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SUMMARY:Stadtführung: „Unterwegs auf jüdischen Spuren in Meißen“ | Meißen
DESCRIPTION:Meißen blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Erste Erwähnungen von Juden finden sich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Straßennamen wie „Jüdenberg“ weisen heute noch immer auf die mittelalterliche jüdische Bevölkerung hin. Kreuzzüge\, Ritualmordbeschuldigungen\, Vertreibungen\, Pogrome und schließlich der Holocaust führten von der Dezimierung bis hin zur Vernichtung jüdischen Lebens. Heute sind nur wenige Zeugnisse jüdischen Lebens sichtbar\, insbesondere Überreste mittelalterlicher hebräischer Grabsteine. Wir wollen uns auf eine Spurensuche zwischen Heinrichsplatz\, Markt\, Görnischer Gasse\, Neumarkt und dem Plossen begeben und an die Schicksale von Meißener Jüdinnen und Juden erinnern. \nTreffpunkt: Heinrichsplatz vor dem Stadtmuseum Meißen\nEnde: ca. 16:30–17:00 Uhr\nTeilnahme kostenfrei\nHinweis: Einige Stirn- und Taschenlampen sind vorhanden – bringt aber bitte möglichst eine eigene mit. Die Lampen sind wichtig\, da wir uns teilweise auch in unbeleuchteten Kellern aufhalten werden. \nAnmeldung bitte an: info@buntes-meissen.de\n(Erleichtert uns die Planung.) \nWir freuen uns auf euren Besuch und euer Interesse! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einladung zum 1. Hohnsteiner Dialog | Hohnstein
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung der LAG KZ Hohnstein\, mit Ausstellung biografischer Porträts von Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren \nSamstag\, 14. März 2026\, 11 Uhr am Denkmal auf dem Marktplatz Hohnstein \nMitte März 1933\, unmittelbar nach der Reichstagswahl\, die der bereits eingesetzten Regierung Adolf Hitlers die parlamentarische Mehrheit verschaffen sollte und bereits von der Zerschlagung und Unterdrückung der gegnerischen Parteien begleitet wurde\, berichtete die lokale Presse\, dass die Jugendburg Hohnstein durch die Sturmabteilung der NSDAP (SA) besetzt und ein Konzentrationslager (KZ) eingerichtet wurde. Die Regierung ging also augenblicklich daran\, die Demokratie und den Rechtsstaat abzuschaffen und eine Diktatur zu installieren. \nInsbesondere die Parteiorganisation SA sollte den Machtwechsel und nationalsozialistische Normen durchdrücken. Die Mittel dazu waren Terror und pure körperliche sowie bewaffnete Gewalt. \nSie richtete sich vor allem gegen politische Gegner*innen: Besetzung und Raub von Immobilien und Vermögen der linken Organisationen\, die gewaltvolle Verdrängung von politischen Gegner*innen und Jüdinnen*Juden aus ihren Ämtern\, Berufen und gesellschaftlich relevanten Positionen\, ihre Inhaftierung\, Folterung und Isolierung in soeben noch von linken Parteien und Organisationen verwalteten Räumen und Gebäuden sowie in als Frühe KZ missbrauchten Orten\, wie die Burg Hohnstein einer wurde. \nDie Verhaftungen fanden ohne Ermittlungen\, Anklagen und Urteile statt. SA-Leute verhafteten Menschen von der Straße weg. Es brauchte dafür keine Polizei\, keine Justiz. Die Gefangenen waren ab diesem Zeitpunkt der Willkür der SA und der Hilfspolizei ausgeliefert\, die in den Frühen KZ die Wachmannschaften stellten. Sie wussten nicht\, was ihnen geschehen würde und wie lange sie in Haft sein würden. \nBereits Ende März befanden sich einige hundert Gefangene in der Burg Hohnstein. Bis zum Ende des offiziellen Bestehens im August 1934 sollen über 5000 Menschen dorthin gebracht worden sein. Sie wurden zur Arbeit gezwungen\, viele von ihnen gefoltert\, einige ermordet oder in den Tod getrieben. \nMit einer Veranstaltung erinnert die LAG KZ Hohnstein an die Errichtung des Frühen KZ auf der Burg Hohnstein\, an den Beginn der zwölf schreckliche Jahre dauernden nationalsozialistischen Diktatur und gedenkt der Opfer der dort verübten ersten nationalsozialistischen Verbrechen. \nEine Ausstellung erinnert an Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren. \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:FORUM HOHENECK: Demokratie und Rechtsstaat im Dialog | Stollberg
DESCRIPTION:Vom Ort des Unrechts zum Ort des Austauschs. \nDie Gedenkstätte Hoheneck lädt ein zum ersten öffentlichen „FORUM HOHENECK“. An einem Ort\, an dem einst Menschen für ihre politische Haltung eingesperrt wurden\, wollen wir heute über den Wert unserer freiheitlichen Demokratie sprechen. \nWann? 13. März 2026 \nWo? Gedenkstätte Hoheneck\, An der Stalburg 6\, 09366 Stollberg \nWarum ist es insbesondere an einem Ort wie Hoheneck wichtig\, an geschehenes Unrecht zu erinnern?\nWas können wir aus der Geschichte für die Gegenwart lernen?\nWie wehrhaft ist unsere Demokratie?\nWelche Rolle spielt der Rechtsstaat in unruhigen Zeiten?\nUnd warum ist es wichtig\, für Freiheit und Demokratie einzustehen\, um sie für die Zukunft zu erhalten? \nDiskutieren Sie mit der Sächsischen Justizministerin\, Frau Prof. Constanze Geiert\, in der besonderen Atmosphäre des Dachraums im ehemaligen Zellenhaus von Hoheneck (Südflügel). \nProgrammablauf \n14:00 Uhr       Öffnung der Dauerausstellung \n16:30 Uhr       Einlass in den Veranstaltungsraum im Dachgeschoss des Südflügels \n17:00 Uhr       Veranstaltungsbeginn FORUM HOHENECK: Demokratie und Rechtsstaat im Dialog \nBegrüßung durch den Geschäftsführer der Gedenkstätte\, Dipl.-Ing. Christian Ahner \nGrußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Stollberg\, Marcel Schmidt \nImpulsreferat der Staatsministerin der Justiz\, Frau Prof. Constanze Geiert \nca. 18:30 Uhr Ausklang und Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen \nAufgrund begrenzter Platzzahlen bitten wir um vorherige Anmeldung in unserem Buchungssystem auf der Webseite. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:BERLIN Von Macht\, Mauern und Mut – Eine Reise durch zwei Diktaturen ins Hier & Heute | Dresden & Berlin
