BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Netzwerk Tolerantes Sachsen - ECPv6.15.18//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://www.tolerantes-sachsen.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Netzwerk Tolerantes Sachsen
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240906
DTEND;VALUE=DATE:20240908
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240719T102334Z
LAST-MODIFIED:20240719T102334Z
UID:26446-1725580800-1725753599@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Abschlussfestival– neue unentd_ckte narrative – ein Abschluss ohne Ende | Chemnitz
DESCRIPTION:Herzliche Einladung zum Abschlussfestival– neue unentd_ckte narrative – ein Abschluss ohne Ende\n\nFestivals wollten wir eigentlich nicht mehr machen. Wir finden aber: hier kommt der Charakter von Feiern darin vor! Das brauchen wir bei allen schweren Themen und Aussichten. Wir setzen mit unserem Abschlussfest ohne Ende einen Anfang. Wir wollen Impulse und neue Verbindungen schaffen. Verbindungen zwischen Zivilgesellschaft\, Verwaltung\, Kultur und Wissenschaft. Warum sind Geschichten erzählt oder ungesehen? Wer darf sie erzählen? Welche Visionen und Utopien bringen unsere Gegenwart voran? \nWir wollen euch\, alle Kooperationspartner*innen\, Workshopteilnehmenden\, Einwohnenden\, Mitstreiter*innen\, Kritiker*innen Impulse mitgeben. Ihr sollte beflügelt rausgehen und mit neuen Kontakten\, neue Ideen vorantreiben oder bisherige Ideen konkreter werden lassen. \nIhr kennt uns? Gut so\, willkommen!\nIhr kennt uns noch nicht? Gut so\, auch ihr seid willkommen! \nWarum machen wir ein Abschlussfest?\nWeil wir danke sagen wollen und zurückblicken mit Ausblick. Die Förderperiode von neue unentd_ckte narrative endet zum 31. Dezember 2024. Als Modellprojekt von „Demokratie leben!“ haben wir uns beständig selbst kritisch hinterfragt. Wir wollen nicht nostalgisch unsere eigene Arbeit feiern\, sondern unsere Fragen\, ob offen oder beantwortet\, mit euch teilen. Dafür haben wir Menschen eingeladen\, die uns und euch in den letzten Jahren begleitet haben. Sie geben Impulse\, Ideen und Fragen weiter. \nIhr seid weniger nur Zuhörende\, als Mitgestaltende\, Feiernde und lachende Teilnehmende. So wünschen wir es uns. \nWann: 6. Und 7. September 2024\nVeranstaltungsort: Weltecho\, Annaberger Straße 24\nZur Anmeldung  \n———– \nVorläufiges Programm (zum Download)\nFreitag\, 6. September 2024 \nAb 10:30 Uhr Anmeldung\nWährend der gesamten Veranstaltung parallel: Ausstellungen\, Filme aus nun-Projekten \n11:00 Uhr Start Eröffnung – Begrüßung und Zielsetzung der Veranstaltung Frauke Wetzel und Julia Katzberg Speeddating \n12:00 Uhr Impuls Ulf Bohmann/TU Chemnitz\, Professur für Soziologische Theorien: „Jetzt ist das Stichwort auf jeden Fall: Wir begleiten Euch!“ nun aus interner und externer Perspektive; anschl. Kleingruppendiskussionen \n13:30 Uhr 3gängiges Festessen mit Menüimpulsen durch Friederike Spindler (Figurentheater Chemnitz)\, Gundula Hoffmann (Figurentheater Chemnitz)\, Celina Rahman (nun-Beirat\, Referentin Kulturelle Bildung Hamburg)\, Jane Felber (nun 1)\, Susann Ludwig (nun-Consultant in Residence) und weiteren \n15:30 Impulse/Workshop zu Kraft der Geschichten u.a. von Georg Blokus\, Psychologe\, politischer Bildner\, Trainer und Berater für progressive Bewegungen\, Gewerkschaften und migrantische Communities\, Tomma Suki Hinrichsen\, social Designerin DIY FAN-iture\, Consultant in Residence bei nun; anschl. Worldcafé mit Impulsgebenden \n17-17:15 Uhr Pause \n17:15  Uhr 1989 und der Klang des Aufbruchs; Gespräch und Lesung\, moderiert von Anna Lux (Freiburg/Leipzig) und Alica Weirauch (Fritz Theater) und Gabi Reinhardt (Theatermachende\, Autorin und Verband der Freien Darstellenden Künste in Chemnitz) \n19:00 Uhr Film anmoderiert durch Jugendfilmjury Perspektiven \n20:00 Uhr nun-Club mit Fingerfood Party und DJs aus den nun-Kulturproduktionen \nSamstag\, 7.9.2024 \nWährend der gesamten Veranstaltung parallel: Ausstellungen\, Filme aus nun-Projekten \n10:00 Uhr Begrüßung/Tageseinführung Frauke Wetzel \n10:10 Impuls Lena Frischlich (digital über Zoom): Wie Extremistische Propaganda sich als Unterhaltung tarnt – und was das für Prävention bedeutet (30 Min.)\, Associate Prof. Dr. Lena Frischlich Digital Democracy Centre\, University of Southern Denmark\, Odense; Kommentierung durch Kultur-\, Verwaltungs- und Zivilgesellschaftssicht; Nachfragen an Lena Frischlich \n11:30 Uhr \n12:00 Uhr Mittagessen \n14:00 Uhr Workshop Christina Schwarz/Erbe 89: Neue runde Tische gestalten\, Utopien entwickeln für neue Gesprächsformate in fünf Jahren \n15:30 Uhr Dank und Verabschiedung \n15:45 Uhr Partizipative Performance Minh Duc Pham: Inventory of fates — a forever hole in record \nEnde gegen 17:00 Uhr \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/abschlussfestival-neue-unentd_ckte-narrative-ein-abschluss-ohne-ende-chemnitz/
CATEGORIES:Festival | Feier | Jubiläum
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240906
DTEND;VALUE=DATE:20240908
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240729T090626Z
LAST-MODIFIED:20240729T090626Z
UID:26572-1725580800-1725753599@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Empowerment-Wochenende für von Rassismus betroffene FLINTA*-Personen | Leipzig
