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SUMMARY:Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945 | Borsdorf – Wurzen
DESCRIPTION:In Erinnerung an die vielen Opfer der Todesmärsche im Muldental fahren wir mit dem Fahrrad von Borsdorf nach Wurzen. Wir halten an den von Jugendlichen gestalteten und 2022 eingeweihten Gedenktafeln und hören kulturelle und inhaltliche Beiträge. \nStationen: 10:15 Uhr – Heimatmuseum in Borsdorf (Leipziger Str. 5)\, 11:10 Uhr – Kirchgemeinde in Gerichshain (Kastanienbogen 1)\, 12:00 Uhr – Gedenktafel in Machern (Dorfstraße 2)\, 13:30 Uhr – Gedenktafel in Bennewitz (Freizeithaus „Werner Moser“\, Leipziger Str. 29)\, 14:15 Uhr – Friedhof in Wurzen (Dresdener Straße 65). \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Talk und Film: Weit denken\, weil das Denkmal bereits steht. Gndin dur\, kaj o monumento lace si kothe. | Dresden
DESCRIPTION:Talk und Film zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus mit künstlerischen Praxen \n\nmit Stefanie Busch (Künstlerin)\, Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nDie Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt\, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden\, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht eines der größeren Denkmäler in Deutschland\, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: Der Boxring 9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann auf dem Gelände des Festspielhaus Hellerau. Ausgehend von diesem Denkmal stellen wir Architekturen und Praxen des Erinnerns – die damit einhergehenden Kämpfe\, Formen und Ästhetiken vor und verorten sie im Lokalen. \nWelche Ideen\, Gedanken\, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Der Talk sucht Antworten. \nAnschließend zeigen wir den Film (19:30 Uhr) I am what I am. Mehr Infos unter: https://weiterdenken.de/de/i-am-what-i-am \nWO: Festspielhaus Hellerau\, Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einweihung Gedenkzeichen Bahnhof Königstein | Königstein
DESCRIPTION:Im Rahmen des Projektes „Verborgene Stationen – Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz“ weihen wir am 08. Mai um 16 Uhr am Bahnhof Königstein ein Gedenkzeichen ein. Der Bahnhof in Königstein steht repräsentativ für die vielen Orte und Bahnstrecken\, mit denen NS-Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft eng verbunden sind. An ihnen zeigt sich deutlich\, wie sichtbar KZ-Häftlinge und das Leid im Alltag des Nationalsozialismus waren. \nVeranstaltungsort\nBahnhof Königstein (Sächs Schweiz)\, Bahnhofstraße\, Halbestadt\, Pfaffendorf\, Königstein\, Königstein/Sächs. Schw.\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen\n01824\, Deutschland \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Impuls zur Verfolgung Sinti*zze und Rom*nja – Geschichtswerkstatt »Knotenpunkt Deportationen Dresden« am Alten Leipziger Bahnhof | Dresden
DESCRIPTION:Mit der neuen Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ lädt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof dazu ein\, sich gemeinsam mit der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung im nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystem zu beschäftigen. Zwischen April und November 2026 finden in einem zweiwöchentlichen Turnus Treffen statt\, bei denen historische Forschung\, lokale Initiativen und interessierte Bürger*innen miteinander ins Gespräch kommen. \nDiesmal mit RomaRespekt\, herzliche Einladung! \nORT: Die Startpunkte der Rundgänge werden auf https://alter-leipziger-bahnhof.net und auf Instagram @albdresden bekannt gegeben. \nMehr Informationen unter: https://alter-leipziger-bahnhof.net/2026/03/07/geschichtswerkstatt-knotenpunkt-deportationen-dresden-startet/ \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:RomaSpaces – Stadtspiel auf dem Campus der TU Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen \n\nmit Renata Horváthová und Kathrin Krahl\, Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nEine Untersuchung des TU Campus auf Spuren der Diskriminierung\, Verfolgung und Unsichtbarmachung von Rom:nja und Sinti:zze in Vergangenheit und Gegenwart \nDas Stadtspiel untersucht »im Laufen« über den Campus Urbanität und Antiromaismus – den Rassismus gegenüber Rom:nja und Sinti:zze. Es sensibilisiert für die unmittelbare universitäre Umgebung und fragt: Von wem und für wen ist diese Universität gestaltet und erbaut? Wo sind Spuren vergangener Verfolgung der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus? Welche Namen tragen die Gebäude und wessen Namen finden sich nicht? Wer fühlt sich hier ausgeschlossen oder beobachtet? Was könnte man verändern\, um den Raum „zugänglicher“ oder „gerechter“ zu machen? \nWir beginnen den Rundgang mit dem Vorstellen von historischen Quellen der Gedenkstätte Münchner Platz. Dieses Lernen im und mit dem Stadtraum hat enge Bezüge zu urbanen künstlerischen Praxen. Herzliche Einladung!Treffpunkt: Foyer der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden\, Münchner Platz 3\, 01187 Dresden\, Links neben der Freitreppe des Georg-Schumann-Bau \nIm Rahmen von: Ich sehe was\, was du nicht siehst – Sinti:zze und Rom:nja im Blick der TUD\, Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/universitaetskultur/antidiskriminierung/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-sinti-zze-und-rom-nja-im-blick-der-tud \nAntidiskriminierungsregel\nDie Veranstaltenden legen großen Wert auf ein respektvolles\, wertschätzendes und möglichst diskriminierungsfreies Miteinander. Jede Form von herabwürdigendem\, beleidigendem oder störendem Verhalten ist nicht akzeptabel. Verstöße gegen diese Grundsätze können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen. \nHinweise\, Anregungen und Fragen richten Sie bitte an:  \nAnja Wiede\, Ansprechperson bei Belästigung\, Diskriminierung und Gewalt \nanja.wiede1@​tu-dresden.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ | Freiberg
DESCRIPTION:Jan Mühlstein\, Autor und Sohn einer Überlebenden des KZ Freiberg\, ist zu Gast mit seinem kürzlich erschienenen Buch \n\nAusgehend von den Erzählungen seiner Eltern\, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz\, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen\, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft\, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden\, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen\, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. \nJan Mühlstein wird auch über die Zeit berichten\, die seine Mutter Margarete im Arbeitslager Freiberg vom Oktober 1944 bis April 1945 verbracht hat. \nJan Mühlstein wurde 1949 in Most (Brüx) in der Tschechoslowakei geboren. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings flüchtete er 1969 nach München\, wo er sein Studium der Physik mit einer Promotion abschloss und Wirtschaftsjournalist wurde. 1995 gehörte er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern zu den Gründern der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom\, deren langjähriger Vorsitzender er war. Von 1999 bis 2011 war er außerdem Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland. \nAutorengespräch mit Kathrin Krahl\, Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nBüchertisch durch den Freiberger Taschenbuchladen. \nDie Veranstaltung ist kostenfrei. \nORT : Böhmisches Paradies: Stadtwirtschaft Freiberg\, Burgstraße 18\, 09599 Freiberg \nEine Kooperation zwischen Freiberg für alle\, dem Taschenbuchladen Freiberg und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:TACHELES Kurzfilmprogramm | Chemnitz
