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SUMMARY:Jugendgeschichtstage in Sachsen | Dresden
DESCRIPTION:Junge Perspektiven auf regionale Geschichte \nDas Durchstöbern von Archiven\, das Erkunden von Stadtvierteln\, das Lesen alter Briefe oder das Gespräch mit Zeitzeug*innen – so erschließen Jugendliche die Geschichten ihrer Region und bringen sie neu ans Licht. Junge Menschen aus ganz Sachsen haben in den vergangenen Monaten Schicksale und Ereignisse recherchiert\, dokumentiert und kreativ aufbereitet. Ihre Ergebnisse präsentieren sie nun der Öffentlichkeit: Am 27. und 28. November 2025 finden im Sächsischen Landtag in Dresden die 21. Jugendgeschichtstage statt. \nSpurensuche quer durch Sachsen \nSeit Mai sind 17 Jugendgruppen in ganz Sachsen auf Spurensuche gegangen. Schritt für Schritt haben sie verborgene Geschichten ans Licht geholt\, Fragen gestellt und Antworten gefunden. Entstanden sind Ausstellungen\, Filme\, Broschüren und Modelle\, die Brücken von längst vergangenen Ereignissen in unsere Gegenwart schlagen – und zugleich den Blick auf eine gemeinsame Zukunft unserer Gesellschaft öffnen. \nProgramm in Dresden \nDer Auftakt am Donnerstag\, 27. November\, steht im Zeichen der Bildung: In Workshops und Exkursionen setzen sich die Jugendlichen mit gesellschaftlichen und historischen Themen auseinander – von Punk in der DDR über Schule im Wandel bis hin zu Queerness in der Kunst. Auch das Erinnerungsprojekt „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug*innen“ kann dabei erlebt werden. \nAm Freitag\, 28. November\, begrüßen Landtagspräsident Alexander Dierks\, Susann Rüthrich\, Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung\, sowie die Sächsische Jugendstiftung die Teilnehmenden im Plenarsaal. Ab 11 Uhr öffnen sich die Türen für Besucher*innen: Beim Projektmarkt präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse. Neben Ausstellungen und Mitmachaktionen erwarten das Publikum ein Jugendgeschichtstagskino sowie ein gemeinsames Quiz. Um 16 Uhr endet der Tag mit der Preisverleihung: Eine Jury zeichnet die besten Projekte aus – und auch das Publikum kürt sein eindrucksvollstes Projekt. \nVirtuelle Begegnung mit Zeitzeug*innen \nEin besonderes Highlight ist in diesem Jahr die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug*innen“ des Brandenburg Museums für Zukunft\, Gegenwart und Geschichte auf dem Landtagsvorplatz. Besucher*innen können hier per VR-Brille fünf jüdischen Überlebenden begegnen – eine eindrückliche Erfahrung\, die Geschichte auf neue Weise erfahrbar macht. \nEinladung an die Öffentlichkeit \nAlle Interessierten sind herzlich eingeladen\, am Freitag\, 28. November 2025\, von 11 bis 16 Uhr\, die Projekte der Jugendgruppen im Sächsischen Landtag zu entdecken\, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sich von ihren Perspektiven auf die Geschichte Sachsens inspirieren zu lassen. \nHintergrund \nDie Jugendgeschichtstage sind der jährliche Höhepunkt des Programms Spurensuche der Sächsischen Jugendstiftung. In Kooperation mit dem Sächsischen Landtag und unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten wird regionale Geschichtsarbeit von Jugendlichen unterstützt und sichtbar gemacht. Gefördert werden die Jugendgeschichtstage durch das Sächsische Staatsministerium für Gesundheit\, Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:GETEILTE GESCHICHTEN – Jüdische und migrantische Perspektiven auf die Wiedervereinigung und die Zeit danach Vernetzungstreffen für Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung | Dresden
DESCRIPTION:Die Geschichte der Wiedervereinigung 1989/1990 hat insbesondere den Osten Deutschlands\ndeutlich geprägt. Die Spuren dieser Geschichte sind auch heute noch wahrnehmbar und beeinflussen das Leben von Menschen\, vor allem auch in ländlichen Räumen. Gleichzeitig sind die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichten\, aber auch von Juden*Jüdinnen aus dieser Zeit häufig unbekannt.\nWie kann eine inklusive Erinnerungskultur gelingen\, die den unterschiedlichen Geschichten und teils schmerzhaften Erfahrungen aller in Deutschland lebenden Menschen gerecht wird? Wie können jüdische und migrantische Stimmen zu ihren Perspektiven auf Wiedervereinigung und Transformationszeit befragt und sichtbar gemacht werden?\nMit dem Vernetzungstreffen »Geteilte Geschichten – Jüdische und migrantische Perspektiven auf die Wiedervereinigung und die Zeit danach« möchten wir die Vielfalt der Geschichten zur Wendezeit 1989/90 bis zur Gegenwart in den Fokus rücken. Wir wollen Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit miteinander vernetzen und sie einladen\, Methoden und Ansätze für die eigene Praxis kennenzulernen. \nEs fallen keine Kosten für Übernachtung (23. auf den 24.11.2025) und Verpflegung an. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Die Reisekosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Übernahme der Reisekosten haben\, melden Sie sich bitte bei uns. Bei Nichtanreise müssen die Gebühren für das Hotel selbst übernommen werden. \nReferent*innen: \nAngelika Nguyen (Autorin\, Regisseurin und Filmjournalistin)\, Anne Goldenbogen (goldenbogen\, Bildung im Widerspruch e.V.)\, Sok Kierng Elisa Ly (Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.)\, Anujah Fernando (Kuratorin der Ausstellung »Ist die Wende\nzu Ende?«)\, Sandra Anusiewicz-Baer (Hochschule für jüdische Studien Heidelberg)\, Hannah Maria Liedtke (Jugendgeschichtsprojekte in ländlichen Räumen\nzur Stärkung marginalisierter Perspektiven) \nModerator*innen: Hannah Maria Liedtke \nVeranstalter*innen: Anne Frank Zentrum e.V. \nVeranstaltungsort: Hygienemuseum Dresden\nLingnerplatz 1\, 01069 Dresden \nAnmeldung unter: https://www.annefrank.de/bildungsarbeit/fortbildungen/anmeldung-geteilte-geschichten (Anmeldefrist 23.10.2025) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film und Gespräch: Zwei Generationen – ein Gedächtnis: Sinti und Roma zwischen Holocaust und Gegenwart | Zwenkau
