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SUMMARY:Discussion Training: Deconstructing Anti-Democratic and Anti-Ukrainian Myths | Chemnitz
DESCRIPTION:From August 30 to September 1\, 2024\, CRISP offers a discussion training to deconstruct anti-democratic and anti-Ukrainian myths. Join us! All costs are covered. \n\nLet’s come together and prepare for complex dialogues of various kinds. We have analyzed anti-Ukrainian narratives in Germany and developed a training program that aims to enable participants to engage in complex conversations about topics related to Ukraine and democracy. After the training\, we plan to implement a series of dialogues with the newly trained discussants at everyday locations in Chemnitz and Zwickau and expand the network of discussants in Saxony in the future. The goal: to contribute to strengthening democratic forces in Germany. \nKey Information \n2.5-day training for future discussants: Friday\, August 30\, 3:00 PM – Sunday\, September 1\, 2024\, 3:00 PM (Location: to be announced\, but in or near Chemnitz)\nCosts: The training is free\, and thanks to BAMF funding\, accommodation\, meals\, and travel expenses are covered.\nWhat you will learn: Deconstruction and response to anti-Ukrainian myths\, conducting topic-related interviews. \nWe are looking for committed democrats with basic knowledge of nonviolent communication and the willingness to engage in or moderate dialogues with potentially dissenting individuals in everyday locations such as cafés\, pubs\, community gardens\, marketplaces\, sports clubs\, etc. Fluent German is important as we want to engage in the most intensive exchange possible with local people. For the dialogues\, we aim to form tandems consisting of one person who grew up in Ukraine and one person who grew up in Germany (preferably in East Germany). \nFor further questions and to register for participation\, please contact mueller@crisp-berlin.org \nApply until 30/07/2024! \nWeitere Informationen / More information
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SUMMARY:Abschlussfestival– neue unentd_ckte narrative – ein Abschluss ohne Ende | Chemnitz
DESCRIPTION:Herzliche Einladung zum Abschlussfestival– neue unentd_ckte narrative – ein Abschluss ohne Ende\n\nFestivals wollten wir eigentlich nicht mehr machen. Wir finden aber: hier kommt der Charakter von Feiern darin vor! Das brauchen wir bei allen schweren Themen und Aussichten. Wir setzen mit unserem Abschlussfest ohne Ende einen Anfang. Wir wollen Impulse und neue Verbindungen schaffen. Verbindungen zwischen Zivilgesellschaft\, Verwaltung\, Kultur und Wissenschaft. Warum sind Geschichten erzählt oder ungesehen? Wer darf sie erzählen? Welche Visionen und Utopien bringen unsere Gegenwart voran? \nWir wollen euch\, alle Kooperationspartner*innen\, Workshopteilnehmenden\, Einwohnenden\, Mitstreiter*innen\, Kritiker*innen Impulse mitgeben. Ihr sollte beflügelt rausgehen und mit neuen Kontakten\, neue Ideen vorantreiben oder bisherige Ideen konkreter werden lassen. \nIhr kennt uns? Gut so\, willkommen!\nIhr kennt uns noch nicht? Gut so\, auch ihr seid willkommen! \nWarum machen wir ein Abschlussfest?\nWeil wir danke sagen wollen und zurückblicken mit Ausblick. Die Förderperiode von neue unentd_ckte narrative endet zum 31. Dezember 2024. Als Modellprojekt von „Demokratie leben!“ haben wir uns beständig selbst kritisch hinterfragt. Wir wollen nicht nostalgisch unsere eigene Arbeit feiern\, sondern unsere Fragen\, ob offen oder beantwortet\, mit euch teilen. Dafür haben wir Menschen eingeladen\, die uns und euch in den letzten Jahren begleitet haben. Sie geben Impulse\, Ideen und Fragen weiter. \nIhr seid weniger nur Zuhörende\, als Mitgestaltende\, Feiernde und lachende Teilnehmende. So wünschen wir es uns. \nWann: 6. Und 7. September 2024\nVeranstaltungsort: Weltecho\, Annaberger Straße 24\nZur Anmeldung  \n———– \nVorläufiges Programm (zum Download)\nFreitag\, 6. September 2024 \nAb 10:30 Uhr Anmeldung\nWährend der gesamten Veranstaltung parallel: Ausstellungen\, Filme aus nun-Projekten \n11:00 Uhr Start Eröffnung – Begrüßung und Zielsetzung der Veranstaltung Frauke Wetzel und Julia Katzberg Speeddating \n12:00 Uhr Impuls Ulf Bohmann/TU Chemnitz\, Professur für Soziologische Theorien: „Jetzt ist das Stichwort auf jeden Fall: Wir begleiten Euch!