DESCRIPTION:Anlässlich des Themenjahres hat der Filmverband Sachsen ein eigenes Programm zusammengestellt\, das unterschiedliche filmische Perspektiven auf jüdisches Leben\, jüdische Geschichte und jüdische Gegenwart auslotet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZum Programm\n\n\nIn rund 65 Minuten entfalten die ausgewählten Filme persönliche\, künstlerische und gesellschaftliche Annäherungen an Fragen von Erinnerung\, Identität und Zugehörigkeit. Zwischen animierten Bildern\, dokumentarischen Momenten und pointiertem Spielfilm erzählen sie von den Nachwirkungen der Schoa\, von familiären und inneren Konflikten über Generationen hinweg sowie vom Spannungsfeld zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Geschichte. \nDabei stehen nicht historische Zuschreibungen oder festgelegte Narrative im Vordergrund\, sondern subjektive Perspektiven\, emotionale Zustände und alltägliche Situationen\, die jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar machen. Das Programm bewegt sich bewusst zwischen Ernst und Ironie\, Abstraktion und konkreter Lebenswirklichkeit und lädt dazu ein\, jenseits von Klischees zuzuhören\, hinzusehen und ins Gespräch zu kommen. Es versteht sich damit als filmische Einladung\, jüdische Kultur nicht nur als historischen Bezugspunkt\, sondern als lebendige\, gegenwärtige und vielstimmige Realität wahrzunehmen. \n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Filme\n\n\nWir sind wieder da\nRegie: Shirel Peleg | 8 min | Spielfilm | Deutschland | 2018\nDie neue Generation muss mit der Vergangenheit der alten und aussterbenden Generation umgehen lernen\, während sie versucht\, voranzuschreiten. »Wir sind wieder da« erzählt einen Moment aus dem Leben einer neuen Generation von Juden im jetzigen Deutschland. \nCompartments\nRegie: Daniella Koffler und Uli Seiss | 15 min | Animationsfilm | Deutschland | 2017\n»Compartments« erzählt die fiktive\, aber von tatsächlichen Erfahrungen inspirierte Geschichte von Netta\, einer jungen Frau aus Israel\, die auswandern möchte – ausgerechnet nach Berlin. Ihr Vater\, Sohn von Holocaust-Überlebenden\, ist entsetzt. Hin- und hergerissen zwischen quälenden Erinnerungen und den Schatten der Vergangenheit\, gefangen in kollektiven Erinnerungen\, die sich über Jahre eingeprägt haben\, kämpfen Netta und ihr Vater darum\, ihre einst enge Beziehung zu retten. Was beide bewegt\, bewahren sie in Erinnerungskästen auf. \nWie so ein lästiger Regen schweigen kann\nRegie: Jakob Werner | 5 min | Animationsfilm | Deutschland | 2021\nAls Otto Dov Kulka mit 11 Jahren den Todesmarsch von Auschwitz nach Groß-Rosen antreten musste\, sieht er einen Häftling\, der mit einem gebrochenem Bein auf Befehl des Angeklagten Baretzki liegen gelassen und wahrscheinlich erschossen wird. Anders als dieser Unbekannte Häftling\, schaffte es Kulka auf unwahrscheinliche Weise dem Tod zu entkommen. \nFeels Forever\nRegie: Ariel Elbert\, Maximiliam Neudeck | 7 min | Animationsfilm | Deutschland 2024\n»Feels Forever« ist ein Animationskurzfilm\, der die Stimmen jüdischer Frauen und FLINTA-Personen zu einer kollektiven Erzählung verdichtet. Die animierte Protagonist*in trägt ihre fragmentarischen Erfahrungen zusammen und macht sichtbar\, was viele teilen: Verletzlichkeit\, Stärke und das Ringen um Zugehörigkeit. Mit poetischen Bildern von Ariel Elbert und einem atmosphärischen Sounddesign von Maximilian Neudeck schafft der Film einen eindrucksvollen Resonanzraum für jüdische Perspektiven heute. \nMasel Tov Cocktail\nRegie: Arkadij Khaet\, Mickey Paatzsch | 31 min | Spielfilm | Deutschland 2020\nZutaten: 1 Jude\, 12 Deutsche\, 5 cl Erinnerungskultur\, 3 cl Stereotype\, 2 TL Patriotismus\, 1 TL Israel\, 1 Falafel\, 5 Stolpersteine\, einen Spritzer Antisemitismus Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben\, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren. Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher. \n\nIm Anschluss begrüßen wir Regisseur Uli Seis zum Gespräch \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:„Dann sag die Wahrheit“ - Perspektiven auf den aktuellen NSU-Prozess | Chemnitz
