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SUMMARY:Wanderung um die Burg Hohnstein für Jugendliche | Hohnstein
DESCRIPTION:Auf einer Wanderung durch die Sächsische Schweiz erfahren wir an mehreren Stationen mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus direkt vor unserer Haustür. Die Burg Hohnstein war 1924 eine der größten Jugendherbergen in Deutschland. Im März 1933 wurde sie von der SA und SS besetzt und als Konzentrationslager genutzt. Bis August 1934 waren dort etwa 5000 Menschen inhaftiert. \nWir machen uns gemeinsam auf den Weg und schauen uns an\, wie die Nationalsozialisten nach ihrer Machtübernahme 1933 die Kontrolle übernahmen und wie die Lebensbedigungen der Gefangenen im KZ waren. Wir hören Geschichten über die Burg als Jugendburg und als Konzentrationslager\, aber auch über den Widerstand gegen die Nationalsozialisten in der Sächsischen Schweiz. \nDie Wanderung dauert ca. 5 bis 6 Stunden. Start und Ende ist in Hohnstein. Es besteht die Möglichkeit gemeinsam ab Dresden Hauptbahnhof oder Pirna mit dem ÖPNV nach Hohnstein zu fahren. Genauere Infos erfolgen nach der Anmeldung. \nDie Wanderung richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Du brauchst kein Vorwissen. Bitte bring Essen und Trinken\, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mit. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWenn du Fragen hast\, schreib uns eine Email an projekt@akubiz.de oder ruf an: Alina (0152 251 87873) oder Miriam (01522 5281243) \nAnmeldung unter: https://eveeno.com/Wanderung_260328 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gedenkkundgebung in Erinnerung an Jorge Gomondai | Dresden
DESCRIPTION:Am Montag\, dem 6. April 2026\, findet das öffentliche Gedenken an Jorge Gomondai statt. Der 1962 in Mosambik geborene Jorge João Gomondai kam 1981 als Vertragsarbeiter in die DDR. Er lebte in der Dresdner Johannstadt und arbeitete im Schlachthof im Ostragehege.\nAm Ostersonntag\, dem 31. März 1991\, wurde er in einer Straßenbahn von einer Gruppe rechtsgerichteter Jugendlicher bedrängt\, rassistisch beleidigt und aus der fahrenden Straßenbahn gestoßen. Er starb sechs Tage darauf an den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen im Alter von 28 Jahren. Damit wurde er das erste Todesopfer rassistischer Gewalt in Sachsen nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Sein Tod hat das Leben vieler Menschen\, nicht nur in Dresden\, nachhaltig verändert. \nAb 16 Uhr wird ein Infostand mit einer Dokumentation des damaligen Geschehens am Gedenkstein geöffnet. Um 17 Uhr beginnt die Gedenkkundgebung. \nDie Veranstaltung wird vom Initiativkreis „Gedenken. Erinnern. Mahnen“ organisiert\, an dem sich neben engagierten Dresdnerinnen und Dresdnern\, Vereinen und Initiativen auch der Integrations- und Ausländerbeirat der Stadt beteiligt. \nDatum/Zeit\n06.04.2026\n17:00 – 18:30 Uhr \nVeranstaltungsort\nJorge-Gomondai-Platz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gespräch mit Hans Breuer – Erinnerungen in der zweiten Generation | Mülsen
DESCRIPTION:Wir laden zu einer besonderen Gesprächsveranstaltung ein\, die sich mit den langfristigen Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen beschäftigt – insbesondere im familiären Gedächtnis. \nIm Mittelpunkt steht die persönliche Perspektive von Hans Breuer\, Enkel des ehemaligen KZ-Häftlings Johann Brunner\, welcher das KZ-Außenlager Mülsen und den Todesmarsch überlebte. Hans‘ Familiengeschichte\, die weitergegebenen Erinnerungen an die KZ-Haft und den Todesmarsch seines Großvaters sowie der Umgang mit dieser Vergangenheit im eigenen Aufwachsen eröffnen einen seltenen und berührenden Einblick. Zwischen den Gesprächsabschnitten setzt Hans Breuer eigene musikalische Akzente. \nOrt: Vereinshalle Mülsen St. Niclas\, Schachtstraße 4\, 08132 Mülsen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film & Gespräch: "Unvergessen - gestern und heute" | Aue-Bad Schlema
DESCRIPTION:Am 14. April 1945 wurden 83 Häftlinge\, die aus dem KZ-Außenlager in Mülsen St. Micheln kamen\, in Schlema ermordet und in einem nahegelegenen Waldstück verscharrt. 1975 drehte das Jugendamateurfilmteam in Zusammenarbeit mit dem Amateurfilmteam der Wismut den Film “Unvergessen” über dieses Ereignis. Der 20-minütige Dokumentarfilm ist ein Zeugnis der professionellen Arbeit der Filmteams und Ausdruck des Gedenkens in der DDR. \nDer Film bietet den Ausgangspunkt für das darauf folgende Podiumsgespräch darüber\, wie wir heute gedenken (wollen). Dafür schauen wir einerseits zurück\, wie sich die lokale Gedenkkultur seitdem verändert hat. Andererseits nehmen wir auch das Heute in den Blick und sprechen darüber\, welche Ansätze und Perspektiven relevant sind. \nHinweis: Der Bahnhof Bad Schlema ist ein Rohbau. Bitte ziehen Sie sich daher ausreichend warm an. Eine Toilette ist für den Notfall vorhanden. \nOrt: Bahnhof Bad Schlema \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Schneeblumen-Gedenkweg | Bennewitz – Wurzen
DESCRIPTION:Vom 13. April 1945 an\, einem eisigen Tag\, wurden sie bis zum 29. April 1945 durch ganz Sachsen getrieben — vom KZ Buchenwald Außenlager Markkleeberg ausgehend über Wurzen\, Oschatz\, Meißen\, Dresden: 1.550 Zwangsarbeiterinnen — 1.300 jüdische Ungarinnen und 250 französische politische Gefangene. Viele von ihnen überlebten den Marsch\, der sie nach Theresienstadt führen sollte\, nicht. Für die meisten von ihnen war es aber ein entbehrungsreicher Weg in ein neues Leben. 81 Jahre danach möchten wir dazu einladen\, Teile dieses Weges von Bennewitz nach Wurzen gemeinsam zu gehen. \nBeginn: 17 Uhr Bennewitz (Jugend- und Freizeittreff Werner Moser) \nMitte: 17:45 Uhr Wurzen (Gedenkstein am Dreibrückenbad) \nEnde: 18:45 Uhr Wurzen (am Dom) \nVeranstalter: Leipziger Notenspur\, Junge Gemeinde Wurzen\, Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. „Kommen und Gehen. Jüdische Notenspuren auf der sächsischen Via Regia“ — Eine Kooperation des Notenspur Leipzig e.V. mit dem „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival! e.V. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einweihung von Gedenktafeln in Porschdorf | Porschdorf
DESCRIPTION:Einladung zur Einweihung von zwei Gedenktafeln zum KZ-Außenlager Porschdorf  \nVon Februar bis April 1945 bestand im Polenztal/Sebnitztal bei Porschdorf ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Das Lager wurde errichtet\, um dort eine Untertageverlagerung zur Herstellung von Flugzeugbenzin zu errichten. Die Inhaftierten mussten unter schwersten Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Am 16. April 1945 wurde das Lager aufgelöst und die Inhaftierten mussten einen Todesmarsch antreten. Dieser endete in Oelsen bei Bad Gottleuba wo die Überlebenden am 09. Mai 1945 befreit wurden. \nUm die Schicksale der inhaftierten\, getöteten oder durch Erschöpfung gestorbenen Menschen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen\, haben Sachsenforst/Nationalparkverwaltung\, AKuBiZ e.V. und Berge frei e.V. gemeinsam zwei Gedenktafeln erarbeitet. Diese informieren über das Lager und lassen Stimmen von Zeitzeugen zu Wort kommen. \nAm 16. April\, dem 81. Jahrestag der Auflösung des Lagers\, werden die Gedenktafeln der Öffentlichkeit präsentiert. \nDie Einweihung beginnt um 17 Uhr an der ersten Gedenktafel (Standort: Wanderparkplatz Frinztalmühle)\, beinhaltet eine kleine Wanderung (ca. 45 Minuten\, nicht barrierefrei aber wegsames Gelände) zur zweiten Gedenktafel und endet inklusive Rückweg zum Wanderparkplatz 19 Uhr. \nDie Beteiligten werden über die Entstehung der Gedenktafeln und das Lager informieren. Es wird zudem die Möglichkeit geben\, die letzten Exemplare des Buches „Reise mit meinem Freund – Leben uns Tod des Guilano Benassi im Konzentrationslager und Außenlager Porschdorf“ zu erwerben. \nDa sich die Gedenktafeln im Naturschutzgebiet befinden\, bitten wir von Blumengestecken und insbesondere Kerzen abzusehen! \nVeranstaltungsort\nWanderparkplatz Frintztalmühle\, Tiefer Grund\, Waitzdorf\, Hohnstein\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen\n01848\, Deutschland \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erinnerungen an den Widerstand: ein Videoprojekt mit Zweitzeug*innen | Pirna
