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SUMMARY:Jüdisches Leben erFahren | Weißwasser
DESCRIPTION:Unser Projektteam „Jüdisches Leben erFahren”\, hat den Auftrag vom Land Sachsen\, eine Konzeption für ein mobiles Kultur -und Begegnungszentrum zu entwickeln\, das landesweit jüdisches Leben\, jüdische Kultur und Geschichte lebendig und vielfältig darstellt. Die lang ersehnte Generalprobe für das Projekt erfolgt vom 29.September bis 1. Oktober in der Stadt Weißwasser in der Oberlausitz. Zum musikalischen Rahmenprogramm werden unter anderem gehören: \n  \n– Musikalische Lesung „Jerusalem“ mit Küf Kaufmann mit dem Trio Klangprojekt \n– Marimbaphon-Musik von Alex Jacobowitz \n– Chansonprogramm: „Die Damen und Herren Daffke“ \n– Jewish Folk Music von Yael Gat und der Band Folkadu \n  \nZu den weiteren Highlights\, die wir mit unseren Partner*innen in Weißwasser planen\, zählen: \n  \n– Sonderausstellung zum ersten Ehrenbürger Weißwassers\, dem jüdischen Unternehmer Joseph Schweig im Glasmuseum \n– Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben in der Stadtbibliothek Weißwasser \n– Wanderausstellung „Jüdisches Leben in der Oberlausitz“ (Kulturforum Görlitzer Synagoge) in der Hafenstube Telux \n– Interaktive digitale Zeitzeug:inneneninterviews (Frag-nach-Projekt der Deutschen Nationalbibliothek) \n– Fahrradtour zu „jüdischen Orten“ in Weißwasser mit Marko Schmidt \n  \nEine Gruppe von Pädagoginnen und Pädagogen aller Schulformen erarbeitet zudem für das mobile Zentrum zielgruppenspezifische Handreichungen. Diese sollen den Schulen und Kitas in Weißwasser zur Verfügung gestellt und dort getestet werden. Bei Fragen zum oder Interesse am Projekt schreiben Sie uns an: erfahren@ariowitschhaus.de \n\nSonntag\, 29. September\nab 14 Uhr: Stadttour zu Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Weißwasser\nab 17 Uhr in der ev. Kreuzkirche Weißwasser: Auftaktveranstaltung mit musikalischer Lesung\n\n\n\nMontag\, 30. September\nab 13 Uhr: Fragestunde mit Landesrabbiner Zsolt Balla und Pfarrer Lars Städter auf dem Marktplatz\nab 15 Uhr: Workshops für junge Menschen im SKZ Telux\, u.a. zu den Themen „Jüdisch und Queer“\, „Antisemitismus und Fußball“ und „Leben in Israel“\nab 18 Uhr im Glasmuseum: Konzert „Wie werde ich reich und glücklich? – Ein musikalischer Handlungsvorschlag“ Die Damen und Herren Daffke – Chansons der 1920er Jahre\n\n\nOrt: Weißwasser \nDas Modellvorhaben wird gefördert durch das Programm Weltoffenes Sachsen des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Stolpersteinverlegung | Leipzig
DESCRIPTION:Am 2. Oktober 2024  werden 25 neue Steine an acht Orten Leipzigs verlegt. \nEinladung und Biogramme (pdf) \n  \n\n\n\n09:00\nAntonienstr. 14\nFamilie Gembitz (3 Steine)\n\n\n\nAntonienstr. 16\nFrieda Glaser (1 Stein)\n\n\n10:00\nKarl-Liebknecht-Str. 79\nWilhelmine Bohmann (1 Stein)\n\n\n10:30\nPaul-Gruner-Str. 67\nWilly Michaelis (1 Stein)\n\n\n11:30\nErnst-Pinkert-Str. 15\nFamilie Beer (4 Steine)\n\n\n13:30\nFunkenburgstr. 11\nFamilie Altmann (4 Steine)\n\n\n14:15\nWaldstr. 86\nFamilie Katzenellenbogen (6 Steine)\n\n\n15:30\nGutsparkstr. 20\nFamilie Malkomes (5 Steine)\n\n\n\n  \nBeim Einbau der Steine werden wir vom Städtischen Eigenbetrieb Behindertenhilfe (SEB) unterstützt. \nIm  März 2025  kommt Gunter Demnig wieder nach Leipzig. Der genaue Termin steht noch nicht fest.\nIm Rahmen des Besuchsprogramm für ehemalige jüdische Leipziger und ihre Nachfahren sowie der Jüdischen Woche werden am  17. Juni 2025  STOLPERSTEINE verlegt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vernetzungsworkshop: „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Nordböhmen und Sachsen“ | Ústí nad Labem
DESCRIPTION:Für Samstag\, den 5. Oktober 2024 laden die Jan-Evangelista-Purkyně-Universität Ústí nad Labem (UJEP)\, das Archäologische Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag (ArÚ)\, die Stiftung Sächsische Gedenkstätten (StSG)\, die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG)\, die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL) und das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie (LfA) und dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) zum Vernetzungstreffen „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Nordböhmen und Sachsen“ nach Ústí nad Labem ein. \nGastgeber des Treffens ist die Universität Ústí nad Labem in Nordböhmen. Ziel des Workshops ist es\, die grenzüberschreitenden Kontakte zwischen Sachsen und Nordböhmen zu vertiefen. Diese Regionen sind zwar durch das Erzgebirgsmassiv getrennt\, waren aber während der NS-Zeit seit 1938 wirtschaftlich eng verflochten. Der Reichtum an Bodenschätzen sowie die Verlagerung von Rüstungsbetrieben führte im Laufe des Zweiten Weltkriegs auf beiden Seiten zu einer Ausweitung erzwungener Arbeit und zu einem Ausbau des Lagersystems\, an dem in Böhmen nach dem Zweiten Weltkrieg angeknüpft wurde. \nAn dem Workshop nehmen deutsche wie tschechische Wissenschaftler*innen\, Denkmalpfleger*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen teil\, die sich seit langem mit diesem Thema im Erzgebirge befassen. Neben der Teilnahme an Vorträgen besteht auch die Möglichkeit zu einer Posterpräsentation. Vorgestellt werden können u.a. studentische Aktivitäten mehrerer Universitäten und Hochschulen in der Tschechischen Republik sowie Projekte aus Sachsen. Beabsichtigt ist\, dass bilaterale Partnerschaften intensiviert und zu einer systematischen Zusammenarbeit ausgebaut werden können. Die Workshopsprachen sind Deutsch und Englisch. \nDen Abschluss des Workshops bildet eine Exkursion zu einem unterirdischen Werk in Rabštejn (Rabenstein)\, wo Häftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg zur Produktion von Flugzeugen für die Firma Weserflug GmbH eingesetzt wurden. Dort wurde u. a. einer der ersten Hubschrauber des Typs Focke-Angelis Fa-223 hergestellt. Feste Schuhe\, warme Kleidung und eine Taschenlampe werden empfohlen. \nDie Exkursion soll mit einem gemeinsamen Bus erfolgen. Nach der Rückkehr nach Ústí nad Labem besteht die Möglichkeit\, Austausch und Diskussionen in einem Kaffeehaus oder in einer Bierstube fortzusetzen. \n\n09:30 Uhr Ankommen \n\n10:00 Uhr Grußworte\nVáclav Drška\, Dekan der Philosophischen Fakultät\, UJEP\nJan Mařík\, Direktor\, ArÚ Praha\nSven Riesel\, Stiftung Sächsische Gedenkstätten \n10:20 Uhr Jan Hasil (ArÚ Praha – OFU Bamberg)\, Stand und Perspektiven der Zwangsarbeitsarchäologie in Böhmen \n10:40 Uhr Petr Hasil (ZČU Pilsen – ArÚ Praha)\, Orte der Zwangsarbeit aus der Perspektive der Industriearchäologie \n11:00 Uhr Petr Pijáček (Verein Političtí vězni)\, So called Řetízkárna at the slave labour camp Rovnost \n11:20 Uhr Pavel Vařeka (ZČU Pilsen)\, Buchpräsentation „Überreste von Lagern des nationalsozialistischen und kommunistischen\nTotalitarismus in Westböhmen“ \n\n11:40 Uhr Kaffeepause \n\n12:00 Uhr Thomas Trajkovits (LfD) und Michael Strobel (LfA)\, NS-Zwangslager als Gegenstand der sächsischen Denkmalpflege \n12:20 Uhr Isabel Panek (GfZL) und Sven Riesel (StSG)\, Vernetzung und Förderung ehrenamtlichen Engagements zur NS-Zwangsarbeit in Sachsen \n12:40 Uhr Diskussion \n\n13:00 Uhr Mittagspause \n\n14:00 Uhr Exkursion \n\n18:00 Uhr Veranstaltungsende \n\nAnmeldung bitte bis spätestens 15.09.2024 per E-Mail an:\nveranstaltungen@stsg.de \nBitte geben Sie bereits bei der Anmeldung an\, ob Sie Ihre Aktivitäten oder Initiative mit einem Poster vorstellen wollen\, ob Sie an der Exkursion teilnehmen werden und ob Sie eine Mitfahrgelegenheit ab Dresden oder Leipzig in Anspruch nehmen möchten. \nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Seminar | Workshop
