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SUMMARY:Vernetzungstreffen zu historisch-politischer Bildungsarbeit im Sport : „Sport\, Geschichte und Verantwortung“ | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 25.09.2025 | \nLiebe Kolleg*innen\, Sportbegeisterte\, Interessierte\, \nhiermit laden wir Euch herzlich zum 4. Vernetzungstreffen historisch-politische Bildungsarbeit im Sport ein\, welches in diesem Jahr erstmals in Ostdeutschland stattfinden wird. \nMit einem Programm aus theoretischen Impulsen\, praxisorientierten Workshops und viel Raum für Austausch und Vernetzung möchten wir die Gelegenheit für Wissenstransfers und das Knüpfen langfristiger\, bereichernder Verbindungen innerhalb der Sportgemeinschaft schaffen.\nEingeladen sind alle\, die an der Verknüpfung von Sport und Politik interessiert sind\, insbesondere Fußballfans\, Ehrenamtliche aus dem Sport sowie Vertreter*innen von Verbänden und Vereinen. \nDa es am Samstag eine Art „Messe“ zur Vorstellung von gelingenden Projekten geben wird\, laden wir Euch auch dazu ein\, Informationsmaterialien mitzubringen. \nFür Menschen\, die Reise- und Übernachtungskosten nicht über die Arbeit abrechnen können\, gibt es die Möglichkeit eines Zuschusses. Die Veranstaltung selbst ist kostenfrei. \nWir bitten um Anmeldung zur Veranstaltung über dieses Formular bis zum 25.09.2025. Dort findet ihr auch Informationen zur Übernachtungsmöglichkeit und könnt euch bereits für einen Workshop anmelden. \nWir freuen uns auf ein bereicherndes Vernetzungstreffen mit Euch! \nVeranstaltet von: Fanprojekt Leipzig | Lernkurve Leipzig | IVF Leipzig | Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig | Gedenkstätte Mittelbau-Dora | Universität Leipzig – Sportwissenschaftliche und Erziehungswissenschaftliche Fakultät \nGefördert von: dsj – Deutsche Sportjugend | PFiFF – Deutsche Fußball Liga | sLag – Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus \n—\nVeranstaltungsort\nUni Leipzig\nErziehungswissenschaftliche Fakultät\nMarschner Straße 31\n04109 Leipzig \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Szenische Lesung & Gespräch: Wir suchen ein Land – Ein Exilroman von Robert Grötzsch | Dresden
DESCRIPTION:Buchpremiere\nSeit September 2022 erinnern zwei Stolpersteine auf der Ankerstraße 7 in Dresden an Robert und Hedwig Grötzsch. Der Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. hat diese Steine finanziert und übernahm die Patenschaft. \nDaran anschließend laden wir ein zu einer szenischen Lesung aus „Wir suchen ein Land. Roman einer Emigration“ von Robert Grötzsch\, neu herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Entstanden 1936 als unmittelbare Momentaufnahme antifaschistischer Flucht\, schildert der Roman das Leben in einer Emigranten-Kommune in Böhmen\, das Gefühl der Entwurzelung und zugleich die unerschütterliche Hoffnung auf ein neues Land. \nRobert Grötzsch zeichnet ein eindringliches Bild: Figuren wie Karl\, Gusti\, Moses\, Justus und die Jungen Peter und Paul sind in einem baufälligen Haus – der sogenannten „Spinne“ – in Böhmen zusammengekommen\, um in unsicheren Zeiten ein neues Leben zu wagen. Nachtträume vom verlorenen Deutschland\, die Albträume aus der Vergangenheit und die quälende Frage\, ob man genug getan hat gegen die Naziherrschaft\, bestimmen ihren Alltag – und doch bleibt die Hoffnung auf Sicherheit\, Frieden und einen Neubeginn. Eine Schauspielerin des Staatsschauspiels Dresden (n.n.) lässt die dramatischen Schicksale dieser politischen Flüchtlinge lebendig werden. \nÜber den Autor\nRobert Grötzsch war Klempner\, Schriftsteller und Chefredakteur der Dresdner Volkszeitung. 1933 floh er nach Prag\, um der nationalsozialistischen Verfolgung zu entkommen. Über mehrere Fluchtstationen kam er 1941 schließlich nach New York\, wo er 1946 verstarb. Sein Roman unterscheidet sich von bekannter Exilliteratur wie Exil (Lion Feuchtwanger)\, Arc de Triomphe (Erich Maria Remarque) oder Transit (Anna Seghers) durch seine Eindringlichkeit und Direktheit. „Grötzsch schrieb hastig und konkret – Asphaltliteratur\, wie sie in der Weimarer Republik Furore machte und von den Nationalsozialisten gehasst wurde. Auch das macht den Roman modern\, ja gegenwärtig. Und\, aktueller denn je: Es ist ein antifaschistisches Bekenntnis aus der republikanischen Mitte der Gesellschaft“ (Maik Baumgärtner & Andreas Wassermann). \n\nModeriertes Gespräch\nIm Anschluss an die szenische Lesung sind Sie herzlich eingeladen mit den Herausgebern Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann ins Gespräch zu kommen. Die beiden geben Einblicke in den Entstehungs- und Entdeckungsprozess der Neuauflage\, reflektieren die heutige Bedeutung des Romans und erläutern\, warum Grötzschs Stimme im literarischen Gedächtnis wieder Gehör finden sollte. \n\nZur Neuauflage\nDie neue\, ungekürzte Ausgabe von Wir suchen ein Land erscheint im Oktober 2025 bei Edition Überland – herausgegeben von Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann. Bis zum 30. September 2025 ist das Buch für Vorbesteller für 19\,00 € statt 23\,00 € erhältlich. \n\nWir freuen uns auf einen literarisch-historischen Abend – voller bewegter Stimmen\, lebendiger Geschichte und wertvollen Impulsen. \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\n\nFORUM im Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstraße 7\n01067 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zum 125 Geburtstag von Kurt Schlosser | Pirna
DESCRIPTION:1963 ehrte die DDR in der Reihe „Antifaschistische Sportler“ Kurt Schlosser mit einer Sonder-Briefmarke. Schulen\, Einrichtungen\, eine Bergsteigerhütte\, ein Bergsteigerchor sowie zahlreiche Brigaden und Kollektive trugen bzw. tragen seinen Namen. Wer war dieser Kurt Schlosser\, der mit nur 43 Jahren von den Nationalsozialisten in Dresden hingerichtet wurde? \nDer Dresdner Bergsporthistoriker Joachim Schindler (Autor der Chronik zur Geschichte von Wandern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz) stellt das bewegte Leben von Kurt Schlosser vor. \nK2 Kulturkiste Pirna\nSchössergasse 3\nPirna\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Seminarreihe: Erinnerung sichtbar machen | Oschatz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 03.10.2025 | \nDer Erich-Zeigner-Haus e.V. bietet im Herbst 2025 eine neue Seminarreihe im Landkreis Nordsachsen an. Unter dem Titel „Erinnerung sichtbar machen“ vermitteln wir\, wie Biografien von NS-Verfolgten recherchiert\, nacherzählt und durch Projekte wie Stolpersteinverlegungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden können. \nDie kompakte Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte\, Fachkräfte der Jugendarbeit\, Funktionsträger:innen und weitere Multiplikator:innen. Unsere praxiserprobte und von der Universität Bielefeld evaluierte Methodik befähigt die Teilnehmenden\, eigenständig erinnerungskulturelle Bildungsprojekte in ihrer Region zu entwickeln und durchzuführen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei und umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à zwei Stunden. Vorkenntnisse sind hilfreich\, aber nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden\, die alle Sitzungen besuchen\, erhalten ein Zertifikat. \nDurchführungsorte und Termine (jeweils 17 bis 19 Uhr): \n\nOschatz | 15.\, 22. und 29. Oktober 2025 | ASB-Servicehaus Oschatz\nBad Düben | 6.\,13. und 20. November 2025 | Naturparkhaus Bad Düben\nDommitzsch | 30. Oktober\, 6. und 13. November 2025 | Mehrgenerationenhaus Dommitzsch\nDelitzsch | 18.\, 25. November und 2. Dezember 2025 | Deutsches Genossenschaftsmuseum im Schulze-Delitzsch-Haus\n\nWir bitten um Anmeldung per E-Mail an workshops@erich-zeigner-haus-ev.de. \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Nordsachsen
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SUMMARY:Workshop: Familiengeschichte erforschen | Mülsen