DESCRIPTION:Der Filmabend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet. \n** „Dui Rroma“ (Regie: Iovanca Gaspar) zeigt einen tiefgehenden Dialog zwischen Hugo und dem Musiker Adrian Gaspar – ihre Begegnung wird zur Brücke zwischen Leid und Ausdruckskraft\, Erinnerung und Musik. \n** „Wesley schwimmt“ (Buch & Regie: Adrian Oeser) begleitet Hugos Urenkel Wesley\, der 14-jährig mit seiner Mutter eine Reise zur Gedenkstätte Auschwitz unternimmt. Ein mutiges Porträt von Spurensuche\, Erbe und jungem Engagement gegen Antiziganismus. \nIm Anschluss diskutieren wir mit: \nIovanca Gaspar – Regisseurin von Dui Rroma\nGjulner Sejdi – Vorsitzender des sächsischen Verbandes Romano Sumnal \nDies ist eine Veranstaltung des Romano Sumnal e.V. Roma und Sinti Sachsen. \n\nEintritt frei \nDer Filmabend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet. \n** „Dui Rroma“ (Regie: Iovanca Gaspar) zeigt einen tiefgehenden Dialog zwischen Hugo und dem Musiker Adrian Gaspar – ihre Begegnung wird zur Brücke zwischen Leid und Ausdruckskraft\, Erinnerung und Musik. \n** „Wesley schwimmt“ (Buch & Regie: Adrian Oeser) begleitet Hugos Urenkel Wesley\, der 14-jährig mit seiner Mutter eine Reise zur Gedenkstätte Auschwitz unternimmt. Ein mutiges Porträt von Spurensuche\, Erbe und jungem Engagement gegen Antiziganismus. \nIm Anschluss diskutieren wir mit: \nIovanca Gaspar – Regisseurin von Dui Rroma\nGjulner Sejdi – Vorsitzender des sächsischen Verbandes Romano Sumnal \nDies ist eine Veranstaltung des Romano Sumnal e.V. Roma und Sinti Sachsen. \n\nEintritt frei\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/film-und-gespraech-zwei-generationen-ein-gedaechtnis-sinti-und-roma-zwischen-holocaust-und-gegenwart-zwenkau/
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Delitzsch
DESCRIPTION:Der Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwei Generationen – ein Gedächtnis: Sinti und Roma zwischen Holocaust und Gegenwart// Filme und Gespräch | Wurzen
DESCRIPTION:Der Abend widmet sich dem Porajmos – dem Völkermord an den Sinti und Roma im Nationalsozialismus – und lädt ein\, das erlebte Unrecht nicht zu vergessen\, sondern bewusst weiterzugeben. Im Mittelpunkt: Hugo Höllenreiner\, Sinto und Auschwitz-Überlebender\, dessen Lebensgeschichte Generationen verbindet \nOrt\nD5 in Wurzen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Die deutschsprachige Literatur der Frauen aus dem KZ Ravensbrück | Leipzig
DESCRIPTION:Erzähltes Leben nach dem Holocaust im geteilten Deutschland \nLesung und Gespräch mit Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt \nAnmeldung unter shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/6shr1 \nEine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Länderbüro Mitteldeutschland und der Wilhelm-Külz-Stiftung \nOrt\nCapa-Haus\nJahnallee 61\nLeipzig\, Sachsen 04177 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Konzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer | Meißen
DESCRIPTION:🕯️ Erinnerung wachhalten – 87 Jahre Reichspogromnacht 🕯️ \nAm 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. \nIn dieser Nacht wurden überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt\, jüdische Geschäfte zerstört\, Menschen misshandelt\, verschleppt und getötet. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime. \nAuch in Meißen gedenken wir der Opfer – mit mehreren Veranstaltungen\, zu denen wir herzlich einladen: \n📖 07.11.2025 – 19:00 Uhr – Domherrenhaus Meißen \nAutorenlesung mit Matthias Brandis:\n„Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ \nMatthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung\, die er auch an seine eigenen fünf Kinder weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. Dies führte zu einer Akkulturation aller Familienmitglieder mit den unterschiedlichsten Berufen und Positionen in Pädagogik\, Wissenschaft\, Wirtschaft und Kultur. Ab 1933 wurden die Familienstrukturen auseinandergerissen\, der Großteil flüchtete in verschiedene Länder auf der ganzen Welt. Wenigen gelang es\, in Deutschland zu überleben. Fünf Mitglieder wurden ins KZ Theresienstadt deportiert. Nur eine überlebte dieses Lager und verstarb 1948 an den Folgen der Lagerhaft. \n🚶‍♀️ 09.11.2025 – 15:00 Uhr – Stolperstein-Gedenkweg \nTreffpunkt: Marktplatz Meißen\, vor dem Rathaus \nZu Erinnerung an die Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Meißner Bürgerinnen und Bürger ab dem 9.11.1939 laden wir als Bürgerinitiative Stolpersteine Meissen e.V. zusammen mit dem Bunten Meißen – Bündnis Zivilcourage e. V. wieder zum Stolperstein – Gedenkweg ein. Wir treffen uns am 9.11.2025 um 15.00 Uhr auf dem Meißener Markt vor dem Rathaus und gehen dann – entlang der Stationen der verlegten Stolpersteine. Dabei sind Erinnerungen aufgrund der uns vorliegenden biographischen Zeugnisse unserer ehemaligen Mitbürger zu hören. Der Stolperstein -Weg führt uns zuerst in die Elbstraße und danach- je nach Wetterlage – noch weiter in die Gerbergasse und die Görnischer Gasse. \n🎶 09.11.2025 – 17:00 Uhr – Frauenkirche Meißen \nKonzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer\, veranstaltet von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra. \nJiddische Lieder und Klesmermusik laden zum Innehalten und Erinnern ein. \nKarten sind an der Abendkasse erhältlich. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Stolperstein-Gedenkweg | Meißen
