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SUMMARY:Zeichen setzen: Eine szenische Lesung zu Mascha Kaléko | Zeitz
DESCRIPTION:In einer gotischen Kirchenruine\, die allmählich wieder zu glänzen beginnt\, erinnert die Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa e.V. mit Text und Musik an die Lyrikerin Mascha Kaléko. Ihre Texte\, geprägt von Witz\, politischer Schärfe und Melancholie nehmen die Zuschauer*innen mir in die 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts und führen sie mit verblüffender Aktualität zurück in die Gegenwart. Der Abend setzte ein Zeichen gegen Antisemitismus und für die Schönheit von Worten. \nDatum: 12. September 2025\, Einlass 19:00 Uhr\, Start 20:00 Uhr \nOrt: Kirchenruine/Nikolaikirche Zeitz\, Geschwister-Scholl-Straße 3\, 06712 Zeitz \nWeitere Informationen finden Sie hier. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Distanzierungsprozesse begleiten - Qualifizierung zum Umgang mit Radikalisierungen (Kontext Neonazismus) | Trebsen
DESCRIPTION:Gesellschaftliche Dynamiken wirken auch in jugendlichen Lebenswelten in Sachsen. Rassistische\, antisemitische\, heterosexistische und andere pauschalisierende Ablehnungshaltungen sind für einen beträchtlichen Teil junger Menschen im Alltag präsent. Die Normalität entsprechender Deutungen wird verstärkt\, wo neonazistische und völkisch-nationalistische Akteure Bestandteil der analogen und digitalen Lebenswelten sind. Ein Teil der Jugendlichen wendet sich diesen Haltungs- und Sozialkontexten zu. Gleichzeitig bleiben sie weiter in Kontakt zu Fachkräften der Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder. Mit Angeboten der politischen Bildung sind sie allerdings kaum zu erreichen. Um ihnen Distanzierungsprozesse zu ermöglichen\, braucht es Settings für demokratische Gegenerfahrungen und eine lebensweltorientierte Begleitung.Die Modulreihe bietet Fachkräften die Möglichkeit sich mit Hin- und Abwendungsprozessen im Kontext neonazistischer Ideologien auseinanderzusetzen\, sozialpädagogische Analyse- und Interventionsmöglichkeiten kennenzulernen und Grenzen in der Arbeit mit diversitäts- und demokratieablehnenden jungen Menschen zu erörtern. Die Module geben Raum zur Reflexion von eigenen Erfahrungen und Herausforderungen\, um die Handlungsfähigkeit zu erweitern\, ohne den Blick für vielfältige Adressat*innengruppen und (potentiell) Betroffene von rechter Gewalt zu verlieren. Teilnehmende der Modulreihe können als regionale Ansprechpersonen im Netzwerk Distanzierungsberatung mitwirken. \nModul 1 ➜ 17. bis 18. September 2025 \nModul 2 ➜ 29. bis 30. Oktober 2025 \nModul 3 ➜ 26. bis 27. November 2025 \nDie drei Module bauen aufeinander auf und können nur gemeinsam gebucht werden. \n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen\nAntje Schneider\, Ricardo Glaser\, Martina Klaus & Kai Dietrich\n\n\n\n\n\nPreis\n0\,00 € – Preis auf Anfrage (inklusive Übernachtung und Verpflegung)\n\n\n\n\n\nMethoden\nInput\, Gruppenarbeit\, Selbstreflexion\, Praxisübung\, Austausch & Fallberatung\n\n\n\n\n\nAnsprechpartner Organisatorisches\nMartina Klaus\nTelefon: 03715336437\nE-Mail: klaus@agjf-sachsen.de\n\n\n\n\n\nOrt\nCaritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e. V.\nGrimmaer Straße 8\n04687 Trebsen\n\n\n\n\n\nZielgruppe\nFachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Buchung
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SUMMARY:Modul 1: Distanzierungsprozesse begleiten - Qualifizierung zum Umgang mit Radikalisierungen (Kontext Neonazismus) | Trebsen
