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SUMMARY:Bildungsreise zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* in Tschechien während des Nationalsozialismus | Tschechien
DESCRIPTION:Das Konzentrationslager Lety bei Písek\, das Zwangsarbeiterlager Hodonín u Kunštátu und das Museum für Roma-Kultur in Brno (Brünn) \n\nVerfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus\, Nachkriegskämpfe und Erinnerungskultur(en) der Gegenwart \nDie Reise beginnt am Sonntag\, den 1. September früh in Dresden. Zuerst fahren wir zur neu entstandenen Gedenkstätte in Lety bei Pisek. Der Ort wurde bekannt\, weil auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eine Schweinemastanstalt in Betrieb war. Der Kampf um das Gelände und die Nutzung für das Erinnern an die Verbrechen an den Roma* und Sinti* ist Teil von Kämpfen in Europa. Dort am Schauplatz der Verbrechen bekommen wir eine Führung und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte. Das Lager Lety steht symbolisch für die Vernichtung der tschechischen Roma*-Bevölkerung: Nur etwa ein Zehntel der Vorkriegsbevölkerung überlebte den Holocaust. \nDer Abend widmet sich den gesellschaftlichen Kämpfen um die Gedenkstätte und das Gedenken an den Holocaust an den Roma* und Sinti* in Tschechien. Wir zeigen den Film JOŽKA und besprechen mit dem porträtierten Jozef Jožka Miker von Konexe seine Aktivitäten im Kampf um die Gedenkstätte in Lety und was Selfempowerment mit den Kämpfen um das Erinnern zu tun hat. \nAm Montag\, den 29. September findet ein Spaziergang und Gespräch zu Spuren des Erinnerns an den Porajmos* in Mirovice auf dem Pfarrfriedhof statt. Der Friedhof ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Lety u Písku verbunden\, das während des Zweiten Weltkriegs als sogenanntes „Z***lager“ für Roma* und Sinti* diente. Zwischen 1942 und 1943 starben dort mindestens 326 Menschen\, die meisten davon Kinder. Anschließend diskutieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Erinnerns am konkreten Ort. \nAm Nachmittag erreichen wir die Gedenkstätte Hodonín u Kunštátu\, sie erinnert an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* während des Nationalsozialismus im sogenannten „Z***lager Hodonín“. Das Lager bestand von 1942 bis 1943 und war eines von zwei zentralen Orten (neben Lety u Písku)\, an denen Roma* und Sinti* aus Böhmen und Mähren interniert und später in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. \nDann geht es nach Brno\, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Hier lebt eine bedeutende Roma*-Community. Brno ist ein wichtiges kulturelles Zentrum für die Roma* in der Region. Dort treffen wir auf Eva Zdařilová\, sie ist Wissenschaftlerin\, Übersetzerin und Journalistin. Sie stellt uns ihre Interviews mit Roma*-Überlebenden vor. Die Interviews mündeten in eine Studie zu den Entschädigungserfahrungen der Roma* in der Tschechischen Republik im Rahmen des Auszahlungsprogramms der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (evz) und ihrer tschechischen Partnerorganisationen. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin der Zeitschrift für Romani Studies „Romano džaniben“. Außerdem hat sie den Roman der Überlebenden von Lety\, Philomena Franz\, „Zwischen Liebe und Hass“ ins Tschechische übersetzt. \nEine Stadtführung und eine Führung durch das Roma-Museum machen wir am Dienstag\, den 30. September. Die Geschichte des Museums der Roma*-Kultur reicht ins Jahr 1991 zurück\, als es auf Initiative von Roma*-Intellektuellen als nichtstaatliche gemeinnützige Organisation gegründet wurde. Im europäischen Kontext gesehen handelt es sich um eine einzigartige Einrichtung\, die die Kultur der Roma* und Sinti* dokumentiert. Die Sammlung des Museums umfasst ca. 25.000 Exponate. Ein Teil der originalen historischen Objekte wird in einer Dauerausstellung mit dem Titel „Die Geschichte der Roma (Příběh Romů) / Le Romengero drom“ präsentiert. Im Anschluss folgt ein Fachgespräch zur Erinnerung an den Porajmos in Tschechien und das Entstehen der tschechischen Erinnerungskultur. \nAm Mittwoch\, den 1. Oktober treffen wir Gwendolyn Albert. Sie ist Menschenrechtsaktivistin\, Forscherin und Übersetzerin. Ihr Fokus liegt auf rassistischer Gewalt gegenüber Roma*. Sie beschäftigt sich mit Segregation im Bildungswesen und ist Unterstützerin von Roma*\, die Opfer von Zwangssterilisierung wurden. Sie ist eine Verbündete vieler Roma-Aktivist*innen und schreibt für romea.cz. Sie erzählt von den Kämpfen um Entschädigung im Rahmen der Zwangssterilisationen nach der Verfolgung im Nationalsozialismus. Zwischen 1966 und 2012 wurden in Tschechien zahlreiche Frauen unter den Roma* zwangssterilisiert. Die Zwangssterilisationen stellen ein schwerwiegendes Menschenrechtsverbrechen dar\, das über Jahrzehnte hinweg systematisch und mit staatlicher Billigung durchgeführt wurde. Erst in den letzten Jahren wurden Entschädigungsmaßnahmen und eine gesellschaftliche Aufarbeitung eingeleitet. Die Praxis war von eugenischen\, rassistischen und sozialpolitischen Motiven geprägt und steht in Tradition der Verfolgung während des Nationalsozialismus. 