DESCRIPTION:Berlin steht wie kaum eine andere Stadt für die (Um-)Brüche in der deutschen Geschichte. Auf unserer Bildungsfahrt wird sie an authentischen Orten direkt greifbar. Wir beschäftigen uns mit den Mechanismen von Macht und Kontrolle in zwei Diktaturen – vom Terror des Nationalsozialismus bis zum staatlichen Unterdrückungsapparat in der DDR. Zugleich begegnen wir Geschichten von Mut\, Widerstand und Zivilcourage. \nPersönliche Schicksale und alltägliche Erfahrungen zeigen dabei\, wie Menschen in beiden Systemen zwischen Anpassung und Aufbegehren ihren Weg suchten. So wird Vergangenheit erlebbar und sie stellt Fragen\, die hochaktuell sind: Welche Verantwortung tragen wir heute für Demokratie und Freiheit? Wie können sie verteidigt werden? \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Die Mechanismen der SED-Diktatur \n\nAnreise ab Dresden\nBesuch der Ausstellung »Tränenpalast« im ehem. Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße\nFührung im Lernort Keibelstraße\n\nTag 2: NS-Zeit – tödliche Bürokratie\, Verfolgung & Widerstand \n\nFührung durch die Ausstellung am historischen Ort der Wannsee-Konferenz\nBesuch der Ausstellung »Topographie des Terrors« im ehem. Reichssicherheitshauptamt\nBesuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin-Mitte\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n140\,- €\n115\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEinzelzimmerzuschlag ca. 25\,50 €  \n\n\nUnterkunft:\nEuropäische Akademie Berlin\, Bismarckallee 46/48\, 14193 Berlin \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gespräch: Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung - Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen und ihre Folgen | Leipzig
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 \nSinti und Roma wurden im Nationalsozialismus unter verschiedenen Kategorien verfolgt und deportiert: Als vermeintlich „Asoziale“\, als vermeintliche „Kriminelle“\, als „Z***“ und unter weiteren Zuschreibungen. Diese waren nicht zufällig gewählt\, sondern basierten auf jahrhundertelangen Vorurteilen sowie auf rechtlichen Regelungen und Gesetzen\, die mindestens seit 1900 bestanden.\nAuch heute stehen Roma und Sinti häufig im Fokus kriminalisierender Zuschreibungen. Durch behördliche Anweisungen und gesetzliche Regelungen werden sie strukturell benachteiligt – ein Beispiel hierfür sind interne Arbeitsanweisungen an Jobcenter oder andere Behörden. \nIn der Woche der Veranstaltung jährt sich die Deportation Leipziger Sinti und Roma zum 83. Mal.  Die Veranstaltung wirft einen Blick auf die Geschichte des Antiziganismus und macht Kontinuitäten sichtbar. \nAn dem Abend sprechen:\nDaniel Weißbrodt\, Historiker\, zur Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma mit einem besonderen Schwerpunkt auf Leipzig.\nVertreter:in der Rechtsabteilung der MIA Bund (Meldestelle Antiziganismus)\, die die aktuellen Entwicklungen und Beispiele struktureller Diskriminierung erläutern wird.\nGjulner Sejdi\, Vorsitzender von Romano Sumnal\, für die Perspektive aus Community-Arbeit und Gegenwart. \n  \nVeranstaltung von Romano Sumnal e.V. in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \n  \nInformations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS)\nKarl-Liebknecht-Straße 54 / Südplatz\, 04275 Leipzig\nTram 10\, 11 (Leipzig Südplatz) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gespräch: "Solidarität untereinander üben – alle sind gleich" | Leipzig
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 \nDas Leben und Überleben im KZ-System hing von vielen Faktoren ab. Wie agierten die „Blockältesten“ oder „Kapos“? Wie grausam handelten die SS-Wachmannschaften? Welche Arbeiten oder Essensrationen wurden zugeteilt? \nEin wichtiger Faktor beim Überleben in den Konzentrationslagern war die Solidarität unter den Häftlingen. Emil Carlebach\, der ab 1937 wegen seiner KPD-Mitgliedschaft in Dachau und Buchenwald inhaftiert war und nach der Befreiung 1947 Mitbegründer der VVN in Frankfurt am Main wurde\, beschreibt in Interviews den Kodex der Häftlinge in Buchenwald: „Politische Häftlinge“\, die im KZ den roten Winkel tragen mussten\, waren etwa dazu aufgefordert\, Essensrationen gerecht zu verteilen\, allen anderen zu helfen und Solidarität untereinander zu üben. Aber galt dieser Kodex wirklich gegenüber allen Häftlingen? Wie stand es um Häftlinge mit grünem oder schwarzem Winkel – also um Personen\, die als „Berufsverbrecher“ oder „Asoziale“ verfolgt wurden? Und wie verhielten sich Gesellschaft und ehemalige Mitgefangene nach der Befreiung der KZs? \nÜber einige dieser Fragen wollen wir mit Ines Eichmüller ins Gespräch kommen.\nInes Eichmüller ist Urenkelin eines KZ-Häftlings mit dem schwarzen Winkel und zweite Vorsitzende des Verbands für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. Sie  studierte Politische Wissenschaft\, Soziologie und Pädagogik. \n  \nVeranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Leipzig e. V. (VVN-BdA Leipzig e.V.) in Kooperation mit dem Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. (vevon e.V.) \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \nNeues Rathaus\, Untere Wandelhalle\nMartin-Luther-Ring 4\, 04109 Leipzig\nTram 2\, 8\, 9\, 14 (Neues Rathaus)\, Tram 2\, 8\, 9\, 10\, 11\, 14\, 15 (Wilhelm-Leuschner-Platz) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Das bunte LEIPZIG – Zwischen Protestkultur und Rechtsprechung | Dresden & Leipzig
DESCRIPTION:Leipzig steht für eine kreative Soziokultur\, eine wandlungsfähige und junge Stadtgesellschaft\, aber auch für eine Geschichte der Protestkultur\, die bis heute lebendig ist. Insbesondere im Leipziger Süden bündeln sich diese Facetten. Hier erkunden wir Orte gewachsener Sozial- und Kulturpolitik und erhalten spannende Einblicke in politische Beteiligungsprozesse. Im Zeitgeschichtlichen Forum erfahren wir mehr über: die Geschichte der DDR\, den Alltag in der Diktatur\, die Entwicklung von Protestbewegungen und die Friedliche Revolution. Beim Besuch des Bundesverwaltungsgerichts lernen wir dessen Arbeit als höchste Instanz bei Klagen gegen Behörden kennen\, z.B. in Asyl- oder Polizeiangelegenheiten. Gemeinsam machen wir Leipzig zu einem Erlebnisraum\, in dem wir Fragen nach Demokratie\, Mitbestimmung und gesellschaftlicher Verantwortung diskutieren. \n\nVorläufiges Tagesprogramm \n\nAnreise ab Dresden\nBesuch im soziokulturellen Zentrum die ‚naTo‘\nhistorisch-politischer Stadtrundgang durch den Leipziger Süden mit dem Historiker und Stadtrat Marius Wittwer zu den Themen Sozialpolitik und Protestkultur\nBesuch im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig\nBesuch im Bundesverwaltungsgericht\nRückreise\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n60\,- €\n35\,- € für Studierende und Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk \n\n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/das-bunte-leipzig-zwischen-protestkultur-und-rechtsprechung-dresden-leipzig/