DESCRIPTION:Gesellschaftliche Dynamiken wirken auch in jugendlichen Lebenswelten in Sachsen. Rassistische\, antisemitische\, heterosexistische und andere pauschalisierende Ablehnungshaltungen sind für einen beträchtlichen Teil junger Menschen im Alltag präsent. Die Normalität entsprechender Deutungen wird verstärkt\, wo neonazistische und völkisch-nationalistische Akteure Bestandteil der analogen und digitalen Lebenswelten sind. Ein Teil der Jugendlichen wendet sich diesen Haltungs- und Sozialkontexten zu. Gleichzeitig bleiben sie weiter in Kontakt zu Fachkräften der Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder. Mit Angeboten der politischen Bildung sind sie allerdings kaum zu erreichen. Um ihnen Distanzierungsprozesse zu ermöglichen\, braucht es Settings für demokratische Gegenerfahrungen und eine lebensweltorientierte Begleitung.Die Modulreihe bietet Fachkräften die Möglichkeit sich mit Hin- und Abwendungsprozessen im Kontext neonazistischer Ideologien auseinanderzusetzen\, sozialpädagogische Analyse- und Interventionsmöglichkeiten kennenzulernen und Grenzen in der Arbeit mit diversitäts- und demokratieablehnenden jungen Menschen zu erörtern. Die Module geben Raum zur Reflexion von eigenen Erfahrungen und Herausforderungen\, um die Handlungsfähigkeit zu erweitern\, ohne den Blick für vielfältige Adressat*innengruppen und (potentiell) Betroffene von rechter Gewalt zu verlieren. Teilnehmende der Modulreihe können als regionale Ansprechpersonen im Netzwerk Distanzierungsberatung mitwirken. \nModul 1 ➜ 17. bis 18. September 2025 \nModul 2 ➜ 29. bis 30. Oktober 2025 \nModul 3 ➜ 26. bis 27. November 2025 \nDie drei Module bauen aufeinander auf und können nur gemeinsam gebucht werden. \n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen\nAntje Schneider\, Ricardo Glaser\, Martina Klaus & Kai Dietrich\n\nPreis\n150\,00 € – Preis auf Anfrage (inklusive Übernachtung und Verpflegung\n\n\n\n\n\nAnsprechpartner Organisatorisches\nMartina Klaus\nTelefon: 03715336437\nE-Mail: klaus@agjf-sachsen.de \n\n\n\n\nOrt\nCaritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e. V.\nGrimmaer Straße 8\n04687 Trebsen\n\n\n\n\n\nZielgruppe\nFachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder\n\n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:12. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen: Intersektionalität und Multidimensionale Bildungsarbeit | Bautzen
DESCRIPTION:Die 12. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen legt den Fokus diesmal auf den Themenkomplex „Intersektionalität und Multidimensionale Bildungsarbeit“. Nach einem Inputvortrag zum Begriff Intersektionalität und dem Verhältnis von Antisemitismus und Intersektionalität\, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich in verschiedenen AGs zu Verflechtungen und Verschränkungen von Antisemitismus mit anderen Diskriminierungs-\, Unterdrückungs- und Herrschaftsformen eingehend zu befassen. \nNach der Mittagspause freuen wir uns\, die Gelegenheit zu haben\, dass die landesweiten Fachnetzwerke in Sachsen sich und ihre Arbeit vorstellen werden. Wie immer wird es zwischen den Programmpunkten Gelegenheiten für fachlichen Austausch\, Vernetzung und Knüpfen von Kontakten geben. \nDas genaue Programm wird noch bekannt gegeben. Die Anmeldung startet ab Mitte August. \nSchaut rein unter: www.fachnetzwerk-gegen-Antisemitismus.de \nOrt\nSteinhaus Bautzen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtagung (Un)Wissen – (Un)Gleichheit: Antiziganismus und Bildungsungerechtigkeit | Leipzig