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SUMMARY:Feuer. Das antisemitische Pogrom vom 7. Oktober 2023. Lesung mit Thomas Ebermann. | Leipzig
DESCRIPTION:Vor einem Jahr fand das umfangreichste und brutalste antisemitische Pogrom seit der Shoah statt. Das Ziel der islamistischen Hamas war die israelische Zivilbevölkerung\, die Mittel waren Zerstörung\, Entführungen\, Massaker und sexuelle Gewalt. \nIn seinem Buch Feuer – Israel und der 7. Oktober dokumentiert der Autor Ron Leshem die Verbrechen schonungslos. Er macht ein Grauen sichtbar\, dass bis heute außerhalb Israels kaum gesehen wird. Dabei benennt er das vielfache Versagen der israelischen Sicherheitskräfte und spart nicht mit Kritik an der derzeitigen rechten Regierung. Leshem\, der selbst in den USA lebt\, ist eine Stimme jener demokratischer Massenproteste in Israel\, die sich für Verhandlungen und die Freilassung der Geiseln einsetzen. \nDer erste Jahrestag ist nicht nur ein Anlass\, den rund 1.200 Todesopfern sowie den tausenden Verletzten und Traumatisierten zu gedenken\, denn in der Wahrnehmung vieler Israelis dauert dieser schwarze Tag noch immer an. Bis heute befinden sich viele Geiseln in der Hand der Terroristen\, während Antisemit*innen weltweit die Verbrechen relativieren\, rechtfertigen und\nsogar feiern – auch in Leipzig. Mit dieser Lesung sollen die Ereignisse und ihre Folgen sichtbar gemacht werden. Sie sind eine Aufforderung zum Handeln. \nEs liest der Autor\, Publizist und Dramaturg Thomas Ebermann. Er hat jahrelang (gemeinsam mit Rainer Trampert) satirische Lesungen veranstaltet und mittlerweile über 50 literarische Stoffe zu szenischen Lesungen verarbeitet – wie zum Beispiel das Stück »Q« von Luther Blissett. Er ist Autor und Regisseur des Bühnenstücks »Der Firmenhymnenhandel« und Co-Autor von »Der eindimensionale Mensch wird 50«. 2019 bestritt er zwei Abende im Deutschen Schauspielhaus Hamburg unter dem Titel »Thomas Ebermann beleidigt Helmut Schmidt«\, bei dem es gar nicht um Helmut Schmidt ging. 2018/2019 erarbeitete Ebermann\, gemeinsam mit Thorsten Mense und Florian Thamer\, den theatralen Vortragsabend »HEIMAT – Eine Besichtigung des Grauens«\, der in den\ndarauffolgenden Jahren sehr erfolgreich durch Deutschland und Österreich tourte und dabei an über 60 Stationen Halt machte. Aktuell arbeitet er in selber Konstellation an einem neuen Bühnenprojekt: »NORMAL – Besichtigung des Wahns« (vernunftwahn.de). \nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen „Gegen jeden Antisemitismus – Erinnern heißt Handeln!“. Der Abend wird organisiert von der Gruppe Florida in Kooperation mit der Buchhandlung drift. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/feuer-das-antisemitische-pogrom-vom-7-oktober-2023-lesung-mit-thomas-ebermann-leipzig/
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SUMMARY:Stolpersteine-Initiative Görlitz-Zgorzelec lädt zum GehDenken | Görlitz
DESCRIPTION:In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland zahlreiche Synagogen. Auch in Görlitz wurde die Synagoge in Brand gesetzt\, jüdische Bürger*innen verfolgt\, misshandelt oder ermordet sowie jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert. Die Jüdische Gemeinde in Görlitz gilt seit dem 2. Weltkrieg als ausgelöscht. Verfolgt\, vertrieben oder ermordet in den Jahren 1933-1945\, gestalten sich die Schicksale der einstigen jüdischen Bewohner entsprechend wechselvoll. \n81 Stolpersteine finden sich in Görlitz\, 3 davon in Zgorzelec\, der polnischen Schwesterstadt. Mit den Veranstaltungen im Rahmen des öffentlichen Gedenkens der Pogrome im November 1938 wird an das Schicksal der Görlitzer jüdischen Familien und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Der Treffpunkt ist auf der Jakobstraße 5a\, wo gemeinsam der Opfer gedacht wird. Kleinere Teams werden im Anschluss zusammengestellt\, die sich der einzelnen Stationen im Stadtgebiet annehmen wollen. Putzzeug kann gerne mitgebracht werden bzw. wird gestellt\, so auch die Rosen zur Niederlegung und Kerzen (Grabkerzen\, Weiß) für die Verlegeorte der Stolpersteine in Görlitz und Zgorzelec. \nVeranstalter der Aktion sind das Kulturbüro Görlitz und die Stolpersteine-Initiative Görlitz-Zgorzelec\, mit Unterstützung durch engagierte Bürger*innen\, Einrichtungen und mit der Initiative verbundenen Netzwerkpartnern vor Ort in Görlitz/Zgorzelec und außerhalb. \nOrt\nJakobstraße 5a\nGörlitz/Zgorzelec
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SUMMARY:Mahnwache zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Halle 2019 | Dresden
DESCRIPTION:Am 9. Oktober 2024\, dem fünften Jahrestag des rechtsterroristischen Angriffs auf die Synagoge in Halle zu Jom Kippur\, wird es von 18 bis 19 Uhr eine Mahnwache an der Synagoge am Hasenberg geben\, um den Opfern des Anschlags zu gedenken sowie Anteilnahme und Solidarität mit Angehörigen und Überlebenden auszudrücken. \n \nAn Jom-Kippur 5780\, dem 9. Oktober 2019\, versuchte ein rechtsradikaler Attentäter die Synagoge in Halle zu stürmen und ein Blutbad an den dort versammelten Jüdinnen*Juden zu verüben. Zwar scheiterte er an der verschlossenen Tür der Synagoge\, seinem Attentat aber setzte dies kein Ende. Vor der Synagoge und in einem nahegelegenen Döner-Imbiss ermordete er Jana L. und Kevin S. – İsmet T.\, Jens Z.\, Dagmar M. sowie Aftax I. entgingen dem Anschlag zum Teil nur mit schweren Verletzungen. Viele weitere Personen\, die durch die Schüsse des Täters in Gefahr waren\, überlebten glücklicherweise – aber werden lebenslange Spuren in sich tragen. \nDer Attentäter wurde schließlich durch die Polizei festgenommen und gestand kurze Zeit später seine antisemitisch und rassistisch motivierte Tat. Neun Monate danach stand er vor Gericht und wurde zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Maßgeblich dazu beigetragen\, dass der Prozess nicht zur Bühne für den Täter und seine menschenverachtende Ideologie werden konnte\, haben die vielen Nebenkläger*innen\, die das ganze Ausmaß der Tat verdeutlicht\, gesellschaftliche Ursachen benannt und behördliches Versagen offen angesprochen haben. \nDie Auswirkungen des Anschlags auf die jüdischen Gemeinden in Deutschland sind immernoch verheerend: Es war eine Zäsur für das Sicherheitsempfinden von Jüdinnen*Juden und People of Color in Deutschland. Er hat die potentiell tödlichen Konsequenzen des Antisemitismus und seiner Verschränkung mit anderen Ideologien gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit offengelegt. Um ein sicheres Gemeindeleben zu ermöglichen\, wurden seither Sicherheitsvorkehrungen an Synagogen verstärkt und der Kontakt zwischen Gemeinden und Polizei intensiviert. \nAm 9. Oktober 2024 wollen wir an der Synagoge am Hasenberg in Dresden den Opfern des Anschlags gedenken sowie Anteilnahme und Solidarität mit den Angehörigen der Opfer und den Überlebenden zum Ausdruck bringen. Kommt vorbei und schließt euch an. \nOrt\nSynagoge am Hasenberg\nAm Hasenberg 1\n01067 Dresden \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Demo: Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus – Solidarität statt Hass | Dresden