DESCRIPTION:In der Sächsischen Schweiz gab es zur Zeit des Nationalsozialismus verschiedene Leute und Gruppen\, die Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet haben. Viele von ihnen kamen aus dem Bergsport und wurden später als „Rote Bergsteiger“ bekannt. Sie schmuggelten Literatur\, Zeitschriften\, Geld\, Informationen und Personen über die Grenze zur Tschechoslowakei. Dadurch machten sie im Ausland und im Deutschen Reich auf die Verbrechen der NationalsozialistInnen aufmerksam und forderten ein Ende der Diktatur. Auch auf der Burg Hohnstein\, die 1933 und 1934 als Konzentrationslager genutzt wurde\, gab es einen gut organisierten Widerstand der Häftlinge. \nAngehörige der Widerständler*innen setzen sich unermüdlich dafür ein\, dass diese Geschichten nicht vergessen werden. Mit euch gemeinsam möchten wir ihre Erinnerungen\, Erzählungen und Perspektiven dokumentieren\, so dass sie auch in Zukunft hörbar bleiben. \nIn Kleingruppen interviewt ihr einen Nachfahren oder eine Nachfahrin zur Geschichte ihrer Eltern oder Großeltern und filmt das Interview. \nWer?   Jugendliche ab 14 Jahren \nWo?     K2 Kulturkiste (Schössergasse 3\, Pirna) \n  \nAblauf: \noptional: Samstag\, 28. März 2026: Wanderung für Jugendliche zur Geschichte der Burg Hohnstein als Jugendburg und frühes KZ \nWir bieten eine offene Wanderung für Jugendliche an rund um die Burg Hohnstein zur Geschichte der Burg als Jugendburg und KZ und zu Widerstand in der Sächsischen Schweiz. Wenn ihr möchtet\, könnt ihr hier gerne teilnehmen\, um die Orte und Geschichten kennenzulernen. Hier erfahrt ihr mehr zur Wanderung. \nSonntag\, 19. April 2026: 1. Workshop  \n10:00 – 16:00 Uhr  \nHier bekommt ihr einen thematischen Einstieg zur Geschichte des Nationalsozialismus und zu Widerstand in der Region. Wir lernen\, was es zu Fragetechniken\, Video- und Audioaufnahmen für die Interviews zu wissen gibt und bereiten die Interviews gemeinsam vor. \nInterview \nGemeinsam mit 2-3 anderen Jugendlichen führt ihr ein Videointerview. Zeit und Ort legen wir gemeinsam mit eurer Kleingruppe und der interviewten Person fest. Auf dem Video wird nur die interviewte Person zu sehen sein. \nSonntag\, 10. Mai 2026: 2. Workshop \n10:00 – 15:00 Uhr  \nWir werten die Interviews aus und teilen die gemachten Erfahrungen. Zum Abschluss machen wir eine Ideenschmiede\, wie die Interviews für die Bildungsarbeit genutzt werden können. Wer möchte\, kann nach dem Projekt gerne mit uns gemeinsam daran weiterarbeiten und z.B. eine Infoveranstaltung\, Wanderungen oder andere Formate gestalten. \nDu hast noch Fragen? \nRuf an oder schreib uns eine Email: \nprojekt@akubiz.de \n01522-5281243 (Miriam Knausberg) \n0152 251 87873 (Alina Gündel) \nAnmeldung unter: https://eveeno.com/Videoprojekt \nOrt\nKulturkiste K2\nSchössergasse 3\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Weit denken\, weil das Denkmal bereits steht. Gndin dur\, kaj o monumento lace si kothe. | Dresden
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen \n\nWorkshop zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus mit künstlerischen Praxen mit Stefanie Busch (Künstlerin)\, Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nDie Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt\, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden\, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht eines der größeren Denkmäler in Deutschland\, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: Der Boxring 9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann auf dem Gelände des Festspielhaus Hellerau. Ausgehend von diesem Denkmal untersuchen wir Architekturen und Praxen des Erinnerns – die damit einhergehenden Kämpfe\, Formen und Ästhetiken. Welche Ideen\, Gedanken\, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Der Workshop sucht Antworten. \nORT: Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben \nIm Rahmen von: Ich sehe was\, was du nicht siehst – Sinti:zze und Rom:nja im Blick der TUD\, Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/universitaetskultur/antidiskriminierung/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-sinti-zze-und-rom-nja-im-blick-der-tud \nAntidiskriminierungsregel\nDie Veranstaltenden legen großen Wert auf ein respektvolles\, wertschätzendes und möglichst diskriminierungsfreies Miteinander. Jede Form von herabwürdigendem\, beleidigendem oder störendem Verhalten ist nicht akzeptabel. Verstöße gegen diese Grundsätze können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen. \nHinweise\, Anregungen und Fragen richten Sie bitte an:  \nAnja Wiede\, Ansprechperson bei Belästigung\, Diskriminierung und Gewalt \nanja.wiede1@​tu-dresden.de \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Die Lücke im Album – Lesung mit Christine Bücher und Einführung in die Recherche eigener Familiengeschichte |
DESCRIPTION:Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte. \n\nWas haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer\, Überzeugte\, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt\, stößt häufig auf Unsicherheiten\, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart\, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen\, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach\, will verstehen. \nWollen Sie ihre Familiengeschichte kritisch hinterfragen und sich gegebenenfalls mit Verstrickungen und Mitläufertum oder auch mit Widerstand und Verfolgung auseinandersetzen? Christine Bücher\, die Autorin des Buches „Die Lücke im Album“\, berichtet über ihre eigene Familienrecherche und gibt praktische Hinweise für den Einstieg in ein anspruchsvolles\, aber lohnendes Kapitel persönlicher Erinnerungskultur. \nDr. Christine Bücher studierte an der RWTH Aachen Kunstgeschichte\, Literaturwissenschaft und Philosophie. Sie kuratiert Ausstellungen und arbeitet als Referentin im Bereich historisch-politischer Bildung u.a. am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr. \n\nWann? 21.4.26 um 19.00 Uhr\nWo? im Offenen Bürgertreff des KGE eV.\, Bahnhofstraße 13 (1. OG)\, 08280 Aue-Bad Schlema \nZum Anmelden nutzen Sie bitte folgende Telefonnummer: (03771) 12 38 13 3 oder E-Mail f.sell@kge-erzgebirge.de oder melden Sie sich direkt über die VHS Erzgebirge an.\nDie Veranstaltung ist kostenfrei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Jüdisches Leben in Zwickau – Eine digitale Spurensuche mit Actionbound | Zwickau
