte der Aufarbeitung\, insbesondere die Beisetzung der Gebeine auf dem Südfriedhof Leipzig sowie die Entstehung eines Gedenksteins. \nOrt\nIKS – Informations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen\nKarl Liebknecht Straße 54\, 04275 Leipzig\nSüdplatz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wanderung um die Burg Hohnstein für Jugendliche | Hohnstein
DESCRIPTION:Auf einer Wanderung durch die Sächsische Schweiz erfahren wir an mehreren Stationen mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus direkt vor unserer Haustür. Die Burg Hohnstein war 1924 eine der größten Jugendherbergen in Deutschland. Im März 1933 wurde sie von der SA und SS besetzt und als Konzentrationslager genutzt. Bis August 1934 waren dort etwa 5000 Menschen inhaftiert. \nWir machen uns gemeinsam auf den Weg und schauen uns an\, wie die Nationalsozialisten nach ihrer Machtübernahme 1933 die Kontrolle übernahmen und wie die Lebensbedigungen der Gefangenen im KZ waren. Wir hören Geschichten über die Burg als Jugendburg und als Konzentrationslager\, aber auch über den Widerstand gegen die Nationalsozialisten in der Sächsischen Schweiz. \nDie Wanderung dauert ca. 5 bis 6 Stunden. Start und Ende ist in Hohnstein. Es besteht die Möglichkeit gemeinsam ab Dresden Hauptbahnhof oder Pirna mit dem ÖPNV nach Hohnstein zu fahren. Genauere Infos erfolgen nach der Anmeldung. \nDie Wanderung richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Du brauchst kein Vorwissen. Bitte bring Essen und Trinken\, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mit. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWenn du Fragen hast\, schreib uns eine Email an projekt@akubiz.de oder ruf an: Alina (0152 251 87873) oder Miriam (01522 5281243) \nAnmeldung unter: https://eveeno.com/Wanderung_260328 \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/wanderung-um-die-burg-hohnstein-fuer-jugendliche-hohnstein/
LOCATION:Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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