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SUMMARY:Lesung: Isay Rottenberg – Wie ein niederländisch-jüdischer Unternehmer den Nazis die Stirn bot | Döbeln
DESCRIPTION:Isay Rottenberg\, ein Unternehmer aus Amsterdam\, kauft 1932 im sächsischen Döbeln bei Dresden die Deutschen Zigarrenwerke. Mit maschinellen Produktionsmethoden saniert er den wirtschaftlich angeschlagenen Großbetrieb mitten im Dritten Reich. Die arische Konkurrenz schäumt. Doch solange der Jude Rottenberg vielen Hundert Menschen in schwierigen Zeiten Arbeit gibt\, schaffen es selbst eingefleischte Nazis nicht\, ihn zu vertreiben. Mit Mut und Beharrlichkeit kann er bis 1935 durchhalten. \nEine unglaubliche Geschichte\, die erst im Jahr 2015 ans Licht kam. Ein Anruf über geraubtes jüdisches Eigentum bringt Hella und Sandra Rottenberg auf die Spur. Niemand in der Familie hatte je etwas von der Fabrik ihres Großvaters erzählt. Die beiden begeben sich auf eine hartnäckige und intensive Suche und stoßen in deutschen Archiven schließlich auf einen Schatz von Dokumenten\, die aufdecken\, wie der niederländisch-jüdische Unternehmer Isay Rottenberg furchtlos dafür kämpfte\, sein Unternehmen in Nazi-Deutschland zu halten. \nEinlass: 18.30 Uhr\nBeginn: 19.00 Uhr \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten. \nVeranstaltungsort\nCafé Courage\nBahnhofstraße 56\nDöbeln\, Sachsen 04720 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Hanau Gedenken | Leipzig
DESCRIPTION:Am 19. Februar 2026 jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau zum sechsten Mal. Auch sechs Jahre nach der Tat ist klar: Weder in der Ermittlungslage noch an der gesellschaftlichen Aufarbeitung des Anschlags ist Bewegung zu vermerken. Noch immer keine Aufklärung\, noch immer keine Konsequenzen. \nIn Gedenken an die Opfer und in Solidarität mit den Hinterbliebenen rufen wir zu einer Kundgebung in Leipzig auf. \nNachdem ein weiteres Opfer des Anschlages kürzlich an den Spätfolgen seiner Verletzungen verstorben ist\, erinnern wir an die mittlerweile zehn Menschen\, die aus rassistischen Motiven ermordet wurden: \nGökhan Gültekin\, Sedat Gürbüz\, Said Nesar Hashemi\, Mercedes Kierpacz\, Hamza Kurtović\, Vili Viorel Păun\, Fatih Saraçoğlu\, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov\, Ibrahim Akkuş \nDie Kundgebung wird von einem breiten Bündnis organisiert\, bestehend aus:\n• Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus Leipzig\n• IL Leipzig\n• We’ll Come United\n• Perspectives\n• Haus der sozialen Vielfalt\n• Widersetzen\n• Engagierten Einzelpersonen und unterstützenden Initiativen \nProgramm & Inhalte:\nDie Veranstaltung wird von Manda und Fabian (Mitorganisatorin des Bündnis Hanau-Gedenken Leipzig) moderiert. Redner:innen sind engagierte Personen aus Leipzig\, darunter Vertreter:innen (post-)migrantischer Organisationen\, der kritischen Zivilgesellschaft sowie Stimmen aus der Betroffenenperspektive.\nIm Zentrum stehen das gemeinsame Erinnern\, sowie die erneute Forderung nach Aufklärung\, Verantwortung und Konsequenzen. Es wird eine Schweigeminute geben und Spenden werden für die Initiative 19. Februar und die Bildungsinitiative Ferhat Unvar gesammelt. Im Anschluss steht ein Safer Space für von Rassismus Betroffene mit Küfa\, sowie Austausch- und Kreativangeboten fußläufig offen. \nUnsere Anteilnahme gilt den Familien\, Freund:innen und Bekannten der Ermordeten. Gleichzeitig mahnen wir: Sechs Jahre nach dem Anschlag gibt es weder eine umfassende juristische Aufarbeitung noch politische Konsequenzen. Rassistische Gewalt wird weiterhin verharmlost\, Verantwortlichkeiten werden nicht benannt\, Versäumnisse nicht aufgeklärt. \nIm Anschluss an die Gedenkveranstalung steht ausschließlich für von Rassismus Betroffene Menschen ein sorgsamer Raum zum Nachklang mit Austausch\, Kreativangebot und Küfa offen. Die Adresse gibt es auf Anfrage oder auf unserem Instagramkanal: hanau.gedenken.leipzig \nHintergrund:\nAm 19. Februar 2020 wurden in Hanau 9 Menschen aus rassistischen Motiven getötet. Der Anschlag in Hanau war kein sogenannter „Einzelfall“\, sondern das Ergebnis jahrelanger rassistischer Hetze – insbesondere gegen migrantisch markierte Menschen. Diese Narrative prägen staatliches Handeln\, etwa durch rassistische Polizeipraktiken. Der Begriff der „Kette des Versagens“ beschreibt die Umstände des Anschlages: Ein nicht funktionierender Notruf\, ein verschlossener Notausgang in der Arena-Bar sowie eine Täter-Opfer-Umkehr in den Ermittlungen.\nTrotz der Schwere dieser Vorwürfe hat sich sechs Jahre nach der Tat an der Ermittlungslage nichts grundlegend geändert. Versprochene Reformen\, etwa eine Verschärfung des Waffenrechts\, werden weiterhin nicht umgesetzt. Verantwortliche für das institutionelles Versagen werden weiterhin nicht zur Rechenschaft gezogen. Damit wird rassistische Hetze im öffentlichen und politischen Diskurs weiter zugelassen und breitet sich weiter aus\, während die Sicherheit migrantisch markierter Menschen keine Priorität hat. \nKontakt für Presseanfragen: kontakt@haus-sovi.de \n19. Februar ab 18:00 Uhr Kundgebung im Rabet \nWeitere Informationen
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SUMMARY:SAY THEIR NAMES: Gedenkkundgebung\, Filmscreening und Gespräch zum rassistischen Anschlag in Hanau | Chemnitz