DESCRIPTION:Im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 lädt der Jugendbereich des Alten Gasometers zu einer interaktiven Stadttour ein. \nDie Veranstaltung bietet eine Einführung in das Thema „Jüdisches Leben in Zwickau“ sowie eine Vorstellung der App „Actionbound“\, mit der die Teilnehmenden auf digitale Spurensuche gehen. \nWie sah jüdisches Leben in Zwickau einst aus? Wo befanden sich Synagoge\, Geschäfte oder Wohnhäuser jüdischer Familien? Mit der App können Gäste historische Orte kennenlernen\, Spuren jüdischer Geschichte entdecken und über Erinnerungskultur reflektieren – begleitet von Fotos\, Originaldokumenten\, Interviews und Quizfragen. \nDauer: ca. 90–120 Minuten. \nDie App Actionbound aus dem AppStore oder GooglePlay kostenlos auf das Smartphone laden. \nKeine Voranmeldung erforderlich. \nOrt\nJerusalemer Platz\nJerusalemer Platz\nZwickau\, 08056 \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/juedisches-leben-in-zwickau-eine-digitale-spurensuche-mit-actionbound-zwickau/
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SUMMARY:Buchvorstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg | Mülsen
DESCRIPTION:Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg. Ein Blick nach Mülsen St. Micheln \nDer Historiker Dr. Maximilian Schulz widmet sich in seinem Beitrag im 2025 erschienenen Sammelband „Inszenierung\, Schnappschuss\, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg“ einem außergewöhnlichen Fotobestand aus dem KZ-Außenlager Mülsen St. Micheln. Die Aufnahmen wurden von einem Kind aus der unmittelbaren Umgebung angefertigt und stellen eine seltene Ausnahme dar\, da KZ-Außenlager in der Regel kaum fotografisch dokumentiert wurden. Entsprechend hoch ist ihr Quellenwert für die Erforschung des Lageralltags und seiner nachbarschaftlichen Beziehungen.\nGemeinsam mit dem Mitherausgeber Prof. Dr. Jörg Skriebeleit\, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg\, werden die Fotografien vorgestellt\, in ihren historischen Kontext eingeordnet und die Situation in Mülsen im Rahmen des Lagerkomplexes Flossenbürg erläutert. Der Abend thematisiert zudem grundlegende Fragen historischer Fotografie zwischen Inszenierung\, Zufall und Dokumentation. \nOrt\nFestscheune Thurm\nAn d. Festscheune 3\nMülsen\, Sachsen 08132 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erzähl-Café in Königstein: Untertageverlagerungen und KZ-Außenlager | Königstein
DESCRIPTION:Am 29. April werden wir in der Werkstatt 26 in Königstein unsere Ergebnisse zu den Forschungsarbeiten über die Untertageverlagerungen und KZ-Außenlager in Königstein präsentieren. Nach einem kurzen Vortrag\, in dem das Thema eingeführt wird\, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit\, sich an verschiedenen Stationen mit dem Ort\, mit Häftlingsbiografien und mit Fragen des Gedenkens auseinanderzusetzen. \nDie Veranstaltung soll vor allem zum Austausch anregen. Wir möchten zum einen Personen dazu einladen\, Familiengeschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus mit uns zu teilen\, und zum anderen gemeinsam der Frage nachgehen\, wie ein zeitgemäßes Gedenken heute stattfinden kann. \nVeranstaltungsort\nWerkstatt 26\, Pirnaer Straße 26\n01824 Königstein\, Königstein/Sächs. Schw.\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945 | Borsdorf – Wurzen
DESCRIPTION:In Erinnerung an die vielen Opfer der Todesmärsche im Muldental fahren wir mit dem Fahrrad von Borsdorf nach Wurzen. Wir halten an den von Jugendlichen gestalteten und 2022 eingeweihten Gedenktafeln und hören kulturelle und inhaltliche Beiträge. \nStationen: 10:15 Uhr – Heimatmuseum in Borsdorf (Leipziger Str. 5)\, 11:10 Uhr – Kirchgemeinde in Gerichshain (Kastanienbogen 1)\, 12:00 Uhr – Gedenktafel in Machern (Dorfstraße 2)\, 13:30 Uhr – Gedenktafel in Bennewitz (Freizeithaus „Werner Moser“\, Leipziger Str. 29)\, 14:15 Uhr – Friedhof in Wurzen (Dresdener Straße 65). \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Talk und Film: Weit denken\, weil das Denkmal bereits steht. Gndin dur\, kaj o monumento lace si kothe. | Dresden
DESCRIPTION:Talk und Film zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus mit künstlerischen Praxen \n\nmit Stefanie Busch (Künstlerin)\, Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nDie Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt\, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden\, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht eines der größeren Denkmäler in Deutschland\, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: Der Boxring 9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann auf dem Gelände des Festspielhaus Hellerau. Ausgehend von diesem Denkmal stellen wir Architekturen und Praxen des Erinnerns – die damit einhergehenden Kämpfe\, Formen und Ästhetiken vor und verorten sie im Lokalen. \nWelche Ideen\, Gedanken\, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Der Talk sucht Antworten. \nAnschließend zeigen wir den Film (19:30 Uhr) I am what I am. Mehr Infos unter: https://weiterdenken.de/de/i-am-what-i-am \nWO: Festspielhaus Hellerau\, Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einweihung Gedenkzeichen Bahnhof Königstein | Königstein
DESCRIPTION:Im Rahmen des Projektes „Verborgene Stationen – Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz“ weihen wir am 08. Mai um 16 Uhr am Bahnhof Königstein ein Gedenkzeichen ein. Der Bahnhof in Königstein steht repräsentativ für die vielen Orte und Bahnstrecken\, mit denen NS-Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft eng verbunden sind. An ihnen zeigt sich deutlich\, wie sichtbar KZ-Häftlinge und das Leid im Alltag des Nationalsozialismus waren. \nVeranstaltungsort\nBahnhof Königstein (Sächs Schweiz)\, Bahnhofstraße\, Halbestadt\, Pfaffendorf\, Königstein\, Königstein/Sächs. Schw.\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen\n01824\, Deutschland \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Impuls zur Verfolgung Sinti*zze und Rom*nja – Geschichtswerkstatt »Knotenpunkt Deportationen Dresden« am Alten Leipziger Bahnhof | Dresden
