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SUMMARY:Ausstellungseröffnung & Vortrag: „FESTGEHALTEN. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945” | Dresden
DESCRIPTION:Aus dem Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Menschen deportiert. Die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungslagern ermordet\, nur wenige überlebten. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografisch dokumentiert. Aus fast siebzig deutschen Städten sind Bilder von Deportationen überliefert – viele weitere Aufnahmen sind möglicherweise noch unentdeckt. Das Forschungsprojekt #LastSeen sichert\, sammelt\, erforscht und veröffentlicht seit 2021 diese Fotos in einem digitalen Atlas und stellt sie für Forschungs-\, Bildungs- und Gedenkarbeit zur Verfügung. Dafür ist das Projekt schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Der Bildatlas des Projekts ist unter atlas.lastseen.org abrufbar. \n„Festgehalten” zeigt ausgewählte Fotografien der Deportationen von Jüdinnen und Juden\, Sinti* und Roma* sowie von Opfern der NS-„Euthanasie“. Sie zeigt auch die Täter*innen und Zuschauende\, die bei den Deportationen anwesend waren. Denn Deportationen waren sichtbar. Sie fanden am helllichten Tag statt. Viele Menschen entschieden sich\, bei der Verschleppung ihrer Nachbar*innen zuzusehen und oftmals auch mitzuwirken. \nDie Ausstellung fordert auf\, sich mit der Rolle des Publikums auseinanderzusetzen. Dies ist gerade jetzt wichtig für die deutsche Erinnerungskultur. Was bedeutet es\, wenn Menschen zuschauen\, wegschauen oder sich beteiligen\, während ihre Bekannten und Nachbar*innen verschleppt werden? Was wussten die Einzelnen\, welche persönlichen Entscheidungen trafen sie und welche individuelle Handlungsmacht hatten sie? Zwei weitere Bereiche der Ausstellung setzen sich mit der Geschichte der Deportationen und mit der Geschichte der Deportationsfotografien auseinander. \nBegleitend zur Ausstellung ermöglicht das interaktive Online-Entdeckerspiel #LastSeen historische Fotos von nationalsozialistischen Deportationen lesen und interpretieren zu lernen. Spieler*innen schlüpfen in die Rolle eines Bloggers oder einer Bloggerin und gestalten ihren persönlichen Artikel zu den historischen Fotos. Sie untersuchen die Fotos und können zusätzliche Quellen zu der Geschichte auf einem Dachboden entdecken\, die beim Lesen der Fotos helfen. \nZum Impuls-Vortrag:\nBerichte und Fotomaterial belegen immer wieder eindrücklich: Die nationalsozialistische Judenverfolgung bis hin zu Deportationen und Todesmärschen stand den Zeitgenoss*innen oft viel stärker vor Augen\, als sie sich nach der Shoah eingestehen wollten. Der Impuls zur Ausstellungseröffnung richtet den Blick konkret auf Dresden und fragt: Was sahen die Nachbarn – und was nicht? Und was hat das auch mit uns heute noch zu tun? \nDie Ausstellung wird vom 14.06.–28.06.26 im Hole of Fame zu sehen sein.\nDetails: Hole of Fame \n14.06.2026 18:00 Uhr\, Hole of Fame\, Königsbrücker Str. 39\, Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:GEDENKSTÄTTENSEMINAR – zur Erinnerung an die NS-Patient:innenmorde | Dresden & Brandenburg
DESCRIPTION:Zu Gast in der Villa Fohrde in Brandenburg \nGeschichte erleben\, gemeinsam verstehen: Im Zentrum unserer Bildungsfahrt steht der Besuch der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel – mit einer inklusiven Führung von Menschen mit Lernschwierigkeiten für alle. Wir erfahren\, was damals geschah und sprechen darüber\,wie Ausgrenzung und Diskriminierung auch heute noch entstehen. Im Austausch mit Anderen blicken wir auf unser eigenes Bild von Behinderung und wie wir miteinander umgehen. Drei Tage Bildungszeit in einem nachhaltigen Bildungshaus an der Havel. \n\nLeichte Sprache: \n\nBei der Bildungsfahrt besuchen wir die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel.\nEuthanasie bedeutet\, man tötet absichtlich Menschen\, die krank oder behindert sind.