“ nun aus interner und externer Perspektive; anschl. Kleingruppendiskussionen \n13:30 Uhr 3gängiges Festessen mit Menüimpulsen durch Friederike Spindler (Figurentheater Chemnitz)\, Gundula Hoffmann (Figurentheater Chemnitz)\, Celina Rahman (nun-Beirat\, Referentin Kulturelle Bildung Hamburg)\, Jane Felber (nun 1)\, Susann Ludwig (nun-Consultant in Residence) und weiteren \n15:30 Impulse/Workshop zu Kraft der Geschichten u.a. von Georg Blokus\, Psychologe\, politischer Bildner\, Trainer und Berater für progressive Bewegungen\, Gewerkschaften und migrantische Communities\, Tomma Suki Hinrichsen\, social Designerin DIY FAN-iture\, Consultant in Residence bei nun; anschl. Worldcafé mit Impulsgebenden \n17-17:15 Uhr Pause \n17:15  Uhr 1989 und der Klang des Aufbruchs; Gespräch und Lesung\, moderiert von Anna Lux (Freiburg/Leipzig) und Alica Weirauch (Fritz Theater) und Gabi Reinhardt (Theatermachende\, Autorin und Verband der Freien Darstellenden Künste in Chemnitz) \n19:00 Uhr Film anmoderiert durch Jugendfilmjury Perspektiven \n20:00 Uhr nun-Club mit Fingerfood Party und DJs aus den nun-Kulturproduktionen \nSamstag\, 7.9.2024 \nWährend der gesamten Veranstaltung parallel: Ausstellungen\, Filme aus nun-Projekten \n10:00 Uhr Begrüßung/Tageseinführung Frauke Wetzel \n10:10 Impuls Lena Frischlich (digital über Zoom): Wie Extremistische Propaganda sich als Unterhaltung tarnt – und was das für Prävention bedeutet (30 Min.)\, Associate Prof. Dr. Lena Frischlich Digital Democracy Centre\, University of Southern Denmark\, Odense; Kommentierung durch Kultur-\, Verwaltungs- und Zivilgesellschaftssicht; Nachfragen an Lena Frischlich \n11:30 Uhr \n12:00 Uhr Mittagessen \n14:00 Uhr Workshop Christina Schwarz/Erbe 89: Neue runde Tische gestalten\, Utopien entwickeln für neue Gesprächsformate in fünf Jahren \n15:30 Uhr Dank und Verabschiedung \n15:45 Uhr Partizipative Performance Minh Duc Pham: Inventory of fates — a forever hole in record \nEnde gegen 17:00 Uhr \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Desinformation und Hass im Superwahljahr Ein Rückblick auf die Wahlkämpfe in Sachsen | Leipzig
DESCRIPTION:Wahlkämpfe finden zunehmend im Internet statt und werden auch mit unlauteren Mitteln geführt. \nDabei sind es weniger politische Parteien und Kandidaten selbst\, als vielmehr deren Unterstützer sowie antidemokratische und ausländische Akteure\, die Desinformation\, Hass und anderen manipulative Techniken nutzen. Deren Ziel ist es\, die Entscheidungen von Wählerinnen und Wählern zu beeinflussen oder demokratische Wahlen und Institutionen an sich in ihrer Legitimität anzugreifen. \nMit der Veranstaltung blicken wir zurück auf drei Wahlen und monatelangem Wahlkampf in Sachsen. \nWelche desinformierenden Erzählungen waren häufig zu beobachten? Wer war besonders betroffen von hetzerischen und verleumderischen Beiträgen? Von wem geht solch undemokratische Praxis aus? Und vor allem: welche Bedeutung hatte es für den Ausgang der Wahlen \nDiese Fragen erörtern wir mit drei Gästen\, die Soziale Medien mit unterschiedlichen Fragestellungen während der Wahlen 2024 beobachten: \nDas Projekt Faktenstark sammelt Beiträge aus Sachsen auf verschiedenen Plattformen und analysiert deren desinformierenden Erzählungen. Im Monitoring-Projekt des Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Instituts liegt der Fokus vor allem auf extrem rechte Telegram-Gruppen mit