DESCRIPTION:Am 8. Tag des 2. NSU-Prozesses konfrontierte Gamze Kubaşık\, Tochter des vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık\, die als Zeugin geladene Beate Zschäpe mit den Worten: \n„Dann sag die Wahrheit!“ \nDie meisten der Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex\, die die Bundesanwaltschaft gegen namentlich bekannte\, aber nicht in München angeklagte Personen führte\, wurden bereits eingestellt. Dass sie irgendwann wieder aufgenommen werden\, ist unwahrscheinlich. \nDer Prozess gegen Susann E. ist also der erste Prozess gegen eine Person aus dem Unterstützungsnetzwerk des NSU seit dem Münchener NSU-Prozess — voraussichtlich bleibt er aber auch der einzige. \nGemeinsam mit Michalina Boulgarides\, NSU-Watch und Antonia von der Behrens blicken wir auf den aktuellen Prozess in Dresden: Welche Fragen wurden beantwortet? Welche sind noch offen? Was kann von einem solchen Verfahren erwartet werden? \nMichalina Boulgarides ist Tochter des durch den NSU ermordeten Theodoros Boulgarides \nNSU-Watch wird von einem Bündnis aus rund einem Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Gruppen und Einzelpersonen aus dem ganzen Bundesgebiet getragen\, die seit über einem Jahrzehnt zum Themenkomplex arbeiten und unter anderem die Prozesse kritische beobachten. \nRechtsanwältin Antonia von der Behrens war eine der Nebenklagevertreter*innen der Familie des am 4. April 2006 vom NSU in Dortmund ermordeten Mehmet Kubaşık im Münchener NSU-Prozess. \nModeration: Dean Ruddock \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:GEDENKSTÄTTENSEMINAR – zur Erinnerung an die NS-Patient:innenmorde | Dresden & Brandenburg
DESCRIPTION:Zu Gast in der Villa Fohrde in Brandenburg \nGeschichte erleben\, gemeinsam verstehen: Im Zentrum unserer Bildungsfahrt steht der Besuch der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel – mit einer inklusiven Führung von Menschen mit Lernschwierigkeiten für alle. Wir erfahren\, was damals geschah und sprechen darüber\,wie Ausgrenzung und Diskriminierung auch heute noch entstehen. Im Austausch mit Anderen blicken wir auf unser eigenes Bild von Behinderung und wie wir miteinander umgehen. Drei Tage Bildungszeit in einem nachhaltigen Bildungshaus an der Havel. \n\nLeichte Sprache: \n\nBei der Bildungsfahrt besuchen wir die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel.\nEuthanasie bedeutet\, man tötet absichtlich Menschen\, die krank oder behindert sind.\nDie Führung machen Menschen mit Lernschwierigkeiten.\nWir lernen\, was damals geschah. Und wir sprechen über Ausgrenzung\, nur weil jemand anders ist.\nDie Fahrt dauert drei Tage.\nWir übernachten in einem nachhaltigen Bildungshaus.\n\nEin Angebot in Kooperation mit der Villa Fohrde. \n\nTag 1 \n\nAnreise ab Dresden\n„Gutes Klima für alle“: Wie wollen wir miteinander umgehen?\nThematischer Einstieg in die Geschichte des Nationalsozialismus unter Einbeziehung der Patient:innenmorde\nVorbereitung auf den Besuch der Gedenkstätte\n\nTag 2 \n\nTages-Workshop zum Thema „NS-Patient:innenmorde“ in der Gedenkstätte\nWorkshop in der Gedenkstätte Teil II – Vertiefung ausgewählter Themen\n\nTag 3 \n\nNachbereitung des Gedenkstättenbesuchs\nVon den Patient:innenmorde zur Zeit des Nationalsozialismus bis zur Selbstbestimmt-Leben-Bewegung von Menschen mit Behinderung\nAbschluss und Evaluation des Seminars\nAbreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n180\,- €\n155\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 40\,00 €  \n\n\nUnterkunft:\nVilla Fohrde\, Havelsee\, August-Bebel-Straße 42\, 14798 Havelsee \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:19. Wanderseminar auf den Spuren der Roten Bergsteiger*innen | Sächsische Schweiz