\nDie Führung machen Menschen mit Lernschwierigkeiten.\nWir lernen\, was damals geschah. Und wir sprechen über Ausgrenzung\, nur weil jemand anders ist.\nDie Fahrt dauert drei Tage.\nWir übernachten in einem nachhaltigen Bildungshaus.\n\nEin Angebot in Kooperation mit der Villa Fohrde. \n\nTag 1 \n\nAnreise ab Dresden\n„Gutes Klima für alle“: Wie wollen wir miteinander umgehen?\nThematischer Einstieg in die Geschichte des Nationalsozialismus unter Einbeziehung der Patient:innenmorde\nVorbereitung auf den Besuch der Gedenkstätte\n\nTag 2 \n\nTages-Workshop zum Thema „NS-Patient:innenmorde“ in der Gedenkstätte\nWorkshop in der Gedenkstätte Teil II – Vertiefung ausgewählter Themen\n\nTag 3 \n\nNachbereitung des Gedenkstättenbesuchs\nVon den Patient:innenmorde zur Zeit des Nationalsozialismus bis zur Selbstbestimmt-Leben-Bewegung von Menschen mit Behinderung\nAbschluss und Evaluation des Seminars\nAbreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n180\,- €\n155\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 40\,00 €  \n\n\nUnterkunft:\nVilla Fohrde\, Havelsee\, August-Bebel-Straße 42\, 14798 Havelsee \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:19. Wanderseminar auf den Spuren der Roten Bergsteiger*innen | Sächsische Schweiz
DESCRIPTION:In diesem Jahr steht die Geschichte des Naturfreunde-Vereins im Zentrum unseres Seminars. Damit verbunden ist selbstverständlich eine Zusammenarbeit\, auf die wir sehr gespannt sind. Seid also gern dabei … wir freuen uns auf euch! \nDie Anmeldung beginnt voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar. \n\n\nAlle Daten\n\n\nVon Freitag\, 19. Juni 2026 17:30 bis Sonntag\, 21. Juni 2026 15:30\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop „Breslauer\, Seymour\, Unbekannt. Zeitzeugen mit Kamera“ | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 08.06.2026 | \nRudolf Werner Breslauer\, David Robert Seymour\, Unbekannt – zwei Namen\, ein Namenloser\, drei Menschen\, deren\nSchicksal mit Leipzig und der NS-Zeit verbunden ist\, mit der jüdischen Geschichte der Stadt. Alle drei verbindet auch\,\ndass sie fotografierten und filmten\, dass sie Bilder und Filme machten\, die heute Zeitzeugnisse sind\, von Verfolgung\nund Flucht\, von Krieg und Widerstand. \nVom 19.06. bis 21.06. laden wir zu einem neuen Workshop ein. Nach einer Kurzeinführung in Leipzigs jüdische\nStadtgeschichte möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmenden u.a. zu den Biografien von Breslauer und Seymour\narbeiten und uns auf die Spur eines Unbekannten begeben. Wir werden Akten und autobiografische Quellen\nauswerten und uns mit ausgewählten Fotografien\, Filmmaterial und Erinnerungen intensiv auseinandersetzen. \nZeitlich wird der Fokus auf der Zeit von 1933–1945 liegen\, da die Biografien geeignet sind verschiedene Aspekte der\nNS-Verfolgung und unterschiedliche Perspektiven darauf zu thematisieren. So war Rudolf Breslauer\, 1903 in Leipzig\ngeboren\, 1942 mit seiner Familie in das Durchgangslager Westerbork deportiert worden\, wo er\nerkennungsdienstliche Fotografien der Häftlinge anfertigen und\, ebenso gegen seinen Willen\, einen Film drehen\nmusste\, der heute zum UNESCO-Welterbe zählt. Er wurde zum unfreiwilligen Dokumentaristen des Holocaust.\nDavid Robert Seymour\, 1911 in Warschau geboren und später unter dem Pseudonym „Chim“ bekannt geworden\,\nstudierte ab 1929 an der Akademie für Graphische Künste in Leipzig und übersiedelte 1931 nach Paris\, wo er u.a.\nRobert Capa und Gerda Taro kennenlernte. 