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SUMMARY:Gespräch: "Solidarität untereinander üben – alle sind gleich" | Leipzig
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 \nDas Leben und Überleben im KZ-System hing von vielen Faktoren ab. Wie agierten die „Blockältesten“ oder „Kapos“? Wie grausam handelten die SS-Wachmannschaften? Welche Arbeiten oder Essensrationen wurden zugeteilt? \nEin wichtiger Faktor beim Überleben in den Konzentrationslagern war die Solidarität unter den Häftlingen. Emil Carlebach\, der ab 1937 wegen seiner KPD-Mitgliedschaft in Dachau und Buchenwald inhaftiert war und nach der Befreiung 1947 Mitbegründer der VVN in Frankfurt am Main wurde\, beschreibt in Interviews den Kodex der Häftlinge in Buchenwald: „Politische Häftlinge“\, die im KZ den roten Winkel tragen mussten\, waren etwa dazu aufgefordert\, Essensrationen gerecht zu verteilen\, allen anderen zu helfen und Solidarität untereinander zu üben. Aber galt dieser Kodex wirklich gegenüber allen Häftlingen? Wie stand es um Häftlinge mit grünem oder schwarzem Winkel – also um Personen\, die als „Berufsverbrecher“ oder „Asoziale“ verfolgt wurden? Und wie verhielten sich Gesellschaft und ehemalige Mitgefangene nach der Befreiung der KZs? \nÜber einige dieser Fragen wollen wir mit Ines Eichmüller ins Gespräch kommen.\nInes Eichmüller ist Urenkelin eines KZ-Häftlings mit dem schwarzen Winkel und zweite Vorsitzende des Verbands für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. Sie  studierte Politische Wissenschaft\, Soziologie und Pädagogik. \n  \nVeranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Leipzig e. V. (VVN-BdA Leipzig e.V.) in Kooperation mit dem Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. (vevon e.V.) \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \nNeues Rathaus\, Untere Wandelhalle\nMartin-Luther-Ring 4\, 04109 Leipzig\nTram 2\, 8\, 9\, 14 (Neues Rathaus)\, Tram 2\, 8\, 9\, 10\, 11\, 14\, 15 (Wilhelm-Leuschner-Platz) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gespräch: Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung - Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen und ihre Folgen | Leipzig
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 \nSinti und Roma wurden im Nationalsozialismus unter verschiedenen Kategorien verfolgt und deportiert: Als vermeintlich „Asoziale“\, als vermeintliche „Kriminelle“\, als „Z***“ und unter weiteren Zuschreibungen. Diese waren nicht zufällig gewählt\, sondern basierten auf jahrhundertelangen Vorurteilen sowie auf rechtlichen Regelungen und Gesetzen\, die mindestens seit 1900 bestanden.\nAuch heute stehen Roma und Sinti häufig im Fokus kriminalisierender Zuschreibungen. Durch behördliche Anweisungen und gesetzliche Regelungen werden sie strukturell benachteiligt – ein Beispiel hierfür sind interne Arbeitsanweisungen an Jobcenter oder andere Behörden. \nIn der Woche der Veranstaltung jährt sich die Deportation Leipziger Sinti und Roma zum 83. Mal.  Die Veranstaltung wirft einen Blick auf die Geschichte des Antiziganismus und macht Kontinuitäten sichtbar. \nAn dem Abend sprechen:\nDaniel Weißbrodt\, Historiker\, zur Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma mit einem besonderen Schwerpunkt auf Leipzig.\nVertreter:in der Rechtsabteilung der MIA Bund (Meldestelle Antiziganismus)\, die die aktuellen Entwicklungen und Beispiele struktureller Diskriminierung erläutern wird.\nGjulner Sejdi\, Vorsitzender von Romano Sumnal\, für die Perspektive aus Community-Arbeit und Gegenwart. \n  \nVeranstaltung von Romano Sumnal e.V. in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \n  \nInformations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS)\nKarl-Liebknecht-Straße 54 / Südplatz\, 04275 Leipzig\nTram 10\, 11 (Leipzig Südplatz) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:BERLIN Von Macht\, Mauern und Mut – Eine Reise durch zwei Diktaturen ins Hier & Heute | Dresden & Berlin
DESCRIPTION:Berlin steht wie kaum eine andere Stadt für die (Um-)Brüche in der deutschen Geschichte. Auf unserer Bildungsfahrt wird sie an authentischen Orten direkt greifbar. Wir beschäftigen uns mit den Mechanismen von Macht und Kontrolle in zwei Diktaturen – vom Terror des Nationalsozialismus bis zum staatlichen Unterdrückungsapparat in der DDR. Zugleich begegnen wir Geschichten von Mut\, Widerstand und Zivilcourage. \nPersönliche Schicksale und alltägliche Erfahrungen zeigen dabei\, wie Menschen in beiden Systemen zwischen Anpassung und Aufbegehren ihren Weg suchten. So wird Vergangenheit erlebbar und sie stellt Fragen\, die hochaktuell sind: Welche Verantwortung tragen wir heute für Demokratie und Freiheit? Wie können sie verteidigt werden? \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Die Mechanismen der SED-Diktatur \n\nAnreise ab Dresden\nBesuch der Ausstellung »Tränenpalast« im ehem. Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße\nFührung im Lernort Keibelstraße\n\nTag 2: NS-Zeit – tödliche Bürokratie\, Verfolgung & Widerstand \n\nFührung durch die Ausstellung am historischen Ort der Wannsee-Konferenz\nBesuch der Ausstellung »Topographie des Terrors« im ehem. Reichssicherheitshauptamt\nBesuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin-Mitte\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n140\,- €\n115\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 25\,50 €  \n\n\nUnterkunft:\nEuropäische Akademie Berlin\, Bismarckallee 46/48\, 14193 Berlin \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:FORUM HOHENECK: Demokratie und Rechtsstaat im Dialog | Stollberg