DESCRIPTION:Für jüngere Angehörige stellt es sich häufig als schwierig dar\, die eigenen Verwandten nach der Familiengeschichte während des Nationalsozialismus zu fragen: Die damals lebenden Angehörigen haben sie meist nicht kennengelernt\, es sind nur Fragmente über ihre Lebensgeschichten zwischen 1930 und 1945 bekannt oder es wurde Jahrzehnte über diesen Aspekt der Familienvergangenheit geschwiegen.\nIn familiär überlieferten Erzählungen stehen häufig die Leiderfahrungen nicht-verfolgter Angehöriger\, etwa während der Kriegsgefangenschaft\, der Bombardierung oder Nachkriegszeit\, im Vordergrund. Selten treten sie als aktiv Handelnde in Erscheinung. Dennoch kann das familiäre Wissen einen ersten Ansatzpunkt bilden\, mehr über die eigene Familienvergangenheit herauszufinden. Einen weiteren Weg eröffnet die Anfrage nach Archivauskünften. Im Workshop werden verschiedene Recherchewege vorgestellt und die emotionalen Aspekte einer Nachfrage beleuchtet. \nOrt\nBibliothek Mülsen St. Jacob | St. Jacober Hauptstraße 132\, 08132 Mülsen \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Orte der „Euthanasie“: Fahrradtour nach Altscherbitz und Rundgang durch die ehemalige „Landesheilanstalt“ | Leipzig
DESCRIPTION:Der systematische Mord an hunderttausenden Menschen mit Be_hinderung oder mit psychischen Erkrankungen in der Zeit des Nationalsozialismus wurde in Ost und West lange Zeit verdrängt. Erst dieses Jahr\, 80 Jahre nach dem Ende des NS- Regimes\, wurden die Opfer offiziell vom Bundestag anerkannt. \nWir wollen uns auf Spurensuche begeben: Was ist damals in Leipzig und Umgebung geschehen? Wie steht es heute um Gedenken und Sichtbarkeit? Aber auch: Was geschah in den vielen Jahren dazwischen? \nWir besuchen dazu die Orte Leipzig-Dösen\, Altscherbitz und Bernburg. Dort wollen wir uns damit auseinandersetzen\, wozu das „Recht des Stärkeren“ und die Verwertungslogik von Menschen und\nihrer Arbeitskraft in letzter Konsequenz führte\, und welchen Einfluss dieses Denken auf den gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit Be_hinderung oder psychischen Erkrankungen hatte und bis heute hat. \nDie Veranstaltungen sind kostenfrei.\nAlle\, ob mit oder ohne Be_hinderung\, sind willkommen. \nWir starten am Mahnmahl zur „Kinder- Euthanasie“ in Leipzig und fahren gemeinsam mit dem Rad zur ehemaligen „Landesheilanstalt“ Altscherbitz. Bei einem Rundgang werden wir von Thomas Wildenauer und Mario Kulisch begleitet\, die uns einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der ehemaligen „Landesheilanstalt“ gewähren. \n10 Uhr Start am Mahnmal zur „Kinder-Euthanasie“ (Rückseite der Unibibliothek der Erziehungs- und Sportwissenschaften\, gegenüber der Aral Tankstelle Marschnerstraße).\nEine Anreise mit der der Linie 11 Richtung Schkeuditz ist ebenfalls möglich: Treffpunkt in Altscherbitz (Haltestelle) um 11:30 Uhr.\nAnschließend fahren wir gemeinsam mit dem Rad zurück nach Leipzig\, voraussichtliche Ankunft gegen 15 Uhr. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Familiengeschichte erforschen | Schneeberg
DESCRIPTION:Für jüngere Angehörige stellt es sich häufig als schwierig dar\, die eigenen Verwandten nach der Familiengeschichte während des Nationalsozialismus zu fragen: Die damals lebenden Angehörigen haben sie meist nicht kennengelernt\, es sind nur Fragmente über ihre Lebensgeschichten zwischen 1930 und 1945 bekannt oder es wurde Jahrzehnte über diesen Aspekt der Familienvergangenheit geschwiegen.\nIn familiär überlieferten Erzählungen stehen häufig die Leiderfahrungen nicht-verfolgter Angehöriger\, etwa während der Kriegsgefangenschaft\, der Bombardierung oder Nachkriegszeit\, im Vordergrund. Selten treten sie als aktiv Handelnde in Erscheinung. Dennoch kann das familiäre Wissen einen ersten Ansatzpunkt bilden\, mehr über die eigene Familienvergangenheit herauszufinden. Einen weiteren Weg eröffnet die Anfrage nach Archivauskünften. Im Workshop werden verschiedene Recherchewege vorgestellt und die emotionalen Aspekte einer Nachfrage beleuchtet. \nOrt\nStadtarchiv Schneeberg | Schulgasse 9\, 08289 Schneeberg \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Diskussion:  Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen | Chemnitz
DESCRIPTION:Paneldiskussion mit Coalition for Public Discourse (CPPD) \nDie Digitalisierung eröffnet der Erinnerungskultur neue Möglichkeiten – von KI-gestützten Zeitzeug:innen-Interviews über holografische Begegnungen bis hin zu global zugänglichen digitalen Archiven. Gleichzeitig stellen sich neue Herausforderungen. Als diesjährige Europäische Kulturhauptstadt ist Chemnitz eine Stadt der Gegensätze – geprägt von lebendiger Vielfalt und gleichzeitig von den Herausforderungen einer gewaltvollen Vergangenheit. Der Offene Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\, verkörpert diese Auseinandersetzung mit Geschichte vor Ort und bietet einen besonderen Rahmen\, um über die Zukunft der Erinnerungskultur zu diskutieren und dabei digitale Methoden zu erkunden\, ohne die Integrität oder die Bedeutung physischer Orte des Gedenkens zu gefährden. \nGemeinsam mit den Expert:innen Dr. Jonas Fegert\, Nhi Le und Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur) diskutiert Moderator Benjamin Fischer\, wie digitale Methoden die Erinnerungskultur transformieren können. Dabei werden sowohl Chancen – wie neue Zugänge zu historischen Erfahrungen oder innovative Vermittlungsformate – als auch Risiken thematisiert\, etwa Fragen der Authentizität\, Manipulation oder die Nutzung privater Plattformen. \nDie Veranstaltung „Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen“ ist Teil des 3. CPPD-Festivals »Memory Matters« und wird mit dem Programm Future 500 und in Kooperation mit Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex realisiert. \nWährend des Festivals ist das Dynamic Memory Lab »Nước Đức. Vietnamesisch-deutsche Migrationsgeschichte(n)« im Foyer des Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex für Besucher:innen geöffnet. Im Rahmen der Veranstaltung „Erinnerungsarbeit in digitalen Räumen“ findet eine Kurator:innenführung mit Dan Thy Nguyen und Nina Reiprich statt. \nBitte melden Sie sich hier zur Teilnahme an der Veranstaltung an. Für die Kurator:innenführung finden Sie sich bitte pünktlich um 18 Uhr im Foyer des Dokumentationszentrums ein.\nDie Veranstaltung findet auf Deutsch und auf Englisch statt und wird simultan verdolmetscht. \nDie Festivalreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) mit dem Titel »Memory Matters« werden an unterschiedlichen Orten in Deutschland und Europa realisiert. Die Festivals umfassen Workshops\, künstlerische Interventionen und Diskussionsrunden und bringen verschiedene Organisationen\, Institutionen und Akteur:innen aus Zivilgesellschaft\, Kunst\, Wissenschaft und Politik zusammen\, um eine vernetzte und partizipative Erinnerungskultur zu fördern. \nDie Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) ist ein kollaboratives Netzwerk und eine produktive Plattform von rund 98 Künstler:innen\, Wissenschaftler:innen\, Journalist:innen und Aktivist:innen\, die auf unterschiedlichste Weise zu Pluralen Erinnerungskulturen arbeiten und forschen. Ziel des Netzwerkes ist das Erarbeiten künstlerischer\, zivilgesellschaftlicher und bildungspolitischer Konzepte für ein pluralistisches Erinnern. Künstlerischer Kurator der CPPD ist der Lyriker und Publizist Dr. Max Czollek. \nFuture 500 vernetzt junge europäische Führungskräfte aus Politik\, Wirtschaft\, Wissenschaft und Zivilgesellschaft\, um durch internationalen interreligiös-weltanschaulichen und interkulturellen Dialog konkrete gesellschaftspolitische Initiativen zu entwickeln und diese in der europäischen Zivilgesellschaft umzusetzen. Durch seine Arbeit stärkt Future 500 nachhaltig den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa. \nEnglish Verison: \nDigitalisation opens up new possibilities for engaging with remembrance culture – from AI-supported eyewitness interviews to holographic encounters and globally accessible digital archives. At the same time\, it raises new challenges. As this year’s European Capital of Culture\, Chemnitz\, is a city of contrasts – characterised by lively diversity and\, at the same time\, by the challenges of a violent past. The Offener Prozess – a documentation center on the NSU complex – embodies this engagement with local history and offers a special framework to discuss the future of remembrance culture while exploring digital methods without endangering the integrity or significance of physical places of remembrance. \nTogether with experts Dr Jonas Fegert\, Nhi Le and Susanne Siegert\, moderator Benjamin Fischer discusses how digital methods can transform the culture of remembrance. The discussion will address both opportunities – such as new approaches to historical experiences or innovative educational formats – and risks\, such as questions of authenticity\, manipulation or the use of private platforms. \nThe