DESCRIPTION:Mit der neuen Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ lädt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof dazu ein\, sich gemeinsam mit der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung im nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystem zu beschäftigen. Zwischen April und November 2026 finden in einem zweiwöchentlichen Turnus Treffen statt\, bei denen historische Forschung\, lokale Initiativen und interessierte Bürger*innen miteinander ins Gespräch kommen. \nDiesmal mit RomaRespekt\, herzliche Einladung! \nORT: Die Startpunkte der Rundgänge werden auf https://alter-leipziger-bahnhof.net und auf Instagram @albdresden bekannt gegeben. \nMehr Informationen unter: https://alter-leipziger-bahnhof.net/2026/03/07/geschichtswerkstatt-knotenpunkt-deportationen-dresden-startet/ \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:RomaSpaces – Stadtspiel auf dem Campus der TU Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen \n\nmit Renata Horváthová und Kathrin Krahl\, Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nEine Untersuchung des TU Campus auf Spuren der Diskriminierung\, Verfolgung und Unsichtbarmachung von Rom:nja und Sinti:zze in Vergangenheit und Gegenwart \nDas Stadtspiel untersucht »im Laufen« über den Campus Urbanität und Antiromaismus – den Rassismus gegenüber Rom:nja und Sinti:zze. Es sensibilisiert für die unmittelbare universitäre Umgebung und fragt: Von wem und für wen ist diese Universität gestaltet und erbaut? Wo sind Spuren vergangener Verfolgung der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus? Welche Namen tragen die Gebäude und wessen Namen finden sich nicht? Wer fühlt sich hier ausgeschlossen oder beobachtet? Was könnte man verändern\, um den Raum „zugänglicher“ oder „gerechter“ zu machen? \nWir beginnen den Rundgang mit dem Vorstellen von historischen Quellen der Gedenkstätte Münchner Platz. Dieses Lernen im und mit dem Stadtraum hat enge Bezüge zu urbanen künstlerischen Praxen. Herzliche Einladung!Treffpunkt: Foyer der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden\, Münchner Platz 3\, 01187 Dresden\, Links neben der Freitreppe des Georg-Schumann-Bau \nIm Rahmen von: Ich sehe was\, was du nicht siehst – Sinti:zze und Rom:nja im Blick der TUD\, Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/universitaetskultur/antidiskriminierung/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-sinti-zze-und-rom-nja-im-blick-der-tud \nAntidiskriminierungsregel\nDie Veranstaltenden legen großen Wert auf ein respektvolles\, wertschätzendes und möglichst diskriminierungsfreies Miteinander. Jede Form von herabwürdigendem\, beleidigendem oder störendem Verhalten ist nicht akzeptabel. Verstöße gegen diese Grundsätze können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen. \nHinweise\, Anregungen und Fragen richten Sie bitte an:  \nAnja Wiede\, Ansprechperson bei Belästigung\, Diskriminierung und Gewalt \nanja.wiede1@​tu-dresden.de \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/romaspaces-stadtspiel-auf-dem-campus-der-tu-dresden-dresden/
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SUMMARY:„Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ | Freiberg
DESCRIPTION:Jan Mühlstein\, Autor und Sohn einer Überlebenden des KZ Freiberg\, ist zu Gast mit seinem kürzlich erschienenen Buch \n\nAusgehend von den Erzählungen seiner Eltern\, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz\, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen\, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft\, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden\, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen\, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. \nJan Mühlstein wird auch über die Zeit berichten\, die seine Mutter Margarete im Arbeitslager Freiberg vom Oktober 1944 bis April 1945 verbracht hat. \nJan Mühlstein wurde 1949 in Most (Brüx) in der Tschechoslowakei geboren. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings flüchtete er 1969 nach München\, wo er sein Studium der Physik mit einer Promotion abschloss und Wirtschaftsjournalist wurde. 1995 gehörte er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern zu den Gründern der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom\, deren langjähriger Vorsitzender er war. Von 1999 bis 2011 war er außerdem Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland. \nAutorengespräch mit Kathrin Krahl\, Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nBüchertisch durch den Freiberger Taschenbuchladen. \nDie Veranstaltung ist kostenfrei. \nORT : Böhmisches Paradies: Stadtwirtschaft Freiberg\, Burgstraße 18\, 09599 Freiberg \nEine Kooperation zwischen Freiberg für alle\, dem Taschenbuchladen Freiberg und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Mittelsachsen
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SUMMARY:TACHELES Kurzfilmprogramm | Chemnitz
DESCRIPTION:Anlässlich des Themenjahres hat der Filmverband Sachsen ein eigenes Programm zusammengestellt\, das unterschiedliche filmische Perspektiven auf jüdisches Leben\, jüdische Geschichte und jüdische Gegenwart auslotet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZum Programm\n\n\nIn rund 65 Minuten entfalten die ausgewählten Filme persönliche\, künstlerische und gesellschaftliche Annäherungen an Fragen von Erinnerung\, Identität und Zugehörigkeit. Zwischen animierten Bildern\, dokumentarischen Momenten und pointiertem Spielfilm erzählen sie von den Nachwirkungen der Schoa\, von familiären und inneren Konflikten über Generationen hinweg sowie vom Spannungsfeld zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Geschichte. \nDabei stehen nicht historische Zuschreibungen oder festgelegte Narrative im Vordergrund\, sondern subjektive Perspektiven\, emotionale Zustände und alltägliche Situationen\, die jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar machen. Das Programm bewegt sich bewusst zwischen Ernst und Ironie\, Abstraktion und konkreter Lebenswirklichkeit und lädt dazu ein\, jenseits von Klischees zuzuhören\, hinzusehen und ins Gespräch zu kommen. Es versteht sich damit als filmische Einladung\, jüdische Kultur nicht nur als historischen Bezugspunkt\, sondern als lebendige\, gegenwärtige und vielstimmige Realität wahrzunehmen. \n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Filme\n\n\nWir sind wieder da\nRegie: Shirel Peleg | 8 min | Spielfilm | Deutschland | 2018\nDie neue Generation muss mit der Vergangenheit der alten und aussterbenden Generation umgehen lernen\, während sie versucht\, voranzuschreiten. »Wir sind wieder da« erzählt einen Moment aus dem Leben einer neuen Generation von Juden im jetzigen Deutschland. \nCompartments\nRegie: Daniella Koffler und Uli Seiss | 15 min | Animationsfilm | Deutschland | 2017\n»Compartments« erzählt die fiktive\, aber von tatsächlichen Erfahrungen inspirierte Geschichte von Netta\, einer jungen Frau aus Israel\, die auswandern möchte – ausgerechnet nach Berlin. Ihr Vater\, Sohn von Holocaust-Überlebenden\, ist entsetzt. Hin- und hergerissen zwischen quälenden Erinnerungen und den Schatten der Vergangenheit\, gefangen in kollektiven Erinnerungen\, die sich über Jahre eingeprägt haben\, kämpfen Netta und ihr Vater darum\, ihre einst enge Beziehung zu retten. Was beide bewegt\, bewahren sie in Erinnerungskästen auf. \nWie so ein lästiger Regen schweigen kann\nRegie: Jakob Werner | 5 min | Animationsfilm | Deutschland | 2021\nAls Otto Dov Kulka mit 11 Jahren den Todesmarsch von Auschwitz nach Groß-Rosen antreten musste\, sieht er einen Häftling\, der mit einem gebrochenem Bein auf Befehl des Angeklagten Baretzki liegen gelassen und wahrscheinlich erschossen wird. Anders als dieser Unbekannte Häftling\, schaffte es Kulka auf unwahrscheinliche Weise dem Tod zu entkommen. \nFeels Forever\nRegie: Ariel Elbert\, Maximiliam Neudeck | 7 min | Animationsfilm | Deutschland 2024\n»Feels Forever« ist ein Animationskurzfilm\, der die Stimmen jüdischer Frauen und FLINTA-Personen zu einer kollektiven Erzählung verdichtet. Die animierte Protagonist*in trägt ihre fragmentarischen Erfahrungen zusammen und macht sichtbar\, was viele teilen: Verletzlichkeit\, Stärke und das Ringen um Zugehörigkeit. Mit poetischen Bildern von Ariel Elbert und einem atmosphärischen Sounddesign von Maximilian Neudeck schafft der Film einen eindrucksvollen Resonanzraum für jüdische Perspektiven heute. \nMasel Tov Cocktail\nRegie: Arkadij Khaet\, Mickey Paatzsch | 31 min | Spielfilm | Deutschland 2020\nZutaten: 1 Jude\, 12 Deutsche\, 5 cl Erinnerungskultur\, 3 cl Stereotype\, 2 TL Patriotismus\, 1 TL Israel\, 1 Falafel\, 5 Stolpersteine\, einen Spritzer Antisemitismus Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben\, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren. Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher. \n\nIm Anschluss begrüßen wir Regisseur Uli Seis zum Gespräch \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/tacheles-kurzfilmprogramm-chemnitz/