DESCRIPTION:Vom Ort des Unrechts zum Ort des Austauschs. \nDie Gedenkstätte Hoheneck lädt ein zum ersten öffentlichen „FORUM HOHENECK“. An einem Ort\, an dem einst Menschen für ihre politische Haltung eingesperrt wurden\, wollen wir heute über den Wert unserer freiheitlichen Demokratie sprechen. \nWann? 13. März 2026 \nWo? Gedenkstätte Hoheneck\, An der Stalburg 6\, 09366 Stollberg \nWarum ist es insbesondere an einem Ort wie Hoheneck wichtig\, an geschehenes Unrecht zu erinnern?\nWas können wir aus der Geschichte für die Gegenwart lernen?\nWie wehrhaft ist unsere Demokratie?\nWelche Rolle spielt der Rechtsstaat in unruhigen Zeiten?\nUnd warum ist es wichtig\, für Freiheit und Demokratie einzustehen\, um sie für die Zukunft zu erhalten? \nDiskutieren Sie mit der Sächsischen Justizministerin\, Frau Prof. Constanze Geiert\, in der besonderen Atmosphäre des Dachraums im ehemaligen Zellenhaus von Hoheneck (Südflügel). \nProgrammablauf \n14:00 Uhr       Öffnung der Dauerausstellung \n16:30 Uhr       Einlass in den Veranstaltungsraum im Dachgeschoss des Südflügels \n17:00 Uhr       Veranstaltungsbeginn FORUM HOHENECK: Demokratie und Rechtsstaat im Dialog \nBegrüßung durch den Geschäftsführer der Gedenkstätte\, Dipl.-Ing. Christian Ahner \nGrußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Stollberg\, Marcel Schmidt \nImpulsreferat der Staatsministerin der Justiz\, Frau Prof. Constanze Geiert \nca. 18:30 Uhr Ausklang und Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen \nAufgrund begrenzter Platzzahlen bitten wir um vorherige Anmeldung in unserem Buchungssystem auf der Webseite. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einladung zum 1. Hohnsteiner Dialog | Hohnstein
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung der LAG KZ Hohnstein\, mit Ausstellung biografischer Porträts von Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren \nSamstag\, 14. März 2026\, 11 Uhr am Denkmal auf dem Marktplatz Hohnstein \nMitte März 1933\, unmittelbar nach der Reichstagswahl\, die der bereits eingesetzten Regierung Adolf Hitlers die parlamentarische Mehrheit verschaffen sollte und bereits von der Zerschlagung und Unterdrückung der gegnerischen Parteien begleitet wurde\, berichtete die lokale Presse\, dass die Jugendburg Hohnstein durch die Sturmabteilung der NSDAP (SA) besetzt und ein Konzentrationslager (KZ) eingerichtet wurde. Die Regierung ging also augenblicklich daran\, die Demokratie und den Rechtsstaat abzuschaffen und eine Diktatur zu installieren. \nInsbesondere die Parteiorganisation SA sollte den Machtwechsel und nationalsozialistische Normen durchdrücken. Die Mittel dazu waren Terror und pure körperliche sowie bewaffnete Gewalt. \nSie richtete sich vor allem gegen politische Gegner*innen: Besetzung und Raub von Immobilien und Vermögen der linken Organisationen\, die gewaltvolle Verdrängung von politischen Gegner*innen und Jüdinnen*Juden aus ihren Ämtern\, Berufen und gesellschaftlich relevanten Positionen\, ihre Inhaftierung\, Folterung und Isolierung in soeben noch von linken Parteien und Organisationen verwalteten Räumen und Gebäuden sowie in als Frühe KZ missbrauchten Orten\, wie die Burg Hohnstein einer wurde. \nDie Verhaftungen fanden ohne Ermittlungen\, Anklagen und Urteile statt. SA-Leute verhafteten Menschen von der Straße weg. Es brauchte dafür keine Polizei\, keine Justiz. Die Gefangenen waren ab diesem Zeitpunkt der Willkür der SA und der Hilfspolizei ausgeliefert\, die in den Frühen KZ die Wachmannschaften stellten. Sie wussten nicht\, was ihnen geschehen würde und wie lange sie in Haft sein würden. \nBereits Ende März befanden sich einige hundert Gefangene in der Burg Hohnstein. Bis zum Ende des offiziellen Bestehens im August 1934 sollen über 5000 Menschen dorthin gebracht worden sein. Sie wurden zur Arbeit gezwungen\, viele von ihnen gefoltert\, einige ermordet oder in den Tod getrieben. \nMit einer Veranstaltung erinnert die LAG KZ Hohnstein an die Errichtung des Frühen KZ auf der Burg Hohnstein\, an den Beginn der zwölf schreckliche Jahre dauernden nationalsozialistischen Diktatur und gedenkt der Opfer der dort verübten ersten nationalsozialistischen Verbrechen. \nEine Ausstellung erinnert an Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren. \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Stadtführung: „Unterwegs auf jüdischen Spuren in Meißen“ | Meißen
DESCRIPTION:Meißen blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Erste Erwähnungen von Juden finden sich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Straßennamen wie „Jüdenberg“ weisen heute noch immer auf die mittelalterliche jüdische Bevölkerung hin. Kreuzzüge\, Ritualmordbeschuldigungen\, Vertreibungen\, Pogrome und schließlich der Holocaust führten von der Dezimierung bis hin zur Vernichtung jüdischen Lebens. Heute sind nur wenige Zeugnisse jüdischen Lebens sichtbar\, insbesondere Überreste mittelalterlicher hebräischer Grabsteine. Wir wollen uns auf eine Spurensuche zwischen Heinrichsplatz\, Markt\, Görnischer Gasse\, Neumarkt und dem Plossen begeben und an die Schicksale von Meißener Jüdinnen und Juden erinnern. \nTreffpunkt: Heinrichsplatz vor dem Stadtmuseum Meißen\nEnde: ca. 16:30–17:00 Uhr\nTeilnahme kostenfrei\nHinweis: Einige Stirn- und Taschenlampen sind vorhanden – bringt aber bitte möglichst eine eigene mit. Die Lampen sind wichtig\, da wir uns teilweise auch in unbeleuchteten Kellern aufhalten werden. \nAnmeldung bitte an: info@buntes-meissen.de\n(Erleichtert uns die Planung.) \nWir freuen uns auf euren Besuch und euer Interesse! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Webtalk: Kein Schlussstrich\, sondern „Doing Memory“! – Lokales Gedenken 15 Jahre nach dem NSU | digital