DESCRIPTION:Der sechste Jahrestag des rassistischen Anschlages in Hanau steht bevor. Jedes Jahr\, jeden Monat sprechen wir neun Namen aus – stellvertretend für alle Opfer rechter\, rassistischer\, antimuslimischer und antisemitischer Gewalt. Dieses Jahr kommt ein zehnter Name dazu. Ibrahim Akkuş starb an den Spätfolgen des Anschlages. Unser Gedenken gilt ihnen allen.\nSeit sechs Jahren tragen die Angehörigen und Betroffenen Schmerz und Wut mit sich. Für sie bedeutet Erinnern\, die Geschichte immer wieder zu erzählen – so\, wie sie wirklich geschehen ist. Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit. \nDie Namen der Ermordeten klagen an und zwingen uns\, den rassistischen Normalzustand beim Namen zu nennen – institutioneller Rassismus in Behörden\, tödliche Polizeigewalt\, rassistische Politik. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern echte Solidarität statt hohler Gesten.\nZum sechsten Jahrestag ist unsere Botschaft eindeutig: Erinnern heißt verändern. Erinnern heißt handeln. Erinnern heißt kämpfen. Erinnern heißt\, füreinander einzustehen und aufeinander achtzugeben. \nDeshalb organisieren wir auch in Chemnitz eine Gedenkkundgebung für die Ermordeten des rassistischen Anschlags in Hanau: \nSie findet am 19. Februar 2026 ab 17 Uhr am Johannisplatz statt. Lasst uns zusammen kommen\, Kerzen niederlegen und gedenken. \nAnschließend laden wir zu einer Filmvorstellung mit Gespräch ein.\nKommt dazu gerne ab 17:45 Uhr ins NSU-Dokumentationszentrum (Johannisplatz 8\, Chemnitz). Dort zeigen wir die Dokumentation „Hanau – eine Nacht und ihre Folgen“ und wollen gemeinsam darüber sprechen. \nDie Veranstaltung wird auf deutsch und englisch stattfinden. \nKommt zusammen\, erinnert gemeinsam und macht SAY THEIR NAMES überall sichtbar. Laut. Entschlossen. Solidarisch. \nSAY THEIR NAMES. Immer. Überall. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/say-their-names-gedenkkundgebung-filmscreening-und-gespraech-zum-rassistischen-anschlag-in-hanau-chemnitz/
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SUMMARY:Mahngang „Täter*innenspuren” mit zwei Beiträgen von RomaRespekt | Dresden
DESCRIPTION:Der Mahngang „Täter*innenspuren” 2026 steht unter dem Titel „Dresden\, die unmenschliche Stadt“ und setzt sich damit bewusst mit dem Mythos der „unschuldigen“ Stadt auseinander. Im Jahr der jüdischen Kultur rückt dieser Mahngang Werte wie Humanismus und Solidarität in den Mittelpunkt und richtet den Blick auf Täter*innen und Institutionen\, die an Verfolgung\, Ausgrenzung und Mord beteiligt waren. \nDer Rundgang beginnt um 14:00 Uhr am Glockenspielpavillon des Dresdner Zwingers. Von dort thematisieren Stationen die Rolle kirchlicher Akteure\, der Polizei als Instrument nationalsozialistischer Verfolgung\, die rassenpolitische Praxis des Stadtgesundheitsamtes sowie weibliche Täter*innenschaft im Kontext pseudowissenschaftlicher „Rassenforschung“. Der Mahngang endet am Zoo Dresden mit der Frage nach dem Umgang mit der eigenen Geschichte der Völkerschauen. \nDer Mahngang versteht sich als Beitrag zu einer solidarischen Erinnerungskultur\, die Täter*innen-Handeln sichtbar macht und zugleich jene Werte betont\, denen es entgegenstand. \nORT: Treff vor dem Glockenpavillion am Dresdner Zwinger \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/mahngang-taeterinnenspuren-mit-zwei-beitraegen-von-romarespekt-dresden/
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SUMMARY:HOHENECK – Geschichte(n) politischer Verfolgung in der DDR | Dresden & Hoheneck
DESCRIPTION:Der oftmals (n)ostalgische Rückblick auf die DDR-Zeit verklärt ihre Schattenseiten. Besonders in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauengefängnisses Hoheneck werden sie hör- und fühlbar. Von 1950 bis 1989 saßen dort mehrere tausend Frauen ein\, darunter viele politisch Verfolgte. Unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert\, zeugen ihre persönlichen Geschichten sowohl von Leid als auch von Durchhaltevermögen\, Mut und Solidarität. Zusammen mit dem Besuch bei der Sächsischen Landesbeauftragen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dresden wird deutlich\, wie autoritäre Systeme individuelle Freiheiten einschränken\, wie Überwachung und Machtmissbrauch den Alltag in der DDR prägten und welche Bedeutung Widerstand und Zivilcourage bis heute haben. \n\nVorläufiges Tagesprogramm \n\nBesuch & Gespräch mit der stellv. Sächsischen Landesbeauftragen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dresden\, Dr. Teresa Tammer\nTransfer nach Hoheneck\nFührung durch die Gedenkstätte des ehemaligen Frauengefängnisses Hoheneck\nZeitzeugingespräch mit einer ehemaligen Inhaftierten\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n50\,- €\n25\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk \n\n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Neue Freiräume\, neue Abhängigkeiten? Zivilgesellschaftlicher Aufbruch und staatliche Erinnerungspolitik im wiedervereinten Deutschland | Leipzig
DESCRIPTION:Nach der Wiedervereinigung erlebte der zivilgesellschaftliche Erinnerungsaktivismus in der Bundesrepublik eine Hochkonjunktur. Zugleich intensivierte sich auch das staatliche Engagement auf dem geschichtspolitischen Feld. Neben die Aufarbeitung der NS-Verbrechen trat nun zusätzlich die Auseinandersetzung mit der Unrechtsgeschichte der SBZ/DDR. \nWelche Ziele hatten zivilgesellschaftliche Initiativen\, was waren staatliche Anliegen? Welche Interessenkonflikte entwickelten sich zwischen den unterschiedlichen erinnerungspolitischen Akteuren? Und welche Auswirkungen hatten die damaligen Entwicklungen langfristig auf die bundesrepublikanische Gedenkstättenlandschaft? \nGäste:\nDr. Anna Kaminsky (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)\nDr. Thomas Lutz (ehem. Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors)\nDr. Josephine Ulbricht (Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig)\nProf. Dr. Jens-Christian Wagner (Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora) \nModeration:\nDr. Petra Haustein (Netzwerk Zeitgeschichte\, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten) \nBegrüßung:\nJohannes Neuer (Direktor Deutsche Nationalbibliothek Leipzig) \nVorstellung des Deutschen Exilarchivs\nDr. Sylvia Asmus (Direktorin des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der DNB) \nEinführung in die Veranstaltungsreihe\nJonas Kühne (sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus) \nVeranstaltet von der sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek \nIn Kooperation mit:\nStiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora\nNS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln\nStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte\nStiftung Topographie des Terrors\nBundeszentrale für politische Bildung\nLehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Universität Jena \nEintritt frei\nZur Anmeldung: DNB.de/Gedenkstätten \nLivestream zur Veranstaltung: „Nach der Generation Aufarbeitung” auf Youtube\nWebsite der Veranstaltungsreihe: Nach der Generation Aufarbeitung \nOrt\nDeutsche Nationalbibliothek\, Deutsches Exilarchiv 1933-45\, Deutscher Platz 1\, Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung mit Susanne Siegert zu „Gedenken neu denken“ | Pirna