lokalem und landesweiten Bezug. Und eine Studie des Institute for Strategic Dialogue blickt bundeweit in TikTok-Kanäle und auf geschlechtsbezogenem Hass und Desinformation. \nAm Ende schauen wir auch nach vorn\, denn 2025 stehen Bundestagswahlen an. Daher fragen wir auch\, was Gesellschaft\, Politik\, Medien und Bildung bedenken und tun sollten\, um demokratische Wahlen und faire Wahlkämpfe zu stärken. \n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und insbesondere jene\, die öffentliche Debatten und Wahlkämpfe beobachten\, analysieren oder mitgestalten. Ausdrücklich eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter von Medien\, Politik\, Verbänden\, politischer Bildung\, Forschung und Zivilgesellschaft. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen jedoch gebeten. \n  \nProgramm: \n\n\n\n16:45 Uhr\nTür offen\n\n\n17:00 Uhr\nDesinformation und Hass während der Wahlkämpfe 2024 in Sachsen\n\n\n\nDesinformation in den Sozialen Medien in Sachsen\nUna Titz (Analystin im Projekt Faktenstark und Bildungsreferentin im Projekt de:hate der Amadeu-Antonio-Stiftung)\n\n\n\nMobilsierung durch die extreme Rechte in Sachsen auf Telegram\nDr. Johannes Kiess (Stv. Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts / Universität Leipzig\, verantwortlich für das Forschungsprojekt Online-Mobilisierung der extremen Rechten)\n\n\n\nGeschlechtsbezogene Gewalt und Desinformation auf TikTok\nPaula Charlotte Matlach (Analystin am Institute for Strategic Dialogue Germany\, mit Fokus auf Online-Verbreitung von Desinformation\, Hassrede und extremistischen Ideologien)\n\n\n18:30 Uhr\nPause mit kleinem Imbiss\n\n\n19:00 Uhr\nWas bedeuten die Beobachtungen für zukünftige Wahlen? Podiumsdiskussion mit allen drei Gästen\n\n\nca. 20:00 Uhr\nEnde\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nKultur- und Begegnungszentrum „Ariowitsch-Haus“ e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
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SUMMARY:Fachtag: Esoterik und Rechtsextremismus – Geschichte und Gegenwart einer Liaison | digital
DESCRIPTION:Nicht erst seit der Corona-Pandemie zeigt sich\, dass in der esoterischen Szene menschenfeindliches Gedankengut weit verbreitet ist – verbunden mit einer tiefsitzenden Abneigung gegenüber der Moderne und der Aufklärung\, und verbunden auch mit einer Anfälligkeit für Verschwörungsideologien und Antisemitismus. \nIn der Veranstaltung wollen wir uns zunächst genauer mit den Brücken zwischen Esoterik und Rechtsextremismus beschäftigen: Welche Inhalte hat das Gedankengut\, das in der Szene populär ist? Welche Rolle spielt die sogenannte „Alternative Medizin“ und die Ablehnung der Naturwissenschaften für die Esoterik? \nIm Anschluss geht es um die Ideengeschichte der rechten Esoterik. Denn rechtsesoterisches Denken war schon in seinen Anfängen im 19. Jahrhundert für Rassismus und Antisemitismus anfällig. Wir wollen fragen: Was hat es auf sich mit den sogenannten „Wurzelrassen“? Diese wurden als ideologisches Konstrukt popularisiert von Helena Blavatsky\, der vielleicht wichtigsten frühen Vordenkerin der Esoterik. Und welche Bedeutung haben esoterisch-obskurantische Ideen wie die sogenannte „Ariosophie“ für die Frühgeschichte des Nationalsozialismus? \nZum Abschluss wollen wir uns austauschen über praktische Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit rechter Esoterik. Wie kann Beratung und Bildung zu diesem Thema gelingen\, und (wie) unterscheiden sie sich im Vergleich zur Arbeit gegen herkömmlichen Rechtsextremismus? \nDie Online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus\, der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) und des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. \nAblauf\n\n\n\n13:30 \nBegrüßung\n\n\n13:45\nInput 1: Esoterik – zwischen Aufbruch und Unterwerfung  \n\nAndreas Speit\, Journalist\n\n\n\n\n14:50\nKurze Pause \n\n\n15:00\nInput 2: Vril\, Wurzelrassen\, Weltverschwörung. Die Ideengeschichte der rechten Esoterik \n\nDr. Judith Bodendörfer\, Religionswissenschaftlerin\, Projektleiterin von KONVERS – Netzwerk politische Bildung gegen Verschwörungsideologien der Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.