DESCRIPTION:Fünfzehn Jahre ist die Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in diesem Jahr her. Fünfzehn Jahre\, in denen der öffentliche und mediale Fokus allzu oft auf den Täterinnen und Tätern und ihrem Umfeld lag und in denen die Betroffenen der Anschläge und die Angehörigen der zehn getöteten Opfer um Anerkennung\, Sichtbarkeit\, Aufklärung und Gedenken kämpfen mussten. \n\n\n\n\n\nUnterstützt wurden und werden sie in ihren Bemühungen auch von Ehrenamtlichen und Engagierten aus der Zivilgesellschaft\, die Projekte zur kritischen Auseinandersetzung mit den Taten des rechtsterroristischen NSU auf die Beine stell(t)en und dabei helfen\, die Erinnerung an den Tat-Orten\, die für viele der Hinterbliebenen und Überlebenden noch immer Lebensmittelpunkte sind\, zu organisieren und lebendig zu gestalten. Eines dieser Projekte\, “ \n„Doing Memory – Keupstraße“ des Vereins Interkultur aus Köln\, stellt Prof. Dr. Kemal Bozay in diesem Webtalk vor. Er berichtet von den Bemühungen\, solidarisches Gedenken vor Ort zu organisieren und wie sich die lokale Community\, aber auch die Betroffenen einbinden lassen\, denn: Einen Schlussstrich kann und darf es nicht geben. \nNoch weit vor Überlegungen zur konkreten Einbindung der lokalen Community steht aber die Frage\, wie Gedenken und Erinnern im öffentlichen Raum ganz grundsätzlich aussehen kann\, an wen erinnert wird – und an wen nicht. Das Forschungsprojekt „Doing Memory“ hat diese Themen aufgegriffen und sich mit den Auswirkungen von Erinnern und Vergessen auf unsere Gesellschaft auseinandergesetzt. Dabei geht es nicht zuletzt auch um die Frage\, inwiefern Erinnern mit Machtdiskursen verbunden ist: Wer entscheidet\, wie und an wen wir erinnern? Welche Geschichten werden erzählt – und welche nicht? Darüber wollen wir in diesem Webtalk ebenfalls sprechen\, und zwar mit Prof. Dr. Tanja Thomas vom Forschungsprojekt „Doing Memory“. \nMit Prof. Dr. Tanja Thomas (Eberhard Karls Universität Tübingen / Forschungsprojekt „Doing Memory“) und Prof. Dr. Kemal Bozay (IU Internationale Hochschule Köln / Modellprojekt „Doing Memory – Keupstraße“) \nModeriert von Aisha Camara (freiberufliche Moderatorin und politische Bildnerin) \n\nDer Webtalk findet im Rahmen der Webtalk-Reihe „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“ statt. Weitere Informationen zu dieser Reihe finden Sie Interner Link: hier \noder unter Externer Link: https://www.radis-forschung.de/forschung/veranstaltungen/webtalkreihe-30 \nBitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.  \nAlle Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 16:00 – 17:30 Uhr per Zoom statt. Alle registrierten Teilnehmenden erhalten per Mail am jeweiligen Vorabend die Einwahldaten zur Online-Teilnahme. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:„Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ - Lesung und Gespräch mit Manja Präkels | Pirna
DESCRIPTION:Manja Präkels\, geboren 1974 in Zehdenick\, lebt und arbeitet als freie Autorin und Sängerin der Band „Der Singende Tresen“ in Berlin. 1994 bis 1998 arbeitete sie als Lokalreporterin für die Märkische Allgemeine im brandenburgischen Landkreis Oberhavel. In ihrem preisgekrönten Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“\, beschreibt sie die Alltagswirklichkeit in einer Brandenburger Kleinstadt in den 80er und 90er Jahren\, vom Verschwinden der DDR\, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster\, von Freundschaft und Wut. Autobiographisch geprägt schildert sie wie Mimi und ihre Freunde als „Zecken“ gejagt werden\, während ein eigentlich schüchterner Junge zum Neonazi-Anführer aufsteigt. \nIm Anschluss an die Lesung laden wir alle Interessierten zu einem Gespräch mit Manja Präkels und einem lokalen Zeitzeugen ein\, der die sogenannten Baseballschlägerjahre in der Sächsischen Schweiz miterlebt hat. Gemeinsam wollen wir einen Blick zurückwerfen und fragen: Wie hat sich die Stimmung jener Jahre in Brandenburg und hier vor Ort gezeigt? Welche Rolle kam den lokalen Zeitungen zu\, wie wurde über die Geschehnisse berichtet? Dabei hat dieser Blick zurück zugleich einen Anknüpfungspunkt im Heute\, denn das Schlagwort der Baseballschlägerjahre findet sich auch in der gegenwärtigen Presse. Was ist also dran an der These\, die Baseballschlägerjahre seien zurück? \n„Präkels faszinierender\, autobiografisch gefärbter Roman erzählt mit dokumentarischer Genauigkeit vom Aufwachsen in der DDR\, den Vorboten der Wende und ihren Folgen. (…) Vor allem erzählt Präkels aber davon\, wie rechtes Gedankengut\, Wut und Hass in der einstmals ländlichen Idylle um sich greifen\, wie aus Kinderfreunden Täter\, wie aus Oliver ‚Hitler‘ werden konnte.“ Jurybegründung zur Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises \n„In mehrfacher Hinsicht sind die Texte von Manja Präkels grandiose Erkundungen zerfallender Landschaften – innerer wie äußerer. Ihr Roman »Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß« (…) ist längst ein Klassiker der Nachwendeliteratur.“ Thomas Hummitzsch\, Magazin intellectures \n  \n— Nachholtermin vom 26.11.2025 — \nDie Lesung ist Teil des Projekts „Demokratie und ihre Gefahren im Gestern und Heute“. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Projekt „Medien – Aber richtig!“ der Volkshochschule Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt. Das Projekt ist gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. \nOrt\nKulturkiste K2\nSchössergasse 3\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film: Jorge – Tod eines Vertragsarbeiters | Dresden
DESCRIPTION:Ostern 1991\, als sich nur wenige die ausländerfeindlichen Ausschreitungen der folgenden Monate und Jahre vorstellen konnten\, starb in Dresden der 28-jährige schwarze Vertragsarbeiter Jorge Joa Gomondai aus Mosambik. Er wurde von einer Gruppe randalierender Skinheads angegriffen und aus der fahrenden Straßenbahn gestürzt.\nOder sprang er in Panik ?\nDas Gerichtsverfahren gegen drei Täter konnte diese Frage nicht klären. \nVor dem Hintergrund der wachsenden Ausländerfeindlichkeit im wiedervereinigten Deutschland setzt sich der Film unter wechselnden Perspektiven mit der Tat auseinander: Rekonstruktion der Nacht; Zeugen am Tatort; Jorges Eltern in Mosambik\, die in den Wirren des Bürgerkrieges verschollen waren; ehemalige Vertragsarbeiter\, die im Zuge der Wiedervereinigung von einem Tag auf den anderen ihre Arbeit verloren und zurückgeschickt wurden. Die Schlüsselszenen der Gerichtsverhandlung sind in szenische Protokolle umgesetzt\, ergänzt durch die Statements des verhandelnden Richters. \nDie Schlüsselszenen der Gerichtsverhandlung sind in szenische Protokolle umgesetzt\, ergänzt durch die Statements des verhandelnden Richters. \nD 1994; Regie: Monika Hielscher und Matthias Heeder \nDatum/Zeit\n18.03.2026\n18:00 – 20:00 Uhr \nVeranstaltungsort\nDreikönigskirche – Haus der Kirche Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung: Das Verschwinden des Holocaust. Zum Wandel der Erinnerung | Leipzig