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SUMMARY:LATCHO DIVES 2026 – 4. Leipziger Kulturfestival der Roma und Sinti | Leipzig
DESCRIPTION:LATCHO DIVES ist Romanes\, die Sprache der Roma\, und es bedeutet EIN SCHÖNER TAG. \nDas vielfältige Programm bietet viele schöne Tage mit Konzerte\, Filme\, Lesungen\, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen rund um die Kultur der Roma und Sinti in Sachsen und darüber hinaus. \nDas nächste Kulturfestival „Latcho Dives“ wird vom 30. Mai bis zum 06. Juni 2026 stattfinden. \nDas Programm finden Sie hier. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/latcho-dives-2026-4-leipziger-kulturfestival-der-roma-und-sinti-leipzig/
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SUMMARY:„Dann sag die Wahrheit“ - Perspektiven auf den aktuellen NSU-Prozess | Chemnitz
DESCRIPTION:Am 8. Tag des 2. NSU-Prozesses konfrontierte Gamze Kubaşık\, Tochter des vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık\, die als Zeugin geladene Beate Zschäpe mit den Worten: \n„Dann sag die Wahrheit!“ \nDie meisten der Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex\, die die Bundesanwaltschaft gegen namentlich bekannte\, aber nicht in München angeklagte Personen führte\, wurden bereits eingestellt. Dass sie irgendwann wieder aufgenommen werden\, ist unwahrscheinlich. \nDer Prozess gegen Susann E. ist also der erste Prozess gegen eine Person aus dem Unterstützungsnetzwerk des NSU seit dem Münchener NSU-Prozess — voraussichtlich bleibt er aber auch der einzige. \nGemeinsam mit Michalina Boulgarides\, NSU-Watch und Antonia von der Behrens blicken wir auf den aktuellen Prozess in Dresden: Welche Fragen wurden beantwortet? Welche sind noch offen? Was kann von einem solchen Verfahren erwartet werden? \nMichalina Boulgarides ist Tochter des durch den NSU ermordeten Theodoros Boulgarides \nNSU-Watch wird von einem Bündnis aus rund einem Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Gruppen und Einzelpersonen aus dem ganzen Bundesgebiet getragen\, die seit über einem Jahrzehnt zum Themenkomplex arbeiten und unter anderem die Prozesse kritische beobachten. \nRechtsanwältin Antonia von der Behrens war eine der Nebenklagevertreter*innen der Familie des am 4. April 2006 vom NSU in Dortmund ermordeten Mehmet Kubaşık im Münchener NSU-Prozess. \nModeration: Dean Ruddock \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Lesung „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland“ | Taucha
DESCRIPTION:Wir freuen uns sehr\, zwei der Autor:innen des Buchs „Extremwetterlagen“ in Taucha begrüßen zu dürfen und freuen uns sehr auf ihre Lesung und die anschließende Diskussion. \nDer Pressetext zum Buch beginnt so: \n„Wann haben wir gemerkt\, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir\, gegen den Wind zu atmen\, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“ \nUnd dann geht es weiter: \n2024 startete ein ungewöhnliches literarisch-soziologisches Projekt. Mit Manja Präkels\, Tina Pruschmann und Barbara Thériault wurden drei namhafte Autorinnen als „Überland schreiberinnen“ ausgeschickt\, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen\, verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen. Während Manja Präkels gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Brennpunkte in Brandenburg besuchte\, bereiste Tina Pruschmann mit dem Fahrrad entlegene Regionen im sächsischen Erzgebirge. Barbara Thériault heuerte als Lokaljournalistin bei einer thüringischen Zeitung an\, und Alexander Leistner folgte mentalen Entwicklungslinien\, deren Anfänge teils noch vor 1989 zu verorten sind. So entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative\, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten\, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften. Über Menschen\, die wegsehen und schweigen\, und solche\, die tagtäglich ihr Bestes geben\, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen. \nWir freuen uns\, Barbara Thériault und Alexander Leistner bei uns begrüßen zu können: \n\nBarbara Thériault pendelt als Autorin und Soziologin zwischen Kanada und (Ost)Deutschland. Über ihre Arbeit in Friseursalons und Barbershops in Halle/Saale schrieb sie das mit dem Sächsischen Verlagspreis und dem Forschungspreis Ethnographie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ausgezeichnete Buch „Abenteuer einer linkshändigen Friseurin“ (edition überland 2022).\nAlexander Leistner verantwortet an der Universität Leipzig zwei Teilprojekte des BMBF Forschungsverbundes „Das umstrittene Erbe von 1989“. Für seine Dissertation über die unabhängige Friedensbewegung in der DDR erhielt er 2016 den Max Weber Preis für Nachwuchsforschung und für sein Engagement für die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft den Transferpreis 2025 der Universität Leipzig.\n\nWeitere Informationen zum Buch:\nAlexander Leistner\, Barbara Thériault\, Manja Präkels und Tina Pruschmann: „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland“. Broschur\, 208 Seiten\, 22 €. ISBN 978-3-95732-630-0 \nVielen Dank für die Unterstützung:\nDiese Veranstaltung wird gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation. \nDie Informationen zur Veranstaltung in Kürze:\nSonntag\, 7.6.2026\, 18 Uhr im Schloss Taucha\, Haus 10:\nLesung: „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland“\nWir freuen uns\, die Autor:innen Barbara Thériault und Alexander Leistner zur Lesung und zum anschließenden Publikumsgespräch begrüßen zu können.\nEintritt: frei. \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Nordsachsen
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SUMMARY:Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte. | Kamenz