event ‚Practices of Remembrance in Digital Spaces‘ is part of the 3rd CPPD Festival »Memory Matters« and is being realised with the Future 500 programme and in cooperation with Offener Prozess – a documentation center on the NSU complex. \nDuring the festival\, the Dynamic Memory Lab »Nước Đức« Vietnamese-German Migration Hi | Stories« be open to visitors in the foyer of the Documentation Center on the NSU complex. As part of the event ‚Practices of Remembrance in Digital Spaces\,‘ a curators‘ tour with Dan Thy Nguyen and Nina Reiprich will take place. \nPlease register here to participate in the event. For the curator’s tour\, please arrive at 6 pm in the foyer of the documentation center. \nThe Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) festival series entitled »Memory Matters« takes place at various locations in Germany and Europe. The festivals include workshops\, artistic interventions and discussion panels\, bringing together various organisations\, institutions and actors from civil society\, the arts\, academia and politics to promote a pluralistic culture of remembrance. \nThe Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) is a collaborative network and productive platform of around 98 artists\, academics\, journalists and activists who work and research on plural cultures of remembrance in a wide variety of ways. The aim of the network is to develop artistic\, civil society and educational policy concepts for pluralistic remembrance. The artistic curator of the CPPD is the lyricist and publicist Dr Max Czollek. \nThe Future 500 programme brings together Europe’s most promising talents from politics\, business\, academia\, and civil society. Future 500 develops concrete socio-political initiatives through international interreligious-worldview and intercultural dialogue\, implementing these within European civil society. Through its work\, Future 500 is making a lasting contribution to strengthening social cohesion in Europe. \n\n\n\n\n\n\n\n\nWann\n\n\nMi.\, 08. Oktober\n18:30 – 20:30 Uhr\n\n\nWo\n\n\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmelden\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Herbstforum: Zeichen setzen? Denkmäler\, Demokratie und Deutungshoheit | Wurzen & Leipzig
DESCRIPTION:Ob Kriegerdenkmäler des 19. Jahrhunderts\, Stolpersteine oder künstlerische Installationen zum Gedenken an die Opfer der Shoa\, Denkmäler prägen unseren öffentlichen Raum und unser kollektives Gedächtnis. Sie sind oft mehr als bloße Orte der Erinnerung. Sie schaffen Deutungshoheit\, stiften Sinn oder verweigern ihn bewusst. Ihre Errichtung geschieht selten geräuschlos und ist fast immer von politischen und gesellschaftlichen Debatten begleitet. \nWer bestimmt über die Errichtung eines Denkmals und damit über die Gestaltung unseres öffentlichen Raums? An wen und was erinnern Denkmäler\, für wen sind sie gedacht und wer kommt darin nicht vor? Sollen sie Reflexion ermöglichen und dem Unsagbaren Ausdruck verleihen? Oder schaffen sie soziale und politische Sinnzusammenhänge? Was ist überhaupt ein Denkmal? Können auch musikalische Beiträge oder künstlerische Werke Orte des Gedenkens sein\, vielleicht sogar geeignetere Ausdrucksformen von Trauer und Erinnerung? \nDiesen Fragen wollen wir uns vom 3. bis 5. Oktober im Rahmen des Herbstforums in Wurzen und Leipzig widmen. Zum Auftakt am 3. Oktober besuchen wir das denkmalgeschützte Haus des NDK in Wurzen. Dort sehen wir gemeinsam den Film „Bollwerk“ von Jakob Wehner\, ein eindrucksvolles Porträt der Arbeit des NDK Wurzen\, Preisträger der Obermayer Awards 2020. Anschließend folgt ein Austausch mit Beteiligten. \nAm 4. Oktober setzen wir das Forum in Leipzig fort. In einer Stadtführung mit Raimund Grafe vom Erich-Zeigner-Haus werfen wir einen kritischen Blick auf verschiedene Denkmäler in der Leipziger Innenstadt. Im Anschluss besuchen wir das Zeitgeschichtliche Forum\, dessen Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ zentrale Etappen der deutschen Nachkriegsgeschichte von der SED-Diktatur über die Friedliche Revolution bis zur Wiedervereinigung erzählt. \nDer Abend steht im Zeichen der Kunst. In der Veranstaltung „Klisze Pamieci – Bilder der Erinnerung“ begegnen wir den eindrucksvollen Bildwelten des Auschwitz-Überlebenden Marian Kołodziej. Die musikalische Begleitung des Kontrabassisten Thomas Kolarczyk bringt das Unsagbare zur Sprache\, jenseits von Worten und von Monumenten. Der musikalische Beitrag wird durch einen Text von Historiker Dr. Ansgar Haller gerahmt. \nAm 5. Oktober beschließen wir das Wochenende mit einem Critical Walk durch Wurzen\, besuchen Stolpersteine und den Wurzener Dom und nehmen uns Zeit für eine gemeinsame Reflexion. \nVorläufiges Programm\nBitte beachten Sie\, dass es noch zu kleineren Änderungen im Programm kommen kann. \n3. Oktober 2025\, Wurzen \n\n\nAb 16.00 Uhr: Ankunft und Einchecken im NDK \n\n\n18.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen im NDK (inklusive) \n\n\n19.00 Uhr: Kennenlernen der Teilnehmenden \n\n\n19.30 Uhr: Filmvorführung „Bollwerk“ von Jakob Wehner – Porträt des NDK Wurzen \n\n\n20.30 Uhr: Gespräch mit Beteiligten des NDK \n\n\n4. Oktober 2025\, Wurzen und Leipzig \n\n\nUm 8.30 Uhr: Frühstück (inklusive) \n\n\n10.00 Uhr – 13.00 Uhr: Stadtführung mit Raimund Grafe (Erich-Zeigner-Haus) \n\n\n13.00 – 14.00 Uhr:Mittagessen (Selbstzahler) \n\n\n14.00 – 16.00 Uhr: Besuch des Zeitgeschichtlichen Forums \n\n\n16.00 Uhr: Rückfahrt nach Wurzen \n\n\n18.00 Uhr: Abendesen im NDK (inklusive) \n\n\n19.00 Uhr: „KLISZE PAMIECI – BILDER DER ERINNERUNG“ \n\n\n5.Oktober 2025\, Wurzen \n\n\nUm 8.30 Uhr: Frühstück (inklusive) \n\n\n9.30 – 11.00 Uhr: Critical Walk durch Wurzen \n\n\n11.00 – 12.30 Uhr: Gemeinsame Reflexions- und Abschlussrunde \n\n\n12.30 – 13.30 Uhr: Optionales Mittagessen (inklusive) \n\n\n13.30 Uhr: Abreise \n\n\nAnreise und Veranstaltungsorte\nDie Veranstaltung findet im Netzwerk für Demokratische Kultur e. V. (NDK) in Wurzen statt. \nAdresse: Domplatz 5\, 04808 Wurzen \nAnreise mit ÖPNV: \n\n\nRE50 stündlich zwischen Leipzig und Dresden \n\n\nS3 halbstündlich zwischen Halle und Wurzen \n\n\nVom Bahnhof Wurzen ca. 15 Minuten Fußweg zum NDK \n\n\nMit dem Auto: \n\n\nBeste Anfahrt über die B6 \n\n\nParkmöglichkeiten auf dem Domplatz oder in der Schuhgasse \n\n\nUnterkunft und Verpflegung\n\n\nDie Übernachtung im NDK ist kostenlos möglich (Ein- und Mehrbettzimmer). \n\n\nAlternativ empfehlen wir die Pension am Markt auf eigene Kosten zu buchen (EZ: 36 €\, DZ: 66 €). \n\n\nVerpflegung: \n\n\nMahlzeiten im NDK sind inklusive \n\n\nDas Mittagessen in Leipzig ist selbst zu zahlen \n\n\nFinanzielle Unterstützung\nWir können Reisekosten nach individueller Rücksprache erstatten. Melde dich dafür bitte bei Lena Senoner unter: lena@obermayer.us \n\n\n\n\n\n Zur Anmeldung \n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag/Gespräch: Wir vergessen nicht! Der Mord an Patrick Thürmer | Chemnitz
DESCRIPTION:Vortrag (ca. 70 Minuten) zum Mord an Patrick Thürmer mit Jan Sobe und anschließendem Zeitzeugengespräch\n \nAm 02. Oktober 1999 wird der erst 17-jährige Patrick Thürmer ermordet. Er befindet sich auf dem Heimweg von einem Punk-Konzert\, das im sächsischen Hohenstein-Ernstthal stattgefunden hat\, als ihn drei Neonazis überfallen und brutal zusammenschlagen. \nNur wenige Stunden später erliegt er seinen zahlreichen Verletzungen im Krankenhaus. Patrick ist einer von mindestens zehn Punks\, die seit 1990 in Deutschland von Neonazis ermordet worden sind\, weil sie nicht in deren ausgrenzend-diskriminierendes Weltbild gepasst haben. \nDer Vortrag gibt einen Überblick über diese Mordfälle\, speziell den Tathergang des Mordes an Patrick Thürmer. Wir besprechen die damit verbundenen Konsequenzen\, also wie antifaschistische Strukturen\, die Polizei und die Öffentlichkeit mit eben jener Tat umgegangen sind. Anhand des Gedenkens an Patrick Thürmer werden verschiedene Möglichkeiten eines würdevollen Erinnerns an die Opfer rechter Gewalt vorgestellt. \nIm Anschluss findet ein Gespräch mit zwei Zeitzeugen statt\, die an diesem Abend ebenfalls das Konzert besuchten und Patrick persönlich kannten. \nModeration und Vortrag: Jan Sobe Lehrer und politischer Aktivist \nZeitzeugen: Die Zeitzeugen möchten namentlich nicht genannt werden. Beide sind in der Punkszene noch immer aktiv (Mitglieder in Punkbands) \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Eintritt frei. \nAnmelden\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWann\nDo.\, 02. Oktober\n18:30 – 20:45 Uhr \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Annmeldung