DESCRIPTION:Einladung zum Empowerment-Wochenende (Freitag & Samstag)\nLiebe Interessierte\, \nhiermit laden wir zum Empowerment-Wochenende in Leipzig (nicht barrierefrei\, genauer Ort nach Anmeldung) ein. Gemeinsam mit Aïma Samat und Angelika Kim möchten wir für zwei Tage zusammenkommen\, um einen wertschätzenden und offenen Lern- und Reflexionsraum zu kreieren\, in dem sowohl ein individueller als auch kollektiver Prozess der Selbststärkung entwickelt werden kann. \nZiel ist es\, Menschen mit Diskriminierungs- und Rassismuserfahrung eigene Fähigkeiten und Stärke (wieder) zu erkennen und bewusst zu werden. Wir werden prozessorientiert und mit einem intersektionalen Ansatz arbeiten. Durch verschiedene Methoden\, die aus Biographiearbeit\, theoretischem Input\, (Selbst-) Reflexion bestehen\, möchten wir Strategien und Handlungsoptionen gemeinsam entwickeln und neu erarbeiten. \nAïma Samat (sie/ihr) ist Empowerment-Trainerin und politische Bildnerin zu Themen Rassismus\, Diskriminierung und Intersektionalität. Sie ist Social Justice und Diversity Trainerin und Mediatorin mit einem diskriminierungskritischen und machtkritischen Ansatz sowie Prozessbegleiterin bei diversitätsorientierten Transformationsprozessen. Sie war im Bereich Flucht und Migration als Sprachmittlerin\, Rechts- und Sozialberaterin und zuletzt als Antidiskriminierungsberaterin tätig. \nAngelika Kim (sie/ihr) ist Antirassismus Trainerin und Aktivistin. Sie wurde in der kasachischen UdSSR geboren und wuchs in Russland und Ostdeutschland auf. Als Nachkommin von deutschen und koreanischen Zwangsumgesiedelten bezeichnet sie sich selbst als „Kind stalinistischer Repressionen“. In ihrer Arbeit setzt sich Angelika mit der eigenen Intersektionalität auseinander – als Enkelin von politischen Gefangenen in der Sowjetunion sowie als eine BIPoC innerhalb der russischsprachigen Diaspora in Westeuropa. \nDie Veranstaltung ist kostenlos und findet auf Deutsch statt. Verpflegung\, Übernachtung und Fahrtkosten sind inklusive. Wenn eine Kinderbetreuung benötigt wird\, bitte bei der Anmeldung angeben. Diese Veranstaltung richtet sich an von Rassismus betroffene FLINTA*-Personen (FLINTA* steht für Frauen\, Lesben\, intersexuelle\, nicht-binäre\, trans und agender Personen). \nAnmeldungen via E-Mail an s.sisouphantavong@damigra.de oder per WhatsApp/Telegram unter +49 176 603 823 46 bis zum 26.08.2024. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/empowerment-wochenende-fuer-von-rassismus-betroffene-flinta-personen-leipzig/
LOCATION:Stadt Leipzig
CATEGORIES:Seminar | Workshop
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240909T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240909T200000
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240826T130012Z
LAST-MODIFIED:20240826T140325Z
UID:27100-1725894000-1725912000@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Sensibel gegen Antiziganismus | Amaro Filmos - Wir sind hier! | Dresden
DESCRIPTION:Workshop „Sensibel gegen Antiziganismus“\nIm Projektraum „Gemeinsam Mittendrin 60+“\, Hauptstr 42-44 in 01099 Dresden\, Beginn 09.09.2024\, 15.00 Uhr\, Ende 17.00 Uhr \nWarum wissen wir eigentlich so wenig über Sinti und Roma? In dem zweistündigen Workshop beleuchten wir die historische Kontinuität der Diskriminierung von Sinti und Roma\, gehen auf Ihre Fragen ein und möchten neue Perspektiven aufzeigen. Das Angebot ist offen für alle und soll einen Einstieg ins Thema bieten. \nKeine Anmeldung nötig. Mehr Informationen \nAnschließend: \nFilmvorführung mit Gespräch „Amaro Filmos – Wir sind hier!“\nIm Projektraum „Gemeinsam Mittendrin 60+“\, Hauptstr 42-44 in 01099 Dresden\, Beginn 09.09.2024\, 18.00 Uhr\, Ende 20.00 Uhr \nIn „Amaro Filmos“ (auf Romanes „Unser Film“) geben junge Roma* aus Berlin einen Einblick in ihr Leben und in ihre Gedankenwelt. Mit Humor und Selbstbewusstsein beantworten sie die Fragen: Wie sehen wir uns? Wie werden wir von anderen gesehen? Und was bewegt uns? Der partizipativ entwickelte Dokumentarfilm beleuchtet nicht nur die Träume\, Zukunftswünsche und Rollenbilder einer Generation\, sondern auch brennende gesellschaftliche Probleme: Rassismus\, Gentrifizierung und die damit einhergehende räumliche Verdrängung einer ganzen Community. \nKeine Anmeldung nötig. Eine Veranstaltung des riesa efau. Kultur Forum Dresden\, des Projekts WIR SIND HIER! von RomaTrial e.V.\, des Bündnis gegen Rassismus – für ein gerechtes und menschenwürdiges Sachsen und Begegnungs- und Beratungsstelle BÜLOWH / Diakonie Dresden. \nMehr Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/sensibel-gegen-antiziganismus-amaro-filmos-wir-sind-hier-dresden/
LOCATION:Stadt Dresden
CATEGORIES:Film,Seminar | Workshop
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240910T170000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240910T201500
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240719T103415Z
LAST-MODIFIED:20240826T140446Z
UID:26451-1725987600-1725999300@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Desinformation und Hass im Superwahljahr Ein Rückblick auf die Wahlkämpfe in Sachsen | Leipzig
DESCRIPTION:Wahlkämpfe finden zunehmend im Internet statt und werden auch mit unlauteren Mitteln geführt. \nDabei sind es weniger politische Parteien und Kandidaten selbst\, als vielmehr deren Unterstützer sowie antidemokratische und ausländische Akteure\, die Desinformation\, Hass und anderen manipulative Techniken nutzen. Deren Ziel ist es\, die Entscheidungen von Wählerinnen und Wählern zu beeinflussen oder demokratische Wahlen und Institutionen an sich in ihrer Legitimität anzugreifen. \nMit der Veranstaltung blicken wir zurück auf drei Wahlen und monatelangem Wahlkampf in Sachsen. \nWelche desinformierenden Erzählungen waren häufig zu beobachten? Wer war besonders betroffen von hetzerischen und verleumderischen Beiträgen? Von wem geht solch undemokratische Praxis aus? Und vor allem: welche Bedeutung hatte es für den Ausgang der Wahlen \nDiese Fragen erörtern wir mit drei Gästen\, die Soziale Medien mit unterschiedlichen Fragestellungen während der Wahlen 2024 beobachten: \nDas Projekt Faktenstark sammelt Beiträge aus Sachsen auf verschiedenen Plattformen und analysiert deren desinformierenden Erzählungen. Im Monitoring-Projekt des Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Instituts liegt der Fokus vor allem auf extrem rechte Telegram-Gruppen mit lokalem und landesweiten Bezug. Und eine Studie des Institute for Strategic Dialogue blickt bundeweit in TikTok-Kanäle und auf geschlechtsbezogenem Hass und Desinformation. \nAm Ende schauen wir auch nach vorn\, denn 2025 stehen Bundestagswahlen an. Daher fragen wir auch\, was Gesellschaft\, Politik\, Medien und Bildung bedenken und tun sollten\, um demokratische Wahlen und faire Wahlkämpfe zu stärken. \n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und insbesondere jene\, die öffentliche Debatten und Wahlkämpfe beobachten\, analysieren oder mitgestalten. Ausdrücklich eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter von Medien\, Politik\, Verbänden\, politischer Bildung\, Forschung und Zivilgesellschaft. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen jedoch gebeten. \n  \nProgramm: \n\n\n\n16:45 Uhr\nTür offen\n\n\n17:00 Uhr\nDesinformation und Hass während der Wahlkämpfe 2024 in Sachsen\n\n\n\nDesinformation in den Sozialen Medien in Sachsen\nUna Titz (Analystin im Projekt Faktenstark und Bildungsreferentin im Projekt de:hate der Amadeu-Antonio-Stiftung)\n\n\n\nMobilsierung durch die extreme Rechte in Sachsen auf Telegram\nDr. Johannes Kiess (Stv. Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts / Universität Leipzig\, verantwortlich für das Forschungsprojekt Online-Mobilisierung der extremen Rechten)\n\n\n\nGeschlechtsbezogene Gewalt und Desinformation auf TikTok\nPaula Charlotte Matlach (Analystin am Institute for Strategic Dialogue Germany\, mit Fokus auf Online-Verbreitung von Desinformation\, Hassrede und extremistischen Ideologien)\n\n\n18:30 Uhr\nPause mit kleinem Imbiss\n\n\n19:00 Uhr\nWas bedeuten die Beobachtungen für zukünftige Wahlen? Podiumsdiskussion mit allen drei Gästen\n\n\nca. 20:00 Uhr\nEnde\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nKultur- und Begegnungszentrum „Ariowitsch-Haus“ e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/desinformation-und-hass-im-superwahljahr-ein-rueckblick-auf-die-wahlkaempfe-in-sachsen-leipzig/
LOCATION:Stadt Leipzig
CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240913
DTEND;VALUE=DATE:20240916
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240902T111320Z
LAST-MODIFIED:20240902T111320Z
UID:27207-1726185600-1726444799@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Erinnern versammeln | Chemnitz
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung von Offener Prozess – NSU Aufarbeitung in Sachsen\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und Versammeln antirassistischer Kämpfe. \nGemeinsam laden wir Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Betroffeneninitiativen zu einem Austausch ein und fragen uns: Wo steht unsere Erinnerungs- und Bildungsarbeit? Wo sind die Lücken in unserer Arbeit und wo können wir uns und andere in der lokalen Arbeit besser unterstützen? Welche Rolle können dabei Archivierungspraktiken spielen und wie verändert und wandelt sich Erinnern angesichts verschiedener politischer Entwicklungen? \nWir sind in einer politischen Zeitenwende\, wie die anstehenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern erneut verdeutlichen werden. Deswegen wollen wir uns in Chemnitz treffen\, an dem Ort\, an dem das Gedenken an den NSU Komplex durch das entstehende Pilot-Dokumentationszentrum erstmals institutionalisiert wird. Erinnerungspolitische Kämpfe werden nach jahrzehntelanger Recherche und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt. Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute\, was sind Herausforderungen und was braucht es um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken? In Chemnitz wollen wir zusammenkommen und uns gemeinsam zu diesen Fragen austauschen und vernetzen. \nZur Anmeldung\nProgramm\nFreitag\, 13. September 2024 \n**17:00 – 18:00 Uhr**\, Weltecho\nAnkommen \n**18:00-21:30 Uhr**\, Weltecho\, Club\nErinnern Versammeln: Auftakt zum Symposium mit künstlerischen Beiträgen und anschließender Diskussion\nDer Auftakt des Symposiums «Erinnern versammeln – Praktiken für die Zukünfte einer Gesellschaft der Vielen» lädt sowohl Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Refugees-Initiativen als auch die interessierte Öffentlichkeit zum Austausch ein. Im Fokus stehen die erinnerungspolitischen Kämpfe\, die nach jahrzehntelanger Recherche- und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt werden. Mit der Entwicklung des NSU-Dokumentationszentrums in Chemnitz stellen sich die Fragen: Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus\, und was ist nötig\, um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken?\n«Erinnern versammeln» bedeutet für uns\, danach zu suchen\, was und wer fehlt\, und darüber mit denen zu sprechen\, die seit Jahren und Jahrzehnten Teil der erinnerungspolitischen Kämpfe sind. Mit den Impulsen von Hannah Peaceman (angefragt)\, Gamze Kubaşık\, Ali Şirin und Aurora Rodonò können wir ein gemeinsames Verständnis darüber entwickeln\, wo wir gegenwärtig mit unserer Erinnerungsarbeit stehen. Im Dialog mit den künstlerischen Beiträgen der Filmemacherin Claudia Tuyềt Scheffel und dem Leipziger MC Faeb (angefragt) wollen wir die Praktiken einer Gesellschaft der Vielen wirkmächtig entfalten.\nAnschließend versammeln wir uns alle zu einer gemeinsamen Diskussion. Mit Annita Kalpaka\, Aminata Cissé (angefragt) und Fatima Maged (angefragt) erweitern wir unser Verständnis\, indem wir fragen\, welche Lebens- und Widerstandsgeschichten (un)sichtbar und (un)erzählt bleiben. Die Bedeutung von Archiven\, Geschichtsschreibungen und der politischen Bildungsarbeit soll dabei helfen\, den Herausforderungen und Lücken der Erinnerungsarbeit zu begegnen. \nSamstag\, 14. September 2024 \nFrühstück im Weltecho \nErkundungen\n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nCritical Walk – Eine Führung zum NSU-Komplex durch das ehemalige Fritz-Heckert-Stadtgebiet\nDer Critical Walk widmet sich der architektonischen\, sozialen und politischen Geschichte des ehemaligen Fritz-Heckert-Gebiets im Süden von Chemnitz. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Stadtteil als Wohnort\, Vernetzungsraum und Tatort des NSU. Wir besuchen die konkreten Orte\, an denen das NSU-Netzwerk lebte und Verbrechen beging\, und nähern uns dabei den Fragen\, wie das NSU-Netzwerk in Chemnitz verankert war und wie eine lokal verankerte Aufarbeitung aussehen kann. \n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nPilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Chemnitz\nIm Gedenken an die Opfer des NSU-Komplexes wird im Jahr 2025\, während der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025\, ein Pilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex eröffnet. Wir möchten euch die Räume des zukünftigen Pilot-Dokumentationszentrums zeigen und das Konzept für diesen Ort vorstellen. Teil des Zentrums sind die Wanderausstellung *Offener Prozess*\, Bildungs- und Vermittlungsangebote\, ein Forschungsbereich\, ein Archiv sowie ein Versammlungsort – die Assembly. \n**09:30**\, Weltecho\nFührung durch die Satelliten der Ausstellung *Offener Prozess*\nDie Ausstellung *Offener Prozess* widmet sich den Auswirkungen rassistischer und rechter Gewalttaten am Beispiel des NSU-Komplexes. Die Satelliten der Ausstellung\, eine kleinere Variante der Gesamtausstellung\, umfassen sieben Arbeiten\, einen Chatbot (Messenger-Dienst) sowie den Zugriff auf die Inhalte der Webausstellung und eine interaktive Karte. Unter anderem sind Arbeiten von Želimir Žilnik\, Harun Farocki\, Thanh Nguyen Phuong\, Sefa Defterli\, belit sağ und Forensic Architecture vertreten. Sie beleuchten verschiedene Aspekte des NSU-Komplexes und verweisen auf die tiefgreifenden zeitlichen und räumlichen Dimensionen. Ziel ist es nicht\, eine umfassende Einführung in den NSU-Komplex zu geben\, sondern auf die Kontinuitäten von und den Widerstand gegen rassistische und rechte Gewalt hinzuweisen. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nSchaufensterprojekte\nDas Projekt «Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe» schafft ein offenes Archiv zu antirassistischer Widerstandsgeschichten in Ost- und Westdeutschland. Im Weltecho geben wir einen Einblick in das digitale sowie analoge Archiv anhand von sieben Projekten. Diese haben Bewegungsgeschichten und verschiedene antirassistische Kämpfe in Form von Büchern\, Podcasts und Videoformaten aufgearbeitet. Die Akteur:innen aus unterschiedlichen Bewegungskontexten führten Gespräche mit Zeitzeug:innen\, durchforsteten Archive und verknüpften ihre Erkenntnisse mit eigenen Erfahrungen\, um diese weiter zu erarbeiten und aufzubereiten. Damit wirken sie einer Politik des Entnennens sowie Praktiken des Ignorierens und Schweigens entgegen\, indem sie verschiedene Perspektiven auf vielfältigen Kämpfe zugänglich machen.\nDie Recherchen widmen sich unterschiedlichen Bewegungsgeschichten:\n– Queers of Color in Deutschland\, Tarek Shukrallah\n– Linke Afrikaner:innen in Hamburg\, Josephine Akinyosoye & Johannes Tesfai\n– jüdisch-queerfeministische Kämpfe und ihre Vernetzungen\, Angelika Levi & Alisa Limorenko\n– the Karawane Munich\, Alice Hamdi & Mika Wodke\n– migrantisch-antirassistische Feminismen\, Annita Kalpaka\, Brigitta Kuster\, Efthimia Panagiotidis\n– Viet-Deutsche Communities in Ostdeutschland\, Vũ Vân Phạm & Trong Do Duc\n– Angehörige und Betroffene der Opfer des NSU erzählen\, Yasmin Dreessen.\nBesucher:innen können die Rechercheprozesse und Projekte in Form von Hörstationen\, Archivmaterialien\, Kurztexten und weiteren Formaten in den Räumlichkeiten des Weltechos erkunden. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nAusstellung von Hami Wobowen und Ngoc Anh Pham \n**12:30-13:30 Uhr**\, Weltecho\nMittagessen \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 1: Archivpraktiken und Geschichtsschreibung\nDie klassische und dominante Form des häufig staatlichen Archivs ist meist kein Ort\, der antirassistischen Akteur:innen und ihren Kämpfen offensteht. Auch andere Gedächtnisinstitutionen ignorieren oft die Geschichtsschreibung einer Gesellschaft der Vielen. Antirassistische Kämpfe stellen daher immer wieder die Frage\, wessen Stimmen gehört werden und wer die Geschichten schreiben kann. Diese Kämpfe manifestieren sich in vielfältigen Formen wie Plakaten\, Flyern und selbstorganisierten Medien\, die Fragmente einer langen und vielfältigen Geschichte schaffen und die Wirkmächtigkeit normativer Masternarrative stören.\nDoch mit der Zeit gehen oft auch Erinnerungen und Kontexte verloren. Im Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe“ haben sich zahlreiche Aktivist:innen auf den Weg gemacht\, um Zeitzeugnisse und Zeitzeug:innen zu finden und zu befragen. Sie schaffen Schaufenster in ein umfangreiches\, jedoch wenig geteiltes Gedächtnis einer antirassistischen Allmende. Anhand von Archivalien\, Archivprojekten und Geschichtsarbeiten werden wir queer-migrantische Kämpfe\, die Organisierung linker Afrikaner:innen\, migrantisch-antirassistische Feminismen und viet-deutschen Widerstand kennenlernen. Wir werden ganz praktisch über die Herausforderungen und die Freuden antirassistischer Archiv- und Geschichtspraxis sprechen – und vielleicht auch neue Archive gründen?\nMit Impulsen von Tarek Shukrallah\, Women in Exile\, Josy Akinyosoye\, Johannes Tesfai\, Andreas Charis\, Annita Kalpaka\, Van Vu Pham\, Trong Do Duc\nWorkshopleitung: Lee Hielscher und Trong Do Duc\nOrganisiert durch: Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 2: Politische Bildungsarbeit in Betroffenenperspektiven\nNSU\, Hanau\, Halle…– An allen Orten rassistischer Anschläge organisieren sich Betroffene\, Angehörige und solidarische Initiativen. Sie halten die Erinnerung an die Opfer lebendig\, leisten Trauerarbeit\, geben der Wut Ausdruck und stellen Forderungen nach Anerkennung\, Aufklärung\, Gerechtigkeit und einem angemessenen Gedenken. Immer wieder erklären sie\, wie institutioneller und alltäglicher Rassismus wirkt\, wer Verantwortung für die Gewalt und die mangelnde Aufklärung trägt\, und wie solidarisches Handeln ermöglicht und umgesetzt werden kann. Dennoch werden Betroffene gerade in der politischen Bildungsarbeit immer wieder auf die Rolle der Zeug:innenschaft reduziert\, obwohl sie selbst Workshops\, Panels und Bildungsmaterialien planen und durchführen und als politische Bildner:innen tätig sind.