1936 ging er nach Spanien\, um die Schrecken des Bürgerkriegs zu\nfotografieren\, der Beginn seiner Arbeit als Fotoaufklärer. Mit Recherchen zu einer unbekannten Person schließlich\nwidmen wir uns an einem Beispiel dem Thema Deportationsfotos. Das einzige bekannte Bild einer Deportation aus\nLeipzig vom 10.05.1942 gehört vermutlich zu dem schmalen Fundus solcher Bilder\, die heimlich gemacht wurden\,\neine Person auf dem Foto wurde im Projekt #lastseen identifiziert. Es handelt sich um die 1998 in Warschau\ngeborene Helena Siegelberg\, die um 1908 mit ihrer Familie nach Leipzig eingewandert war. \nFotografien und Filme als Zeitzeugnisse erlangen in einer Zeit ohne lebende Zeitzeugen einen Bedeutungszuwachs\nfür die Auseinandersetzung mit dem NS\, der im Kurs mit Fragestellungen zur Rolle der Urheber\, zum Lesen und zur\nInterpretation von Bildzeugnissen allgemein und bezüglich der zunehmenden Verwendung von KI auch in der\nErinnerungskultur kritisch reflektiert wird. \nAngesprochen für den Kurs sind Interessierte (ab 16 Jahren) mit der Bereitschaft zur Teilnahme an allen drei\nKurstagen. \nWie bei allen vorhergehenden Workshops unserer Projektgruppe entstehen Kurzbiografien sowie Mikro-Hörstücke\,\ndie historische Ereignisse aus der Sicht ehemaliger Leipziger oder mit Leipzig verbundener Personen reflektieren\nund auf der Projektseite von „ReMembering Leipzig – Jüdische Lebenserinnerungen“ veröffentlicht werden. \nWorkshop-Zeiten:\nFr\, 19.06.\, 14– 18 Uhr\, Sa\, 20.06.\, 10– 17 Uhr\, So\, 21.06.\, 10– 17 Uhr \nWorkshop-Leitung: Jane Wegewitz\, Tom Weiß (EnterHistory!)\n➢ Tom Weiß ist Historiker und Religionswissenschaftler und seit 2024 Leiter der Stadtbibliothek Dessau-\nRoßlau.\n➢ Jane Wegewitz ist Kulturwissenschaftlerin\, Kunsthistorikerin und Autorin. Seit 2020 ist sie als Referentin\nder sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus tätig. \nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt\, Anmeldungen (via E-Mail an projekt@remembering-leipzig.de) werden nach\nEingang berücksichtigt\, Anmeldeschluss ist der 08.06.2026. \nDie Teilnahme am Workshop ist kostenfrei und wird gefördert von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Rundgang: Queer History oder Geschlecht\, Begehren und Sexualität im Kontext von NS-Zwangsarbeit | Leipzig
DESCRIPTION:Der Rundgang widmet sich den Menschen und Themen\, die in der Erinnerung an den Nationalsozialismus und die NS-Zwangsarbeit bislang wenig Gehör fanden. Unter einem ursprünglichen Verständnis des Wortes „queer“ als „seltsam“\, „abweichend“\, „sonderbar“ oder „pervers“ wird der Blick nicht auf eine spezifische Verfolgtengruppe gerichtet – das Ziel ist vielmehr aufzeigen\, wie vielgestaltig und teilweise widersprüchlich Menschen im Nationalsozialismus verfolgt und zur Arbeit gezwungen wurden. \nNach einer kurzen Einführung zur NS-Zwangsarbeit wird ein vielfältiges Themenspektrum rund um Geschlecht\, Begehren und Sexualität betrachtet. Insbesondere queere Sexualität in Konzentrationslagern\, Zwangssterilisation\, Sex-Zwangsarbeit\, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch\, Geburt\, Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter*innen sowie Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter*innen und Deutschen werden thematisiert. Dabei wird auch die Frage angerissen\, warum diese Themen in der Aufarbeitung und Erinnerung lange kaum Beachtung erfuhren. \nBeim Rundgang werden verschiedene hierfür relevante Orte besucht\, darunter die ehemalige Städtische Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63\, die ehemalige Universitätskinderklinik oder der Gedenkort für die Opfer der NS-”Euthanasie” im Friedenspark. \nDetails: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig \n20.06.2026 11:00 Uhr\, Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt\, Riebeckstr. 63\, Leipzig
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SUMMARY:Führung "Judenhäuser" in Leipzig 1939-1945 | Leipzig
DESCRIPTION:In dieser 90-minütigen Stadtführung wird die Geschichte ausgewählter Leipziger „Judenhäuser“ beleuchtet\, in denen Jüdinnen und Juden konzentriert wurden\, bevor sie deportiert wurden. Sie informiert über das Schicksal einzelner Personen – bekannte Geschäftsleute ebenso wie Familien\, Waisenkinder und alte Menschen – und endet mit einem Blick auf das jüdische Leben in Leipzig seit 1990. \nAnmeldung \nE-Mail: veranstaltungen@erich-zeigner-haus-ev.de \nEintritt frei \nLeitung: Dr. Eberhard Ulm \nOrt:\nGemeindesynagoge der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig (Brodyer Synagoge)\nKeilstraße 4\n04105 Leipzig  \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Antifaschistische Allianzen gegen den Faschismus. Historische Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen | Leipzig