DESCRIPTION:Wer wird gesehen\, wer gehört – und wer systematisch ausgeschlossen?Antiziganismus ist ein strukturelles Problem im deutschen Bildungssystem – mit oft unsichtbaren\, aber weitreichenden Folgen. Die Tagung macht Erfahrungen von Roma* und Sinti* in Schule\, Ausbildung und Arbeitswelt sichtbar und fragt nach der Rolle der Mehrheitsgesellschaft zwischen Unwissen\, Ignoranz und Verantwortung. \nGemeinsam mit Expert*innen\, Community-Vertreter*innen und Bildungspersonal wollen wir über Handlungsperspektiven sprechen und verlernte Geschichte(n) ins Zentrum rücken.Eine gemeinsame Veranstaltung des Fachnetzwerks Antiziganismus/Antiromaismus\, Romano Sumnal – Verband der Roma und Sinti in Sachsen und der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Sachsen (MIA). \nDie Tagung richtet sich an Netzwerkpartner*innen\, Bildungspersonal\, Mitarbeitende aus Verwaltung und Politik sowie die interessierte Zivilgesellschaft. \nVorläufiges Programm \n09:30 Uhr: Anmeldung \n10:00 – 10:30 Uhr: Eröffnung und Grußworte \n10:30 Uhr: Laudation auf den DDR-Bürgerrechtsaktivisten Reimar Gilsenbach durch Michael Alexandra Milena Wermes \n10:45 Uhr: Vorstellung des MIA-Jahresberichts 2023–2024 \n11:15 Uhr: Keynote: Antiziganismus im Bildungssystem mit Mustafa Jakupov\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Community Outreach & Zivilgesellschaft/ Stellvertretender Leiter Melde- und Informationsstelle Antiziganismus|MIA \n12:00 Uhr: Mittagspause \n13:00 Uhr: Workshopphasen – (Themen u. a. Bildungsgerechtigkeit\, Abschiebungen als Bruch von Bildungsbiografien\, EU-Roma in Sachsen\, sowie die Frage\, wie Antiziganismus und die Lebensrealitäten von Sinti* und Roma* im Unterricht thematisiert werden können) \nOrt\nIKS Leipzig – Informations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen\nKarl Liebknecht Str. 54/ Südplatz\n04275 Leipzig \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. \nDas Projekt „MIA Sachsen“ wird finanziert vom Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antiziganistische\, rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Queer Writing for Queer Migrants | Chemnitz
DESCRIPTION:English below ↓\nDE\nWann?\n20. September\, 14:00 – 18:00 Uhr\n21. September\, 12:00 – 16:00 Uhr \nWo?\nLSVD+ Sachsen\, Karl-Liebknecht-Straße 17d\, Chemnitz \nSprache: Englisch (русский\, Deutsch\, Türkçe\, زبان فارسی\,اللغة العربية) \nInhalt:\nDer Workshop richtet sich an queere Migrant*innen\, die von Homophobie\, Transphobie\, rassistischer Diskriminierung oder sprachlichen Hürden betroffen sind und Unterstützung beim Ausdruck ihrer Gedanken und Gefühle suchen.\nManu (Journalist) und Elisa (Redakteurin) führen in verschiedene Schreibübungen ein und geben Einblicke in queere Zeitschriften sowie Möglichkeiten der Veröffentlichung. \nProgramm:\nEinführung in freies Schreiben\nÜbungen zur Entwicklung eigener Ausdrucksformen\nMethoden und Praxis kreativer Recherche\nVorbereitung und Gestaltung von Interviews mit Peers und queeren Vorbildern \nTeilnahme: kostenlos\nAnmeldung: queer-am-arbeitsplatz.sachsen@lsvd.de\n \nEN\nWhen?\nSeptember 20\, 2:00 – 6:00 pm\nSeptember 21\, 12:00 – 4:00 pm\nWhere?\nLSVD+ Sachsen\, Karl-Liebknecht-Straße 17d\, Chemnitz\nLanguage: Englisch (русский\, Deutsch\, Türkçe\, زبان فارسی\,اللغة العربية) \nAbout the workshop:\nDo you struggle with homophobia\, transphobia\, racist discrimination or because you dont speak German so well or because it ‛ is difficult to say what you think and feel?\nManu (journalist) & Elisa (editor) will introduce writing exercises to you and talk about LGBT journals and publishing.\nYou will explore free writing\, expressing yourself\, creative research\, preparing Interviews with peers and queer heroes. \nParticipation: free of charge\nRegistration: queer-am-arbeitsplatz.sachsen@lsvd.de \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/workshop-queer-writing-for-queer-migrants-chemnitz/
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SUMMARY:Kinder zeigen Haltung – Ein Angebot des Wehnerwerks zum Weltkindertag | Dresden
