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SUMMARY:Bildungsreise: KRAKAU UND AUSCHWITZ – Der Mord an den europäischen Juden im besetzten Polen | Krakau & Auschwitz
DESCRIPTION:Mitte der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts lebten in Kraków (Krakau) 70.000 Menschen jüdischen Glaubens. Noch heute sind die Spuren des ehemals florierenden jüdischen Lebens in der Stadt nicht zu übersehen. Diese Bildungsfahrt rekonstruiert die Stationen der Vernichtung von der Heimstätte (Krakau) über die Besatzung durch NS-Deutschland und die damit einhergehende Deportation in das Ghetto in Podgòrze bis zum Vernichtungslager Auschwitz. \nZu Beginn der Fahrt steht die Auseinandersetzung mit dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Außerdem ist unter anderem der Besuch des jüdischen Zentrums und eine Stadtführung geplant. Auch der Frage\, wie die Stadt Oświeçim mit ihrem Erbe umgeht\, soll in Gesprächen auf den Grund gegangen werden. \nNach einem Quartierswechsel steht die jüdische Vergangenheit Krakaus sowie die Stadt zur Zeit der NS-Besatzung im Mittelpunkt. Neben einer Stadtführung in der Altstadt erfolgt ein kritischer Blick auf das ehemals jüdische Viertel Kazimierz\, welches erst in den letzten Jahren als Szene- und Tourismusviertel entdeckt wurde. Die verschiedenen Stationen der Vernichtung\, aber auch Stätten der Zivilcourage werden besucht. \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Auschwitz/Oświeçim \n\n6:30 Uhr Abfahrt in Breitenbrunn\n8:00 Uhr Zustieg am Herbert-Wehner-Haus in Dresden\nAnreise nach Oświęcim\nOświęcim/Auschwitz: Heute eine ganz normale Stadt? Besuch des Jüdischen Zentrums\nEinführungsvortrag „Auschwitz im Film“ durch Seminarleiter Hartmut Ziesing und Film „Schindlers Liste“\n\nTag 2: Auschwitz II \n\nTopografie der Gedenkstätte: Führung in Auschwitz II/ Birkenau: Begehung des Geländes und Gespräch\nBesuch der Kunstausstellung der Gedenkstätte\n\nTag 3: Auschwitz I \n\nBesuch des Stammlagers Auschwitz I – Rundgang und Gespräch\nTransfer nach Krakau\nGespräch: Wie umgehen mit Auschwitz?\nGespräch und Reflexion: „Das jüdische Viertel Kazimierz – Wiederentstehen jüdischen Lebens oder Touristenkitsch?“\n\nTag 4: Krakau \n\nFührung durch das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz und Gespräch\n„Beginn der Vernichtung und Stätten der Rettung“: historisch-politischer Rundgang durch das ehemalige jüdische Ghetto Podgorze\n\nTag 5: Krakau \n\nKrakau zur Zeit der deutschen Besatzung: politisch-historische Stadtführung\nSeminarauswertung\nRückfahrt nach Breitenbrunn über Dresden\nAnkunft in Breitenbrunn ca. 21:30 Uhr\n\n\nUnterkunft: Hotel Galicja ul. Gen. Dąbrowskiego 119\, 32-600 Oświęcim \n\nHinweise:\nDas Programm ist sehr laufintensiv. Bitte denken Sie außerdem an wetterfeste Kleidung.\nFür den Grenzübertritt ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mitzuführen. Die Währung vor Ort sind polnische Złoty. \nOrt/Treffpunkt \nBreitenbrunn\nDen genauen Veranstalstungsort\ngeben wir auf Anfrage bekannt.\nOrt/Treffpunkt \nZustieg am Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstr. 7\n01067 Dresden \nPreis \n295\,- €\n270\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEZZ ca. 110\,- € \nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen\n 
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/bildungsreise-krakau-und-auschwitz-der-mord-an-den-europaeischen-juden-im-besetzten-polen-krakau-auschwitz/
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SUMMARY:Baseballschlägerjahre in Chemnitz – Erzählcafé zu Rechter Gewalt in den 1990er Jahren | Chemnitz
DESCRIPTION:Die Veranstaltung widmet sich einem bisher wenig beachteten Kapitel der Chemnitzer Stadtgeschichte: den Erfahrungen von Betroffenen rechter Gewalt in den sogenannten Baseballschlägerjahren. Drei Zeitzeug:innen berichten von ihren Erlebnissen und teilen ihre Perspektiven auf die gesellschaftlichen Entwicklungen jener Zeit – und deren Nachwirkungen bis heute.  Ziel ist es\, diesen Geschichten einen Raum zu geben\, und lokale Betroffene in den Dialog einzubeziehen. Der Fokus liegt dabei auf Chemnitz selbst: Welche Spuren haben die damaligen Ereignisse hinterlassen? Welche Stimmen wurden bisher nicht gehört? Und wie können wir heute solidarisch handeln?  Podiumsgäste:\nMarco Leitzke Arzt und Zeitzeuge\, Enrico Glaser Autor und Zeitzeuge sowie Karina Falke Sozialpädagogin und Zeitzeugin  Moderation:\nAngela Klier Vorstandsvorsitzende des Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.  \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen. Eintritt frei. \n\n\n\nWann\n\n\nMi.\, 13. August\n18:30 – 20:30\n\n\nZu Google-Kalender hinzufügen\nZu iCalendar hinzufügen\nZu Outlook-Kalender hinzufügen\nWo\n\n\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmelden\n\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Creative Tools – Bücher selbst gestalten | Chemnitz
DESCRIPTION:Wir laden euch herzlich zum Workshop Creative Tools ein – ein kreativer Raum für Widerstand\, Erinnerung und Selbstausdruck mit Papier\, Faden\, Bilder und eigener Geschichte. \nDer Workshop richtet sich in erster Linie an Jugendliche und Menschen mit Migrationsgeschichte – unabhängig von Deutschkenntnissen oder Vorerfahrung.\nEingeladen sind auch alle\, die Diskriminierung erfahren (haben) – ob durch Rassismus\, Herkunft\, Gender\, Klassismus oder andere Formen von Ausgrenzung. \nGemeinsam gestalten wir persönliche Bücher:\nfür Gedanken\, Erinnerungen und Texte\,\nmit einfachen Mitteln und eigenen Händen\,\nals stille Form der Selbstermächtigung. \nKeine Vorkenntnisse notwendig – nur Lust auf gemeinsames Gestalten und Erinnern. \nWorkshopleitende : Adam Harfouch + Deyaa Nahar. \nSprachen: Deutsch / Arabisch / Englisch\nMax. 15 Plätze – Anmeldung erforderlich \nAnmeldung & Fragen: assembly@offener-prozess.de \nWir freuen uns auf dich – dein Buch\, deine Erinnerung\, deine Geschichte zählt. \n\n\n\nWann\n\n\nSa.\, 02. August\n12:00 – 17:00\n\n\nZu Google-Kalender hinzufügen\nZu iCalendar hinzufügen\nZu Outlook-Kalender hinzufügen\nWo\n\n\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmelden\n\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Internationaler Gedenktag an den Genozid an den Sinti und Roma in Europa | Leipzig
DESCRIPTION:Liebe Freundinnen und Freunde\,\nAmalen\, Phejalen\, Phralalen\,\nsehr geehrte Damen und Herren\,\n\nam 2. August 2025 begehen wir in Leipzig den Internationalen Gedenktag an den Genozid an den Sinti und Roma in Europa.\n\nWir möchten Sie und Euch herzlich einladen\, gemeinsam mit uns der über 500.000 Opfer zu gedenken\, die dem nationalsozialistischen Völkermord an Roma und Sinti zum Opfer fielen\, darunter auch tausende Menschen\, die im sogenannten „Z*lager“ Auschwitz-Birkenau ermordet wurden.\n\nGedenkveranstaltung in Leipzig\n2. August 2025\, 11:00–11:30 Uhr\nAm Denkmal „Der Geschlagene“\n(Schwanenteich\, hinter der Oper Leipzig)\n\nProgramm:\n– Begrüßung durch die Stadt Leipzig\n– Musikalische Beiträge\n– Rede von Historiker Daniel Weißbrodt\n– Rede von Robert Azirović (Vertreter der Community)\n– Blumenniederlegung\n\nDer 2. August steht weltweit als Symbol für das unermessliche Leid der Sinti und Roma. Noch immer ist dieses Kapitel der Geschichte wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert – umso wichtiger ist es\, dass wir gemeinsam erinnern und ein Zeichen setzen.\n\nWir freuen uns über Eure und Ihre Teilnahme sowie über die Weiterleitung dieser Einladung an Interessierte.\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Tour mit Rad und Bahn: Auf den Spuren des Todesmarschs Mülsen - Eibenstock - Litoměřice | Mülsen