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Bernard Schmid (Autor und Rechtsanwalt) und Kerstin Köditz (ehemalige MdL Die LINKE\, VVN-BdA Sachsen e.V.)\nModeration: Volkmar Wölk (Autor) \nKann uns das historische Bündnis einer antifaschistischen Volksfront während des Faschismus\, z. B. des Front populaire in Frankreich\, politische Ansatzpunkte für aktuelle politische Herausforderungen bieten? Bernard Schmid und Kerstin Köditz diskutieren mit historischem Bezug mögliche antifaschistische Strategien. Sie ergründen Chancen und Widersprüche einer progressiven gesellschaftlichen Allianz mit dem Blick auf die diesjährigen Kommunalwahlen in Frankreich\, insbesondere vor den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit einer drohenden AfD-Regierung. \nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Büro Brüssel\, der VVN-BdA Leipzig und der RLS Sachsen \nVeranstaltungsort\nCapa-Haus\nJahnallee 61\nLeipzig\, Sachsen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erzählcafé „Queeres Leben in der DDR“ | Dresden
DESCRIPTION:Dieses Erzählcafé wird mit Unterstützung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten organisiert und ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe zu queerem\, sächsischem Leben in der DDR. Ziel ist es\, mit Menschen unterschiedlicher Generationen über die Handlungsspielräume queerer Personen in der DDR ins Gespräch zu kommen. Wir möchten diesen Erfahrungen mehr Raum geben und einen Austausch darüber ermöglichen. \nMit dieser Reihe rücken wir einen bislang vernachlässigten Aspekt der DDR-Aufarbeitung in den Fokus: die strafrechtliche Verfolgung\, Inhaftierung und gesellschaftliche Ausgrenzung von lsbtiaq+ (lesbischen\, schwulen\, bisexuelle\, trans*\, inter*\, a_sexuellen und queeren) in Sachsen. \nWelche direkten und indirekten Auswirkungen hatte die strafrechtliche Verfolgung von Homosexualität und die Diskriminierung von Transgeschlechtlichkeit in der DDR auf die Lebenswirklichkeit queerer Menschen? Welche organisierten Formen der Selbstbehauptung und des Widerstands waren innerhalb des Systems möglich? Wie haben sich die Spielräume queerer Menschen von der Transformationszeit bis heute verändert? \nWir blicken zurück auf Zeiten gesellschaftlicher\, rechtlicher und politischer Transformation sowie auf Fortschritte bei der Normalisierung und Institutionalisierung von Vielfalt und Antidiskriminierung. Gleichzeitig stehen wir erneut an einem gesellschaftlichen Kipppunkt\, an dem klar wird\, dass erkämpfte Rechte nicht in Stein gemeißelt sind\, sondern nach wie vor verteidigt werden müssen. \nDas Erzählcafé ist eine offene Gesprächsrunde. Alle sind eingeladen\, sich aktiv einzubringen und ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mitzubringen. Mit dabei sind u.a.: \nDie beiden Zeitzeug*innen: \nSamirah Kenawi (geb. 1962 in Ostberlin): Mitgründerin von Gerede und Aktivistin der DDR-Frauen- und Lesbenbewegung \nNach ihrem Abitur absolvierte sie eine Tischlerinnenlehre und studierte später Holzverarbeitung an der TU Dresden. 1987 war sie an der Gründung von Gerede beteiligt. Gerede war der erste Arbeitskreis Homosexualität\, der sich regelmäßig außerhalb kirchlicher Räume im damaligen Jugendclub Scheune in der Alaunstraße traf. Allen Engagierten war klar\, dass dieser Arbeitskreis ständig unter Beobachtung durch die Stasi stand. Dieser Arbeitskreis war der Ausgangspunkt für den ersten queeren Verein in Dresden\, dem Gerede e.V.  