\nDer Workshop geht den Fragen nach\, wie diese (machtungleiche) Aufteilung aufgehoben und Betroffene\, Angehörige sowie die mit ihnen verbundenen solidarischen Initiativen als entscheidende Akteur:innen der Bildung gestärkt werden können. Wie müssten gute solidarische Kooperationen aussehen\, um auf Augenhöhe zwischen den Institutionen der politischen Bildung und den selbstverwalteten Strukturen zu arbeiten? Wie kann in der Partizipation Powersharing gelingen? Was sind die Bedarfe der Akteur:innen\, um in ihrer Arbeit anerkannt und ernst genommen zu werden?\nDer Workshop lädt engagierte Menschen und Initiativen ein\, ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Zudem sollen Formate der betroffenen-zentrierten Bildungsarbeit entwickelt werden.\nMit Impulsen von erinnerungspolitischen Initiativen und Bildner:innen.\nWorkshopleitung: Gamze Kubaşık und Ali Şirin\nOrganisiert durch: Rosa-Luxemburg-Stiftung und Offener Prozess \n**17:45-19:00 Uhr**\, Weltecho\nSymbiose\nDer Samstag begann mit ersten Erkundungen von Erinnerungspraktiken und bot Raum für intensiven Austausch in zwei Werkstätten. Nun wollen wir die vielfältigen Erfahrungen in einer Symbiose zusammenführen. Was nehmen wir mit? Was hat uns in Bewegung gesetzt? Welche Verbindungen haben wir zueinander kennengelernt? In einem Austauschformat teilen wir unsere Erlebnisse und Lernprozesse und erfahren von den Formaten und Akteur:innen\, die wir bisher noch nicht kennenlernen konnten. Welche Fragen an antirassistische Zukünfte eröffnen sich hier? Wie können wir die Praktiken der Dominanzgesellschaft hinter uns lassen und eine Gesellschaft der Vielen praktisch werden lassen? \nSonntag\, 15. September 2024 \n**10:00-14:00 Uhr**\, Weltecho\nBrunch & Worldcafé\nBundesweite Föderation und der Aufruf für Zusammenschlüsse\nSonntag wird der Tag der Verabredungen und Zukunftsvisionen. Nach zwei Tagen Input und Austausch\, geht es an diesem Tag um die bundesweite Föderationen und zukünftigen Zusammenschlüsse\, in dem wir die Inhalte der letzten Tage zusammenbringen und Fäden zusammen spinnen.\nBeim gemeinsamen Brunch sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich im Worldcafé noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen.\nBeim gemeinsamen Brunch und im World Café sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen. \n**14:00 Uhr**\, Weltecho\nGemeinsame Abreise zum Bahnhof \n\n\n\n\nInformation\n\nVeranstaltungsort\nWeltecho\nAnnaberger Straße 24\n09111 Chemnitz \nZeit\n13.09.2024\, 19:00 – 15.09.2024\, 15:00 Uhr \n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/erinnern-versammeln-chemnitz/
LOCATION:Stadt Chemnitz
CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240923T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240923T160000
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240806T083211Z
LAST-MODIFIED:20240806T083211Z
UID:26695-1727085600-1727107200@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Workshop: Was hat Israel mit Antisemitismus zu tun? | Bautzen
DESCRIPTION:Im Workshop behandeln wir die Themen Israel\, den sogenannten Nahostkonflikt und Anti­semi­tismus. Wir wollen besprechen\, wie es uns mit diesen Themen geht und was wir darüber wissen. Dabei werden wir den Israel-Palästina-Konflikt genauer unter die Lupe nehmen und mehr über die Geschichte sowie Entwicklung erfahren. Das ver­tiefte Wissen hilft uns\, wenn wir uns mit Israel­ bezogenem Antisemitismus auseinandersetzen: Wie erleben Betroffene diese Form des Anti­sem­itismus? Wo zeigt er sich und wie kann ich das erkennen? Das gucken wir uns direkt mit aktuellen Beispielen aus Musik\, Kunst\, Klimabewegung und der Region Ostsachsen an. Am Ende kommen wir vom Verstehen ins Handeln und lernen ganz pra­k­tisch\, was wir gegen Antisemitismus tun können. \n*** Anmeldung Workshopreihe gegen Antisemitismus \nDie Workshopreihe möchte Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren dazu ermutigen\, das Phänomen Antisemitismus zu verstehen\, im Alltag zu erkennen und aktiv zu werden\, um Antisemitismus zu stoppen. Lebensweltnah und unter besonderer Beachtung der Region Ostsachen werden aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus bearbeitet.\nDieses Angebot richtet sich zunächst speziell an Fachkräfte der offenen Jugendarbeit\, um die Workshops zu erproben und evaluieren. \nEnde 2025 werden die Ergebnisse in einem modularen Workshopleitfaden festgehalten und veröffentlicht. Hinter dem Projekt steht das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen\, ein breiter Zusammenschluss von Organisationen aus der jüdischen Community und der Zivilgesellschaft Ostsachsens. \nVeranstaltungsort: Steinhaus e.V. (Steinstraße 37\, 02625 Bautzen)\nAblauf: Die Workshops beginnen immer jeweils pünktlich um 10 Uhr und enden um 16 Uhr. Zwischendurch wird es eine Mittagspause und Verpflegung geben. \nDas Angebot ist kostenlos. Die Workshops können auch einzeln bzw. unabhängig voneinander besucht werden. \nProgramm der Workshopreihe (PDF)\nAnmeldung\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/workshop-was-hat-israel-mit-antisemitismus-zu-tun-bautzen/
CATEGORIES:Seminar | Workshop
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240924T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240924T160000
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240806T083450Z
LAST-MODIFIED:20240806T083450Z
UID:26697-1727172000-1727193600@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Workshop: Die Welt ein düsterer Ort voller Verschwörungen? | Bautzen