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 01.07.2025 | \nAktuelles Jugendgeschichtsprojekt: Auf den Spuren des Todesmarschs Mülsen – Eibenstock – Litoměřice \n\n\n\n\n Im Rahmen unseres Jugendgeschichtsprojekts DenkMal! begeben wir uns diesen Sommer auf eine besondere Tour per Fahrrad und Bahn: Gemeinsam erkunden wir die Strecke des sogenannten Mülsener Todesmarschs\, der im April 1945 durch das Erzgebirge führte. Vor 80 Jahren wurden KZ-Häftlinge aus den umliegenden Außenlagern auf brutale Märsche Richtung Süden gezwungen – mitten durch Orte\, in denen wir heute leben. Unsere Etappen führen uns von Mülsen über Schneeberg\, weiter nach Muldenberg\, Schöneck\, Chomutov\, Žatec und Ustí nad Labem bis zur Gedenkstätte Terezín (Theresienstadt) und dem ehemaligen KZ-Außenlager Litoměřice. Unterwegs halten wir an ehemaligen Bahnstationen\, Gräbern und Gedenkorten. Wir halten inne\, dokumentieren Spuren und lernen Geschichten kennen\, die oft vergessen sind – und halten unsere Eindrücke in Bildern\, Texten oder Audio fest. Nach der Reise treffen wir uns erneut zur Nachbereitung und Finalisierung der Projektergebnisse sowie zur Entwicklung eines geeigneten Formats zur Präsentation bei den Jugendgeschichtstagen (27. / 28. November) im sächsischen Landtag. \nℹ️ Rahmeninfos zur Tour: \n🚲 Fahrradkilometer:\nErste 2 Tage: ca. 90 km mit bis zu 800 Höhenmetern\nDanach per Zug & kleinere Touren: nochmal ca. 50 km \n🛠 Du benötigst: \nPersonalausweis oder Reisepass\nVerkehrstüchtiges & tourentaugliches Fahrrad\nAllgemeine Outdoorausrüstung: (Schlafsack\, Fahrradtaschen\, Outdoorgeschirr etc.)\nErlaubnis der Eltern bei Minderjährigen \n👥 Für wen? \nJugendliche zwischen 15 und 20 Jahren \n💡 Was solltest du mitbringen? \nInteresse an Geschichte\, Gedenken & kreativen Projekten \n💶 Teilnahmebeitrag: \n50 € (inkl. Übernachtung in Jugendherbergen\, volle Verpflegung & Programm) \n🗣 Du willst mitkommen\, kannst aber nicht Fahrrad fahren oder brauchst Unterstützung? \nMelde dich einfach bei uns – wir finden eine Lösung! \n📅 Anmeldefrist: 01.07. unter  https://altergasometer.feripro.de/anmeldung/5/veranstaltungen \nFür alle weiteren Fragen gibt es am 17. Juni 2025 um 18 Uhr einen Online-Infoabend. Anmeldung dazu  unter  anna.vogt@kge-erzgebirge.de | annemarie.kelpe@alter-gasometer.de \nErfahre Geschichte dort\, wo sie passiert ist.\nMach mit – gegen das Vergessen. \nDownload Infoflyer (PDF)\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Filmreihe „Im Fokus: Rechter Terror“ – Filmische Perspektiven auf den NSU-Komplex und seine Entstehungsgeschichte | Chemnitz
DESCRIPTION:In der Veranstaltungsreihe „Im Fokus: Rechter Terror“ beschäftigen wir uns mit Filmen\, die den NSU-Komplex sowie historische und aktuelle Formen rechter Gewalt behandeln\, wie etwa die „Baseballschlägerjahre“ oder den Aufstand in Hoyerswerda. Die Filmreihe folgt den Spuren rechter Gewalt von den 1990ern bis heute – in chronologischer Abfolge und mit Fokus auf Chemnitz und Ostdeutschland. Sie fragt\, wie Radikalisierung entsteht\, was sie möglich macht – und was das mit uns allen zu tun hat. Im Anschluss an jeden Film sprechen wir u.a. mit Betroffenen\, Filmschaffenden oder Zeitzeug:innen und laden euch zur Diskussion ein. \nWas bedeutet es\, wenn der Mord an einem geliebten Menschen nicht als rechter Terror erkannt wird? Wenn Betroffene jahrelang verdächtigt\, verhört und allein gelassen werden? \nIn dieser Ausgabe der Filmreihe blicken wir aus der Perspektive der Angehörigen auf die ersten Jahre der NSU-Mordserie – auf Schmerz\, Widerstand und den langen Weg der Aufklärung. Im Zentrum steht die Geschichte der Familie Şimşek. Ihre Tochter Semiya spricht im Anschluss über den Film\, über Erinnern\, Gerechtigkeit und ihre Arbeit gegen das Vergessen. \n  \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Die Filme werden in deutscher Sprache gezeigt. \nEintritt frei. \nEine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit Subbotnik e.V. \nWo\n\n\nOffener Prozess_ ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Kantine »Arditi« | Chemnitz
DESCRIPTION:Vielerorts erzielen Bewegungen und Parteien der äußersten Rechten gegenwärtig große Erfolge. Sie sind in Parlamenten vertreten\, in einigen Ländern stellen sie Regierungen. Und auch dort\, wo sie nicht an der Macht sind\, stoßen autoritäre\, illiberale und repressive Gesellschaftsentwürfe auf wachsende Akzeptanz. Entgegengetreten wird dieser Tendenz oft mit der Warnung vor einer Wiederkehr des Faschismus. Doch was kann der Begriff des Faschismus überhaupt fassen? Welche Kriterien müssen gegeben sein\, um von Faschismus sprechen zu können? Welche historischen Regime lassen sich als „faschistisch“ bezeichnen und inwiefern sind aktuelle Erscheinungsformen mit diesen vergleichbar? Wird der Faschismusbegriff in der politischen Debatte zu inflationär verwendet? Welche Handlungsoptionen und -notwendigkeiten folgen aus der Diagnose einer faschistischen Gefahr? Wir möchten dazu einladen\, gemeinsam den Blick zu schärfen: Die Kantine Arditi widmet sich dem Faschismus in Geschichte und Gegenwart\, fragt nach Möglichkeiten seiner Verhinderung und nach einem zukunftsweisenden Antifaschismus. \nBeides\, Faschismus und Antifaschismus\, bündelt der Titel des diesjährigen Kantine-Festivals: Arditi\, so nannten sich italienische Sturmtruppen im Ersten Weltkrieg\, aus denen Mussolinis „Schwarzhemden“\, aber auch die erste bewaffnete antifaschistische Organisation hervorging\, die Arditi del Popolo. Ihre Entstehungsgeschichte macht deutlich\, dass aus derselben Kriegserfahrung weltanschaulich entgegengesetzte Schlussfolgerungen gezogen werden konnten. Auch für heutige Krisen gibt es unterschiedliche Bewältigungsangebote. Daraus ergeben sich Fragen nach der Anziehungskraft und den Erfolgsbedingungen des Faschismus. Antworten gibt es zuhauf: Leiten die einen ihn aus ökonomischen Verhältnissen und einer Klassenlage ab\, betonen die anderen kulturelle\, sozialpsychologische oder ideologische Faktoren. Häufig stehen sich die Erklärungsansätze unversöhnlich gegenüber. Das hängt mit der Genese des Faschismusbegriffs zusammen\, denn dieser entwickelte sich von einer Selbstbezeichnung der Bewegung unter Mussolini zu einer Kampfvokabel\, die zeitweise etwa auf die Sozialdemokratie und andere „Konterrevolutionäre“ ausgeweitet wurde. Umgekehrt wurde er im Kampf gegen den Totalitarismus auch mit dem Kommunismus gleichgestellt. Entsprechend vermint ist das Feld der Faschismusinterpretationen. Wir wollen uns deshalb eine Woche lang auf Orientierungssuche begeben. Uns leitet dabei ein gesellschaftskritisches Interesse: Wir wollen uns nicht auf eine Verteidigung der von rechts angegriffenen Ordnung beschränken. Der Faschismus ist keine Macht\, die von außen in die Demokratie einfällt\, sondern er ist Produkt von Krisen\, die die kapitalistische Moderne selbst erzeugt. Wie dieser Zusammenhang zu denken ist\, wird zu diskutieren sein. \nHierzu laden wir Euch vom 21. bis 27. Juli ins Subbotnik in Chemnitz ein. Gemeinsam wollen wir den Faschismus aber nicht nur besser verstehen lernen\, sondern auch Gegenstrategien diskutieren. Dabei nehmen wir weltweite Entwicklungen in den Blick\, aber auch lokale Bedrohungen. 2018 machte Chemnitz Schlagzeilen mit Hetzjagden auf Migrant_innen und antisemitischen Übergriffen. Es kam zum Schulterschluss von „besorgten Bürgern“\, Neonazis und Vertretern der AfD. Zudem erleben wir nicht erst seit der Bundestagswahl 2025 auch in vielen anderen Parteien – etwa in der Migrationspolitik – einen Rechtsdrift. Die Kantine Arditi soll all jenen einen Raum bieten\, die diesen Entwicklungen etwas entgegensetzen wollen und an der Perspektive einer menschlichen Emanzipation festhalten. Hierzu bedarf es neben der Analyse des Faschismus in Geschichte und Gegenwart auch der Vernetzung\, des informellen Austauschs und der praktischen Solidarität. All dies soll das diesjährige Kantine-Festival ermöglichen – mit Vorträgen\, Workshops\, Diskussionen\, kulturellen Beiträgen und vielem mehr. Bringen wir uns und die Verhältnisse zum Tanzen! \nWeitere Informationen & Programm
