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SUMMARY:"Ja\, Andrei Iwanowitsch" - Filmvorführung in Anwesenheit des Protagonisten Andrei Iwanowitsch Moiseenko und des Filmteams | Leipzig
DESCRIPTION:Andrei Iwanowitsch Moiseenko ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald und der Zwangsarbeit bei der Firma HASAG in Leipzig. Geboren 1926 in der Ukraine wurde er im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt – zur HASAG\, dem größten Rüstungsbetrieb Sachsens. Anfangs wurde er dort in der Produktion eingesetzt und ölte Maschinenteile\, später ergab sich die Möglichkeit dem Fokus der Aufseher ein wenig zu entkommen und in das Ersatzteillager zu wechseln. Da er verdächtigt wurde\, Anführer einer Gruppe junger Aufständischer zu sein\, steckte man ihn in ein Gestapo-Gefängnis in Leipzig. Tagsüber wurde er zu Arbeitseinsätzen auf Bauernhöfe gebracht\, abends wieder zurück ins Gefängnis. So vergingen ungefähr zwei Monate\, ohne dass Andrei erfuhr warum er im Gefängnis gelandet war und wie es mit ihm weitergehen würde. Im Mai 1944 schließlich wurde er in das KZ Buchenwald deportiert. Heute lebt Andrei Iwanowitsch in Minsk\, Belarus. \nDas Filmteam begleitete Andrei Iwanowitsch über ein Jahr mit der Kamera\, erntete mit ihm Honig auf seiner Datscha\, saß mit seiner Nachbarin bei Wodka und Wurststullen beisammen\, fuhr gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund Albert Albertowitsch zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds nach Weimar und filmte Andrei in unzähligen Alltagssituationen. \nDer Film zeigt einen Menschen\, der nicht mit seinem Schicksal hadert\, jedem Tag und jedem Menschen mit Neugier begegnet\, leidgeprüft aber nicht verbittert. \nInformationen zum Film und Trailer: http://www.andrei-iwanowitsch.de/ \n„Ja\, Andrei Iwanowitsch“\, Dokumentarfilm\, 70 min\, OmU. Regie: Hannes Farlock und Sinie Gory. Director of Photography: Dzianis Sakalouski\, Editor: Dzianis Kurdraucau\, Producer: Reinhard P. Jung. \nFilmvorführung mit anschließendem Zeitzeugengespräch. Eintritt frei. \n  \nVeranstaltungsort:\nOst-Passage Theater\nKonradstraße 27 (über Aldi)\, Leipzig-Neustadt/Neuschönefeld\nTram 1\, 3\, 8\, Bus 70 (Hermann-Liebmann-/ Eisenbahnstraße) \n\n\n\n\n\n\nDas Projekt wird von der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gedenken an den Todesmarsch Mülsen – Eibenstock 1945 | Schlema
DESCRIPTION:Am Montag\, den 14. April 2025\, finden in mehreren Orten entlang des Mülsener Todesmarschs wichtige Gedenkveranstaltungen und Einweihungen von Informationstafeln statt. Wir laden alle Interessierten ein\, an diesen bedeutsamen Momenten des Erinnerns teilzunehmen. \n15:00 Uhr – Einweihung der Informationstafel in Hartenstein\nOrt: Wanderparkplatz Bahnhofstraße/Talstraße \n16:00 Uhr – Einweihung der Informationstafel in Bad Schlema\, anschließend Gedenkmarsch zum Ehrenmal der Opfer des Faschismus in Bad Schlema\nOrt: Bahnhof Bad Schlema \n17:30 Uhr – Gedenkveranstaltung am Denkmal in Bad Schlema\nOrt: Ehrenmal für die Opfer des Faschismus (Kohlweg) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gedenken an den Todesmarsch Mülsen – Eibenstock 1945 | Mülsen
DESCRIPTION:Am Sonntag\, den 13. April 2025\, finden in mehreren Orten entlang des Mülsener Todesmarschs verschiedene Veranstaltungen statt\, die an die Opfer dieses dunklen Kapitels der Geschichte erinnern. \n14:00 Uhr – Gedenkveranstaltung in der Textilfabrik in Mülsen St. Micheln\nOrt: Otto-Boessneck-Str. 1 \n16:00 Uhr – Einweihung der Informationstafel in Mülsen St. Micheln\nOrt: gegenüber der Textilfabrik \n16:30 Uhr – Einweihung der Informationstafel in Ortmannsdorf\nOrt: Abzweig Ortmannsdorfer Straße / Wildenfelser Straße \n17:30 Uhr – Einweihung der Informationstafel in Zschocken\nOrt: Zschocken\, an den Teichen an der Zwickauer Straße \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Die KZ-Außenlager Mittweida\, Hainichen\, Freiberg und Nossen und deren Todesmärsche – 80 Jahre später | Döbeln
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 31.03.2025 | \nAm 13. & 14. April 1945 wurden die Außenlager des KZ-Flossenbürg in Mittweida\, Hainichen\, Freiberg und Nossen geräumt und die männlichen und weiblichen Häftlinge auf Todesmärsche geschickt. Für ca. 2.500 Personen war dies die letzte Station auf ihrem Leidensweg vor der Befreiung. Gemeinsam wollen wir uns 80 Jahre nach diesen Ereignissen auf die Spurensuche an den ehemaligen Arbeits- und Lagerorten begeben und die Geschichten dieser Todesmärsche beleuchten. \nDafür nutzen wir einen Bus\, welcher uns an alle aufgeführten Orte bringt. An diesen werden die Mitglieder der AG Geschichte über die historischen Orte und Ereignisse informieren. \nDie Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme kostet 10\,- und erfordert eine verbindliche Anmeldung bis zum 31.März an: ag-geschichte@treibhaus-doebeln.de / 03431 6052973 \nUm Verpflegung muss sich selbstständig gekümmert werden. \nGefördert von der François Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Schlomo Samson – ein Überlebender berichtet  80 Jahre nach der Befreiung von Bergen-Belsen | Leipzig
DESCRIPTION:Der 101-jährige Schlomo Samson ist einer der wenigen lebenden Zeitzeugen aus Bergen-Belsen. Seine frühen Jahre waren geprägt von Freiheit und Gefangenschaft. Geboren wurde er in Leipzig und 1938 mit nur 14 Jahren aus Deutschland ausgewiesen. Ohne seine Familie lebte er in Holland zunächst in Freiheit. Nach der deutschen Besatzung kam er in das Lager Westerbork. Dort traf er seine Eltern wieder\, heiratete und wurde mit seiner Frau nach Bergen-Belsen deportiert. \nTrotz der Gräuel\, die Schlomo Samson erlebte\, blieb er immer frei im Geiste. Sein Ziel stets vor Augen: Palästina. Seit 1946 lebt er im Kibbuz Schluchot\, im Norden Israels. Seiner Geburtsstadt Leipzig ist er bis heute eng verbunden. Vielen Leipziger Schülern hat er seine Geschichte erzählt. Für seine Kinder\, Enkel und Urenkel schrieb er sie in dem Buch „Zwischen Finsternis und Licht – Erinnerungen eines Leipziger Juden“ auf.\n \nIm Gespräch mit seiner engen Freundin Elke Urban stellen wir Schlomo Samson vor. In einem aufgezeichneten Gespräch und zahlreichen Interviews kommt er selbst zu Wort. Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit dem Ariowitsch-Haus\, der Wilhelm-Külz-Stiftung und dem Schulmuseum Leipzig. \nVeranstalter: Friedrich Naumann Stiftung\, Schulmuseum Leipzig\, Ariowitsch-Haus e.V. \nEintritt frei (Salon) \n\n\nOrt\nSalon des Ariowitsch-Hauses\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig\, Deutschland \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsreise: MÜNCHEN Mut und Erinnerung – Zu den Wurzeln des NS-Widerstands in München | München
