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SUMMARY:Von Altermedia bis X: Zur Rolle des Internets für Radikalisierung\, Verschwörungsdenken und Desinformation | digital
DESCRIPTION:Natur – Narrative – Radikalisierung: Veranstaltungsreihe zur Prävention antidemokratischer Tendenzen in der Umweltbildung\n\n\n\n\n\nDer Vortrag beschäftigt sich mit der Entwicklung rechtsextremer Aktivitäten im digitalen Raum. Im Mittelpunkt stehen sowohl die Strategien des Spektrums\, inklusive der Verbreitung von Verschwörungsideologien und Desinformation\, als auch die Rolle der Plattformen\, Games und Apps und deren Betreiber.\n\nKarolin Schwarz ist Autorin\, Trainerin und Beraterin. Sie beschäftigt sich vor allem mit Rechtsextremismus\, Rechtsterrorismus\, Desinformation und der Schnittstelle zwischen Internet und Gesellschaft. In der Vergangenheit hat sie als Journalistin\, Faktencheckerin und als Beraterin für große Social-Media-Plattformen gearbeitet und hat sowohl im Bundestag als auch im Prozess um den rechtsterroristischen Anschlag von Halle als Sachverständige ausgesagt. Im Februar 2020 erschien ihr Buch „Hasskrieger: Der neue globale Rechtsextremismus“ im Verlag Herder.\n\nDie Veranstaltungsreihe ist Teil unseres Projekts KUBI – Kritische Umweltbildung: Esoterische Weltbilder und antidemokratische Tendenzen.\n\nDas Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.\n\n\nZur Anmeldung\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz\nc/o NaturFreunde Deutschlands\nWarschauer Str. 58a/59a\n10243 Berlin\n+49 (0)30 29 77 32 60 | Tel\n+49 (0)30 29 77 32 80 | Fax\ninfo@nf-farn.de\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Miteinander ins Gespräch kommen – Wer hat Recht? | Annaberg-Buchholz
DESCRIPTION:Wer kennt das nicht? Gespräche\, die plötzlich eskalieren: Der Klimawandel sei nur Panikmache\, die Medien würden systematisch lügen\, Migration sei Teil eines geheimen Plans – und hinter all dem steckten „die da oben“. Solche Diskussionen begegnen uns im Familienkreis\, unter Freund:innen oder am Arbeitsplatz – und enden oft in Frust\, Rückzug oder offenen Konflikten. Doch warum sind diese Erzählungen so wirkungsmächtig? Warum scheint es so schwer\, miteinander im Gespräch zu bleiben – gerade wenn sich die Frage „Wer hat Recht?“ so verhärtet stellt? \nIn unserem Einführungsworkshop zu Verschwörungserzählungen wollen wir gemeinsam hinschauen: \n\nWas macht solche Narrative so attraktiv?\nWie funktionieren sie – und woran erkennt man sie?\nUnd vor allem: Wie können wir damit umgehen\, ohne Gespräche gleich ganz aufzugeben?\n\nWir vermitteln Hintergründe und geben euch Strategien an die Hand\, um auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben – und das Gespräch nicht ganz zu verlieren. \n\nReferentin:\nPaula Salomo\, freie Trainerin – Gesellschaftliche Vielfalt und Prozessmoderation \nOrt/Treffpunkt\n\nKulturzentrum Erzhammer\nBuchholzer Str. 2\n09456  Annaberg-Buchholz \n\nPreis\n\nkostenfrei \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Workshop: Zwischen Leugnung und Verharmlosung | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 15.10.2025 | \nDemokratisch argumentieren und handeln in der Klimakrise\nDienstag\, 30.10.2025 | 10.00 – 16:00 Uhr\nin Dresden\nDer Seminarort ist barrierefrei über einen Fahrstuhl erreichbar und verfügt über barrierefreie WC’s. \nWir erhalten Fördermittel der Stiftung Mercator. Deshalb können wir das Seminar kostenfrei anbieten. \nAnmeldung bis 15.10.2025 an anmeldung[aet]kulturbuero-sachsen.de \nVeranstaltungs-Flyer als .PDF downloaden (250 KB) \nWie können wir mit Äußerungen und Handlungen umgehen\, in denen die Klimakrise angezweifelt oder sogar geleugnet wird? Welche Akteur*innen verbreiten diese Botschaften? Und was hat Rechtsextremismus und Rechtspopulismus damit zu tun? Wie kann eine gelingende Klimakommunikation aussehen? Diesen Fragen widmet sich der Workshop. \nWas nehmen Teilnehmende mit: \n\nSie sind sensibilisert für Desinformationen die die Klimakrise leugnen.