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SUMMARY:Zeitzeuginnengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Renate Aris | Leipzig
DESCRIPTION:Gemeinsam mit der Jüdischen Allianz Mitteldeutschland laden wir zu einem besonderen Abend mit Renate Aris ein\, einer der letzten lebenden Holocaust-Überlebenden in Sachsen. In einem persönlichen Gespräch berichtet sie von ihrer Kindheit in einer jüdischen Familie\, der Verfolgung durch das NS-Regime und ihrem Überleben in einer Zeit\, in der Ausgrenzung und Gewalt zum Alltag wurden. Renate Aris spricht eindrucksvoll\, ruhig und offen – und schafft es\, Geschichte lebendig und berührend zu erzählen. Ihr Besuch ist eine seltene Gelegenheit\, aus erster Hand zu hören\, was Ausgrenzung\, Verlust und Überleben bedeuten – und welche Verantwortung sich darausfür unser heutiges Zusammenleben ergibt. \nWann? 17.07.2025 | 19:00 Uhr\nWo? Alte Handelsbörse\, Leipzig \nDie Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts Bildung durch Begegnung statt\, gefördert durch das Programm Integrative Maßnahmen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales\, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Weitere Veranstaltungstermine auf erich-zeigner-haus-ev.de/bildung-durch-begegnung \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wanderung und Gedenkveranstaltung am Denkmal an der Schneise 31 | Altenberg
DESCRIPTION:Vor 90 Jahren wurden Walter „Florian“ Richter\, Max Niklas und Arthur Thiermann nahe der Schneise 31 bei Altenberg im Osterzgebirge ermordet. Heute erinnert ein verwitterter Gedenkstein an die Ereignisse. Vor einigen Jahren wurde er durch eine Informationstafel ergänzt und am Wanderweg ein Hinweisschild angebracht. \n4. Juli 1935 – Vor 90 Jahren: Gestapo-Hinterhalt an der Schneise 31 bei Altenberg \nBereits mehr als 2 Jahre hatte damals die NSDAP die Macht in Deutschland und überzog politische Gegner:innen mit Repressionen und Gewalttaten. In Hohnstein wurden schon ab März 1933 viele Gegner:innen des Nationalsozialismus inhaftiert – viele überlebten das Frühe KZ nicht. Dennoch blieben insbesondere Kommunist:innen aktiv. In der Region Sächsische Schweiz wurden dabei durch diese auch verfolgte Menschen außer Landes gebracht und verbotene Literatur über die tschechoslowakisch-deutsche Grenze geschmuggelt. \nDas besonders Arglistige am damaligen Geschehen war\, dass die „Grenzgänger-Leute“ organisiert und vorsätzlich – noch dazu mit Hilfe eines Spitzels/Verräters aus den eigenen Reihen – von der Dresdner Gestapo in einen Hinterhalt gelockt wurden\, um sie gefangen zu nehmen bzw. zu ermorden. \nErinnern und Gedenken \nWir werden mit einer kleinen Wanderung zum Gedenkstein gemeinsamen an die Ermordung von Walter „Florian“ Richter\, Max Niklas und Arthur Thiermann vor 90 Jahren erinnern. \nTreff Wanderung: 11:30 Uhr Bahnhof Altenberg für die Wanderung\, ca. 3\,5 km mit einem Einführungsvortrag zur Situation 1933 im heutigen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und einem Vortrag zum Grenzschmuggel. \nGedenkveranstaltung: 14:00 Uhr am Denkmal am Schellerhauer Weg mit einem Vortrag zu den Ereignissen am 4. Juli 1935 \nBitte beachten: Direkt am Denkmal am Schellerhauer Weg gibt es keine Parkmöglichkeiten! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag: Gestapo-Hinterhalt an der Schneise 31 bei Altenberg | Pirna
DESCRIPTION:Vor 90 Jahren wurden Walter „Florian“ Richter\, Max Niklas und Arthur Thiermann nahe der Schneise 31 bei Altenberg im Osterzgebirge ermordet. Heute erinnert ein verwitterter Gedenkstein an die Ereignisse. Vor einigen Jahren wurde er durch eine Informationstafel ergänzt und am Wanderweg ein Hinweisschild angebracht. \n4. Juli 1935 – Vor 90 Jahren: Gestapo-Hinterhalt an der Schneise 31 bei Altenberg \nBereits mehr als 2 Jahre hatte damals die NSDAP die Macht in Deutschland und überzog politische Gegner:innen mit Repressionen und Gewalttaten. In Hohnstein wurden schon ab März 1933 viele Gegner:innen des Nationalsozialismus inhaftiert – viele überlebten das Frühe KZ nicht. Dennoch blieben insbesondere Kommunist:innen aktiv. In der Region Sächsische Schweiz wurden dabei durch diese auch verfolgte Menschen außer Landes gebracht und verbotene Literatur über die tschechoslowakisch-deutsche Grenze geschmuggelt. \nDas besonders Arglistige am damaligen Geschehen war\, dass die „Grenzgänger-Leute“ organisiert und vorsätzlich – noch dazu mit Hilfe eines Spitzels/Verräters aus den eigenen Reihen – von der Dresdner Gestapo in einen Hinterhalt gelockt wurden\, um sie gefangen zu nehmen bzw. zu ermorden. \nSelten ist über ein Geschehnis der NS-Zeit so konträr und widersprüchlich berichtet und informiert worden\, wie in diesem Fall: \n\nVon der Gestapo\, um den vorsätzlichen Verrat zu vertuschen und um die eigenen Leistungen herauszustellen.\nVon den Betroffenen\, um den opferreichen Widerstand darzustellen\, den Verrat aber auszulassen.\nVon den Geschichtsschreibern\, um den opferreichen heldenhaften Kampf gegen das NS-Regime sichtbar zu machen.\n\nJoachim Schindler wird in einem Vortrag auf die Geschehnisse vor 90 Jahren eingehen und dabei neuere Forschungsergebnisse aus seiner jahrelangen Recherche vorstellen. \nAm Tag darauf\, dem Samstag\, treffen wir uns in Altenberg zu einer kleinen Wanderung und Gedenkveranstaltung am Gedenkstein an der Schneise 31. \nOrt\nKulturkiste\nSchössergasse 3\nPirna \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellung: Echos der Roten Bergsteiger*innen | Pirna