\n\n\n\n\n15:45\nPause\n\n\n16:00\nGespräch: Beraten gegen rechte Esoterik\, beraten gegen Rechtsextremismus?  \n\nLaura Schenderlein\, Mobile Beraterin gegen Rechtsextremismus in Brandenburg\nFlorian Teller\, FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz\nMatthias Pöhlmann\, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen\, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern\n\nModeration:  Sarah Ullrich\, Journalistin\n\n\n17:20\nAbschluss und Verabredungen\n\n\n\nZum Programmflyer (PDF)\nAnmeldung\nDie Veranstaltung richtet sich an Engagierte gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bzw. Rechtsextremismus sowie an Menschen aus Beratungsstellen für Religions-\, „Sekten-“ und Weltanschauungsfragen. \nWir bitten um eine Anmeldung bis zum 10. September 2024 unter https://bagkr.de/anmeldung-esoterik-und-rechtsextremismus/ \nDie Zugangsdaten zur Onlineveranstaltung erhalten Sie 1-2 Tage vor dem Termin. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Dark Social: Digitale Medien als Sprachrohr der rechtsextremen Szene | digital
DESCRIPTION:Die rechtsextreme Szene hat sich längst von selbstgemachten Magazinen und Zeitungen mit minimaler Auflage verabschiedet. Auch die Zeiten\, in der Verschwörungsideologen ihre Mythen im Eigenverlag verbreiteten\, sind vorbei. Mit der digitalen Revolution hat sich der Kommunikationsraum enorm erweitert\, und soziale Medien bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Verbreitung solcher Inhalte – ein idealer Ort für die Verbreitung rechtsextremer Ideologien. \n\n\n\n\n\nDoch das Internet ist kein rechtsfreier Raum und auch in der digitalen Welt herrschen Grenzen des Sagbaren. Besonders in den letzten Jahren wurden verstärkt Maßnahmen ergriffen\, um die Kontrolle über soziale Medien zu verstärken und die Verbreitung von Hassrede\, Desinformation und illegalen Inhalten zu bekämpfen. Online-Plattformen sperren Inhalte mit menschenfeindlichen Aussagen\, verschwörungsideologische Videos werden von Algorithmen gekennzeichnet oder direkt herausgefiltert. Durch die Verabschiedung neuer Gesetze\, wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz\, dem Gesetz gegen Hasskriminalität und der Erweiterung des Straftatenkatalogs wurden Sicherheitsbehörden mehr Handlungsspielraum im digitalen Raum eingeräumt. \nDie Szene steht unter Beobachtung – und zieht sich daher aus gängigen sozialen Netzwerken zurück. Die neue Bühne für die Akteurinnen und Akteure? Dark Social – halböffentliche digitale Räume wie Chatgruppen in Telegram oder Signal aber auch komplett verschlüsselte Kanäle\, die genutzt werden\, um sich abseits des öffentlichen Blicks zu vernetzen\, zu organisieren und weiterhin ungehindert menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten. \nWelche Gefahren ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft? Wie müssen sich Sicherheitsbehörden auf diese neuen Herausforderungen vorbereiten? Und welche Möglichkeiten der Gegenwehr bestehen hier? \n\n\n\n\n\n\nHinweise zur Veranstaltung\n\n\nVeranstalter:\nBundeszentrale für politische Bildung \nZielgruppe:\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden\, kommunalen Verwaltungen\, der Justiz sowie interessiertes Fachpublikum. \nAnmeldung: \nNach Absenden Ihrer Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Eingangsbestätigung. Ihre Anmeldung wird erst wirksam\, wenn Sie vom Veranstalter eine Teilnahmezusage erhalten haben. \nJetzt anmelden\nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Im Hier und Jetzt gegen das Vergessen – Argumentationstraining zum Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen und Verschwörungserzählungen in Museen und Gedenkstätten“ | Leipzig