DESCRIPTION:Für den 13. Oktober rufen das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen und weitere zivilgesellschaftliche Initiativen zur Demonstration auf\, um in Anbetracht des enormen Anstiegs antisemitischer Vorfälle seit dem 7. Oktober 2023 ihre Unterstützung für Jüdinnen:Juden zu zeigen. Hier lest ihr den Aufruf. \n \nGemeinsam gegen jeden Antisemitismus  – Solidarität statt Hass\nSeit Jahren nehmen antisemitischen Vorfälle zu.[1] Antisemitische Einstellung finden sich in allen gesellschaftlichen Teilbereichen.[2] Ereignisse\, die mit dem Israel-Palästina-Konflikt zu tun haben\, sind immer wieder der Anlass\, dass sich antisemitische Einstellungen in Wort und Tat äußern – bis hin zu offener Gewalt. Es ist eine Schande\, dass nach dem 7. Oktober 2023\, dem Großangriff der Hamas auf Israel\, gerade hier in Deutschland erneut der Antisemitismus aufflammt. Von Beleidigungen\, Sachbeschädigungen bis hin zu tätlichen Angriffen[3] – Jüdinnen:Juden müssen erneut um ihr Leben fürchten. Im Angesicht des größten Massakers an Jüdinnen:Juden seit der Shoah finden Angehörige und Freund:innen der Opfer kaum Trost oder gar Zeit zum Trauen\, sondern müssen sich stattdessen um ihren persönlichen Schutz sorgen. \nSolidarität ist rar in diesen Zeiten. Aus allen politischen Richtungen weht ein rauer Wind: Als Kritik an Israel verkleidet werden antisemitische Ressentiments bedient. Auf Demonstrationen\, die vermeintlich Palästinenser:innen unterstützen wollen\, wird regelmäßig zur Vernichtung des einzigen jüdischen Staates aufgerufen.[4] Linke Akteur:innen verklären den Terrorismus der Hamas als legitimen Widerstand.[5] Und Rechtsextreme verbreiten munter Verschwörungserzählungen\,[6] nutzen Nazi-Parolen[7] und weisen Antisemitismus dennoch als „importiertes“ Problem aus[8] –  und das sogar\, nachdem an Jom Kippur[9] vor fünf Jahren ein Rechtsextremist einen Terroranschlag auf die Synagoge in Halle verübte. Der andauernde Rechtsruck\, der sich nach den Wahlen auch deutlich in Parlamenten zeigt\, wird diese Entwicklungen nur weiter verschärfen. \nDas sind unhaltbare Zustände. Wir wollen und müssen dem etwas entgegensetzen! Am 13. Oktober – dem Tag\, als die Hamas 2023 dazu aufrief\, gewaltsam ihren Angriff auf Israel weltweit zu unterstützen[10]  – gehen wir auf die Straße und zeigen unsere Solidarität mit allen von Antisemitismus Betroffenen. Wir wollen Teil einer Gesellschaft sein\, in der alle Menschen sicher und angstfrei leben können. Kommt zahlreich und lasst uns ein deutliches\, klares und starkes Zeichen setzen! Jeder Antisemitismus muss immer und überall bekämpft werden! \n  \n\nWas? Demonstration durch Dresden\nWann? 13. Oktober 2024 um 15 Uhr\nWo? Schlesischer Platz (vor dem Neustädter Bahnhof)\n\n  \nHinweis: Der Kampf gegen Antisemitismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und sollte über alle demokratischen Parteigrenzen hinweg eine Selbstverständlichkeit sein. Wir wünschen uns daher\, dass auf das Zeigen von Parteisymbolen und -fahnen auf der Demonstration verzichtet wird. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gegen Jeden Antisemitismus – Erinnern heißt handeln | Leipzig
DESCRIPTION:Vor einem Jahr ereignete sich das größte antisemitische Pogrom seit der Shoa\, bei dem über 1000 Menschen brutal ermordet wurden\, davon allein 300 beim Angriff auf das Nova Festival. Dabei kam es zu zahlreichen Vergewaltigungen\, misogyner Gewalt und zur Verschleppung von über 250 Geiseln in den Gazastreifen. Noch immer befinden sich 101 Geiseln in der Gewalt der Hamas. \nTrotz der unfassbaren Brutalität dieser Angriffe verschwand die anfängliche\, wenn auch zögerliche Solidarität mit Israel schnell aus der Öffentlichkeit. Anstelle einer konsequenten Verurteilung des Terrors erlebten wir entweder Stille oder – in klassischer Täter-Opfer-Umkehr – eine Schuldzuweisung an Israel. Schnell wurde das antisemitische Massaker zum Befreiungsschlag umgedeutet und Terroristen zu Widerstandskämpfern verklärt.\n\nIm Kampf gegen den sogenannten „Unrechtsstaat“ verbünden sich seitdem die verschiedensten Akteure. Von Islamisten\, Nazis\, Pazifisten und Künstler*innen bis hin zu Teilen der Linken wird der auf Israel projizierte Judenhass als Palästina-Solidarität getarnt. Sich selbst als progressiv verstehende Strukturen relativieren oder leugnen die misogyne Gewalt und übersehen gerne die frauenverachtende Ideologie der Islamisten.\n \nLeider überrascht uns diese Entwicklung auch in linken und feministischen Kreisen nicht. Seit Jahren versuchen autoritär-kommunistische und antisemitische Gruppen\, linke Proteste und Organisationen zu unterwandern. Ob bei den 1. Mai-Demonstrationen\, bei denen soziale Kämpfe immer mehr in den Hintergrund zu rücken scheinen und stattdessen mit geschwenkter Palästina-Flagge zur Intifada aufgerufen wird. Oder bei antifaschistischen Protesten gegen die AfD\, die durch einen eigenen Palästina–Block instrumentalisiert werden.\nDabei schrecken sie auch nicht davor zurück\, über Jahrzehnte aufgebauten Freiräumen und linken Strukturen durch Boykottaufrufe zu schaden oder diese anzugreifen\, wenn sie sich israelsolidarisch positionieren.\n \nBesonders deutlich zeigt sich dieses Phänomen an den Universitäten. In zahlreichen Besetzungen und Hamas-Unterstützercamps sind Rufe und Schriftzüge wie „Yallah Intifada“ mehr als selbstverständlich. Unter dem Deckmantel des antirassistischen Kampfes gegen den Imperialismus werden so Vernichtungsfantasien verbreitet.\n\nNoch unverblümter hetzt die Gruppe Handala gegen den jüdischen Staat. Die sich selbst so nennende „Palästina-Gruppe Leipzig“ organisiert seit dem letzten Jahr  pro-palästinensische Demonstrationen\, in denen regelmäßig die Hamas legitimiert wird. Für den Jahrestag des Massakers plant sie am 7.10. eine Demo unter dem Motto „76 Jahre Besatzung. 76 Jahre Widerstand. Freiheit für Palästina!“. Anteilnahme mit den über 1000 Opfern des Pogroms\, den Frauen\, welche unvorstellbare sexuelle Gewalt erlitten\, sowie den Geiseln\, welche nach Gaza verschleppt wurden und deren Angehörigen\, Fehlanzeige.\nDenn jeder Widerstand gegen „den Kolonialismus„ sei legitim\, ganz gleich welche Form dieser annehme.  Eine vornehmlich antirassistische Argumention dient dabei dazu\, den eigenen Antisemitismus zu legitimieren. Diesen grundlegenden Mangel an Empathie zeigten Handala und assoziierte Gruppen schon direkt nach dem Pogrom\, in der Legitimierung der mörderischen Gewalt\, dem Abreißen von Plakaten der Geiseln\, der offenen Leugnung des gezielten Einsatzes sexueller Gewalt während der „Al-Aqsa-Flut“ und jetzt in der Durchführung einer de facto Pro-Hamas Demonstration am Jahrestag des Überfalls. Die schon vor dem Massaker kaum verhüllte antisemitische Agitation dieser Gruppen zeigte sich in den letzten 12 Monaten noch ungenierter und immer wieder triefend von mörderischen Israelhass und Erlösungsantisemitismus.\nUnter der Parole „Globalize the Intifada“ reihen sie sich damit in die Melange unteschiedlichster Akteure ein\, die den jüdischen Staat analog zu Hamas\, Hisbollah und der islamischen Republik in einer historisch einzigartigen Situation der Schwäche sehen. Diese Lage wollen sie ausnutzen um dem „siedlerkolonialistischen Apartheidstaat“ den letzten Stoß zu geben und so in Konsequenz der Vertreibung und Ermordung von Millionen Menschen den Weg zu ebnen. \nWir können diesen antisemitischen Normalzustand nicht unwidersprochen hinnehmen!\n\nUm den Opfern vom 7.10. zu gedenken und der antisemitischen Internationalen entschieden entgegenzutreten wollen wir am 13.10. um 18 Uhr für eine radikale\, emanzipatorische Linke demonstrieren\, die den Kampf gegen Antisemitismus ernst meint und sich solidarisch an die Seite Israels stellt.\n \nAm Israel Chai!\nBring them home now!\n\n\nLink zur Veranstaltung: https://reclaimantifa.noblogs.org/ \nVeranstaltende Gruppe: Reclaim Antifa \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vorstellung des neuen Selbstlerntools: SwipeAway | digital