\nSie kennen die Verbindungen zwischen rechtsextremen Narrativen und Kampagnen und Klimakrisenleugnung.\nSie haben Argumentations- und Handlungsstrategien kennengelernt\, wie adäquat auf Desinformation reagiert werden kann.\nSie haben sich bei eigenen Positionierungen und anderen Übungen ausprobiert.\nSie haben Fallbeispiele aus ihrem Alltag bearbeitet.\n\nWir erhalten Fördermittel der Stiftung Mercator. Deshalb können wir das Seminar kostenlos anbieten. \nReferent*innen:\nAnja Thiele und Vince von Gynz-Rekowski\, Kulturbüro Sachsen e.V. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Politischer Antisemitismus im postfaktischen Zeitalter: Formen\, Ursachen\, Kontroversen in Demokratien des 21. Jahrhunderts | Leipzig
DESCRIPTION:Keine Minderheit ist derzeit häufiger Hate Crimes und Diskriminierungen ausgesetzt als die jüdische. Kaum jemand bezeichnet sich zwar noch als „Antisemit“\, doch Antisemitismus ist mit Wucht in den öffentlichen Raum zurückgekehrt\, und dies nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 und dem Krieg im Nahen Osten. Antisemitismus ist heute Teil eines polarisierten und verhärteten Meinungskampfes in kriselnden Demokratien geworden\, bei dem sich die Grenzen des Sagbaren in enormer Geschwindigkeit verschoben haben. Antisemitische\, verschwörungsmythische\, ethno-nationalistische und rassistische Ideologien und ‚Tickets‘ haben dabei transnational an sozialer Akzeptanz gewonnen. Sie reüssieren teils ungebremst insbesondere im sozial-medialen Raum\, während zugleich von deren Trägern beklagt wird\, man dürfe nicht mehr frei sprechen und werde verfolgt. \nDieser Vortrag\, der zugleich das neu im Nomos-Verlag erschienene Buch Politischer Antisemitismus im postfaktischen Zeitalter vorstellt\, diskutiert erstens\, welche Definitionen und kritische Begriffe von Antisemitismus für den Gegenstand sensibilisieren\, die heute in den Sozialwissenschaften kontrovers diskutiert werden. Er widmet sich zweitens den Formen und Modi\, mit denen uns Antisemitismus heute in der Gesellschaft begegnet. Drittens wird vergleichend die Frage diskutiert\, inwiefern Antisemitismus im 21. Jahrhundert wieder zum Gegenstand politischer Mobilisierungen in liberalen Demokratien geworden ist und von verschiedenen autoritären Parteien und Bewegungen politisch eingespannt wird\, wenn auch teils in camouflierten Formen. Schließlich wird untersucht\, ob sich insgesamt die politisch Gelegenheitsstrukturen für Antisemitismus in demokratischen Gesellschaften verändert haben\, welche Rolle dabei Krisen\, Krisennarrative und Desinformation im postfaktischen Zeitalter spielen und welche tradierten und neuen Faktoren zur Renaissance des Antisemitismus beitragen. \nProf. Dr. Lars Rensmann hat seit 2022 den Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Universität Passau inne. Zuvor war er von 2016 bis 2022 Professor für Europäische Politik und Gesellschaft an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande) und leitete das dortige Research Centre for the Study of Democratic Cultures and Politics sowie Geschäftsführender Direktor des Fachbereichs Europäische Sprachen und Kulturen. Er ist der Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaft sowie der Populismus-\, Rechtsextremismus-\, Antisemitismus- und Demokratieforschung. Er war zweimal als Sachverständiger im Deutschen Bundestag\, zum Themenfeld Antisemitismus und zum Demokratiefördergesetz. Zuletzt leitete er gemeinsam mit Prof. Heiko Beyer eine umfassende empirische Dunkelfeldstudie zu „Antisemitismus in der Gesamtgesellschaft von NRW im Jahr 2024“ im Auftrag des Landes NRW. \nDer Vortrag wird veranstaltet von der Hochschulgruppe HLGA (Hochschulen Leipzig gegen Antisemitismus). \nDatum: 30.10.2025\nUhrzeit: 19:00 Uhr\nOrt: Campus Uni Leipzig\, Hörsaal 2 \nWeitere Informationen
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