DESCRIPTION:🕯️ Erinnerung wachhalten – 87 Jahre Reichspogromnacht 🕯️ \nAm 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. \nIn dieser Nacht wurden überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt\, jüdische Geschäfte zerstört\, Menschen misshandelt\, verschleppt und getötet. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime. \nAuch in Meißen gedenken wir der Opfer – mit mehreren Veranstaltungen\, zu denen wir herzlich einladen: \n📖 07.11.2025 – 19:00 Uhr – Domherrenhaus Meißen \nAutorenlesung mit Matthias Brandis:\n„Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ \nMatthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung\, die er auch an seine eigenen fünf Kinder weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. Dies führte zu einer Akkulturation aller Familienmitglieder mit den unterschiedlichsten Berufen und Positionen in Pädagogik\, Wissenschaft\, Wirtschaft und Kultur. Ab 1933 wurden die Familienstrukturen auseinandergerissen\, der Großteil flüchtete in verschiedene Länder auf der ganzen Welt. Wenigen gelang es\, in Deutschland zu überleben. Fünf Mitglieder wurden ins KZ Theresienstadt deportiert. Nur eine überlebte dieses Lager und verstarb 1948 an den Folgen der Lagerhaft. \n🚶‍♀️ 09.11.2025 – 15:00 Uhr – Stolperstein-Gedenkweg \nTreffpunkt: Marktplatz Meißen\, vor dem Rathaus \nZu Erinnerung an die Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Meißner Bürgerinnen und Bürger ab dem 9.11.1939 laden wir als Bürgerinitiative Stolpersteine Meissen e.V. zusammen mit dem Bunten Meißen – Bündnis Zivilcourage e. V. wieder zum Stolperstein – Gedenkweg ein. Wir treffen uns am 9.11.2025 um 15.00 Uhr auf dem Meißener Markt vor dem Rathaus und gehen dann – entlang der Stationen der verlegten Stolpersteine. Dabei sind Erinnerungen aufgrund der uns vorliegenden biographischen Zeugnisse unserer ehemaligen Mitbürger zu hören. Der Stolperstein -Weg führt uns zuerst in die Elbstraße und danach- je nach Wetterlage – noch weiter in die Gerbergasse und die Görnischer Gasse. \n🎶 09.11.2025 – 17:00 Uhr – Frauenkirche Meißen \nKonzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer\, veranstaltet von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra. \nJiddische Lieder und Klesmermusik laden zum Innehalten und Erinnern ein. \nKarten sind an der Abendkasse erhältlich. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Stolpersteine — Aktion und queerer historischer Rundgang durch Altstadt | Dresden
DESCRIPTION:«Камни преткновения»: акция и квир-экскурсия по Альтштадт \n🗓 9 ноября\, воскресенье\, 14:00\n📍 остановка Sachsenallee\, 01307 Dresden\n🗣 Язык: немецкий и русский\n➡️ Участие бесплатное \nВ ночь с 9 на 10 ноября 1938 года в нацистской Германии произошла так называемая «Ночь погромов» — насильственное\, организованное государством нападение на евреев\, их магазины и учреждения. Эта ночь стала поворотным моментом: от изоляции к систематическому преследованию и уничтожению евреев. \nВ память об этом Quarteera Sachsen организует акцию и квир-экскурсию по району Альтштадт. Опираясь на истории людей\, которые были преследованы\, убиты или вынуждены бежать под нацистским режимом\, мы хотим вспомнить о них и противостоять забвению Холокоста. \nПри финансовой поддержке House of Resources Dresden+ \n⭐️ Stolpersteine — Aktion und queerer historischer Rundgang durch Altstadt \n🗓 9. November\, Sonntag\, 14:00\n📍 Haltestelle Sachsenallee\, 01307 Dresden\n🗣 Sprache: Deutsch und Russisch\n➡️ Die Teilnahme ist kostenfrei \nIn der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fand in nationalsozialistischem Deutschland die sogenannte Reichspogromnacht statt – ein gewalttätiger\, staatlich organisierter Angriff auf jüdische Menschen\, Geschäfte und Einrichtungen. Diese Nacht markierte einen Wendepunkt: Von Ausgrenzung hin zur systematischen Verfolgung und Ermordung von Jüd:innen im Holocaust. \nZum Gedenken daran veranstaltet Quarteera Sachsen eine gemeinsame Aktion zum Reinigen von Stolpersteinen sowie einen queeren Stadtrundgang durch die Altstadt. Anhand der Geschichten von Menschen\, die unter dem NS-Regime verfolgt\, ermordet oder zur Flucht gezwungen wurden\, wollen wir an diese Menschen erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. \nGefördert durch das House of Resources Dresden+ \nWeitere Informationen
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SUMMARY:"What happened to Rosa?": Trans* history in Germany | Dresden
DESCRIPTION:«Что случилось с Розой?»: история транс* людей в Германии \n🗓 8 ноября\, суббота 17:00\n📍 Kosmotique e.V.\, Martin-Luther-Straße 13\, 01099 Dresden\n🗣 Язык: английский\n➡️ Вход свободный \nМы приглашаем тебя отправиться с нами в путешествие в Берлин 1934 года\, время\, когда у власти были нацисты. У тебя есть хорошая подруга по имени Роза\, транс-женщина\, которая обожает свою кошку. Но однажды Роза исчезает. Куда она пропала? Что с ней случилось? После совместного прохождения игры мы узнаем больше об историческом контексте того времени и поговорим о культуре памяти гендерно нонконформных людей во времена нацизма. \nЭта игра — часть проекта «Queer Identities in Different Times» (Квир-идентичности в различные времена). Она создана совместно Educat Collective\, Unicode Collective\, транс* историк:ами Кай* Бруст и участни:цами интерактивного воркшопа. \nИллюстрации нарисованы Фине\, колле:жанкой из @educatkollektiv \nПри финансовой поддержке House of Resources Dresden+ \n❤️‍🩹 „What happened to Rosa?“: Trans* history in Germany \n🗓 8 November\, Saturday\, 17:00\n📍 Kosmotique e.V.\, Martin-Luther-Straße 13\, 01099 Dresden\n🗣 Language: Englisch\n➡️ Free of charge \nWe invite you to go on a journey in 1934 in Berlin under Nazi rule. You have a good friend named Rosa\, a trans woman who loves her cat. But one day she disappears. Where did she go? What happened to Rosa? After playing through the game together\, we will learn more about the historic background and engage in a discussion around the topic of remembrance of gender nonconforming people during NS times. \nThis point and click game is part of Queer Identities in Different Times project. It was created collaboratively by Educat Collective\, Unicode Collective\, trans historian Kai* Brust and participants of the participatory workshop. \nThe illustrations are created by Fine from #transrights\nFinancially supported by the House of Resources Dresden+ \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Creative Tools im November – Workshop zu kreativen Ausdrucksformen\, partizipativer Erinnerung und gesellschaftlicher Sensibilisierung | Chemnitz