DESCRIPTION:SwipeAway – das Selbstlerntool\, das für das Erkennen menschenfeindlicher Erzählungen auf Social-Media-Plattformen sensibilisiert und ein Bewusstsein für digitale Zivilcourage fördert!  \n\nDu bist pädagogisch tätig und suchst nach einer zeitgemäßen Methode\, um mit Jugendlichen über ihre Social-Media-Nutzung ins Gespräch zu kommen?\nDu hast selber noch Wissenslücken in Bezug auf das\, was auf Plattformen wie TikTok eigentlich so passiert und möglich ist?\nDu möchtest gezielt über menschenfeindliche Narrative auf Bewegtbildplattformen sprechen und suchst nach pädagogisch-didaktisch gut aufgearbeiteten Beispielen?\n\nIn unserer Online-Session lernst du SwipeAway kennen! Wir nehmen euch mit in die Entstehungsgeschichte des multimedialen Bildungstools\, stellen es euch in seinen grundlegenden Funktionen vor und diskutieren mit euch mögliche Anwendungsszenarien. \nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere SwipeAway-Kennlernsession anmelden!  \nWir freuen uns auf dich! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Erinnern als höchste Form des Vergessens? | Leipzig
DESCRIPTION:Lesung mit Jan Gerber und Andreas Stahl\nModeration Annika Padoan \nVor dem Hintergrund des sich seit mehreren Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden „Historikerstreit 2.0″ wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten: Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er „präzedenzlos“? Wie wird an ihn erinnert\, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? Die Beiträge des 2023 veröffentlichten Bandes geben Antworten auf diese und viele weitere Fragen\, die angesichts der politischen und aktivistischen Debatten und Initiativen seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg in Israel und Gaza ungebrochen aktuell bleiben. \nMitherausgeber Andreas Stahl wird den Band vorstellen und Beiträger Jan Gerber über die Gedächtnisgeschichte des Holocaust sprechen. Die Veranstaltung wird von Annika Padoan moderiert. \nAndreas Stahl leitet die Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW). Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber der Bände „Konformistische Rebellen“ (2020)\, „Subjekt und Befreiung“ (2022)\, „Probleme des Antirassismus“ (2022)\, „Erinnern als höchste Form des Vergessens?“ (2023) sowie „Gesichter des politischen Islam“ (2023). Zudem ist er Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusforschung (CARS) Aachen. \nJan Gerber ist Historiker und Politikwissenschaftler. Zuletzt erschienen von ihm „Das letzte Gefecht. Die Linke im Kalten Krieg“ (erweiterte Neuauflage\, XS-Verlag: Berlin 2022)\, „Karl Marx in Paris. Die Entdeckung des Kommunismus“ (Piper: München 2018)\, „Ein Prozess in Prag. Das Volk gegen Rudolf Slánský und Genossen“ (2. Auflage\, Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen/Bristol 2017). Zur Zeit arbeitet er an einem Buch über die historischen und gegenwärtigen Herausforderungen für die Erinnerung an den Holocaust (Arbeitstitel: „Das Verschwinden des Holocaust“). \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig in Kooperation mit dem Verbrecher Verlag und dem Conne Island \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsfahrt mit dem Fahrrad von Pirna nach Porschendorf: Noch einmal möchte morgens ich erwachsen... | Pirna
DESCRIPTION:Die Shoa\, die Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden\, und das Erinnern an sie ist nicht Teil unseres Alltags. Zu wenig bekannt und gekennzeichnet ist diese Geschichte. Wer hat hier gelebt und gewirkt\, wer war Teil der Nachbarschaft? \nWer musste gehen\, wurde verfolgt und ermordet? Wessen Spuren suchen wir auf diesem Spaziergang? \nWir durchstreifen Pirna und sein Umland. Wir begeben uns auf die Spuren von Jüdinnen und Juden\, beispielsweise von Familie Scooler. Wir besuchen Orte der Zwangsarbeit\, der Verfolgung von politischen Gegner*innen und der Bücherverbrennung. \nDie Fahrradwanderung orientiert sich an den Stationen der Broschüre „Noch einmal möchte morgens ich erwachen … Spurensuche von Pirna nach Porschendorf. Eine Wandertour“\, die Ergebnis aus Workshops zur Lokalgeschichte mit Geflüchteten und Zugewanderten im Projekt Lebensspuren: meine.deine.unsere. ist. \nDie Fahrradtour beginnt in Pirna\, führt nach Mockethal-Zatschke und endet in Porschendorf. Die Tour ist knapp 15 km lang und überwindet ca. 200 Höhenmeter. \nZeit: 19. Oktober 2024 // 10:00 bis 16:00 \nOrt: Pirna \nAnmeldung per Mail an projekt@akubiz.de \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen AKuBiZ e.V. und Weiterdenken Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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SUMMARY:Workshop: Keine Opfer ohne Täter. Der Umgang mit Täter-Perspektiven\, Inszenierungen und Repräsentationen an Orten ehemaliger Konzentrationslager | Frankenberg
DESCRIPTION:Referent: Prof. Dr. Mike Schmeitzner\n19.10.2024 – 14:00 Uhr\nGedenkstätte KZ Sachsenburg\, Kommunikations- und Dokumentationszentrum\, An der Zschopau 1\, 09669 Frankenberg/Sachsen\nKooperationsveranstalter: Gedenkstätte KZ Sachsenburg und der Wissenschaftliche Beirat der Gedenkstätte \n\n\n\n\nBeschreibung der Veranstaltung\n\nKeine Opfer ohne Täter: Obwohl diese Feststellung folgerichtig und unstrittig erscheint\, hat es nach 1945 vier Jahrzehnte gedauert\, bis in der Gedenkstättenlandschaft auch eine Thematisierung der Täter in SA- und SS-Uniform einsetzte. Die Forschungen der letzten Jahre zu NS-Tätern\, ihren Netzwerken und Lebenswelten werfen ein neues Licht auf Täter-Orte\, die – wie Kommandantenvillen und Kommandanturen – als bauliche Repräsentationen von Täterschaft oft besser erhalten sind als die Orte des Leidens und Sterbens. Die Diskussion\, wie die Verantwortlichen der Verbrechen an Orten ehemaliger Konzentrations- und Vernichtungslager thematisiert werden\, soll im Workshop aufgriffen werden: Dabei wird der Wandel im Umgang mit den Täter-Orten ebenso beleuchtet wie der Umgang mit der – fotografischen – Selbstinszenierung der Wachmannschaften\, die im Falle Sachsenburg in reichhaltigem Maße überliefert ist. Am Beispiel des Spielfilms „The Zone of Interest“ wird der Frage nachgegangen\, wie Täter\, ihre Taten und ihre Opfer im Abstand von 80 Jahren repräsentiert werden. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen soll dazu beitragen\, den weiteren Ausbau der KZ-Gedenkstätte Sachsenburg thematisch zu begleiten\, in der – neben dem wichtigen Gedenken an die Opfer – auch ein angemessener Umgang mit den Tätern und deren vielfältigen Hinterlassenschaften gefunden werden muss. \nProgramm: \n14:00 Uhr Begrüßung  \nDr. Mykola Borovyk (Historiker\, Gedenkstätte KZ Sachsenburg) \nProf. Dr. Mike Schmeitzner (Historiker\, HAIT Dresden) \nModeration:  \nDr. Birgit Sack (Historikerin\, Leiterin Gedenkstätte Münchner Platz Dresden) \nProf. Dr. Mike Schmeitzner (HAIT) \n 14:15 Uhr Vorträge  \n Prof. Dr. Thomas Schaarschmidt (Historiker\, ZZF Potsdam)  \n„Opferorte/Täterorte. Der lange Weg zu Täter-Darstellungen in KZ-Gedenkstätten“ \n Dr. Stefan Hördler (Historiker\, Georg-August-Universität Göttingen) \n„Durch die Kamera der SS: Seilschaften und Karrieren der KZ-Wachmannschaften aus Sachsenburg und Mitteldeutschland“ Dr. Andrea Genest (Politologin\, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück)  \n„‚The Zone of Interest.‘ Neue Perspektiven auf NS-Täterschaft im Spielfilm“ \n 17:30 Uhr Abschlussdiskussion: Täterorte in der KZ-Gedenkstätte Sachsenburg \n 18:00 Schluss \n  \nAnmeldungen\nbitte an m.borovyk@frankenberg-sachsen.de bis zum 16.10.2024 \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/workshop-keine-opfer-ohne-taeter-der-umgang-mit-taeter-perspektiven-inszenierungen-und-repraesentationen-an-orten-ehemaliger-konzentrationslager-frankenberg/
LOCATION:Landkreis Mittelsachsen
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SUMMARY:TACHELES Info-Tour 2024 | Görlitz
DESCRIPTION:Das Projektteam von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen lädt Sie zu einer Informationsveranstaltung in Ihrer Region ein! \nWir stellen Ihnen Ideen\, Ziele\, Inhalte und Projekte rund um das Themenjahr TACHELES 2026 vor. Profitieren Sie hier auch von der Möglichkeit\, mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort in den Austausch zu treten. \nDie Informationsveranstaltungen richten sich an: \n\nKultureinrichtungen\nBibliotheken\nArchive\nFestivals\nVolkshochschulen\nVereine\nInitiativen\nGedenkstätten\nHeimatvereine\nschulische und außerschulische Bildungseinrichtungen\nKirchen\nStädte und Gemeinden\nund die interessierte Zivilgesellschaft\n\nNähere Informationen und alle Termine finden Sie in diesem Dokument [PDF]. \n22.10.24 | 15 Uhr Görlitz Landratsamt Görlitz\, Bahnhofstraße 24\, Görlitz \nAus Platzkapazitätsgründen ist eine Voranmeldung unter tacheles@smac.sachsen.de\nerforderlich. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Ihr Team Tacheles 2026 \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Görlitz
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SUMMARY:TACHELES Info-Tour 2024 | Bautzen
DESCRIPTION:Das Projektteam von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen lädt Sie zu einer Informationsveranstaltung in Ihrer Region ein! \nWir stellen Ihnen Ideen\, Ziele\, Inhalte und Projekte rund um das Themenjahr TACHELES 2026 vor. Profitieren Sie hier auch von der Möglichkeit\, mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort in den Austausch zu treten. \nDie Informationsveranstaltungen richten sich an: \n\nKultureinrichtungen\nBibliotheken\nArchive\nFestivals\nVolkshochschulen\nVereine\nInitiativen\nGedenkstätten\nHeimatvereine\nschulische und außerschulische Bildungseinrichtungen\nKirchen\nStädte und Gemeinden\nund die interessierte Zivilgesellschaft\n\nNähere Informationen und alle Termine finden Sie in diesem Dokument [PDF]. \n23.10.24 | 15 Uhr Bautzen | Gedenkstätte Bautzen/Stiftung Sächsische Gedenkstätten\, Weigangstraße 8a\, Bautzen \nAus Platzkapazitätsgründen ist eine Voranmeldung unter tacheles@smac.sachsen.de erforderlich. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Ihr Team Tacheles 2026 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Die Rolle von Stereotypen und Vorurteilen – Die Vorboten der Diskriminierung | digital
DESCRIPTION:WIR GREIFEN FOLGENDE INHALTE AUF \n\nWie beeinflussen die Vorurteile und Stereotype in meinem kollektiven Gedächtnis meine Sprache und auch mein Handeln?\nWie reflektiere ich die eigenen Bilder im Kopf\, erkenne ich Stereotype\, hinterfrage ich Vorurteile und wie entwickle ich eigene Handlungsstrategien?\nWelche unterschiedlichen Formen von Ungleichwertigkeitsideologien sowie welche unbewussten und institutionellen Mechanismen der Konstruktion von Ungleichheit als auch deren Verschränkung (Intersektionalität) gibt es?\nWie setze ich mich mit Rassismus und Ausgrenzung als gesellschaftliche/ kulturelle Strukturen und Prozesse der Gruppenbildung und Abgrenzung (Othering) auseinander?\n\nAUßERDEM \n\n\nNutzen Sie zusätzlich die Möglichkeit für eine individuelle und kostenfreie Supervision zu einem der aufgeführten Themenschwerpunkte für Ihre Einrichtung. Die Supervision wird ebenfalls online durchgeführt. Voraussetzung: Sie haben an mindestens zwei der angebotenen Online- Fortbildungen teilgenommen und es gibt noch freie Plätze. \n\n\nAlso melden Sie sich am besten gleich an und geben Sie dabei bitte auch an\, ob Sie an einer Supervision interessiert sind und zu welchem Thema! Bitte geben Sie nach Möglichkeit auch ein zweites Thema an. Termine für die Supervisionen werden mit jedem / mit jeder Teilnehmenden individuell verabredet. \n\n\nFAKTEN \n\nTermin: Donnerstag\, 23.10.2024\, 17:00 Uhr\ntechnische Einweisung ab 16:45 Uhr möglich\nOnline-Seminar (3h Wissens-Input + 2h flexibler Praxis-Teil)\nnach erfolgter Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten zum ZOOM-Onlineportal\ndie Teilnahme ist kostenfrei\nauf Wunsch wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Vortrag: “Umgang mit der Shoah in der DDR“ | Thalheim
DESCRIPTION:Das Projekt ERZählungen – gestern\, heute\, morgen des Resonanzraum Erzgebirge e.V. tritt demokratiefeindlichen Tendenzen im Erzgebirgskreis entgegen und schafft nachhaltige\, langfristige und kreative Gesprächs- und Handlungsräume. Im Rahmen unseres Themenkomplexes „Antisemitismus & Jüdisches Leben“ wollen wir einen besonderen Einblick in die Situation der DDR geben.\n\n\n\nDer Vortrag und Diskussion mit Dr. Alexander Walther “Umgang mit der Shoah in der DDR“ erläutert die Bedingungen für jüdisches Leben nach der Shoah und beleuchtet besonders die Rolle jüdischer Intellektueller und Künstlerinnen und Künstler und deren Initiativen. Die Veranstaltung ist kostenfrei\, bitte meldet Euch an.\n\n\n\n 24.10.2024\, 17.00 Uhr\nProjektraum\, Stadtbadstraße 1c\, 09830 Thalheim/Erzgeb.\n Anmeldung an erzaehlungen@resonanzraum-erzgebirge.de\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellung Dr. Isidor Goldberg | Plauen