Nach Abschluss ihres Studiums zog Kenawi zurück nach Berlin. Dort gründete sie im Rahmen des Frauenzentrums Fennpfuhl eine Frauenbibliothek und ein Frauenarchiv. Daraus entstanden 1990 die Frauenbibliothek im EWA-Frauenzentrum sowie das Archiv GrauZone\, das Dokumente der DDR-Frauen- und Lesbenbewegung bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Für Kenawi ist diese Arbeit untrennbar mit dem Verständnis verbunden\, dass Geschichte nie isoliert betrachtet werden darf: „Die Geschichte von Emanzipationsbewegungen kann nur eingebettet in das jeweils historische Umfeld wirklich verstanden werden. Wir können aus dieser Geschichte manches für die heutigen Kämpfe lernen.“ \nHans-Jürgen Barth (geb. Hempel\, 1951 in Berlin geboren): Politischer Aktivist in der DDR\, heute Bildungsreferent in der Gedenkstätte Bautzner Straße \nNach seiner Kindheit in verschiedenen Heimen und bei Pflegeeltern absolvierte er eine Ausbildung zum Chemiefacharbeiter und studierte an der Offiziershochschule in Zittau. 1974 kam der Wendepunkt: Nach seinem Outing als schwul und der anschließenden Scheidung wurde er vom Parteisekretär diskriminiert und aus seiner Tätigkeit als Redakteur gedrängt. Nach seinem Umzug nach Dresden sah er sich zudem mit der Staatssicherheit konfrontiert. 1976 lehnte er eine Anwerbung als inoffizieller Mitarbeiter ab und stellte einen Ausreiseantrag. Am 14. April 1977 bekräftigte er dies durch eine Plakataktion auf der Prager Straße: „Ich bin kein Sklave der DDR! Ich fordere meine Ausreise aus diesem Regime\, wo es Diskriminierung\, Berufsverbote und keine Menschenrechte gibt“. Infolgedessen wurde er wegen mehrfacher „staatsfeindlicher Hetze“ verurteilt und von April 1977 bis Juni 1978 in politischer Haft (U-Haft Bautzner Straße\, Zuchthaus Cottbus\, Karl-Marx-Stadt). Im Juni 1978 wurde er von der Bundesrepublik freigekauft. Nach der Wiedervereinigung kehrte Hans-Jürgen Barth nach Dresden zurück. Heute gibt er Bildungsveranstaltungen in der Gedenkstätte Bautzner Straße und leitet den Gay-Stammtisch des Gerede e.V. Barth kann nicht nur über die gesellschaftliche Ausgrenzung als offen schwuler Mann in der DDR berichten\, sondern auch vom schwulen Dresden der 1970er Jahre. Mit seiner Arbeit ermutigt er nachfolgende Generationen\, sich selbst treu zu bleiben und zum eigenen Begehren zu stehen. \nund Wissenschaftler*in: \nBob Sieber (geb. 1998): Kulturwissenschaftler*in und Erziehungswissenschaftler*in. Interessiert sich für Gender/Queer Studies\, Kulturgeschichte und forscht zum Thema Trans* in der DDR. \n📅 29. Juni | 17 Uhr\n📍 Gedenkstätte Bautzner Straße\, Dresden (barrierefrei)\n💬 Queeres Leben in der DDR \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Wege in die Freiheit“ – Die Frauen von Hoheneck erzählen | Dresden
DESCRIPTION:Wir nehmen den 120. Geburtstag von Herbert Wehner zum Anlass\, um ein besonderes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte zu beleuchten. \nHerbert Wehner zählte zu den prägenden Persönlichkeiten der Bonner Politik im Zusammenhang mit dem Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR. Die Abwicklung der Freikäufe erfolgte über das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz\, das so zum Tor in die Freiheit wurde. Als Vorsitzender des Bundestagsausschusses und später als Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen trieb Wehner das System der Freikäufe entscheidend voran und sicherte ihm politische Rückendeckung. Über vertrauliche Kanäle zu DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel und dem Staatsratsvorsitzenden der DDR\, Erich Honecker\, wirkte Wehner im Hintergrund. Er hielt den Austausch auch in Krisenzeiten aufrecht und prägte so die Freikaufpraxis nachhaltig. \nZu den Freigekauften gehörten auch Frauen\, die aus politischen Gründen im berüchtigten DDR-Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren. Ihre persönlichen Geschichten sind tief bewegend – doch nach der Wende fanden sie oft nur wenig Gehör. Genau diese Stimmen möchten wir im Rahmen unserer Veranstaltung in den Mittelpunkt rücken. \nWir laden