DESCRIPTION:Diskriminierung\, Rassismus und gesellschaftliche Ausschlüsse prägen individuelle und kollektive Erfahrungen. Die Workshop-Reihe „Creative Tools“ bietet einen Raum\, diese Erfahrungen durch Kunst\, Musik\, Video oder Tanz kreativ auszudrücken und Geschichten sichtbar zu machen. Wir arbeiten partizipativ\, indem Teilnehmende persönliche und kollektive Erinnerungen aktiv gestalten und dadurch Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft verbinden.  \nFolgendes erwartet euch in dem Workshop:  \nTheorie | Einführung zum NSU-Komplex\, orientalismus-theoretische Perspektiven (nach Edward Said)\, mörderische Identitäten (nach Amin Maalouf) und Subalternität (nach Gayatri Spivak).  \nAusstellung | Führung durch die Ausstellung „Offener Prozess“\, bei der die Geschichten und Realitäten der Opfer des NSU-Komplex und ihrer Angehörigen vermittelt werden  \nKreatives Arbeiten | Teilnehmende entwickeln individuelle oder gemeinschaftliche Projekte und erlernen Werkzeuge für den eigenen Ausdruck.  \nEintritt frei. Anmeldung und Rückfragen: assembly@offener-prozess.de \nLeitung: Adam Harfouch  \nDie Veranstaltung findet in arabischer und deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich (bitte bei der Anmeldung mit angeben).  \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Lesung: „Meines Großvaters Geige“ | Meißen
DESCRIPTION:Wir laden herzlich ein zur Lesung mit Matthias Brandis. \nIn seinem Buch „Meines Großvaters Geige“ erzählt Brandis die bewegende Geschichte der jüdischen Familien Wohlwill und Dehn aus Hamburg über 200 Jahre hinweg – von Liberalität und Bildung bis zu Verfolgung\, Flucht und Verlust unter der NS-Herrschaft. \nDie Lesung gibt Raum für Erinnerung\, Nachfragen und Gespräch. \n🗓 Freitag\, 07.11.2025\n🕖 19:00 Uhr\n📍 Domherrenhaus Meißen \nDer Eintritt ist kostenlos. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Lesung mit Matthias Brandis: „Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ | Meißen
DESCRIPTION:🕯️ Erinnerung wachhalten – 87 Jahre Reichspogromnacht 🕯️ \nAm 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. \nIn dieser Nacht wurden überall in Deutschland Synagogen in Brand gesetzt\, jüdische Geschäfte zerstört\, Menschen misshandelt\, verschleppt und getötet. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime. \nAuch in Meißen gedenken wir der Opfer – mit mehreren Veranstaltungen\, zu denen wir herzlich einladen: \n📖 07.11.2025 – 19:00 Uhr – Domherrenhaus Meißen \nAutorenlesung mit Matthias Brandis:\n„Meines Großvaters Geige – Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ \nMatthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung\, die er auch an seine eigenen fünf Kinder weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. Dies führte zu einer Akkulturation aller Familienmitglieder mit den unterschiedlichsten Berufen und Positionen in Pädagogik\, Wissenschaft\, Wirtschaft und Kultur. Ab 1933 wurden die Familienstrukturen auseinandergerissen\, der Großteil flüchtete in verschiedene Länder auf der ganzen Welt. Wenigen gelang es\, in Deutschland zu überleben. Fünf Mitglieder wurden ins KZ Theresienstadt deportiert. Nur eine überlebte dieses Lager und verstarb 1948 an den Folgen der Lagerhaft. \n🚶‍♀️ 09.11.2025 – 15:00 Uhr – Stolperstein-Gedenkweg \nTreffpunkt: Marktplatz Meißen\, vor dem Rathaus \nZu Erinnerung an die Verfolgung\, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Meißner Bürgerinnen und Bürger ab dem 9.11.1939 laden wir als Bürgerinitiative Stolpersteine Meissen e.V. zusammen mit dem Bunten Meißen – Bündnis Zivilcourage e. V. wieder zum Stolperstein – Gedenkweg ein. Wir treffen uns am 9.11.2025 um 15.00 Uhr auf dem Meißener Markt vor dem Rathaus und gehen dann – entlang der Stationen der verlegten Stolpersteine. Dabei sind Erinnerungen aufgrund der uns vorliegenden biographischen Zeugnisse unserer ehemaligen Mitbürger zu hören. Der Stolperstein -Weg führt uns zuerst in die Elbstraße und danach- je nach Wetterlage – noch weiter in die Gerbergasse und die Görnischer Gasse. \n🎶 09.11.2025 – 17:00 Uhr – Frauenkirche Meißen \nKonzert von Aufwind mit jiddischem Klesmer\, veranstaltet von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra. \nJiddische Lieder und Klesmermusik laden zum Innehalten und Erinnern ein. \nKarten sind an der Abendkasse erhältlich. \nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Bad Düben
DESCRIPTION:Der Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nBad Düben | 6.\,13. und 20. November 2025 | Naturparkhaus Bad Düben\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwickau und der NSU-Komplex – Vortrag und Diskussion mit René Hahn | Chemnitz
DESCRIPTION:Jahrelang versteckte sich das Kerntrio des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Zwickau. Am 04.11.2011 enttarnten sie sich selbst. Das genaue Ausmaß ihrer Taten wurde erst spät ersichtlich: zehn Morde\, mehrere Sprengstoffanschläge sowie zahlreiche Banküberfälle in ganz Deutschland. Wie geht man als Gesellschaft damit um\, wenn man erfährt\, dass jahrelang eine rechtsextreme Terrorzelle mitten in der eigenen Stadt lebte\, von hier seine lokalen und überregionalen Netzwerke pflegte und schreckliche Taten beging?  \n In seinem Vortrag erläutert René Hahn\, wie sich viele Zwickauer:innen bemühen\, eine angemessene Auseinandersetzung mit dem Komplex zu führen und welche Widerstände ihnen begegnen. Dabei wird auch die Solidarität mit den Betroffenen und ihren Angehörigen beleuchtet und deren Lebensgeschichten und Schicksale nach den Taten aufgezeigt.  \nRené Hahn ist Stadtrat für Die Linke in Zwickau und beteiligt an vielen Projekten\, die sich vor Ort mit dem NSU-Komplex und seinen Auswirkungen beschäftigen. \nEintritt frei. \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Joachim Schindler: »Rote Bergsteiger/Rudí horolezci« | Děčín