DESCRIPTION:Susanne Siegert\, geboren 1992\, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Auf Instagram und TikTok klärt sie unter @keine.erinnerungskultur mit dem Slogan »Alles\, was du in der Schule NICHT über Nazi-Verbrechen lernst« über den Holocaust auf. Für ihre innovative Arbeit erhielt sie 2024 den Grimme Online Award und 2025 den Margot Friedländer Preis. \nIn Pirna liest Susanne Siegert aus ihrem neu erschienenen Buch „Gedenken neu denken“ und spricht darüber\, wie sich unsere Erinnerungskultur verändern muss. Dabei plädiert sie für eine pluralistische\, neue Gedenkarbeit. Es brauche einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern.Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen\, um weniger bekannte Orte\, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt sie in ihrem Buch\, wie wichtig eine aktivere\, vielfältigere Gedenkkultur ist\, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen. \nOrt\nWird noch bekanntgegeben \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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SUMMARY:Jüdische Gemeinden und jüdisches Leben in der DDR – Politische Unterdrückung oder Akzeptanz? | Chemnitz
DESCRIPTION:Wird heute in Sachsen nachgefragt\, wie es um das jüdischen Leben in der DDR stand\, erfolgen zwei vollkommen verschiedene Antworten. Die einen sagen\, Menschen jüdischer Abstammung hätten frei und unbekümmert in der DDR gelebt\, alle hätten um das Schicksal ihrer Familien gewusst und die Shoah sei offen diskutiert worden. Das Thema sei Schulstoff gewesen und habe zum Bildungskanon gehört. Die anderen behaupten genau das Gegenteil: Es habe keine Aufklärung zur Shoah in der DDR gegeben\, jüdische Gemeinden wurden unterdrückt und mussten sich anpassen. Und die Geschichte der Juden vor Ort sei nahezu unbekannt. \nKönnen die beiden Perspektiven bestehen bleiben\, was stimmt und wie war es wirklich?  Das Bezeichnende daran ist\, dass es keine Wahrheit dazwischen gibt. \nIn unserer Veranstaltung wollen wir uns über das jüdische Leben in der DDR austauschen und Aufklärung schaffen. Wir diskutieren mit den Zeitzeugen und Experten: \n\nRenate Aris\, Überlebende des Holocaust und Chemnitzerin (angefragt)\nLara Dämmig\, Autorin von „Jung und jüdisch in der DDR“\, Hentrich & Hentrich Verlag\, 2021.\nDr. Philipp Graf\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow Institut Leipzig\nDr. Alexander Walther\, Autor von“Die Shoah und die DDR“\, Wallstein Verlag\, 2025.\n\nDie Moderation übernimmt Dr. Verena Böll\, SLpB-Referentin für Interkultuerelle- / Interreligiöse Bildung \n29.01.2026\, 18:00–19:30 Uhr\nOrt: Chemnitz\, SLpB Projektbüro Chemnitz: Brückenstraße 10\, 09111 Chemnitz\, Deutschland \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film & Gespräch: Überleben — Drei Jüdische Generationen | Wurzen
DESCRIPTION:Der Film erzählt die berührende Geschichte von sechs Holocaust-Überlebenden aus Deutschland und Polen. Eine Geschichte vom Überleben und vom Neuanfang in Israel\, wo sie einen neuen Staat und sich ein neues Leben aufgebaut haben\, was oft hart\, manchmal aber heiter und lustig war. Lange haben sie über ihre Vergangenheit geschwiegen\, doch ihre Kinder und Enkelkinder wollten sie erfahren. Denn wer seine Vergangenheit nicht kennt\, für den erscheinen Gegenwart und Zukunft nur unklar. Und so begibt sich der Film auf die Suche nach den Familiengeschichten. Nach der Vorführung des Films können Fragen zu den einzelnen Protagonisten\, deren Leben und der Entstehung des Films beantwortet werden. Die Regisseurin Anna Neuhaus wird anwesend sein.\nEintritt: 4 Euro \nOrt\nKultur- & Bürger:innenzentrum D5\nWurzen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Holocaust-Gedenktag | Meißen
DESCRIPTION:Am 27. Januar 2026 gedenken wir in ganz Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust. Auch in Meißen laden wir herzlich dazu ein\, gemeinsam zu erinnern\, zu trauern und ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. \nDen Auftakt bildet um 13:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Denkmal in der Kerstingstraße. Der Oberbürgermeister der Stadt Meißen\, Markus Renner\, wird mit einer Ansprache an die Opfer des Holocaust erinnern und die Bedeutung des Gedenktages für die Stadtgesellschaft hervorheben. Im Anschluss erfolgt eine stille Kranz- und Blumenniederlegung als Zeichen des Erinnerns und der Verantwortung. \nIm Anschluss lädt die Kirchgemeinde St. Afra um 14:00 Uhr zu einer Andacht in der Nikolaikirche ein. Diese ist der Erinnerung an die jüdischen Bürger:innen Meißens und an die lange\, oft gewaltsam unterbrochene jüdische Geschichte der Stadt gewidmet. \nAb 15:00 Uhr beginnt an der Nikolaikirche ein Erinnerungsgang durch die Meißner Altstadt. Gemeinsam besuchen wir den Standort der mittelalterlichen jüdischen Siedlung und der ehemaligen Synagoge und erinnern an das Judenpogrom von 1349. Der Weg führt weiter zu Wohnorten vertriebener und ermordeter jüdischer Meißner:innen. An den dort verlegten Stolpersteinen halten wir inne\, reinigen gemeinsam die Messingplatten und machen die Namen und Schicksale der Opfer wieder sichtbar. \nDer Erinnerungsgang wird von Bernd Oehler\, dem Vorsitzenden unseres Vereins\, begleitet und erläutert. \nWir laden alle Interessierten herzlich ein\, an diesem Tag gemeinsam zu gedenken – still\, respektvoll und solidarisch. Erinnerung braucht Präsenz. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung – EINWEISUNGSGRUND: HERUMTREIBEREI | Pirna