DESCRIPTION:München ist heute eine blühende Metropole\, in der viele Kulturen zu Hause sind. Das war nicht immer so: Wir nähern uns vor Ort dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Die Stadt spielte bei der Entstehung des Nationalsozialismus eine wichtige Rolle. Hier wurde die NSDAP gegründet\, hier scheiterte der Hitlerputsch und 1935 erhielt München den Beinamen „Hauptstadt der Bewegung“. Beim Besuch der Gedenkstätte Dachau gehen wir der Frage nach: Wie kann eine moderne Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung aussehen? Außerdem widmen wir uns Sophie Scholl\, deren Vermächtnis als Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose bis heute weiterlebt. \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Der Nationalsozialismus im Gespräch \n\nAnreise nach München\nFührung durch das NS-Dokumentationszentrum zum Thema: „Das Bild vom Nationalsozialismus“\n\nTag 2: München als „Stadt der Bewegung“ – NS-Vergangenheit und ihre Aufarbeitung \n\nThemenspaziergang: Hitlers München – Wie die Stadt zum Aufstieg verhalf\nBegleiteter Rundgang in der Gedenkstätte Dachau\n\nTag 3: Frauen als NS-Widerstandskämpferin \n\nGespräch mit Lydia Leipert zu dem Projekt @ichbinsophiescholl\nBesuch und begleiteter Rundgang durch die DenkStätte Weiße Rose\npolitisch-historischer Stadtrundgang – Zeugnisse der Frauenbewegung\n\nTag 4: Das Dorf in der Stadt – Olympiadorf \n\nBesuch des Olympiadorfs als gelungenes Beispiel für grüne Stadtentwicklung und gelebte Bürgerbeteiligung\,\nRückfahrt nach Dresden (via Nossen)\n\n\nUnterkunft: Leonardo Residenz München\, Heimgartenstraße 14\, 81539 München \n\n✎ Die Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. In Nossen kann am 2. April 7:15 Uhr an der Haltestelle Markt zugestiegen werden. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n✓ Allen\, die in ihrem Bundesland oder bei ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit haben\, gesetzlichen Bildungsurlaub zu erhalten\, helfen wir bei der Beantragung. \n\nPreis\n\n320\,- €\n295\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEZZ ca. 118\,50 € \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung und Gespräch: „Schweigen. Stille.“ | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 29.03.2025 | \nWir laden ein zu Lesung und Gespräch im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus. \n\n\n\nAuf eine „Ernte der Verzweiflung“ traf Wassilij Grossman\, als er im Jahr 1943 als Kriegskorrespondent mit der vorrückenden Roten Armee in die Ukraine kam. Drei Jahre lang war die Bevölkerung der Ukraine einem extrem gewalttätigen deutschen Besatzungsregime ausgesetzt. Über vier Millionen Zivilist:innen wurden getötet\, weitere 2\,4 Millionen wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Im Herbst 1943\, Kiew war noch nicht befreit\, verarbeitete Grossman seine Beobachtungen in der Reportage „Ukraine ohne Juden“. \n1946 legte Wassili Grossman gemeinsam mit Ilja Ehrenburg „Das Schwarzbuch“ – die weltweit erste umfassende Dokumentation der Shoah vor. Doch die Erinnerung an die Shoah war in der Sowjetunion kaum möglich. So wie die Erinnerung an die enormen zivilen Opfer der deutschen Besatzung in der Ukraine in der Erinnerungskultur der BRD noch bis vor kurzer Zeit kaum Platz hatte. \nWir lesen den Text „Ukraine ohne Juden“ (mit der Einleitung des Übersetzers Jürgen Zarusky) und einen Ausschnitt aus Tanja Maljartschuks Rede: „Hier ist immer Gewalt. Hier ist immer Kampf.“ Zudem freuen wir uns sehr über eine musikalische Begleitung von Marenka Brügge u.a. \nAnschließend laden wir Sie zum Gespräch über die verschiedenen Geschichten von Erinnerung ein. Der deutsche Vernichtungskrieg und die Shoah prägen Erfahrungen und Beziehungen von Menschen an vielen Orten der Welt und in der Migrationsgesellschaft Deutschland bis in die Gegenwart. Zugleich erleben wir von Tag zu Tag\, wie das Vermächtnis der rassistischen Entmenschlichung fortbesteht und weiter auf die Menschen einwirkt. Wie können wir diese Kontinuität unterbrechen? Wie wollen wir\, die wir in Dresden gemeinsam unseren Alltag gestalten\, uns unsere Geschichtsbeziehungen und Erinnerung der Zukunft vorstellen? \nEs gilt die Antidiskriminierungsklausel: \nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWo?\nDresden (Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben) \nAnmeldung\nbis 29.03.2025 unter:\nanmeldung@pokubi-sachsen.de (Betreff: Lesung) \nEintritt\nfrei \nSprache\nDeutsche Lautsprache. Der Originaltext von Wassilij Grossman in Russisch wird in Druckform vorliegen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Rundgang: Befreit in Leipzig 1945: Erfahrungen und Perspektiven von Zwangsarbeiter:innen | Leipzig
DESCRIPTION:mit Oliver Neef \nDer Rundgang durch den Leipziger Westen thematisiert die Perspektiven von Zwangsarbeiter:innen auf ihre Befreiung im Frühjahr 1945 und die unmittelbare Nachkriegszeit. Viele Displaced Persons (DPs) fuhren vom Plagwitzer Bahnhof in ihre Herkunftsländer zurück\, für andere begann eine Suche nach Angehörigen oder nach Möglichkeiten in einem anderen Land ein neues Leben zu beginnen. \nTreffpunkt: Parkplatz vor dem Lofft\, Spinnereistraße 7/ Halle 7\nTram 14\, Bus 60 (S-Bahnhof Leipzig-Plagwitz)\nDauer: ca. 2 Stunden bis Bahnhof Plagwitz \nDie Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. \n___________________________________________________________________________ \nDer Rundgang ist Teil unseres Projekts #BefreitInLeipzig1945  \nIm Frühjahr 2025 heißt es „Augen auf!“:  in Straßenbahnen\, an Haltestellen und in ausgewählten Schaufenstern könnt Ihr ab Mitte März unsere Plakat-Interventionen zu 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa sehen. \nAm 18. April 1945 erreichten die US-Truppen Leipzig. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zehntausende ausländische Zwangsarbeiter:innen in der Stadt: zivile Zwangsarbeiter:innen\, Kriegsgefangene und KZ-Gefangene\, die die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs aus ganz Europa zur Arbeit nach Leipzig verschleppt hatten. \nEs geht um ihre Erfahrungen und Perspektiven auf die letzten Kriegstage\, die Befreiung und die unmittelbare Nachkriegszeit\, die das Projekt #BefreitInLeipzig1945 der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL) zum Thema macht. \nErgänzend zur Plakatkampagne wird es eine virtuelle Ausstellung geben. Sie stellt die Zwangsarbeiter:innen und Überlebenden vor\, die auf den Plakaten zu Wort kommen und geht den Fragen nach: Wie erlebten sie die letzten Kriegstage\, die Befreiung und die unmittelbare Nachkriegszeit in Leipzig? Welche Hoffnungen\, Ängste und Wünsche hatten sie im Frühjahr 1945? \nweitere Termine: \nMittwoch\, 16.04.2025\, 17:00–19:00 Uhr\nSamstag\, 26.04.2025\, 11:00–13:00 Uhr\nSamstag\, 10.05.2025\, 11:00–13:00 Uhr\nSamstag\, 24.05.2025\, 11:00–13:00 Uhr \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Wovor soll ich mich fürchten?“ – Literatur der Roma und Sinti | Leipzig