DESCRIPTION:In diesem Jahr steht die Geschichte des Naturfreunde-Vereins im Zentrum unseres Seminars. Damit verbunden ist selbstverständlich eine Zusammenarbeit\, auf die wir sehr gespannt sind. Seid also gern dabei … wir freuen uns auf euch! \nDie Anmeldung beginnt voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar. \n\n\nAlle Daten\n\n\nVon Freitag\, 19. Juni 2026 17:30 bis Sonntag\, 21. Juni 2026 15:30\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop „Breslauer\, Seymour\, Unbekannt. Zeitzeugen mit Kamera“ | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 08.06.2026 | \nRudolf Werner Breslauer\, David Robert Seymour\, Unbekannt – zwei Namen\, ein Namenloser\, drei Menschen\, deren\nSchicksal mit Leipzig und der NS-Zeit verbunden ist\, mit der jüdischen Geschichte der Stadt. Alle drei verbindet auch\,\ndass sie fotografierten und filmten\, dass sie Bilder und Filme machten\, die heute Zeitzeugnisse sind\, von Verfolgung\nund Flucht\, von Krieg und Widerstand. \nVom 19.06. bis 21.06. laden wir zu einem neuen Workshop ein. Nach einer Kurzeinführung in Leipzigs jüdische\nStadtgeschichte möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmenden u.a. zu den Biografien von Breslauer und Seymour\narbeiten und uns auf die Spur eines Unbekannten begeben. Wir werden Akten und autobiografische Quellen\nauswerten und uns mit ausgewählten Fotografien\, Filmmaterial und Erinnerungen intensiv auseinandersetzen. \nZeitlich wird der Fokus auf der Zeit von 1933–1945 liegen\, da die Biografien geeignet sind verschiedene Aspekte der\nNS-Verfolgung und unterschiedliche Perspektiven darauf zu thematisieren. So war Rudolf Breslauer\, 1903 in Leipzig\ngeboren\, 1942 mit seiner Familie in das Durchgangslager Westerbork deportiert worden\, wo er\nerkennungsdienstliche Fotografien der Häftlinge anfertigen und\, ebenso gegen seinen Willen\, einen Film drehen\nmusste\, der heute zum UNESCO-Welterbe zählt. Er wurde zum unfreiwilligen Dokumentaristen des Holocaust.\nDavid Robert Seymour\, 1911 in Warschau geboren und später unter dem Pseudonym „Chim“ bekannt geworden\,\nstudierte ab 1929 an der Akademie für Graphische Künste in Leipzig und übersiedelte 1931 nach Paris\, wo er u.a.\nRobert Capa und Gerda Taro kennenlernte. 1936 ging er nach Spanien\, um die Schrecken des Bürgerkriegs zu\nfotografieren\, der Beginn seiner Arbeit als Fotoaufklärer. Mit Recherchen zu einer unbekannten Person schließlich\nwidmen wir uns an einem Beispiel dem Thema Deportationsfotos. Das einzige bekannte Bild einer Deportation aus\nLeipzig vom 10.05.1942 gehört vermutlich zu dem schmalen Fundus solcher Bilder\, die heimlich gemacht wurden\,\neine Person auf dem Foto wurde im Projekt #lastseen identifiziert. Es handelt sich um die 1998 in Warschau\ngeborene Helena Siegelberg\, die um 1908 mit ihrer Familie nach Leipzig eingewandert war. \nFotografien und Filme als Zeitzeugnisse erlangen in einer Zeit ohne lebende Zeitzeugen einen Bedeutungszuwachs\nfür die Auseinandersetzung mit dem NS\, der im Kurs mit Fragestellungen zur Rolle der Urheber\, zum Lesen und zur\nInterpretation von Bildzeugnissen allgemein und bezüglich der zunehmenden Verwendung von KI auch in der\nErinnerungskultur kritisch reflektiert wird. \nAngesprochen für den Kurs sind Interessierte (ab 16 Jahren) mit der Bereitschaft zur Teilnahme an allen drei\nKurstagen. \nWie bei allen vorhergehenden Workshops unserer Projektgruppe entstehen Kurzbiografien sowie Mikro-Hörstücke\,\ndie historische Ereignisse aus der Sicht ehemaliger Leipziger oder mit Leipzig verbundener Personen reflektieren\nund auf der Projektseite von „ReMembering Leipzig – Jüdische Lebenserinnerungen“ veröffentlicht werden. \nWorkshop-Zeiten:\nFr\, 19.06.