DESCRIPTION:Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR \n23. Januar bis 21. Februar 2026 \nDie Eröffnung findet am 23. Januar 2026\, 18:00 Uhr\, in der K2 statt. \nDanach ist die Ausstellung immer zu den Öffnungszeiten der K2 (Donnerstag 14:00 – 17:00 Uhr) und nach Absprache zu sehen. \nDie Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei“ dokumentiert staatliche Repression gegen Mädchen und Frauen in der DDR. Im Fokus steht die Umerziehung in den Geschlossenen Venerologischen Stationen\, in denen systematisch sexualisierte Gewalt ausgeübt wurde. Betroffen waren vor allem Mädchen und Frauen\, deren Verhalten von den sozialistischen Idealen der Arbeitsdisziplin\, des partnerschaftlichen Zusammenlebens oder der Staatstreue abwich. \nDie Ausstellung will den Erfahrungen der betroffenen Frauen zu mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung verhelfen. Deshalb stehen ihre Stimmen im Mittelpunkt der Präsentation. Darüber hinaus werden Fotos und Dokumente gezeigt\, die das Zusammenwirken der verschiedenen Umerziehungsinstitutionen der DDR verdeutlichen. \nEine Kooperation des AKuBiZ e.V.\, der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau sowie der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \nOrt\nKulturkiste K2\nSchössergasse 3\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-einweisungsgrund-herumtreiberei-pirna/
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SUMMARY:Liberec – Zittau – Auf den Spuren der Holocaust - Opfer / Po stopách obětí holocaustu | Zittau
DESCRIPTION:Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags laden wir Sie zu einer besonderen Begegnung mit der Geschichte unserer Region ein. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren jüdischer Familien aus Liberec\, Zittau und der Umgebung und entdecken kleine persönliche Geschichten\, die sich inmitten der großen historischen Ereignisse abgespielt haben. \nGezeigt wird der Kurzfilm „Heimkehr – Stolperstein für Arthur Neustadtel“\, der beispielhaft zeigt\, wie Erinnerung heute sichtbar gemacht werden kann. Im anschließenden Gespräch mit den Historiker:innen Kateřina Portmann (Universität Liberec) und Felix Pankonin (Hillersche Villa) richten wir den Blick auch auf die gegenwärtige Erinnerungskultur\, auf Formen des Gedenkens wie die Stolpersteine und auf die Frage\, wie Geschichte im öffentlichen Raum lebendig gehalten wird. \nDie Veranstalter und Partner der Veranstaltung sind die Hillersche Villa\, Post Bellum\, die Technische Universität Liberec\, die Stadt Zittau und das Heimatmuseum und die Galerie in Česká Lípa.\nFinanziell wird sie vom Tschechisch-Deutschen Zukunftsfonds und der Euroregion Neisse unterstützt. \nDie Veranstaltung wird deutsch-tschechisch gedolmetscht. \nEintritt frei. \nInfos & Platzreservierung: p.zahradnickova@hillerschevilla.de\n \n\nCZ:\n\n\nU příležitosti Mezinárodního dne památky obětí holocaustu vás zveme na dakší setkání s historií našeho regionu. Společně se vydáme po stopách židovských rodin z Liberce\, Žitavy a okolí a objevíme drobné lidské příběhy\, které se odehrávaly uprostřed velkých dějinných zvratů. \nPromítán bude krátký dokument „Návrat domů – Stolperstein pro Arthura Neustadtela“\, který ukazuje jeden z příkladů\, jak lze paměť minulosti uchovávat a zviditelňovat i dnes. V následné debatě s historičkou Kateřinou Portmann (Univerzita v Liberci) a historikem Felixem Pankoninem (Hillersche Villa) se dotkneme také současné kultury a forem vzpomínání\, jako jsou např. Kameny zmizelých (Stolpersteiny) a otázky\, jakým způsobem dnes pracujeme s pamětí holocaustu ve veřejném prostoru. \nRealizátory a partnery akce jsou Hillersche Villa\, Post Bellum\, Technická univerzita v Liberci\, město Žitava a Vlastivědné muzeum a galerie v České Lípě.\nFinančně je podpořena Česko-německým fondem budoucnosti a Euroregionem Nisa. \nAkce je tlumočena do češtiny a němčiny. \nVstup zdarma. \nInformace a rezervace míst: p.zahradnickova@hillerschevilla.de \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Görlitz
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SUMMARY:NSU-Monologe | Dresden
DESCRIPTION:dokumentarisches Theaterstück \nAm 4. November jährte sich die Selbstenttarnung des NSU zum 14. mal und am 6. November begann in Dresden der zweite NSU-Prozess gegen eine wichtige Unterstützerin. \nWieder wird viel über die Täter*innen geredet. Umso wichtiger ist es jetzt\, den Betroffenen zuzuhören! Ihre Geschichten und ihre Forderungen müssen gerade in diesen Tagen im Mittelpunkt stehen. \nDie NSU-MONOLOGE sind dokumentarisches\, wortgetreues Theater\, mal behutsam\, mal fordernd\, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten. \nWeitere Infos auf der Website von Wort und Herzschlag \nVeranstaltet vom power4africa e.V. in Kooperation mit Wort und Herzschlag\, dem Bündnis gegen Rassismus\, dem Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden und dem Zentralwerk e.V. \nOrt\nZentralwerk e.V. | Riesaer Str. 32 | 01127 Dresden \nEintritt frei \n19.12.2025 | 18 Uhr | Kleiner Saal \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wanderausstellung und Vortrag zur Geschichte des KZ-Außenlagers Penig | Limbach-Oberfrohna
DESCRIPTION:Wanderausstellung und Vortrag zur Geschichte des KZ-Außenlagers Penig \nIn Penig\, einem kleinen Ort in der Nähe von Chemnitz\, wurde Ende 1944 ein Außenlager des KZ Buchenwald errichtet. In diesem wurden im Januar 1945 insgesamt 703 überwiegend ungarische Jüdinnen zusammengepfercht\, die in Penig Zwangsarbeit für die deutsche Wehrmacht leisten mussten. Im April wurde das Lager aufgelöst und der Großteil der Frauen auf einen Todesmarsch geschickt.\n2025 hat die Peniger Initiative Gesicht zeigen – Netzwerk für demokratisches Handeln auf der Grundlage zahlreicher Quellen eine umfangreiche Ausstellung über die Entstehung des Lagers\, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der hier Inhaftierten sowie über das Ende dieses Ortes nationalsozialistischer Verbrechen erarbeitet. Darüber porträtieren einige der insgesamt 18 Ausstellungstafeln ausgewählte Gesamtbiografien mehrerer ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und thematisieren zudem die vielfältigen Formen der Gedenkarbeit der Initiative\, mit der sie die Erinnerung an die betroffenen Frauen wachhält. \nZeitraum:\n1. Dezember bis 12. Dezember 2025 \nAdresse:\nOffener Bürgertreffpunkt Eckpunkt\nQuerstraße 6\n09212 Limbach-Oberfrohna \nÖffnungszeiten:\nDienstag: 10.00-15.00 Uhr\nMittwoch: 14.00-19.00 Uhr\nDonnerstag: 12.00-16.00 Uhr \nEintritt:\nKostenlos \nAm 10. Dezember wird um 18.00 Uhr eine Veranstaltung im Eckpunkt zur Ausstellung stattfinden. Hierbei wird die Peniger Initiative Gesicht zeigen – Netzwerk für demokratisches Handeln einen Vortrag halten\, in dem die Geschichte des KZ-Außenlagers Penig sowie die Erinnerungsarbeit der Initiative ausführlich vorgestellt werden. Der Eintritt ist kostenlos. \nWeitere Informationen erhaltet ihr unter www.erinnerungsort-penig.de.