DESCRIPTION:Lesung mit Christine Bücher und Einführung in die Recherche eigener Familiengeschichte \nWas haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer\, Überzeugte\, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt\, stößt häufig auf Unsicherheiten\, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart\, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen\, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach\, will verstehen. \nWollen Sie ihre Familiengeschichte kritisch hinterfragen und sich gegebenenfalls mit Verstrickungen und Mitläufertum oder auch mit Widerstand und Verfolgung auseinandersetzen? Christine Bücher\, die Autorin des Buches „Die Lücke im Album“\, berichtet über ihre eigene Familienrecherche und gibt praktische Hinweise für den Einstieg in ein anspruchsvolles\, aber lohnendes Kapitel persönlicher Erinnerungskultur. \nDr. Christine Bücher studierte an der RWTH Aachen Kunstgeschichte\, Literaturwissenschaft und Philosophie. Sie kuratiert Ausstellungen und arbeitet als Referentin im Bereich historisch-politischer Bildung u.a. am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr. \nOrt\nKamenz\, Stadtwerkstatt-Bürgerwiese e.V.\nRosa-Luxemburg-Str. 5\n01917 Kamenz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mobiles Kultur- und Begegnungszentrum: Jüdische Perspektiven und Antisemitismusprävention | Meißen
DESCRIPTION:Eine Veranstaltungsreihe des Ariowitsch-Haus e.V. im Rahmen des Projektes “Antisemitismus bekämpfen und jüdische Kultur stärken – Gemeinsam unterwegs für eine tolerante Gesellschaft!”\, gefördert von „Demokratie leben!“ \nMit seinem mobilen Kultur- und Begegnungsprojekt lädt das Ariowitsch-Haus dazu ein\, jüdische Perspektiven\, Gegenwart und Geschichte kennenzulernen sowie sich kritisch mit dem Thema Antisemitismus auseinanderzusetzen. Interaktive Bildungsangebote\, Musik\, Spiel und kulinarische Erlebnisse bieten die Möglichkeit für Jung und Alt\, mehr über unsere Arbeit zu erfahren und ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit lokalen Engagierten erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Konzerte\, Workshops und Stadtrundgänge – für Neugierige\, Schulklassen und alle\, die Begegnung suchen. \nAlle Veranstaltungen sind kostenlos. \nSeien Sie dabei – wir freuen uns auf Sie. \nPädagogische Angebote\nAm Montag\, den 15.06. und Dienstag\, den 16.06. bieten wir verschiedene pädagogische Angebote zur historisch-politischen Bildung an – darunter Begegnungsformate\, Angebote zur Antisemitismusprävention sowie kreative Zugänge zur Auseinandersetzung mit jüdischen Identitäten. \nUnter anderem: \n\n“Wann bin ich Mensch?” – eine Interaktive Ausstellung zum Denken und Schreiben von Anne Frank\n“Frag Nach” – Virtuelle Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Holocaust\n\nWir freuen uns über Ihr Interesse. Alle Angebote werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Kontaktieren Sie uns gerne unter: erfahren@ariowitschhaus.de \n \nSonntag\, 14.06.2026\n  \nStadttour: Unterwegs auf jüdischen Spuren durch Meißen\nMeißen blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Erste Erwähnungen von Juden finden sich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Straßennamen wie „Jüdenberg“ weisen heute noch immer auf die mittelalterliche jüdische Bevölkerung hin. Kreuzzüge\, Ritualmordbeschuldigungen\, Vertreibungen\, Pogrome und schließlich der Holocaust führten von der Dezimierung bis hin zur Vernichtung jüdischen Lebens. Heute sind nur wenige Zeugnisse jüdischen Lebens sichtbar\, insbesondere Überreste mittelalterlicher hebräischer Grabsteine. Wir wollen uns auf eine Spurensuche zwischen Heinrichsplatz\, Markt\, Görnischer Gasse\, Neumarkt und dem Klosterhof St. Afra begeben und an die Schicksale von Meißener Jüdinnen und Juden erinnern. \n14 Uhr\nTreffpunkt: Theaterplatz\n\nAnmeldung erwünscht unter: erfahren@ariowitschaus.de \nMusikalische Lesung: “Wodka ist immer Koscher” von und mit  Küf Kaufmann\nDie dreitägige Veranstaltungsreihe zum jüdischen Leben des Ariowitsch-Haus e.V. beginnt mit einem besonderen Nachmittag: Der Autor und Liebhaber des jüdischen Humors\, Küf Kaufmann\, liest aus seinem Buch „Wodka ist immer koscher“ und begeistert mit pointierten Geschichten und feinem Witz.\nFür die musikalische Atmosphäre sorgt der Pianist Ilan Bendahan Bitton mit stimmungsvollen Beiträgen. So entsteht ein Abend voller Kultur\, Humor und Begegnung\, der den Auftakt und zugleich einen geselligen Abschluss des Literaturfests bildet.\nIm Anschluss besteht die Möglichkeit\, ein Exemplar des Buches vom Autor signieren zu lassen. \n17 Uhr\nInterkulturelle Bühne \n  \nKonzert die Damen und Herren Daffke\n»Wenn ich mir was wünschen dürfte – Lieder und Chansons der 1920er Jahre« \nMit scharfer Feder und komplexen Klängen übte Friedrich Hollaender feinsinnig Gesellschaftskritik und fing meisterhaft die Licht- und Schattenseiten des Menschseins ein.\nDie Daffkes erzählen mit den Liedern Hollaenders und einiger seiner Wegbegleiter Geschichten von großen und kleinen Schicksalen\, den Wünschen und Träumen der Menschen im Berlin der 1920er Jahre.\nWarum Daffke? Das Wort stammt aus dem Jiddischen und bedeutet\, etwas aus Trotz\, nur zum Spaß oder aus Eigensinn zu tun. Das gefiel den Berlinern: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand das Wort Eingang in die Berliner Mundart.\nIm Sommer 2014 dachten sich dann fünf Freunde (was für ein Klischee): Lasst uns eine Chanson-Band gründen. Gesagt\, getan und so wurden die Damen und Herren Daffke geboren. Die erste Tournee erfolgte noch im gleichen Sommer mit einem fulminanten Start beim Festival junger Künstler in Bayreuth\, erweitert durch Konzerte in den Heimatstädten der Daffkes. Berauscht vom glamourösen Tourneeleben wurde eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Lasst uns das öfter machen!\nDrei abendfüllende Programme haben die Daffkes mittlerweile im Repertoire und bespielen damit die großen und kleinen Bühnen des Landes. Gastspiele führten sie unter anderem an die Volksbühne Berlin\, zum Rheingau Musik Festival\, zum Festival Mecklenburg-Vorpommern und an das Gewandhaus Leipzig.\nVier Stimmen und ein Klavier\, das sind die Daffkes. Sie erzählen Geschichten vom Leben. Mal laut\, mal leise. Immer ehrlich\, immer mit Herzblut und manchmal mit einem Tröpfchen Rum. \n        20 Uhr\nTheaterplatz  \nMontag\, 15.06.2026\nPuppentheater “Die Katze von Kampen” Figurentheater über Valeska Gert\nWer war Valeska Gert? \,\,Eine dolle Nummer\, eine hervorragende Tänzerin\, eine außergewöhnliche Frau\,” schrieb Kurt Tucholsky 1921 in der Weltbühne. Valeska Gert\, geboren 1896 in Berlin\, Tochter eines jüdischen Kaufmanns\, wurde inmitten großer\, zeitlicher Umbrüche geboren. In der Weimarer Republik international berühmt geworden durch ihre satirischen Tanznummern durch- und überlebte sie zwei Weltkriege\, die Shoah und mehrere Exilaufenthalte. \nDie Puppen- und Schauspielerinnen Bianka Drozdik und Eva Vinke möchten sich in “Die Katze von Kampen” dem allzu in Vergessenheit geratenen Leben der Ausnahme-Künstlerin Valeska Gert widmen und erwecken sie mit Hilfe einer Puppe wieder zum Leben. \nEinblicke in das aufregende Leben einer faszinierenden jüdischen Künstlerin\, von der viele Leute noch nie etwas gehört haben. Ein Leben zwischen Tanzkarriere\, Verfolgung zur Nazizeit\, Exil und Nachtklub auf Sylt. Zwei ausgebildete Puppenspielerinnen mit eigens für das Stück gebauter Puppe auf der Bühne. \nPuppentheaterstück empfohlen ab 12 Jahren.\nEine Produktion der Cammerspiele Leipzig. \n16 Uhr\nTreff 25\, Theaterplatz 4 \nPodiumsgespräch zu Jüdischen Perspektiven in der DDR und Wendezeit\nWelche Erfahrungen machten Jüdinnen und Juden in der DDR? Wie veränderte die Wendezeit das jüdische Leben in Deutschland? Diesen und weiteren Fragen widmen sich Nora Pester (Hentrich & Hentrich Verlag\, Leipzig) und Marion Kahnemann (Zeitgenössische jüdische Künstlerin\, Dresden) in einem spannenden Podiumsgespräch über Erinnerungen\, gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Perspektiven.