DESCRIPTION:Die Zeichnungen erforschen die Geschichten einer Gruppe von widerständigen Bergsteiger*innen in den Bergen der Sächsischen Schweiz während des Nationalsozialismus. Mit Flugblättern informierten sie die Öffentlichkeit über die Machenschaften der immer mächtiger werdenden Nazis\, wie z. B. die Einrichtung des Konzentrationslagers Hohnstein. Um ungestört drucken zu können\, nutzten sie ihre Kenntnisse des Elbsandsteingebirges und richteten 1933 in der Höhle am Satanskopf eine geheime Druckwerkstatt ein: Sie schleppten eine Druckerpresse und eine Schreibmaschine in den Berg und produzierten dort Flugblätter. Entgegen einiger historischer Darstellungen\, die die Werkstatt zu einem illegalen Parteibüro der KPD stilisierten\, konnte die Werkstatt nur wenige Wochen aufrechterhalten werden. Das lag daran\, dass die „für den Wald völlig untypischen Schreibmaschinengeräusche“ in den Bergen widerhallten und den Betrieb noch riskanter machten\, als er ohnehin schon war. Dieses Echo störte nicht nur die Druckpraxis dieser mutigen Antifaschist*innen\, sondern hallte auch in den Geschichten nach\, die über sie erzählt wurden. \nDie Künstlerin Merit Himmelreich studiert Freie Kunst. Sie hat die Werke bei ihrem Studienaufenthalt in Tallin angefertigt und dort auch ausgestellt. Aufmerksam auf die Geschichte ist sie bei einer unserer Wanderung geworden. \nDie Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Kulturkiste angeschaut werden und auf Anfrage an kontakt@akubiz.de \nOrt \nK² Kulturkiste Pirna\nSchössergasse 3\n01796 Pirna\n\n\n\n\nDauer der Ausstellung: Freitag\, 4. Juli 2025 bis Freitag\, 1. August 2025 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fishbowl: Wie erinnert sich „Der Osten“?  | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldung erforderlich | \nEine Fishbowl-Diskussion der vielfältigen Erinnerung(en) \nÜber 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wird immer noch intensiv über die ostdeutsche Wende-Zeit gesprochen. Was wir erinnern wollen und was wir erinnern müssen\, verändert sich ständig – weil heute mehr und vielfältigere Stimmen zu hören sind. Erinnerungen sind dabei oft nicht klare Geschichten\, sondern Bilder\, Gefühle und persönliche Erfahrungen. \nIn der Fishbowl-Diskussion – einem dynamischen Stuhlkreis-Format – laden wir alle Gäste ein\, mitzudiskutieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie verändern persönliche Erlebnisse unsere Sicht auf die Vergangenheit? Wie verarbeiten wir Geschichte künstlerisch? Wie halten Archive Erinnerungen fest? Dabei geht es nicht um historische Details\, sondern um die subjektiven Eindrücke und Deutungen dieser Zeit. Im Laufe des Abends produzieren vielfältige Stimmen neue\, wichtige Bilder\, die unser gemeinsames Erinnern prägen. \nGäste der Fishbowl:\nJulia Oelkers (Journalistin und Dokumentarfilmerin)\nMinh Duc Pham (Künstlerin)\nAngelika Nguyen (Dokumentarfilmerin) \nModeration:\nAnnekatrin Kohout (freie Autorin und Kulturwissenschaftlerin) \nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.\nVerdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen.\nEintritt frei.\nEine Veranstaltung in Kooperation mit Pochen – ein Projekt der Spinnerei e.V. \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nAnmeldung & weitere Informationen
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SUMMARY:NSU-Dokumentationszentrum – X Pochen | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldung erforderlich | \nDiskurstage der Resonanz \nResonanz – als Antwortbeziehung zwischen Menschen\, Dingen und der Welt – bildet die theoretische Grundlage\, um das Zusammenspiel von Emotionen\, Gedächtnis und dem Ringen um Sprache zu untersuchen. Sie ist zugleich die diesjährige thematische Ausrichtung von Pochen – einem Chemnitzer Projekt für kritische und kollaborative Auseinandersetzung zu gesellschaftlichen Umbrüchen. In einem dreitägigen Diskursprogramm widmen wir uns der Frage\, wie Kunst\, Trauer und Erinnerung in Resonanz treten können. Im Zentrum steht die potenziell transformative Kraft der Kunst. \nDas Programm verbindet wissenschaftliche Perspektiven\, künstlerische Arbeiten und Mitmach-Angebote. In dialogischen Formaten schauen wir auf gesellschaftliche Konfliktlinien – dort\, wo Erinnerung\, Gefühl und Archivierung sich begegnen. Dabei rücken sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen in den Blick: Wie kann man Trauer spürbar machen? Und wie wird Erinnerung lebendig? \nDie Veranstaltungen finden in deutscher Sprache statt.\nVerdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen.\nEintritt frei.\nEine Veranstaltung in Kooperation mit Pochen – Spinnerei e.V. \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nAnmeldung & weitere Informationen
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SUMMARY:Rechte Gewalttaten in Deutschland. Aufarbeitung und Gedenkarbeit im lokalen Kontext. | Chemnitz
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Diskussion\nNSU\, Halle\, Hanau und mehr – politische Morde mit rechtsextremem Hintergrund sind Teil einer beängstigenden Gegenwart in der bundesdeutschen Geschichte.\nSie sind jedoch alles andere als Einzelfälle\, vielmehr sind sie in einen größeren Kontext rechter Gewalttaten eingebettet\, etwa der Brandanschläge von Solingen.\nWie wurde\, wie kann und wie sollte in einer demokratischen Gesellschaft – gerade auf lokaler Ebene – mit solchen Taten umgegangen werden?\nWas wurde aus der deutschen Geschichte gelernt\, wo greifen Aufarbeitung und Gedenkarbeit noch zu kurz? Der Band bietet hierzu exemplarische Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen und eröffnet damit kritische Zugänge zur heutigen Gedenkarbeit. \nIm Rahmen der Abendveranstaltung wird der Band von den beiden Herausgebern Piotr Kocyba (EFBI Leipzig) und Ulf Bohmann (TU Chemnitz) kurz vorgestellt\, gefolgt von Kurzvorträgen von Danilo Starosta\, Christian Nicolae-Gesellmann und Arlo Jung mit besonderem Fokus auf den lokalen Kontext in Chemnitz und Zwickau. Anschließend gibt es die Möglichkeit\, ins Gespräch zu kommen. \nWeitere Informationen zum Buch „Rechte Gewalttaten in Deutschland. Aufarbeitung und Gedenkarbeit im lokalen Kontext.“ \n\n\n\nWo \nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmelden \n\nDie Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage per Email an veranstaltung@offener-prozess.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Wir gedenken Marwa El-Sherbini | Leipzig
DESCRIPTION:Sie wurde aufgrund antimuslimisch-rassistischer Motive ermordet. Die Gedenkveranstaltung finde bei der kleinen Bühne im Lene-Voigt-Park statt. Kommt zahlreich und schließt euch der Gedenkveranstaltung an. Bringt gern Blumen mit. \nUhrzeit: 20:30 Uhr\nOrt: Lene-Voigt-Park\, Leipzig\nVeranstalter*in: ZEOK e.V. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellung: geb. 7. Oktober 1977\, Alexandria\, gest. 1. Juli 2009\, Dresden (ein Kommentar) | Dresden
DESCRIPTION:Die Fotoarbeit ist eine fotografische Annäherung an den rassistischen Mord an Marwa El-Sherbini. Sie setzt mit dem ersten Jahrestag des Mordes im Jahr 2010 ein und läuft bis in die Gegenwart. Die Ausstellung ist bis zum 22.8.2025 zu sehen. \nUhrzeit: 18:30 – 20:00\nOrt: Johannstädter Kulturtreff e.V.\, Elisenstraße 35 Dresden\nVeranstalter*in: Susanne Keichel\, Johannstädter Kulturtreff e.V. \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Gedenkkundgebung für Marwa El-Sherbini | Dresden
DESCRIPTION:Gedenkkundgebung für Marwa El-Sherbini\nRedebeiträge u.a. vom Frauentreff des Ausländerrat Dresden e. V.\, der Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin\, des Integrations- und Ausländerbeirats der Stadt Dresden. \nVeranstaltet von: Initiativkreis Gedenken.Erinnern.Mahnen \nhttps://www.auslaenderrat.de/events/gedenkkundgebung-fuer-marwa-el-sherbini \nUhrzeit: 17:00 – 18:00\nOrt: Marwa-El-Sherbini-Park\, Lothringer Straße\, Dresden\nVeranstalter*in: Initiativkreis Gedenken.Erinnern.Mahnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wanderung: Erinnerungswege – auf den Spuren von WiderständlerInnen während der NS-Diktatur 1933/1945 in der Sächsischen Schweiz | Hohnstein