DESCRIPTION:Der Autor und Historiker Joachim Schindler lädt zu einer Lesung aus seinem Buch Rote Bergsteiger / Rudí horolezci ein. Das Werk beleuchtet die weitgehend unbekannten Schicksale deutscher Antifaschisten\, die in der Zeit des Nationalsozialismus in den Klettergemeinschaften der Sächsischen Schweiz und des Erzgebirges Halt und Unterstützung fanden. Freundschaft\, Mut und der Wunsch nach Freiheit prägten ihre Lebenswege. Die Veranstaltung bietet nicht nur Textauszüge\, sondern auch Raum für ein Gespräch über die Verbindung von Geschichte\, Landschaft und menschlicher Solidarität. \nAuf Deutsch. Eine Übersetzung ins Tschechische ist gewährleistet. \nEintritt: frei\, Spende erbeten. \n\nAutor a historik Joachim Schindler zve na čtení ze své knihy Rote Bergsteiger / Rudí horolezci. Dílo osvětluje dosud málo známé osudy německých antifašistů\, kteří v době nacismu našli oporu a podporu v horolezeckých společenstvích Saské Švýcarsko a Krušné hory. Jejich životní cesty poznamenalo přátelství\, odvaha a touha po svobodě. Akce nabízí nejen ukázky z textu\, ale také prostor pro diskusi o propojení historie\, krajiny a lidské solidarity. \nV němčině. Zajištěn překlad do češtiny. \nVstupné: zdarma\, dobrovolný příspěvek. \n\nAdresse / adresa \nMěstská knihovna Děčín\nK. Čapka 1441/3\n406 55 Děčín I \nWeitere Informationen
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SUMMARY:NSU-Monologe | Dresden
DESCRIPTION:Theaterstück \nmit anschl. Publikumsgespräch \n03.11.25 | 19:30 Uhr | Kleiner Saal \nEintritt frei (Spendenmöglichkeit) \nAm 4. November jährt sich die Selbstenttarnung des NSU zum 14. mal und am 6. November beginnt in Dresden der zweite NSU-Prozess gegen eine wichtige Unterstützerin. \nWieder wird viel über die Täter*innen geredet. Umso wichtiger ist es jetzt\, den Betroffenen zuzuhören! Ihre Geschichten und ihre Forderungen müssen gerade in diesen Tagen im Mittelpunkt stehen. \nWeitere Infos auf der Website des Projekts \nVeranstalter:\nSolidaritätsnetzwerks von Betroffenen rechter\, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Zentralwerk e.V. \nOrt\nZentralwerk | Foyer | Heidestr. 2 | 01127 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober | Dresden
DESCRIPTION:Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \nDie Veranstaltung ist Teil der diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu-Antonio-Stiftung und findet in Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen statt. \nBuchvorstellung und Gespräch mit den Herausgeber*innen Alexandra Klei und Annika Wienert sowie den beiden Künstler*innen Zofia nierodzińska und Li Shir \nDas Buch „Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober“ versammelt Arbeiten jüdischer und antisemitismuskritischer Künstler*innen und Autor*innen aus Israel\, Deutschland\, der Schweiz\, den USA\, Polen\, Australien und Großbritannien. Darunter finden sich Theatertexte und Malerei\, Fotografie und Skulptur sowie autobiografische Texte. \nIn einer Zeit\, in der in der Wissenschaft\, der Kunstwelt\, der Kultur und im öffentlichen Diskurs jüdische Stimmen angegriffen\, zum Schweigen gebracht und ausgeschlossen werden\, wollten die Herausgeberinnen Alexandra Klei und Annika Wienert ihnen einen Raum geben. So entstand das fünfte Jahrbuch des Kunstvereins werkraum bild und sinn. \nAlexandra Klei ist Architektorhistorikerin und Mitbegründerin des werkraum bild und sinn e.V. Seit vielen Jahren forscht sie zum ‚Jüdischen Bauen‘ nach dem Holocaust und zu den Beziehungen von Erinnerung und Raum/Architektur. Gemeinsam mit Annika Wienert hat sie zuletzt einen Aufsatz in den Blättern für deutsche und internationale Politik veröffentlicht\, der den Jahrestag des 8. Mai 1945 zum Anlass nimmt\, über den Anstieg und die Formen des Antisemitismus nach dem 7. Oktober in Deutschland nachzudenken. Sie ist Mitglied im Foscherinnenkollektiv Space in Holocaust Research und in der Arbeitsgruppe Kunst und Antisemitismus im Ulmer Verein. Alexandra lebt in Berlin und Tel Aviv. \nAnnika Wienert ist Kunsthistorikerin\, Mitbegründerin und Vorsitzende des werkraum bild und sinn e.V. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Holocaust-Studien\, Holocaust-bezogene Kunst\, Planung und Bauwesen im Nationalsozialismus. Im Jahr 2024 arbeitete sie gemeinsam mit Dr. Aleksandra Paradowska an der Ausstellung „Illusionen der Allmacht: Architektur und Alltag unter deutscher Besatzung“ (CK Zamek\, Poznań). Sie ist Mitglied im Foscherinnenkollektiv Space in Holocaust Research und in der Arbeitsgruppe Kunst und Antisemitismus im Ulmer Verein\, einem deutsche Verein für Kunst- und Kulturwissenschaften. \nZofia niederodzińska ist Autorin\, Ausstellungskuratorin\, bildende Künstlerin und Dozentin an der Kunstakademie in Szczecin. Von 2017 bis 2022 war sie stellvertretende Direktorin der Städtischen Galerie Arsenal in Poznań. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Kunst postsozialistischer Länder\, dem Thema Migration und der Zugänglichkeit von Kultur. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehört die mitkuratierte Ausstellung „FERNBEZIEHUNGEN” im KVOST in Berlin und „From the East to the East” in der Łęctwo-Galerie in Poznań. Sie studierte an der Kunsthochschule in Poznań (Ph.D.) und an der Universität der Künste in Berlin (M.A.). Von 2019 bis 2024 war sie Chefredakteurin des RTV Magazine\, einer Plattform für Kunst und Aktivismus. Sie lebt und arbeitet in Berlin. \nLi Shir ist Künstlerin\, Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Ihre Arbeit „Where has my Child Gone?“ verbindet Familiengeschichte und die Erinnerung an den Holocaust mit einer Annäherung an den Schmerz der Eltern\, die im Zuge des Massakers vom 7. Oktober ihre Kinder verloren haben\, und der Bilderflut\, die das Massaker und der darauffolgende Krieg erzeugt haben. Zwischen Ausschnitten aus Pressebildern\, die in den ersten sechs Monaten nach dem terroristischen Angriff veröffentlicht wurden\, findet sich ein Familienfoto. Es zeigt die Großeltern der Künstlerin\, aufgenommen an Sukkot 1947 in einem Displaced Persons Camp in Berlin. Auch der Angriff der Hamas fand an diesem Feiertag statt. So verbinden sich in der Arbeit über das Sukkotfest verschiedene Temporalitäten und Orte. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zwischen Tradition und Neudenken: Gedenkkultur im Wandel | Zwickau