\, 14– 18 Uhr\, Sa\, 20.06.\, 10– 17 Uhr\, So\, 21.06.\, 10– 17 Uhr \nWorkshop-Leitung: Jane Wegewitz\, Tom Weiß (EnterHistory!)\n➢ Tom Weiß ist Historiker und Religionswissenschaftler und seit 2024 Leiter der Stadtbibliothek Dessau-\nRoßlau.\n➢ Jane Wegewitz ist Kulturwissenschaftlerin\, Kunsthistorikerin und Autorin. Seit 2020 ist sie als Referentin\nder sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus tätig. \nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt\, Anmeldungen (via E-Mail an projekt@remembering-leipzig.de) werden nach\nEingang berücksichtigt\, Anmeldeschluss ist der 08.06.2026. \nDie Teilnahme am Workshop ist kostenfrei und wird gefördert von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. \nWeitere Informationen (PDF)
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SUMMARY:Erzählcafé „Queeres Leben in der DDR“ | Dresden
DESCRIPTION:Dieses Erzählcafé wird mit Unterstützung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten organisiert und ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe zu queerem\, sächsischem Leben in der DDR. Ziel ist es\, mit Menschen unterschiedlicher Generationen über die Handlungsspielräume queerer Personen in der DDR ins Gespräch zu kommen. Wir möchten diesen Erfahrungen mehr Raum geben und einen Austausch darüber ermöglichen. \nMit dieser Reihe rücken wir einen bislang vernachlässigten Aspekt der DDR-Aufarbeitung in den Fokus: die strafrechtliche Verfolgung\, Inhaftierung und gesellschaftliche Ausgrenzung von lsbtiaq+ (lesbischen\, schwulen\, bisexuelle\, trans*\, inter*\, a_sexuellen und queeren) in Sachsen. \nWelche direkten und indirekten Auswirkungen hatte die strafrechtliche Verfolgung von Homosexualität und die Diskriminierung von Transgeschlechtlichkeit in der DDR auf die Lebenswirklichkeit queerer Menschen? Welche organisierten Formen der Selbstbehauptung und des Widerstands waren innerhalb des Systems möglich? Wie haben sich die Spielräume queerer Menschen von der Transformationszeit bis heute verändert? \nWir blicken zurück auf Zeiten gesellschaftlicher\, rechtlicher und politischer Transformation sowie auf Fortschritte bei der Normalisierung und Institutionalisierung von Vielfalt und Antidiskriminierung. Gleichzeitig stehen wir erneut an einem gesellschaftlichen Kipppunkt\, an dem klar wird\, dass erkämpfte Rechte nicht in Stein gemeißelt sind\, sondern nach wie vor verteidigt werden müssen. \nDas Erzählcafé ist eine offene Gesprächsrunde. Alle sind eingeladen\, sich aktiv einzubringen und ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mitzubringen. Mit dabei sind u.a.: \nDie beiden Zeitzeug*innen: \nSamirah Kenawi (geb. 1962 in Ostberlin): Mitgründerin von Gerede und Aktivistin der DDR-Frauen- und Lesbenbewegung \nNach ihrem Abitur absolvierte sie eine Tischlerinnenlehre und studierte später Holzverarbeitung an der TU Dresden. 1987 war sie an der Gründung von Gerede beteiligt. Gerede war der erste Arbeitskreis Homosexualität\, der sich regelmäßig außerhalb kirchlicher Räume im damaligen Jugendclub Scheune in der Alaunstraße traf. Allen Engagierten war klar\, dass dieser Arbeitskreis ständig unter Beobachtung durch die Stasi stand. Dieser Arbeitskreis war der Ausgangspunkt für den ersten queeren Verein in Dresden\, dem Gerede e.V.  