DESCRIPTION:Corona? Keine Pandemie\, sondern von Eliten als Gesundheitsdiktatur geplant. Russischer An­griffs­krieg? Kein völkerrechtswidriger Überfall auf die Ukraine\, sondern Verteidigung Putins gegen den Westen. Wer sich länger auf TikTok\, YouTube oder Telegram aufhält\, findet sie schnell: Verschwörungserzählungen. Das\, was sich manch­\nmal spannend oder unterhaltsam liest\, hat Schattenseiten: Oftmals gelten Jüdinnen*Juden als Teil von Verschwörungen. Antisemitismus steigt immer\, wenn wieder Verschwörungs­ge­schichten verbreitet werden. Ein anderes Problem: Viele Verschwörungserzählungen behandeln durchaus ernste Themen. Doch sie schaffen keine Lösung. Im Gegenteil: Sie verhindern aktiv\, dass wir Menschen an diesen arbeiten. Der Besuch des Workshops verschafft Hilfe. Du kannst dein Wissen erweitern & anschließend Freund*innen aufklären. \n*** Anmeldung Workshopreihe gegen Antisemitismus \nDie Workshopreihe möchte Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren dazu ermutigen\, das Phänomen Antisemitismus zu verstehen\, im Alltag zu erkennen und aktiv zu werden\, um Antisemitismus zu stoppen. Lebensweltnah und unter besonderer Beachtung der Region Ostsachen werden aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus bearbeitet.\nDieses Angebot richtet sich zunächst speziell an Fachkräfte der offenen Jugendarbeit\, um die Workshops zu erproben und evaluieren. \nEnde 2025 werden die Ergebnisse in einem modularen Workshopleitfaden festgehalten und veröffentlicht. Hinter dem Projekt steht das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen\, ein breiter Zusammenschluss von Organisationen aus der jüdischen Community und der Zivilgesellschaft Ostsachsens. \nVeranstaltungsort: Steinhaus e.V. (Steinstraße 37\, 02625 Bautzen)\nAblauf: Die Workshops beginnen immer jeweils pünktlich um 10 Uhr und enden um 16 Uhr. Zwischendurch wird es eine Mittagspause und Verpflegung geben. \nDas Angebot ist kostenlos. Die Workshops können auch einzeln bzw. unabhängig voneinander besucht werden. \nProgramm der Workshopreihe (PDF)\nAnmeldung\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/workshop-die-welt-ein-duesterer-ort-voller-verschwoerungen-bautzen/
LOCATION:Landkreis Bautzen
CATEGORIES:Seminar | Workshop
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240924T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240924T200000
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240903T085639Z
LAST-MODIFIED:20240903T085639Z
UID:27251-1727200800-1727208000@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Buchpräsentation: Stalin hat uns das Herz gebrochen | Pirna
DESCRIPTION:Der AK „Stalin hat uns das Herz gebrochen“ der Naturfreundejugend Berlin stellt ihr Buch „Stalin hat uns das Herz gebrochen. Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen“ vor. \nNach dem Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland und dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrten Kommunist*innen\, auch jüdische Kommunist*innen\, aus ihrem Exil nach Deutschland zurück. Sie zog es in die Sowjetische Besatzungszone bzw. später in die DDR. Erfüllt waren sie vom Traum\, Teil am Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft zu sein\, einer Gesellschaft ohne Unterdrückung\, ohne Antisemitismus\, ohne faschistische Ideologien. \nDas Buch zeichnet in fünf Kapiteln diese Geschichte nach und betrachtet Brüche\, Widersprüche und Anschuldigungen\, mit denen zurückgekehrte (jüdische) Kommunist*innen konfrontiert waren. Dabei wird der historische Kontext betrachtet\, in dem sich antisemitisch verfolgte Kommunist*innen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion und ihrer Einflusssphäre bewegten. Im Fokus stehen die Bedingungen für (kommunistische) Jüdinnen und Juden sowie der Umgang mit Antisemitismus in der DDR. \nEinführend in das Thema ist die Dokumentation „Stalin hat unser Herz gebrochen“ zu empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=R6jALfnbMmU \n\nDie Buchpräsentation erfolgt im Rahmen der Veranstaltungsreihe 35 Jahre Mauerfall: Jüdisches Leben in der DDR und rechte Gewalt in den sogenannten (Nach)Wendejahren in Pirna und Umgebung. \nOrt\nKulturkiste K2\nSchössergasse 3\n01796 Pirna \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/buchpraesentation-stalin-hat-uns-das-herz-gebrochen-pirna/
LOCATION:Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
CATEGORIES:Lesung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240926T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240926T140000
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240722T084025Z
LAST-MODIFIED:20240826T135818Z
UID:26457-1727344800-1727359200@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Fachveranstaltung: Anstoß eines nachhaltigen Veränderungsprozesses zur Bearbeitung von Diskriminierung in Schulen | digital
DESCRIPTION:Wir laden zur dritten Veranstaltung „Anstoß eines nachhaltigen Veränderungsprozesses zur Bearbeitung von Diskriminierung in Schulen“ am 26. September 2024 10-14 Uhr online ein. \nWir haben im Rahmen des Kompetenznetzwerks Demokratiebildung im Jugendalter u.a. mit zwei Fachveranstaltungen online im Juni 2023 und in Hannover im Februar 2024 5 zentrale Forderungen an Bildungsministerien\, Hochschulen\, Vorbereitungsdienste und Schulbehörden adressiert. Um den damit verbundenen Prozess weiter voranzubringen\, möchten wir Verantwortungsträger_innen herzlich einladen\, um mit uns weiterzudenken und zu planen\, wie wir für alle Menschen schulische Bildungseinrichtungen zu sichereren demokratischen Orten werden lassen können. \n\n\nZiele der Veranstaltung\n\nBlick auf die Wichtigkeit einer zeitnahen Bearbeitung von Diskriminierung an Schule\nKennenlernen/Abgleich der Forderungen für einen erfolgreichen und ressourcenschonenden Veränderungsprozess\naktuelle Informationen zum Stand der Veränderungsprozesse\nVernetzung mit anderen Akteur_innen und Kennenlernen von best practice bzw. nützlichen Instrumenten\nRegionale Austauschrunden (u.a. Weiterarbeit an den regionalen Bestandsaufnahmen für die Bereiche Schule\, Hochschule und Vorbereitungsdienst/Referendariat und Verabredung konkreter nächste Schritte)\n\n\n\nGeplantes Programm\n\n\n\n\n\nDonnerstag\, 26.09.2024 | 10:00-14:00 Uhr | online\n\n\nZeit\nInhalt\n\n\nab 09:45 Uhr\nAnkommen im Online-Veranstaltungsraum\n\n\n10:00 Uhr\nOffizieller Start und Kennenlernen\n\n\n10:25 Uhr\nAktueller Stand der Bearbeitung von Diskriminierung und des Prozesses\n\n\n10:35 Uhr\nBeispiele für gelungene Praxis \n\n\n11:50 Uhr\nMittagspause\n\n\n12:30 Uhr\nAusblick weitere Strategie\n\n\n12:45 Uhr\nRegionale Austauschrunden\n\n\n13:45 Uhr\nZusammenfassung und Auswertung der Veranstaltung\n\n\n14:00 Uhr\nEnde der Veranstaltung\n\n\n\n\n\n\nZielgruppen für die Veranstaltung\nEingeladen sind Vertreter_innen/Verantwortliche folgender Organisationen: \n\nKultus- bzw. Bildungsministerien der Länder\nHochschulen\nVorbereitungsdienste\nSchulbehörden\nAntidiskriminierungsstellen\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/fachveranstaltung-anstoss-eines-nachhaltigen-veraenderungsprozesses-zur-bearbeitung-von-diskriminierung-in-schulen-digital/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240927