euch ein\, mit Zeitzeuginnen über das DDR-Unrecht\, den Weg in die Freiheit und ihr heutiges Engagement ins Gespräch zu kommen sowie mehr über Herbert Wehners Rolle bei den Freikäufen zu erfahren. \nFORUM im Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstraße 7\n01067 Dresden \n\nVeranstaltungsprogramm: \n15:00 Uhr\nBegrüßung\nInput-Vortrag von Prof. Dr. Christoph Meyer zu Herbert Wehners Rolle bei den Häftlingsfreikäufen aus der DDR \n15:30 Uhr\nVorstellung des Ausstellungs- und Buchprojekts „Die Frauen von Hoheneck“\ndurch Cathia Hecker\, Autorin & Zeitzeugeninterviews und Dirk Vogel\, Fotograf \n16:00 Uhr\nPodiumsgespräch mit folgenden Gästen: \n\nProf. Dr. Christoph Meyer\, Herbert-Wehner-Biograph & Vorsitzender der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung\nPeter Wellach kuratorischer Leiter der Dauerausstellung im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis\nKonstanze Helber\, Vorsitzende des „Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur e.V.“\nMargitta Becke\, Zeitzeugin aus Dresden\nModeration: Pia Heine\, Historikerin & pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg\n\n\nVom 24. Juni bis 5. Oktober 2026 zeigen wir im FORUM des Herbert-Wehner-Hauses in Dresden die Ausstellung „Die Frauen von Hoheneck“. Mehr Information dazu finden Sie hier. \n\nInfos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Summer-School: "AIdentity. The past through modern lenses" | Görlitz
DESCRIPTION:AIdentity is an international summer school in Görlitz that combines historical-political education with digital and creative methods. Young people from Görlitz-Zgorzelec and across Europe explore history\, memory culture\, identity(ies) and the impact of AI on public discourse\, focusing on the history of the former POW camp Stalag VIII A and other connected local historical sites. \nWhat to expect?\nWork with historical sources\, visit memorial sites and create your own digital projects such as podcasts\, videos\, digital maps\, AR experiences or AI-based visualizations. The program also critically explores AI\, deepfakes\, bias and the role of technology in shaping memory and democratic debate. \nWho can apply?\nYoung people aged 16–26 from Görlitz-Zgorzelec\, Germany\, Poland\, Italy and Ukraine who are interested in history\, media\, politics\, memory culture or creative digital work. \nEnglish level minimum A2. \nWeitere Informationen & Bewerbung
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LOCATION:Landkreis Görlitz
CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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SUMMARY:Ferien-Kreativwerkstatt: Graphic-Novel-Workshop „Deine Kunst gegen das Vergessen“ | Leipzig
DESCRIPTION:Vom 27. bis 31. Juli laden wir geschichtsinteressierte und zeichenbegeisterte Jugendliche ab 14 Jahren zu unserem Graphic-Novel-Workshop ein. \nAn diesen fünf Tagen wollen wir gemeinsam herausfinden\, was während der NS-Zeit in Leipzig geschah und wie diese Zeit das Aufwachsen jüdischer Kinder in der Stadt geprägt hat. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten von fünf Menschen\, die stellvertretend für die Schicksale vieler Hundert Kinder in Leipzig stehen und zugleich ganz persönliche Erfahrungen sichtbar machen. \nDamit die Erinnerungen dieser ehemaligen jüdischen Leipziger:innen nicht in Vergessenheit geraten\, setzen wir uns kreativ mit ihren Geschichten auseinander und entwickeln daraus eigene Graphic Novels. Unterstützung bekommen wir dabei von der Illustratorin und Comiczeichnerin Melanie Garanin. \nDie fertigen Graphic Novels werden anschließend in Buchform gedruckt und später in Projekttagen mit Grundschulkindern eingesetzt. \nDie Teilnahme ist kostenlos – Verpflegung und Zeichenmaterial sind inklusive. Jetzt fehlen nur noch motivierte Teilnehmende! \nEine möglichst frühzeitige Anmeldung per E-Mail oder Anmeldeformular ist empfehlenswert. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Exkursion zur Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein | Dresden\, Pirna