DESCRIPTION:Die Literatur der Roma und Sinti ist ein lebendiger Ausdruck von Geschichte\, Widerstand und Identität – doch im deutschsprachigen Raum bleibt sie weitgehend unbekannt. Die Werke von Roma- und Sinti-Autor*innen bewahren Erinnerungen\, brechen mit Vorurteilen und erzählen Geschichten\, die sonst oft ungehört bleiben. Sie sind essenziell für das kulturelle Gedächtnis Europas und ein wichtiger Beitrag zur Literaturgeschichte. Unter dem Titel „Wovor soll ich mich fürchten?“ (Ceija Stojka) begeben wir uns auf eine literarische Reise durch die letzten 100 Jahre und entdecken die Vielfalt und Kraft der Literatur der europäischen Rom*nja und Sinti*zze. \nOrt: Informations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS)\, Karl-Liebknecht-Straße 54 / Südplatz\, 04275 Leipzig \nEine Kooperation von Romano Sumnal e.V. und dem Fachnetzwerk Antiromaismus/Antiziganismus Sachsen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Rassismuskritische Radtour | Dresden
DESCRIPTION:Auf dieser Radtour wollen wir nicht nur einige der Dresdner Gedenkorte aufsuchen\, die explizit an rassistische Geschehnisse in der Vergangenheit erinnern\, sondern auch einen kritischen Blick auf die Gegenwart in unserer Stadt werfen.\nWas passierte während der Baseballschlägerjahre in Dresden? Wie beeinflussen sich Antiromaismus und Armut gegenseitig? Wie steht es mit antijüdischem und antimuslimischem Rassismus – und was macht er mit den Betroffenen? \nEine Anmeldung bis zum 20.3. an geissler@auslaenderrat.de ist erwünscht\, aber keine Bedingung. \nRadtour: ca. 5 Kilometer\, 7 Stationen\, ca. 2 Stunden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Die Teilnehmenden sind selbst für ihr Fahrrad\, Ausrüstung und (Regen-)Kleidung sowie die Einhaltung der StVO verantwortlich. \nEine Kooperation zwischen: Ausländerrat Dresden e.V.\, RomaRespekt/Weiterdenken HBS Sachsen e.V.\, Politischer Jugendring (PJR) Dresden e.V \n\n\n\n\nEs gilt die Antidiskriminierungsklausel: \nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Ein Flugzeug warf Flugblätter ab: »Seid tapfer. Ihr werdet bald frei sein.«“ - Launch des Projekts #BefreitInLeipzig1945 | Leipzig
DESCRIPTION:Launch des Projekts #BefreitInLeipzig1945 mit einer Lesung aus Erinnerungsberichten ehemaliger Zwangsarbeiter:innen mit dem Projektteam: Tina Bähringer\, Lilith Günther\, Lea Guhlmann\, Mia Göhring\, Oliver Neef und Isabel Panek \n#BefreitInLeipzig1945  \nIm Frühjahr 2025 heißt es „Augen auf!“:  in Straßenbahnen\, an Haltestellen und in ausgewählten Schaufenstern könnt Ihr ab Mitte März unsere Plakat-Interventionen zu 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa sehen. \nAm 18. April 1945 erreichten die US-Truppen Leipzig. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zehntausende ausländische Zwangsarbeiter:innen in der Stadt: zivile Zwangsarbeiter:innen\, Kriegsgefangene und KZ-Gefangene\, die die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs aus ganz Europa zur Arbeit nach Leipzig verschleppt hatten. \nEs geht um ihre Erfahrungen und Perspektiven auf die letzten Kriegstage\, die Befreiung und die unmittelbare Nachkriegszeit\, die das Projekt #BefreitInLeipzig1945 der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL) zum Thema macht. \nErgänzend zur Plakatkampagne wird es eine virtuelle Ausstellung geben. Sie stellt die Zwangsarbeiter:innen und Überlebenden vor\, die auf den Plakaten zu Wort kommen und geht den Fragen nach: Wie erlebten sie die letzten Kriegstage\, die Befreiung und die unmittelbare Nachkriegszeit in Leipzig? Welche Hoffnungen\, Ängste und Wünsche hatten sie im Frühjahr 1945? \n  \nStadtteilhaus\nWurzner Straße 70\, Leipzig-Sellerhausen\nTram 7 (Edlichstraße) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Bittere Brunnen. Hertha Gordon-Walcher und der Traum von der Revolution | Pirna
DESCRIPTION:Der VVN-BdA organisiert in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung eine Lesung zum 2023 erschienenen Buch „Bittere Brunnen. Hertha Gordon-Walcher und der Traum von der Revolution“. Das Buch befasst sich mit dem Leben der Kommunistin Hertha Gordon-Walcher (1894-1990). \nGelesen wird das Buch von der Autorin Regina Scheer. \nOrt\nKulturkiste\nSchössergasse 3\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Nachmittagstreff: Führung zur Ausstellung "Jedes Opfer hat einen Namen" | Pirna
DESCRIPTION:Wir laden euch ein zu einer Führung durch die Ausstellung „Jedes Opfer hat einen Namen“ im StadtMuseum ein. Im Anschluss habt ihr die Gelegenheit\, euch in ungezwungener Atmosphäre über die Ausstellungsthemen auszutauschen. \nIm Zuge der „Aktion Reinhardt“\, der systematischen Vernichtung von Jüdinnen und Juden und Roma im deutsch besetzten Polen während des Zweiten Weltkriegs\, wurden in den Vernichtungslagern Belzec\, Sobibor und Treblinka zwischen März 1942 und Oktober 1943 insgesamt etwa 1\,5 Millionen Jüdinnen und Juden getötet. Diese systematischen Ermordungen begannen im Vernichtungslager Belzec und bis Dezember 1942 starben dort etwa 450 000 Menschen. Jedes einzelne dieser 450.000 Opfer hatte seine eigene Lebensgeschichte\, eine Familie\, einen Beruf\, hatte Hoffnungen und Wünsche und Pläne. So vielfältig und unterschiedlich\, wie die Menschen und ihre Lebensläufe sind. \nIn Zusammenarbeit mit der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) zeigen wir die vom Museum in Bełżec in Kooperation mit dem Bildungswerk Stanisław Hantz gestaltete Ausstellung „Jedes Opfer hat einen Namen“. Die Ausstellung lässt mit biografischen Skizzen und Fotografien einige dieser Menschen aus der Anonymität heraustreten und erinnert an sie. \nDie Ausstellung ist vom 16. Februar bis zum 2. März im StadtMuseum Pirna zu sehen. \nÖffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag/Feiertage von 10 bis 17 Uhr \nIn Kooperation mit dem StadtMuseum Pirna. \nOrt\nStadtMuseum Pirna\nKlosterhof\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:5 Jahre Hanau: Say Their Names - Gedenkveranstaltung | Leipzig