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SUMMARY:Erstmals in Deutschland: Würdige Beisetzung von Roma-Opfern aus wissenschaftlicher Sammlung der Universität Leipzig
DESCRIPTION:Gedenkfeier auf dem Leipziger Südfriedhof mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik\, Wissenschaft und Zivilgesellschaft \nAm Mittwoch\, den 1. Oktober 2025\, findet auf dem Leipziger Südfriedhof eine in Deutschland einzigartige Gedenk- und Beisetzungsfeier statt. Um 11:00 Uhr werden in der großen Kapelle die sterblichen Überreste von drei Roma-Männern\, die über viele Jahrzehnte hinweg in den wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Leipzig aufbewahrt und für rassistische Forschung missbraucht wurden\, endlich würdevoll bestattet. \nDiese Beisetzung ist die erste ihrer Art in Deutschland. Sie steht für einen wichtigen Schritt in der Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Praktiken in der Wissenschaft – und für die Anerkennung des Unrechts\, das Roma und Sinti über Jahrhunderte erfahren haben. \n\n„Mit dieser Gedenksetzung geben wir den Verstorbenen ihre Würde zurück. Es ist unsere Verantwortung\, die Geschichte sichtbar zu machen und den Opfern endlich einen Namen\, einen Ort und ein würdiges Andenken zu geben“\, erklärt Gjulner Sejdi\, Vorsitzender des Romano Sumnal e.V. – Roma und Sinti in Sachsen. \n\nUnter den Gästen werden Romani Rose\, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma\, sowie Michael Brand\, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Sinti und Roma\, erwartet. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Universität Leipzig\, der Stadt Leipzig sowie der rumänischen Botschaft nehmen an der Feier teil. \nMusikalisch wird die Gedenkfeier von Rodin Moldovan (Violoncello) begleitet. Das eigens für diesen Anlass komponierte Werk „Shunen“ („Hört zu“) stammt von Adrian Gaspar\, einem rumänischen Rom und international renommierten Komponisten. Es erinnert an das Leid und die Geschichte der Roma in Europa und steht zugleich für Würde und Hoffnung. \nDer Gedenkstein wurde vom Leipziger Künstler und Communitymitglied Thomas Bittner entworfen. \nCrowdfunding-Aktion für den Gedenkstein\nZur Finanzierung des neuen Gedenksteins ruft Romano Sumnal e.V. zur Unterstützung der Crowdfunding-Kampagne auf: www.leipziger-crowd.de/RomaLeipzigMit den Spenden soll ein dauerhafter Ort der Erinnerung und Mahnung geschaffen werden. \nVeranstaltung:Mittwoch\, 1. Oktober 2025\, 11:00 UhrGroße Kapelle\, Südfriedhof Leipzig \nVeranstalter:Romano Sumnal e.V. – Roma und Sinti in Sachsenin Kooperation mit der Universität Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsreise zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* in Tschechien während des Nationalsozialismus | Tschechien
DESCRIPTION:Das Konzentrationslager Lety bei Písek\, das Zwangsarbeiterlager Hodonín u Kunštátu und das Museum für Roma-Kultur in Brno (Brünn) \n\nVerfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus\, Nachkriegskämpfe und Erinnerungskultur(en) der Gegenwart \nDie Reise beginnt am Sonntag\, den 1. September früh in Dresden. Zuerst fahren wir zur neu entstandenen Gedenkstätte in Lety bei Pisek. Der Ort wurde bekannt\, weil auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eine Schweinemastanstalt in Betrieb war. Der Kampf um das Gelände und die Nutzung für das Erinnern an die Verbrechen an den Roma* und Sinti* ist Teil von Kämpfen in Europa. Dort am Schauplatz der Verbrechen bekommen wir eine Führung und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte. Das Lager Lety steht symbolisch für die Vernichtung der tschechischen Roma*-Bevölkerung: Nur etwa ein Zehntel der Vorkriegsbevölkerung überlebte den Holocaust. \nDer Abend widmet sich den gesellschaftlichen Kämpfen um die Gedenkstätte und das Gedenken an den Holocaust an den Roma* und Sinti* in Tschechien. Wir zeigen den Film JOŽKA und besprechen mit dem porträtierten Jozef Jožka Miker von Konexe seine Aktivitäten im Kampf um die Gedenkstätte in Lety und was Selfempowerment mit den Kämpfen um das Erinnern zu tun hat. \nAm Montag\, den 29. September findet ein Spaziergang und Gespräch zu Spuren des Erinnerns an den Porajmos* in Mirovice auf dem Pfarrfriedhof statt. Der Friedhof ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Lety u Písku verbunden\, das während des Zweiten Weltkriegs als sogenanntes „Z***lager“ für Roma* und Sinti* diente. Zwischen 1942 und 1943 starben dort mindestens 326 Menschen\, die meisten davon Kinder. Anschließend diskutieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Erinnerns am konkreten Ort. \nAm Nachmittag erreichen wir die Gedenkstätte Hodonín u Kunštátu\, sie erinnert an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* während des Nationalsozialismus im sogenannten „Z***lager Hodonín“. Das Lager bestand von 1942 bis 1943 und war eines von zwei zentralen Orten (neben Lety u Písku)\, an denen Roma* und Sinti* aus Böhmen und Mähren interniert und später in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. \nDann geht es nach Brno\, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Hier lebt eine bedeutende Roma*-Community. Brno ist ein wichtiges kulturelles Zentrum für die Roma* in der Region. Dort treffen wir auf Eva Zdařilová\, sie ist Wissenschaftlerin\, Übersetzerin und Journalistin. Sie stellt uns ihre Interviews mit Roma*-Überlebenden vor. Die Interviews mündeten in eine Studie zu den Entschädigungserfahrungen der Roma* in der Tschechischen Republik im Rahmen des Auszahlungsprogramms der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (evz) und ihrer tschechischen Partnerorganisationen. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin der Zeitschrift für Romani Studies „Romano džaniben“. Außerdem hat sie den Roman der Überlebenden von Lety\, Philomena Franz\, „Zwischen Liebe und Hass“ ins Tschechische übersetzt. \nEine Stadtführung und eine Führung durch das Roma-Museum machen wir am Dienstag\, den 30. September. Die Geschichte des Museums der Roma*-Kultur reicht ins Jahr 1991 zurück\, als es auf Initiative von Roma*-Intellektuellen als nichtstaatliche gemeinnützige Organisation gegründet wurde. Im europäischen Kontext gesehen handelt es sich um eine einzigartige Einrichtung\, die die Kultur der Roma* und Sinti* dokumentiert. Die Sammlung des Museums umfasst ca. 25.000 Exponate. Ein Teil der originalen historischen Objekte wird in einer Dauerausstellung mit dem Titel „Die Geschichte der Roma (Příběh Romů) / Le Romengero drom“ präsentiert. Im Anschluss folgt ein Fachgespräch zur Erinnerung an den Porajmos in Tschechien und das Entstehen der tschechischen Erinnerungskultur. \nAm Mittwoch\, den 1. Oktober treffen wir Gwendolyn Albert. Sie ist Menschenrechtsaktivistin\, Forscherin und Übersetzerin. Ihr Fokus liegt auf rassistischer Gewalt gegenüber Roma*. Sie beschäftigt sich mit Segregation im Bildungswesen und ist Unterstützerin von Roma*\, die Opfer von Zwangssterilisierung wurden. Sie ist eine Verbündete vieler Roma-Aktivist*innen und schreibt für romea.cz. Sie erzählt von den Kämpfen um Entschädigung im Rahmen der Zwangssterilisationen nach der Verfolgung im Nationalsozialismus. Zwischen 1966 und 2012 wurden in Tschechien zahlreiche Frauen unter den Roma* zwangssterilisiert. Die Zwangssterilisationen stellen ein schwerwiegendes Menschenrechtsverbrechen dar\, das über Jahrzehnte hinweg systematisch und mit staatlicher Billigung durchgeführt wurde. Erst in den letzten Jahren wurden Entschädigungsmaßnahmen und eine gesellschaftliche Aufarbeitung eingeleitet. Die Praxis war von eugenischen\, rassistischen und sozialpolitischen Motiven geprägt und steht in Tradition der Verfolgung während des Nationalsozialismus. 2021 beschloss das tschechische Parlament ein Gesetz zur Entschädigung der Opfer. Im Anschluss reisen wir zurück nach Dresden. \nWir freuen uns auf eine gemeinsame Reise. \nKonzeption: Renata Horvathova\, Kathrin Krahl\, Tobias Kley. Eine Kooperation zwischen dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus und der Brücke/Most-Stiftung. \n* Das Romanes-Wort Porajmos („das Verschlingen“) bezeichnet den Völkermord an den europäischen Sinti* und Roma*. \n  \nPreis und Organisatorisches: \nDie Reise kostet 190€. Im Preis sind enthalten alle Fahrten\, Unterkünfte (DZ)\, Eintritte\, Vorträge\, Führungen\, Übersetzungen und Halbpension (Frühstück und mind. eine warme Speise am Tag). Die Bildungsreise machen wir mit dem Zug und einem Reisebus für die abseitigen Strecken. \nVorab gibt es ein digitales Gespräch zum Kennenlernen und einem Input zur Geschichte Tschechien. \nDas detaillierte Programm gibt es bei Interesse\, bitte Interesse bekunden bei: anmeldung@bmst.eu \nUnterstützt durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Film & Gespräch: "Unvergessen" – Ein bewegendes Zeitdokument kehr zurück | Aue-Bad Schlema