DESCRIPTION:Wir laden herzlich ein zu einer gemeinsamen Exkursion in die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein – ein historisch bedeutender Ort der Erinnerung und politischen Bildung. \nDie Gedenkstätte erinnert eindrücklich an die mehr als 13.700 Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen\, die hier in den Jahren 1940 und 1941 von den Nationalsozialisten ermordet wurden – vor allem im Kontext der „Aktion T4“. Darüber hinaus starben hier zahlreiche Häftlinge aus Konzentrationslagern im Zuge der sogenannten „Sonderbehandlung 14f13“. Die Dauerausstellung dokumentiert diese Verbrechen am authentischen historischen Ort. \nIm Rahmen einer zweistündigen Führung durch die Mitarbeiter:innen der Gedenkstätte erfahren wir die historischen Hintergründe der ehemaligen Pflege- und Heilanstalt und sprechen an einem Ort des Erinnerns über Mechanismen von Ausgrenzung\, staatlicher Gewalt und Menschenverachtung. \n\nWir treffen uns 12:30 Uhr im Herbert-Wehner-Haus und laufen dann gemeinsam zum Bahnhof Mitte. Abfahrt am Bahnhof Dresden-Mitte 12:52 Uhr mit der S-Bahn.\nAnkunft am Bahnhof in Pirna 13:21 Uhr\nBusfahrt bis Haltestelle Landratsamt Pirna\nAnkunft an der Gedenkstätte 13:50 Uhr \nAuch die eigene Anreise ist möglich. Wir treffen uns 13:50 Uhr vor dem Eingang zur Gedenkstätte. \nWeitere Informationen & Anmeldung 
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung "Von Lücken zu Spuren: Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge" | Pirna
DESCRIPTION:Das StadtMuseum Pirna zeigt in Kooperation mit dem AKuBiZ e. V. von September bis Dezember 2026 die Ausstellung „Von Lücken zu Spuren: Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“. Im Rahmen des Projekts\, das Teil des Programms „TACHELES: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“ ist\, werden die Besucher*innen auf eine historische Reise durch die jüdische Geschichte der Stadt und des Landkreises geführt. \nDie Ausstellung bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum jüdischen Leben in Pirna und der Region. Der Fokus liegt auf allgemeinen Entwicklungen\, wie dem Wandel der jüdischer Bevölkerungszahlen in Pirna/im Landkreis\, der Präsentation ausgewählter Biografien und konkreten Ereignissen\, wie zum Beispiel der Einführung des jüdischen Religionsunterrichts in Pirna. \nOrt\nStadtmuseum Pirna\, 2\, Klosterhof\, Pirna\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:MAGDEBURG\, WOLFSBURG & HANNOVER – Zwischen Arbeit und Aufarbeitung | Dresden\, Magdeburg\, Wolfsburg & Hannover
DESCRIPTION:Der Traum\, Magdeburg als deutsches Zentrum für die Halbleiterindustrie zu etablieren\, ist durch die Intel-Absage geplatzt. Die erhofften Investitionen\, Subventionen und Arbeitsplätze bleiben aus. Wie geht die Stadt damit um? Während dessen widmet sich Hannover der Fortschreibung des »Wohnkonzepts 2025« mit den Wohnprojektmentoren als einem Baustein. Außerdem fragen wir nach der Bedeutung von VW für die Region und nach der historischen Verantwortung des Unternehmens. \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Magdeburg & Wolfsburg \n\nAnreise via Magdeburg\nGespräch mit Magdeburger Kommunalpolitiker:innen: Wie reagiert die Politik auf die Intel-Absage?\nTransfer nach Wolfsburg\npolitisch-historischer Stadtrundgang: Entwicklung von Wolfsburg zur modernen Großstadt\n\nTag 2: Hannover & der soziale Wohnungsbau \n\nTransfer nach Hannover\nBesuch im Niedersächsischen Landtag & Gespräch mit Abgeordneten zur Bedeutung der Automobilindustrie\nStadtteilführung zum sozialen Wohnungsbau\nGespräch mit den Wohnprojektmentoren • Transfer nach Wolfsburg\n\nTag 3: Wolfsburg & Volkswagen \n\nBesuch der Erinnerungsstätte an die NS-Zwangsarbeit im Volkswagenwerk\nGespräch: VW und die Arbeitsmigration seit den 1960er Jahren\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n250\,- €\n225\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 69\,- €  \n\n\nUnterkunft:\nHotel Strijewski\, Wolfsburg\, Rostocker Str. 2\, 38444 Wolfsburg \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fahrradtour zum jüdischen Leben | Heidenau