DESCRIPTION:Nach den rassistischen Morden in Hanau am 19. Februar 2020 haben wir uns ein Versprechen gegeben: Die Namen der Opfer nicht zu vergessen. Wir tragen eure Namen überall hin. Seit fünf Jahren. Am 19.02.2025 möchten wir daher gemeinsam gedenken\, erinnern und trauern.\nWir\, das Leipziger Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus\, Perspectives\, Prisma\, We’ll come united\, Romano Sumnal und weitere Gruppen sowie Einzelpersonen laden zur Gedenkveranstaltung u.a. mit (mehrsprachigen) Redebeiträgen aus Hanau und Leipzig ein. Am Mittwoch\, den 19.02.2025 ab 18 Uhr im Rabet\, an der Graffitiwand. Wir bitten euch\, Blumen und Kerzen mitzubringen. Nicht erwünscht sind Partei- oder Nationalflaggen sowie Fahnen politischer Gruppen. \nOrt\nRabet | Graffitiwand | Thümmelstraße\nLeipzig-Ost \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gedenken: 5 Jahre nach Hanau | Pirna
DESCRIPTION:Vor 5 Jahren\, am 19. Februar 2020\, wurden in Hanau 9 Menschen von einem Attentäter aus rassistischen Motiven erschossen. Die Initiative „19. Februar Hanau“ erinnert daran\, dass bis heute die Umstände nicht aufgeklärt sind\, die zu immer höheren Opferzahlen führten. Dass es zunächst eine Täter – Opfer – Umkehr gab und ein massives Behördenversagen. \nWir wollen am 19. Februar 2025 an dieses Attentat erinnern. Wir wollen Solidarität zeigen mit den Betroffenen\, mit den Angehörigen\, die bis heute vergebens um Gerechtigkeit kämpfen. Wir wollen die Namen der Opfer wiederholen\, damit sie nicht vergessen werden. \nGerade in der letzten Woche vor der Bundestagswahl ist es wichtig\, den rassistischen Untertönen dieses Wahlkampfes nicht zu folgen. Es ist wichtig\, genau hinzusehen. Es ist wichtig\, die Mechanismen zu verstehen. Wie radikalisieren sich Menschen? Welche Faktoren begünstigen diese Radikalisierung? Was kann\, was muss der Rechtsstaat präventiv dagegen tun? Wie können sich Behörden besser vernetzen\, besser Daten und Fakten austauschen? Und es ist wichtig\, Vorurteilen und Ausgrenzung vorzubeugen. \nIntegration kann gelingen. 70 % der Menschen\, die 2015 nach Deutschland gekommen sind\, hatten nach 5 Jahren einen festen Arbeitsplatz. Sie zahlen Steuern\, sind medizinisches Personal\, sind Facharbeiter/innen und Ingenieur/innen. Sie haben Sprachkurse absolviert und wurden nicht allein gelassen. Jetzt helfen sie. Sie sind Nachbarn. Sie gehören zu Deutschland. \nVersammeln wir uns am 19. Februar um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Pirna. Setzen wir ein Zeichen für das Leben und gegen die Angst. Erinnern heißt verändern! \nBärbel Falke \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Ernesto Bruzon – \,\,Vergessene Seelen und Opfer- kollektive Amnesie" | Leipzig
DESCRIPTION:Ernesto Bruzon Castillo – so sein vollständiger bürgerlicher Name – geboren am 31. Januar 1971 in Havanna\, Kuba\, ist ein Künstler von bemerkenswertem Talent und unverkennbarem Stil. Sein künstlerischer Weg begann in jungen Jahren\, als er sich der Welt des Zeichnens und Malens verschrieb und schon früh das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten zeigte. Dieser frühe künstlerische Ausdruck führte ihn schließlich zur Arbeit als Autodidakt in der Theater- und Szenografiebranche Havannas\, einer Schule des Lebens\, die als Grundlage für seine späteren kreativen Unternehmungen dienen sollte. \nDas Jahr 2021 markierte einen bedeutenden Wendepunkt in Ernesto Bruzons künstlerischer Laufbahn\, als er den mutigen Schritt unternahm\, nach Leipzig\, Deutschland\, zu ziehen. Der Ortswechsel auf den europäischen Kontinent hat eine tiefgreifende Erweiterung seines kreativen Schaffens herbeigeführt. Seine Werke begannen sich zu verändern\, die Pinselstriche wurden kraftvoller und die Themen tiefergehender\, insbesondere durch die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte. \nDie Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr bei freier Saalkapazität und Sonntag während Veranstaltungen für BesucherInnen geöffnet. \nOrt\nAriowitsch-Haus\, Saal\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig\, Deutschland \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Jedes Opfer hat einen Namen | Pirna
DESCRIPTION:Im Zuge der „Aktion Reinhardt“\, der systematischen Vernichtung von Jüdinnen und Juden und Roma im deutsch besetzten Polen während des Zweiten Weltkriegs\, wurden in den Vernichtungslagern Belzec\, Sobibor und Treblinka zwischen März 1942 und Oktober 1943 insgesamt etwa 1\,5 Millionen Jüdinnen und Juden getötet. Diese systematischen Ermordungen begannen im Vernichtungslager Belzec und bis Dezember 1942 starben dort etwa 450 000 Menschen. Dabei wurde sowohl Wissen als auch Personal aus der vorangegangenen „Aktion T4“\, der Ermordung von Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranken\, eingesetzt. \nIm Eröffnungsvortrag zur Ausstellung „Jedes Opfer hat einen Namen“ gibt Hagen Markwardt von der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein einen Überblick über die „Aktion Reinhardt“ und das Vernichtungslager Bełżec. Dabei beleuchtet er deren Verbindungen zu den zentralen Krankenmorden und insbesondere zur Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. \nIn Zusammenarbeit mit der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) zeigen wir die vom Museum in Bełżec in Kooperation mit dem Bildungswerk Stanisław Hantz gestaltete Ausstellung „Jedes Opfer hat einen Namen“. Die Ausstellung lässt mit biografischen Skizzen und Fotografien einige der 450.000 ermordeten Menschen aus der Anonymität heraustreten und erinnert an sie. \nDie Ausstellung ist vom 16. Februar bis zum 2. März im StadtMuseum Pirna zu sehen. \nÖffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag/Feiertage von 10 bis 17 Uhr \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem StadtMuseum Pirna statt. \nOrt\nStadtMuseum Pirna\nKlosterhof\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Forum 13. Februar transnational | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldeschluss: 05.02.2025 | \nDer 13. Februar 1945 hat sich in die Stadtgeschichte Dresdens sprichwörtlich eingebrannt\, genauso trifft das Datum international auf breite Resonanz. Die Erinnerung an den Luftangriff der Alliierten auf Dresden ist geprägt von unzähligen Perspektiven\, Deutungen und