2021 beschloss das tschechische Parlament ein Gesetz zur Entschädigung der Opfer. Im Anschluss reisen wir zurück nach Dresden. \nWir freuen uns auf eine gemeinsame Reise. \nKonzeption: Renata Horvathova\, Kathrin Krahl\, Tobias Kley. Eine Kooperation zwischen dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus und der Brücke/Most-Stiftung. \n* Das Romanes-Wort Porajmos („das Verschlingen“) bezeichnet den Völkermord an den europäischen Sinti* und Roma*. \n  \nPreis und Organisatorisches: \nDie Reise kostet 190€. Im Preis sind enthalten alle Fahrten\, Unterkünfte (DZ)\, Eintritte\, Vorträge\, Führungen\, Übersetzungen und Halbpension (Frühstück und mind. eine warme Speise am Tag). Die Bildungsreise machen wir mit dem Zug und einem Reisebus für die abseitigen Strecken. \nVorab gibt es ein digitales Gespräch zum Kennenlernen und einem Input zur Geschichte Tschechien. \nDas detaillierte Programm gibt es bei Interesse\, bitte Interesse bekunden bei: anmeldung@bmst.eu \nUnterstützt durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. \nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/bildungsreise-zur-verfolgung-und-vernichtung-der-roma-und-sinti-in-tschechien-waehrend-des-nationalsozialismus-tschechien/
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SUMMARY:Fachtag „Das Aufenthaltsgesetz aus feministischer Perspektive betrachtet“ | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 29.09.2025 | \nDas Aufenthaltsgesetz spielt für in Deutschland lebende Drittstaatsangehörige eine zentrale Rolle\, da es in vielerlei Hinsicht deren Aufenthalt regelt. Doch inwieweit folgt das Gesetz dem Gleichstellungsprinzip und bietet allen gleichermaßen Zugänge?Welche Bedeutung kommt dabei der Geschlechtergerechtigkeit zu? Diese und viele weitere Fragen möchte der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. gemeinsam mit Fachkräften und Engagierten mit Berührungspunkten zum Migrations- und Gewaltschutzbereich näher betrachten und diskutieren. Der Verein lädt daher zu einem landesweiten Fachtag am 1. Oktober 2025 nach Dresden ein. Ziel des Fachtags ist es\, das Aufenthaltsgesetz aus einer feministischen Perspektive zu betrachten\, dieses kritisch zu hinterfragen und die strukturellen Ungleichheiten zu thematisieren\, die es hervorrufen kann. Auch sollen regionale Praktiken in den Blick genommen werden. In Vorträgen\, Diskussionen und Workshops sollen nicht nur der Status quo und der daraus resultierende Handlungsbedarf analysiert\, sondern auch intersektionale Lösungsansätze entwickelt werden – sowohl für die Beratungspraxis als auch Politik. Ein besonderer Fokus liegt auf der langfristigen Unterstützung bestimmter Personengruppen bei der Sicherung ihres Aufenthalts. \nDer Fachtag richtet sich insbesondere an Fachkräfte\, die im Migrations- sowie im Gewaltschutzkontext arbeiten. Selbstverständlich sind aber auch sonstige Interessierte herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Teilnehmer*innen erhalten im Nachhinein ein Teilnahme-Zertifikat.\nEs wird empfohlen\, eigene Gesetzestexte – in analoger oder digitaler Form – mitzubringen. \nDie Anmeldung ist eröffnet und noch bis zum 29.09.2025 möglich! \n\n\n Jetzt anmelden (Formular) \nDatum: 01.10.2025\nAnkommen: 9:00 Uhr\nBeginn: 09:30 Uhr\nOrt: riesa efau (Kultur Forum Dresden e.V.)\, Wachsbleichstraße 4a\, 01067 Dresden\nAlternativ können Sie sich auch anmelden\, indem Sie eine Mail senden an anmeldung@sfrev.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Herbstferienprojekt 2025: Hand in Hand – Rassismus und Queerfeindlichkeit entgegentreten | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 21.09.2025 | \nFerienprojekt für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren \nDas erwartet dich: \n\nWorkshops mit Tiefgang: wir beschäftigen uns gemeinsam mit Diskriminierung\, Rassismus und Queerfeindlichkeit.\nDresden erkunden: macht mit bei einer Rallye durch Dresden zu Orten\, die mit Rassismus\, Queerfeindlichkeit und Empowerment zu tun haben\nWähle deinen Fokus: Du kannst dich entscheiden\, ob du dich intensiver mit Rassismus oder Queerfeindlichkeit auseinandersetzt.