DESCRIPTION:Die Erinnerung an den Holocaust schwindet und seine Singularität wird mehr und mehr infrage gestellt. Der Historiker und Politikwissenschaftler Jan Gerber (Leipzig) zeigt in seinem neuesten Buch\, dass sich die Erkenntnis von der Besonderheit des Verbrechens erst mit zeitlicher Verzögerung durchsetzte. Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern\, zwischen Buchenwald und Birkenau\, Belsen und Belzec\, waren lange kaum jemandem bewusst. Erst ab den siebziger Jahren bewegte sich der Holocaust aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum. \nThomas Schmid (Berlin)\, Journalist und ehemaliger Herausgeber der Tageszeitung Die Welt\, geht im Gespräch mit dem Autor den Ursachen dieser Entwicklung nach. Was waren die Voraussetzungen jener Erinnerung und Erkenntnis\, die gegenwärtig zu erodieren scheinen? Auf der Suche nach Antworten begeben sich beide Gesprächspartner tief in die Politik-\, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts und verbinden diese mit der Gedächtnisgeschichte des Holocaust. Dabei werden aktuelle Debatten über die Bedeutung des Holocaust\, sein Verhältnis zu den Kolonialverbrechen und die Politik Israels historisch eingeordnet. \n\n\nDonnerstag\, 19. März 2026\, 18 Uhr\nFelsenkeller\, Naumanns Tanzlokal \nin Kooperation mit Edition Tiamat \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg: Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg. Ein Blick nach Mülsen St. Micheln | Mülsen
DESCRIPTION:Der Historiker Dr. Maximilian Schulz widmet sich in seinem Beitrag im 2025 erschienenen Sammelband „Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg“ einem außergewöhnlichen Fotobestand aus dem KZ-Außenlager Mülsen St. Micheln. Die Aufnahmen wurden von einem Kind aus der unmittelbaren Umgebung angefertigt und stellen eine seltene Ausnahme dar\, da KZ-Außenlager in der Regel kaum fotografisch dokumentiert wurden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit\, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Mitherausgeber\, werden die Fotografien vorgestellt\, in ihren historischen Kontext eingeordnet und die Situation in Mülsen im Rahmen des Lagerkomplexes Flossenbürg erläutert. Der Abend thematisiert zudem grundlegende Fragen historischer Fotografie zwischen Inszenierung\, Zufall und Dokumentation. \n24.03.2025 | 18 Uhr – Festscheune Thurm (Mülsen)\, An d. Festscheune 3\, 08132 Mülsen \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/buchvorstellung-der-kz-gedenkstaette-flossenbuerg-fotografien-aus-dem-lagerkomplex-flossenbuerg-ein-blick-nach-muelsen-st-micheln-muelsen/
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SUMMARY:Ein Leipziger Fall: Wie geraubte Gebeine von Roma ihren Frieden fanden | Leipzig
DESCRIPTION:Leipzig ist über viele Jahrzehnte Ort einer Geschichte gewesen\, in der die sterblichen Überreste dreier Roma aus Rumänien entwürdigt und für rassistische Forschung genutzt wurden. Die Veranstaltung erzählt\, wie sie nach Leipzig kamen\, wie sie hier zu Forschungszwecken missbraucht wurden und warum eine Aufarbeitung lange ausblieb. Vorgestellt werden aktuelle Schritte der Aufarbeitung\, insbesondere die Beisetzung der Gebeine auf dem Südfriedhof Leipzig sowie die Entstehung eines Gedenksteins. \nOrt\nIKS – Informations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen\nKarl Liebknecht Straße 54\, 04275 Leipzig\nSüdplatz \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/ein-leipziger-fall-wie-geraubte-gebeine-von-roma-ihren-frieden-fanden-leipzig/
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SUMMARY:Wanderung um die Burg Hohnstein für Jugendliche | Hohnstein
DESCRIPTION:Auf einer Wanderung durch die Sächsische Schweiz erfahren wir an mehreren Stationen mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus direkt vor unserer Haustür. Die Burg Hohnstein war 1924 eine der größten Jugendherbergen in Deutschland. Im März 1933 wurde sie von der SA und SS besetzt und als Konzentrationslager genutzt. Bis August 1934 waren dort etwa 5000 Menschen inhaftiert. \nWir machen uns gemeinsam auf den Weg und schauen uns an\, wie die Nationalsozialisten nach ihrer Machtübernahme 1933 die Kontrolle übernahmen und wie die Lebensbedigungen der Gefangenen im KZ waren. Wir hören Geschichten über die Burg als Jugendburg und als Konzentrationslager\, aber auch über den Widerstand gegen die Nationalsozialisten in der Sächsischen Schweiz. \nDie Wanderung dauert ca. 5 bis 6 Stunden. Start und Ende ist in Hohnstein. Es besteht die Möglichkeit gemeinsam ab Dresden Hauptbahnhof oder Pirna mit dem ÖPNV nach Hohnstein zu fahren. Genauere Infos erfolgen nach der Anmeldung. \nDie Wanderung richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Du brauchst kein Vorwissen. Bitte bring Essen und Trinken\, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mit. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWenn du Fragen hast\, schreib uns eine Email an projekt@akubiz.de oder ruf an: Alina (0152 251 87873) oder Miriam (01522 5281243) \nAnmeldung unter: https://eveeno.com/Wanderung_260328 \nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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SUMMARY:Gedenkkundgebung in Erinnerung an Jorge Gomondai | Dresden