Nach Abschluss ihres Studiums zog Kenawi zurück nach Berlin. Dort gründete sie im Rahmen des Frauenzentrums Fennpfuhl eine Frauenbibliothek und ein Frauenarchiv. Daraus entstanden 1990 die Frauenbibliothek im EWA-Frauenzentrum sowie das Archiv GrauZone\, das Dokumente der DDR-Frauen- und Lesbenbewegung bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Für Kenawi ist diese Arbeit untrennbar mit dem Verständnis verbunden\, dass Geschichte nie isoliert betrachtet werden darf: „Die Geschichte von Emanzipationsbewegungen kann nur eingebettet in das jeweils historische Umfeld wirklich verstanden werden. Wir können aus dieser Geschichte manches für die heutigen Kämpfe lernen.“ \nHans-Jürgen Barth (geb. Hempel\, 1951 in Berlin geboren): Politischer Aktivist in der DDR\, heute Bildungsreferent in der Gedenkstätte Bautzner Straße \nNach seiner Kindheit in verschiedenen Heimen und bei Pflegeeltern absolvierte er eine Ausbildung zum Chemiefacharbeiter und studierte an der Offiziershochschule in Zittau. 1974 kam der Wendepunkt: Nach seinem Outing als schwul und der anschließenden Scheidung wurde er vom Parteisekretär diskriminiert und aus seiner Tätigkeit als Redakteur gedrängt. Nach seinem Umzug nach Dresden sah er sich zudem mit der Staatssicherheit konfrontiert. 1976 lehnte er eine Anwerbung als inoffizieller Mitarbeiter ab und stellte einen Ausreiseantrag. Am 14. April 1977 bekräftigte er dies durch eine Plakataktion auf der Prager Straße: „Ich bin kein Sklave der DDR! Ich fordere meine Ausreise aus diesem Regime\, wo es Diskriminierung\, Berufsverbote und keine Menschenrechte gibt“. Infolgedessen wurde er wegen mehrfacher „staatsfeindlicher Hetze“ verurteilt und von April 1977 bis Juni 1978 in politischer Haft (U-Haft Bautzner Straße\, Zuchthaus Cottbus\, Karl-Marx-Stadt). Im Juni 1978 wurde er von der Bundesrepublik freigekauft. Nach der Wiedervereinigung kehrte Hans-Jürgen Barth nach Dresden zurück. Heute gibt er Bildungsveranstaltungen in der Gedenkstätte Bautzner Straße und leitet den Gay-Stammtisch des Gerede e.V. Barth kann nicht nur über die gesellschaftliche Ausgrenzung als offen schwuler Mann in der DDR berichten\, sondern auch vom schwulen Dresden der 1970er Jahre. Mit seiner Arbeit ermutigt er nachfolgende Generationen\, sich selbst treu zu bleiben und zum eigenen Begehren zu stehen. \nund Wissenschaftler*in: \nBob Sieber (geb. 1998): Kulturwissenschaftler*in und Erziehungswissenschaftler*in. Interessiert sich für Gender/Queer Studies\, Kulturgeschichte und forscht zum Thema Trans* in der DDR. \n📅 29. Juni | 17 Uhr\n📍 Gedenkstätte Bautzner Straße\, Dresden (barrierefrei)\n💬 Queeres Leben in der DDR \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Summer-School: "AIdentity. The past through modern lenses" | Görlitz
DESCRIPTION:AIdentity is an international summer school in Görlitz that combines historical-political education with digital and creative methods. Young people from Görlitz-Zgorzelec and across Europe explore history\, memory culture\, identity(ies) and the impact of AI on public discourse\, focusing on the history of the former POW camp Stalag VIII A and other connected local historical sites. \nWhat to expect?\nWork with historical sources\, visit memorial sites and create your own digital projects such as podcasts\, videos\, digital maps\, AR experiences or AI-based visualizations. The program also critically explores AI\, deepfakes\, bias and the role of technology in shaping memory and democratic debate. \nWho can apply?\nYoung people aged 16–26 from Görlitz-Zgorzelec\, Germany\, Poland\, Italy and Ukraine who are interested in history\, media\, politics\, memory culture or creative digital work. \nEnglish level minimum A2. \nWeitere Informationen & Bewerbung
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SUMMARY:MAGDEBURG\, WOLFSBURG & HANNOVER – Zwischen Arbeit und Aufarbeitung | Dresden\, Magdeburg\, Wolfsburg & Hannover