DESCRIPTION:Kinder sind nicht nur unsere Zukunft – sie sind die Demokrat:innen von morgen.\nDamit Demokratie lebendig bleibt\, muss sie gelernt und erlebt werden – darin sind sich Fachleute einig. \nDer Workshop „DemokraKids“ hat das Ziel\, Kinder frühzeitig für Vielfalt\, Toleranz und ein respektvolles Miteinander zu sensibilisieren. Auf kindgerechte Weise werden die Themen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit behandelt und gezeigt\, warum sie eine Gefahr für unser demokratisches Zusammenleben darstellen. \nDie Kinder lernen außerdem\, Ungerechtigkeit gegenüber Menschen im Alltag zu erkennen und üben erste Möglichkeiten ein\, wie sie – auch als junge Menschen – darauf reagieren können. So wachsen sie Schritt für Schritt zu couragierten und mitfühlenden Mitgestalter:innen unserer Gesellschaft heran. \nDas Seminar richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. \nBei der Anmeldung bitte unter „Kommentar“ Vorname und Alter Ihres Kindes angeben! \n\nSeminarleiterinnen:\nSophie Augustin\, Trainerin für politische Bildung\nKarin Pritzel\, Geschäftsführerin des Wehnerwerks \n\nFür eine kleine Pausenversorgung ist gesorgt.\nDie Teilnehmendenzahl ist auf 12 beschränkt. \n\nAnmeldeformular öffnen \nOrt/Treffpunkt\nFORUM im Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstraße 7\n01067 Dresden \nPreis\nkostenfrei \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fortbildung: Führ Alle - Diversitätssensible Führung in der Kinder- und Jugendhilfe | Wilsdruff
DESCRIPTION:Führungskräfte begleiten in ihrem Alltag Teams deren Mitglieder unterschiedliche Erfahrungen mit Rassismus\, ihrer geschlechtlichen Identität\, Körperlichkeit\, mentalen Verfasstheiten oder beispielsweise sexuellen Orientierungen mitbringen. Diverse Teams sind bereichernd und herausfordernd zugleich. Führungskräfte sind angehalten diskriminierungssensibel Barrieren für (potentielle) Mitarbeitende zu erkennen und abzubauen\, um Mitarbeitende zu halten und deren Gesundheit zu unterstützen. Denn besonders in der Kinder- und Jugendhilfe ist es wichtig\, dass es Mitarbeitende gibt\, mit denen sich Kinder und Jugendliche identifizieren können und durch die sie sich repräsentiert fühlen. In dem Seminar wird gemeinsam erkundet wie sich Diskriminierungen vor allem in Institutionen und auf individueller Ebene zeigen und wie Führungskräfte mit diesen umgehen können. Diversitätssensible Personalakquise\, hilfreiche strukturelle Rahmenbedingungen\, für Menschen die Diskriminierungserfahrungen machen wie auch achtsame Organisations- und Teamkulturen werden näher betrachtet. Ein weiterer Fokus wird die Frage nach der Haltung der Führungskräfte im Alltag\, in Konfliktsituationen oder bei Diskriminierungsvorfällen sein. Zudem werden Praxiserfahrungen\, Unsicherheiten und Herausforderungen der Teilnehmenden immer wieder Raum im Austausch und beim Erkunden finden. Ziel des Seminars ist es die eigene Haltung zu schärfen\, und handlungssicherer zu werden um aktuellen Herausforderungen zu begegnen. \nReferent*innen\nLuise Veit \nPreis\n235\,00 € für Mitglieder/ 255\,00 € für Nichtmitglieder (inklusive Übernachtung und Verpflegung) \nMethoden\nImpulse\, Einzel- und Gruppenarbeiten\, Selbstreflexion\, Kollegiale Fallberatung \nAnsprechpartner Organisatorisches\nIngo Gelfert\nTelefon: 03715336429\nE-Mail: gelfert@agjf-sachsen.de \n\n\nOrt\nRittergut Limbach\nAm Rittergut 7\n01723 Wilsdruff\n\nZielgruppe\nFührungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/fortbildung-fuehr-alle-diversitaetssensible-fuehrung-in-der-kinder-und-jugendhilfe-wilsdruff/
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SUMMARY:Workshop: Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Alltag & in der Bildungsarbeit | Dresden