DESCRIPTION:Am Montag\, dem 6. April 2026\, findet das öffentliche Gedenken an Jorge Gomondai statt. Der 1962 in Mosambik geborene Jorge João Gomondai kam 1981 als Vertragsarbeiter in die DDR. Er lebte in der Dresdner Johannstadt und arbeitete im Schlachthof im Ostragehege.\nAm Ostersonntag\, dem 31. März 1991\, wurde er in einer Straßenbahn von einer Gruppe rechtsgerichteter Jugendlicher bedrängt\, rassistisch beleidigt und aus der fahrenden Straßenbahn gestoßen. Er starb sechs Tage darauf an den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen im Alter von 28 Jahren. Damit wurde er das erste Todesopfer rassistischer Gewalt in Sachsen nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Sein Tod hat das Leben vieler Menschen\, nicht nur in Dresden\, nachhaltig verändert. \nAb 16 Uhr wird ein Infostand mit einer Dokumentation des damaligen Geschehens am Gedenkstein geöffnet. Um 17 Uhr beginnt die Gedenkkundgebung. \nDie Veranstaltung wird vom Initiativkreis „Gedenken. Erinnern. Mahnen“ organisiert\, an dem sich neben engagierten Dresdnerinnen und Dresdnern\, Vereinen und Initiativen auch der Integrations- und Ausländerbeirat der Stadt beteiligt. \nDatum/Zeit\n06.04.2026\n17:00 – 18:30 Uhr \nVeranstaltungsort\nJorge-Gomondai-Platz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gespräch mit Hans Breuer – Erinnerungen in der zweiten Generation | Mülsen
DESCRIPTION:Wir laden zu einer besonderen Gesprächsveranstaltung ein\, die sich mit den langfristigen Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen beschäftigt – insbesondere im familiären Gedächtnis. \nIm Mittelpunkt steht die persönliche Perspektive von Hans Breuer\, Enkel des ehemaligen KZ-Häftlings Johann Brunner\, welcher das KZ-Außenlager Mülsen und den Todesmarsch überlebte. Hans‘ Familiengeschichte\, die weitergegebenen Erinnerungen an die KZ-Haft und den Todesmarsch seines Großvaters sowie der Umgang mit dieser Vergangenheit im eigenen Aufwachsen eröffnen einen seltenen und berührenden Einblick. Zwischen den Gesprächsabschnitten setzt Hans Breuer eigene musikalische Akzente. \nOrt: Vereinshalle Mülsen St. Niclas\, Schachtstraße 4\, 08132 Mülsen \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/gespraech-mit-hans-breuer-erinnerungen-in-der-zweiten-generation-muelsen/
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SUMMARY:Film & Gespräch: "Unvergessen - gestern und heute" | Aue-Bad Schlema
DESCRIPTION:Am 14. April 1945 wurden 83 Häftlinge\, die aus dem KZ-Außenlager in Mülsen St. Micheln kamen\, in Schlema ermordet und in einem nahegelegenen Waldstück verscharrt. 1975 drehte das Jugendamateurfilmteam in Zusammenarbeit mit dem Amateurfilmteam der Wismut den Film “Unvergessen” über dieses Ereignis. Der 20-minütige Dokumentarfilm ist ein Zeugnis der professionellen Arbeit der Filmteams und Ausdruck des Gedenkens in der DDR. \nDer Film bietet den Ausgangspunkt für das darauf folgende Podiumsgespräch darüber\, wie wir heute gedenken (wollen). Dafür schauen wir einerseits zurück\, wie sich die lokale Gedenkkultur seitdem verändert hat. Andererseits nehmen wir auch das Heute in den Blick und sprechen darüber\, welche Ansätze und Perspektiven relevant sind. \nHinweis: Der Bahnhof Bad Schlema ist ein Rohbau. Bitte ziehen Sie sich daher ausreichend warm an. Eine Toilette ist für den Notfall vorhanden. \nOrt: Bahnhof Bad Schlema \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/film-gespraech-unvergessen-gestern-und-heute-aue-bad-schlema/
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SUMMARY:Schneeblumen-Gedenkweg | Bennewitz – Wurzen
DESCRIPTION:Vom 13. April 1945 an\, einem eisigen Tag\, wurden sie bis zum 29. April 1945 durch ganz Sachsen getrieben — vom KZ Buchenwald Außenlager Markkleeberg ausgehend über Wurzen\, Oschatz\, Meißen\, Dresden: 1.550 Zwangsarbeiterinnen — 1.300 jüdische Ungarinnen und 250 französische politische Gefangene. Viele von ihnen überlebten den Marsch\, der sie nach Theresienstadt führen sollte\, nicht. Für die meisten von ihnen war es aber ein entbehrungsreicher Weg in ein neues Leben. 81 Jahre danach möchten wir dazu einladen\, Teile dieses Weges von Bennewitz nach Wurzen gemeinsam zu gehen. \nBeginn: 17 Uhr Bennewitz (Jugend- und Freizeittreff Werner Moser) \nMitte: 17:45 Uhr Wurzen (Gedenkstein am Dreibrückenbad) \nEnde: 18:45 Uhr Wurzen (am Dom) \nVeranstalter: Leipziger Notenspur\, Junge Gemeinde Wurzen\, Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. „Kommen und Gehen. Jüdische Notenspuren auf der sächsischen Via Regia“ — Eine Kooperation des Notenspur Leipzig e.V. mit dem „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival! e.V. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einweihung von Gedenktafeln in Porschdorf | Porschdorf
DESCRIPTION:Einladung zur Einweihung von zwei Gedenktafeln zum KZ-Außenlager Porschdorf  \nVon Februar bis April 1945 bestand im Polenztal/Sebnitztal bei Porschdorf ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Das Lager wurde errichtet\, um dort eine Untertageverlagerung zur Herstellung von Flugzeugbenzin zu errichten. Die Inhaftierten mussten unter schwersten Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Am 16. April 1945 wurde das Lager aufgelöst und die Inhaftierten mussten einen Todesmarsch antreten. Dieser endete in Oelsen bei Bad Gottleuba wo die Überlebenden am 09. Mai 1945 befreit wurden. \nUm die Schicksale der inhaftierten\, getöteten oder durch Erschöpfung gestorbenen Menschen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen\, haben Sachsenforst/Nationalparkverwaltung\, AKuBiZ e.V. und Berge frei e.V. gemeinsam zwei Gedenktafeln erarbeitet. Diese informieren über das Lager und lassen Stimmen von Zeitzeugen zu Wort kommen. \nAm 16. April\, dem 81. Jahrestag der Auflösung des Lagers\, werden die Gedenktafeln der Öffentlichkeit präsentiert. \nDie Einweihung beginnt um 17 Uhr an der ersten Gedenktafel (Standort: Wanderparkplatz Frinztalmühle)\, beinhaltet eine kleine Wanderung (ca. 45 Minuten\, nicht barrierefrei aber wegsames Gelände) zur zweiten Gedenktafel und endet inklusive Rückweg zum Wanderparkplatz 19 Uhr. \nDie Beteiligten werden über die Entstehung der Gedenktafeln und das Lager informieren. Es wird zudem die Möglichkeit geben\, die letzten Exemplare des Buches „Reise mit meinem Freund – Leben uns Tod des Guilano Benassi im Konzentrationslager und Außenlager Porschdorf“ zu erwerben. \nDa sich die Gedenktafeln im Naturschutzgebiet befinden\, bitten wir von Blumengestecken und insbesondere Kerzen abzusehen! \nVeranstaltungsort\nWanderparkplatz Frintztalmühle\, Tiefer Grund\, Waitzdorf\, Hohnstein\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen\n01848\, Deutschland \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erinnerungen an den Widerstand: ein Videoprojekt mit Zweitzeug*innen | Pirna