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LOCATION:Landkreis Zwickau
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SUMMARY:Podcastrelease von „Unüberhörbar – Jüdische Frauen in der ersten Frauenbewegung“ | Leipzig
DESCRIPTION:In einem Werkstattgespräch stellen Ida Karste (Historikerin) und Thyra Veyder-Malberg (Journalistin) den neuen Podcast „Unüberhörbar – Jüdische Frauen in der ersten Frauenbewegung“ vor. Der Podcast macht die Lebensgeschichten und Stimmen jüdischer Frauen aus Leipzig hörbar\, die sich im 19. und 20. Jahrhundert in der ersten Frauenbewegung engagierten. Erarbeitet wurde der Podcast 2025 in einem Projekt der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.. Das Gespräch über die Entstehung\, die Inhalte und die Hintergründe von „Unüberhörbar“ wird durch die Vorständin Franziska Deutschmann moderiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit\, gemeinsam an der Bar anzustoßen und den Abend entspannt ausklingen zu lassen. \n„Unüberhörbar“ ist ab dem 04.12. über die Homepage der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft und über den Podcatcher der Wahl abrufbar. \nDatum: Donnerstag\, 04. Dezember 2025\nOrt: Frauenkultur Leipzig\, Windscheidstraße 51\, 04277 Leipzig\nUhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr\nEinlass: ab 17:30 Uhr \n!Live im Radio Blau von 18 bis 19 Uhr! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Baseball bat years – the 90s in Zwickau | Zwickau
DESCRIPTION:You witnesses of the baseball bat years. Talk and write about the nineties and noughties. It’s about time.’ This was journalist Christian Bangel’s response in October 2019 to an interview with Hendrik Bolz\, author of ‘Nullerjahre’ (The Noughties). Within the first ten days\, there were almost 3\,000 responses. Memories of everyday violence in the east of the republic. People from Zwickau and the surrounding region delve into the post-reunification period and tell stories that have been suppressed but still resonate in our city today. \nAn event as part of NOVEMBERTAGE \nThis measure is co-financed with tax revenue based on the budget approved by the Saxon state parliament. \n\nDetails\n\n\nEintritt\nkostenfrei\nVeranstaltungsort\nSaal\, Alter Gasometer\nKleine Biergasse 3\nZwickau\, 08056\n\nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Podium | Gespräch
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SUMMARY:Human rights for everyone! Wessen Geschichte zählt? Workshop zum Thema kritisch-historische Bildung und Erinnerungsarbeit in Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Workshop zum Thema kritisch-historische Bildung und Erinnerungsarbeit in Dresden\n28.11.- 01.12.2025 Beginn Freitag 14 Uhr\, Ende Montag 14 Uhr \nDie Auseinandersetzung mit Geschichte\, mit den Erfahrungen und Folgen des Nationalsozialismus\, ist wichtig\, um Ereignisse der Gegenwart einordnen zu können. „Wessen Erinnerung zählt?“\, fragt Mark Terkessidis. Er spricht sich für eine Geschichtsschreibung aus\, die „multidirektional“ ist\, also beispielsweise weiße Flecken des bisherigen Erinnerns\, wie den deutschen Kolonialismus\, bewusst in den Fokus rückt. Andererseits appelliert er\, nicht „kompetitiv“ zu sein\, und Opfergruppen nicht gegeneinander auszuspielen. Was kann historische Bildungsarbeit leisten? Und was passiert\, wenn Erinnerung instrumentalisiert wird\, oder von einem sogenannten Ende des Schuldkults gesprochen wird? \nWir besuchen Orte des Erinnerns in Dresden\, setzen uns mit lokalem Erinnern an den Nationalsozialismus in Mittelsachsen auseinander und besuchen die Gedenkstätte Pirna Sonnenstein. Außerdem werden wir Methoden der historisch-politischen Bildungsarbeit ausprobieren und reflektieren. Das Seminar richtet sich an alle Interessierte am Thema aber vor allem an Multiplikator:innen\, die sich gerne im Bereich der historischen Bildung weiterbilden möchten. \nDas Seminar richtet sich an alle Interessierte am Thema aber vor allem an Multiplikator*innen\, die sich gerne im Bereich der historischen Bildung weiterbilden möchten. \nGebühr 140 Euro / 80 Euro inkl. F/U und zwei Abendessen. Der Teilnahmebeitrag trägt zu zwei Drittel zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Ort Dresden und Pirna\, wir bemühen uns um einen rollstuhlgerechten Zugang zu allen Räumen und sprechen das gerne im Vorfeld ab Team Susanne Gärtner\, Sozialarbeiterin & Kulturwissenschaftlerin; Sophie Spitzner\, Sozialarbeiterin & Hochschuldozentin Hinweis Die Plätze sind begrenzt. Bitte so früh wie möglich anmelden\, damit wir planen können. Ansprechpartnerin Susanne Gärtner\, susanne.gaertner@riesa-efau.de \nTermine:\n– 28.11.2025\, 14:00 – 21:00 Uhr\n– 29.11.2025\, 09:00 – 20:00 Uhr\n– 30.11.2025\, 09:00 – 20:00 Uhr\n– 01.12.2025\, 09:00 – 14:00 Uhr \nKursleitung: Susanne Gärtner / Sozialpädagogin & Kulturwissenschaftlerin \nKosten: 140\,00 Euro / 80\,00 Euro\nAltersgruppe: Erwachsene\, Jugendliche\, Senior:innen\n\nOrt: DachAtelierWerkstatt\, riesa efau\, Adlergasse 14\, 3. OG\, 01067 Dresden Friedrichstadt (nicht barrierefrei zugänglich)
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CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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SUMMARY:Jugendgeschichtstage in Sachsen | Dresden
DESCRIPTION:Junge Perspektiven auf regionale Geschichte \nDas Durchstöbern von Archiven\, das Erkunden von Stadtvierteln\, das Lesen alter Briefe oder das Gespräch mit Zeitzeug*innen – so erschließen Jugendliche die Geschichten ihrer Region und bringen sie neu ans Licht. Junge Menschen aus ganz Sachsen haben in den vergangenen Monaten Schicksale und Ereignisse recherchiert\, dokumentiert und kreativ aufbereitet. Ihre Ergebnisse präsentieren sie nun der Öffentlichkeit: Am 27. und 28. November 2025 finden im Sächsischen Landtag in Dresden die 21. Jugendgeschichtstage statt. \nSpurensuche quer durch Sachsen \nSeit Mai sind 17 Jugendgruppen in ganz Sachsen auf Spurensuche gegangen. Schritt für Schritt haben sie verborgene Geschichten ans Licht geholt\, Fragen gestellt und Antworten gefunden. Entstanden sind Ausstellungen\, Filme\, Broschüren und Modelle\, die Brücken von längst vergangenen Ereignissen in unsere Gegenwart schlagen – und zugleich den Blick auf eine gemeinsame Zukunft unserer Gesellschaft öffnen. \nProgramm in Dresden \nDer Auftakt am Donnerstag\, 27. November\, steht im Zeichen der Bildung: In Workshops und Exkursionen setzen sich die Jugendlichen mit gesellschaftlichen und historischen Themen auseinander – von Punk in der DDR über Schule im Wandel bis hin zu Queerness in der Kunst. Auch das Erinnerungsprojekt „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug*innen“ kann dabei erlebt werden. \nAm Freitag\, 28. November\, begrüßen Landtagspräsident Alexander Dierks\, Susann Rüthrich\, Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung\, sowie die Sächsische Jugendstiftung die