DESCRIPTION:Diese Wanderung im Polenztal\, in einer der schönsten Gegenden der Sächsischen Schweiz\, gibt Ihnen aufschlussreiche geschichtliche Einblicke über die Burg Hohnstein und die umliegende Gegend zur Zeit des Nationalfaschismus.\nEs geht es um sehr konkrete Erinnerungsarbeit in Bezug auf die Burg\, als eines der ersten Konzentrationslager Deutschlands 1933/34. Mit der vertieften biografischen Vorstellung von dort gefangen gehaltener Menschen ist es zudem ein besonderes Anliegen\, stellvertretend den zu dieser Zeit Verfolgten und im Widerstand Aktiven ein Gesicht zu geben. \nTreffpunkt: 10:00 am unteren Parkplatz Hocksteinschänke/Hohnstein\nDauer: ca. 7 Stunden\, ca. 6-8km mit Einkehrmöglichkeit\nWir bitten um Anmeldung unter heidlind.girschik@t-online.de oder unter 0173 / 65 18 363\nSpendenempfehlung: 10\,00€ und nach eigenem Ermessen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gegen Leerstellen der Erinnerung – Hinsehen\, erinnern\, handeln | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldung erforderlich | \nEin Gedenkanstoß zu Kontinuitäten von Rassismus \nWelche Geschichten von NS-Verfolgten sind bekannt – und welche fehlen? Wie beeinflusst unser Erinnern\, ob wir Ausgrenzung heute erkennen – oder übersehen? Diesen Fragen widmen sich bald zwei auffällige\, geometrische 3D-Skulpturen – Polygone – an zentralen Orten im Chemnitzer Stadtraum. Vom 19. – 27. Juni stellen die künstlerischen Objekte der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft eine Auswahl kreativer Projekte vor\, die sich mit der Gegenwart des Erinnerns auseinandersetzen. Zum Abschluss dieser Ausstellung im öffentlichen Raum sprechen wir in drei Podiumsrunden mit Fachleuten und Engagierten\, erhalten spannende Einblicke in Erinnerungsprojekte und Chemnitzer Initiativen und bieten die Möglichkeit\, mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Ein Abend\, der Impulse gibt – und Raum schafft\, selbst aktiv zu werden. \nPodiumsgäste: tba\nModeration: Nora Hespers \nEine Veranstaltung aus dem Bereich Diskursprogramm in Kooperation mit der Stiftung EVZ – Erinnerung Verantwortung Zukunft\nDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nAnmeldung & weitere Informationen
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SUMMARY:Bannerhängung am Leipziger Rathaus anlässlich der Aktionswochen und des Gedenkens an Marwa El-Sherbini | Leipzig
DESCRIPTION:Ort: Burgplatz\, Leipzig\nVeranstalter*in: ZEOK e.V. \nDas Leipziger Bündnis macht Banner gegen antimuslimischen Rassismus am Rathaus\, Burgplatz auf die Aktionswochen und das Gedenken an Marwa El-Sherbini aufmerksam. Die Bannerhängung konnten wir in Zusammenarbeit mit dem Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig organisieren. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Rundgang: Queer History oder Geschlecht\, Begehren und Sexualität im Kontext von NS-Zwangsarbeit | Leipzig
DESCRIPTION:Im Rundgang widmen wir uns Menschen und Themen\, die in der Erinnerung an den Nationalsozialismus und die NS-Zwangsarbeit bislang wenig Gehör fanden. Unter einem ursprünglichen Verständnis des Wortes „queer“ als „seltsam“\, „abweichend“\, „sonderbar“ oder „pervers“ wird der Blick nicht auf eine spezifische Verfolgtengruppe gerichtet – das Ziel ist vielmehr aufzeigen\, wie vielgestaltig und teilweise widersprüchlich Menschen im Nationalsozialismus verfolgt und zur Arbeit gezwungen wurden. \nNach einer kurzen Einführung zur NS-Zwangsarbeit wird ein vielfältiges Themenspektrum rund um Geschlecht\, Begehren und Sexualität betrachtet. Insbesondere queere Sexualität in Konzentrationslagern\, Zwangssterilisation\, Sex-Zwangsarbeit\, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch\, Geburt\, Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter:innen sowie Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter:innen und Deutschen werden thematisiert. Dabei wird auch die Frage angerissen\, warum diese Themen in der Aufarbeitung und Erinnerung lange kaum Beachtung erfuhren. \nBeim Rundgang werden wir verschiedene hierfür relevante Orte besuchen\, darunter die ehemalige Städtische Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63\, die ehemalige Universitätskinderklinik oder den Gedenkort für die Opfer der NS-”Euthanasie” im Friedenspark. \nTreffpunkt: auf dem Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt\, Riebeckstraße 63\nTram 12\, 15\, Bus 70\, 74 (Technisches Rathaus)\, Tram 4 (Riebeck-/ Stötteritzer Straße)\nDauer: ca. 2 Stunden bis Lene-Voigt-Park \nDie Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Nora Pester: Jüdisches Leipzig | Leipzig
DESCRIPTION:Leipzig hatte einst eine der größten und pulsierendsten jüdischen Gemeinden Deutschlands. „Jüdisches Leipzig“ lädt dazu ein\, Menschen\, Orte und Geschichten hinter heute noch sichtbaren\, aber auch ausgelöschten oder ins Exil führenden Spuren jüdischen Lebens in der Stadt zu entdecken. \nEine Veranstaltung der Katholischen Propstei St. Trinitatis Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Hentrich & Hentrich Verlag im Rahmen der „Jüdischen Woche Leipzig“ \nVeranstaltungsort:\nKatholische Propstei St. Trinitatis Leipzig\nGemeindesaal\nNonnenmühlgasse 2\n04107 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:19. Wanderseminar "Auf den Spuren der Roten Bergsteiger*innen" |  Stará Oleška (Tschechien)
DESCRIPTION:Dieses Jahr laden wir euch zu unserem mittlerweile 19. Wanderseminar „Auf den Spuren der Roten Bergsteiger*innen“ nach Stará Oleška in der Böhmischen Schweiz (Tschechien) ein. Thematischer Schwerpunkt des Seminars wird das System der Zwangsarbeit in der nationalsozialistischen Ökonomie sein. \nFür die Übernachtung haben wir 2- und 4-Bettbungalows auf einem Autocampingplatz gebucht. Die Verpflegung ist als Halbpension (Frühstück und Abendessen) angedacht. Vegane und vegetarische Verpflegung ist möglich. \nGeplant haben wir zwei Wanderungen (Samstag und Sonntag) und mindestens drei Vorträge zur Geschichte der Region und unserer Arbeit. Die Wanderungen sind nicht barrierearm. \nKinder können am Wanderwochenende teilnehmen\, wir bieten jedoch keine direkt auf Kinder abgestimmtes Seminarprogramme und keine Betreuung an. \nVorläufiges Programm: \nFreitag: Einführungsvortrag für das Wochenende und Vortrag zum Zwangsarbeitssystem in der nationalsozialistischen Ökonomie\nSamstag: Wanderung nach Janska und Besuch und Führung in den unterirdischer Stollen\, am Abend Vortrag über das Projekt und die Möglichkeiten von gedenkplaetze.info\nSonntag: Wanderung in das Tal der Kamenice\, Gedenkstätte für das Konzentrationslager Rabštejn \nDie Seminarkosten betragen 125\,00 €/Person (Kinder bis 12 Jahre: 49\,00€) für das ganze Wochenende und beinhalten: die Übernachtung von Freitag bis Sonntag\, (Freitag Abendessen\, Samstag Frühstück und Abendessen und Sonntag Frühstück)\, die Vorträge und geführten Wanderungen am Samstag und Sonntag\, sowie den Eintritt und die Führung am Samstag in den unterirdischen Stollen. \nWenn ihr euch anmelden möchtet\, dann beachtet bitte\, dass die Anmeldung verbindlich und der Teilnehmendenbeitrag innerhalb 14 Tagen zu überweisen ist. Die notwendigen Infos bekommt ihr nach der Anmeldung. \nAnmeldung ausschließlich via Anmeldelink: https://eveeno.com/akubizrbwanderung2025 \nAnmeldung: Jede Person muss sich via dem Anmelde-Link anmelden. Es können nicht mehrere Personen (auch nicht die Kinder) auf einmal angemeldet werden. Bitte schreibt bei „Mitreisende“ rein\, wenn ihr als Gruppe zusammen übernachten möchtet. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Geboren im KZ-Außenlager „HASAG Leipzig": Ein Gespräch mit Estare Weiser | Leipzig