DESCRIPTION:Wie wollen wir erinnern – und wie sollten wir es tun? In einer Zeit\, in der Geschichtsbilder hinterfragt und Erinnerungspraktiken neu verhandelt werden\, diskutieren Max Czollek und Oliver Titzmann über unterschiedliche Wege der Gedenkkultur. Czollek plädiert für eine moderne\, plurale Erinnerung\, die gegenwärtige Realitäten\, Diversität und gesellschaftliche Brüche sichtbar macht. Titzmann betont die Bedeutung klassischer Formen des Gedenkens\, die Kontinuität schaffen und historische Verantwortung bewahren. Lesung und Gespräch bringen beide Positionen zusammen und eröffnen neue Perspektiven auf Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft des Erinnerns. \nAnfang Oktober erscheint Max Czolleks neues Buch “Alles auf Anfang. Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur” (gemeinsam mit Hadija Haruna-Oelker)\, das vor Ort käuflich erworben werden kann. \nEine Veranstaltung im Rahmen der NOVEMBERTAGE \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \n\n\n\nEintritt\n6\,00 €\nVeranstaltungsort\nSaal\, Alter Gasometer \n Kleine Biergasse 3\nZwickau\, 08056  Google Karte anzeigen\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Exkursion: Gedenkstättenfahrt nach Terezín | Aue
DESCRIPTION:Wir fahren gemeinsam zur Gedenkstätte Terezín (Theresienstadt) in Tschechien. Vor Ort setzen wir uns intensiv mit der Geschichte von Theresienstadt und dem KZ-Außenlager Leitmeritz auseinander und nehmen uns Zeit für Erinnerung\, Austausch und Reflexion. \n🕑8:30 – 20 Uhr \n📍 Zustieg: Aue Bahnhof / Autohof Zwickau-Wildenfels \n👉 💶 Teilnahmebeitrag: 20 € (inkl. Busfahrt und Eintritt in die Gedenkstätte) \nAnmeldung per Mail an annemarie.kelpe@alter-gasometer.de oder anna.vogt@kge-erzgebirge.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Filmreihe „Im Fokus: Rechter Terror“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Filmische Perspektiven auf den NSU-Komplex und seine Entstehungsgeschichte\nIn der Veranstaltungsreihe „Im Fokus: Rechter Terror“ beschäftigen wir uns mit Filmen\, die den NSU-Komplex sowie historische und aktuelle Formen rechter Gewalt behandeln\, wie etwa die „Baseballschlägerjahre“ oder den Aufstand in Hoyerswerda. Die Filmreihe folgt den Spuren rechter Gewalt von den 1990ern bis heute – in chronologischer Abfolge und mit Fokus auf Chemnitz und Ostdeutschland. Sie fragt\, wie Radikalisierung entsteht\, was sie möglich macht – und was das mit uns allen zu tun hat. Im Anschluss an jeden Film sprechen wir u.a. mit Betroffenen\, Filmschaffenden oder Zeitzeug:innen und laden euch zur Diskussion ein. \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.\nDie Filme werden in deutscher Sprache gezeigt. \nEintritt frei. \nEine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit Subbotnik e.V.\nAchtung: Dieser Termin finden außerplanmäßig eine Woche später\, am 31.10. und im Willkommensbereich des Dokumentationszentrums statt. \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gedenkstättenfahrt: Fußball im Ghetto Theresienstadt | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 31.08.2025 | \nIn den Jahren 1941-45 wurde in Terezín von den deutschen Besatzer*innen ein Ghetto eingerichtet\, in dem insgesamt etwa 141.000 Menschen interniert waren. Nur etwa 23.000 der Internierten überlebten den Holocaust. Terezín diente zunächst als Durchgangs- und Sammellager vor allem für tschechische Jüdinnen und Juden\, später für Deportierte aus ganz Europa. Es war somit Teil des nationalsozialistischen Zwangslagersystems. Diejenigen\, welche nicht in Terezín umkamen\, wurden in andere Konzentrationslager wie in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. 1944 wurde der Ort für einen NS-Propagandafilm genutzt. Dieser sollte die vermeintlich guten Bedingungen im Ghetto\, verharmlosend als „jüdisches Siedlungsgebiet“ bezeichnet\, zeigen. Der Film beinhaltet auch Aufnahmen eines Fußballspiels\, die im Innenhof der Dresdner Kaserne in Terezín inszeniert wurden. Das Ghetto war zentraler Ort des Holocaust und diente propagandistisch gleichsam auf perfide Weise seiner Verschleierung. \nGemeinsam möchten wir diesen Ort mit einem besonderen Fokus auf die Rolle des Fußballs besuchen. Wir wollen dadurch mehr über die Menschen – die Opfer\, die Täter*innen sowie die Propaganda in der NS-Zeit und die Auswirkungen des Holocaust bis heute zu erfahren. Neben einer Führung durch das ehemalige Ghetto Theresienstadt sowie der Besichtigung der Gedenkorte und des Gestapo-Gefängnisses wird es einen Workshop mit Recherche zu jüdischem Fußball in Deutschland bis 1938 und zu den Fußballspielen im Ghetto Theresienstadt geben. \nOrganisatorisches:\n– Anmeldung ist bis 31.08. möglich\n– Bitte plant euch die drei vollen Tage ein (Abfahrt Freitag ca. 9:00 Uhr\, Ankunft Sonntag bis 18 Uhr).\n– Eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich.\n– Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern.\n– Bitte beachtet\, dass die Anmeldung verbindlich ist. Da wir für die Fahrt aktuell noch keine Fördermittel haben und diese zum Größten Teil aus Eigenmitteln finanzieren müssen bitten wir um eine eine Eigenbeteiligung zwischen 20 € und 50 €. Den Betrag für die Eigenbeteiligung könnt ihr je nach Selbsteinschätzung für euch festlegen. (Bei einer Abmeldung nach dem 10.10. können wir die Eigenbeteiligung leider nicht mehr zurück zahlen)\n– Wenn es euch nicht möglich ist\, eine Eigenbeteiligung zu zahlen\, schreibt uns gern an info@ivf-leipzig.org. \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen (Instagram)
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Dommitzsch
DESCRIPTION:Der Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nBad Düben | 6.\,13. und 20. November 2025 | Naturparkhaus Bad Düben\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vernetzungstreffen NS-Zwangsarbeit in Sachsen. Nachnutzung und Sichtbarmachung  | Plauen