DESCRIPTION:Isidor Goldberg wurde 1881 geboren\, er war ein jüdischer Rechtsanwalt und Stadtverordneter\, der Anfang des letzten Jahrhunderts eine große Rolle für das jüdische Leben in Plauen spielte. Seit 1927 Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde Plauens\, war Goldberg derjenige\, der den Synagogenneubau der Gemeinde auf dem Eckgrundstück Engelstraße/Senefelderstraße anstieß. Während der Novemberpogrome wurde die Synagoge 1938 niedergebrannt. Goldberg wurde 1943 deportiert und ermordet.\nDie Wanderausstellung zeigt eine Familie mit jüdischem Glauben sowie die Situation in Plauen im Frühjahr 1933. Es geht um Leben im Exil\, die Trennung der Familie\, und schlussendlich den Tod im Konzentrationslager. Die Ausstellung haben u. a. Liane Kümmerl und Waltraud Schmidt erarbeitet. \n\n\nDer Abend soll auch die Möglichkeit geben\, mit den Nachfahren der Familie ins Gespräch zu kommen\, und deren Werdegang im Lauf der Geschichte bis in die Gegenwart aufzuzeigen. \nMusikalische Umrahmung: Liedermacher Jens Bühring.\nEintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich\, aber unter pfd@vogtlandkreis.de möglich. \nOrt:\ncoloridoTREFF\nDittrichplatz 8\n08523 Plauen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Netzwerktagung "Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken" | Dresden
DESCRIPTION:Demokratien stehen unter Druck. Angriffe auf die politisch aktive Zivilgesellschaft und auf demokratische Institutionen nehmen zu. Extreme Rechte und rechtspopulistische Akteur*innen verbreiten menschenfeindliche\, antifeministische und antidemokratische Erzählungen und verschieben den gesellschaftspolitischen Diskurs nach rechts. Die bereits gelaufene Europawahl und die anstehenden Wahlen auf Landes- und kommunaler Ebene werden zeigen wie weit dieser Prozess der Erosion demokratischer Werte und Haltungen schon vorangeschritten ist. \nVor Ort engagieren sich viele Personen und Gruppen für Demokratie und Gleichberechtigung und gegen antifeministische und antidemokratische Entwicklungen. In großen und kleinen Projekten\, in Kommunalparlamenten\, Schulen\, Bildungseinrichtungen oder Sozialer Arbeit versuchen sie die Errungenschaften demokratischer Arbeit zu verteidigen. Die Netzwerktagung „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ will dieses Engagement sichtbar machen und zur Vernetzung und Stärkung der Akteur*innen beitragen. \n\n\nDie Netzwerktagung bietet Raum voneinander zu lernen\, eigene Expertise einzubringen\, Erfahrungen auszutauschen und solidarische Bündnisse zu schließen. Sie bringt bundesweit Menschen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zusammen\, die das Programm aktiv mitgestalten (können). \n\nStand 13.08.24 \n\n\n\n\n\n\n\nMontag\, 28.10.24\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n11.00 Uhr\n\n\nI. Begrüßung und Einführung\nPlenum \n\n\n\n\n11.30 Uhr\n\n\nII. Einstieg ins Thema\nImpulsvortrag und Gesprächsrunden \n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\nIII. Wissen updaten: Was ist Antifeminismus?\nparallele Vorträge \n\n\n\n\n\n\n\n1. Antifeministische Einstellungen in NRW: Empirische Erkenntnisse zu Verbreitung und ideologischen Zusammenhängen\nVortrag mit Carina Schulz (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) \nBasierend auf einer Umfragestudie unter 1.500 Personen in NRW zeigt der Vortrag Zusammenhänge zwischen Antifeminismus\, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen. Die Ergebnisse beleuchten sozio-demografische Faktoren\, die antifeministische Einstellungen beeinflussen\, und bieten eine wissenschaftliche Grundlage für gezielte Strategien zur Reduzierung dieser Einstellungen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. 10 Jahre „Demo für alle“ – und nun?\nVortrag und Diskussion mit Len Schmid (Fachstelle mobirex im Demokratiezentrum Baden-Württemberg) \n\n\n\n\nIm Jahr 2024 jährt sich die Formierung der sogenannten „Demos für alle“ zum zehnten Mal. Dieses Jubiläum nahm auch die antifeministische Organisation „Demo für alle“ zum Anlass\, um ein rückblickendes Video zu veröffentlichen. Ein Fazit darin: „Die Familie ist nicht tot! Wir sind bereit sie zu verteidigen. Auch gegen eine lautstarke und gewaltbereite Regenbogenfront.“ Der Vortrag behandelt die Frage\, ob und wie sich in den letzten 10 Jahren antifeministische Mobilisierungen gegen sexuelle Bildung und queerpolitische Errungenschaften verändert haben. Dabei sollen Gemeinsamkeiten und mögliche Neuauflagen antifeministischer Narrative genauer in den Blick genommen werden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n3. „Whose body\, whose choice“ – Wie können männliche Personen reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung unterstützen\nVortrag mit Jörg (Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen) \nMerkmale der „Lebensschutz“-Bewegung sind\, neben Bestimmen-wollen über gebärfähige Körper\, eine rigide Sexualmoral und Ablehnung von Verhütung. Nicht thematisiert wird\, dass es für Schwangerschaften auch spermienproduzierende Körper braucht. Wie können männliche Personen Verantwortung übernehmen und Schwangerschaft und Verhütung auch zu ihren Themen machen? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Buchpräsentation und Lesung: „Rechtspopulismus und Homosexualität. Eine Ethnografie der Feindschaft“\nBuchpräsentation und Lesung mit Dr. Patrick Wielowiejski \nHomosexuelle werden zunehmend ins populistische „Wir“ der äußersten Rechten integriert. Der Kulturanthropologe Patrick Wielowiejski hat eine Gruppe schwuler Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD) zwei Jahre lang begleitet. Ausgehend von ihren Narrativen und Praktiken analysiert er in seiner „Ethnografie der Feindschaft“ das politische Imaginäre der gegenwärtigen Rechten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\nIV. Erfahrungen teilen: Antifeminismus konkret \nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. Praxisaustausch – Männlichkeit und Radikalisierung \nAustausch mit LKS Bayern gegen Rechtsextremismus \nDie extreme Rechte nutzt spezifische Männlichkeitsbilder um junge Menschen anzusprechen. Welche Rolle spielen diese Männlichkeitsbilder bei Radikalisierungsprozessen? Welchen Einfluss haben Männlichkeitsinfluencer\, die Manosphere oder Gaming-Szene auf die politische Einstellung junger Menschen? Der Workshop bietet Raum für einen Praxisaustausch zu diesen Fragen und möglichen Gegenstrategien. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Nächstenliebe & Lebenshilfe oder moralpolitische Beeinflussung?“ Wie religiös-fundamentalistische Bewegungen vorgehen\nWorkshop mit Ruby Rebelde und Matthias Pöhl (FundiWatch) \nWie recherchieren wir zu religiös-fundamentalistischen Akteurskonstellationen? Nach zwei Kurz-Inputs zu Perspektiven & Motivationen geht es um folgendes: Welche Akteurskonstellationen mit welchen Themen kommen vor und wie lassen sich Informationen zusammentragen und teilen? Wie lassen sich Aufklärung und Gegenstrategien organisieren und welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es? \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Mehr als ein Generationenkonflikt. Wenn Feministinnen antifeministische Narrative nutzen.\nAustauschraum mit Susanne Weise \n„Gender-Ideologie“\, „Frühsexualisierung“ und „Umerziehung“ (u.a.) stehen im Zentrum antifeministischer Narrative. Mit einem queerfeministischen und intersektionalen Verständnis von Feminismus ist klar: Akteur*innen\, die diese Begriffe einsetzen\, agieren antifeministisch. Was aber\, wenn sie selbst Feministinnen sind? Wo endet der produktive Generationenkonflikt und was dann? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Antifeminismus von rechts – warum gefährden rechte Überzeugungen ein gewaltfreies Leben für alle? \nVortrag mit Nicole Maziarka und Lisa Rechenberg (beide sie/ihr\, Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.) \nZiel des Vortrags ist es\, die Verwobenheit von rechten Ideologien und Antifeminismus darzustellen. Die Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt zeigen an Praxisbeispielen auf\, wie diese schon jetzt konkret den Gewaltschutz im Handlungsfeld Häusliche Gewalt erschweren. Im Zuge der steigenden rechten Einflussnahme wollen sie verdeutlichen: Es braucht die Verstetigung bestehender und den Ausbau neuer Projekt-übergreifender Strategien und Bündnisse\, die gemeinsam gegen Antifeminismus und sog. „Rechtsruck“ einstehen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n17.00 Uhr\n\n\nPause \n\n\n\n\n17.30 Uhr\n\n\nV. Netzwerkmarktplatz  \nKurzvorstellung und Ausklang mit Get together und Imbiss/Fingerfood \n\n„Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“: Amadeu Antonio Stiftung\, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\,  Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung\nBellis e. V.\nCenter for education on online prevention in social networks\, CEOPS\nfundiwatch\nLAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e. V.\nLKS Bayern gegen Rechtsextremismus\nMein Testgelände\nNationale Kontaktstelle CERV Deutschland\, Förderprogramm „Citizens\, Equality\, Rights and Values“\nSpotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen\nWeiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\n\n\n\n\n\n19.30 Uhr\n\n\nEnde 1. Tag \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDienstag\, 29.10.24\n\n\n\n\n08.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n09.00 Uhr\n\n\nVI. Begrüßung\nPlenum \n\n\n\n\n09.15 Uhr\n\n\nVII. Vortrag\nPlenum \n\n\n\n\n10.00 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\nVIII. Gemeinsam sind wir stärker – Strategien gegen Antifeminismus\nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. „Aber sag was verdammt!“ Stimmen junger Menschen für Vielfalt und Demokratie\nWorkshop mit Vivian Sper und Dr.in Claudia Wallner (Projekt meinTestgelände) \nAntifeministische ‚Sorgen‘ um die Jugend bezwecken ein Erstarken traditioneller Geschlechterbilder und schränken Jugendliche in ihren Lebens-\, Liebens- und Zukunftsentwürfen ein. Im Gender-Magazin meinTestgelände werden Jugendliche laut: Im Workshop sprechen wir über den partizipativen und empowernden Ansatz des Projekts und loten Möglichkeiten der Demokratiebildung mittels Intervention und Prävention aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Frauen* für Frauen* – gemeinsam Gegenwind gestalten\nAustauschraum mit Simone Glöckler & Romina Stawowy \nDie AfD und ihre Politik sind bekannt\, dennoch wird sie gewählt – auch von Frauen. Rechtspopulistische Parteien gefährden die Gleichberechtigung und schränken massiv unsere Teilhabe in Wirtschaft und Politik ein. Antifeminismus wird (wieder) salonfähig. Lasst uns vernetzen\, sprechen und unsere Kräfte bündeln\, um dem entgegenzuwirken. \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Antifeminismus im Netz begegnen\nWorkshop mit Dorothea Weiß und Henriette Schwinn (beide sie/ihr\, CEOPS (AVP e.V)) \nIn diesem Workshop widmen wir uns Methoden zum Umgang mit antifeministischen Inhalten im Netz. Gemeinsam entwickeln wir alternative Narrative und lernen\, feministische Memes und weitere Arten von Content einfach zu erstellen\, um mit Hilfe von Methoden des Online-Streetworkings gegen Antifeminismus\nvorzugehen. Ziel ist es\, den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand zu geben\, um sich online selbstbewusst positionieren zu können und antifeministischen Meinungen entgegenzuwirken. Dazu schauen wir uns einige Best-Practice-Beispiele an\, besprechen mögliche und tatsächliche Herausforderungen und werden auch selbst aktiv. Es werden Methoden vermittelt\, wie und wann diese am besten eingesetzt werden können\, sowie Strategien\, um die erstellten Inhalte effektiv nach außen zu tragen und zu kommunizieren. \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. vernetzt kontern – Austauschraum für kommunalpolitische Interventionen gegen antifeministische Einflussnahme\nAustauschraum mit Laura Sasse (Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V.) \nWelche aktuellen Schwierigkeiten ergeben sich auf kommunalpolitischer Ebene bezüglich antifeministischer Einflussnahme? Im gemeinsamen Austausch sprechen wir über gemachte Erfahrungen\, Best-Practice-Beispiele im Umgang mit Antifeminismus auf kommunaler Ebene und tauschen uns über Synergieeffekte bei gebündelten Ressourcen aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\n\nIX. Abschlusspodium \nPlenum \nu.a. mit Teresa Lindenauer (TU Dresden)\, Nicole Maziarka/Lisa Rechenberg (Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.)\, Ans Hartmann (Meldestelle Antifeminismus\, Amadeu Antonio Stiftung) \n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nX. Abschlussact\nPlenum \n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\n\nEnde der Netzwerktagung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ mit Weiterdenken\, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nKontakt \n\nHenning von Bargen\, Sandra Ho\, Tini Leonhardt: Gunda-Werner-Institut\, antifeminismus@boell.de\nAns Hartmann: Amadeu Antonio Stiftung\, antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de\nLaura Sasse\, Maiken Schiele: Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\, anbeg@dissens.de\nKathrin Bastet: Weiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\, bastet@weiterdenken.de\n\nWeitere Informationen\nAnmeldung\n 
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SUMMARY:TACHELES Info-Tour 2024 | Borna
DESCRIPTION:Das Projektteam von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen lädt Sie zu einer Informationsveranstaltung in Ihrer Region ein! \nWir stellen Ihnen Ideen\, Ziele\, Inhalte und Projekte rund um das Themenjahr TACHELES 2026 vor. Profitieren Sie hier auch von der Möglichkeit\, mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort in den Austausch zu treten. \nDie Informationsveranstaltungen richten sich an: \n\nKultureinrichtungen\nBibliotheken\nArchive\nFestivals\nVolkshochschulen\nVereine\nInitiativen\nGedenkstätten\nHeimatvereine\nschulische und außerschulische Bildungseinrichtungen\nKirchen\nStädte und Gemeinden\nund die interessierte Zivilgesellschaft\n\nNähere Informationen und alle Termine finden Sie in diesem Dokument [PDF]. \n28.10.24 | 15 Uhr Leipziger Land | Landratsamt Leipziger Land\, Stauffenberg-Straße 4\, Borna \nAus Platzkapazitätsgründen ist eine Voranmeldung unter tacheles@smac.sachsen.de erforderlich. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Ihr Team Tacheles 2026 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: „Ausgewiesen! 28. Oktober 1938 – Die Geschichte der »Polenaktion« | Dresden