DESCRIPTION:Moderation: Dr. Martin Clemens Winter (Universität Leipzig) \nEstare Weiser ist die bisher jüngste bekannte Überlebende des KZ-Außenlagers „HASAG Leipzig“. Sie wurde am 13. April 1945 im Lager geboren. Am selben Tag wurde das KZ-Außenlager von der SS geräumt. Die etwa 5.000 weiblichen Häftlinge wurden auf sogenannte Todesmärsche getrieben. Zurück blieben nur kranke und geschwächte Gefangene und Schwangere wie Estares Mutter Anna Kurz. Nach der Räumung des Lagers waren die Gefangenen sich selbst überlassen. Sie plünderten die SS-Vorratskammern und Kleiderschränke und warteten auf die Ankunft der US-amerikanischen Befreier. Diese erreichten am 19. April das Lager und verlegten die Kranken sofort in verschiedene Leipziger Krankenhäuser. \nIn dem Gespräch wird Estare Weiser über das Schicksal ihrer Mutter berichten. Außerdem wird es darum gehen\, wie die Erinnerungen innerhalb der Familie weitergegeben und verarbeitet wurden. \nDie Veranstaltung ist Teil unseres Projekts #BefreitInLeipzig1945 und eine Kooperation der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig mit der Universität Leipzig und wird von der Alfred Landecker Foundation unterstützt. \nDie Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. \nVeranstaltungsort: \ngalerie kub\nKantstraße 18\, Leipzig-Connewitz\nTram 9\, 10\, 11 (Karl-Liebknecht-/Richard-Lehmann-Straße) \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/geboren-im-kz-aussenlager-hasag-leipzig-ein-gespraech-mit-estare-weiser-leipzig/
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SUMMARY:10 Jahre AUFRECHT STEHEN | Leipzig
DESCRIPTION:Vor zehn Jahren wurde das Gemälde Aufrecht stehen – für Herbert Belter\, Ernst Bloch\, Werner Ihmels\, Hans Mayer\, Wolfgang Natonek\, Georg-Siegfried Schmutzler von Reinhard Minkewitz im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig erstmals öffentlich gezeigt – ein Anlass\, an die Bedeutung des Werkes zu erinnern. Das vom Schriftsteller Erich Loest anregte Gemälde würdigt sechs Männer\, die in der frühen DDR wegen ihres eigenständigen Denkens und ihrer Haltung staatlichen Repressionen ausgesetzt waren. Es entstand als kritische Antwort zum Propagandabild von Werner Tübke Arbeiterklasse und Intelligenz. Heute hängen beide Werke als Zeitdokumente im Spannungsfeld von Erinnerung\, Kritik und Verantwortung im Hörsaalgebäude. Die Stiftung Friedliche Revolution lädt gemeinsam mit der Universität Leipzig und der Werner-Schulz-Initiative e.V. zur gemeinsamen Rückschau und zur Reflexion ein\, was aufrecht stehen heute bedeuten kann. Mit einer Lesung von Linde Rotta aus ihrem unveröffentlichten Manuskript und einem Impuls des Aktivisten und Autors Jakob Springfeld zu „Aufrecht stehen- heute“. Zudem steht der Künstler Reinhard Minkewitz für Fragen zur Verfügung. \nDienstag\, 17. Juni 2025\, 17:00 Uhr\nHörsaalgebäude der Universität Leipzig\, Campus Augustusplatz\, Hörsaal 8 \nDer Eintritt ist wie immer frei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag: Sicherheitsgefühle - Die Geschützten und die\, vor denen geschützt wird | Chemnitz
DESCRIPTION:Gäste:\nProf. Dr. Tobias Singelnstein \nTobias Singelnstein ist seit 2022 Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt und war zuvor an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen soziale Kontrolle\, empirische Polizeiforschung\, Digitalisierung im Strafrecht sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Strafverfolgung. Er ist u. a. Mitglied im Fachkollegium der Deutschen Forschungsgesellschaft\, Mitherausgeber der Fachzeitschriften Neue Kriminalpolitik und Kriminologisches Journal\, Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung sowie stellvertretender Vorsitzender des ECCHR. Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinem gesellschaftlichen Engagement prägt Tobias Singelnstein maßgeblich die kritische Auseinandersetzung mit Sicherheitsfragen\, Strafrecht und Polizei in Deutschland. \nShiva Darabi\nNeben dem Studium der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt auf Menschenrechtspädagogik an der EH Freiburg hat Shiva eine Weiterbildung in der Traumapädagogik an der Uniklinik Ulm absolviert. 2022 wurde sie von der Inititative Awareness als Trainerin ausgebildet und arbeitet seither in diversen Projekten (z. Bsp. BNE youpaN\, Heizhaus Leipzig) als Prozessbegleitung\, Awarenessleitung und Bildungsreferentin.\nNeben der Leitung von diversen Workshops\, somatischer Arbeit und sozio-kulturellen Projekten (Eigeninitiative e.V.) forscht sie nach Wegen zur Verkörperung sozialer Gerechtigkeit und Erinnerungskultur. \nVerband binationaler Familien & Partnerschaften \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Programm\n\n\n\n\n\n\n\nWir möchten verschiedene Perspektiven teilen und kritisch über Kriminalisierung von Muslim:innen oder muslimisch gedeuteten Menschen sowie über Sicherheit und (institutionellen) Rassismus sprechen. Der Fachtag bietet Impulse und Raum für Austausch und Vernetzung in folgenden Formaten: \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVORTRAG\nvon Prof. Dr. Tobias Singelnstein \nProf. Singelnstein wird aus kriminologischer Sicht auf die polizeiliche Kriminalitätsstatistik eingehen und über die Auswirkungen auf Polizeiarbeit\, Sicherheitsdiskurse und Kriminalisierung eingehen\, sowie unser Verständnis von statistischen Werten in Bezug auf die sogenannte Ausländerkriminalität und deren populistische Instrumentalisierung als Krise herausfordern. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWORKSHOP 1\n„Sicher anders – Räume gestalten mit Awareness“\nmit Shiva Darabi \nDer Workshop führt in grundlegende Perspektiven auf Awareness-Arbeit und transformative Gerechtigkeit ein.\nIm Zentrum stehen Fragen nach alternativen Konzepten von Sicherheit und dem gemeinschaftlichen Umgang mit Gewalt\, Machtmissbrauch und Konflikten – jenseits von strafenden oder ausschließenden Maßnahmen. \nZiel ist es\, erste Impulse für die Gestaltung von solidarischen\, achtsamen und verantwortungsvollen Räumen zu vermitteln. \nDabei werden theoretische Ansätze mit praxisnahen Beispielen verbunden und zur gemeinsamen Reflexion eingeladen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWORKSHOP 2\n„Versicherheitlichung“\nmit dem Verband binationaler Familien & Partnerschaften\n\nIn der hiesigen Gesellschaft herrschen Vorstellungen von Sicherheit und Unsicherheit\, die durch die Kriminalisierung migrantischer Orte\, die Rassifizierung von Gewalt\, durch Bilder der vermeintlichen Bedrohlichkeit Rassifizierter und der vermeintlichen Verwundbarkeit eines dominanzgesellschaftlichen „Wir“ aufrechterhalten werden. Ihre Verzahnungen mit Imaginationen von Volkszugehörigkeit sind offenkundig. Grenzregimepolitiken ebenso wie Verdächtigungsdebatten greifen auf Unterscheidungen zwischen einem nationalstaatlich gedachten deutschen „Wir“ und den „Anderen“ zurück und aktualisieren diese zeitgleich. \nDas ist gerade deshalb so wirkmächtig\, weil es in vielen Kontexten als „normal“ erscheint. Hier setzt das Workshopkonzept „Versicherheitlichung“ an. \nZiel des Workshops ist es\, einen gemeinsamen Raum zu eröffnen\, um Normalisierungsdiskurse zu durchkreuzen und nachzuspüren\, wem Praxen der Versicherheitlichung welchen Platz in der Gesellschaft zuweisen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nCRITICAL WALK\nin Kooperation mit Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\n(ASA-FF e.V.\, RAA Sachsen e.V.\, Initiative Offene Gesellschaft e.V.) \nDer Spaziergang durch das Fritz-Heckert-Viertel in Chemnitz thematisiert die architektonische\, soziale und politische Geschichte des Viertels. Im Fokus steht der Stadtteil als Wohn-\, Vernetzungs- und Tatort des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). \nGemeinsam mit den Teilnehmenden besuchen wir Orte\, an denen das NSU-Netzwerk lebte und seine Verbrechen verübte\, und wir fragen nach der lokalen Verankerung sowie Möglichkeiten der Aufarbeitung. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUm Anmeldung wird gebeten.\nDer genaue Ort wird mit der Anmeldebestätigung übermittelt. \n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Interkulturelle Bühne beim Literaturfest 2025 | Meißen