DESCRIPTION:1975 produzierte das Amateurfilmteam der Wismut Schlema den Dokumentarfilm „Unvergessen“ über die Massenerschießung von 83 Häftlingen in Niederschlema im Zuge des Todesmarschs\, der damals an Schulen der Region gezeigt wurde. Der 15-minütige Film ist ein eindrucksvolles Zeitdokument – und zugleich ein Beispiel für die DDR-Erinnerungskultur an die NS-Zeit. \nWir zeigen die digitalisierte Fassung und sprechen im Anschluss auf dem Podium über historische Hintergründe\, filmische Mittel und erinnerungspolitische Aussagen: \n\nWie erinnerte die DDR an die Opfer des Nationalsozialismus?\nWelche Narrative prägten den Dokumentarfilm?\nWelche Rolle spielte der Amateurfilm im staatlich gelenkten Gedenken?\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nAusstellung „Sonnensucher“ (Historische Baumwollspinnerei 1896\, metaWerk AG)\nPölbitzer Str. 9\, 08058 Zwickau \nMit: Dr. Ralf Forster (Filmmuseum Potsdam) & Dr. Oliver Titzmann (Ortschronist Schlema) \n\n\n\nFür den Zutritt zur Veranstaltung ein Ticket zur Ausstellung erforderlich\, dafür stehen vergünstigte Eintrittskarten zur Verfügung: 5 € (Vollzahler) | 3 € (ermäßigt). Das Ticket berechtigt dazu\, bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn die Ausstellung zu besuchen und anschließend an der Veranstaltung teilzunehmen. \n\n\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/film-gespraech-unvergessen-ein-bewegendes-zeitdokument-kehr-zurueck-aue-bad-schlema/
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SUMMARY:Podiumsdiskussion „Erinnern gestalten – Demokratie stärken. Sachsen braucht ein erinnerungspolitisches Gesamtkonzept“ | Dresden
DESCRIPTION:Wir schlagen die Verabschiedung eines erinnerungspolitischen Gesamtkonzepts für Sachsen vor.  \nDie Idee beruht im Wesentlichen auf zwei Befunden: Zum einen birgt die angespannte Haushaltslage des Freistaats die Gefahr\, dass lang gewachsene Strukturen der politisch-historischen Bildung erodieren und relevante Themen aus dem Fokus geraten oder zur Debatte stehen. Zum anderen ist die Erinnerungskultur mit ihrem Wirken gemäß einer gelebten Demokratie mehr denn je ein umkämpftes\, vom Geschichtsrevisionismus bedrohtes Feld. \nWir diskutieren den Vorschlag und mögliche Schritte zu seiner Verwirklichung mit den Landtagsabgeordneten Claudia Maicher (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)\, Luise Neuhaus-Wartenberg (DIE LINKE)\, Martin Dulig (SPD)\, Sandra Gockel (CDU) und Lutz Richter (BSW). \nModeration: Bastian Wierzioch \nEine Veranstaltung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung/Landesbüro Sachsen. \nOrt: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden\, Bautzner Str. 112 A\, Saal 2.102 (1. OG) \nEinritt frei\nEine Anmeldung ist per E-Mail an info@slag-aus-ns.de möglich und online bei der Friedrich-Ebert-Stiftung oder via QRC: \n \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-erinnern-gestalten-demokratie-staerken-sachsen-braucht-ein-erinnerungspolitisches-gesamtkonzept-dresden/
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SUMMARY:So war das nicht. Über das Wesen des Geschichtsrevisionismus – und Möglichkeiten in der Arbeit mit jungen Menschen | digital
DESCRIPTION:Wer das Narrativ bestimmt\, bestimmt vieles. Und so ist es nicht verwunderlich\, dass Geschichtsverfälschungen und Falschbehauptungen Alltag im Sprachgebrauch der Neuen Rechten sind. Gezielt werden auch junge Menschen wirkungsvoll adressiert. In der Bildungsarbeit mit ihnen entstehen in der Folge konkrete Herausforderungen\, um dem Geschichtsrevisionismus entgegen zu wirken. Dabei handelt es keinesfalls um ein neues oder randständiges Phänomen. Geschichte wurde schon immer umgedeutet – mit dem Zweck der Erlangung einer Meinungsdominanz oder eines Machterhalts. Auch die jüngere Geschichte ist gekennzeichnet von Beispielen rund um die Darstellung der Ursachsen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine oder den Ausbau der Macht in den U.S.A. Orte der Geschichte spielen dabei eine besondere Rolle\, davon wird Prof. Dr. Jens-Christian Wagner\, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora eindrücklich berichten können. Jan Schergaut vom Thüringer Netzwerk „Geschichte statt Mythen“ befasst sich mit der Dokumentation\, Analyse und Einordnung von Geschichtsrevisionismus\, durch den auch junge Menschen adressiert sind. \nDie Veranstaltung ermöglicht es Ihnen\, fachlichen Alltag mit politischer und gesellschaftlicher Realität abzugleichen\, aber auch die Chance eigene Überlegungen und Fragestellungen einzubringen oder Handlungsanregungen miteinander auszutauschen. \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer weiter unten. \nLeitung und Moderation:\nChristian Kurzke | Studienleiter Evangelische Akademie Sachsen\n\n\n\nFlyer o. Broschüre zum Herunterladen\nhttps://ea-sachsen.de/wp-content/uploads/2025/07/Flyer_25_126_SoWarDasNicht_Web.pdf\n\n\n\n\nReferent/-innen\n• Prof. Dr. Jens-Christian Wagner | Stiftungsdirektor | Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora\n• Jakob Schergaut | „Geschichte statt Mythen | Historisches Institut | Friedrich-Schiller-Universität Jena\n\n\n\n\nVeranstalter\nEvangelische Akademie Sachsen\nHauptstraße 23\n01097 Dresden\nakademie@evlks.de\nhttp://www.ea-sachsen.de\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Fachtag „Nicht mit uns! Wirksam gegen menschenfeindliche Tendenzen an Schule“ | Stollberg
DESCRIPTION:Anmeldeschluss: 24. August 2025 | \nFür pädagogische Fachkräfte im Raum Schule – am Mittwoch\, 24. September 2025 8:30-15:45 Uhr in Stollberg (Erzgebirge). \n\nIn vielen Schulen stellen sich Lehrkräfte und pädagogisches Personal ähnliche Fragen: Wie kann ich damit umgehen\, wenn sich Kinder und Jugendliche immer weiter antidemokratischen Erzählungen\, Aktionen oder Gruppierungen hinwenden? Wie bemerke ich\, dass sie gehäuft\, klarer und systematisch menschenverachtende Äußerungen tätigen oder Argumentationsmuster nutzen? Was kann ich dann tun? Und wie kann das System Schule gut reagieren? \nUnser diesjähriger Fachtag wird sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Dabei soll es in der Keynote um Wissensvermittlung gehen: Wie und warum verbreiten sich menschenfeindliche und extrem rechte Haltungen unter Jugendlichen? Was macht sie attraktiv? Und welche Ableitungen können für die pädagogische Praxis getroffen werden? \nDie anschließende Workshop-Phase wird dann die Handlungsoptionen von Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften im Umgang mit den verschiedenen Akteur_innen im System Schule in den Mittelpunkt rücken. \n\n\nProgramm\n\n\n\n\n08:30 Uhr\nAnkommen und Anmeldung\n\n\n09:00 Uhr\nBegrüßung und Kennenlernen\n\n\n09:30 Uhr\nKeynote\n\n\n10:15 Uhr\nReflexion und Kaffee\n\n\n10:45 Uhr\nWorkshop-Phase (inkl. flexibler Mittagpause)\n\n\n14:50 Uhr\nFachaustausch zu Handlungsoptionen\n\n\n15:30 Uhr\nGemeinsamer Abschluss\n\n\n\n\n\n\nKeynote – Was steckt dahinter?\nRechtsextremismus bei Schüler_innen – Verbreitung\, Motive und mögliche Umgangsstrategien\nReferent_in: Dr. Frank Greuel\, Fachgruppenleitung „Politische Sozialisation und Demokratieförderung“ (DJI) \nAusgehend von Prozessen politischer Sozialisation werden im Vortrag Erkenntnisse zur Verbreitung rassistischer und rechtsextremer Haltungen unter Jugendlichen präsentiert. Eingegangen wird dabei insbesondere auf die Frage\, welche Ursachen hierfür verantwortlich sind und warum sie für Jugendliche attraktiv sind. Auf dieser Grundlage werden abschließend mögliche pädagogische Umgangsstrategien diskutiert. \n\n\nWorkshops – Und was tun?\nWorkshop 1: „Ohne Rechtsruck wär’n wir gar nicht hier!