Deutungskämpfen. Eine Vielzahl an internationalen Akteur:innen aus Wissenschaft\, Literatur\, Kunst und Zivilgesellschaft beschäftigt sich mit den Erinnerungen an diese Ereignisse. Das Spektrum reicht von selbstkritischer Reflexion bis zu rechtsextremer Indienstnahme. Sie haben Romane\, Essays\, Sachbücher\, Musik und Tanzstücke\, Malereien und Monumente\, Hilfsangebote und konkrete Aufbauunterstützung hervorgebracht. \nVor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Rolle spielte und spielt Transnationalität für die Erinnerung an den 13. Februar? Mit dieser Kernfrage setzt sich das interaktive Forum 13. Februar transnational erstmals umfassend und systematisch auseinander. \nWie haben internationale Beobachter:innen seit Ende des Zweiten Weltkriegs auf den 13. Februar geblickt? Fanden die internationalen Deutungen des Angriffs auf Dresden Eingang in nationale und lokale Erinnerungsdiskurse? Wie veränderte der Blick von außen die Sichtweisen in der Stadt Dresden auf die Ereignisse? Verstärkte oder veränderte er die Herausbildung eines Mythos Dresden? Welche Akteur:innen waren und sind neben den offiziellen Vertreter:innen aus der Politik beteiligt? Welchen Austausch gab und gibt es zwischen ihnen und den verschiedenen Diskursen? \nUm all diese Themen kreisen die Vorträge\, Podien\, Workshops und Exkursionen beim Forum 13. Februar transnational\, mit dem wir Wissenschaft\, Kunst\, Lehrende und Studierende/Schüler:innen sowie die Zivilgesellschaft in einen Austausch bringen möchten. Wir richten dabei den Blick auf die Erinnerung an dieses historische Ereignis weit über den Tellerrand der Stadt Dresden hinaus und fragen nach den Konsequenzen für die aktuellen Ausprägungen der Dresdner Erinnerungskulturen. \nWir freuen uns auf die Begegnung mit euch und Ihnen und wünschen interessante und anregende Tage im Februar! \nProgrammüberblick\nFORUM 13. Februar transnational\ntours\, talks\, workshops and screenings \nMontag\, 10.02.2025 – Erster Tag \n14:00 – 14:20\nBegrüßung \n14:20 – 14:50\nKennenlerncafé / Choreographierter Dialog \n15:00 – 16:15\nKeynote 1: Der Blick aus der Geschichtswissenschaft\nMalte Thießen (LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte Münster): Kampf um Dresden: Internationale\, deutsch-deutsche und städtische Erinnerungskulturen zur Bombardierung vom 13. Februar 1945 \n16:15 – 16:30\nKaffeepause \n16:30 – 18:00\nRundgänge:\nDer Luftangriff als Rettung: \n\nV1: Rundgang Goehle-Werk\, Henny Brenner\, Sonja Kaeten\, Stefanie Köhler (Zentralwerk e.V.)\nV2: Stadtrundgang zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933–1945 (audioscript)\n\n18:00 – 19:00\nAbendessen \n19:00 – 21:30\nÖffentliche Abendveranstaltung:\nScreening des Films „Come together. Dresden und der 13. Februar“ Regie/Buch: Barbara Lubich; Co-Autoren: Claudia Jerzak\, Michael Sommermeyer. hechtfilm 2012 \nPodiumsdiskussion:\nStefan Goebel (University of Kent\, UK)\, Barbara Lubich\, Claudia Jerzak\, Johannes Schütz (TU Dresden); Moderation: Nicole Aurich \nDienstag\, 11.02.2025 – Zweiter Tag \n09:00 – 10:30\nKeynote 2: Der Blick aus der Stadtgesellschaft\nMatthias Neutzner (Memorare pacem e.V. Dresden): Die Aufarbeitung des Luftangriffs – von Dresden in die Welt \n10:30 – 11:00\nKaffeepause \n11:00 – 12:30\nWorkshops: \n\n2a: Dresden als Kunst- und Kulturstadt: Internationale Perspektiven vor und nach 1945 (Leitung: Caroline Förster\, Dresdner Geschichtsverein e.V.)\n2b: Zwischen Leben und Tod: Erinnerungen tschechischer Häftlinge an die Bombenangriffe vom Februar 1945 (Leitung: Birgit Sack\, Volker Strähle\, Gedenkstätte Münchner Platz Dresden)\n\n12:30 – 14:00\nMittagessen \n14:00 – 17:00\nWorkshops mit Pause (15:25 – 15:45): \n\n3a: Verlust und Neu-Aneignung von Städten in Mitteleuropa seit 1945 (mit Schüler:innen aus Dresden\, Polen und Tschechien\, Leitung: Stephanie Zloch\, TU Dresden)\n3b: Historische Erfahrungen des Luftangriffs auf Dresden (Leitung: Dagmar Ellerbrock\, TU Dresden)\n\nOptionale Abendangebote: \n17:00 – 19:00\nErinnerungskultur in Dresden. „Stille Diskussion“ \nVeranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Jedes Opfer hat einen Namen“  Veranstalter: HATiKVA e.V.\, Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen\, Büro Dresden\,   Zentralwerk\, Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof \n18:30 – 20:30\nJe länger wir schweigen\, desto mehr Mut werden wir brauchen  Buchvorstellung und Diskussion mit Hendrik Cremer Veranstaltung der Volkshochschule \nMittwoch\, 12.02.2025 – Dritter Tag \n09:00 – 11:00\nWorkshop 4: Dresdner Migrationsgeschichten: „Mut steht am Anfang des Handelns“\nFührung durch die Altstadt mit Denys Lazariev (20 Personen) \n11:00 – 11:30\nKaffeepause \n11:30 – 13:00\nWorkshops: \n\n5a: Storytelling Workshop: RE ESISTERE (Lavinia Xausa\, in englischer Sprache mit Übersetzung)\n5b: Lesung und Diskussion „Das Pforzheimer Quartett“ mit Alexandria Peary (Salem State University\, USA)\n\n13:00 – 14:30\nMittagsimbiss \n14:30 – 15:30\nForum / Abschlussgespräch / Dialog \nOptionaler Epilog: \n15:30\nAustausch mit Gästen von TESTART\, Besuch der Ausstellung „Jedes Opfer hat einen Namen“ \n20:00\nFilmvorführung: „Für Joseph (Die Arie)“ von John Moran \nService\nDownload \nDie Teilnahme am Forum ist kostenfrei und nur mit Anmeldung möglich. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail an.\nDie Veranstaltung kann auch als Fortbildung für Lehrkräfte besucht werden. Mehr Informationen finden Sie hier: https://tu-dresden.de/zlsb/lehrkraefteakademie/fortbildungsprogramm/termine/forum-13-februar-transnational \nAnmeldeschluss ist der 5. Februar 2025. \nFür die als öffentlich gekennzeichneten Veranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich. Eine Platzreservierung ist möglich per E-Mail an tickets@zentralwerk.de. \nAnreise\nZentralwerk | Riesaer Str. 32 | 01127 Dresden\nab Bahnhof Dresden-Neustadt: Straßenbahn Nr. 3 (Wilder Mann\, 7 Min. bis Zeithainer Straße\, 3 Min. Fußweg) oder S1 (Meißen Altstadt\, 4 Min. bis Dresden-Pieschen\, 3 Min. Fußweg); Bus 63 und 73 \nZugang / Barrierefreiheit\nEin Teil der Veranstaltungsräume ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Gern ermöglichen wir euch / Ihnen den Zugang zu allen Räumen und bitten für die Organisation um Nachricht an uns.\nDas Forum 13. Februar transnational ist eine Veranstaltung der TU Dresden\, des Zentralwerks Dresden und des Dresdner Geschichtsvereins e.V. \nDie Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.  \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Unrecht und Widerstand - Der Holocaust an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung | Dresden