DESCRIPTION:In der Sächsischen Schweiz gab es zur Zeit des Nationalsozialismus verschiedene Leute und Gruppen\, die Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet haben. Viele von ihnen kamen aus dem Bergsport und wurden später als „Rote Bergsteiger“ bekannt. Sie schmuggelten Literatur\, Zeitschriften\, Geld\, Informationen und Personen über die Grenze zur Tschechoslowakei. Dadurch machten sie im Ausland und im Deutschen Reich auf die Verbrechen der NationalsozialistInnen aufmerksam und forderten ein Ende der Diktatur. Auch auf der Burg Hohnstein\, die 1933 und 1934 als Konzentrationslager genutzt wurde\, gab es einen gut organisierten Widerstand der Häftlinge. \nAngehörige der Widerständler*innen setzen sich unermüdlich dafür ein\, dass diese Geschichten nicht vergessen werden. Mit euch gemeinsam möchten wir ihre Erinnerungen\, Erzählungen und Perspektiven dokumentieren\, so dass sie auch in Zukunft hörbar bleiben. \nIn Kleingruppen interviewt ihr einen Nachfahren oder eine Nachfahrin zur Geschichte ihrer Eltern oder Großeltern und filmt das Interview. \nWer?   Jugendliche ab 14 Jahren \nWo?     K2 Kulturkiste (Schössergasse 3\, Pirna) \n  \nAblauf: \noptional: Samstag\, 28. März 2026: Wanderung für Jugendliche zur Geschichte der Burg Hohnstein als Jugendburg und frühes KZ \nWir bieten eine offene Wanderung für Jugendliche an rund um die Burg Hohnstein zur Geschichte der Burg als Jugendburg und KZ und zu Widerstand in der Sächsischen Schweiz. Wenn ihr möchtet\, könnt ihr hier gerne teilnehmen\, um die Orte und Geschichten kennenzulernen. Hier erfahrt ihr mehr zur Wanderung. \nSonntag\, 19. April 2026: 1. Workshop  \n10:00 – 16:00 Uhr  \nHier bekommt ihr einen thematischen Einstieg zur Geschichte des Nationalsozialismus und zu Widerstand in der Region. Wir lernen\, was es zu Fragetechniken\, Video- und Audioaufnahmen für die Interviews zu wissen gibt und bereiten die Interviews gemeinsam vor. \nInterview \nGemeinsam mit 2-3 anderen Jugendlichen führt ihr ein Videointerview. Zeit und Ort legen wir gemeinsam mit eurer Kleingruppe und der interviewten Person fest. Auf dem Video wird nur die interviewte Person zu sehen sein. \nSonntag\, 10. Mai 2026: 2. Workshop \n10:00 – 15:00 Uhr  \nWir werten die Interviews aus und teilen die gemachten Erfahrungen. Zum Abschluss machen wir eine Ideenschmiede\, wie die Interviews für die Bildungsarbeit genutzt werden können. Wer möchte\, kann nach dem Projekt gerne mit uns gemeinsam daran weiterarbeiten und z.B. eine Infoveranstaltung\, Wanderungen oder andere Formate gestalten. \nDu hast noch Fragen? \nRuf an oder schreib uns eine Email: \nprojekt@akubiz.de \n01522-5281243 (Miriam Knausberg) \n0152 251 87873 (Alina Gündel) \nAnmeldung unter: https://eveeno.com/Videoprojekt \nOrt\nKulturkiste K2\nSchössergasse 3\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Weit denken\, weil das Denkmal bereits steht. Gndin dur\, kaj o monumento lace si kothe. | Dresden
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen \n\nWorkshop zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus mit künstlerischen Praxen mit Stefanie Busch (Künstlerin)\, Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nDie Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt\, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden\, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht eines der größeren Denkmäler in Deutschland\, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: Der Boxring 9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann auf dem Gelände des Festspielhaus Hellerau. Ausgehend von diesem Denkmal untersuchen wir Architekturen und Praxen des Erinnerns – die damit einhergehenden Kämpfe\, Formen und Ästhetiken. Welche Ideen\, Gedanken\, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Der Workshop sucht Antworten. \nORT: Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben \nIm Rahmen von: Ich sehe was\, was du nicht siehst – Sinti:zze und Rom:nja im Blick der TUD\, Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/universitaetskultur/antidiskriminierung/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-sinti-zze-und-rom-nja-im-blick-der-tud \nAntidiskriminierungsregel\nDie Veranstaltenden legen großen Wert auf ein respektvolles\, wertschätzendes und möglichst diskriminierungsfreies Miteinander. Jede Form von herabwürdigendem\, beleidigendem oder störendem Verhalten ist nicht akzeptabel. Verstöße gegen diese Grundsätze können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen. \nHinweise\, Anregungen und Fragen richten Sie bitte an:  \nAnja Wiede\, Ansprechperson bei Belästigung\, Diskriminierung und Gewalt \nanja.wiede1@​tu-dresden.de \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Die Lücke im Album – Lesung mit Christine Bücher und Einführung in die Recherche eigener Familiengeschichte |