\nAktiv werden: Nimm teil an einem Mut- und Wut-Training und finde heraus\, wie du gegen Diskriminierung und für Demokratie handeln kannst. Am Ende der Woche setzen wir gemeinsam ein kleines Projekt um!\nÜbernachtung und Verpflegung: Wir bieten dir eine Unterkunft am Rand von Dresden und leckeres Essen.\nGemeinsame Zeit: Freu dich auf entspannte Zeit zum Quatschen\, Spielen\, gemeinsam Kochen und Lagerfeuer!\n\nDas Beste daran? Alles ist kostenlos! \nDie Unterkunft ist barrierearm. Es gibt zwei rollstuhlgängige Zimmer. \nWenn du Fragen hast\, schreib uns einfach unter projekt@akubiz.de oder ruf uns an unter 03501/509 1303. \nAnmeldung: \nDie Anmeldung zum Ferienprojekt läuft über eveeno. Hier kannst du dich anmelden. \nAnmeldeschluss ist der 21. September 2025 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erinnerungsweltmeister schon von Kindsbeinen an – Erinnerungskultur und Antisemitismus im Schulkontext | Leipzig
DESCRIPTION:Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus gehört zum festen Repertoire schulischer Bildungsarbeit – zumindest auf dem Papier. In der Praxis zeigt sich jedoch: Zwischen ritualisierter Erinnerungskultur\, hohler Gedenkrhetorik und (vermutlich) wohlmeinenden\, aber letztlich entmündigenden Formen von Philosemitismus fehlt es häufig an Substanz\, Haltung und konkretem Handwerkszeug. Dieser Workshop richtet sich vor allem an Lehramtsstudierende (aber auch an alle anderen Interessierten)\, die mehr wollen als diese Phrasen. Gemeinsam werfen wir einen kritischen Blick auf die deutsche Erinnerungskultur: Wie wurde die Shoah in staatlich kuratierte Gedenkformate überführt – und was bedeutet das für jüdisches Leben heute? Welche Narrative werden in Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien tradiert? Den Einstieg bildet der Kurzfilm Masel Tov Cocktail\, der zeigt\, was es heute heißt\, jüdisch in Deutschland zu sein – in einem Land\, das sich selbst für seine Erinnerungskultur lobt\, während antisemitische Denk- und Handlungsmuster weiterhin zum Alltag gehören. Im Workshop geht es darum\, Antisemitismus in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen zu erkennen und zu reflektieren – auch mit Blick auf schulische Strukturen und pädagogische Routinen. Dabei werden Materialien und Zugänge vorgestellt\, die eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus im Unterricht ermöglichen – jenseits von Symbolpolitik. \nReferent*innen: Lena Schlutter (Projektmitarbeiterin in Demokratieprojekt im ländlichen Raum Sachsens; Themenschwerpunkte: Betroffene rechter Gewalt\, Feminismus\, Erinnerungspolitische Arbeit) und Sonja Surup (Lehrerin in Ausbildung für die Fächer Deutsch und Geschichte\, Gymnasium) \nVeranstalter*innen: Utopie und Praxis \nVeranstaltungsort: Index Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Herbstschule: Das Gerücht über die Anderen #4 – Die lange Geschichte von Ressentiments und Sozialchauvinismus | Dresden
DESCRIPTION:Herbstschule mit Paneldiskussionen und Workshops zu Gerechtigkeit\, Widerständen und Organisierung im Kontext von Kapitalismus\, Antisemitismus und Antiromaismus/Antiziganismus\n\nIn der Gegenwart zeigt sich durch Kürzungen im sozialen Bereich\, der  politischen Bildung und in der Daseinsfürsorge\, dass der Kapitalismus und Nationalismus sich zuspitzen und selbst in den Zentren die Armut\, der Rassismus\, der Antisemitismus und Gängelung und Gewalt zunimmt. Doch einfache Erklärungen sind gefährlich. Die Herbstschule will einen Ort bieten um sich theoretisch und praktisch zu schulen\, um nicht in verkürzten und regressivem Argumentationen zu verharren. Die Herbstschule bietet Analysen\, Reflexion und Raum für Austausch und Organisierung. \nMit Harald Hahn (Pädagoge\, Kulturschaffender und Autor/Schauspieler von »Monolog mit meinem „asozialen“ Großvater. Ein Häftling in Buchenwald «\, Berlin)\, Francis Seek (Professor*in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung\, Antidiskriminierungstrainer*in\, Autor*in\, Pionierin der Klassismusforschung\, Nürnberg) und Jo Schmeiser (Künstlerin und Filmemacherin\, arbeitet an der Schnittstellen von Kunst\, Film\, Theorie und Politik. Themen wie Rassismus\, Sexismus\, Antisemitismus und das kritische Nachdenken über deren Form und Struktur sind Schwerpunkte ihrer Arbeit\, Wien) \nausführliches Programm: \nab 9:15-10 Uhr: Anmeldung \n9:30-10 Uhr: (wer will\, also fakultativ): aufwärmende Übung zum Thema Fehlerfreundlichkeit mit Harald Hahn \n10:00 Uhr: Begrüßung \n10:30-12:00 Uhr: Keynotes: Von der Gerechtigkeit oder ihrer Abwesenheit \nmit Hannah Eitel (Weiterdenken – HBS Sachsen) zu „Wie die AfD das Soziale autoritär überformt“\, Natalia Fomina (Wissenschaftlerin und Autorin) zur „Kritischen Theorie und Antiziganismus/Antiromaismus“\, Zachary Gallant (Autor und Journalist) „Zum  Mythos der Wirtschaftswunder als reine deutsche Errungenschaft und der Frage von Gerechtigkeit“\, Luis Teidelbaum (freier Journalist\, Publizist und Rechercheur) zu Obdachlosenhass und Sozialchauvinismus \n12:00-12:30 Uhr: Kaffee \n12:30-13:30 Uhr: Panel zu Organisierung mit Maja Steinhaus \n13:30-14:30 Uhr: Mittagspause \n14:30-18:00 Uhr: Workshops \nWORKSHOP 1: „Wir versuchen hier etwas aufzubauen\, willst du mittun?