DESCRIPTION:Interkulturelle Bühne mit Margot Käßmann\, Jakob Springfeld und Matthias Brandis prominent besetzt. \nDas komplette Programm: https://www.buntes-meissen.de/wp-content/uploads/2025/06/Programm-Interkulturelle-Buehne-13.06.2025-15.06.20225.pdf \nVom 13. bis 15. Juni 2025 ist die Interkulturelle Bühne zum fünften Mal eine feste Größe auf dem Meißner Literaturfest. Schauplatz wird auch heuer der Grünmarkt auf dem Schulplatz sein. Mit insgesamt 13 Lesungen an drei Tagen entführen namhafte Autorinnen und Autoren das Publikum auf eine literarische Reise durch verschiedene Kulturen und Geschichten. \nDie Diakonie Meißen und Buntes Meißen – Bündnis für Zivilcourage e.V. organisieren diese Lesereihe bereits seit 2020. In der Vergangenheit fand sie beim Publikum stets positive Resonanz. „2024 lag der Fokus unserer Interkulturellen Bühne auf den anstehenden Wahlen und der politischen Situation in Nahost. Dieses Jahr wollen wir mit den Lesungen Gemeinschaft\, Kraft und Hoffnung aufzeigen – Geschichten\, die verbinden\, Mut machen und neue Perspektiven eröffnen“\, sagt Sylvia Spargen\, Einrichtungsleiterin Migration im Diakonischen Werk Meißen. \n„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen ist es wichtig\, Räume für Begegnung\, Austausch und gegenseitiges Verstehen zu schaffen“\, betont Sören Skalicks\, Mitorganisator der Interkulturellen Bühne vom Bündnis Buntes Meißen. „Literatur kann Brücken bauen – zwischen Kulturen\, Generationen und Lebenswelten. Das wollen wir mit unserem Programm sichtbar machen.“ \nAusgewählte Empfehlungen: \nEröffnungsveranstaltung mit Jakob Springfeld: Den Auftakt bildet am Freitag\, 13. Juni um 17.30 Uhr Jakob Springfeld mit seinem Buch „Der Westen hat keine Ahnung\, was im Osten passiert“. Angriffe auf Geflüchtete nehmen zu\, rechtsextreme Kräfte planen massive Abschiebungen und neonazistische Positionen sind vielerorts „normal“ geworden. Springfeld bietet einen tiefgehenden Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen\, denen der Osten Deutschlands gegenübersteht\, und lädt zu kritischem Nachdenken ein. \nMargot Käßmann liest aus ihrem Buch „Farben der Hoffnung“: Ein besonderes Highlight gibt es am Samstag\, 14. Juni um 18 Uhr im Saal des Rathauses. Margot Käßmann\, eine der prominentesten Persönlichkeiten Deutschlands\, wird aus ihrem Buch „Farben der Hoffnung“ vortragen. Käßmanns Werk inspiriert mit Geschichten über Mut\, Zuversicht und die Kraft der Gemeinschaft. \nMatthias Brandis: Historische Einblicke: Matthias Brandis nimmt das Publikum am Samstag\, 14. Juni um 18 Uhr auf der Interkulturellen Bühne mit auf eine Reise in die Vergangenheit. In seinem Buch „Meines Großvaters Geige: Das Schicksal der Hamburger jüdischen Familien Wohlwill und Dehn“ beleuchtet er das bewegende Schicksal zweier jüdischer Familien während des Holocausts in Hamburg. \nHasnain Kazim auf Deutschlandtour: Hasnain Kazim zieht aus\, sein Land zu erkunden. Mit seinem Lieblingsverkehrsmittel\, dem Fahrrad\, macht er sich auf\, ein aktuelles Deutschlandporträt zu zeichnen. Was eint die Menschen\, was trennt sie? Worüber darf man eigentlich noch lachen? Was ist Heimat \nLesung mit Hella und Sandra Rottenberg: Abgerundet wird das Programm durch eine gemeinsame Lesung von Hella und Sandra Rottenberg\, die am Sonntag\, 15. Juni um 17 Uhr von einer außergewöhnlichen Familiengeschichte berichten. Isay Rottenberg\, ein jüdischer Unternehmer\, rettet 1932 die Deutschen Zigarrenwerke in Döbeln vor dem Bankrott. Trotz Nazi-Gegnerschaft bietet er vielen Arbeit und hält bis 1935 stand. 2015 entdecken Hella und Sandra Rottenberg durch Archive diese mutige Familiengeschichte. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Kongress: AufRecht – Solidarisch in autoritären Zeiten | Leipzig
DESCRIPTION:Nach unserem „Recht-für-Alle“-Kongress 2023 folgt 2025 der „AufRecht“-Kongress! Wieder in Leipzig\, wieder mit einem breitgefächerten inhaltlichen Programm und am Samstag natürlich wieder mit einer Party! Und dieses Mal mit etwas mehr Zeit für Vernetzung und Austausch – durch eine Verlängerung des Kongresses bis in den Sonntag hinein. \nDie Zustände seit 2023 sind nicht besser geworden. \nDemokratie und Rechtsstaat stehen nicht nur in Deutschland massiv unter Druck. Die autoritären und rechtsradikalen Angriffe auf die solidarische Gesellschaft nehmen überall weiter zu. Wir Anwält*innen nehmen die Auswirkungen einer Politik\, in der Hass auf gesellschaftliche Randgruppen\, auf Migrant*innen\, auf Frauen und Trans*Personen geschürt wird\, in unserer täglichen Arbeit sehr genau wahr. Wir sehen\, welche konkreten Auswirkungen die rassistisch geführten Debatten zu Migration und Asyl auf unsere Mandant*innen haben. Wir vertreten Menschen\, die als Antifaschist*innen staatlicher Verfolgung unterliegen. Oder die in „national befreiten Zonen“ in täglicher Angst leben müssen. Und wir haben es in unserer anwaltlichen Praxis mit Menschen zu tun\, die sich antifeministischer Gewalt ausgesetzt sehen oder die als Angehörige sexueller Minderheiten verfolgt werden. Die autoritäre Zuspitzung betrifft aber nicht nur besonders vulnerable und marginalisierte Menschen. Die aktuelle Krise der kapitalistischen Gesellschaft zeigt sich auch an anderen Stellen. Soziale Rechte geraten stark unter Druck\, Kolleg*innen vertreten immer häufiger akut von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen und auch der Kampf um Arbeitnehmer*innenrechte reduziert sich im Wesentlichen auf einen Abwehrkampf vor Gericht. \nDieser tägliche Blick in den Abgrund darf nicht dazu führen\, dass wir in eine angsterstarrte Passivität verfallen. Wir wollen an einem gemeinsamen langen Wochenende wieder Wege aus der Vereinzelung und der Mutlosigkeit finden. Dabei wollen wir auch unsere eigene Rolle selbstkritisch reflektieren: Wo stehen wir uns selbst im Weg? Warum schaffen wir es nicht immer\, unsere Kräfte zu bündeln und uns gemeinsam den Angriffen in den Weg zu stellen? Ist es doch wichtiger denn je\, unsere täglichen emanzipatorischen Rechtskämpfe in großer Vielfalt zeigen. \nDer „AufRecht“-Kongress will an unsere Erfahrungen von 2023 anknüpfen. Es wird uns auch dieses Mal um viel mehr als um reine Wissensvermittlung gehen. Wir wollen in schwierigen Zeiten Beispiele dafür geben und erfahren\, wie wir mit unserem Wissen als Jurist*innen an der Seite sozialer Bewegungen stehen und