DESCRIPTION:Der praxisorientierte Workshop widmet sich dem Umgang mit rechten und verschwörungsgläubigen Äußerungen und Handlungen. Ausgangspunkt sind konkrete Praxisbeispiele aus der Vermittlungsarbeit an Museen und NS-Gedenkorten. Dabei werden auch die Erfahrungen von anderen Kultureinrichtungen sowie zivilgesellschaftlichen Akteur*innen mit einfließen.\nAnhand von Fallbeispielen werden mögliche Dynamiken analysiert und verschiedene Handlungsstrategien erprobt und anschließend reflektiert. Ziel ist es\, entsprechend problematisches Verhaltensweisen bewusster wahrzunehmen und einzuordnen\, Argumentationsstrategien und Reaktionsmöglichkeiten zu entwickeln\, sicherer im Umgang mit herausfordernden Situation zu werden sowie eigene Grenzen zu reflektieren. \nDie Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldungen via outreach@skd.museum sind bis zum 11.09.2024 möglich und werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.\nDamit der Workshop auf die konkreten Herausforderungen der Teilnehmer*innen ausgerichtet ist\, werden diese herzlich gebeten\, konkrete Fallbeispiele oder etwaige Szenarien und Themen ebenfalls bis zum 11.09.2024 via outreach@skd.museum einzubringen. Diese werden selbstverständlich anonymisiert. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der SKD mit der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig. \nOrt\nCapa-Haus Leipzig\nJahnallee 61\n04177 Leipzig \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstalter*innen ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstalter*innen behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag: Isoliert im Reich – Reichsbürger in Sachsen | Plauen
DESCRIPTION:Ein Blick hinter die Kulissen\nReichsbürger lehnen die Existenz der Bundesrepublik und deren Rechtssystem ab. \nSeit November 2016 ist die Reichsbürgerbewegung darum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. \nIm Rahmen unserer Veranstaltung liefert der Dresdner Politikwissenschaftler Sebastian Trept einen Blick hinter die Kulissen einer Szene\, deren Mitglieder den deutschen Staat und dessen Regeln nicht anerkennen und stattdessen eigene Staaten ausrufen. \nSebastian Trept präsentiert einen Überblick über die vorhandenen Informationen und unternimmt den Versuch\, ein genaueres Bild der Reichsbürgerbewegung in Sachsen und Deutschland zu zeichnen.\nFallbeschreibungen\, Mitgliederzahlen und Einsatzberichte lassen den Eindruck einer heterogenen Bewegung entstehen\, die einerseits besonders intensiv den Kontakt zu Verwaltungsmitarbeitern sucht und sich andererseits bewusst einer genauen Betrachtung entzieht. \nNeben der reinen personellen Entwicklung der Szene\, konzentriert sich Sebastian Trept vor allem auf deren historische und ideologische Entwicklung. \nEr geht den Fragen nach\, was Reichsbürger kennzeichnet und woher die Bewegung stammt. \nGemeinsam mit seinem Publikum will Sebastian Trept Instrumente und Argumentationen von Reichsbürgern entschlüsseln und Hilfestellungen entwickeln im Umgang mit Mitgliedern der Szene. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (Kontrovers vor Ort). \nReferent: SlpB mit Sebastian Trept\nPolitik- und Kommunikationswissenschaftler (Erwachsenenbildung) \nAblauf\n19:00 Uhr Begrüßung\n19:15 Uhr Vortrag Sebastian Trept\n20:15 Uhr Austausch\, Rückfragen\, Diskussionsrunde\n21:00 Uhr Ende der Veranstaltung \nDiese Veranstaltung wird finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. \nAnmeldung
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SUMMARY:Re: set-Teamendenschulung #6 | Chemnitz