“ (Edith Gadawits\, 1940)\n„Ich bin nicht auf die Welt gekommen\, um wegzuschauen!“ (Rúbia Salgado\, 2017) \nTischgespräch mit historischen Objekten\, Dokumenten und Filmausschnitten von Jo Schmeiser \nBei mir zuhause habe ich eine Strickjacke der Urgroßmutter Anna Cadia von 1941\, die als Kommunistin das KZ Ravensbrück überlebt hat. Ich\nhabe einen handgeschriebenen Brief von der Oma Helma Schüpferling\, die schon vor 1938 illegale Flugblätter für die Nazis verteilt hat. Diese\nGeschichte/n haben meine Wahrnehmung und meine künstlerische Arbeit geprägt. Wir werden beim Tischgespräch Vergangenheit in die Gegenwart holen\, um uns zu inspirieren und gegen den aktuellen Rechtsruck anzugehen – lustvoll\, ernst\, lachend und streitend\, aber auf jeden\nFall gemeinsam. \nWORKSHOP 2: Was tun gegen: „Wer nicht arbeitet\, soll auch nicht Essen“?! \nEin partizipatives Bildertheater mit Harald Hahn \n„Bilder sagen mehr als Worte“ – (Augusto Boal) \nStatuen/Bildertheater ist eine theaterpädagogische Methode\, die es ermöglicht\, Inhalte auf einer sinnlichen und emotionalen Ebene zu bearbeiten. Die Sprache des Wortes wird durch die Sprache des Körpers ersetzt. Das Statuen/Bildertheater ermöglicht eine körperorientierte\,\nsinnliche und ästhetische Auseinandersetzung über die Parole  „Wer nicht arbeitet\, soll auch nicht Essen“?!. \nNach einem theaterpädagogischen „Warming Up“ werden in Kleingruppen Standbilder zu dem Umgang mit dem zunehmenden sozialchauvinismus entwickelt. Anhand der Standbilder gehen wir in eine moderierte Diskussion was wir konkret gegen die Entwertung des Menschen in einer Gesellschaft\, in dem der Wert des Menschen an die Arbeitskraft gekoppelt ist  tun können. Also\, was tun? \nTheatervorkenntnisse sind für die Teilnahme des Workshops nicht notwendig\, um an dem Workshop teil zu nehmen. Denn: Jeder Mensch ist ein Künstler oder eine Künstlerin“. \nWORKSHOP 3: Klassismus. Die vergessene Diskriminierungsform mit Francis Seek \nKlassismus bezeichnet die Diskriminierung entlang der sozialen Herkunft oder des sozialen Status. Klassismus ist – wie Sexismus oder Rassismus –  eine gesellschaftliche Unterdrückungsform und richtet sich gegen Menschen aus der Arbeiter*innen- oder Armutsklasse\, insbesondere gegen\nerwerbslose\, armutsbetroffene und wohnungslose Menschen. Der Workshop bietet eine Einführung in diese oft übersehene Form der Diskriminierung\, beleuchtet ihre Verflechtungen mit anderen Diskriminierungsformen und stellt Handlungsansätze gegen Klassismus vor. \n18:00 – 18:30 Uhr: Abschlusspanel \nORT: Goethe Institut Dresden\, Königsbrücker Str. 84\, Dresden \n\n\n\n\n\nAdresse\n\n▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung\n\n\n\nVeranstalter*in\nLandesstiftung Sachsen (Weiterdenken)\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Brückenbauen – Assembly-Beirat und gesellschaftlicher Dialog für Chemnitz | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 20.10.2025 | \nEin Workshop zu Partizipation\, Vernetzung und demokratischer Strukturentwicklung\nWie können wir Chemnitz zu einer Stadt machen\, in der sich alle willkommen fühlen? Welche Ideen und Perspektiven tragen zu einem inklusiven Zusammenleben bei? Die Veranstaltungsreihe „C.munities“ lädt dazu ein\, relevante Themen wie Rassismus\, Antisemitismus\, antimuslimischen Rassismus und Fragen des Zusammenlebens gemeinsam zu diskutieren. Organisationen\, Vereine\, Initiativen\, Multiplikator:innen und interessierte Einzelpersonen aus Chemnitz und Sachsen sind herzlich willkommen\, an diesen Fragen mitzuwirken.  \nEinerseits organisieren wir einen Assembly-Beirat\, andererseits bauen wir einen gesellschaftlichen Dialogkörper und mit ihm ein überparteiliches Netzwerk für Teilhabe\, Zusammenhalt und demokratische Strukturen auf. Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt: Die Teilnehmenden bringen eigene Erfahrungen ein\, entwickeln gemeinsam Lösungen und gestalten aktiv die zukünftige Arbeit der Assembly und die gesellschaftliche Vernetzung in Chemnitz.  \nDer Workshop bietet eine offene und geschützte Diskurskultur. Unser Ziel ist es\, marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen\, nachhaltige demokratische Strukturen und konstruktive Zusammenarbeit verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zu diskutieren.  \nMethodik: Die Veranstaltung arbeitet nach den C.munities-Kommunikationsregeln von Prof. Dr. Frank Asbrock (TU Chemnitz)\, die respektvolle Diskussion und Strukturentwicklung ermöglichen.  \nEintritt frei. Anmeldung erforderlich bis 20. Oktober 2025  \nLeitung: Adam Harfouch \nDie Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich (bitte bei der Anmeldung mit angeben).  \nKontakt für Rückfragen: assembly@offener-prozess.de  \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:LAUT BLEIBEN: Lernlabor\, Podium und Konzert | Leipzig
DESCRIPTION:Die Abschlussveranstaltung des Politik im Freien Theater Festivals am HEIZHAUS. \nDas 12. Politik im Freien Theater Festival findet vom 16.-25.10.2025 in Leipzig unter dem Motto GRENZEN statt. Eine Woche widmen sich verschiedene Akteure der Frage\, wie demokratische Teilhabe\, Empowerment und künstlerischer Ausdruck miteinander verknüpft werden können. Es bringt Menschen aus Kunst\, Bildung und Zivilgesellschaft zusammen\, um gemeinsam laut\, sichtbar und solidarisch zu bleiben – gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung. \nLAUT BLEIBEN – Offenes Lernlabor\n\nWie erkennen wir Desinformation?\nWelche Verantwortung tragen wir im Umgang mit digitalen Inhalten?\nUnd wie können wir uns gemeinsam gegen extrem rechte Narrative im Netz und im Alltag wappnen? \nDas Offene Lernlabor lädt zu einem Tag des gemeinsamen Lernens\, Forschens und Ausprobierens ein – rund um Medienkompetenz\, digitale Selbstermächtigung und den Umgang mit rechtsextremen Strukturen im Netz und im Alltag. \nExpert:innen öffnen ihre Werkzeugkästen und werden mit euch aktiv: von der Analyse rechter Codes und Memes über Fact-Checking-Tools bis hin zu Hörbeiträgen über Ausgrenzung\, Gemeinschaft und Intersektionalität. Dabei geht es nicht nur um Wissenstransfer\, sondern um Austausch auf Augenhöhe – voneinander lernen und gemeinsam erproben. \nOb du eigene Erfahrungen einbringen oder einfach neugierig reinschnuppern willst: Das Lernlabor ist offen für alle\, die sich kritisch mit Medien und rechter Ideologie auseinandersetzen möchten. Vorkenntnisse oder Anmeldung sind nicht erforderlich. \nWo: HEIZHAUS (indoor)\nWann: 14:30 Uhr – 17:00 Uhr\nEintritt: kostenlos & ohne Anmeldung \nLAUT BLEIBEN – Podiumsdiskussion \nWie wirkt rechte Gewalt über Jahrzehnte hinweg – in Biografien\, in Städten\, in gesellschaftlichen Strukturen? Und was bedeutet das für die soziale und politische Arbeit heute? \nDas Podiumsgespräch nimmt Leipzig und Ostdeutschland in den Blick: von den sogenannten „Baseballschlägerjahren“ der 1990er bis zur Radikalisierung in der Gegenwart. Es geht um jugendliche Gewalterfahrungen damals und heute\, um staatliche Reaktionen – und das\, was dazwischen liegt: Erinnerung\, Aufarbeitung\, Verdrängung. \nAuf dem Podium treffen sich Stimmen aus Wissenschaft\, Aktivismus\, Sozialer Arbeit und Zeitzeugenschaft\, um gemeinsam auf eigene Erfahrungen zu schauen und Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen. Unsere Gäste bringen dabei unterschiedliche Perspektiven zusammen: Willie Wildgrube und Yasemin Said berichten aus ihrer Arbeit mit Jugendlichen und sprechen über die Auswirkungen rechter Gewalt auf Sozialarbeit und Lebensrealitäten. Alina Chipo Zitzmann-Ndindah verknüpft Forschung mit Aktivismus: Sie forscht zu Lebensrealitäten Schwarzer Menschen in deren Kindheit und Jugend in der DDR und postDDR\, engagiert sich aktiv in der Leipziger BIPoC-Community – und beleuchtet dabei auch\, wie tief rechte Gewalt in Alltagsnarrativen verankert ist. \nModeriert von Autor Lukas Rietzschel\, selbst in Ostsachsen aufgewachsen\, diskutieren sie: Was hat sich verändert? Was kehrt wieder? Und wie können wir laut bleiben? \nWo: HEIZHAUS (indoor)\nWann: 17:00 Uhr – 18:30 Uhr\nEintritt: kostenlos & ohne Anmeldung \nLAUT BLEIBEN – Konzert \nZum Abschluss des Festivals „Politik im Freien Theater“ wird’s laut\, politisch und persönlich. Zwei Ausnahme-Künstler:innen performen live auf dem Skatepark am HEIZHAUS. \nEbow steht für migrantischen\, feministischen Rap mit Haltung – urban\, gesellschaftskritisch\, empowernd.\nMit vier gefeierten Alben ist sie längst eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Rap-Szene.\nIhre Texte erzählen von Herkunft\, Rassismus und Selbstermächtigung – und ihr Sound bewegt sich zwischen Indie\, RnB und Cloud Rap.