diese unterstützen können. Und wie wir gemeinsam für die offensive Verteidigung von Menschenrechten und von demokratischer Teilhabe streiten können. Bange machen gilt nicht! \n\n  \nWelches Programm erwartet Dich genau? \nNach dem Auftakt am Freitagabend wollen wir am Kongress-Samstag in insgesamt 24 interaktiven Workshops und Gesprächsformaten aktuelle Rechtskämpfe um das Recht und den Zugang zum Recht sichtbar machen\, unsere Rollen und Bündnisse reflektieren\, und uns für gemeinsame Kämpfe vernetzen. \nDie Workshops und Panels werden von kritischen Jurist*innen aus verschiedenen Arbeitsbereichen\, juristischen Aktivist*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen gemeinsam angeboten. \nIm Anschluss wird es am Samstagabend eine ausgelassene Party im Conne Island geben. \nAm Sonntag soll sich der Kreis in einer weiteren größeren Diskussion schließen. \nUnd hier geht es schon zur Anmeldung. \nDer Kongress wird veranstaltet vom Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV) und der Werner-Holtfort-Stiftung. Wir danken dem Leipziger Strafverteidiger e.V. für die Unterstützung. \n\n  \nAusschlussklausel: \nGemäß § 21 Abs. 1 SächsVersG sind Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen – einschließlich der AfD – angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, von der Versammlung ausgeschlossen.\nWir behalten uns vor\, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen. \nPreise (Kategorien) \n\n   Euro 80 für Studierende und Menschen ohne Einkommen.\n   Euro 110 für Referendar*innen und prekär Beschäftigte.\n   Euro 200 für RAV-Mitglieder und Mitglieder der Leipziger Strafverteidiger e.V.\n   Euro 250 Regelbeitrag\n   Euro 300 Solipreis (zB Patenschaft für Menschen ohne Einkommen)\n\nBei finanziellen Engpässen können Beiträge reduziert werden\, bitte melden in der RAV-Geschäftsstelle. \nFür die Kategorien 1. und 2. haben wir insgesamt 100 Plätze (60/40) eingeplant und für diese Begrenzung bitten wir um Verständnis:\nDer Kongress ist in der inhaltlichen Planung vor allem auf die Mitglieder des RAV ausgerichtet\, damit wir einen intensiven fachlichen Austausch\, vor allem aus anwaltlicher Perspektive\, ermöglichen können. Aus diesem Grunde ist der Anteil der Studierenden und Referendar*innen beschränkt und auch unsere finanzielle Planung ist darauf ausgerichtet. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:10. Jahreskonferenz des Demokratie-Zentrums Sachsen | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 28.05.2025 | \nSehr geehrte Damen und Herren\,\nSehr geehrte Kolleginnen und Kollegen\, \nzur 10. Jahreskonferenz des Demokratiezentrums Sachsen am Donnerstag\, dem 5. Juni 2025\, im Carlowitz-Congresscenter Chemnitz lade ich Sie herzlich ein. \nUnter dem Motto »Rückblick – Umbruch – Aufbruch: Ostdeutsche Perspektiven auf Demokratiestärkung und Extremismusprävention« stehen sowohl die historischen Erfahrungen als auch die aktuellen Herausforderungen im Mittelpunkt. Chemnitz – 2025 »Kulturhauptstadt Europas« – ist dafür ein bewusst gewählter Veranstaltungsort: Die Stadt verkörpert die Kraft des Wandels in Ostdeutschland und steht zugleich für eine besondere Verantwortung im Umgang mit Rechtsextremismus und der Aufarbeitung des NSU. Passend dazu beleuchten wir auf der Konferenz den langen Schatten\, den autoritäre Systeme wie die DDR-Diktatur hinterlassen haben. Dabei rückt besonders die Zeit der sogenannten »Baseballschlägerjahre« ins Blickfeld\, in der sich rechtsextreme Gewalt im Osten Deutschlands massiv ausbreitete. Der thematische Bogen reicht von den Langzeitfolgen insbesondere rassistischer Gewalt für Betroffene\, Gesellschaft und Institutionen bis hin zu den heutigen Bedrohungen. \nDurch den Austausch von Erfahrungen und Strategien wollen wir Antworten darauf finden\, wie Demokratie gestärkt und gefährliche Entwicklungen frühzeitig erkannt werden können. Gleichzeitig geht es darum\, neue Perspektiven in der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit aufzuzeigen\, um gewaltvolle Eskalationen zu verhindern. Diese Jubiläumskonferenz richtet sich an alle\, die sich im Freistaat Sachsen aktiv für Demokratieförderung\, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention einsetzen. Gemeinsam möchten wir Bilanz ziehen\, aktuelle Herausforderungen erörtern und uns über erfolgreiche Ansätze austauschen\, um die demokratische Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen zukunftsfähig zu gestalten. \nBesonders aufmerksam machen möchte ich Sie auf die beiden Paneldiskussionen: Gemeinsam mit Armin Schuster (Sächsischer Staatsminister des Innern)\, Constanze Arndt (Oberbürgermeisterin von Zwickau)\, Prof. Dr. Jens-Christian Wagner (Leiter der Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora)\, Anne Rabe (Autorin und Essayistin) sowie weiteren Gästen aus der sächsischen Zivilgesellschaft werde ich zu den Fragen »Engagement unter Druck: Schutzräume\, Gegenstrategien & Perspektiven« und »Alte Wunden – Neue Bedrohungen? Was kann Prävention leisten?« diskutieren. \nEine Anmeldung zur 10. Jahreskonferenz des Demokratiezentrums Sachsen ist über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen ab sofort bis zum 28. Mai 2025 möglich. \nIch würde mich sehr freuen\, Sie am 5. Juni ab 10:00 Uhr im Carlowitz-Congresscenter Chemnitz begrüßen zu dürfen\, um gemeinsam neue Impulse zu entwickeln und das Fundament einer wehrhaften\, lebendigen Demokratie zu festigen. \nHerzliche Grüße \nPetra Köpping\nSächsische Staatsministerin für Soziales\, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“ Lebensgeschichten aus Deutschland. Lesung und Gespräch | Chemnitz
DESCRIPTION:„Ich bin noch nie einem Juden begegnet.“ Diesen Satz haben die meisten Jüdinnen und Juden schon einmal gehört. Bei der Lesung erzählt der Schauspieler und Autor Gerhard Haase-Hindenberg von der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland. Von Dagmar\, die sich hinter dem Rücken des jüdischen Vaters ausgerechnet für den Polizeidienst bewirbt; von Marina\, die aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland gekommen ist und erst hier mit der religiösen Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert wird; und von David\, dem aus New York stammenden Jazzmusiker\, der in Berlin die „jüdischste Stadt“ Deutschlands entdeckt.\nDa ist der jüdische Bundeswehrarzt\, der bewusst auch im Dienst die Kippa trägt\, und der wissenschaftliche Mitarbeiter am Karlsruher Kernforschungszentrum\, der seinen jüdischen Glauben aus der Mathematik herleitet\, und es werden die Geschichten von Menschen erzählt\, die aus freien Stücken zum Judentum konvertierten. All diese Geschichten vom Alltag in Deutschland lebender Juden und Jüdinnen\, ihren Geschichten und Erfahrungen\, ihren Hoffnungen und die Bedrohungen durch den steigenden Antisemitismus verwebt der Autor mit Erklärungen zu Symbolen\, Glaubenspraxis und Geschichte. Wir laden Sie zu Lesung und Gespräch ein. \nGerhard Haase-Hindenberg ist ausgebildeter Schauspieler\, daneben arbeitete er viele Jahre als Autor für Fernseh- und Hörfunkformate und als Publizist\, u. a. für die Welt/Welt am Sonntag\, Die ZEIT und andere Tageszeitungen. Seit einigen Jahren ist er Autor der Jüdischen Allgemeine. \nOrt\nTIETZ\nMoritzstraße 20\n09111 Chemnitz\nRaum 3.OG\, Saal \nZur Buchung\nWeitere Informationen
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