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Romani Rose (Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma) \nBis heute ist kaum bekannt\, dass die deutschen Nationalsozialisten und ihre Kollaborateure auch mehr als 500.000 Sinti und Roma in ganz Europa nur aufgrund ihrer Abstammung ermordeten. Die Ausgrenzung und Verfolgung glich dem Naziterror gegen die Juden und lag im tradierten Antiziganismus begründet. Dabei wird ignoriert\, dass Sinti und Roma in Deutschland und im übrigen Europa eine mehr als sechshundertjährige Geschichte als Teil ihrer Heimatländer haben. Im Laufe der Geschichte leistete diese Minderheit bedeutende Beiträge zur Kultur\, wie der Wiener Klassik. \nNach 1945 wurde der Völkermord an Sinti und Roma jahrzehntelang verleugnet\, verschwiegen und verdrängt. Sie wurden erneut ausgegrenzt und in beiden deutschen Staaten bürokratisch und systematisch diskriminiert. Für diese „zweite Verfolgung“ bat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier 2022 um Vergebung. Dieses wichtige Bekenntnis ist ein bedeutender Erfolg der Bürgerbewegung Deutscher Sinti und Roma. \nRomani Rose wurde 1946 in Heidelberg geboren. Dort war er bis 1982 als selbständiger Kaufmann tätig. Bei der Gründung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma im Jahre 1982 wurde er zum Vorsitzenden gewählt und seither alle vier Jahre im Amt bestätigt. Er ist im Bund und den Ländern und auch im Ausland bekannt für seine entschlossene und unnachgiebige Arbeit. Ein maßgeblicher Antrieb für Roses Engagement ist seine persönliche Betroffenheit. Dreizehn unmittelbare Verwandte von ihm wurden während des Nationalsozialismus in Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet\, darunter seine Großeltern in Auschwitz und Ravensbrück. \nSeit Juni 1979 leitet er erfolgreich die Arbeit für die Minderheitenrechte der Sinti und Roma\, für ihren Schutz vor Diskriminierung\, für Entschädigungsleistungen an ihre Überlebenden des Holocaust. Im Mai 1995 erreichte Rose die Anerkennung der deutschen Sinti und Roma als nationale Minderheit in Deutschland mit eigener Sprache bei gleichberechtigter Teilnahme am öffentlichen Leben. Ab 1991 übernahm Rose die Geschäftsführung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg\, das als bisher wichtigstes Arbeitsergebnis die internationale Ausstellung des Völkermords an den Sinti und Roma in Europa hat\, die seit 2001 im Staatlichen Museum Auschwitz dort ständig zu sehen ist. \nEine Veranstaltung anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages und nationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar). \n  \nDer Eintritt ist frei. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. \nSie sind herzlich willkommen!  \nEine Veranstaltung des Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden\, dem Kathedralforum Dresden der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen\, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. und HATiKVA e.V.  \nMittwoch\, 5. Februar 2025 | 19:30 Uhr | Kathedralforum Dresden \n(Haus der Kathedrale | Schloßstr. 24 | 01067 Dresden) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Jedes Opfer hat einen Namen | Dresden
DESCRIPTION:Eröffnung 29.01.25 | 01.02. bis 14.02.25 \nIm Zuge der „Aktion Reinhardt“ wurden in den Vernichtungslagern Belzec\, Sobibor und Treblinka zwischen März 1942 und Oktober 1943 insgesamt etwa 1\,5 Millionen Jüdinnen und Juden getötet. Diese systematischen Ermordungen begannen im Vernichtungslager Belzec und bis Dezember 1942 starben dort etwa 450 000 Menschen. Sie alle hatten eine eigene Lebensgeschichte\, eine Familie\, Freunde\, Träume\, Hoffnungen und Pläne. In der Ausstellung wird mit biografischen Skizzen und Fotografien an einige dieser Opfer erinnert. \nEröffnung 29.01.25 | 18 Uhr | Kabinett \n 01.02. bis 14.02.25 \ngeöffnet Di 17-20 Uhr\, Mi 16-19 Uhr\, Sa u. So 14-18 Uhr\nauch nach Absprache unter anmeldung@hatikva.de \nEin Gemeinschaftsprojekt von HATiKVA e.V.\, Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen\, Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof\, Sächsischer Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und Zentralwerk e.V. \nOrt\nZentralwerk e.V.\nRiesaer Str. 32\n01127 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:GEDENKEN statt VERGESSEN. HINSEHEN statt VERDRÄNGEN. | Leipzig
DESCRIPTION:Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte der JGS 12 am Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha\n\n\nLeipziger Synagogalchor\nFalk Hoffmann (Tenor)\, Tilmann Löser (Klavier)\nLeitung: Philipp Goldmann\n\n\n\nEintritt frei\, um Spenden für die Arbeit des Ariowitsch-Haus e.V. – Zentrum Jüdischer Kultur wird gebeten.\n\n\n\nEs ist ebenso wichtig wie erfreulich\, wenn sich die junge Generation mit der Schoah auseinandersetzt. Am Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha geschieht dies regelmäßig über die Unterrichtsstunden hinaus. So haben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Leistungskurses Geschichte der 12. Klassen auch im vergangenen Jahr die Gedenkstätte des KZ Auschwitz-Birkenau besucht und aus ihren Erlebnissen und Eindrücken\, aus Texten und Filmen ihr persönliches Programm für eine Festveranstaltung ihrer Schule erarbeitet.\n\n\n\nWir haben die beeindruckende Veranstaltung im November 2024 musikalisch begleitet und sind sehr froh über die Zusage der Schüler\, das Programm anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 2025\, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus\, nochmals mit uns zusammen öffentlich zu präsentieren.\n\n\nWir laden Sie herzlich auch im Namen der Schüler dazu ein!\n\n\nOrt\nKultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V..\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Antifaschistisches Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus | Dresden