\nEbow macht deutlich: Politik ist persönlich – und Empowerment klingt laut. \nphaeb bringt eine Perspektive auf die Bühne\, die in der deutschen Raplandschaft selten gehört wird.\nIn Ostdeutschland aufgewachsen\, Schwarzer Künstler mit sichtbarer Behinderung – seine Musik ist präzise\, verletzlich und fordernd.\nphaeb wirft einen genauen Blick auf innere wie äußere Zustände\, fordert Zuhören und Mitdenken – und zeigt\, dass Musik Kraftquelle und kollektives Gedächtnis zugleich sein kann. \nZwei Stimmen\, zwei Perspektiven – ein Abend\, der Haltung feiert und Resonanz schafft.\n„Laut bleiben!“ ist nicht nur Konzert\, sondern Statement: für Vielfalt\, Empowerment und künstlerische Freiheit.\nWir freuen uns riesig auf das Konzert und diese großartigen Künstler:innen! \nWo: Skatepark am HEIZHAUS (Open Air)\nWann: 19:00 Uhr – 21:30 Uhr\nEintritt: kostenlos & ohne Tickets \n14:30 – 21:30 | HEIZHAUS gGmbH\, Alte Salzstraße 59a\, 04209 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:20 Jahre Einsatz für Antidiskriminierung – und so wichtig wie nie! | Dresden
DESCRIPTION:20 Jahre Einsatz für Antidiskriminierung – und so wichtig wie nie!\nDas Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. ist mittlerweile 20 Jahre alt und gesellschaftliche Entwicklungen zeigen: Unsere Arbeit ist wichtiger denn je. \nEine Erfolgsgeschichte\nAuch wenn Diskriminierung für viele Menschen in Sachsen leider noch immer zum Alltag gehört\, können wir auf bewegte – und auch erfolgreiche – Jahre zurückblicken. In unzähligen Fällen ist es uns gelungen\, wirksam zu intervenieren und uns als verlässlicher Anlaufstelle für Betroffene zu etablieren. Zudem haben wir zahlreiche Weiterbildungen in Betrieben\, Verwaltungen und Ämtern\, Gesundheitseinrichtungen und mit Bürger*innen durchgeführt.\nMit unserer Arbeit leisten wir einen Beitrag für eine diskriminierungssensiblere Gesellschaft – und stärken der Demokratie den Rücken. \n20 Jahre – und so wichtig wie nie!\nWir wollen unsere Arbeit und uns feiern. Wir laden daher am 27. Oktober 2025 unter dem Motto „20 Jahre Einsatz für Antidiskriminierung – und so wichtig wie nie!“ zu einem Fachaustausch mit anschließender Jubiläumsfeier ins Deutsche Hygiene-Museum Dresden ein. Gemeinsam wollen wir einen Blick zurückwerfen\, die Gegenwart betrachten und in die Zukunft schauen. Unser Programm bietet fachliche Impulse und Einblick in unsere Arbeit. Im Austausch miteinander wollen wir uns gegenseitig für die Herausforderungen der Zukunft stärken. \nKurz und knapp\nWas: Fachaustausch und Jubiläumsfeier unter dem Motto „20 Jahre Einsatz für Antidiskriminierung – und so wichtig wie nie!“\nWann: 27. Oktober 2025\, ab 11 Uhr\nWo: Deutsches Hygiene-Museum Dresden\, Marta-Fraenkel-Saal (Erdgeschoss)\nAnmeldung: Sie können sich unten über unser Formular anmelden. Sollte etwas nicht klappen\, können Sie sich gerne an veranstaltung@adb-sachsen.de wenden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBarrierefreiheit der Veranstaltung\n\nDie Räume sind barrierefrei zugänglich. Unser Tagungssaal befindet sich im Erdgeschoss im rechten Seitenflügel. Das barrierefreie WC befindet sich auf der 1. Etage.\nHier finden Sie einen Gebäudeplan auf der Seite des Deutschen Hygiene-Museums.\nDer Raum ist mit einer Induktionsschleife ausgestattet.\nWir stellen Schriftdolmetschung zur Verfügung und reservieren Ihnen in der Nähe gerne Plätze\, wenn Sie Schriftdolmetschung nutzen möchten.\nAuch Gebärdensprachdolmetscher*innen sind vor Ort.\nWir stellen den Programmablauf in Braille zur Verfügung.\nAssistenzhunde sind natürlich willkommen!\nKommen Sie auch gerne mit uns in Kontakt unter: veranstaltung@adb-sachsen.de\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nProgramm\n11:00 Uhr | Ankommen\n11:30 Uhr | Willkommen\nModeration: Lennart Happe \n\nWas erwartet Sie heute? Was ist wo zu finden?\nHinweise zur Barrierefreiheit\nBegrüßung durch die Geschäftsführung des ADB Sachsens\n\n12:00 Uhr | Grußworte\n\nDagmar Neukirch\, Staatssekretärin des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales\, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (angefragt)\nFerda Ataman (Videobotschaft)\, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung und Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes\n\n12:30 Uhr | Keynote Prof. Dr. Nikita Dhawan: Gemeinsam gegen Hass: Diskriminierung bekämpfen\, Demokratie stärken\nNikita Dhawan ist Inhaberin der Professur für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. \n13:00 Uhr | Mittagessen \nWir stellen einen Lunch bereit. \n14:00 Uhr | tba: Podiumsdiskussion mit Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit in Sachsen (ca. 45-50min + Fragen aus Publikum)\nWie können wir erfolgreich gegen Diskriminierung kämpfen und damit Demokratie stärken?