DESCRIPTION:Am 28. Oktober 1938 wies das Deutsche Reich etwa 17.000 Jüdinnen und Juden polnischer Nationalität unter Zwang nach Polen aus. Die Betroffenen lebten oft seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland und verloren durch ihre Deportation über Nacht ihre gesamte wirtschaftliche und soziale Existenz. \nDie Wanderausstellung „Ausgewiesen! 28. Oktober 1938. Die Geschichte der ‚Polenaktion‘“ erzählt erstmals die Geschichte der Deportationen im Oktober 1938 und beleuchtet damit ein bis heute in der Erinnerung wenig präsentes Kapitel der nationalsozialistischen Verfolgungsgeschichte. \nFür Dresden wurde die durch das Aktive Museum – Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. umgesetzte Ausstellung durch eine regionale Einführung und lokale Biographien ergänzt. \nEs sprechen Ekaterina Kulakove\, Jüdische Gemeinde zu Dresden\, Dr. Alina Bothe\, Kuratorin der Ausstellung und Projektleiterin #lastseen und Sylvia Fischer\, Tochter von Betroffenen der Zwangsausweisung aus Dresden. \nMusikalische Begleitung: Almut Lessing\, Dudu Zemach und Sebastian Römisch \nÖffnungszeiten der Ausstellung (vom 1. November bis 1. Dezember 2024)\nMontag\, 14-18 Uhr\,\nDonnerstag\, 10-14 Uhr\,\nSonntag\, 14-18 Uhr \nDer Eintritt ist frei. \nDas Projekt wurde von der Sanddorf Stiftung und von der Ursula Lacnit-Fixson Stiftung gefördert. Die Dresdner Ausstellung wurde ermöglicht durch die Förderung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden\, den Stadtbezirksbeirat Dresden-Neustadt. \nOrt\nBlaue Fabrik\nEisenbahnstraße 1\nDresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:TACHELES Info-Tour 2024 | Pirna
DESCRIPTION:Das Projektteam von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen lädt Sie zu einer Informationsveranstaltung in Ihrer Region ein! \nWir stellen Ihnen Ideen\, Ziele\, Inhalte und Projekte rund um das Themenjahr TACHELES 2026 vor. Profitieren Sie hier auch von der Möglichkeit\, mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort in den Austausch zu treten. \nDie Informationsveranstaltungen richten sich an: \n\nKultureinrichtungen\nBibliotheken\nArchive\nFestivals\nVolkshochschulen\nVereine\nInitiativen\nGedenkstätten\nHeimatvereine\nschulische und außerschulische Bildungseinrichtungen\nKirchen\nStädte und Gemeinden\nund die interessierte Zivilgesellschaft\n\nNähere Informationen und alle Termine finden Sie in diesem Dokument [PDF]. \n29.10.24 | 15 Uhr Sächsische Schweiz\, Osterzgebirge | Landratsamt Sächsische Schweiz\,  Osterzgebirge\, Kreistagssaal\, Schlosshof 2-4\, Pirna \nAus Platzkapazitätsgründen ist eine Voranmeldung unter tacheles@smac.sachsen.de erforderlich. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Ihr Team Tacheles 2026 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung und Gespräch „Gas\, Gas\, … und dann Feuer. Häftlingsnummer B 11632“ mit Tomáš Kraus | Dresden
DESCRIPTION:František R. Kraus (1903–1967) gehörte nach dem 1. Weltkrieg dem Prager Kreis junger deutschsprachiger Literaten an\, wo er auch Franz Kafka und Egon Erwin Kisch traf. Bereits 1941 wurde er nach Theresienstadt deportiert und später nach Auschwitz. Gleich nach der Befreiung schrieb er seine Erlebnisse nieder\, die bereits 1945 veröffentlicht wurden. Es war das erste Buch über Konzentrationslager\, das in der Tschechoslowakei erschien. Nun liegt es in deutscher Übersetzung vor. \nTomáš Kraus (*1954) engagiert sich seit den frühen 1990er Jahren für die Förderung der jüdischen Kultur und Geschichte. Er ist Direktor des Instituts Theresienstädter Initiative. \nEine Veranstaltung von Jugendbegegnung Theresienstadt und Brücke|Most-Stiftung. \nEintrittspreise werden nicht erhoben \nQuelle: Brücke|Most-Stiftung \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen – „Sport und Antisemitismus“ | Plauen
DESCRIPTION:Auf der nun schon 8. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen werden wir uns mit dem Themenkomplex „Sport und Antisemitismus“ beschäftigen. Die Veranstaltung findet am 30.10.2024 von 9.30 – 16.00 Uhr im Vereinshaus des SG Jößnitz statt. Dazu möchten wir Sie und euch ganz herzlich einladen! \nDie Idee der „Sportlichkeit“ gilt als untrennbar verbunden mit Idealen von Fairness und Respekt. Eine Vielzahl von Vereinen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen im Sport versteht es gerade auch daher als ihre Aufgabe\, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. In den letzten Jahren sind in dieser Hinsicht vielzählige Demokratieprojekte entstanden\, die wichtige antisemitismuskritische Bildungsarbeit machen. Unter anderem ist es auf diese Bemühungen zurückzuführen\, dass einige der ersten Solidaritätsbekundungen nach dem Massaker der Hamas am 07.10.2023 von Fußballvereinen ausgingen. Nichtsdestotrotz stellt Antisemitismus nach wie vor auch im Sport ein Problem dar. Während klare Regeln für moralische Verstöße bestehen und oftmals durchgesetzt werden\, wird der Umgang mit Grenzüberschreitungen auch stark vom Maß der Öffentlichkeit beeinflusst. Insbesondere in informalen Räumen gelten alltägliche Formen der Diskriminierung\, wie zum Beispiel der Missbrauch des Wortes „Jude“ als Schimpfwort\, noch zu häufig als „normal“ und werden als Ausdruck von Wettkampfeifer bagatellisiert. Auf der Tagung wollen wir uns mit diesen beiden Dimensionen\, einerseits „Antisemitismus im Sport“ und andererseits „Sport als Raum der Antisemitismusbekämpfung“ auseinandersetzen. \nProgramm \nDie Tagung wird eröffnet mit einem Podiumsgespräch zum Schwerpunktthema „Sport und Antisemitismus“. Darauf folgt eine Projektkurzvorstellungsrunde\, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit besitzen\, im Wechsel verschiedene zur Auswahl stehende Praxisbeispiele und Projekte kennenzulernen. Am Nachmittag werden wir uns dann in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen austauschen. In jeder der Gruppen geben Akteur*innen einen kurzen Gesprächsimpuls zu ihrem Arbeitsfeld. Wir laden Sie alle wie immer herzlich ein\, Ihre eigenen Beispiele\, Erfahrungen und Fragen mit in die jeweilige Gruppe einzubringen. \nEine detaillierte Übersicht über den Tagesablauf finden Sie im ebenfalls angehängten separaten Programm. \nHinweise zur Anmeldung \nDie Tagung richtet sich primär an Akteur*innen\, die sich gegen Antisemitismus und/oder für die Stärkung und Selbstbestimmung jüdischen Lebens engagieren. Interessierte\, die sich zu diesen Themen weiterbilden möchten\, sind natürlich auch herzlich willkommen. \nBitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, welche der Arbeitsgruppen Sie besuchen möchten. Nennen Sie dabei bitte auch einen Zweitwunsch\, da wir die Teilnehmendenzahl pro AG auf 10 Personen begrenzen. \nTeilen Sie uns weiterhin bitte mit\, ob Sie am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen möchten. Das Mittagessen ist vegetarisch und vegan. \nAnfahrt \nDie Veranstaltung findet im Vereinshaus des SG Jößnitz\, Gerhart-Hauptmann-Straße 22\, 08547 Plauen statt. \nParkplätze sind zahlreich direkt beim Veranstaltungsort vorhanden. Eine Anreise mit den ÖPNV ist über den Bahnhof Jößnitz möglich\, der sich in Laufnähe zum Veranstaltungsort befindet. \nSollten Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten können\, wenden Sie sich gerne an uns und wir versuchen\, einen Platz zu vermitteln. \nOrt\nSportgemeinschaft Jößnitz e.V.\n Gerhart-Hauptmann-Straße 22\nPlauen\, Saxony 08547 \nWeitere Informationen
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