DESCRIPTION:Dir geht der Hass im Netz gegen den Strich und Du willst was dagegen tun? Du möchtest das Internet nicht länger den Hater*innen überlassen? Dann werde jetzt Teil unseres sachsenweiten Teamenden-Netzwerks und gib in unserem Projekt re:set eigene Workshops gegen Hassrede im Netz! \nDafür statten wir Dich mit dem nötigen Wissen und einem methodischen Werkzeugkasten aus\, um jungen Menschen\, Lehr- oder Fachkräften Deine erworbenen digitalen Kompetenzen weiterzugeben und sie für ein couragiertes Handeln im Netz zu begeistern. \nUnsere nächste Schulung findet vom 27. bis 29. September statt! \nIn unseren Workshops lernst Du\, Hassrede im Netz zu erkennen und Handlungsoptionen praktisch anzuwenden. Außerdem bieten wir Dir den Raum\, mit anderen Engagierten zusammenzukommen und Dich über Diskriminierung und geeignete Gegenstrategien im Netz auszutauschen. Wir freuen uns auch über Deine Erfahrungswerte mit Blick auf die Weiterentwicklung unserer interaktiven und multimedialen Bildungsmaterialien. \nDas bietet Dir unser Teamenden-Netzwerk: \n\nVermittlung von Anfragen für Bildungsveranstaltungen durch die Amadeu Antonio Stiftung Sachsen (Honorarverträge für die Durchführung werden selbstständig zwischen Teamer*in und Aufftraggeber*in geschlossen)\nkostenfreie Qualifizierungen für den Umgang mit unseren pädagogischen\, innovativen Materialien zur eigenen Workshopgestaltung\npartizipative Möglichkeiten in der Weiterentwicklung von Inhalten und Themen\nAustausch und Vernetzung mit anderen freiberuflichen Teamenden aus der politischen Bildungsarbeit in einem professionellen Rahmen und auf Augenhöhe\nfortlaufende Begleitung und Fortbildung im Prozess (nicht nur) bei wenig Vorerfahrung\n\nDas ist dein Profil: \n\nDu bist mindestens 18 Jahre alt und wohnst idealerweise in Sachsen oder in der Nähe.\nDu bist politisch interessiert und hast Lust\, Dich mit anderen Interessierten über politische Themen auszutauschen.\nDu bringst die dafür benötigte Zeit und Verlässlichkeit mit.\nDu begegnest anderen Menschen mit Offenheit.\nDu kannst Dich gut selbst organisieren und bringst ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein mit.\nIdealerweise hast Du Vorerfahrung in der politischen Bildungsarbeit. Falls nicht\, kannst Du bei uns auch erste Erfahrungen machen!\nDu verfügst über ein Basiswissen in den Themenfeldern Soziale Medien\, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\, extrem rechte Agitationen\, Diskriminierung\, Demokratiebildung und möchtest deine Kenntnisse weiterentwickeln.\n\nDas sind die Inhalte unserer Schulung: \n\nWas ist Hassrede und wie erkenne ich diese? Wer ist betroffen und was sind die Folgen? Was sind geeignete Gegenstrategien?\nWie begeistere ich für eine offene und faire Debatte im Internet?\nWie erkenne ich kodierte rechte Inhalte im Netz? Wie gehe ich (online) mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen um?\nWie gestalte ich einen Workshop (on- und offline)?\nWelche schwierigen Situationen können mir in Workshops begegnen und wie kann ich darauf reagieren?\nAußerdem lernst du wichtige lokale Akteur*innen kennen\, die im Themenfeld arbeiten.\n\nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere nächste Schulung vom 27.-29.09.2024 bewerben!  \nWir freuen uns darauf\, dich kennenzulernen! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Verschwörungsideologien – Erkennen .. Verstehen .. Begegnen | Annaberg-Buchholz
DESCRIPTION:Verschwörungsideologien – Erkennen .. Verstehen .. Begegnen\nVerschwörungsideologien\, insbesondere Geschichten über Geheimbünde und versteckte Machenschaften tauchen jetzt überall auf. Manchmal bemerkt man zunächst nicht\, dass es sich dabei um Verschwörungsideologien handelt. Sowohl im Job als auch in der Familie oder in der Freizeit stolpert man oft über Informationen\, die voller Ablehnung und Hass stecken. \n\nWie merke ich\, wenn jemand von Verschwörungsideologien überzeugt ist\, und was steckt eigentlich dahinter?\nWie verbreiten sich solche Ideen\, und warum glauben Menschen daran?\nUnd vor allem: Wie kann ich meine Haltung dazu kommunizieren\, ohne dass es zum Streit kommt?\n\nDiese und weitere Fragen beantworten wir in unserem dreistündigen Workshop. Mit praktischen Übungen helfen wir euch dabei\, das Gelernte anzuwenden. \nAnnaberg-Buchholz\nDen genauen Veranstalstungsort\ngeben wir auf Anfrage bekannt. \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/verschwoerungsideologien-erkennen-verstehen-begegnen-annaberg-buchholz/