DESCRIPTION:Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. In dem nicht einmal vierjährigen Bestehen dieser Vernichtungsfabrik nahm man mehr als einer Million Menschen aus ganz Europa das Leben. Überwiegend jüdische Menschen\, aber auch Sinti und Roma\, Homosexuelle\, politische Gegner*innen\, Rotarmist*innen und andere wurden von den Deutschen und ihren Handlangern aus ganz Europa in die Vernichtung deportiert\, da man sie schlichtweg als nicht lebenswert erachtete. \nAm 27. Januar 2025 jährt sich die Befreiung von Auschwitz-Birkenau nunmehr das achtzigste Mal. Dies werden wir zum Anlass nehmen\, um auch dieses Jahr wieder der Opfer der deutschen Barbarei zu gedenken\, aber auch den Versuchen der Opfer\, sich gegen diese aufzulehnen. So gab es auch im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau Aufstände. Schon am 16. Mai 1944 wehrten sich die in Auschwitz-Birkenau internierten Sinti und Roma gegen ihre Liquidierung und schlugen die SS-Wachmannschaft zunächst in die Flucht. Unter Anführung des so genannten „Sonderkommandos“ kam es am 07. Oktober 1944 zu einer Revolte jüdischer Internierter am Krematorium III\, welches teilweise zerstört wurde. \nWir treffen uns an der Gedenktafel am Bahnhof Dresden-Neustadt\, da sich in unmittelbarer Nähe der Leipziger Bahnhof befindet. Dieser war ein wichtiger Verkehrskontenpunkt für Deportation der Jüdinnen und Juden aus ganz (West-)Europa in die deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager. Noch am 16. Februar 1945 hätten die letzten in Dresden verbliebenen Jüdinnen und Juden deportiert werden sollen. Lediglich die alliierten Luftangriffe am 13. und 14. Februar 1945 konnten dies verhindern. \nBringt Blumen und Kerzen mit. \nKein Vergeben\, kein Vergessen!\nNie wieder Faschismus \nOrt\nBahnhof Neustadt \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Übersicht der Veranstaltungen zum 27.01.2025 – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus | sachsenweit
DESCRIPTION:Hier finder Ihr eine Übersicht der Gedenkveranstaltungen
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SUMMARY:Stadtrundgang: Niemand kam zurück – Jüdisches Leben in Döbeln | Döbeln
DESCRIPTION:Bis heute ist wenig über das Leben und den Alltag der Döbelner Jüdinnen und Juden bekannt. Ein Großteil der jüdischen Familien siedelte sich zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts in der Region an. Viele waren assimiliert und in die Stadtgesellschaft integriert. Gerade die kaufmännischen Tätigkeiten prägten die Region. So gab es in Döbeln jüdische Geschäfte\, die das Leben in der Stadt prosperieren ließen. Diese waren in städtische Festlichkeiten eingebunden\, schalteten Werbeanzeigen in Lokalzeitungen und waren im Stadtbild präsent. \nNach der Machtübernahme der Nationalsozialist*innen 1933 kam es auch in Döbeln zu Verfolgung\, Ausgrenzung\, Demütigung und Entrechtung der hier ansässigen Jüdinnen und Juden. So wurden sie bspw. namentlich in der Lokalzeitung diffamiert und es wurde zum Boykott ihrer Geschäfte aufgerufen. Viele versuchten in die Anonymität der Großstädte zu fliehen. Aus der Stadt wurde das jüdische Leben zur Gänze vertrieben. Die meisten Jüdinnen und Juden wurden in einem Konzentrations- oder Vernichtungslager ermordet. Einigen wenigen gelang die Flucht und sie überlebten die Shoah. \nAn den historischen Orten wird über das jüdische Leben und das Schicksal der Menschen berichtet\, um an sie zu erinnern und ihre Geschichten weiterzutragen. \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten. \nOrt\nCafé Courag\n Bahnhofstraße 56\n04720 Döbeln  \n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Eröffnung der Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft\, Mitläufertum und Widerstand“ | Torgau
DESCRIPTION:Anmeldung bis 20.01.2025 erforderlich | \nDer Erinnerungsort Torgau eröffnet die Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn. Täterschaft\, Mitläufertum und Widerstand“. Sie wurde vom United States Holocaust Memorial Museum erarbeitet. Im Vorfeld gibt Dr. Daniel Ristau (Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden) eine Einführung. Die Teilnahme an der Eröffnung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. \nDie Ausstellung befasst sich mit einer grundlegenden Frage: Wie war der Holocaust möglich? \nDie zentrale Rolle Adolf Hitlers und anderer führender Nationalsozialisten ist unbestreitbar\, doch für die Massenmorde waren noch unzählige weitere Personen verantwortlich. Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen? Warum haben so viele die Verbrechen der Nationalsozialisten unterstützt oder geschwiegen? Warum haben so wenige Menschen den Opfern geholfen? \nFür die Teilnahme an der Eröffnung der Sonderausstellung melden Sie sich bitte bis zum 20. Januar 2025 per Mail erinnerungsort.torgau@stsg.de oder per Telefon unter 03421 713468 an. \n\nÖffnungszeiten\n25. Januar bis 30. März 2025\nDienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr\nEintritt frei \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus | Torgau
DESCRIPTION:Der Erinnerungsort Torgau lädt gemeinsam mit der Stadt Torgau herzlich dazu ein\, am 24. Januar 2025 der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Die Veranstaltung findet um 14 Uhr am Memorial vor dem Fort Zinna in Torgau statt.In diesem Jahr jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Damit endeten die nationalsozialistische Terrorherrschaft in Europa und die Verbrechen der Militärjustiz in Torgau. 60 000 Häftlinge litten in den Militärgefängnissen Fort Zinna und Brückenkopf\, unter ihnen Deserteure\, Kriegsgegner und Widerstandsangehörige aus ganz Europa. Mehrere Hundert Militärhälinge wurden allein hier hingerichtet. \nDie Gedenkveranstaltung findet anlässlich des bundesweiten Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus und des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar statt. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Stadt Torgau statt und wird von der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ Nordsachsen und der Justizvollzugsanstalt Torgau unterstützt. \nOrt\nMemorial am Fort Zinna\nAm Fort Zinna 7\n04860 Torgau \n\nKontakt\nPascal Straßer (Vermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit)\nTel.: 03421 7739684\npascal.strasser@stsg.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Filmscreening: Triumph des guten Willens (2016) | Dresden