“  – über den Umgang mit neonazistischer Radikalisierung junger Menschen\nReferent_in: Antje Sommer\, Aussteigerprogramm Sachsen \nDie Jugend ist eine sensible Phase\, in der junge Menschen Orientierung suchen und sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Aktuell wachsen sie in eine von Krisen\, Veränderungen und gesellschaftlicher Spaltung geprägte Welt hinein\, was sie besonders empfänglich für politische Einflussnahmen macht. Neonazistische Gruppen nutzen diese Situation gezielt\, um Jugendliche anzusprechen und für ihre Ideologien zu gewinnen – oft mit hoher Wirksamkeit. Dies stellt pädagogische Fachkräfte vor große Herausforderungen im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen und Symboliken. Der Workshop gibt einen Überblick über rechte Szenen und beleuchtet\, welche Funktionen diese für Jugendliche erfüllen und wie pädagogische Interventionen wirksam gestaltet werden können. \nWorkshop 2: Trotz allem noch da – engagierte Schüler_innen stärken\nReferent_innen: Susann Peschel und Theresa Kühn\, Fachreferent_innen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Sachsen (NDC Sachsen) \nMenschenverachtende Einstellungen und Demokratiefeindlichkeit sind oft laut und fordern Aufmerksamkeit. Daneben verlieren wir die demokratischen\, engagierten und manchmal leisen Schüler_innen leicht aus dem Blick. Im Workshop beschäftigen wir uns deswegen mit der Stärkung der engagierten und dem Schutz der von Diskriminierung und rechter Gewalt betroffenen Schüler_innen. Wir stellen hierzu Ansätze und Konzepte vor\, und entwickeln gemeinsam Ideen zur Umsetzung in der eigenen Schule. \nWorkshop 3: Von engagiert bis ideologisiert – Arbeit mit Erziehungsberechtigten\nReferent_innen: Noah Buhmann und Katharina Kist\, Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus KER (Miteinander e.V. ) \nEin wichtiger Akteur im System Schule sind die Erziehungsberechtigten. Gerade bei menschenverachtenden Aussagen oder diskriminierenden Vorfällen unter Schüler_innen ist die Arbeit mit Ihnen wichtig. In diesem Workshop wird die Arbeit mit Erziehungsberechtigten in solchen Fällen besprochen. Wie können engagierte Eltern sensibilisiert und einbezogen werden? Was kann aber auch bei einem antidemokratisch eingestellten Elternhaus meine Rolle sein? Was sind Gelingensbedingungen für schwierige Elterngespräche? \nWorkshop 4: Was tun bei rechter Hegemonie in meiner Klasse?\nReferent_in: N.N.\, Fachstelle Rechtsextremismusprävention fa:rp (cultures interactive e.V.) \nNazi-Bildchen im Klassenchat\, Hitler-Gruß auf dem Flur\, rassistische Aussagen im Unterricht sind oftmals keine Einzelfälle mehr\, sondern bilden das Klassenklima ab. Wenn Schüler*innen für eine humanistische Argumentation nicht mehr erreichbar sind\, fühlen Pädagog_innen sich oft hilflos in ihren Umgangsstrategien. Biografisches Erzählen kann eine Möglichkeit sein\, um mit den Jugendlichen im positiven Kontakt zu bleiben und einen demokratischen Grundkonsens zu finden. Anhand von Praxisfällen beleuchten wir im Workshop dieses Konzept und weitere Reaktionsmöglichkeiten\, um Ihre Handlungssicherheit zu stärken. \nWorkshop 5: Exkursion in die Gedenkstätte Hoheneck\nReferent_innen: N.N.\, Bildungs- und Zeitzeugenarbeit der Gedenkstätte \nDie ehemalige Strafvollzugsanstalt wurde im vergangenen Jahr als Ort des Erinnerns und des Lernens eröffnet. Sie macht die Geschichte der politischen Repression in der DDR greifbar und gibt den Betroffenen eine Stimme. Die Bedeutung von Freiheit\, Demokratie und Menschenrechten stehen im Mittelpunkt. Wir möchten den Fachtag nutzen\, euch diesen Ort bekannt zu machen. \n\n\nKosten\nDie Teilnahme ist kostenfrei. \n\n\n\n\n\nAnmeldung: https://eveeno.com/fachtagndc2025\nAnmeldeschluss: 24. August 2025 \nEine Voranmeldung ist bis zum 24. August 2025 möglich. Eine definitive Zu- oder Absage erhalten Sie am 26. August 2025. Wir bemühen uns\, allen Interessierten eine Teilnahme ermöglichen zu können. \n\n\n\nAntidiskriminierungsklausel\nDie Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \n\n\nDownload\n\nFlyer Fachtag am 24.09.2025\n\n\n\nKontakt\nNDC Sachsen\nLandeskoordination Schulberatung\n\n\n\n\nElisabeth Adler\, Matthias Brauneis\nzur Zeit vertreten durch: Alex Schuster \n\n\n\n\nschulberatung-sachsen@netzwerk-courage.de \n\n\n\n\n+49 351 4810071\n+49 173 2603212 \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/fachtag-nicht-mit-uns-wirksam-gegen-menschenfeindliche-tendenzen-an-schule-stollberg/
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SUMMARY:Ausflug ins Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Wir laden euch herzlich zu einem gemeinsamen Ausflug in das Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden ein. Im Rahmen einer Führung erhaltet ihr spannende Einblicke in die Arbeitsweise des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und die heutige Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Dabei könnt ihr alle Fragen zum Thema stellen und erfahrt viele spannende Fakten. Oder wusstest ihr schon\, dass alle Regal-Meter mit Stasi-Akten zusammengenommen eine Wanderung von 8\,2 Kilometer ergeben würden? Wie viele Briefe von den Stasi-Mitarbeiter:innen\, die verdeckt bei der Post arbeiteten\, geöffnet und gelesen wurden? Und welche Inhalte besonders gern aus den Westpaketen entnommen wurden?\n\nWir treffen uns 15.00 Uhr vor dem Eingang der Behörde.  \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\nEingang Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden\nRiesaer Str. 7 / Seiteneingang D\n01129 Dresden \nPreis\nKostenfrei \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wanderung: Erinnerungswege – auf den Spuren von WiderständlerInnen während der NS-Diktatur 1933/1945 in der Sächsischen Schweiz | Hohnstein
DESCRIPTION:Diese Wanderung im Polenztal\, in einer der schönsten Gegenden der Sächsischen Schweiz\, gibt Ihnen aufschlussreiche geschichtliche Einblicke über die Burg Hohnstein und die umliegende Gegend zur Zeit des Nationalfaschismus.\nEs geht es um sehr konkrete Erinnerungsarbeit in Bezug auf die Burg\, als eines der ersten Konzentrationslager Deutschlands 1933/34. Mit der vertieften biografischen Vorstellung von dort gefangen gehaltener Menschen ist es zudem ein besonderes Anliegen\, stellvertretend den zu dieser Zeit Verfolgten und im Widerstand Aktiven ein Gesicht zu geben. \nTreffpunkt: 10:00 am unteren Parkplatz Hocksteinschänke/Hohnstein\nDauer: ca. 7 Stunden\, ca. 6-8km mit Einkehrmöglichkeit\nWir bitten um Anmeldung unter heidlind.girschik@t-online.de oder unter 0173 / 65 18 363\nSpendenempfehlung: 10\,00€ und nach eigenem Ermessen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Film & Gespräch: "Unvergessen" – Ein bewegendes Zeitdokument kehr zurück | Aue-Bad Schlema
DESCRIPTION:1975 produzierte das Amateurfilmteam der Wismut Schlema den Dokumentarfilm „Unvergessen“ über die Massenerschießung von 83 Häftlingen in Niederschlema im Zuge des Todesmarschs\, der damals an Schulen der Region gezeigt wurde. Der 15-minütige Film ist ein eindrucksvolles Zeitdokument – und zugleich ein Beispiel für die DDR-Erinnerungskultur an die NS-Zeit. \nWir zeigen die digitalisierte Fassung und sprechen im Anschluss auf dem Podium über historische Hintergründe\, filmische Mittel und erinnerungspolitische Aussagen: \n\nWie erinnerte die DDR an die Opfer des Nationalsozialismus?\nWelche Narrative prägten den Dokumentarfilm?\nWelche Rolle spielte der Amateurfilm im staatlich gelenkten Gedenken?\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nKGE e.V.\nBahnhofstr. 13\, 08280 Aue-Bad Schlema \nMit: Dr. Martin Clemens Winter (Universität Leipzig) & Dr. Oliver Titzmann (Ortschronist Schlema) \nKostenfreier Eintritt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Rasseschande“ vor dem Dresdner Landgericht | Pirna
DESCRIPTION:Vor genau 90 Jahren erließ der Reichstag auf dem Nürnberger Parteitag der NSDAP das „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Nun waren Eheschließungen und außereheliche Beziehungen zwischen Menschen\, die als jüdisch definiert wurden\, und Staatsangehörigen „deutschen oder artverwandten Blutes“ verboten. Das Gesetz war eine entscheidende Wegmarke der NS-Rassenpolitik. Zeitgenössische Gesetzeskommentare und Urteile betonten seine Bedeutung als „Grundgesetz“ des Dritten Reichs. \nDer Vortrag konzentriert sich auf Gerichtsprozesse mit Angeschuldigten aus Sachsen\, die vor der für „Rassenschande“ zuständigen Strafkammer des Dresdner Landgerichts verhandelt wurden. Wie kam es zu den Verfahren? Wie war die Urteilspraxis? Wer stand vor Gericht und welche Folgen hatten die Verurteilungen für die Betroffenen? \nDiesen Fragen geht Dr. Birgit Sack\, Leiterin der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden / Stiftung Sächsische Gedenkstätten\, in ihrem Vortrag anhand ausgewählter Biografien nach. \nOrt\nK2 Kulturkiste Pirna \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/rasseschande-vor-dem-dresdner-landgericht-pirna/