LOCATION:Erzgebirgskreis
CATEGORIES:Seminar | Workshop
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SUMMARY:5 Jahre danach: Der Anschlag von Halle und seine Folgen für Betroffene und Gesellschaft | Dresden
DESCRIPTION:ACHTUNG: abweichender Veranstaltungsort: AZ Conni \n\n\nAn Jom Kippur 5780\, den 9. Oktober 2019\, versuchte ein mit mehreren Feuerwaffen und Sprengsätzen bewaffneter Attentäter in die Synagoge von Halle an der Saale einzudringen\, um am höchsten jüdischen Feiertag einen Massenmord an den mehr als 50 anwesenden Jüdinnen:Juden zu begehen. Als dies durch das geistesgegenwärtige Handeln eines Sicherheitsmitarbeiters und viel Glück misslang\, erschoss der Attentäter die Passantin Jana L.\, die ihn vor der Synagoge angesprochen hatte. Von der Synagoge fuhr er anschließend zum 500 Meter entfernten KiezDöner\, dessen Mitarbeiter*innen und Kund*innen er mit Sprengsätzen und Schüssen attackierte. Dort erlag Kevin S. den Schüssen des Angreifers. Bis dieser schließlich nach mehr als eineinhalb Stunden von der Polizei gefasst werden konnte\, hatte er außerdem versucht Aftax I. mit seinem Fluchtfahrzeug zu überfahren und Dagmar M. und Jens Z. beim Versuch einen neuen Fluchtwagen zu erpressen mit Schüssen schwer verletzt. Die Anklage\, die gegen den Angreifer erhoben wurde\, listet als Tatgeschehen u.a. zweifachen Mord\, versuchten Mord in 68 Fällen\, fahrlässige und gefährliche Körperverletzung sowie räuberische Erpressung und Volksverhetzung auf. \nObwohl der Attentäter nach 26 Verhandlungstagen in einem regelrechten Mammutprozess mit 94 befragten Zeug*innen und Gutachtern sowie 23 Anwält*innen von 45 Nebenkläger*innen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt wurde\, konnte der Prozess längst nicht alle mit dem Anschlag aufgeworfenen Fragen von Betroffenen und (Zivil-)Gesellschaft klären. 5 Jahre nach dem Anschlag wollen wir das Geschehene daher in Erinnerung rufen und in einem Podiumsgespräch zumindest einige der ungeklärten Fragen wieder aufrufen: Wieso konnte ein Attentäter über 15 Minuten unbehelligt eine Synagoge und einen Imbiss attackieren? Wurde der Antisemitismus in Deutschland zu lange unterschätzt? Handelt es sich bei dem Attentat wirklich um die Tat eines isoliert ideologisierten Einzeltäters? Und haben die Strafverfolgungsbehörden alles in ihrer Macht Stehende getan\, um den Vorfall aufzuklären und die richtigen Schlüsse aus ihm zu ziehen? \nWir wollen unseren Blick im Podiumsgespräch aber auch auf die Perspektiven lenken\, die im medialen Spektakel um den Attentäter häufig übergangen wurden: Wie stellte sich der Anschlag aus der Sicht\, der in der Synagoge Versammelten\, dar? Welche Folgen hatte der Anschlag und das Verfahren auf die direkt Betroffenen und die jüdische Community in Deutschland – bis heute? Was half und hilft ihnen damit umzugehen? Und nicht zuletzt wie blicken sie auf das weitere Erstarken des Antisemitismus während der Corona-Pandemie und nach dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober? Gibt es im Kampf gegen Antisemitismus noch Hoffnung? \nACHTUNG: abweichender Veranstaltungsort: AZ Conni \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \nMit finanzieller Unterstützung von MONOM – Stiftung für Veränderung \nWeitere Informationen
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LOCATION:Stadt Dresden
CATEGORIES:Podium | Gespräch
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