\nIm Mittelpunkt stehen Lebensrealitäten jüdischer Menschen zwischen Anpassung\, Identität und Neuanfang\, von der DDR-Zeit bis in die Jahre nach der Wiedervereinigung. Das Gespräch lädt dazu ein\, historische Entwicklungen aus persönlicher Sicht zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.\nEin Abend voller Einblicke\, Erinnerungen und aktuellen Denkanstößen über jüdisches Leben in Deutschland – auch heute. \n19:00 Uhr\nGemeindehaus der St. Afra Kirchgemeinde\, Markt 10 \nDienstag\, 16.06.2026\n  \nÖffentliche Stadtführung: Stolpersteine in Meißen\nBis zum Beginn der Naziherrschaft waren die ca. 80 jüdischen Bürgerinnen und Bürger Meißens normale Glieder der Stadtgesellschaft. Einige hatten als Ärzte oder Kaufhausunternehmer hohes Ansehen. Wir machen uns auf den Weg an die Stolpersteine\, die vor ihrem ehemaligen Hauseingang eingebracht wurden. Dort wollen wir am historischen Ort an ihre Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung erinnern\, die mit der Reichspogromnacht 1938 begann. \n15 Uhr\nTreffpunkt: Marktplatz \nAnmeldung erwünscht unter: erfahren@ariowitschaus.de \n  \nAbschlussfest mit koscherem Essen und Wein\nZum Abschluss unserer Projekttage wollen wir gerne noch einmal mit allen Unterstützenden und Interessierten zusammenkommen und ganz im Sinne des “L’Chaim” (“Auf das Leben”) das Leben feiern. \nEröffnet und begleitet wird das Zusammenkommen durch die Rozhinkes:\nDas Rozhinkes Duo präsentiert die enorme Fülle der Stimmungen der Klezmermusik und überrascht dabei sein Publikum mit raffiniert arrangierten musikalischen Grenzgängen zwischen den Klangwelten.\nGegründet im Juni 2011 entwickelt das Ensemble seinen ganz eigenen konzertanten Klezmer-Stil und interpretiert Tanzmelodien und Lieder der Klezmorim\, die die jiddische Lebenswelt zu wundervollen berührenden Bildern verdichten. Rozhinkes steht dabei für musikalische Qualität\, leidenschaftliche Performances und künstlerische Authentizität.\nBesetzung: Samuel Seifert: Geige / Robert Herrmann: Piano (www.rozhinkes.de) \nFür das leibliche Wohl ist gesorgt. \n    ab 17 Uhr\nOpen Air\, Theaterplatz 4 \n— \nProgramm als PDF: DOWNLOAD \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung & Vortrag: „FESTGEHALTEN. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945” | Dresden
DESCRIPTION:Aus dem Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Menschen deportiert. Die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungslagern ermordet\, nur wenige überlebten. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografisch dokumentiert. Aus fast siebzig deutschen Städten sind Bilder von Deportationen überliefert – viele weitere Aufnahmen sind möglicherweise noch unentdeckt. Das Forschungsprojekt #LastSeen sichert\, sammelt\, erforscht und veröffentlicht seit 2021 diese Fotos in einem digitalen Atlas und stellt sie für Forschungs-\, Bildungs- und Gedenkarbeit zur Verfügung. Dafür ist das Projekt schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Der Bildatlas des Projekts ist unter atlas.lastseen.org abrufbar. \n„Festgehalten” zeigt ausgewählte Fotografien der Deportationen von Jüdinnen und Juden\, Sinti* und Roma* sowie von Opfern der NS-„Euthanasie“. Sie zeigt auch die Täter*innen und Zuschauende\, die bei den Deportationen anwesend waren. Denn Deportationen waren sichtbar. Sie fanden am helllichten Tag statt. Viele Menschen entschieden sich\, bei der Verschleppung ihrer Nachbar*innen zuzusehen und oftmals auch mitzuwirken. \nDie Ausstellung fordert auf\, sich mit der Rolle des Publikums auseinanderzusetzen. Dies ist gerade jetzt wichtig für die deutsche Erinnerungskultur. Was bedeutet es\, wenn Menschen zuschauen\, wegschauen oder sich beteiligen\, während ihre Bekannten und Nachbar*innen verschleppt werden? Was wussten die Einzelnen\, welche persönlichen Entscheidungen trafen sie und welche individuelle Handlungsmacht hatten sie? Zwei weitere Bereiche der Ausstellung setzen sich mit der Geschichte der Deportationen und mit der Geschichte der Deportationsfotografien auseinander. \nBegleitend zur Ausstellung ermöglicht das interaktive Online-Entdeckerspiel #LastSeen historische Fotos von nationalsozialistischen Deportationen lesen und interpretieren zu lernen. Spieler*innen schlüpfen in die Rolle eines Bloggers oder einer Bloggerin und gestalten ihren persönlichen Artikel zu den historischen Fotos. Sie untersuchen die Fotos und können zusätzliche Quellen zu der Geschichte auf einem Dachboden entdecken\, die beim Lesen der Fotos helfen. \nZum Impuls-Vortrag:\nBerichte und Fotomaterial belegen immer wieder eindrücklich: Die nationalsozialistische Judenverfolgung bis hin zu Deportationen und Todesmärschen stand den Zeitgenoss*innen oft viel stärker vor Augen\, als sie sich nach der Shoah eingestehen wollten. Der Impuls zur Ausstellungseröffnung richtet den Blick konkret auf Dresden und fragt: Was sahen die Nachbarn – und was nicht? Und was hat das auch mit uns heute noch zu tun? \nDie Ausstellung wird vom 14.06.–28.06.26 im Hole of Fame zu sehen sein.\nDetails: Hole of Fame \n14.06.2026 18:00 Uhr\, Hole of Fame\, Königsbrücker Str. 39\, Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:GEDENKSTÄTTENSEMINAR – zur Erinnerung an die NS-Patient:innenmorde | Dresden & Brandenburg
DESCRIPTION:Zu Gast in der Villa Fohrde in Brandenburg \nGeschichte erleben\, gemeinsam verstehen: Im Zentrum unserer Bildungsfahrt steht der Besuch der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel – mit einer inklusiven Führung von Menschen mit Lernschwierigkeiten für alle. Wir erfahren\, was damals geschah und sprechen darüber\,wie Ausgrenzung und Diskriminierung auch heute noch entstehen. Im Austausch mit Anderen blicken wir auf unser eigenes Bild von Behinderung und wie wir miteinander umgehen. Drei Tage Bildungszeit in einem nachhaltigen Bildungshaus an der Havel. \n\nLeichte Sprache: \n\nBei der Bildungsfahrt besuchen wir die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel.\nEuthanasie bedeutet\, man tötet absichtlich Menschen\, die krank oder behindert sind.\nDie Führung machen Menschen mit Lernschwierigkeiten.\nWir lernen\, was damals geschah. Und wir sprechen über Ausgrenzung\, nur weil jemand anders ist.\nDie Fahrt dauert drei Tage.\nWir übernachten in einem nachhaltigen Bildungshaus.\n\nEin Angebot in Kooperation mit der Villa Fohrde. \n\nTag 1 \n\nAnreise ab Dresden\n„Gutes Klima für alle“: Wie wollen wir miteinander umgehen?\nThematischer Einstieg in die Geschichte des Nationalsozialismus unter Einbeziehung der Patient:innenmorde\nVorbereitung auf den Besuch der Gedenkstätte\n\nTag 2 \n\nTages-Workshop zum Thema „NS-Patient:innenmorde“ in der Gedenkstätte\nWorkshop in der Gedenkstätte Teil II – Vertiefung ausgewählter Themen\n\nTag 3 \n\nNachbereitung des Gedenkstättenbesuchs\nVon den Patient:innenmorde zur Zeit des Nationalsozialismus bis zur Selbstbestimmt-Leben-Bewegung von Menschen mit Behinderung\nAbschluss und Evaluation des Seminars\nAbreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n180\,- €\n155\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 40\,00 €  \n\n\nUnterkunft:\nVilla Fohrde\, Havelsee\, August-Bebel-Straße 42\, 14798 Havelsee \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:19. Wanderseminar auf den Spuren der Roten Bergsteiger*innen | Sächsische Schweiz