DESCRIPTION:Die Dokumentation Triumph des guten Willens setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel (1945–1997) auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die „Wiedergutwerdung der Deutschen“. \nTexte Geisels aus den 1990er Jahren\, u.a. über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal\, kontrastieren die heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten. Sie zeigen eine Normalität\, die es eigentlich nicht geben dürfte. Zudem analysieren ausführliche Interviews mit Alex Feuerherdt\, Klaus Bittermann\, Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broder Geisels Thesen im Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse heute. Von der politischen Biografie Eike Geisels ausgehend\, zeichnet Triumph des guten Willens ein Bild erinnerungspolitischer Debatten der letzten Jahrzehnte und fragt schließlich nach der Möglichkeit von Kritik in unmöglichen Zeiten. \nEike Geisel\, der in den 1980er und 1990er Jahren zu den schärfsten Kritikern der Wiederaufbereitung deutscher Vergangenheit gehörte\, löste durch seine Essays und Polemiken teils große Kontroversen aus. Zudem betätigte er sich als Übersetzer und Herausgeber englischsprachiger Texte Hannah Arendts und trat auch als Verfasser historischer Arbeiten\, u.a. über das Berliner Scheunenviertel und den Jüdischen Kulturbund\, in Erscheinung. \nRegie: Mikko Linnemann \nOrt:\nPhase IV\nKönigsbrücker Str. 54\n01099 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Forschung hautnah: Aufarbeitung des Goehle-Werk-Prozesses 1949 - 1969 in Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Der Goehle-Werk-Prozess war ein Schauprozess\, der 1949 im Saal des damaligen Sachsenverlages in Dresden-Pieschen stattfand. Angeklagt waren die Aufseherinnen und Aufseher der Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter\, die in dem selben Gebäudekomplex zwischen 1941 und 1945 Zünder bauen mussten\, sowie der Fabrikdirektor des im Nationalsozialismus als „Goehle-Werk der ZEISS IKON AG“ bezeichneten Fabrikgeländes. Das Bestreben nach einer Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit prägte die Jahre 1945-1949. Noch war es in der Sowjetischen Besatzungszone offen\, wie sich der neue Staat im Osten entwickeln würde. Während des Prozesses entstanden Fotografien\, es wurden Protokolle angefertigt und die Presse berichtete darüber. Erforscht wurde dieses Kapitel der Dresdner Geschichte bisher nur wenig. \nNun stehen im Rahmen des Projektes „DIENEUn – Arbeit wider das Unrecht“ diese und weitere Materialien für Interessierte zur Aufarbeitung zur Verfügung\, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Prof. Mary Fulbrook und dem Historiker Ulrich Fritz. \nNach einer Auftaktveranstaltung werden kleine Forschungsaufgaben unter den Teilnehmenden verteilt. In den Geschichtswerkstätten wird anschließend gemeinsam historische Forschung betrieben\, Vorkenntnisse sind dafür nicht notwendig. \n\n\n\nWeitere Hinweise\nIn Zusammenarbeit mit dem Zentralwerk e.V. und dem Dresdner Geschichtsverein. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nOrt\nTreff: Foyer\, Zentralwerk e.V.\, Riesaer Str. 32\nRiesaer Straße 32\n01127 Dresden \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Jüdische Geschichte in Kunst und Kultur | Pirna
DESCRIPTION:In unserer neuen Ausstellung „Jüdische Geschichte in Kunst und Kultur“ portraitieren wir fünf Jüdinnen_Juden\, die im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gelebt haben und hier Kunst und Kultur mitgeprägt haben – über Musik\, Fotografie\, Lyrik\, Prosa\, Grafik\, Malerei und Kunststickerei. Die im Rahmen von Geschichtswerkstätten entstandenen Ausstellungstafeln zeichnen ihr Leben nach und geben einen Eindruck von ihrem künstlerischen Wirken. \nZur Ausstellungseröffnung dürfen wir Alexander Walther und Marion Kahnemann begrüßen zu einem Gespräch Kunst und jüdische Identität. \nMarion Kahnemann ist freischaffende Künstlerin und Bildhauerin aus Dresden und hat an der Hochschule für Bildende Kunst studiert. In vielen ihrer Kunstwerke beschäftigt sie sich mit jüdischen Themen. Im öffentlichen Raum in Dresden sind von ihr unter anderen das Denkmal für die Deportationen der Dresdner Jüdinnen und Juden am Neustädter Bahnhof und „Drei Denkorte in Dresden“ in Form von drei gläsernen Bänken\, die an die schrittweise Ausgrenzung der Jüdinnen und Juden aus dem öffentlichen Leben erinnern\, zu sehen. \nAlexander Walther ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Tacheles 2026. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen« am Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz und Autor des Buches „Die Shoah und die DDR. Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus“. \nVom 9. Januar bis zum 5. Februar ist die Ausstellung im StadtMuseum in Pirna zu sehen. \nÖffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag/Feiertage von 10 bis 17 Uhr. \nEine Kooperation mit dem StadtMuseum Pirna. \nOrt\nStadtmuseum Pirna\nKlosterhof 2\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Migrantische Selbstorganisation und ‚Ausländer‘-Beauftragte nach 1989/90: Von der ‚Schnellbesohlung‘ zur Professionalisierung Sozialer Arbeit in Umbruchszeiten | Dresden & digital
DESCRIPTION:Im Wintersemester 2024/2025 veranstaltet das Netzwerk ostdeutscher Hochschulen Sozialer Arbeit gegen rechts eine Ringvorlesung zum Thema „Emanzipatorische Ansätze in sozialarbeiterischen Handlungsfeldern in der DDR und in der Transformationszeit – eine Spurensuche“. \n\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltungsreihe fragt danach\, wie Soziale Arbeit in Ostdeutschland heute vor dem Hintergrund der spezifischen Geschichte Sozialer Arbeit in der DDR und in der Transformationszeit nach 1989 aus Sicht von Disziplin und Profession aufgestellt ist. Neben Vorträgen zur Geschichte der Fürsorge und des Erziehungssystems in der DDR\, werden diejenigen Ansätze vorgestellt\, die es in Nischen der DDR Gesellschaft durchaus gab und die sich als emanzipatorische Alternativen beschreiben lassen. Leitend sind folgende Fragen: \nWo gab es seit den 1990er Jahren Projekte und Ansätze Sozialer Arbeit\, die sich emanzipatorisch und in kritischer Auseinandersetzung mit den – verbreiteten – disziplinierenden\, autoritären Praxen in verschiedenen Handlungsfeldern beschreiben lassen?\nWas bedeuten die hier entworfenen inhaltlichen Linien für die Auseinandersetzung mit extrem rechten Bestrebungen und Mobilisierungen in Ostdeutschland? \nDie Ringvorlesung ist für alle Interessierte geöffnet\, eine Hochschulzugehörigkeit ist nicht nötig. Sie können online oder an den jeweiligen Hochschulstandorten teilnehmen.\nDie Teilnahme ist kostenfrei. \nAlle Veranstaltungen und Vortragende sowie die Informationen zur Anmeldung auf einen Blick \n\n\nBemerkung zum Termin: \nAchtung! die Veranstaltung findet im hybriden Format an wechselnden Standorten statt \n\n\n\n Veranstaltungsort \nEHS Campus Dresden\, Dürerstraße 25\, 01307 Dresden und online  Anmeldung  \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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