DESCRIPTION:Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte. \n\nWas haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer\, Überzeugte\, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt\, stößt häufig auf Unsicherheiten\, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart\, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen\, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach\, will verstehen. \nWollen Sie ihre Familiengeschichte kritisch hinterfragen und sich gegebenenfalls mit Verstrickungen und Mitläufertum oder auch mit Widerstand und Verfolgung auseinandersetzen? Christine Bücher\, die Autorin des Buches „Die Lücke im Album“\, berichtet über ihre eigene Familienrecherche und gibt praktische Hinweise für den Einstieg in ein anspruchsvolles\, aber lohnendes Kapitel persönlicher Erinnerungskultur. \nDr. Christine Bücher studierte an der RWTH Aachen Kunstgeschichte\, Literaturwissenschaft und Philosophie. Sie kuratiert Ausstellungen und arbeitet als Referentin im Bereich historisch-politischer Bildung u.a. am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr. \n\nWann? 21.4.26 um 19.00 Uhr\nWo? im Offenen Bürgertreff des KGE eV.\, Bahnhofstraße 13 (1. OG)\, 08280 Aue-Bad Schlema \nZum Anmelden nutzen Sie bitte folgende Telefonnummer: (03771) 12 38 13 3 oder E-Mail f.sell@kge-erzgebirge.de oder melden Sie sich direkt über die VHS Erzgebirge an.\nDie Veranstaltung ist kostenfrei. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/die-luecke-im-album-lesung-mit-christine-buecher-und-einfuehrung-in-die-recherche-eigener-familiengeschichte/
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SUMMARY:Jüdisches Leben in Zwickau – Eine digitale Spurensuche mit Actionbound | Zwickau
DESCRIPTION:Im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 lädt der Jugendbereich des Alten Gasometers zu einer interaktiven Stadttour ein. \nDie Veranstaltung bietet eine Einführung in das Thema „Jüdisches Leben in Zwickau“ sowie eine Vorstellung der App „Actionbound“\, mit der die Teilnehmenden auf digitale Spurensuche gehen. \nWie sah jüdisches Leben in Zwickau einst aus? Wo befanden sich Synagoge\, Geschäfte oder Wohnhäuser jüdischer Familien? Mit der App können Gäste historische Orte kennenlernen\, Spuren jüdischer Geschichte entdecken und über Erinnerungskultur reflektieren – begleitet von Fotos\, Originaldokumenten\, Interviews und Quizfragen. \nDauer: ca. 90–120 Minuten. \nDie App Actionbound aus dem AppStore oder GooglePlay kostenlos auf das Smartphone laden. \nKeine Voranmeldung erforderlich. \nOrt\nJerusalemer Platz\nJerusalemer Platz\nZwickau\, 08056 \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/juedisches-leben-in-zwickau-eine-digitale-spurensuche-mit-actionbound-zwickau/
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SUMMARY:Buchvorstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg | Mülsen
DESCRIPTION:Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg. Ein Blick nach Mülsen St. Micheln \nDer Historiker Dr. Maximilian Schulz widmet sich in seinem Beitrag im 2025 erschienenen Sammelband „Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg“ einem außergewöhnlichen Fotobestand aus dem KZ-Außenlager Mülsen St. Micheln. Die Aufnahmen wurden von einem Kind aus der unmittelbaren Umgebung angefertigt und stellen eine seltene Ausnahme dar\, da KZ-Außenlager in der Regel kaum fotografisch dokumentiert wurden. Entsprechend hoch ist ihr Quellenwert für die Erforschung des Lageralltags und seiner nachbarschaftlichen Beziehungen.\nGemeinsam mit dem Mitherausgeber Prof. Dr. Jörg Skriebeleit\, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg\, werden die Fotografien vorgestellt\, in ihren historischen Kontext eingeordnet und die Situation in Mülsen im Rahmen des Lagerkomplexes Flossenbürg erläutert. Der Abend thematisiert zudem grundlegende Fragen historischer Fotografie zwischen Inszenierung\, Zufall und Dokumentation. \nOrt\nFestscheune Thurm\nAn d. Festscheune 3\nMülsen\, Sachsen 08132 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erzähl-Café in Königstein: Untertageverlagerungen und KZ-Außenlager | Königstein
DESCRIPTION:Am 29. April werden wir in der Werkstatt 26 in Königstein unsere Ergebnisse zu den Forschungsarbeiten über die Untertageverlagerungen und KZ-Außenlager in Königstein präsentieren. Nach einem kurzen Vortrag\, in dem das Thema eingeführt wird\, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit\, sich an verschiedenen Stationen mit dem Ort\, mit Häftlingsbiografien und mit Fragen des Gedenkens auseinanderzusetzen. \nDie Veranstaltung soll vor allem zum Austausch anregen. Wir möchten zum einen Personen dazu einladen\, Familiengeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus mit uns zu teilen\, und zum anderen gemeinsam der Frage nachgehen\, wie ein zeitgemäßes Gedenken heute stattfinden kann. \nVeranstaltungsort\nWerkstatt 26\, Pirnaer Straße 26\n01824 Königstein\, Königstein/Sächs. Schw.\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/erzaehl-cafe-in-koenigstein-untertageverlagerungen-und-kz-aussenlager-koenigstein/
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SUMMARY:Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945 | Borsdorf – Wurzen
DESCRIPTION:In Erinnerung an die vielen Opfer der Todesmärsche im Muldental fahren wir mit dem Fahrrad von Borsdorf nach Wurzen. Wir halten an den von Jugendlichen gestalteten und 2022 eingeweihten Gedenktafeln und hören kulturelle und inhaltliche Beiträge. \nStationen: 10:15 Uhr – Heimatmuseum in Borsdorf (Leipziger Str. 5)\, 11:10 Uhr – Kirchgemeinde in Gerichshain (Kastanienbogen 1)\, 12:00 Uhr – Gedenktafel in Machern (Dorfstraße 2)\, 13:30 Uhr – Gedenktafel in Bennewitz (Freizeithaus „Werner Moser“\, Leipziger Str. 29)\, 14:15 Uhr – Friedhof in Wurzen (Dresdener Straße 65). \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Talk und Film: Weit denken\, weil das Denkmal bereits steht. Gndin dur\, kaj o monumento lace si kothe. | Dresden
DESCRIPTION:Talk und Film zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus mit künstlerischen Praxen \n\nmit Stefanie Busch (Künstlerin)\, Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nDie Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt\, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden\, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht eines der größeren Denkmäler in Deutschland\, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: Der Boxring 9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann auf dem Gelände des Festspielhaus Hellerau. Ausgehend von diesem Denkmal stellen wir Architekturen und Praxen des Erinnerns – die damit einhergehenden Kämpfe\, Formen und Ästhetiken vor und verorten sie im Lokalen. \nWelche Ideen\, Gedanken\, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Der Talk sucht Antworten. \nAnschließend zeigen wir den Film (19:30 Uhr) I am what I am. Mehr Infos unter: https://weiterdenken.de/de/i-am-what-i-am \nWO: Festspielhaus Hellerau\, Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einweihung Gedenkzeichen Bahnhof Königstein | Königstein