DESCRIPTION:Antisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem\, das uns in vielen Bereichen begegnen kann – auch in den Kontexten Pädagogik\, Bildungsarbeit & Beratung. Und auch für Multiplikator*innen in Bildungsstrukturen ist der Umgang mit Antisemitsmus oft verbunden mit Fragen und Unsicherheiten. \n\n\nUm die Handlungssicherheit in der Praxis zu stärken\, sensibilisieren wir in diesem Workshop für die verschiedenen Erscheinungsformen von Antisemitismus und geben einen Überblick über deren historische Entwicklung\, um die Mechanismen von Antisemitismus zu beleuchten. \nZudem erarbeiten wir gemeinsam\, welche methodischen Zugänge und Perspektiven der Antisemitismus-Bekämpfung und -Prävention es gibt und erproben durch interaktive Übungen verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Dabei wird ein besonderer Fokus auf Austausch und gemeinsame Reflexion gelegt. \nDer Workshop richtet sich an Multiplikator*innen aus den Bereichen der Bildungs- und Jugendarbeit\, aus der Kulturvermittlung und aus migrantischen Strukturen sowie an Beratende. \nDie Teilnahme ist kostenlos. \nRahmen: \n\nDie Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.\nDer Veranstaltungsort ist mit Rollstuhl leider nicht zugänglich. Für weitere Informationen wendet euch gerne per Mail an „ReflAct“.\nIm Vorfeld wird es eine Vorab-Umfrage geben\, in der die Teilnehmenden Wünsche bzgl. etwaiger Barrieren angeben können.\nFür (vegane) Snacks und ein kleines Mittagsessen ist gesorgt. Bitte teilt uns bei der Anmeldung eure Unverträglichkeiten mit.\nAlle Teilnehmenden sind für die Einhaltung eines diskriminierungsarmen Raums und Umgangs verantwortlich. Bei diskriminierendem Vorfällen behält es sich das Orgateam vor\, Personen vom Workshop auszuschließen.\n\nBitte meldet euch bis zum 16. September unter folgendem Link an: https://eveeno.com/gegen_antisemitismus_bildung \nBei Fragen oder Wünschen schreibt an: refl.act@kulturbuero-dresden.de \nDer Workshop findet im Rahmen des Projekts „ReflAct“ des Kulturbüros Dresden e. V. in Kooperation mit der „Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e. V.“ statt. (Instagram / Homepage) \n„ReflAct – Unterstützung von Vereinen im Umgang mit Antisemitismus“ wird gefördert durch die Stiftung „Erinnerung\, Verantwortung\, Zukunft (EVZ)“ (Instagram / Homepage) \nDienstag\, 23. September 2025 // 9:30 – 15:30 Uhr (inkl. Mittagspause) // 01099 Dresden (Ort nach Anmeldung) \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/workshop-umgang-mit-antisemitismus-im-paedagogischen-alltag-in-der-bildungsarbeit-dresden/
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SUMMARY:Rassismuskritische Pädagogik | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 15.09.2025 | \nZum professionellen Selbstverständnis von Pädagoginnen und Pädagogen gehört ein Bekenntnis gegen Rassismus\, Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung. Doch diesen Anspruch in die tägliche Arbeitspraxis zu übersetzen\, stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind sehr motiviert\, von Rassismus betroffene Kinder und Jugendliche zu stärken und zu verteidigen\, jedoch fehlen einigen von ihnen dafür Konzepte\, pädagogische Werkzeuge und konkrete Ideen. \nInhalte des Workshops:\n• Grundlagenwissen zu Rassismus\n• Reflexion der eigenen Haltung\n• Perspektiven von Betroffenen\n• Ansätze diskriminierungskritischer Pädagogik\n• Fallarbeit mit Beispielen aus der (eigenen) Praxis \nZielgruppe\nErwachsene \nEine Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden. \nTermin:\nDienstag\, 23.09.25 | 10:00 – 15:00 Uhr \nOrt: Dresden\nKulturbüro Sachsen\nBautzner Str. 45\, 01099 Dresden \nDer Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei\, jedoch mit einem Fahrstuhl erreichbar. Weitere Informationen zur Zugänglichkeit. \nDie Veranstaltung ist (dank Förderung) kostenfrei \nAnmeldung bis 15.09.25 unter:\nlisa.bendiek@kulturbuero-sachsen.de \nWeitere Informationen 