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SUMMARY:Bildungsfahrt: ROSTOCK & GREIFSWALD Extremismus und Zivilgesellschaft | Rostock & Greifswald
DESCRIPTION:Mecklenburg-Vorpommern ist leider nicht nur Ostsee und Tourismus. Die rechtsextremen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992 haben tiefe Spuren hinterlassen. Da stellt sich mit Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen die Frage\, wie sich die Gesellschaft seitdem vor Ort verändert hat. In Greifswald lernen wir in der Redaktion des KATAPULT Magazins innovativen Journalismus kennen. In Rostock widmen wir uns aber auch der Verbindung von Sport und gesellschaftlichem Engagement: Der IFC Rostock e.V. zeigt\, wie Fußball als Raum demokratischer Bildung funktionieren kann. Auf einem Stadtrundgang in Warnemünde thematisieren wir zudem die sozialen sowie ökologischen Auswirkungen des Kreuzfahrttourismus und sprechen über Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung. Also kommt gern an Bord! \nVorläufiges Programm \nTag 1: Zivilgesellschaft in Greifswald \n\n6:15 Uhr Start im Herbert-Wehner-Haus\n6:45 Uhr Zustieg in Radeburg auf dem Parkplatz am Busbahnhof möglich (nach Absprache)\nAnreise\nBesuch und Gespräch in der Redaktion des KATAPULTMagazins\nTransfer nach Rostock zur Unterkunft\n\nTag 2: Rostock-Lichtenhagen \n\nWorkshop: Lichtenhagen im Gedächtnis\nHistorisch-politische Führung in Rostock-Lichtenhagen\n\nTag 3: Rostock und der Fußball \n\nVereinsleben und Wehrhafte Demokratie – Vorstellung des IFC’s Rostock e.V.\nStadtrundgang in Warnemünde zum Thema: „Nachhaltiger Tourismus mit Kreuzfahrtschiffen?“\nRückfahrt nach Dresden über Radeburg\n\n\nUnterkunft: Hotel Sportforum Kopernikusstraße 17 A\, 18057 Rostock \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \nPreis\n250\,- €\n225\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEZZ ca. 60\,- € \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/bildungsfahrt-rostock-greifswald-extremismus-und-zivilgesellschaft-rostock-greifswald/
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SUMMARY:Führung: KZ Außenlager Königstein zum Steinbruch Niedere Kirchleite | Königstein
DESCRIPTION:Tag des offenen Denkmals: Führung vom KZ Außenlager Königstein zum Steinbruch Niedere Kirchleite \nAm Standort des heutigen Parkhauses in Königstein befand sich vom November 1944 an ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Im nahegelegenen Wald wurde bis März 1945 an einem noch größeren Lager gebaut. Die KZ-Häftlinge mussten\, gemeinsam mit einer unbekannten Anzahl von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter*innen\, im Steinbruch an der Niederen Kirchleite mehr als 20 Stollen in den Sandstein hauen. In dieser Stollenanlage sollte eine Dehydrieranlage zur Herstellung von Flugzeugbenzin aufgebaut werden. \nWir begeben uns in einer Führung auf Spurensuche im nahegelegenen Wald und laufen gemeinsam zum Steinbruch an der Niederen Kirchleite. Die Route ist ungefähr 5\,5 km lang\, es geht 50 hm hoch und 180 hm runter. Die Dauer der Führung ist ungefähr 3 Stunden. \nWir empfehlen festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung. Bitte beachten: Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zählt seit Jahren als FSME-Risikogebiet. \nAus Versicherungsgründen bitten wir um vorige Anmeldung per Mail an kontakt@akubiz.de \nOrt\nKönigstein – Parkhaus Königstein am Malerweg \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/fuehrung-kz-aussenlager-koenigstein-zum-steinbruch-niedere-kirchleite-koenigstein/
LOCATION:Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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SUMMARY:Geführte Fahrradtour von Mülsen bis Eibenstock | Mülsen
DESCRIPTION:Im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“® am Sonntag\, den 14. September laden wir herzlich zu einer Führung durch das ehemalige KZ-Außenlager in der Textilfabrik in Mülsen St. Micheln sowie zu einer anschließenden geführten Fahrradtour von Mülsen bis Eibenstock ein. Gemeinsam wollen wir auf den Spuren des Todesmarsches von 1945 unterwegs sein\, an verschiedenen Stationen innehalten und erinnern. \nTreffpunkt: Textilfabrik Mülsen St. Micheln\, Otto Boessneck-Str. 1\, 08132 Mülsen um 9:00 Uhr \nMitzubringen sind:\n– eigenes verkehrstaugliches Fahrrad\n– Eigene Getränke und Verpflegung \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Podiumsdiskussion „10 Jahre Brandanschlag in Meißen – 10 Jahre Buntes Meißen“ | Meißen
DESCRIPTION:Es geschah vor zehn Jahren\, da brannte in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2015 das frischsanierte Haus in der Rauhentalstraße 14\, das als Unterkunft für Geflüchtete vorgesehen war.  Nachbarn waren auf kriminellem Wege in das Haus eingedrungen\, brachen eine Wohnung auf und legten Feuer. Sie nahmen billigend in Kauf\, dass im Nachbarhaus schlafende Menschen hätten sterben können. Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden\, dass das Feuer auf andere Gebäude übergriff. \nTage später suchten dieselben Täter\, das Haus unter Wasser zu setzen\, was ihnen Gott sei Dank nicht gelang.  Trotz aller Feindseligkeiten und Bedrohungen gab der Besitzer des Hauses nicht auf: Ingolf Brumm und sein Team von Brumm Bau bauten das Haus wieder auf. \nDort zogen später sowohl Geflüchtete als auch der im Frühjahr 2015 neu gegründete Verein Buntes Meißen – Bündnis Zivilcourage e.V. ein. Der fremdenfeindlichen Zerstörungswut und deren offensichtliche Akzeptanz durch viele Anwohner wollten wir mit einer großen Zahl motivierter Menschen etwas Besseres entgegensetzen: einen Ort des Engagements\, der Solidarität und der Hoffnung. Seit 2015 setzen wir uns nun für Demokratie\, Vielfalt\, Integration und ein respektvolles Miteinander ein. Doch die Taten und Bedrohungen von damals sind nicht Geschichte – sie sind bis heute spürbar. \n  \nWarum also ein Podium? \nWir wollen dem Erinnern Raum geben\, von der mutigen Haltung Ingolf Brumms bis hin zu dem solidarischen Aufbruch\, der in vielen Arbeitsformen zivilgesellschaftliche Integrationshilfe von Patenschaften\, dem Atelier Frauenvielfalt\, dem Internationalem Garten und dem Sprachencafé hervorgebracht hat. Wir suchen die gegenwärtige Situation einzuordnen: Was hat sich verändert? Wie hat sich unsere Stadt entwickelt? Wie gehen wir heute mit der gesellschaftlichen Spaltung und einer zunehmenden Bedrohung von rechts um? Wir können wir heute Zivilcourage zielführend einbringen und fördern? \nUnsere Gäste: \nBernd Oehler – Vorsitzender von Buntes Meißen e.V. \nSusann Rüthrich – ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und Gründungsmitglied der Initiative Buntes Meißen \nDr. Walter Hannot – enger Wegbegleiter von Ingolf Brumm\, dem Eigentümer des damals angegriffenen Hauses \nMaria Fagerlund – Programmdirektorin Literaturfest Meißen\, Vorstandsmitglied Buntes Meißen e.V. \nOlaf Sundermeyer – Journalist und Autor\, der 2015 für die ARD-Dokumentation „Dunkeldeutschland“ in Meißen recherchierte \nModeration – Stephan Bickhardt\, Leiter der Evangelischen Akademie Sachsen \nDie Podiumsdiskussion findet im Rahmen des von uns durchgeführten Intercultural Festivals im Internationalen Garten Meißen statt. Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist kostenlos. \nWeitere Informationen zum Festival: www.intercultural-festival.de \nOrt\nInternationaler Garten\, Großenhainer Str. 161\, Meißen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zeichen setzen: Eine szenische Lesung zu Mascha Kaléko | Zeitz