DESCRIPTION:Im Rahmen des Projektes „Verborgene Stationen – Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz“ weihen wir am 08. Mai um 16 Uhr am Bahnhof Königstein ein Gedenkzeichen ein. Der Bahnhof in Königstein steht repräsentativ für die vielen Orte und Bahnstrecken\, mit denen NS-Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft eng verbunden sind. An ihnen zeigt sich deutlich\, wie sichtbar KZ-Häftlinge und das Leid im Alltag des Nationalsozialismus waren. \nVeranstaltungsort\nBahnhof Königstein (Sächs Schweiz)\, Bahnhofstraße\, Halbestadt\, Pfaffendorf\, Königstein\, Königstein/Sächs. Schw.\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen\n01824\, Deutschland \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Impuls zur Verfolgung Sinti*zze und Rom*nja – Geschichtswerkstatt »Knotenpunkt Deportationen Dresden« am Alten Leipziger Bahnhof | Dresden
DESCRIPTION:Mit der neuen Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ lädt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof dazu ein\, sich gemeinsam mit der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung im nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystem zu beschäftigen. Zwischen April und November 2026 finden in einem zweiwöchentlichen Turnus Treffen statt\, bei denen historische Forschung\, lokale Initiativen und interessierte Bürger*innen miteinander ins Gespräch kommen. \nDiesmal mit RomaRespekt\, herzliche Einladung! \nORT: Die Startpunkte der Rundgänge werden auf https://alter-leipziger-bahnhof.net und auf Instagram @albdresden bekannt gegeben. \nMehr Informationen unter: https://alter-leipziger-bahnhof.net/2026/03/07/geschichtswerkstatt-knotenpunkt-deportationen-dresden-startet/ \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:RomaSpaces – Stadtspiel auf dem Campus der TU Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen \n\nmit Renata Horváthová und Kathrin Krahl\, Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nEine Untersuchung des TU Campus auf Spuren der Diskriminierung\, Verfolgung und Unsichtbarmachung von Rom:nja und Sinti:zze in Vergangenheit und Gegenwart \nDas Stadtspiel untersucht »im Laufen« über den Campus Urbanität und Antiromaismus – den Rassismus gegenüber Rom:nja und Sinti:zze. Es sensibilisiert für die unmittelbare universitäre Umgebung und fragt: Von wem und für wen ist diese Universität gestaltet und erbaut? Wo sind Spuren vergangener Verfolgung der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus? Welche Namen tragen die Gebäude und wessen Namen finden sich nicht? Wer fühlt sich hier ausgeschlossen oder beobachtet? Was könnte man verändern\, um den Raum „zugänglicher“ oder „gerechter“ zu machen? \nWir beginnen den Rundgang mit dem Vorstellen von historischen Quellen der Gedenkstätte Münchner Platz. Dieses Lernen im und mit dem Stadtraum hat enge Bezüge zu urbanen künstlerischen Praxen. Herzliche Einladung!Treffpunkt: Foyer der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden\, Münchner Platz 3\, 01187 Dresden\, Links neben der Freitreppe des Georg-Schumann-Bau \nIm Rahmen von: Ich sehe was\, was du nicht siehst – Sinti:zze und Rom:nja im Blick der TUD\, Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/universitaetskultur/antidiskriminierung/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-sinti-zze-und-rom-nja-im-blick-der-tud \nAntidiskriminierungsregel\nDie Veranstaltenden legen großen Wert auf ein respektvolles\, wertschätzendes und möglichst diskriminierungsfreies Miteinander. Jede Form von herabwürdigendem\, beleidigendem oder störendem Verhalten ist nicht akzeptabel. Verstöße gegen diese Grundsätze können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen. \nHinweise\, Anregungen und Fragen richten Sie bitte an:  \nAnja Wiede\, Ansprechperson bei Belästigung\, Diskriminierung und Gewalt \nanja.wiede1@​tu-dresden.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ | Freiberg
DESCRIPTION:Jan Mühlstein\, Autor und Sohn einer Überlebenden des KZ Freiberg\, ist zu Gast mit seinem kürzlich erschienenen Buch \n\nAusgehend von den Erzählungen seiner Eltern\, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz\, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen\, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft\, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden\, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen\, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. \nJan Mühlstein wird auch über die Zeit berichten\, die seine Mutter Margarete im Arbeitslager Freiberg vom Oktober 1944 bis April 1945 verbracht hat. \nJan Mühlstein wurde 1949 in Most (Brüx) in der Tschechoslowakei geboren. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings flüchtete er 1969 nach München\, wo er sein Studium der Physik mit einer Promotion abschloss und Wirtschaftsjournalist wurde. 1995 gehörte er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern zu den Gründern der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom\, deren langjähriger Vorsitzender er war. Von 1999 bis 2011 war er außerdem Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland. \nAutorengespräch mit Kathrin Krahl\, Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nBüchertisch durch den Freiberger Taschenbuchladen. \nDie Veranstaltung ist kostenfrei. \nORT : Böhmisches Paradies: Stadtwirtschaft Freiberg\, Burgstraße 18\, 09599 Freiberg \nEine Kooperation zwischen Freiberg für alle\, dem Taschenbuchladen Freiberg und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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