DESCRIPTION:Der Traum\, Magdeburg als deutsches Zentrum für die Halbleiterindustrie zu etablieren\, ist durch die Intel-Absage geplatzt. Die erhofften Investitionen\, Subventionen und Arbeitsplätze bleiben aus. Wie geht die Stadt damit um? Während dessen widmet sich Hannover der Fortschreibung des »Wohnkonzepts 2025« mit den Wohnprojektmentoren als einem Baustein. Außerdem fragen wir nach der Bedeutung von VW für die Region und nach der historischen Verantwortung des Unternehmens. \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Magdeburg & Wolfsburg \n\nAnreise via Magdeburg\nGespräch mit Magdeburger Kommunalpolitiker:innen: Wie reagiert die Politik auf die Intel-Absage?\nTransfer nach Wolfsburg\npolitisch-historischer Stadtrundgang: Entwicklung von Wolfsburg zur modernen Großstadt\n\nTag 2: Hannover & der soziale Wohnungsbau \n\nTransfer nach Hannover\nBesuch im Niedersächsischen Landtag & Gespräch mit Abgeordneten zur Bedeutung der Automobilindustrie\nStadtteilführung zum sozialen Wohnungsbau\nGespräch mit den Wohnprojektmentoren • Transfer nach Wolfsburg\n\nTag 3: Wolfsburg & Volkswagen \n\nBesuch der Erinnerungsstätte an die NS-Zwangsarbeit im Volkswagenwerk\nGespräch: VW und die Arbeitsmigration seit den 1960er Jahren\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n250\,- €\n225\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 69\,- €  \n\n\nUnterkunft:\nHotel Strijewski\, Wolfsburg\, Rostocker Str. 2\, 38444 Wolfsburg \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsfahrt 2026 in die Taunus-Region | Taunus
DESCRIPTION:Vom 10.-17.10.26 möchten wir wieder mit euch unterwegs sein\, um Geschichte und Geschichten kennenzulernen. Dazu laden wir euch in Kooperation mit den NaturFreunden Frankfurt am Main in die Region ein. Die Ortsgruppe der NaturFreunde wurde 1912 gegründet und hat eine lange und spannende Geschichte\, derer wir uns auch in Abendveranstaltungen annähern möchten…es wird auch musikalisch. Und wie bei all unseren Bildungsreisen werden wir uns mit der Regionalgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen. Dazu haben wir viele tolle Menschen vor Ort\, die ihr Wissen einbringen werden. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. \nVorläufiges Programm \n\nVortrag zur Geschichte der NaturFreunde und der NaturFreunde-Häuser in der Frankfurter Region\nBesuch verschiedener Naturfreunde-Häuser der Region\nAustausch mit Aktivist*innen vor Ort\nStadtgang zu Frankfurter Geschichte und Geschichten\nTaunuswanderung zum Großen Feldberg und Altkönig\nStadtgang in Niederrad zu lokalen Stolpersteinen und Zwangsarbeit\nVeranstaltung zu Johanna Kirchner und Lore Wolf – Widerstand\, Flucht und Verfolgung\nBesuch und Führung in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Mörfelden-Walldorf\nBesuch und Führung in der Gedenkstätte KZ Katzbach (Adlerwerke)\n\nUnterkunft \nWir übernachten im Homburger Haus (NaturFreunde-Haus) mit (Selbstkocher*innen)Küche (Halbpension mit Frühstück durch Gruppe und Abendessen NaturFreunde Koch-Crew). Die Unterbringen erfolgt in Einzel- und Doppelbettzimmern mit Gemeinschaftsbädern. Handtücher sind mitzubringen\, Bettwäsche kann ausgeliehen werden. \nTeilnahmebeitrag \n425 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind Übernachtung mit Halbpension\, Eintritte und Führungen. Fahrtkosten vor Ort können ggf. übernommen werden (Endscheidung nach Endabrechnung). \nAnreise \nDie Anreise erfolgt individuell und ist nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. \nAnmeldung \nAnmeldung via https://eveeno.com/629065547 \nJede Person muss sich via dem Anmelde-Link anmelden. Es können nicht mehrere Personen auf einmal angemeldet werden. Weitere Informationen erhaltet ihr nach der Anmeldung. \nWeitere Informationen
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