DESCRIPTION:In einer gotischen Kirchenruine\, die allmählich wieder zu glänzen beginnt\, erinnert die Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa e.V. mit Text und Musik an die Lyrikerin Mascha Kaléko. Ihre Texte\, geprägt von Witz\, politischer Schärfe und Melancholie nehmen die Zuschauer*innen mir in die 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts und führen sie mit verblüffender Aktualität zurück in die Gegenwart. Der Abend setzte ein Zeichen gegen Antisemitismus und für die Schönheit von Worten. \nDatum: 12. September 2025\, Einlass 19:00 Uhr\, Start 20:00 Uhr \nOrt: Kirchenruine/Nikolaikirche Zeitz\, Geschwister-Scholl-Straße 3\, 06712 Zeitz \nWeitere Informationen finden Sie hier. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung „Wir konnten es nicht anders“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Buchvorstellung von und mit Jacob „Schrammel“ Geisler\n„Wir konnten es nicht anders!“ enthält 30 biografische Texte von Menschen aus der linksalternativen Subkultur Ostdeutschlands\, die von ihren Gewalterfahrungen aus über 40 Jahren erzählen. Im Zentrum stehen dabei nicht die Ereignisse selbst\, sondern der persönliche Umgang damit: wie das Erlebte verarbeitet wurde\, welche Spuren es hinterließ und wie die Sicht darauf sich im Laufe der Zeit verändert hat. \nDas Buch gewährt einen seltenen Einblick in eine oft verschlossene Szene\, die sich immer wieder neu positioniert\, ohne ihre Haltung aufzugeben. Es erzählt von einer Gemeinschaft\, die sich dem Leben mit all seinen Widersprüchen stellt – auf der Suche nach Freiheit\, Selbstbestimmung und einem Platz jenseits gesellschaftlicher Normen. \nIm Rahmen der Veranstaltung findet eine Lesung ausgewählter Texte sowie ein Gespräch mit dem Autor statt. \nGäste: Jakob Geisler Autor\, Publizist und Vorstand bei HeldenstadtAnders e.V.\, u.a. \nModeration: Jan Sobe Lehrer und politischer Aktivist \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen. Eintritt frei. \nWo \nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Fahrradtour: Orte der NS-Zwangsarbeit in Böhlen | Böhlen
DESCRIPTION:mit Martin Baumert und Martin Haufe \nDie Kleinstadt Böhlen im Süden von Leipzig hat bis zur heutigen Zeit eine große Bedeutung für die Braunkohlenindustrie. So auch in der Zeit des „Dritten Reichs“ zwischen 1933 und 1945\, als hier zur Vorbereitung und Durchführung der deutschen Angriffskriege Benzin und andere Produkte für die Kriegs- und Rüstungsindustrie gewonnen wurden. Diese Anlagen wurden von der Braunkohlen­-Benzin AG (BRABAG) und der Aktiengesellschaft Sächsische Werke (ASW) betrieben. Dabei kamen auch bis zu 8.000 Kriegsgefangene\, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge aus allen Teilen Europas zum Einsatz. Mehrere Hundert von ihnen überlebten die schwere und gefährliche Arbeit und die menschenunwürdigen Lebensbedingungen nicht. Viele fielen NS-Verbrechen zum Opfer. \nDie Fahrradtour erinnert an die Zwangsarbeit in der Braunkohleindustrie Böhlens. Dazu erfolgt eine Führung zu Arbeitsstätten\, ehemaligen Lagern sowie zu heutigen Gedenk- und Erinnerungsorten. Einführend wird zuerst die Bedeutung des Rüstungsstandortes Böhlen und der Braunkohlenförde­rung erläutert. Danach werden die Lebensumstände der Zwangsarbeiter beleuchtet. In einer weiteren Station wird das differenzierte Lagersystem aus Kriegsgefangenen-\, Zwangsarbeits-\, Arbeitser­ziehungs- und KZ-Außenlagern erläutert. Abschließend erfolgt ein Besuch des Ehrenhains am Kraft­werk Lippendorf\, der letzten Ruhestätte für die Opfer der Zwangsarbeit in Böhlen. \nDie Radtour endet nach ungefähr zwei Stunden und knapp 15 Kilometern am Bahnhof in Böhlen.\nAchtung: Die Tour führt teilweise über unbefestigte Wege und steile Anstiege. Bei schlechtem Wet­ter fällt die Fahrradtour aus. \nTreffpunkt: 14:00 Uhr am Bahnhof Böhlen (Bahnhofsvorplatz) \nAnbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:\naus Borna: S4 Richtung Leipzig\naus Neukieritzsch: S4 und S5 Richtung Leipzig / Halle\naus Leipzig / Markkleeberg: S4 und S5 Richtung Borna / Altenburg \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsfahrt: CHEMNITZ DDR-Geschichte: Frauengefängnis Hoheneck & Innovation Kulturhauptstadt 2025 | Chemnitz
DESCRIPTION:35 Jahre nach dem Fall der Mauer nähern wir uns einem dunklen Kapitel der DDR-Geschichte. Wir besuchen die 2024 neu eröffnete Gedenkstätte Hoheneck. Hier waren Frauen u.a. auch als politische Gefangene inhaftiert. In Chemnitz erfahren wir\, wie wichtig auch heute noch die Aufarbeitung der Stasi-Akten ist. Dabei beleuchten wir\, welchen Stellenwert politische Teilhabe und Menschenrechte in Diktaturen hatten. Im großen Gegensatz dazu steht die politische Mitgestaltung und Demokratieförderung im Kulturhauptstadtjahr 2025\, die wir ebenfalls in den Blick nehmen. \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Überwachung & Verfolgung – Chemnitz & Hoheneck \n\n7:00 Uhr Start im Herbert-Wehner-Haus\, Dresden\nZustieg in Nossen\, Siebenlehn und Hainichen möglich\nAnreise\nBesuch Stasi-Unterlagen-Archiv Chemnitz\nBesuch und Führung durch die Gedenkstätte Frauengefängnis Hoheneck\nGespräch mit der Stadtverwaltung zur öffentlichen Außendarstellung der Gedenkstätte\n\nTag 2: Macher:innen der Kulturhauptstadt 2025 \n\nGespräch mit Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V.\nGespräch mit einer Chemnitzer Stadträtin zu Herausforderungen und Erfolgen\, die der Kulturhauptstadttitel mit sich bringt und zur Frage\, wie es danach für die Stadt weitergeht.\nRückfahrt nach Dresden über Nossen\, Siebenlehn und Hainichen\n\n\nUnterkunft: Congress Hotel\, Brückenstr. 19\, 09111 Chemnitz \n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \nPreis\n120\,- €\n95\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEZZ ca. 30\,- € \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Sommerlager goes Kulturhauptstadt 2025 | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 18.07.2025 | \nUnter diesem Motto laden wir euch herzlich zum Sommerlager des ASA-FF e.V. ein!\nVom 4. bis 7. September 2025 möchten wir gemeinsam einen selbstorganisierten Raum gestalten\, um zusammenzukommen\, uns auszutauschen\, voneinander zu lernen und neue Ideen zu entwickeln. \nWann?\nDonnerstag\, 4. 9. 2025 – Sonntag\, 7. 9. 2025 \nWo?\nBei Chemnitz auf dem Campingplatz Rabenstein und seinem See\, an der Schnittstelle von Zeltcamp\, gemeinsam Kochen und den Orten der Kulturhauptstadt Europas 2025. \nWas?\nSommerlager goes Kulturhauptstadt!\n– Gemeinsamer Besuch der Kulturhauptstadt und des ersten Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex & mehr\n– Workshops\, Gespräche und Erzählräume\n– Moderierte Austauschformate und gemeinsames Kochen\n– Zeit zum Erholen\, Vernetzen und Pläne schmieden \nWer? \nFor all old and new friends\, their kids\, lovers and besties!\nEhemalige ASA-t*innen\, aktive und ehemalige Engagierte des ASA-FF e.V.\, Freundinnen\, Partner*innen und Interessierte – und insbesondere Menschen\, die sich lieber gemeinsam in einer Gruppe die Kulturhauptstadt anschauen möchten. #togetherwearestronger \n Anmeldung (bis 18.7.) & mehr Infos gibt’s über den Link: https://forms.gle/iP5T8JqrZyXDLZF56 \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Michael Touma “Ein Vermächtnis aus Haifa” | Döbeln
DESCRIPTION:Der Nahe Osten ist viel mehr als Feindseligkeiten\, Hass und Krieg. Es geschehen zahllose Geschichten\, die den Weg zum Frieden\, respektvollem Miteinanderleben und zur Hoffnung vorleben.\nMichael Touma erzählt in seiner Lesung von so einer\, ganz persönlichen\, Geschichte – der Geschichte seiner Eltern. 1949\, ein Jahr nach Gründung des Staates Israel\, begegnen sich die junge Jüdin Haya und der palästinensische Intellektuelle Emile in Haifa. Zwischen beiden entflammt eine leidenschaftliche Liebe\, die in ihrem Umfeld auf Ablehnung und Widerstand stößt. \nIn der Lesung verbindet Michael Touma Fotos\, Videos\, eigene literarische Texte mit Auszügen elterlicher Briefe und Texte. Er zeigt eine Reise im Leben zweier Menschen\, die die Hürden der Wirklichkeit durch Liebe zu überwinden versuchten. Touma erzählt eine lokale und gleichzeitig universelle Geschichte\, die Fragen nach Identität\, Heimat\, Sinn des Leides und des Kampfes weckt. \nEmile starb 1985\, Haya 2009. Sie liegen nebeneinander auf dem christlichen Friedhof in Haifa. Und so symbolisch und trotz der geteilten Wirklichkeit des Landes sind sie auch nach dem Tod beieinander.\n„ … und die Erinnerung an ihre Liebe leuchtet wie ein Vermächtnis.“ (Touma\, Michael: „Heimat“) \nZum Autor:\nMichael Touma\, Jahrgang 1956\, wurde acht Jahre nach Gründung des Staates Israel zu einer jüdischen Mutter und palästinensischem Vater in der Hafenstadt Haifa geboren. Er betätigt sich im Bereich der Malerei\, der Medienkunst und der Literatur. \nEine Veranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung aus dem Programm “Kontrovers vor Ort”. \nWeitere Informationen
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