DTEND;VALUE=DATE:20240930
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240725T090912Z
LAST-MODIFIED:20240826T135802Z
UID:26539-1727395200-1727654399@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Re: set-Teamendenschulung #6 | Chemnitz
DESCRIPTION:Dir geht der Hass im Netz gegen den Strich und Du willst was dagegen tun? Du möchtest das Internet nicht länger den Hater*innen überlassen? Dann werde jetzt Teil unseres sachsenweiten Teamenden-Netzwerks und gib in unserem Projekt re:set eigene Workshops gegen Hassrede im Netz! \nDafür statten wir Dich mit dem nötigen Wissen und einem methodischen Werkzeugkasten aus\, um jungen Menschen\, Lehr- oder Fachkräften Deine erworbenen digitalen Kompetenzen weiterzugeben und sie für ein couragiertes Handeln im Netz zu begeistern. \nUnsere nächste Schulung findet vom 27. bis 29. September statt! \nIn unseren Workshops lernst Du\, Hassrede im Netz zu erkennen und Handlungsoptionen praktisch anzuwenden. Außerdem bieten wir Dir den Raum\, mit anderen Engagierten zusammenzukommen und Dich über Diskriminierung und geeignete Gegenstrategien im Netz auszutauschen. Wir freuen uns auch über Deine Erfahrungswerte mit Blick auf die Weiterentwicklung unserer interaktiven und multimedialen Bildungsmaterialien. \nDas bietet Dir unser Teamenden-Netzwerk: \n\nVermittlung von Anfragen für Bildungsveranstaltungen durch die Amadeu Antonio Stiftung Sachsen (Honorarverträge für die Durchführung werden selbstständig zwischen Teamer*in und Aufftraggeber*in geschlossen)\nkostenfreie Qualifizierungen für den Umgang mit unseren pädagogischen\, innovativen Materialien zur eigenen Workshopgestaltung\npartizipative Möglichkeiten in der Weiterentwicklung von Inhalten und Themen\nAustausch und Vernetzung mit anderen freiberuflichen Teamenden aus der politischen Bildungsarbeit in einem professionellen Rahmen und auf Augenhöhe\nfortlaufende Begleitung und Fortbildung im Prozess (nicht nur) bei wenig Vorerfahrung\n\nDas ist dein Profil: \n\nDu bist mindestens 18 Jahre alt und wohnst idealerweise in Sachsen oder in der Nähe.\nDu bist politisch interessiert und hast Lust\, Dich mit anderen Interessierten über politische Themen auszutauschen.\nDu bringst die dafür benötigte Zeit und Verlässlichkeit mit.\nDu begegnest anderen Menschen mit Offenheit.\nDu kannst Dich gut selbst organisieren und bringst ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein mit.\nIdealerweise hast Du Vorerfahrung in der politischen Bildungsarbeit. Falls nicht\, kannst Du bei uns auch erste Erfahrungen machen!\nDu verfügst über ein Basiswissen in den Themenfeldern Soziale Medien\, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\, extrem rechte Agitationen\, Diskriminierung\, Demokratiebildung und möchtest deine Kenntnisse weiterentwickeln.\n\nDas sind die Inhalte unserer Schulung: \n\nWas ist Hassrede und wie erkenne ich diese? Wer ist betroffen und was sind die Folgen? Was sind geeignete Gegenstrategien?\nWie begeistere ich für eine offene und faire Debatte im Internet?\nWie erkenne ich kodierte rechte Inhalte im Netz? Wie gehe ich (online) mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen um?\nWie gestalte ich einen Workshop (on- und offline)?\nWelche schwierigen Situationen können mir in Workshops begegnen und wie kann ich darauf reagieren?\nAußerdem lernst du wichtige lokale Akteur*innen kennen\, die im Themenfeld arbeiten.\n\nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere nächste Schulung vom 27.-29.09.2024 bewerben!  \nWir freuen uns darauf\, dich kennenzulernen! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/re-set-teamendennschulung-6-chemnitz/
LOCATION:Stadt Chemnitz
CATEGORIES:Seminar | Workshop
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240927T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240927T170000
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240708T082112Z
LAST-MODIFIED:20240708T082112Z
UID:26117-1727445600-1727456400@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Verschwörungsideologien – Erkennen .. Verstehen .. Begegnen | Annaberg-Buchholz
DESCRIPTION:Verschwörungsideologien – Erkennen .. Verstehen .. Begegnen\nVerschwörungsideologien\, insbesondere Geschichten über Geheimbünde und versteckte Machenschaften tauchen jetzt überall auf. Manchmal bemerkt man zunächst nicht\, dass es sich dabei um Verschwörungsideologien handelt. Sowohl im Job als auch in der Familie oder in der Freizeit stolpert man oft über Informationen\, die voller Ablehnung und Hass stecken. \n\nWie merke ich\, wenn jemand von Verschwörungsideologien überzeugt ist\, und was steckt eigentlich dahinter?\nWie verbreiten sich solche Ideen\, und warum glauben Menschen daran?\nUnd vor allem: Wie kann ich meine Haltung dazu kommunizieren\, ohne dass es zum Streit kommt?\n\nDiese und weitere Fragen beantworten wir in unserem dreistündigen Workshop. Mit praktischen Übungen helfen wir euch dabei\, das Gelernte anzuwenden. \nAnnaberg-Buchholz\nDen genauen Veranstalstungsort\ngeben wir auf Anfrage bekannt. \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/verschwoerungsideologien-erkennen-verstehen-begegnen-annaberg-buchholz/
LOCATION:Erzgebirgskreis
CATEGORIES:Seminar | Workshop
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240929
DTEND;VALUE=DATE:20241002
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240927T073620Z
LAST-MODIFIED:20240927T073620Z
UID:27573-1727568000-1727827199@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Jüdisches Leben erFahren | Weißwasser