DESCRIPTION:In diesem Jahr steht die Geschichte des Naturfreunde-Vereins im Zentrum unseres Seminars. Damit verbunden ist selbstverständlich eine Zusammenarbeit\, auf die wir sehr gespannt sind. Seid also gern dabei … wir freuen uns auf euch! \nDie Anmeldung beginnt voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar. \n\n\nAlle Daten\n\n\nVon Freitag\, 19. Juni 2026 17:30 bis Sonntag\, 21. Juni 2026 15:30\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop „Breslauer\, Seymour\, Unbekannt. Zeitzeugen mit Kamera“ | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 08.06.2026 | \nRudolf Werner Breslauer\, David Robert Seymour\, Unbekannt – zwei Namen\, ein Namenloser\, drei Menschen\, deren\nSchicksal mit Leipzig und der NS-Zeit verbunden ist\, mit der jüdischen Geschichte der Stadt. Alle drei verbindet auch\,\ndass sie fotografierten und filmten\, dass sie Bilder und Filme machten\, die heute Zeitzeugnisse sind\, von Verfolgung\nund Flucht\, von Krieg und Widerstand. \nVom 19.06. bis 21.06. laden wir zu einem neuen Workshop ein. Nach einer Kurzeinführung in Leipzigs jüdische\nStadtgeschichte möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmenden u.a. zu den Biografien von Breslauer und Seymour\narbeiten und uns auf die Spur eines Unbekannten begeben. Wir werden Akten und autobiografische Quellen\nauswerten und uns mit ausgewählten Fotografien\, Filmmaterial und Erinnerungen intensiv auseinandersetzen. \nZeitlich wird der Fokus auf der Zeit von 1933–1945 liegen\, da die Biografien geeignet sind verschiedene Aspekte der\nNS-Verfolgung und unterschiedliche Perspektiven darauf zu thematisieren. So war Rudolf Breslauer\, 1903 in Leipzig\ngeboren\, 1942 mit seiner Familie in das Durchgangslager Westerbork deportiert worden\, wo er\nerkennungsdienstliche Fotografien der Häftlinge anfertigen und\, ebenso gegen seinen Willen\, einen Film drehen\nmusste\, der heute zum UNESCO-Welterbe zählt. Er wurde zum unfreiwilligen Dokumentaristen des Holocaust.\nDavid Robert Seymour\, 1911 in Warschau geboren und später unter dem Pseudonym „Chim“ bekannt geworden\,\nstudierte ab 1929 an der Akademie für Graphische Künste in Leipzig und übersiedelte 1931 nach Paris\, wo er u.a.\nRobert Capa und Gerda Taro kennenlernte. 1936 ging er nach Spanien\, um die Schrecken des Bürgerkriegs zu\nfotografieren\, der Beginn seiner Arbeit als Fotoaufklärer. Mit Recherchen zu einer unbekannten Person schließlich\nwidmen wir uns an einem Beispiel dem Thema Deportationsfotos. Das einzige bekannte Bild einer Deportation aus\nLeipzig vom 10.05.1942 gehört vermutlich zu dem schmalen Fundus solcher Bilder\, die heimlich gemacht wurden\,\neine Person auf dem Foto wurde im Projekt #lastseen identifiziert. Es handelt sich um die 1998 in Warschau\ngeborene Helena Siegelberg\, die um 1908 mit ihrer Familie nach Leipzig eingewandert war. \nFotografien und Filme als Zeitzeugnisse erlangen in einer Zeit ohne lebende Zeitzeugen einen Bedeutungszuwachs\nfür die Auseinandersetzung mit dem NS\, der im Kurs mit Fragestellungen zur Rolle der Urheber\, zum Lesen und zur\nInterpretation von Bildzeugnissen allgemein und bezüglich der zunehmenden Verwendung von KI auch in der\nErinnerungskultur kritisch reflektiert wird. \nAngesprochen für den Kurs sind Interessierte (ab 16 Jahren) mit der Bereitschaft zur Teilnahme an allen drei\nKurstagen. \nWie bei allen vorhergehenden Workshops unserer Projektgruppe entstehen Kurzbiografien sowie Mikro-Hörstücke\,\ndie historische Ereignisse aus der Sicht ehemaliger Leipziger oder mit Leipzig verbundener Personen reflektieren\nund auf der Projektseite von „ReMembering Leipzig – Jüdische Lebenserinnerungen“ veröffentlicht werden. \nWorkshop-Zeiten:\nFr\, 19.06.\, 14– 18 Uhr\, Sa\, 20.06.\, 10– 17 Uhr\, So\, 21.06.\, 10– 17 Uhr \nWorkshop-Leitung: Jane Wegewitz\, Tom Weiß (EnterHistory!)\n➢ Tom Weiß ist Historiker und Religionswissenschaftler und seit 2024 Leiter der Stadtbibliothek Dessau-\nRoßlau.\n➢ Jane Wegewitz ist Kulturwissenschaftlerin\, Kunsthistorikerin und Autorin. Seit 2020 ist sie als Referentin\nder sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus tätig. \nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt\, Anmeldungen (via E-Mail an projekt@remembering-leipzig.de) werden nach\nEingang berücksichtigt\, Anmeldeschluss ist der 08.06.2026. \nDie Teilnahme am Workshop ist kostenfrei und wird gefördert von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Rundgang: Queer History oder Geschlecht\, Begehren und Sexualität im Kontext von NS-Zwangsarbeit | Leipzig
DESCRIPTION:Der Rundgang widmet sich den Menschen und Themen\, die in der Erinnerung an den Nationalsozialismus und die NS-Zwangsarbeit bislang wenig Gehör fanden. Unter einem ursprünglichen Verständnis des Wortes „queer“ als „seltsam“\, „abweichend“\, „sonderbar“ oder „pervers“ wird der Blick nicht auf eine spezifische Verfolgtengruppe gerichtet – das Ziel ist vielmehr aufzeigen\, wie vielgestaltig und teilweise widersprüchlich Menschen im Nationalsozialismus verfolgt und zur Arbeit gezwungen wurden. \nNach einer kurzen Einführung zur NS-Zwangsarbeit wird ein vielfältiges Themenspektrum rund um Geschlecht\, Begehren und Sexualität betrachtet. Insbesondere queere Sexualität in Konzentrationslagern\, Zwangssterilisation\, Sex-Zwangsarbeit\, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch\, Geburt\, Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter*innen sowie Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter*innen und Deutschen werden thematisiert. Dabei wird auch die Frage angerissen\, warum diese Themen in der Aufarbeitung und Erinnerung lange kaum Beachtung erfuhren. \nBeim Rundgang werden verschiedene hierfür relevante Orte besucht\, darunter die ehemalige Städtische Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63\, die ehemalige Universitätskinderklinik oder der Gedenkort für die Opfer der NS-”Euthanasie” im Friedenspark. \nDetails: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig \n20.06.2026 11:00 Uhr\, Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt\, Riebeckstr. 63\, Leipzig
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SUMMARY:Führung "Judenhäuser" in Leipzig 1939-1945 | Leipzig
DESCRIPTION:In dieser 90-minütigen Stadtführung wird die Geschichte ausgewählter Leipziger „Judenhäuser“ beleuchtet\, in denen Jüdinnen und Juden konzentriert wurden\, bevor sie deportiert wurden. Sie informiert über das Schicksal einzelner Personen – bekannte Geschäftsleute ebenso wie Familien\, Waisenkinder und alte Menschen – und endet mit einem Blick auf das jüdische Leben in Leipzig seit 1990. \nAnmeldung \nE-Mail: veranstaltungen@erich-zeigner-haus-ev.de \nEintritt frei \nLeitung: Dr. Eberhard Ulm \nOrt:\nGemeindesynagoge der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig (Brodyer Synagoge)\nKeilstraße 4\n04105 Leipzig  \nWeitere Informationen
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