\nWelche rechtlichen Schutzlücken bestehen in Sachsen und wie können wir da entgegenwirken? \n20 Jahre sind seit unserer Gründung vergangen und diese (und mehr) Fragen begleiten uns weiterhin.\nWir nähern uns den Fragen aus der Sicht unserer unterschiedlichen Betätigungsfelder: der Antidiskriminierungsberatung\, der Bildungsarbeit sowie der Netzwerk- und Gremienarbeit. \n15:15 Uhr | Pause\nKaffee & Kekse \n15:45 Uhr | Keynote Dr. Doris Liebscher: „Ein Antidiskriminierungsgesetz für alle – Was wir aus 5 Jahren LADG lernen können … und warum Sachsen nicht länger warten sollte“\nDr. Doris Liebscher ist Juristin und Leiterin der LADG-Ombudsstelle in der Senatsverwaltung Berlin. \n16:15 Uhr | Gesprächszeit\nAustausch mit dem Publikum – Statements für ein vielfältiges Sachsen \nab ca. 16:30/17:00 Uhr | Kulturprogramm\n\nSnacks und Getränke & Get-Together\nParaya Diallo & Band\n          Über die Band: „Paraya Diallo mit Moussa Coulibaly (Balafon)\, Janos Crecelius (Djembé) spielen Rhythmen der Verbundenheit – für Solidarität und Vielfalt.“ \nMarcela DJane\n          Über Marcela: „Marcela kommt direkt aus São Paulo und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Seit 2005 bringt sie brasilianischen Funk und Afrobeats auf die Tanzflächen. Macht euch bereit für ein Set voller Energie\, Rhythmus und unverwechselbarer Atmosphäre!“\n\n19:00 Uhr Ende\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Gefährliches Erbe – Geschichte und Gegenwart von christlichem Antijudaismus und Antisemitismus | digital
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 10.10.2025 | \nFür die christliche Theologie ist die kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus von zentraler Bedeutung für die Aufarbeitung eigener Gewalttraditionen. Christlicher Antijudaismus und Antisemitismus sind noch heute präsent und prägen gesellschaftliche und kirchliche Auseinandersetzungen.\nWelches sind die zentralen Ideologieelemente des Antijudaismus? Wie haben die Kirchen ihre Theologie nach 1945 verändert? Welche antijüdischen Stereotype sind auch heute noch in der Alltagskultur präsent\, und welche Folgen haben diese? \nDas Online-Seminar der BAG K+R soll eine Einführung geben in Geschichte und Gegenwart von christlichem Antijudaismus und Antisemitismus. Vorkenntnisse in Theologie sind nicht erforderlich. \nReferent*innen: Henning Flad\, Projektleiter BAG K+R \nModerator*innen: Annika Pohl\, Referentin BAG K+R \nVeranstalter*innen: BAG K+R \nVeranstaltungsort: online auf zoom \nAnmelden unter: https://us02web.zoom.us/j/87163428147?pwd=5BwORDmhjdL8Wu6e0dQB1b5hN7X0HU.1 bis 10.10 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Modul 2: Distanzierungsprozesse begleiten - Qualifizierung zum Umgang mit Radikalisierungen (Kontext Neonazismus) | Trebsen
DESCRIPTION:Gesellschaftliche Dynamiken wirken auch in jugendlichen Lebenswelten in Sachsen. Rassistische\, antisemitische\, heterosexistische und andere pauschalisierende Ablehnungshaltungen sind für einen beträchtlichen Teil junger Menschen im Alltag präsent. Die Normalität entsprechender Deutungen wird verstärkt\, wo neonazistische und völkisch-nationalistische Akteure Bestandteil der analogen und digitalen Lebenswelten sind. Ein Teil der Jugendlichen wendet sich diesen Haltungs- und Sozialkontexten zu. Gleichzeitig bleiben sie weiter in Kontakt zu Fachkräften der Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder. Mit Angeboten der politischen Bildung sind sie allerdings kaum zu erreichen. Um ihnen Distanzierungsprozesse zu ermöglichen\, braucht es Settings für demokratische Gegenerfahrungen und eine lebensweltorientierte Begleitung.Die Modulreihe bietet Fachkräften die Möglichkeit sich mit Hin- und Abwendungsprozessen im Kontext neonazistischer Ideologien auseinanderzusetzen\, sozialpädagogische Analyse- und Interventionsmöglichkeiten kennenzulernen und Grenzen in der Arbeit mit diversitäts- und demokratieablehnenden jungen Menschen zu erörtern. Die Module geben Raum zur Reflexion von eigenen Erfahrungen und Herausforderungen\, um die Handlungsfähigkeit zu erweitern\, ohne den Blick für vielfältige Adressat*innengruppen und (potentiell) Betroffene von rechter Gewalt zu verlieren. Teilnehmende der Modulreihe können als regionale Ansprechpersonen im Netzwerk Distanzierungsberatung mitwirken. \nModul 1 ➜ 17. bis 18. September 2025 \nModul 2 ➜ 29. bis 30. Oktober 2025 \nModul 3 ➜ 26. bis 27. November 2025 \nDie drei Module bauen aufeinander auf und können nur gemeinsam gebucht werden. \n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen\nAntje Schneider\, Ricardo Glaser\, Martina Klaus & Kai Dietrich\n\nPreis\n150\,00 € – Preis auf Anfrage (inklusive Übernachtung und Verpflegung\n\n\n\n\n\nAnsprechpartner Organisatorisches\nMartina Klaus\nTelefon: 03715336437\nE-Mail: klaus@agjf-sachsen.de \n\n\n\n\nOrt\nCaritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e. V.