DESCRIPTION:Wir laden herzlich zum 5. Vernetzungstreffen unter dem Titel „Nachnutzung und Sichtbarmachung“ ein! Zusammen mit dem Colorido e. V. veranstaltet die AG „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen“ am Samstag\, den 25. Oktober 2025\, in Plauen ein Treffen für alle\, die sich für die Erhaltung\, Erforschung und Vermittlung von Stätten der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus interessieren. \nIm Mittelpunkt des diesjährigen Vernetzungstreffens werden das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft vor 80 Jahren und die damit verbundene Auflösung der NS-Zwangslager stehen. Die Wochen vor dem offiziellen Kriegsende bedeuteten für viele Opfer der Zwangsarbeit den Tod durch Massaker\, Todesmärsche und dem Zusammenbruch auch noch der geringsten Versorgung. Anderen gelang die Selbstbefreiung oder sie erlebten die Befreiung durch alliierte Truppen. Für viele der Überlebenden begann eine Zeit des Wartens\, oft auf eine ungewisse Zukunft. Andere bereiteten sich auf die Auswanderung und ein neues Leben vor. Einige Lager wurden rasch abgerissen\, andere wiederum wurden weitergenutzt\, bspw. für die Unterbringung sogenannter displaced persons\, deutscher Kriegsgefangener oder Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten. Betriebe und Werke\, die vormals Zwangsarbeiter*innen beschäftigt hatten\, wurden zum Teil demontiert und geschlossen und zum Teil arbeiteten sie unter neuer Führung und mit anderen Produktionen weiter. Was heute von einzelnen Lagern und Arbeitsstätten bekannt ist\, hängt meist eng mit der Entwicklung in den Monaten nach dem Kriegsende zusammen. \nDas Treffen wird am 25. Oktober von 10 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der WBS-Schulen in Plauen stattfinden. Am Vormittag begeben wir uns gemeinsam auf eine Exkursion in das nähere Umland Plauens zu den Orten ehemaliger Außenlager des KZ-Flossenbürg. Am Nachmittag werden wir nach einem Input der Historikerin Dr. Katherine Lukat in zwei Workshops die Themen Spurensuche\, Erfassung und Sichtbarmachung vertiefen. Das genaue Programm wird bis Anfang September veröffentlicht werden. \nVerbindliche Anmeldungen per Mail nehmen wir gern schon jetzt unter veranstaltungen@stsg.de an. \nFür die AG Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen \nJosephine Ulbricht\, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig\nAnne Klammt und Mike Schmeitzner\, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden\nMichael Strobel\, Landesamt für Archäologie\nFranziska Peker und Thomas Trajkovits\, Landesamt für Denkmalpflege\nJonas Kühne\, sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus\nSven Riesel\, Stiftung Sächsische Gedenkstätten \nÜber die Arbeitsgruppe\nDie Arbeitsgruppe „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen“ ist 2019 entstanden und will auf die Bedeutung der NS-Zwangsarbeit in Sachsen aufmerksam machen. Mithilfe der noch vorhandenen archäologischen\, baulichen\, bildlichen und historischen Quellen soll die Allgegenwärtigkeit und Systemrelevanz der Zwangsarbeit systematisch herausgestellt werden. Die AG bietet den über ganz Sachsen verteilten Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft – Vereine\, Initiativen und Einzelpersonen – eine Möglichkeit zum Austausch und der thematischen Zusammenarbeit mit Fachbehörden\, Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen. \nOrt\nWBS-Schulzentrum\nHans-Sachs-Straße 15\nPlauen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vernetzungstreffen zu historisch-politischer Bildungsarbeit im Sport : „Sport\, Geschichte und Verantwortung“ | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 25.09.2025 | \nLiebe Kolleg*innen\, Sportbegeisterte\, Interessierte\, \nhiermit laden wir Euch herzlich zum 4. Vernetzungstreffen historisch-politische Bildungsarbeit im Sport ein\, welches in diesem Jahr erstmals in Ostdeutschland stattfinden wird. \nMit einem Programm aus theoretischen Impulsen\, praxisorientierten Workshops und viel Raum für Austausch und Vernetzung möchten wir die Gelegenheit für Wissenstransfers und das Knüpfen langfristiger\, bereichernder Verbindungen innerhalb der Sportgemeinschaft schaffen.\nEingeladen sind alle\, die an der Verknüpfung von Sport und Politik interessiert sind\, insbesondere Fußballfans\, Ehrenamtliche aus dem Sport sowie Vertreter*innen von Verbänden und Vereinen. \nDa es am Samstag eine Art „Messe“ zur Vorstellung von gelingenden Projekten geben wird\, laden wir Euch auch dazu ein\, Informationsmaterialien mitzubringen. \nFür Menschen\, die Reise- und Übernachtungskosten nicht über die Arbeit abrechnen können\, gibt es die Möglichkeit eines Zuschusses. Die Veranstaltung selbst ist kostenfrei. \nWir bitten um Anmeldung zur Veranstaltung über dieses Formular bis zum 25.09.2025. Dort findet ihr auch Informationen zur Übernachtungsmöglichkeit und könnt euch bereits für einen Workshop anmelden. \nWir freuen uns auf ein bereicherndes Vernetzungstreffen mit Euch! \nVeranstaltet von: Fanprojekt Leipzig | Lernkurve Leipzig | IVF Leipzig | Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig | Gedenkstätte Mittelbau-Dora | Universität Leipzig – Sportwissenschaftliche und Erziehungswissenschaftliche Fakultät \nGefördert von: dsj – Deutsche Sportjugend | PFiFF – Deutsche Fußball Liga | sLag – Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus \n—\nVeranstaltungsort\nUni Leipzig\nErziehungswissenschaftliche Fakultät\nMarschner Straße 31\n04109 Leipzig \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Szenische Lesung & Gespräch: Wir suchen ein Land – Ein Exilroman von Robert Grötzsch | Dresden
DESCRIPTION:Buchpremiere\nSeit September 2022 erinnern zwei Stolpersteine auf der Ankerstraße 7 in Dresden an Robert und Hedwig Grötzsch. Der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. hat diese Steine finanziert und übernahm die Patenschaft. \nDaran anschließend laden wir ein zu einer szenischen Lesung aus „Wir suchen ein Land. Roman einer Emigration“ von Robert Grötzsch\, neu herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Entstanden 1936 als unmittelbare Momentaufnahme antifaschistischer Flucht\, schildert der Roman das Leben in einer Emigranten-Kommune in Böhmen\, das Gefühl der Entwurzelung und zugleich die unerschütterliche Hoffnung auf ein neues Land. \nRobert Grötzsch zeichnet ein eindringliches Bild: Figuren wie Karl\, Gusti\, Moses\, Justus und die Jungen Peter und Paul sind in einem baufälligen Haus – der sogenannten „Spinne“ – in Böhmen zusammengekommen\, um in unsicheren Zeiten ein neues Leben zu wagen. Nachtträume vom verlorenen Deutschland\, die Albträume aus der Vergangenheit und die quälende Frage\, ob man genug getan hat gegen die Naziherrschaft\, bestimmen ihren Alltag – und doch bleibt die Hoffnung auf Sicherheit\, Frieden und einen Neubeginn. Eine Schauspielerin des Staatsschauspiels Dresden (n.n.) lässt die dramatischen Schicksale dieser politischen Flüchtlinge lebendig werden. \nÜber den Autor\nRobert Grötzsch war Klempner\, Schriftsteller und Chefredakteur der Dresdner Volkszeitung. 