DESCRIPTION:Treffpunkt: Bahnhof Heidenau \n17:00–19:30 Uhr \nWir begeben uns gemeinsam mit Fahrrädern auf Spurensuche und besuchen Orte\, an denen Jüdinnen und Juden gelebt haben. Dafür durchqueren wir Heidenau und Pirna und verschaffen uns einen Überblick über ausgewählte Biografien. \nDie Tour beginnt um 17:00 Uhr am Bahnhof Heidenau und endet gegen 19:30 Uhr in der Kulturkiste K2 (Schössergasse 3\, Pirna). Insgesamt legen wir ca. 10 km zurück\, wobei wir keine Steigungen überwinden müssen. Die Route verläuft durch Heidenau und Pirna und ansonsten entlang des Elbradwegs. Damit wir die Anzahl der Teilnehmenden besser planen können\, bitten wir um Anmeldung unter werner@akubiz.de. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich. \nDie Radtour ist Teil des Projekts „Von Lücken zu Spuren: Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge” in Kooperation mit dem StadtMuseum Pirna. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsfahrt 2026 in die Taunus-Region | Taunus
DESCRIPTION:Vom 10.-17.10.26 möchten wir wieder mit euch unterwegs sein\, um Geschichte und Geschichten kennenzulernen. Dazu laden wir euch in Kooperation mit den NaturFreunden Frankfurt am Main in die Region ein. Die Ortsgruppe der NaturFreunde wurde 1912 gegründet und hat eine lange und spannende Geschichte\, derer wir uns auch in Abendveranstaltungen annähern möchten…es wird auch musikalisch. Und wie bei all unseren Bildungsreisen werden wir uns mit der Regionalgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen. Dazu haben wir viele tolle Menschen vor Ort\, die ihr Wissen einbringen werden. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. \nVorläufiges Programm \n\nVortrag zur Geschichte der NaturFreunde und der NaturFreunde-Häuser in der Frankfurter Region\nBesuch verschiedener Naturfreunde-Häuser der Region\nAustausch mit Aktivist*innen vor Ort\nStadtgang zu Frankfurter Geschichte und Geschichten\nTaunuswanderung zum Großen Feldberg und Altkönig\nStadtgang in Niederrad zu lokalen Stolpersteinen und Zwangsarbeit\nVeranstaltung zu Johanna Kirchner und Lore Wolf – Widerstand\, Flucht und Verfolgung\nBesuch und Führung in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Mörfelden-Walldorf\nBesuch und Führung in der Gedenkstätte KZ Katzbach (Adlerwerke)\n\nUnterkunft \nWir übernachten im Homburger Haus (NaturFreunde-Haus) mit (Selbstkocher*innen)Küche (Halbpension mit Frühstück durch Gruppe und Abendessen NaturFreunde Koch-Crew). Die Unterbringen erfolgt in Einzel- und Doppelbettzimmern mit Gemeinschaftsbädern. Handtücher sind mitzubringen\, Bettwäsche kann ausgeliehen werden. \nTeilnahmebeitrag \n425 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind Übernachtung mit Halbpension\, Eintritte und Führungen. Fahrtkosten vor Ort können ggf. übernommen werden (Endscheidung nach Endabrechnung). \nAnreise \nDie Anreise erfolgt individuell und ist nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. \nAnmeldung \nAnmeldung via https://eveeno.com/629065547 \nJede Person muss sich via dem Anmelde-Link anmelden. Es können nicht mehrere Personen auf einmal angemeldet werden. Weitere Informationen erhaltet ihr nach der Anmeldung. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Stadtrundgang zum jüdischen Leben | Pirna
DESCRIPTION:Treffpunkt: Stadtmuseum Pirna \n17:30–19:00 Uhr \nAnhand ausgewählter Biografien verschaffen wir uns einen Überblick über das jüdische Leben in Pirna. Wir bewegen uns dabei im Stadtkern. \nDer Stadtrundgang ist Teil des Projekts „Von Lücken zu Spuren: Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge” in Kooperation mit dem StadtMuseum Pirna. \nWeitere Informationen
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