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SUMMARY:Buchsalon: Vom jüdischen Anteil der Demokratie und ihrer antisemitischen Bedrohung | Leipzig
DESCRIPTION:Mit Rabbinerin Elisa Klapheck und Sebastian Voigt\, Moderation: Nora Pester \nWelchen Anteil hat das Judentum an der deutschen Demokratie und wie wird diese durch erstarkenden Antisemitismus bedroht? Elisa Klapheck Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main\, Philosophin und Professorin für Jüdische Studien in Paderborn\, ist Herausgeberin der Streitschrift „175 Jahre Paulskirche. Jüdischer Anteil an der deutschen Demokratie“ (Hentrich & Hentrich)“. Sebastian Voigt\, Historiker\, langjähriger Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, hat das Buch „Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?“ (Hirzel) verfasst. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres 2025 „Mehr als eine Geschichte. Buchstadt Leipzig“. \nVeranstaltungsort \n\n\nCapa-Haus\n\n\n Jahnallee 61\nLeipzig\, Sachsen 04177 \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsreise zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* in Tschechien während des Nationalsozialismus | Tschechien
DESCRIPTION:Das Konzentrationslager Lety bei Písek\, das Zwangsarbeiterlager Hodonín u Kunštátu und das Museum für Roma-Kultur in Brno (Brünn) \n\nVerfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus\, Nachkriegskämpfe und Erinnerungskultur(en) der Gegenwart \nDie Reise beginnt am Sonntag\, den 1. September früh in Dresden. Zuerst fahren wir zur neu entstandenen Gedenkstätte in Lety bei Pisek. Der Ort wurde bekannt\, weil auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eine Schweinemastanstalt in Betrieb war. Der Kampf um das Gelände und die Nutzung für das Erinnern an die Verbrechen an den Roma* und Sinti* ist Teil von Kämpfen in Europa. Dort am Schauplatz der Verbrechen bekommen wir eine Führung und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte. Das Lager Lety steht symbolisch für die Vernichtung der tschechischen Roma*-Bevölkerung: Nur etwa ein Zehntel der Vorkriegsbevölkerung überlebte den Holocaust. \nDer Abend widmet sich den gesellschaftlichen Kämpfen um die Gedenkstätte und das Gedenken an den Holocaust an den Roma* und Sinti* in Tschechien. Wir zeigen den Film JOŽKA und besprechen mit dem porträtierten Jozef Jožka Miker von Konexe seine Aktivitäten im Kampf um die Gedenkstätte in Lety und was Selfempowerment mit den Kämpfen um das Erinnern zu tun hat. \nAm Montag\, den 29. September findet ein Spaziergang und Gespräch zu Spuren des Erinnerns an den Porajmos* in Mirovice auf dem Pfarrfriedhof statt. Der Friedhof ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Lety u Písku verbunden\, das während des Zweiten Weltkriegs als sogenanntes „Z***lager“ für Roma* und Sinti* diente. Zwischen 1942 und 1943 starben dort mindestens 326 Menschen\, die meisten davon Kinder. Anschließend diskutieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Erinnerns am konkreten Ort. \nAm Nachmittag erreichen wir die Gedenkstätte Hodonín u Kunštátu\, sie erinnert an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* während des Nationalsozialismus im sogenannten „Z***lager Hodonín“. Das Lager bestand von 1942 bis 1943 und war eines von zwei zentralen Orten (neben Lety u Písku)\, an denen Roma* und Sinti* aus Böhmen und Mähren interniert und später in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. \nDann geht es nach Brno\, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Hier lebt eine bedeutende Roma*-Community. Brno ist ein wichtiges kulturelles Zentrum für die Roma* in der Region. Dort treffen wir auf Eva Zdařilová\, sie ist Wissenschaftlerin\, Übersetzerin und Journalistin. Sie stellt uns ihre Interviews mit Roma*-Überlebenden vor. Die Interviews mündeten in eine Studie zu den Entschädigungserfahrungen der Roma* in der Tschechischen Republik im Rahmen des Auszahlungsprogramms der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (evz) und ihrer tschechischen Partnerorganisationen. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin der Zeitschrift für Romani Studies „Romano džaniben“. Außerdem hat sie den Roman der Überlebenden von Lety\, Philomena Franz\, „Zwischen Liebe und Hass“ ins Tschechische übersetzt. \nEine Stadtführung und eine Führung durch das Roma-Museum machen wir am Dienstag\, den 30. September. Die Geschichte des Museums der Roma*-Kultur reicht ins Jahr 1991 zurück\, als es auf Initiative von Roma*-Intellektuellen als nichtstaatliche gemeinnützige Organisation gegründet wurde. Im europäischen Kontext gesehen handelt es sich um eine einzigartige Einrichtung\, die die Kultur der Roma* und Sinti* dokumentiert. Die Sammlung des Museums umfasst ca. 25.000 Exponate. Ein Teil der originalen historischen Objekte wird in einer Dauerausstellung mit dem Titel „Die Geschichte der Roma (Příběh Romů) / Le Romengero drom“ präsentiert. Im Anschluss folgt ein Fachgespräch zur Erinnerung an den Porajmos in Tschechien und das Entstehen der tschechischen Erinnerungskultur. \nAm Mittwoch\, den 1. Oktober treffen wir Gwendolyn Albert. Sie ist Menschenrechtsaktivistin\, Forscherin und Übersetzerin. Ihr Fokus liegt auf rassistischer Gewalt gegenüber Roma*. Sie beschäftigt sich mit Segregation im Bildungswesen und ist Unterstützerin von Roma*\, die Opfer von Zwangssterilisierung wurden. Sie ist eine Verbündete vieler Roma-Aktivist*innen und schreibt für romea.cz. Sie erzählt von den Kämpfen um Entschädigung im Rahmen der Zwangssterilisationen nach der Verfolgung im Nationalsozialismus. Zwischen 1966 und 2012 wurden in Tschechien zahlreiche Frauen unter den Roma* zwangssterilisiert. Die Zwangssterilisationen stellen ein schwerwiegendes Menschenrechtsverbrechen dar\, das über Jahrzehnte hinweg systematisch und mit staatlicher Billigung durchgeführt wurde. Erst in den letzten Jahren wurden Entschädigungsmaßnahmen und eine gesellschaftliche Aufarbeitung eingeleitet. Die Praxis war von eugenischen\, rassistischen und sozialpolitischen Motiven geprägt und steht in Tradition der Verfolgung während des Nationalsozialismus. 2021 beschloss das tschechische Parlament ein Gesetz zur Entschädigung der Opfer. Im Anschluss reisen wir zurück nach Dresden. \nWir freuen uns auf eine gemeinsame Reise. \nKonzeption: Renata Horvathova\, Kathrin Krahl\, Tobias Kley. Eine Kooperation zwischen dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus und der Brücke/Most-Stiftung. \n* Das Romanes-Wort Porajmos („das Verschlingen“) bezeichnet den Völkermord an den europäischen Sinti* und Roma*. \n  \nPreis und Organisatorisches: \nDie Reise kostet 190€. Im Preis sind enthalten alle Fahrten\, Unterkünfte (DZ)\, Eintritte\, Vorträge\, Führungen\, Übersetzungen und Halbpension (Frühstück und mind. eine warme Speise am Tag). Die Bildungsreise machen wir mit dem Zug und einem Reisebus für die abseitigen Strecken. \nVorab gibt es ein digitales Gespräch zum Kennenlernen und einem Input zur Geschichte Tschechien. \nDas detaillierte Programm gibt es bei Interesse\, bitte Interesse bekunden bei: anmeldung@bmst.eu \nUnterstützt durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. \nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/bildungsreise-zur-verfolgung-und-vernichtung-der-roma-und-sinti-in-tschechien-waehrend-des-nationalsozialismus-tschechien/
LOCATION:Stadt Dresden
CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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