\nGrimmaer Straße 8\n04687 Trebsen\n\n\n\n\n\nZielgruppe\nFachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder\n\n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Politischer Antisemitismus im postfaktischen Zeitalter: Formen\, Ursachen\, Kontroversen in Demokratien des 21. Jahrhunderts | Leipzig
DESCRIPTION:Keine Minderheit ist derzeit häufiger Hate Crimes und Diskriminierungen ausgesetzt als die jüdische. Kaum jemand bezeichnet sich zwar noch als „Antisemit“\, doch Antisemitismus ist mit Wucht in den öffentlichen Raum zurückgekehrt\, und dies nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 und dem Krieg im Nahen Osten. Antisemitismus ist heute Teil eines polarisierten und verhärteten Meinungskampfes in kriselnden Demokratien geworden\, bei dem sich die Grenzen des Sagbaren in enormer Geschwindigkeit verschoben haben. Antisemitische\, verschwörungsmythische\, ethno-nationalistische und rassistische Ideologien und ‚Tickets‘ haben dabei transnational an sozialer Akzeptanz gewonnen. Sie reüssieren teils ungebremst insbesondere im sozial-medialen Raum\, während zugleich von deren Trägern beklagt wird\, man dürfe nicht mehr frei sprechen und werde verfolgt. \nDieser Vortrag\, der zugleich das neu im Nomos-Verlag erschienene Buch Politischer Antisemitismus im postfaktischen Zeitalter vorstellt\, diskutiert erstens\, welche Definitionen und kritische Begriffe von Antisemitismus für den Gegenstand sensibilisieren\, die heute in den Sozialwissenschaften kontrovers diskutiert werden. Er widmet sich zweitens den Formen und Modi\, mit denen uns Antisemitismus heute in der Gesellschaft begegnet. Drittens wird vergleichend die Frage diskutiert\, inwiefern Antisemitismus im 21. Jahrhundert wieder zum Gegenstand politischer Mobilisierungen in liberalen Demokratien geworden ist und von verschiedenen autoritären Parteien und Bewegungen politisch eingespannt wird\, wenn auch teils in camouflierten Formen. Schließlich wird untersucht\, ob sich insgesamt die politisch Gelegenheitsstrukturen für Antisemitismus in demokratischen Gesellschaften verändert haben\, welche Rolle dabei Krisen\, Krisennarrative und Desinformation im postfaktischen Zeitalter spielen und welche tradierten und neuen Faktoren zur Renaissance des Antisemitismus beitragen. \nProf. Dr. Lars Rensmann hat seit 2022 den Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Universität Passau inne. Zuvor war er von 2016 bis 2022 Professor für Europäische Politik und Gesellschaft an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande) und leitete das dortige Research Centre for the Study of Democratic Cultures and Politics sowie Geschäftsführender Direktor des Fachbereichs Europäische Sprachen und Kulturen. Er ist der Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaft sowie der Populismus-\, Rechtsextremismus-\, Antisemitismus- und Demokratieforschung. Er war zweimal als Sachverständiger im Deutschen Bundestag\, zum Themenfeld Antisemitismus und zum Demokratiefördergesetz. Zuletzt leitete er gemeinsam mit Prof. Heiko Beyer eine umfassende empirische Dunkelfeldstudie zu „Antisemitismus in der Gesamtgesellschaft von NRW im Jahr 2024“ im Auftrag des Landes NRW. \nDer Vortrag wird veranstaltet von der Hochschulgruppe HLGA (Hochschulen Leipzig gegen Antisemitismus). \nDatum: 30.10.2025\nUhrzeit: 19:00 Uhr\nOrt: Campus Uni Leipzig\, Hörsaal 2 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Roma und Sinti in Sachsen – Geschichte\, Kultur\, Leben // Vortrag und Gespräch | Wurzen
DESCRIPTION:Wer sind die Roma und Sinti in Sachsen? Welche Geschichten\, Traditionen und Erfahrungen prägen ihr Leben bis heute? Roma und Sinti sind die größte Minderheit Europas. Seit dem späten Mittelalter leben sie auch in Sachsen und sind ein fester Teil der sächsischen Kultur und Gesellschaft. Dennoch bleiben ihre Perspektiven und Beiträge oft unsichtbar. Vertreter von Romano Sumnal – Roma und Sinti in Sachsen geben spannende Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart dieser Minderheit. \nOrt\nD5 in Wurzen \nWeitere Informationen
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