Teilnehmenden im Plenarsaal. Ab 11 Uhr öffnen sich die Türen für Besucher*innen: Beim Projektmarkt präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse. Neben Ausstellungen und Mitmachaktionen erwarten das Publikum ein Jugendgeschichtstagskino sowie ein gemeinsames Quiz. Um 16 Uhr endet der Tag mit der Preisverleihung: Eine Jury zeichnet die besten Projekte aus – und auch das Publikum kürt sein eindrucksvollstes Projekt. \nVirtuelle Begegnung mit Zeitzeug*innen \nEin besonderes Highlight ist in diesem Jahr die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug*innen“ des Brandenburg Museums für Zukunft\, Gegenwart und Geschichte auf dem Landtagsvorplatz. Besucher*innen können hier per VR-Brille fünf jüdischen Überlebenden begegnen – eine eindrückliche Erfahrung\, die Geschichte auf neue Weise erfahrbar macht. \nEinladung an die Öffentlichkeit \nAlle Interessierten sind herzlich eingeladen\, am Freitag\, 28. November 2025\, von 11 bis 16 Uhr\, die Projekte der Jugendgruppen im Sächsischen Landtag zu entdecken\, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sich von ihren Perspektiven auf die Geschichte Sachsens inspirieren zu lassen. \nHintergrund \nDie Jugendgeschichtstage sind der jährliche Höhepunkt des Programms Spurensuche der Sächsischen Jugendstiftung. In Kooperation mit dem Sächsischen Landtag und unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten wird regionale Geschichtsarbeit von Jugendlichen unterstützt und sichtbar gemacht. Gefördert werden die Jugendgeschichtstage durch das Sächsische Staatsministerium für Gesundheit\, Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Seminar | Workshop
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SUMMARY:GETEILTE GESCHICHTEN – Jüdische und migrantische Perspektiven auf die Wiedervereinigung und die Zeit danach Vernetzungstreffen für Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung | Dresden
DESCRIPTION:Die Geschichte der Wiedervereinigung 1989/1990 hat insbesondere den Osten Deutschlands\ndeutlich geprägt. Die Spuren dieser Geschichte sind auch heute noch wahrnehmbar und beeinflussen das Leben von Menschen\, vor allem auch in ländlichen Räumen. Gleichzeitig sind die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichten\, aber auch von Juden*Jüdinnen aus dieser Zeit häufig unbekannt.\nWie kann eine inklusive Erinnerungskultur gelingen\, die den unterschiedlichen Geschichten und teils schmerzhaften Erfahrungen aller in Deutschland lebenden Menschen gerecht wird? Wie können jüdische und migrantische Stimmen zu ihren Perspektiven auf Wiedervereinigung und Transformationszeit befragt und sichtbar gemacht werden?\nMit dem Vernetzungstreffen »Geteilte Geschichten – Jüdische und migrantische Perspektiven auf die Wiedervereinigung und die Zeit danach« möchten wir die Vielfalt der Geschichten zur Wendezeit 1989/90 bis zur Gegenwart in den Fokus rücken. Wir wollen Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit miteinander vernetzen und sie einladen\, Methoden und Ansätze für die eigene Praxis kennenzulernen. \nEs fallen keine Kosten für Übernachtung (23. auf den 24.11.2025) und Verpflegung an. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Die Reisekosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Übernahme der Reisekosten haben\, melden Sie sich bitte bei uns. Bei Nichtanreise müssen die Gebühren für das Hotel selbst übernommen werden. \nReferent*innen: \nAngelika Nguyen (Autorin\, Regisseurin und Filmjournalistin)\, Anne Goldenbogen (goldenbogen\, Bildung im Widerspruch e.V.)\, Sok Kierng Elisa Ly (Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.)\, Anujah Fernando (Kuratorin der Ausstellung »Ist die Wende\nzu Ende?«)\, Sandra Anusiewicz-Baer (Hochschule für jüdische Studien Heidelberg)\, Hannah Maria Liedtke (Jugendgeschichtsprojekte in ländlichen Räumen\nzur Stärkung marginalisierter Perspektiven) \nModerator*innen: Hannah Maria Liedtke \nVeranstalter*innen: Anne Frank Zentrum e.V. \nVeranstaltungsort: Hygienemuseum Dresden\nLingnerplatz 1\, 01069 Dresden \nAnmeldung unter: https://www.annefrank.de/bildungsarbeit/fortbildungen/anmeldung-geteilte-geschichten (Anmeldefrist 23.10.2025) \nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
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SUMMARY:Film und Gespräch: Zwei Generationen – ein Gedächtnis: Sinti und Roma zwischen Holocaust und Gegenwart | Zwenkau
DESCRIPTION:Der Filmabend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet. \n** „Dui Rroma“ (Regie: Iovanca Gaspar) zeigt einen tiefgehenden Dialog zwischen Hugo und dem Musiker Adrian Gaspar – ihre Begegnung wird zur Brücke zwischen Leid und Ausdruckskraft\, Erinnerung und Musik. \n** „Wesley schwimmt“ (Buch & Regie: Adrian Oeser) begleitet Hugos Urenkel Wesley\, der 14-jährig mit seiner Mutter eine Reise zur Gedenkstätte Auschwitz unternimmt. Ein mutiges Porträt von Spurensuche\, Erbe und jungem Engagement gegen Antiziganismus. \nIm Anschluss diskutieren wir mit: \nIovanca Gaspar – Regisseurin von Dui Rroma\nGjulner Sejdi – Vorsitzender des sächsischen Verbandes Romano Sumnal \nDies ist eine Veranstaltung des Romano Sumnal e.V. Roma und Sinti Sachsen. \n\nEintritt frei \nDer Filmabend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet. \n** „Dui Rroma“ (Regie: Iovanca Gaspar) zeigt einen tiefgehenden Dialog zwischen Hugo und dem Musiker Adrian Gaspar – ihre Begegnung wird zur Brücke zwischen Leid und Ausdruckskraft\, Erinnerung und Musik. \n** „Wesley schwimmt“ (Buch & Regie: Adrian Oeser) begleitet Hugos Urenkel Wesley\, der 14-jährig mit seiner Mutter eine Reise zur Gedenkstätte Auschwitz unternimmt. Ein mutiges Porträt von Spurensuche\, Erbe und jungem Engagement gegen Antiziganismus. \nIm Anschluss diskutieren wir mit: \nIovanca Gaspar – Regisseurin von Dui Rroma\nGjulner Sejdi – Vorsitzender des sächsischen Verbandes Romano Sumnal \nDies ist eine Veranstaltung des Romano Sumnal e.V. Roma und Sinti Sachsen. \n\nEintritt frei\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Delitzsch
DESCRIPTION:Der Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwei Generationen – ein Gedächtnis: Sinti und Roma zwischen Holocaust und Gegenwart// Filme und Gespräch | Wurzen
DESCRIPTION:Der Abend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet \nOrt\nD5 in Wurzen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Die deutschsprachige Literatur der Frauen aus dem KZ Ravensbrück | Leipzig
DESCRIPTION:Erzähltes Leben nach dem Holocaust im geteilten Deutschland \nLesung und Gespräch mit Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt \nAnmeldung unter shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/6shr1 \nEine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Länderbüro Mitteldeutschland und der Wilhelm-Külz-Stiftung \nOrt\nCapa-Haus\nJahnallee 61\nLeipzig\, Sachsen 04177 \nWeitere Informationen
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