DESCRIPTION:Unser Projektteam „Jüdisches Leben erFahren”\, hat den Auftrag vom Land Sachsen\, eine Konzeption für ein mobiles Kultur -und Begegnungszentrum zu entwickeln\, das landesweit jüdisches Leben\, jüdische Kultur und Geschichte lebendig und vielfältig darstellt. Die lang ersehnte Generalprobe für das Projekt erfolgt vom 29.September bis 1. Oktober in der Stadt Weißwasser in der Oberlausitz. Zum musikalischen Rahmenprogramm werden unter anderem gehören: \n  \n– Musikalische Lesung „Jerusalem“ mit Küf Kaufmann mit dem Trio Klangprojekt \n– Marimbaphon-Musik von Alex Jacobowitz \n– Chansonprogramm: „Die Damen und Herren Daffke“ \n– Jewish Folk Music von Yael Gat und der Band Folkadu \n  \nZu den weiteren Highlights\, die wir mit unseren Partner*innen in Weißwasser planen\, zählen: \n  \n– Sonderausstellung zum ersten Ehrenbürger Weißwassers\, dem jüdischen Unternehmer Joseph Schweig im Glasmuseum \n– Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben in der Stadtbibliothek Weißwasser \n– Wanderausstellung „Jüdisches Leben in der Oberlausitz“ (Kulturforum Görlitzer Synagoge) in der Hafenstube Telux \n– Interaktive digitale Zeitzeug:inneneninterviews (Frag-nach-Projekt der Deutschen Nationalbibliothek) \n– Fahrradtour zu „jüdischen Orten“ in Weißwasser mit Marko Schmidt \n  \nEine Gruppe von Pädagoginnen und Pädagogen aller Schulformen erarbeitet zudem für das mobile Zentrum zielgruppenspezifische Handreichungen. Diese sollen den Schulen und Kitas in Weißwasser zur Verfügung gestellt und dort getestet werden. Bei Fragen zum oder Interesse am Projekt schreiben Sie uns an: erfahren@ariowitschhaus.de \n\nSonntag\, 29. September\nab 14 Uhr: Stadttour zu Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Weißwasser\nab 17 Uhr in der ev. Kreuzkirche Weißwasser: Auftaktveranstaltung mit musikalischer Lesung\n\n\n\nMontag\, 30. September\nab 13 Uhr: Fragestunde mit Landesrabbiner Zsolt Balla und Pfarrer Lars Städter auf dem Marktplatz\nab 15 Uhr: Workshops für junge Menschen im SKZ Telux\, u.a. zu den Themen „Jüdisch und Queer“\, „Antisemitismus und Fußball“ und „Leben in Israel“\nab 18 Uhr im Glasmuseum: Konzert „Wie werde ich reich und glücklich? – Ein musikalischer Handlungsvorschlag“ Die Damen und Herren Daffke – Chansons der 1920er Jahre\n\n\nOrt: Weißwasser \nDas Modellvorhaben wird gefördert durch das Programm Weltoffenes Sachsen des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/juedisches-leben-erfahren-weisswasser/
LOCATION:Landkreis Görlitz
CATEGORIES:Aktionstag
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240929T170000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240929T200000
DTSTAMP:20260502T102137
CREATED:20240923T111443Z
LAST-MODIFIED:20240923T111443Z
UID:27497-1727629200-1727640000@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:5 Jahre danach: Der Anschlag von Halle und seine Folgen für Betroffene und Gesellschaft | Dresden
DESCRIPTION:ACHTUNG: abweichender Veranstaltungsort: AZ Conni \n\n\nAn Jom Kippur 5780\, den 9. Oktober 2019\, versuchte ein mit mehreren Feuerwaffen und Sprengsätzen bewaffneter Attentäter in die Synagoge von Halle an der Saale einzudringen\, um am höchsten jüdischen Feiertag einen Massenmord an den mehr als 50 anwesenden Jüdinnen:Juden zu begehen. Als dies durch das geistesgegenwärtige Handeln eines Sicherheitsmitarbeiters und viel Glück misslang\, erschoss der Attentäter die Passantin Jana L.\, die ihn vor der Synagoge angesprochen hatte. Von der Synagoge fuhr er anschließend zum 500 Meter entfernten KiezDöner\, dessen Mitarbeiter*innen und Kund*innen er mit Sprengsätzen und Schüssen attackierte. Dort erlag Kevin S. den Schüssen des Angreifers. Bis dieser schließlich nach mehr als eineinhalb Stunden von der Polizei gefasst werden konnte\, hatte er außerdem versucht Aftax I. mit seinem Fluchtfahrzeug zu überfahren und Dagmar M. und Jens Z. beim Versuch einen neuen Fluchtwagen zu erpressen mit Schüssen schwer verletzt. Die Anklage\, die gegen den Angreifer erhoben wurde\, listet als Tatgeschehen u.a. zweifachen Mord\, versuchten Mord in 68 Fällen\, fahrlässige und gefährliche Körperverletzung sowie räuberische Erpressung und Volksverhetzung auf. \nObwohl der Attentäter nach 26 Verhandlungstagen in einem regelrechten Mammutprozess mit 94 befragten Zeug*innen und Gutachtern sowie 23 Anwält*innen von 45 Nebenkläger*innen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt wurde\, konnte der Prozess längst nicht alle mit dem Anschlag aufgeworfenen Fragen von Betroffenen und (Zivil-)Gesellschaft klären. 5 Jahre nach dem Anschlag wollen wir das Geschehene daher in Erinnerung rufen und in einem Podiumsgespräch zumindest einige der ungeklärten Fragen wieder aufrufen: Wieso konnte ein Attentäter über 15 Minuten unbehelligt eine Synagoge und einen Imbiss attackieren? Wurde der Antisemitismus in Deutschland zu lange unterschätzt? Handelt es sich bei dem Attentat wirklich um die Tat eines isoliert ideologisierten Einzeltäters? Und haben die Strafverfolgungsbehörden alles in ihrer Macht Stehende getan\, um den Vorfall aufzuklären und die richtigen Schlüsse aus ihm zu ziehen? \nWir wollen unseren Blick im Podiumsgespräch aber auch auf die Perspektiven lenken\, die im medialen Spektakel um den Attentäter häufig übergangen wurden: Wie stellte sich der Anschlag aus der Sicht\, der in der Synagoge Versammelten\, dar? Welche Folgen hatte der Anschlag und das Verfahren auf die direkt Betroffenen und die jüdische Community in Deutschland – bis heute? Was half und hilft ihnen damit umzugehen? Und nicht zuletzt wie blicken sie auf das weitere Erstarken des Antisemitismus während der Corona-Pandemie und nach dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober? Gibt es im Kampf gegen Antisemitismus noch Hoffnung? \nACHTUNG: abweichender Veranstaltungsort: AZ Conni \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \nMit finanzieller Unterstützung von MONOM – Stiftung für Veränderung \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/5-jahre-danach-der-anschlag-von-halle-und-seine-folgen-fuer-betroffene-und-gesellschaft-dresden/
LOCATION:Stadt Dresden
CATEGORIES:Podium | Gespräch
END:VEVENT
END:VCALENDAR