1933 floh er nach Prag\, um der nationalsozialistischen Verfolgung zu entkommen. Über mehrere Fluchtstationen kam er 1941 schließlich nach New York\, wo er 1946 verstarb. Sein Roman unterscheidet sich von bekannter Exilliteratur wie Exil (Lion Feuchtwanger)\, Arc de Triomphe (Erich Maria Remarque) oder Transit (Anna Seghers) durch seine Eindringlichkeit und Direktheit. „Grötzsch schrieb hastig und konkret – Asphaltliteratur\, wie sie in der Weimarer Republik Furore machte und von den Nationalsozialisten gehasst wurde. Auch das macht den Roman modern\, ja gegenwärtig. Und\, aktueller denn je: Es ist ein antifaschistisches Bekenntnis aus der republikanischen Mitte der Gesellschaft“ (Maik Baumgärtner & Andreas Wassermann). \n\nModeriertes Gespräch\nIm Anschluss an die szenische Lesung sind Sie herzlich eingeladen mit den Herausgebern Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann ins Gespräch zu kommen. Die beiden geben Einblicke in den Entstehungs- und Entdeckungsprozess der Neuauflage\, reflektieren die heutige Bedeutung des Romans und erläutern\, warum Grötzschs Stimme im literarischen Gedächtnis wieder Gehör finden sollte. \n\nZur Neuauflage\nDie neue\, ungekürzte Ausgabe von Wir suchen ein Land erscheint im Oktober 2025 bei Edition Überland – herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Bis zum 30. September 2025 ist das Buch für Vorbesteller für 19\,00 € statt 23\,00 € erhältlich. \n\nWir freuen uns auf einen literarisch-historischen Abend – voller bewegter Stimmen\, lebendiger Geschichte und wertvollen Impulsen. \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\n\nFORUM im Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstraße 7\n01067 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zum 125 Geburtstag von Kurt Schlosser | Pirna
DESCRIPTION:1963 ehrte die DDR in der Reihe „Antifaschistische Sportler“ Kurt Schlosser mit einer Sonder-Briefmarke. Schulen\, Einrichtungen\, eine Bergsteigerhütte\, ein Bergsteigerchor sowie zahlreiche Brigaden und Kollektive trugen bzw. tragen seinen Namen. Wer war dieser Kurt Schlosser\, der mit nur 43 Jahren von den Nationalsozialisten in Dresden hingerichtet wurde? \nDer Dresdner Bergsporthistoriker Joachim Schindler (Autor der Chronik zur Geschichte von Wandern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz) stellt das bewegte Leben von Kurt Schlosser vor. \nK2 Kulturkiste Pirna\nSchössergasse 3\nPirna\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Oschatz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 03.10.2025 | \nDer Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nBad Düben | 6.\,13. und 20. November 2025 | Naturparkhaus Bad Düben\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Familiengeschichte erforschen | Mülsen
DESCRIPTION:Für jüngere Angehörige stellt es sich häufig als schwierig dar\, die eigenen Verwandten nach der Familiengeschichte während des Nationalsozialismus zu fragen: Die damals lebenden Angehörigen haben sie meist nicht kennengelernt\, es sind nur Fragmente über ihre Lebensgeschichten zwischen 1930 und 1945 bekannt oder es wurde Jahrzehnte über diesen Aspekt der Familienvergangenheit geschwiegen.\nIn familiär überlieferten Erzählungen stehen häufig die Leiderfahrungen nicht-verfolgter Angehöriger\, etwa während der Kriegsgefangenschaft\, der Bombardierung oder Nachkriegszeit\, im Vordergrund. Selten treten sie als aktiv Handelnde in Erscheinung. Dennoch kann das familiäre Wissen einen ersten Ansatzpunkt bilden\, mehr über die eigene Familienvergangenheit herauszufinden. Einen weiteren Weg eröffnet die Anfrage nach Archivauskünften. Im Workshop werden verschiedene Recherchewege vorgestellt und die emotionalen Aspekte einer Nachfrage beleuchtet. \nOrt\nBibliothek Mülsen St. Jacob | St. Jacober Hauptstraße 132\, 08132 Mülsen \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Orte der „Euthanasie“: Fahrradtour nach Altscherbitz und Rundgang durch die ehemalige „Landesheilanstalt“ | Leipzig
DESCRIPTION:Der systematische Mord an hunderttausenden Menschen mit Be_hinderung oder mit psychischen Erkrankungen in der Zeit des Nationalsozialismus wurde in Ost und West lange Zeit verdrängt. Erst dieses Jahr\, 80 Jahre nach dem Ende des NS- Regimes\, wurden die Opfer offiziell vom Bundestag anerkannt. \nWir wollen uns auf Spurensuche begeben: Was ist damals in Leipzig und Umgebung geschehen? Wie steht es heute um Gedenken und Sichtbarkeit? Aber auch: Was geschah in den vielen Jahren dazwischen? \nWir besuchen dazu die Orte Leipzig-Dösen\, Altscherbitz und Bernburg. Dort wollen wir uns damit auseinandersetzen\, wozu das „Recht des Stärkeren“ und die Verwertungslogik von Menschen und\nihrer Arbeitskraft in letzter Konsequenz führte\, und welchen Einfluss dieses Denken auf den gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit Be_hinderung oder psychischen Erkrankungen hatte und bis heute hat. \nDie Veranstaltungen sind kostenfrei.\nAlle\, ob mit oder ohne Be_hinderung\, sind willkommen. \nWir starten am Mahnmahl zur „Kinder- Euthanasie“ in Leipzig und fahren gemeinsam mit dem Rad zur ehemaligen „Landesheilanstalt“ Altscherbitz. Bei einem Rundgang werden wir von Thomas Wildenauer und Mario Kulisch begleitet\, die uns einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der ehemaligen „Landesheilanstalt“ gewähren. \n10 Uhr Start am Mahnmal zur „Kinder-Euthanasie“ (Rückseite der Unibibliothek der Erziehungs- und Sportwissenschaften\, gegenüber der Aral Tankstelle Marschnerstraße).\nEine Anreise mit der der Linie 11 Richtung Schkeuditz ist ebenfalls möglich: Treffpunkt in Altscherbitz (Haltestelle) um 11:30 Uhr.\nAnschließend fahren wir gemeinsam mit dem Rad zurück nach Leipzig\, voraussichtliche Ankunft gegen 15 Uhr. \nWeitere Informationen
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